Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
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 Betreff des Beitrags: Re: Es war einmal die Revolution
BeitragVerfasst: 18. Okt 2015, 23:49 
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 Betreff des Beitrags: Re: Es war einmal die Revolution
BeitragVerfasst: 24. Okt 2015, 13:30 
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( Der Plot muss bis auf Weiteres komplett abgesagt werden. Ich werde 'nen neuen Termin bekanntgeben, wenn's hier endlich läuft. Habe die Nacht durchgemacht; aber hat alles nicht funktioniert. Das Problem ist inzwischen ein Anderes. Es wäre praktisch, wenn einer der anderen Plotleiter 'nen alternativen Plot in den Aushang haut, da ich nächstes Wochenende keine Zeit habe.)

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Dem Sturm entgegen! - Schlachtruf und Grußformel der Söldner des Dämmersturms.


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 Betreff des Beitrags: Re: Es war einmal die Revolution
BeitragVerfasst: 9. Dez 2015, 16:08 
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Bericht: Westfall, 20.11. bis 22.11.


Auftrag: Die Bande, die für die Überfälle auf die Docks der FNW verantwortlich ist, finden und ausliefern. Tot oder lebendig.


Teilnehmerliste:

Viktorie Goldschild
Bronson O'Slatraigh
Kathlyn Lawley

Einsatzleiter:

Alexander Veidt

Ausgang der Mission: GESCHEITERT


Missionsverlauf:

Wir trafen uns vor den Toren von Sturmwind. Und verpassten wohl einen Boten, der uns den Treffpunkt mit dem Vorsitzenden der Flussschiffgesellschaft, Frank, nennen sollte. Daher zogen wir auf eigene Faust los, in Richtung Westfall. Auf dem Weg erzählte ich den anderen von einer früheren Mission für die Flussschiffgesellschaft, bei der damals Krudnir Volgrimsson, Finnje Freitag und Wilfred Koch beteiligt waren. In Bezug auf die damalige Mission vermutete ich, dass die Banditenbande, welche die Docks angriff, die von der Flussschiffgesellschaft vertriebenen Bauern waren. Die Reise nach Westfall verlief ereignislos. Erwähnenswert war dort ein völlig verwüsteter Hof nahe der Grenze, der einem von früheren Missionen bekannten Bauern, Seff McFarlane, gehörte. Bei der vorherigen Mission stoppten die Teilnehmer Mietschläger von Frank, die es auf McFarlane abgesehen hatten. Scheinbar hatte Frank es anschließend erneut versucht. Und seinen Willen bekommen. Wir fragten die Wachen an der Grenze nach dem Weg und folgten dem Nazferiti auf der Westseite des Flusses gen Süden. Nach etwa zwei Stunden erreichten wir einen schwer befestigten Turm mit mehreren Anlegestellen. Schnell wurde klar, dass sich Frank aufgrund der Angriffe einige schwer bewaffnete Wachen besorgt hatte, etwa dreißig an der Zahl, in je zwei Schichten aufgeteilt. Frank war allerdings nicht da, sondern in Sturmwind, wo er auf uns bezüglich genauer Anweisungen erwartete. Dumme Sache, dass wir einander verpasst hatten. Des Weiteren wollten die Mietschläger uns verscheuchen, provozierten uns und lachten, da sie den Namen des Sturms schon von Bauer McFarlane hörten – als sie ihn vom Hof vertrieben und er vergebens um Hilfe rief.

Unwillens, auf die Mietschläger zu hören und die Mission abzubrechen, beschloss ich, in Sichtweite der Docks zu warten, zumindest für eine Weile, bis Frank aus Sturmwind zurück kommen würde, um den Auftrag dann eben direkt vor Ort zu besprechen. Um die Wartezeit jedoch so effizient wie nur möglich zu gestalten schickte ich Kathlyn Lawley mit ihrem Pferd gen Späherkuppe, wo sie Nachforschungen anstellen sollte, ob es Anzeigen gegen Frank und die Flussschiffgesellschaft gab. Immerhin vertrieb er die Bauern unrechtmäßig von ihrem Land und ich wollte wissen, ob es Versuche gab, legal gegen ihn vorzugehen. Etwas, was die Angriffe der Banditen - sollten sie sich als die vertriebenen Bauern erweisen - legitimieren würde. Bronson O'Slatraigh schickte ich los, um die Umgebung der Docks abzusuchen, nach Spuren der Angriffe, die uns möglicherweise eine Richtung vorgeben würde, aus denen die Banditen kamen. Dabei sollte er den Mietschlägern allerdings nicht in die Quere kommen.

