Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
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 Betreff des Beitrags: Alltag
BeitragVerfasst: 4. Mär 2013, 16:05 
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ooc: Die Idee habe ich so direkt aus dem Aldor-Realm-Forum übernommen. Dieser Thread kann von jedem dazu genutzt werden einfach kleine Ausschnitte aus dem Alltagsleben, oder generell kleine Ausschnitte aus dem Leben der Charaktere niederzuschreiben, die nicht unbedingt gleich riesig lange Geschichten sind. Könnte mir vorstellen, dass es ganz lustig ist. Also los!


"A... ta...vis... mus..." liest Alvrim langsam in einem dicken Folianten. "Rückentwicklung in eine frühere E... E... Evo...lut... Evolutions...stufe." Dann hebt er den Kopf an. "Wer zum Nether nochma willn sowas wissn? Das is doch der letzte Schwachsinn!" murrt er. Sally sieht ihm über die Schulter und grinst breit. "Wer zum Nether nochmal will denn so etwas wissen." korrigiert sie die gossige Aussprache und kassiert einen giftigen Blick dafür. "Sieh mich nicht so an. Schließlich war es deine Idee weiterzulernen. Woher hast du überhaupt den Wälzer?" Alvrim macht eine wage Geste und brummt etwas von "Ausser... aus der Bib-lio-thek." während er weiter blättert. "Ah-HA! Evo-lu-tion. Entstehung und Weiter-entwicklung von Lebewesen... warum hab ich mir nich..." Ein belehrender Zeigefinger erscheint in seinem Gesichtsfeld. "... nahr jez... JETZT nerv mich net... nich... nicht!" Mit einem Knall schlägt er unter dem Gelächter der Frau das Buch zu. "Das braucht doch kein Mensch!" motzt er mürrisch.
"Willst du das etwa deinem Sohn auch so vermitteln?" kontert die blonde Frau und lehnt sich zurück an die Mauer hinter den Treppenstufen. Alvrims Blick schweift zur gegenüberliegenden Straßenseite, wo eine dürre struppige Altstadtratte einen schimmligen Fetzen Graubrot anknabbert und atmet dann gestreckt aus. "Du kannst n echtes Miststück sein Sal, das weißte... weißt du aber schon oder?" Mit diesen Worten öffnet er das Ledergebundene Buch wieder und unter leisem Knistern von Pergament wird geblättert. "Artillerie... ha! Das kenn...e ich! Mit schweren Geschützen ausgerüstete Kampftruppe oder die schweren Geschütze selbst." formuliert er betont langsam und deutlich - was ihm ein erneutes helles Lachen einbringt. "Du klingst wie ein uralter Gelehrter oder Veteran... aber mit Stock im Hintern, Al." Eisiges Schweigen folgt. "Schnauze!"

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 Betreff des Beitrags: Re: Alltag
BeitragVerfasst: 4. Mär 2013, 16:48 
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Jason Robards sah auf den Zeitmesser am Handgelenk. Erkennen konnte er die Uhrzeit allerdings kaum noch. Viel zu viel Rum und Bier. Als er die Steinfeuertaverne am Äußeren Ring von Eisenschmiede verließ, schätzte er, dass es fünf Uhr morgens sein musste. Die Sonne konnte man in Eisenschmiede ja leider nicht sehen. Im Türrahmen blieb er kurz wankend stehen, winkte Gastwirt Feuerbräu zum Abschied, ehe er davon torkelte. Er wollte die versteckte Niesche im Mystikerviertel ansteuern, wo seine Habseligkeiten lagen und wo er schlafen würde, doch nach nur wenigen Metern spürte er den Lauf eines Gewehrs im Rücken.

