Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
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 Betreff des Beitrags: Übergriffe in Westfall
BeitragVerfasst: 24. Mai 2014, 14:04 
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Es gab einige Dinge, die Muhbrag der Oger nicht mochte. Er mochte es nicht, hungrig zu sein, er mochte keinen Lärm. Er mochte es nicht geweckt zu werden, er mochte keine Mücken. Was er auch nicht mochte war, wenn seine Freunde Angst hatten. Und seine Freunde vom Bauernhof hatten Angst. Muhbrag konnte sich nicht mehr an den genauen Wortlaut erinnern, doch etwas war nicht in Ordnung. Händler waren tot aufgefunden worden, im Westen. Sogar die Pferde dieser Händler waren kaputt geschlagen worden, mit ganz viel Blut, hatte Muhbrag seine Freunde reden hören. Und die blauen Männchen taten nichts. Hatten scheinbar anderweitig Ärger. Muhbrag glaubte, die blauen Männchen hatten einfach die Hose voll. Also musste Muhbrag die Sache selber in die Hand nehmen. Immerhin war Muhbrag Ehrenmitglied des Dämmersturms und außerdem Ogerkönig und Beschützer von Westwall. Muhbrag wollte nicht, dass seine Freunde Angst hatten. Immerhin behandelten sie Muhbrag gut. Also würde Muhbrag selber gucken, was passiert war. Wahrscheinlich würde man Muhbrag mit mehreren gebratenen Schweinen belohnen. Es gab einige Dinge, die Muhbrag der Oger mochte. Gebratene Schweine standen ganz oben auf dieser Liste. Und so hatte sich Muhbrag eines Abends mit seiner Keule auf den Weg gemacht um zu suchen, was auch immer da Händler tötete und Pferde kaputt schlug.

Murlocs waren das bestimmt nicht. Die Fischies waren meistens am und im Wasser, würden außerdem nie Pferde einholen. Das wusste sogar Muhbrag. Murlocs waren wenn überhaupt nur mutig genug, wenn sie viele waren. Hatten Koyoten die Händler getötet? Muhbrag fand Koyoten reichlich schwach. Er glaubte, dass es vielleicht Räuber gewesen waren. Die mussten in der Tat mutig sein, sich in Muhbrags Revier mit unschuldigen Leuten anzulegen. Muhbrag würde denen die Keule über den Schädel ziehen und ihnen so Angst machen, dass sie in ihre Hosen strullern und nie wieder Ärger suchen würden. Das klang nach einem guten Plan. Und dann würde Muhbrag mit gebratenen Schweinen belohnt werden. Und so stapfte er gen Westen, sah sich wachsam um. Koyoten suchten sofort das Weite, wenn sie Muhbrag sahen. Verständlich. Er hatte so viele von ihnen gefuttert, dass es bestimmt von Koyote zu Koyote weiter erzählt wurde, dass man sich von Muhbrag dem Oger besser fern halten sollte. Bei Murlocs war es garantiert genau so, immerhin hatte er auch von denen schon reichlich gefuttert. Die Nacht war dunkel und neblig. Irgendwann wurde Muhbrag klar, dass er nicht genau wusste, wo er war. Doch er hörte das Meer rauschen. Er konnte im Nebel überhaupt nicht weit sehen und beschloss, Nebel der Liste von Dingen, die er nicht mochte, hinzuzufügen.

Dann plötzlich bewegte sich etwas im Nebel. Schatten. Flink. Sehr, sehr flink. "Wer sein da?" fragte Muhbrag und wartete ab. "Besser gehen. Das sein Muhbrags Revier. Muhbrag beschützen Bauern. Beschützen Westfall." Doch von den huschenden Schatten kam keine Reaktion. Schließlich atmete Muhbrag tief ein und ließ ein donnerndes Brüllen hören. Doch die Schatten huschten nicht ängstlich davon. Muhbrag bemerkte, dass er eingekreist worden war. Dann schlugen die Schatten zu, näherten sich rasch. Muhbrag schwang seine Keule, doch er erwischte die flinken Dinger nicht. Dann tat es plötzlich weh. Muhbrag würde sich doch nicht einfach so umbringen lassen. Er würde Westfall beschützen, seine Freunde beschützen. Er war der Ogerkönig von Westfall, Ehrenmitglied des Dämmersturms. Wütend schwang er seine Keule, doch er traf einfach nichts. Das verwirrte ihn. Er beschloss, ein wenig zurück zu laufen. Nicht aus Angst, sondern um sich wieder orientieren zu können. Dann aber tat es erneut weh und für Muhbrag wurde es dunkel.