Bronson befragte einen Dockarbeiter und erfuhr, dass es sich um acht Angreifer handelte, die aus westlicher Richtung angriffen. Und das Seff McFarlane wohl ihr Anführer war. Das würde meine Vermutung bestätigen. Der Dockarbeiter hatte Viktorie Goldschild aus der Ferne gesehen und zu Bronson gemeint, er würde gewisse Infos nur ihr sagen. Dies beschwor einen Konflikt zwischen Goldschild und O'Slatraigh herauf. Goldschild fühlte sich von Bronson "feilgeboten", während Bronson später abstritt, dem Dockarbeiter etwas derartiges versprochen zu haben. Der Mann hatte aber keine wirklich relevanten Informationen für uns, als ich Goldschild zu ihm begleitete, aber zur Sicherheit in Hörweite blieb. Es ging dem Mann ausschließlich nur darum, Hand an Goldschild zu legen. Tatsächlich entblößte er sein Geschlecht sogar vor ihr. Wir gingen zurück zu unserem Lager.

Einige Stunden später kam Kathlyn Lawley von der Späherkuppe zurück. Mit einem anderen Pferd als dem, mit dem sie los ritt. Auf dem Weg zur Späherkuppe wurde sie von drei Reitern mit roten Masken angegriffen, vermutlich Defias. Ihre gute Bewaffnung ließ darauf schließen, dass die Bruderschaft noch immer floriert, aufgrund des Krieges und der Unterbesetzung der Brigade. Ihr Pferd wurde getötet, sie selbst verwundet, doch es gelang ihr, das Pferd des getöteten Defias zu nehmen und weiter zu reiten. Die beiden anderen Defias ritten weiter gen Süden, wohl nach Mondbruch. Bei der Späherkuppe erfuhr Lawley, dass die Flussschiffgesellschaft Waffen und Munition an die Westfallbrigade lieferte und dass diese die Maßnahmen gegen die Bauern billigte, da sie wohl glaubte, dass Frank ihnen eine Abfindung zahlte. Was nicht der Fall war. In einem Saloon bekam Lawley außerdem ein Gespräch zwischen einem Gnoll namens Hango und einem älteren Mann, Doktor Kwing Schulze, der wohl Zahnarzt war, mit. Beide hatten wohl etwas mit den Angriffen zu tun und erwähnten einen Hofbesitzer, Weit, und einen Angriff. Weit wurde ebenfalls in der damaligen Mission erwähnt. Er führte einen Hof mit Gnollsklaven. Bronson erwähnte, dass auch der Dockarbeiter einen Zahnarzt erwähnt hatte. Dieser riet dem Gnoll auch, vorsichtig zu sein, um der Flussschiffgesellschaft nicht noch einmal ins Netz zu gehen.

Lawley war verwundet, aber bereits bei der Späherkuppe versorgt worden. Dennoch war sie müde und so rasteten wir, teilten Wachen ein. Einige Stunden später kam Frank mit einer kleinen Leibwache aus Sturmwind zurück. Er war nicht besonders begeistert, umsonst gewartet zu haben aber ich klärte das und erzählte, dass wir bereits Nachforschungen angestellt hatten. Am Ende einigten wir uns darauf, dass wir ihm den Kopf von McFarlane und zwei seiner Leute bringen sollten, um den Angriffen somit ein Ende zu setzen und das Übel an der Wurzel zu packen. Und so machen wir uns auf den Weg. Es war von Acht Angreifern die Rede. Acht Banditen waren - selbst bei guter Ausrüstung noch machbar. Die Angriffe kamen aus dem Westen, doch ich wollte zuerst versuchen, im Norden möglicherweise noch Spuren bei McFarlanes verwüstetem Hof zu finden. Dort fanden wir aber nur die Ruinen und das Grab seiner Frau. Wir ritten weiter nach Westen, in Richtung von Weits Hof. Allerdings kamen wir zu spät. Der Hof war völlig zerstört, nur die steinernen Fundamente waren noch übrig. Der Rest lag in der Landschaft verstreut. Das Feld war noch nicht gänzlich abgeerntet, überall lagen Trümmer. Überall lagen Leichen. Wir fanden nur einen Überlebenden, der sich eine Kugel eingefangen hatte und der sterbend und halb verdurstet im Dreck lag. Ich befahl Goldschild, den Mann zu stabilisieren, damit wir Informationen aus ihm heraus holen konnten.