"Wohin willste denn, Robards?" Jason sah über die Schulter. Ein Gnom. Rot gefärbte Sturmfrisur, Gewehr, Kettenschwert. Und ein gieriges, gemeines Grinsen. "Schön ruhig bleiben, komm ja nicht auf dumme Ideen. Du schuldest meinem Boss noch eine Menge Geld und ich bringe ihm entweder das Geld oder dich." Jason schnippte sich den Hut vom Kopf, so dass er an einem Bändchen um seinen Hals baumelte und grinste schief. Er war schlagartig ziemlich nüchtern geworden. "Jaa... Natürlich!" Der Gnom grinste. "Her damit!" "Ich habe es selbstverständlich nicht dabei", erklärte Jason ruhig, "Sondern in einem Versteck. Ich kann dich hin bringen." Jason fluchte innerlich. Zu dieser späten Stunde waren nur wenige Wachen unterwegs. Das könnte ihm zum Verhängnis werden. Oder ein Vorteil sein. "Dann bring mich hin. Keine Dummheiten!" Jason nickte und ging weiter. Der schmierige, kleine Gnom direkt hinter ihm. Eine ganze Weile stapften sie langsam durch die Straßen, ehe sie eine Niesche zwischen zwei Häusern erreichten. "Hier sind wir..." murrte Jason. Er deutete auf eine Decke, auf einen kleinen Rucksack. "Nimm es dir. Ich will diese Sache endlich erledigt haben." Der Gnom senkte sein Gewehr, stürmte an ihm vorbei und öffnete den Rucksack. Er war gefüllt mit dreckigen Lumpen. Kaum hatte der Gnom die Falle bemerkt, packte Jason ihn und bohrte ihm ein Messer hinter das linke Ohr, in den Schädel. Erst letzte Woche hatte ihm ein Zwerg aufgelauert, der war weit schwieriger auszuschalten gewesen. Daher hatte er dieses falsche Versteck angelegt. Sein Glück, dass der Gnom ein Vollidiot war. Aber es war besorgniserregend, dass man ihn sogar in Eisenschmiede fand. Mürrisch nahm er die Decke, den Rucksack. Den Gnom würde er vergammeln lassen, bis die Wachen ihn fanden. Das Kettenschwert und das Gewehr jedoch nahm er mit. Würde gutes Geld einbringen.

Denn natürlich hatte er Schulden zu bezahlen. Natürlich brauchte er Geld. Aber er machte ja, so schnell er konnte. Er würde sich von anderen da nicht ins Handwerk pfuschen lassen. Wann wohl der nächste Kopfgeldjäger auf der Matte stehen würde? Jason steuerte einen Pfandleiher an, um Gewehr und Schwert zu verkaufen. Dann erst würde er sein Versteck ansteuern. Sein echtes. Und in Zukunft würde er wohl weniger trinken, damit er nicht so leicht in eine Falle tappte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Alltag
BeitragVerfasst: 6. Mär 2013, 07:34 
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Die mit Öltuch umwickelte Waffe war schnell entpackt. Der Schmied hatte die Klingenseele neu gearbeitet und die Kerben der Schneide ausgebessert. Ein kurzes Wiegen in der Hand - sie war nicht schwerer geworden. Echte Maßarbeit. Auf dem Knauf prangte jetzt auch die Inschrift, die er für eine Zusatzgebühr bestellt hatte - aber bei seinem Sold konnte er sich das spielend leisten. "Gahmuret" stand da in thalassischer Runenschrift und Gemeinsprache. Zufrieden schob er das Schwert zurück in seine Scheide. Gold wechselte den Besitzer. Das Nicken der Anerkennung für den Schmied war etwas höflicher als üblich. Das Nicken des Schmieds wiederum war knapp, praktisch... und still. Er war inzwischen Stammkunde und brauchte kaum Worte, um verständlich zu machen, was er wollte, was ihm sehr entgegenkam. Er verließ die Schmiede und ging durch die höhlenartigen Gänge zurück zu seiner Kate im düsteren Viertel. Unterwegs bemerkte er immer wieder feindselige und gierige Blicke, die sich aber beim Anblick seines Wappenrocks und seiner Waffe schnell abwendeten. Er war sie inzwischen gewohnt. Die Tür der Mietskaserne knarzte laut. Eine bessere Abwehr gegen Schleicher und Diebe gab es nicht. Auf dem Flur begegnete er seiner Mieterin, die den Boden fegte und ihm eine schlecht gelaunte Begrüßung zuwarf, die er schweigsam erwiderte. Er trat ins Zimmer ein und schloss die Tür hinter sich ab, mit vorgelegtem Riegel. Sicher war sicher. Dann setzte sich Percival auf den alten, staubigen Teppich in der Mitte des Raumes und betrachtete kurz gedankenverloren sein Amulett, bevor er die Beine überkreuzte, die Augen schloss und alles ausblendete.

