Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
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 Betreff des Beitrags: Eine allerletzte Chance...
BeitragVerfasst: 5. Nov 2016, 01:01 
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Wie konnte es nur so weit kommen? Wie konnte er nur so tief sinken? In Kezan war er Inhaber der größten Whiskey-Brennerei der ganzen Insel gewesen. Jeder kannte den Whiskey von Jek Daniels. Sein Vater hatte die Brennerei aufgebaut und er war als Erbe mit einem goldenen Löffel im Mund geboren worden. Das Vermögen seines Vaters war für Jek Danielsson das Sprungbrett in die Hai-Sozeiöhtie gewesen. Rauschende Feste, Weiber... Jek hatte einfach alles gehabt. Es war ein gutes Leben gewesen und nach dem Tod seines Vaters, als sich ein Hobgoblin versehentlich auf ihn gesetzt hatte, da hatte sich Jek nicht schlecht als neuer Firmeninhaber gemacht. Und dann war er irgendwie an Kaja-Kokain geraten. War einfach zu verführerisch, das Pulver vom Poppes dieser süßen Häßchen zu schnupfen. Und dann war er berauscht mit seinem Hottrott durch die Stadt gebraust. Es gab mächtig Ärger. Und irgendwie hatte man ihn erwischt, entmachtet und in den Knast geworfen. Mittellos und verzweifelt hatte sich Jek Danielsson durchs Leben geschlagen, immer wieder auf der Suche nach einem Weg, wieder an Geld und Ansehen zu gelangen. Die Entziehungskur war hart. Sehr hart. Es half, dass Kezan versank und er schlicht und einfach keine Quelle mehr für mit Kaja'mit versetztes Rauschpulver hatte. Die Horde war ebenfalls gut zu ihm gewesen. Denn Jek Danielsson hatte sich als billiger Arbeiter in Pandaria ein wenig Geld verdient. Und dann hatten sie dieses komische, große schwarze Herz für Garrosh Hollschrei gefunden. Und dann endlich hatte Jek seine Berufung gefunden: Archäologie. Wenn es mächtige, schwarze Herzen in der Erde gab, die ganze Landstriche verwüsten konnten, wer konnte denn wissen, was es noch so alles unter der Erde gab? Jek beschloss, eben diese Frage zu beantworten. Das Mineral Kaja'mit hatte den Goblins einst die Macht gegeben, über ihre Trolltyrannen zu siegen. Klar, es hatte aus Jek auch einen verwirrten, sabbernden Süchtigen gemacht, aber... sicher ließ sich irgendwo wieder etwas Brauchbares aus der Erde buddeln. Etwas, mit dem er Kohle scheffeln könnte. Etwas, dass ihn wieder wichtig machen würde. Und so hatte seine Suche begonnen. Jek Danielsson hatte einige wertvolle Dinge entdeckt, auf seinen Reisen durch Azeroth. Und dann war er auf Spuren einer uralten Goblinstadt gestoßen, irgendwo unter Tanaris. Mechnopolis, Technotitlan, Uhrwerk-Stadt. Die Legenden und Namen sammelten sich und Jek hatte sich geschworen, diese Stadt zu entdecken. Aber Dinge waren schief gegangen. Ausgrabungsteams waren von Trollen, Silithiden und Banditen getötet worden. So viele Rückschläge hatte es geben. Sein Geld ging ihm zur Neige. Dabei war er so nah dran! Nur noch etwas mehr Geld, etwas mehr Nachforschung. Er war dem Durchbruch so nahe! Er musste nur die letzten Hindernisse überwinden. Dies war seine allerletzte Chance. Er hatte im Grunde keine Wahl. Ja, er würde Söldner anheuern, ihm zu helfen....