Sie heilte seine Wunde, während Bronson ihm Wasser gab. Als er endlich begriff, dass wir keine Feinde waren, erzählte er uns, was passiert war. Acht Angreifer kamen, überfielen den Hof, benutzten Sprengstoff und befreiten drei Dutzend Gnollsklaven. Er beschrieb die Acht wie folgt: Ein Gnoll auf einem Pferd, ein alter Mann, ein dürrer Kerl im Staubmantel, ein halbnacktes Weib aus dem Nether, "einer wie der hier" ( während er auf Bronson zeigte ), ein Gnom, ein Priester und ein Typ mit Perrücke. Der Sklaventreiber verwies uns gen Süden. Dann habe ich ihn mit einem Messer ins Auge umgebracht. Er hatte uns immer wieder eingehend angesehen, unsere Wappenröcke gesehen. Für mich war er ein dreckiger Sklaventreiber. Aber wichtiger noch: Er war ein loses Ende, ein Risiko, dass uns gefährlich werden konnte, je nachdem, welche Richtung der Auftrag noch einschlagen konnte.

Denn trotz des Missionsziels war ich nicht abgeneigt, eher auf Seiten der vertriebenen Bauern zu sein. Mir war der Ruf des Dämmersturms wichtiger als das Gold. Der Sturm hatte unter den Rottenmeistern Everard und Heldenhammer viel für die Bürger Westfalls getan. Das wollte ich nicht ruinieren, indem ich für einen zwielichtigen Bastard verzweifelte Bauern abschlachtete. Doch erwähnenswert war auch, dass die Acht nun drei Dutzend Gnolle auf ihrer Seite hatten. Der eigentliche Auftrag war also ohnehin fast unlösbar geworden. Ich wollte jedoch versuchen, mit ihnen zu reden. Besonders aufgrund McFarlanes vergangener Verbundenheit mit dem Dämmersturm. Vielleicht konnte man sie von ihren Angriffen abbringen. Wir ritten gen Süden. Mittlerweile war es dunkel geworden. Doch nicht unweit des Hofes, auf der nördlichen Hauptstraße, stand ein Mann an einem Zaun und spielte Gitarre. Bronson erkannte den Mann als Wahrer wieder, einen alten Kameraden aus alten Diensttagen. Dieser zog aber zwei Revolver aus seiner Gitarre. Ich konnte ihn aber davon überzeugen, uns zu McFarlane zu führen. Wahrer erzählte uns, wie er Bandit wurde, nachdem er nach dem Schlingendorntal Kopfgeldjäger wurde und für die Brigade Defias jagte. Später geriet er an Frank, der besser zahlte. Doch bei einem Deal mit den Defias im Dämmerwald kam Wahrer nur knapp mit dem Leben davon. Ich erklärte, wie wichtig Beweise gegen Frank waren, um das Handeln der Banditen zu legitimieren. Deshalb wollte ich mit McFarlane sprechen. Er bat um ein Pferd und eine Stunde Vorsprung. Ich befahl Kathlyn Lawley, ihm ihr Pferd zu überlassen und Wahrer ritt los. Wir folgten Wahrer's Spur, nach einer Stunde.