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 Betreff des Beitrags: Re: Alltag
BeitragVerfasst: 6. Mär 2013, 11:31 
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Es war immer wieder überraschend was man Nachts in dieser Stadt erleben und erfahren konnte - und es sagte einiges über die Natur der Menschen aus. Beispielsweise würde es vielleicht den ein oder anderen überraschen, dass auf Kleinigkeiten vielmehr geachtet wurde als auf Offensichtliches. Leisen Geräuschen schenkte man mehr Beachtung als allgemeinem Lärm. Ähnlich wie die Tatsache, dass die Neugier bei einem gedämpften Gemunkel und Geflüster bei den meisten stieg. Leise Geräusche hatten etwas geheimes, nicht öffentliches und deshalb achtete man mehr darauf. Wie das leise Klicken eines Abzugshahns der sich spannte konnten diese geheimen Geräusche sehr schnell, sehr privat werden. Aus diesem Grund gab Alvrim sich Mühe keine leisen Geräusche zu verursachen, als er an einer vom Fackelschein abgewandten Seite der Hafenmauer mit seinen Fingern nach einem passenden Halt tastete. Viele Fuß unter ihm war selbst um diese Zeit irgendwo in dem Hafenbecken Betrieb, einige Dockarbeiter schleppten Baumaterial durch die Gegend. Nun gut... Seine Finger fanden Halt und er bewegte seinen Fu...
Verdammte Tauben! Eine unsanfte Begegnung mit dem steinernen harten Boden weit unten verdankte er nach einem Moment der Ungewissheit nur noch dem eben gefundenen Mauerspalt, der - wenn man ganz ehrlich war - mit seinem langsam bröckelnden Putz auch nicht viel mehr war als ein ein sandiger Riss mit uraltem bröckelndem Mörtel. Ein Stück losgetretenes Mauerwerk fiel weiter unten durch einen der Bäume auf das Pflaster.
Nun gut...
Fast ohne zu atmen hob er den Arm wieder an, mit gerade soviel Bewegung wie er sich zugestand und nötig war, suchte nach Halt in irgendeneiner Ritze, fand diesen und schwang den Fuß ein Stück nach oben, fand brüchigen Mörtel und bohrte die Stiefelspitze sofort hinein. Nur halb bewusst, halb auch Reflex. Alvrim holte tief Luft, spannte die Muskeln an und griff mit einer Hand nach dem Gürtel, zog ein Messer hervor und rammte es zwischen zwei Mauersteine, während über ihm das Gurren und leise Flattern der Kollegen der ersten Taube hörbar wurde. Das war einer der Augenblicke in denen man geneigt war zu denken 'Schlimmer kann es jetzt nicht werden' - nur um dann direkt vom Gegenteil überzeugt zu werden.
"He du da! Was machst du da oben!" rief eine Stimme von unten. Prächtig. Vielen Dank auch, verdammtes Mauerwerk. Soviel zu den leisen Geräuschen.
Nun gut... Aus dem Hafen konnten sie ihn hier in der Dunkelheit unmöglich sofort sehen, wer eben noch im heller erleuchteten Bereich war musste sich erst an die Dunkelheit gewöhnen. Änderte aber nichts, daran, dass wohl zumindest ein Wächter nun wusste dass er hier war. Ein Blick nach oben - es war nicht mehr sonderlich weit bis zum Mauerrand zwischen zwei wuchtigen Geböudeklötzen. Ein kurzes Zögern, dann schwang er leicht zur Seite und wiederholte den Vorgang mit der anderen Hand, anstatt zu anstatt zu antworten, balancierte nun an zwei Klingen aus scharfen Stahl dutzende Fuß über dem Boden. Es war klar wonach das aussehen könnte... Seine zuvor aufgeschürften Finger wurden langsam taub. Ein tiefes Durchatmen, die Überlegung ob er sich hochschwingen konnte ohne seinen Halt aus der Mauer zu reißen. Die Muskeln zum zerreißen gespannt ließ er eine Hand los, schwang nach vorne und oben, tastete mit den Fingern über den Mauerrand, stieß sich dann ab und zog sich darüber, während der Trupp Wächter gerade mal ein Drittel seiner Höhe erreicht haben konnten.
Mit fliegenden Atem eilte er los, rutschte beinahe auf einer der Hinterlassenschaften der Tauben aus und lief über die Hafenmauer, sprang davon hinab und rannte weiter durch die Häuserlücken, einen Schlüssel aus der Tasche ziehend, den er quietschend in eine bestimmte Tür schob, sie aufzog. Er nickte der Person nur zu als er an ihr vorbei die Treppen hochging, hört oben wie die Türe ins Schloss fiel. Eine Stunde vor Morgengrauen war es mittlerweile, als er das abgedunkelte und saubere Zimmer betrat, auf Zehenspitzen. Ein leises Schnaufen und eine Regung zeigten sich in dem kleinen Bettchen, kaum hörbar, als er auf die kleine Gestalt hinabsah und in die Hocke ging, eine Strähne aus dem Gesicht striff und sich ein unbemerktes Lächeln auf die raue Miene stahl. Die Welt wurde weich...