Ein Auftrag eines angesehenen Archäologen vom Volk der Goblins erreichte den Dämmersturm. Jek Danielsson ist ein Forscher im Dienste von Horde und Kartellen gleichermaßen, der in der Wüste von Tanaris etwas von sagenhaftem Wert vermutet. In seinem Schreiben sprach er davon, seine Ausgrabungshelfer durch Banditen, Silithiden, Trolle und Sandstürme verloren zu haben. Der Dämmersturm hat eingewilligt, gegen einen vielversprechenden Sold - mit Option auf Gewinnbeteiligung - dem Goblin zu helfen. Der Dämmersturm soll ihm eine Woche lang assistieren, sowohl bei Grabungsarbeiten, vor allem aber durch den Schutz seiner Person vor den Bedrohungen der Wüste. Innerhalb zwei Wochen nach Missionsbeginn haben sich die Teilnehmer zurück zu melden, unabhängig vom Erfolg der Mission-

Auftrag: Jek Danielsson assistieren und beschützen
Vermuteter Schwierigkeitsgrad: Schwer
Einsatz verfügbar ab folgendem Rang: Tagelöhner
Anzahl: 6 Anhänger des Dämmersturms
Belohnung: 500 Goldstücke
Marken: 60 Marken
Auftraggeber: Jek Danielsson
Vermuteter Zeitaufwand: 4 Sitzungen
Geplanter Termin: Samstag, 5.11. - Dienstag, 8.11.

Teilnehmerliste:

Hanne
Mühlbern der Unvergleichliche
Fischer
Carben, Daraja
Yamir West
Ducane Carben

Reserve:

Trixine Turbostich


Zuletzt geändert von Veidt am 11. Nov 2016, 23:23, insgesamt 4-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine allerletzte Chance...
BeitragVerfasst: 5. Nov 2016, 01:09 
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Bei einem kurzen Besuch in der Otze hält Hanne beim Aushang inne, überfliegt ihn brummend und liest ihn ein weiteres Mal aufmerksamer. Nach kurzem Abwägen setzt sie ihren Namen auf die Teilnehmerliste.

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"StaPhi"


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine allerletzte Chance...
BeitragVerfasst: 5. Nov 2016, 01:51 
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Auch Richards Nachname findet sich alsbald am Aushang. "Mühlbern der Unvergleichliche".

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am Ende wird alles wieder gut.
Wenn es noch nicht gut ist,
ist es noch nicht das Ende."


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine allerletzte Chance...
BeitragVerfasst: 5. Nov 2016, 19:01 
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Eine schnörkellose, saubere Unterschrift findet sich bei der Teilnehmerliste

Fischer

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"Möge das Schlachtfeld
meine Leinwand,
und das Blut meiner
Feinde die Farbe sein."


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine allerletzte Chance...
BeitragVerfasst: 5. Nov 2016, 19:14 
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Reserve: Carben... *dann dazu gekritzelt* Daraja


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine allerletzte Chance...
BeitragVerfasst: 5. Nov 2016, 19:23 
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Krakelig und unsauber findet sich eine weitere Unterschrift am Aushang - Yamir West


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine allerletzte Chance...
BeitragVerfasst: 7. Nov 2016, 11:24 
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Ducane Carben. *wird unter die anderen Namen gekritzelt.*

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine allerletzte Chance...
BeitragVerfasst: 11. Nov 2016, 23:22 
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Trixine Turbostich hat sich ebenfalls eingetragen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine allerletzte Chance...
BeitragVerfasst: 12. Nov 2016, 19:28 
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Söldner: Hanne (Einsatzleitung), Jon Fischer, Daraja Carben, Trixine Turbostich
Tagelöhner: Yamir West, Richard Mühlbern
Auftraggeber: Jek Danielsson