Dem Sturm entgegen,

Ein Brief aus Westfall erreichte den Dämmersturm. Von den hiesigen Bauern wurden einige tote Händler gefunden, andere werden noch vermisst. Auch wurden die Pferde abgeschlachtet, die Ware jedoch seltsamerweise absolut unangetastet zurück gelassen. Muhbrag, ein mit dem Dämmersturm verbündeter Oger, machte sich eines Abends eigenständig auf die Suche nach dem Grund für diese Angriffe. Am nächsten Morgen wurde er schwer verwundet und bewusstlos aufgefunden und ringt noch immer mit dem Tod. Die Westfallbrigade scheint wieder stärkere Probleme mit den Defias zu haben und wird an dieser Stelle wohl nicht helfen können, daher liegt es beim Sturm, den Grund für diese Übergriffe zu finden und zu beseitigen. Ansprechpartner ist der Hof des Bauernverbands, welcher einigen älteren Mitgliedern des Bunds noch bekannt sein müsste und welcher noch immer das Banner des Dämmersturms wehen lässt, um uns für unsere Hilfe in der Vergangenheit zu ehren.

Vermuteter Schwierigkeitsgrad: Mittel
Einsatz verfügbar ab folgendem Rang: Tagelöhner
Anzahl: Mindestens 5 Anhänger des Dämmersturms
Belohnung: 50 Goldmünzen
Marken: 5 Marken
Auftraggeber: Josey Wales, Bauernverband Westfall
Vermuteter Zeitaufwand: Kurz (1-2 Spielsitzungen)
Geplanter Termin: Freitag, 30. Mai

Missionsziel: Den Grund der Übergriffe finden und beseitigen.

Teilnehmerliste:

"Krudnir Volgrimsson, Sohn des Volgrim Krudnirsson vom Clan der Eisenbrecher"
Derebron Darkwood
"V.R."
Tyron Bourke
Bruces Falkenbach
Kynn McAngus

Reserve:

Klaruz Dunkelklüft
Bruces Falkenbach
Kynn McAngus


Zuletzt geändert von Veidt am 26. Mai 2014, 15:22, insgesamt 5-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Übergriffe in Westfall
BeitragVerfasst: 24. Mai 2014, 14:47 
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<In großer Runenschrift steht unter der Bekanntmachung geschrieben:>

"Krudnir Volgrimsson, Sohn des Volgrim Krudnirsson vom Clan der Eisenbrecher"


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 Betreff des Beitrags: Re: Übergriffe in Westfall
BeitragVerfasst: 24. Mai 2014, 20:47 
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In relativ lesbarer Schrift steht der Name Derebron Darkwood auf der Teilnehmerliste geschrieben.

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Nie stille steht die Zeit,
Der Augenblick entschwebt,
und den du nicht benutzt,
den hast du nie gelebt...


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 Betreff des Beitrags: Re: Übergriffe in Westfall
BeitragVerfasst: 24. Mai 2014, 20:53 
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*Klaruz unterzeichnet bei Reserve*


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 Betreff des Beitrags: Re: Übergriffe in Westfall
BeitragVerfasst: 25. Mai 2014, 00:34 
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<mittlerweile ist auch eine neue Unterschrift am Aushang am prangern. Mit den Buchstaben "V.R." wurde unterzeichnet>

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"Man sagt,
am Ende wird alles wieder gut.
Wenn es noch nicht gut ist,
ist es noch nicht das Ende."