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 Betreff des Beitrags: Re: Alltag
BeitragVerfasst: 19. Mär 2013, 20:46 
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Die Städte ähneln einem Ameisenhaufen. Ein Ameisenhaufen voller Lebewesen die ihre eigene kleine Welt für real halten. Man sieht diese ganzen Fenster und Mauern und hinter jeder einzelnen werden Geschichten erzählt. Geschichten von Dingen die einst waren und Geschichten von Dingen die sind. Vielleicht ist es auch ein Irrtum und diese Geschichten die man sich vorstellt sind viel interessanter als die langweiligen Seelen dahinter. So oft merkt man, dass Instinkte mit Gefühlen verwechselt werden, Banales mit Wichtigen. Aber wenn man das Leben eines Einzelnen ändert, wenn auch nur sein eigenes, vielleicht ändert man dadurch schon die ganze Welt. Aber etwas zu ändern... Hat man den Mut die Welt und sein Leben zuerst einmal zu akzeptieren, zu erkennen, was getan werden muss? Und dann dennoch einfach nur einer Pflicht zu genügen? Diese Welt liegt vor uns, mit allem was war, was ist und was noch sein wird. Wer sie verändert trägt auch die Verantwortung dafür - und ich glaube das ist eine Bürde, welche die wenigsten zu tragen bereit sind. Aber vielleicht ist es auch ganz gut so.

Iris hebt den Kohlestift an und der Blick ruht einige Momente auf der Seite des dicken Lederbuches. Dann kommt ein leises Lachen über ihre Lippen und mit einem leisen Ratschen trennt sie die Seite aus dem Buch und zerknüllt sie zu einer Kugel, die sie in das Feuer wirft. Gierig lecken die Flammen darüber und verwandeln innerhalb weniger Herzschläge die Worte zu Asche, schicken Glutfunken in den Nachthimmel. Sie schlägt das Buch zu und stützt die Arme auf den schneebedeckten Boden, folgt mit den Augen dem Funkenflug in der eisigen Kälte und schüttelt lächelnd den Kopf. "Nun... morgen ist wieder ein anderer Tag." meint sie dann gedankenverloren mehr zu sich selbst.