Status: Abgeschlossen

Verlauf:
Wir erhielten den Auftrag, Jek Danielsson auf der Reise zu einer Ausgrabungsstätte in der Wüste zu begleiten. Er sprach auf dem Weg von der bedeutungsvollen Entdeckung, auf die er hofft: Eine alte Goblinstadt, älter als alle anderen Stätten dieses Volkes. Ohne tiefe Einblicke in Archäologie und Goblingeschichte nahmen wir sein Vorhaben hin. Die Hinreise verlief weitgehend ohne Zwischenfälle. Einzig einige Wüstenläufer (Hali Baba und seine vier Zick-Räuber) stellten sich uns in den Weg. Wir töteten sie und bemächtigten uns dreien ihrer fünf Kamele, die wir auf der Weiterreise mitnahmen.
Nach vier Tagen, in denen wir uns in südwestliche Richtung bewegt haben, stießen wir auf eine altertümliche Ruine. Fischer und Mühlbern wurden zum Auskundschaften vorgeschickt und kehrten mit der Meldung zurück, dass die Ruine verlassen ist. Betritt man sie, befindet man sich in einem geräumigen Vorraum, der zu einer weitläufigen Halle führt. Fallen oder ein Hinterhalt ließen sich nicht ausmachen. Danielsson teilte uns mit, dass wir in der Halle einen Abstieg vornehmen müssen, dort befindet sich ein Loch, das in die Tiefe führt. Wir zeigten uns skeptisch, sahen uns das Gemäuer jedoch an. Der Einstieg verlief reibungslos. Wir ließen die Kamele in der Halle stehen, nahmen nur das nötigste Gepäck an uns und besahen uns den Abstieg: Ein großes, in den Boden eingelassenes Loch. Während wir die ersten Eindrücke aufnahmen, tauchten unvermittelt acht Personen auf. Sie trugen einen weißen Wappenrock mit schwarzer Symbolik, die unseren Wappenröcken identisch waren, bis auf die verkehrten Farben. Wir konnten einige bekannte Gesichter ausmachen, darunter das von Trixine Turbostich, Krudnir Volgrimsson und Walter Torfstich. Alle Personen wirkten älter, als wir sie kennen. Sie sprachen zu uns. Skepsis breitete sich aus. Ich legte einen Pfeil an den Bogen und forderte Danielsson auf, sich zu erklären. Und das tat er.

Er berichtete uns, dass er bei seiner ersten Erkundungsreise auf die acht Personen stieß, die ihn darum baten, sich mit dem Dämmersturm in Verbindung zu setzen und einige von uns zur Stätte zu führen. Die Personen berichteten uns, dass sie aus einer Parallelwelt stammen, die dem Untergang geweiht ist. Sie bedürfen unserer Hilfe, berichteten sie weiter. Es war sehr irritierend, mit ihnen zu interagieren. Sie wirkten überaus echt. Ihre Geschichten klangen so wahnsinnig, dass wir Skepsis und Zweifel behielten. Ich habe veranlasst, dass Trixine Turbostich in die Fingerspitze zu stechen. Ich wollte herausbekommen, ob sie aus Fleisch und Blut oder nur eine magische Illusion ist. Der kleine Einstich, den Fischer vornahm, ließ Blut fließen. Zugleich beharrte Danielsson auf seiner Version der Geschichte. Wir wussten nicht, was wir von all dem halten sollen.
In einem tiefergelegenen Bereich des Gemäuers sollte sich ein Portal in die Parallelwelt befinden. Ich habe dies nicht geglaubt und mit eigenen Augen sehen wollen. Also machten wir uns an den Abstieg, was uns ohne Zwischenfälle gelang. Dort unten fanden wir tatsächlich ein riesiges Portal in der Form eines Brunnens. Wir waren fassungslos. Es wirkte unglaubwürdig, aber das Portal befand sich direkt vor unseren Augen. Die Mitglieder der Rotte Volgrimsson stellte sich im Kreis um das Portal auf. Mühlbern wurde aufgetragen, das Portal zu inspizieren - wir wussten schließlich nicht, ob es uns direkt in den Nether führt.. oder an einen ähnlich meidenswerten Ort. Nach Mühlberns Erkenntnissen schien das Portal das zu sein, was uns darüber vermittelt wurde. Er zeigte keine Bedenken und konnte keine Warnhinweise ausmachen. Wir berieten uns und entschieden, das Gespräch mit Torfstich zu suchen.