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 Betreff des Beitrags: Re: Übergriffe in Westfall
BeitragVerfasst: 25. Mai 2014, 20:20 
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*Der Name "Tyron Bourke" steht jetzt ebenfalls dabei.*


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 Betreff des Beitrags: Re: Übergriffe in Westfall
BeitragVerfasst: 26. Mai 2014, 13:00 
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<Eine saubere Schrift ist ebenso zusehen, bei der Reserve und beim Auftrag selbst>
Wie ihr mich gebrauchen könnt, Kommandant. "Bruces Falkenbach"


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 Betreff des Beitrags: Re: Übergriffe in Westfall
BeitragVerfasst: 26. Mai 2014, 13:51 
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Krakelig und unsauber, aber noch gerade so lesbar, findet sich ein weiterer Name auf der Liste, bei Teilnehmern, als auch Reserve.

Kynn McAngus


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 Betreff des Beitrags: Re: Übergriffe in Westfall
BeitragVerfasst: 1. Jun 2014, 17:25 
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Einsatzbericht: Übergriffe in Westfall


Auftragszeitpunkt: Der 30. des fünften Monats
Ausführende: Krudnir Volgrimsson, Tyron Bourke, Kynn McAngus, Steintöter Kjell, Trixine Turbostich, ich Derebron Darkwood
Sold: Krudnir Volgrimsson - 1 Goldmünze 1 Marke, Tyron Bourke - 1 Goldmünze 1 Marke, Kynn McAngus - 1 Goldmünze 1 Marke, Stein Kjell - 1 Goldmünze 1 Marke, Trixine Turbostich - 3 Goldmünzen 1 Marke, Derebron Darkwood - 3 Goldmünzen / Marken
Verbliebene Mittel: 40 Goldmünzen

Ich selber stieß eine gewisse Zeit später zur Truppe dazu. Diese hatte es bis dahin schon zum Hof der Bauernmiliz und des Ogers Muhbrag geschafft und sich die gebrauchten Informationen beschafft. Als ich vor Ort ankam übergab Miss Turbostich mir das Kommando und nach dem Geplän der Einsatzbesprechung setzten wir uns auf die Pferde und ritten los. Herr Volgrimsson folgte zu Fuß. Wir hielten auf die Straße zu und folgten dieser ein Stück, bis wir uns in Richtung Küste wendeten. Ein Stück weit den Weg hinauf entdecke Miss McAngus einen umgekippten Karren, welchen wir uns dann auch direkt ansahen. Es sah aus als wäre dieser, wie vermutet, von einer Horde Worgen angegriffen worden. Die Pferde waren übel zugerichtet, aber auch schon einige Tage alt. Von Menschen war keine Spur zu sehen.

Nach einer weiteren Besprechung wollten wir uns ins Inland wenden, doch entdeckten wir an einem umgekippten Zaunstück Klauenspuren. Mister Bourke schickte sein Pferd weg (warum auch immer), welches sich in Richtung des rasenden Schlundes wendete, dann jedoch auf einmal panisch davonstob. Wir beschlossen uns in diese Richtung zu wenden und folgten somit der Straße in Richtung Küste.

Einige Zeit später, es war bereits dunkel geworden, erreichten wir die Küste und was sich da für ein Anblick bot verschlug uns die Sprache. Ein gekentertes Hordenschiff lag, in zwei Teile gebrochen, in der Brandung und der Strand war übersäht mit Leichen und dieversen diversen Trümmern. Nach einer weiteren Besprechung in welcher es fast zu Handgreiflichkeiten zwischen Kjell und Mister Bourke kam banden wir die Pferde an und gingen hinab um uns die Szenerie anzusehen. Überall lagen Schiffstrümmer und Leichen, aber auch Statuenstücke und andere Dinge. Wir gingen den Strand weiter herauf, als plötzlich eine große Steinstatue um eine Düne bog und direkt auf uns zuhielt. Diese Statue entpuppte sich als Mogu. Nun war mir auch klar, wo das Hordenschiff hergekommen war. Jedenfalls orderte ich an, dass die Fernkämpfer den Kopf des Biests anvisieren, während die Nahkämpfer es durch Angriffe auf die Beine behindern oder vielleicht sogar zu Fall bringen sollten. Letztendlich gelang es Kjell durch einen Sprung dem Ding den Kopf abzuschlagen, woraufhin dieses zerbröselte. Nach dem Kampf wendeten wir uns Richtung Süden, da eine Gruppe toter Murlocs uns den Weg wies.