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 Betreff des Beitrags: Re: Alltag
BeitragVerfasst: 23. Mär 2013, 21:00 
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Ich werde erst wach, als meine Zelle aufgeschlossen wird. Den Lärm in der Arena oder den Krach der anderen Sklaven hab' ich sogut wie nicht gehört. Weil ich schon als Kind gelernt habe, unter den schlechtesten Umständen schlafen zu können. Irgendwann lernt man einfach, jede Erholung zu genießen, die man kriegen kann. Ob ich nun im Dreck schlafe, auf Stroh oder auf kaltem, harten Boden. Stören tut es mich lange nicht mehr. Ich kenne es ja nicht anders. Kann selbst auf dem harten Boden meiner Zelle schlafen wie ein satt gefressener Löwe. Wachsam bleib ich aber dennoch. Das Klicken des Schlosses weckte mich, die Schritte in meine Richtung lassen mich sofort hellwach werden. Meine Ketten werden aufgeschlossen und ich weiß natürlich, was das bedeutet. Ich muss in die Arena. Ich muss kämpfen. Ich muss töten.
Wie lange geht das schon so? Seit dem Fall von Steinard? Das mit dem Töten, ja. Das mit dem im Dreck schlafen schon länger, als ich nur ein Peon war. Sklavenmeister Spitzzahn's Tauren-Diener zerrt mich auf die Beine und aus der Zelle heraus, drückt mir meine Schwerter in die Hände. "Und ich kriege keine üppige Henkersmahlzeit? Nicht mal ne Nachtelfe für nen letzten Fick? Nicht mal nen feuchten Kuss von dir, Hörnchen? Das kränkt mich, echt." Ja, ich hab' ne große Fresse. Schon als ich nur Peon war. Irgendwann ist einem ein Schlag in die Fresse egal. Irgendwann sind Peitschenhiebe nur das schwache Aufblitzen von Schmerz in einer ohnehin schon schmerzhaften, düsteren Welt. Hörnchen schnaubt nur und ich werde von ihm zum Gittertor gezerrt und in die Arena geworfen. Der Deal von Sklavenmeister Spitzzahn mit dem Veranstalter, Gabbix Krummblaster, sieht vor, dass ich so lange in der Arena von Gurubashi kämpfe, bis ich sterbe oder Spitzzahn mit mir und den anderen weiter zieht. Das würde zumindest eine Weile Ruhe bedeuten.

Die Zuschauer grölen meinen Namen. Ich bin der knurrende Knochenbrecher, das grüne Grauen. Mein Gegner betritt die Arena. Es ist ein Draenei. Keine Ahnung, wo Gabbix den her hat, aber er sieht sehr verwildert aus, hat eine zusammen gewürfelte Rüstung und eine dicke, fette Streitaxt. Und mehr Narben als ich. Nun jubeln die Zuschauer auch ihm zu. Aber eigentlich kennen sie keine wirkliche Zuneigung zu uns armen Schweinen. Sie wollen nur sehen, wie Blut vergossen wird, wie Eingeweide im Sand landen und Lebewesen ihr Leben aushauchen, auf möglichst spektakuläre Art und Weise. Ich rotze in den Sand, hebe kampfbereit meine beiden Schwerter und warte ab. Gabbix, dieser widerlich fette Goblin, hebt irgendwo auf der Tribüne die Hand und der Kampf beginnt. Ich schaue nicht einmal hin. Auch nicht zu Spitzzahn, der mit gierigem Blick zuschaut und Wetten abschließt. Ob ich wohl treffen würde, wenn ich ein Schwert nach ihm werfe? Oder nach Gabbix? Der Draenei kommt angelaufen, schwingt seine Axt. Ich drehe mich weg. Bin wesentlich schneller, da ich schwere Rüstungen hasse. Ich versuche, ihm das rechte Bein knapp oberhalb des Hufes abzuschlagen, doch er springt zurück. Er ist stark. Schwingt die Axt so fix, dass ich einen Schnitt auf dem linken Arm kassiere. Darf den nicht unterschätzen, sonst bin ich doch noch tot.
Die Menge jubelt, gierig nach Show, gierig nach Blut. Ich dresche gegen die Axt, bringe den Draenei aus dem Konzept. Der Hieb meiner zweiten Klinge erwischt sein Kniegelenk, sprengt es und dringt tief genug ins Fleisch ein, um ihn vor Schmerz und die Menge vor Blutdurst aufschreien zu lassen. Bin zu nah für einen weiteren Schwinger seiner Axt, doch er rammt mir den Griff gegen das Kinn und ich seh Sterne. Dumm von mir. Ich taumel zurück und er holt mit der Axt aus, will von oben zuschlagen und meinen Kopf spalten. Dumm von ihm. Ich ramm ihm ein Schwert in die Armbeuge, wo die Rüstung ihn nicht schützt. Die Klinge bohrt sich tief ins Fleisch. Es ist klar, dass die Wunde ihn töten wird. Er lässt die Axt fallen, sackt auf die Knie. Ja, Fehler werden bestraft. Immer. Die Menge tobt vor Begeisterung und ich warte, nicke dem Draenei zu. Er hatte es nun hinter sich. Ich schlage ihm die obere Hälfte des Schädels ab und er sackt in den Dreck. Rasch lasse ich ein Schwert fallen, puhle mit der Hand das wenige aus der Schädelhälfte, was ich drin vorfinde, dann halte ich die Schale unter die pochende, sprudelnde Wunde unter dem Arm, fange sein Blut auf und trinke. Noch immer jubelt die Menge. Gabbix scheint amüsiert. Spitzzahn scheint zufrieden. Wetten wurden gewonnen. Ich hebe mein Schwert, lasse mir das Blut auf der Zunge zergehen, ehe ich den Ausgang der Zelle ansteuere. Irgendwann würden auch Spitzzahn und Gabbix Fehler machen. Und ich würde das Beste draus machen. Mein Name hallt durch die Arena. Klingt gut.