Von Torfstich erfuhren wir weitere Informationen über ihre Parallelwelt. Das Portal sollte zu Sturmfausts Wacht führen, ganz in der Nähe der Feste Menethil. Die Parallelwelt unterschied sich sehr bedeutend von der unseren, hatte eine eigene Geschichte und eigene Kriege. Um einen Einblick in die Dichte der Informationen zu gewähren, mit denen wir konfrontiert wurden, habe ich die Informationen, die ich im Kopf habe, zusammengefasst (siehe Anhang). Dem Leser sei geraten, sich im Gedächtnis zu behalten, dass all dies nicht der Realität entspricht. Es mag uns bekannt vorkommen, doch ist es nicht echt. Kurz umrissen bedurfte man unserer Hilfe beim Schließen des Dunklen Portals. Zu diesem Zweck sollten wir, jeweils in Begleitung einer Rotte des Parallel-Dämmersturms, drei Stabbruchstücke vom Stab der Alexstraza besorgen, die über Azeroth verteilt liegen. Es klang nach einem überaus schwierigen, um nicht zu sagen epischen Auftrag, der zur Rettung der Parallel-Welt verhelfen sollte. Einige von uns behielten ihre Zweifel bei. Zu diesem Zeitpunkt begann ich zu vermuten, dass wir in einem Traum gelandet sind. Mir deuchte, dass uns der Gesichtslose in seine Fänge bekommen hat und begann, unsere Geister zu umgarnen. Ich war der Annahme, dass es besser sei, sich den Traum anzusehen als mit Abwehr zu reagieren. Es war schlicht nicht abzusehen was geschieht, sollten wir die Erscheinungen angreifen. Sie waren uns zahlemäßig überlegen. Sollte es sich um echte Dämmersturmsöldner handeln, hätten wir den Kampf nicht bestreiten können. Zudem hat die Parallel-Trixine geblutet. Ich hielt es für annehmbar, dass auch wir verletzlich und somit sterblich sind.

Die Möglichkeit, dass dies alles echt sein könnte, blieb jedoch im Hinterkopf. Um weitere Zweifel auszuräumen, durchschritt Mühlbern das Portal vor uns und hielt sich einige Minuten auf der anderen Seite auf. Er kehrte unversehrt zurück und berichtete uns, dass er eine weitere Rotte des Parallel-Dämmersturms gesehen habe, Rotte Grünauge, die in einem Gemäuer steht und uns erwartet. Zweifel begannen immer mehr, sich mit Faszination zu mischen. Er berichtete auch, dass es beim Durchschreiten zu Schwierigkeiten kam. Er konnte sich nicht bewegen und nahm wahr, dass er festgebunden war. Wir konnten diesen Hinweis zu diesem Zeitpunkt nicht entschlüsseln. Es ging in der Dichte der Informationen gar etwas unter.
Aufgrund der vermuteten Gefahr und Belastung stellte ich es den Mitreisenden frei, das Portal zu durchschreiten oder es zu lassen. Trotz aller Bedenken und Zweifel entschied sich jeder von uns, das Portal zu durchschreiten. Wir waren wie gebannt. Die Situation wirkte absurd und echt zugleich. Auf der anderen Seite kamen wir in einem runden Raum an. Rotte Torfstich folgte uns und bald sahen wir uns weiteren Mitgliedern des Parallel-Dämmersturms gegenüber. Rotte Grünauge und Rotte Torfstich begannen sofort, unsere Weiterreise zur Feste Menethil vorzubereiten. Sie befand sich nur wenige Kilometer abseits unseres Ankunftsortes. Die Umgebung war fürchterlich zerstört. Es gab kein Himmelszelt. Man blickte direkt in den Nether. Der Boden war steinig. Wir konnten weder Flora, noch Fauna sehen.