Letztendlich machte uns eine Blutspur auf einen Eingang in ein Tal aufmerksam. Dieser folgten wir, bis wir vor einer Höhle ankamen. Es war wohl unübersehbar, dass wir das Versteck der Bestie oder der Bestien gefunden hatten. So entzündeten Miss Turbostich und ich jeweils eine Fackel und betraten letztendlich die Höhle. Drinnen begrüßte uns ein übler Gestank nach Verwesung. Die Wände der Höhle waren mit Blut und irgendeinem Schleim beschmiert. Überall lagen Leichenteile herum. Herr Volgrimsson übernahm die Führung, ich folgte im, ebenso wie der Rest. Wir durchsuchten die Höhle, fanden aber nichts bis wir in den Endraum kamen, eine kleine Kaverne in welcher uns ein rotes Augenpaar begrüßte. Irgendetwas war dort munter am Eier legen. Ich bat Miss McAngus die Fackel zu nehmen und wir machten uns bereit für das Gefecht. Herr Volgrimsson und ich rückten in Form eines Schildwalls vor. Auf meinen Befehl hin eröffneten die Schützen das Feuer auf das Biest. Dieses kletterte auf einen Stein und war nun zum ersten Mal erkennbar. Uns stand ein merkwürdiges Echsenwesen gegenüber, welches auf zwei Beinen ging. Ich ließ die Nahkämpfer hinter unserem Schildwall Stellung beziehen, als das Ding plötzlich einen Schrei ausstieß und die ganze Höhle in Bewegung geriet. Wir waren umstellt von einer Unzahl an kleineren Bestien, welche sich auch nicht lange Zeit ließen. So begann der Kampf.

Die erste Welle konnten wir erfolgreich und ohne große Verletzungen überstehen, doch der Kampf hatte schon Tribut gefordert, als uns die zweite Welle gegenübertrat. Das Muttertier oder die Brutmutter war in Folge des Kampfes bereits von Kjell getötet worden. Während des weiteren Kampfes erleidete Miss Turbostich eine üble Platzwunde an der Stirn, während eine weitere Bestie Kjell schwer verletzte und ihn zu Boden schickte, Mister Bourke erlitt leichtere Verletzungen am Arm. Während sich Miss McAngus, Mister Bourke und Herr Volgrimsson um den letzten Gegner kümmerten ging ich zusammen mit Miss Turbostich zum schwer Verletzten. Jedoch wurde die Gnomenfrau in Folge ihrer Kopfwunde ohnmächtig. So leistete ich bei Kjell grob ein wenig Erste-Hilfe, während sich Mister Bourke nach dem Kampf Miss Turbostich annahm. In der Zeit der Kampfhandlungen gingen einige der Eier zu Bruch und Miss McAngus übernahm die Aufgabe sich der restlichen Eier anzunehmen und sie zu zerstören.

Abschließend will ich hinzufügen, dass alle gute Arbeit geleistet haben, auch wenn Kjell sich ein wenig quer stellte. Dies soll nicht die Leistungen aller Beteiligten schmälern. Miss McAngus bewies uns ihren scharfen Blick und ihre Künste im Kampf mit worgischen Krallen, Mister Bourke seine Schuss wie auch Nahkampfkünste, Herr Volgrimsson, dass er ein schier unbezwingbares Bollwerk im Kampf gegen viele Gegner bildet, Kjell seine Nahkampfkünste und Miss Turbostich ihre aufgewecktheit und ihren Mut in Folge einer Überzahl an Gegnern

Gezeichnet,

Derebron Darkwood

_________________
Nie stille steht die Zeit,
Der Augenblick entschwebt,
und den du nicht benutzt,
den hast du nie gelebt...


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