Sie führte uns zunächst weiter gen Süden, dann aber nach Westen, zur Küste. Dort, in einer kleinen Schlucht, hatten die Banditen und die Gnolle ihr Lager aufgeschlagen. Um die anderen nicht zu gefährden, wollte ich alleine in die Schlucht, um das Gespräch mit McFarlane und seinen Leuten zu suchen. Die anderen bestanden jedoch darauf, mit mir zu kommen. Wir kamen genau rechtzeitig, um zu erleben, wie die Bande einem Gefangenen, einem Handlanger von Frank mit einer Metallstange den Schädel einschlugen. McFarlane meinte, dass der Dämmersturm ihm nichts schuldig sei, dass es nicht unsere Pflicht war, ihn zu retten, als Franks Leute seine Frau vergewaltigten und ermordeten. Er fragte, warum wir hier wären und ich sagte, dass es mir um seine Verluste leid täte. Ich erzählte ihm von unserem Auftrag und meinte, dass ich vor Missionsabbruch mit ihm reden wollte, um Heldenhammer's Willen. McFarlane meinte, es gäbe nun zwei Möglichkeiten: Wir würden ihnen helfen und erfahren, was 'hier los war', oder wir zischten ab, würden beim nächsten Aufeinandertreffen aber nicht mit Gnade rechnen müssen. Diese Wahl, die McFarlane mir ließ, würde seine Schuld dem Sturm gegenüber begleichen, so sagte er.

Ich zählte Everards und Heldenhammers Taten auf, stimmte zu, dass Frank eine falsche Schlange war und sagte, es ich nur zu gerne helfen würde. Aber dass ich das nicht tun würde, wenn er und seine Leute auf dem Besten Weg waren, zu eben den Banditen zu werden, vor denen der Sturm damals die Bürger schützte. Ich beharrte darauf, dass Frank legal zu Fall gebracht werden musste, mit Beweisen gegen ihn. McFarlane meinte, nur wenn wir 'dabei wären' würde er offen reden. Da er aber auch davon sprach, wie schwach die Brigade war, wie unaufhaltsam seine Truppe nun war, bekam ich Vorbehalte. Ich brach die Mission ab und zog mit den anderen von dannen.

Gerne hätte ich ihnen geholfen, doch nicht, wenn ich dabei meine Gefährten und den Ruf des Sturms gefährden würde. Das Frank falsch war, war offenkundig. Aber für den Fall, dass bei einem gemeinsamen Angriff mit den "Banditen" auf seine Docks keine Beweise gegen ihn gefunden werden würden, hätte ich den Sturm damit auf die falsche Seite des Gesetzes gebracht. Dieses Risiko wollte ich nicht eingehen. Die Geschichte mit den Defias halte ich für sehr plausibel - es würde die gute Ausrüstung der Kerle erklären, die sie bereits vor Monaten hatten - doch musste ich dennoch im Schlimmsten Fall von einer Lüge ausgehen, mit der Wahrer uns auf die Seite der Banditen ziehen wollte. Wir ritten zur Späherkuppe, wo ich der Brigade die Position des Lagers der Banditen verriet. Doch die Brigade fand dort niemanden mehr vor. Gemeinsam mit Frank und seinen Leuten auf einen Angriff der Banditen warten wollte ich auch nicht.

Abschließende Worte:


Sämtliche Teilnehmer entschädigte ich mit einem Goldstück aus privater Kasse für die vergeudete Zeit. Kathlyn Lawley bekam von mir ihr Pferd ersetzt. Ihre Nachforschungen bei der Späherkuppe möchte ich hier besonders lobend hervor heben. Sie bewies Eigeninitiative und Durchhaltevermögen und wäre bei Erfolg der Mission entsprechend für eine Auszeichnung vorgeschlagen worden.

Ich warnte den Bund freier Bauern, die noch immer den Oger Muhbrag bei sich haben und bei denen das Banner des Sturms stolz im Wind weht vor einem möglichen Racheakt der Banditen. Zwar bezweifelte ich, dass McFarlane sich gegen Bürger werden würde, doch empfahl ich den Bauern, vorsichtig zu sein.

Ich empfehle allen Kollegen und Kolleginnen des Dämmersturms, bei Betreten Westfalls äußerste Vorsicht an den Tag zu legen und auch beim Tragen des Wappens vorsichtig zu sein. Auch empfehle ich, bei möglichen weiteren Aufträgen der Flussschiffgesellschaft vorsichtig zu sein, da man dabei durchaus auf McFarlane und seine Bande treffen könnte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Es war einmal die Revolution
BeitragVerfasst: 10. Dez 2015, 22:20 
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