In der Feste empfing uns Kommandant Everad. Er wurde von weiteren hochrangigen Mitgliedern des Parallel-Dämmersturms flankiert. General Taelan Fordring war ebenfalls anwesend. Es wurde noch einmal erläutert, dass man unsere Hilfe benötigt, um das Dunkle Portal mit dem Stab der Alexstraza zu schließen. Der Stab zerbrach beim Kampf gegen Neltharion in drei Stücke. Eines befindet sich in der Burg von Fordragon (dem Verräter) in Andorhal, das zweite im Eschental. Dort habe die Hexe Tyrande eine Offensive gegen den Schattenhammer begonnen. Das dritte Stabstück sollte sich in den Kellern der Eiskronenzitadelle in Sturmwind befinden.

Unter meinen Kameraden machten sich immer mehr Zweifel breit. Das Unterfangen schien zu wahnsinnig, um es ernsthaft zu bestreiten. Ich habe dennoch davon abgesehen, es abzubrechen. Zum einen wussten wir nicht, wie wir aus dieser Welt zurückkommen können und ob man uns überhaupt lässt, zum anderen wussten wir bereits vor dem Durchschreiten des Portals, welch epische Aufträge uns erwarten werden. An dieser Stelle setzte ich mich als Einsatzleitung über die Zweifel meiner Kameraden hinweg, da jeder von uns freiwillig durch das Portal trat und es für einen Rückzug zu spät schien.

Nach einer längeren taktischen Besprechung brachen wir nach Sturmwind auf. Aylen Thalindar und Walter Torfstich errichteten ein Portal. Als wir dieses durchschritten haben, stellten sich bei mehreren von uns merkwürdige Ereignisse ein. Wir sahen uns festgebunden und unseren Auftraggeber, Jek Danielsson, an einer Maschine mit Hebeln und Knöpfen handtieren. Nun war nicht mehr von der Hand zu weisen, dass wir einer Illusion zum Opfer gefallen sind. Um uns und unsere mögliche Rückkehr nicht zu gefährden, sahen wir davon ab, die Parallel-Söldner anzugreifen. Stattdessen entschied ich, dass wir weitere Schwachstellen provozieren, die beim Durchschreiten der Portale aufzutreten scheinen. Wir wendeten uns an Ort und Stelle um, durchschritten das Portal erneut und wachten in der Realität wieder auf.

Wir befanden uns inmitten der Wüste in dem urtümlichen Gemäuer, das wir gefunden haben. Jek Danielsson hat uns gefesselt und mit der Maschine, an der er Knöpfe drückte und Hebel bewegte, verbunden. Zu unserer Verwunderung war auch Trixine Turbostich anwesend (wir waren der Annahme, wir wären ohne sie aufgebrochen). Fast alle von uns konnten sich aus den Fesseln befreien. Danielsson beteuerte, dass wir nicht verstünden.. doch unsere Geduld mit ihm war am Ende. Zudem hat er uns zwei Goblins aus Metall auf den Hals gehetzt. Mein Vertrauen in ihn sackte in den Negativbereich. So sah ich von diplomatischen Versuchen ab. Er hatte uns verarscht und damit seinen Tod besiegelt.

Fischer, Mühlbern, West und ich konnten uns befreien und unsere Waffen erreichen. West und Fischer nahmen sofort den Kampf gegen die Mechagoblins auf, während ich Danielsson mit zwei Pfeilen seines wertlos gewordenen Lebens beraubte - auch mit dem Hintergedanken, dass er weitere mechanische Gegner hervorrufen könnte, denn er bediente noch immer die Maschine. Mühlbern befreite Daraja und die mittlerweile erwachte Turbostich von ihren Fesseln. Danielsson hatte vor seinem Ableben einen Mechanismus hervorgerufen, der das Gebäude zum Einsturz bringen sollte - es war Trixine, die dies durchblickte. Sie versuchte noch gemeinsam mit Mühlbern, die Maschine zu stoppen, doch es war zu spät. Wir hatten noch zwei Minuten, um zu fliehen. Und das taten wir.

Kaum hatten wir das Gebäude verlassen, stürzte es in sich zusammen. In der Ferne, auf den Dünen, sah ich Gestalten mit weißen Wappenröcken. Doch es schien nur ein Trugbild zu sein. Vielleicht eine Nachwirkung des Zaubers, der uns in Schach hielt. Da es Tag war.. und wir recht mitgenommen, rasteten wir vor der Ruine, um den Sonnenuntergang abzuwarten. Trixine berichtete uns, dass sie mit uns zusammen aufbrach. Niemand von uns konnte sich daran erinnern. Sie hatte Erinnerungen daran, bei einer Rotte gelandet zu sein, die von Volgrimsson angeführt wurde. Ihre Erinnerungen schienen sich mit unseren Erlebnissen zu decken, nur dass wir Trixine als Teil der Parallelwelt wahrnahmen. So erklärt sich auch, warum bei ihr Blut floss, als sie von Fischer in den Finger gestochen wurde.
Ich hatte veranlasst, dass wir Danielssons Leiche aus dem Gemäuer bergen. Bei einer näheren Untersuchung fanden wir zwei Münzen in seinen Taschen, eine mit lordaeronischer Prägung und eine aus Kezan. Vorsorglich machten wir ihn einen Kopf kürzer, da ich mögliches Kopfgeld gewittert habe. Tatsächlich war Danielsson ein Wissenschaftler, der in Ungnade fiel, da er seine Helfer mehr oder weniger verheizt hat. Man schien seinen Verlust nicht zu bedauern. Kopfgeld war jedoch nicht ausgeschrieben. Die kezanische Münze sei ein sensationeller Fund, der recht viel wert sein soll. Ich habe sie dem Dämmersturm zusammen mit den anderen Gütern, die wir erhielten, übergeben.

Um magische, psychische und physische Nachwirkungen auszuschließen, bitte ich Walter Torfstich (den Echten) darum, einen Blick auf jeden der Beteiligten zu werfen. Wir wissen nicht, ob wir einer Illusion, einem Traum oder etwas ganz anderem zum Opfer gefallen sind.

Abschließend möchte ich sagen, dass nicht sicher ist, wann wir in Danielssons Falle liefen. Sie schien bereits aktiv, als wir der Parallel-Rotte begegneten, bevor wir das Portal überhaupt durchschritten haben. Ich vermute, dass die Illusion oder der Traum begann, als wir in das Gemäuer eingetreten sind. Unter diesem Blickwinkel war es uns schlicht nicht möglich, ihm vorzeitig auf die Schliche zu kommen. Wir hätten den Auftrag vor dem Betreten des Gemäuers abbrechen müssen, wofür weder Grund, noch Anlass gegeben war. Dieser Auftrag war das Merkwürdigste, was mir jemals passiert ist. Wir wurden mit phantastischen "Realitäten" und Möglichkeiten konfrontiert. Aus diesem Grund möchte ich diesen Bericht nutzen, um meine Kameraden in den Vordergrund zu rücken.

Yamir West verhielt sich den gesamten Auftrag über kooperativ. Er tat, was ihm gesagt wurde, wodurch er verlässlich erschien. Ihm gebührt mein Lob für seine Einsatzbereitschaft und seine hervorragenden Leistungen im Nahkampf.
Richard Mühlbern fiel durch seinen wachen Geist auf. Zwar hat er noch zu lernen, Höherrangige zu respektieren, doch half uns sein rasches Denkvermögen, seine Einsatzbereitschaft und seine Neugierde dazu, Erkenntnisse zu schöpfen.
Daraja Carben hatte bemerkbare Zweifel am Unternehmen und hat sich nicht gescheut, dies auch zu vermitteln. Trotzdem war sie bereit, uns auf dieses wahnwitzige Abenteuer zu begleiten. Ihre Kameradschaft verdient Respekt.
Jon Fischer fiel durch seinen Tatendrang und seine Kampfbereitschaft auf. Sein taktisches Handeln in Kampfsituation, seine Fähigkeiten als Späher und als Söldner haben uns geholfen, Vorteile für uns zu nutzen. Zwar hat er ein aufbrausendes Temperament, doch waren die Umstände so gewaltig, dass dies verständlich blieb.
Trixine Turbostich entschlüsselte den Countdown in der Ruine und mahnte uns zur Eile. Ohne sie wären wir vielleicht für immer verschüttet worden. Ihr Mut, ihre Klugheit und Ausdauer gehören lobend erwähnt.

Sold
500 Gold in die Kasse des Dämmersturms
5 Kamele (2 von Danielsson, 3 von Hali Baba)
1 Münze lordaeronischer Prägung
1 kezanische Münze, angeblich ein sensationeller, hochwertiger Fund
1 Karte, auf der das Lager von Hali Baba, markante Wegpunkte sowie die Ruine verzeichnet sind

Hanne

Anhang: Aufzeichnungen über die vorgegaukelte Parallelwelt

Die Welt
Die Draenei stürzten vor zehntausend Jahren auf Azeroth ab. Die Orcs tauchten niemals auf und sind unbekannt. Die Legion folgte den Draenei. Es kam zum ersten großen Krieg. Der Brunnen der Ewigkeit sorgte dafür, dass viele Kaldorei verdorben wurden. Dämonen drangen durch den Brunnen nach Azeroth. Sargeras korrumpierte Azshara, Malfurion Sturmgrimm und Tyrande Whisperwind. Illidan Sturmgrimm vereinte die nicht korrumpierten Kaldorei unter seinem Banner. Sie nannten sich Tel'dorei, Kinder der Erde, und bestitten den Kampf gegen die Legion, unterstützt von den Draenei. Es kam zu einer gewaltigen Schlacht, bei der Alexstraza wahnsinnig wurde und sich gegen die Drachenschwärme sowie die Sterblichen stellte.
Illidan, Velen und Neltharion gelang es, den Brunnen der Ewigkeit zu zerstören und den Vormarsch der Legion zu bremsen. Alexstraza löschte die Draenei beinahe vollständig aus.

Kalimdor wurde von Silithiden überrannt. Die Tel'dorei starben fast alle. Die Tauren beschworen Ragnaros und überrannten fast ganz Kalimdor. Der Kontinent gilt als verloren.
König Landen Wrynn wurde durch seine Beraterin korrumpiert. Er litt unter Verfolgungswahn und begann, sich gegn seine eigenen Leute zu stellen. Es war Alexstraza, die ihm in menschlicher Form begegnete und ihm Lügen ins Ohr spie. Neltharion und Alexstraza vernichteten sich im folgenden Krieg gegenseitig - was zum Kataklysmus führte. Sturmwind fiel an die Legion. Man floh nach Nordend. Kul Tiras fiel. Lordaeron, Gilneas, Alterac und Arathor stellen die Königreiche der Menschen. Die Horde hat sich nie gegründet. König Menethil führt die Truppen der Allianzvölker an.

Der Dämmersturm
Kommandant Tim Orodaro starb bei Andorhal. Alvrim Everad wurde seinem letzten Willen zurfolge zum Kommandanten. Die drei Rotten werden von Volgrimsson, Grünauge und Staper geführt.
Vaeln Reddick starb in Herdweiler. Rotte Goldschild fiel. Alexander Veidt starb in Alterac, nachdem er den Kommandanten vergiften wollte. Grimaldus Fäller hat ihn und seinen Bruder aufgehalten. Ian Falkner wusch seinen Ruf rein und wurde zum Champion. Veidt verlor seinen Kopf.

_________________
"StaPhi"


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