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 Betreff des Beitrags: Re: Alltag
BeitragVerfasst: 25. Mär 2013, 11:30 
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Ein weiterer kräftiger Ruck von schmalen Frauenhänden befördert den Mann mit den noch offenen Gürtel um den Bund der Leinenhose auf das Pflaster. In seinem betrunkenen Zustand zerlegt es ihn unsanft in seiner Pfütze und es dauert einige Momente bis er seine Gliedmaßen soweit geordnet hat, dass er sich auf Hände und Füße aufrappeln kann. Schmutziger Schlamm tropft von seinem zerwühlten Hemd als er sich das brackige Wasser aus dem graubärtigen Gesicht wischt und den Kopf über die Schulter dreht. "Ehhhh! Was scholln dasch werdn ehh? Hab doch bezahlt Süße....!" lallt er nur lautstark - doch nur das polternde Zufallen der Türe antwortet ihm. Mit beträchtlichen Schwierigkeiten richtet er sich auf und torkelt fluchend die abgetretenen Steinstufen zum Eingang hoch, hebt dann die Faust um sie lautstark gegen die Türe hämmern zu lassen, als sich diese mit ordentlich Schwung nach außen öffnet, die Nase ein unschönes Knirschen von sich gibt und er zum zweiten Mal in den Dreck befördert wird dieses Mal mit blutender Nase. Der Kerl spuckt eine Mischung aus Alkohol und Blutschaum zur Seite aus und stiert mit tränenden Augen zur Pforte, als neben ihm ein paar gefetteter und billiger Lederstiefel dicht neben seinem Schädel landen und er sich rücklings auf die Ellenbogen hochzwingt.
"Hab dich nich gesehn. Hattest was vergessen." brummt ein Mann Mitte zwanzig mit dunklem nach hinten gebundenen Haaren ihm nur aus dem Türrahmen zu, statt der erwarteten Blondine in leichter Bekleidung. Der Tonfall durch den Regen, der Haus und Gasse noch grauer und heruntergekommener als ohnehin wirken lässt, signalisiert ungeniert, dass es dem jungen Mann trotz der Worte weder leidtut, noch es sich um ein Versehen gehandelt hat. Wie beiläufig wirft er ein Messer hoch und fängt es wieder, als der Liegende zu einem würgenden Schimpfen ansetzt, dann verharrt er still, legt den Kopf schief, den Blick der dunklen Augen auf den Graubart gerichtet. Demonstrativ wandern die Pupillen zum Wurfmesser in der Hand und dann zurück zu dem Mann, der Blick mittlerweile kalt und nicht spöttisch wie zuvor. "Hast du das auch vergessen?" fragt er in schneidenden ruhigen Tonfall. Hastig schüttelt der Trunkenbold den Kopf und atmet dieses Mal fast erleichtert aus als die Türe sich wieder schließt, streift dann mühsam und ungelenk die alten Stiefel über und wankt halb murrend, halb lallend mit einem leichten Hinken die regennasse Gasse hinunter.

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 Betreff des Beitrags: Re: Alltag
BeitragVerfasst: 25. Mär 2013, 13:40 
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Dunkle Gestalten umringten den am Boden liegenden Zwerg. Sie standen einfach nur da, still, schweigend. Zerfetzte Wappenröcke, von altem und frischem Blut überzogene Rüstungen, schartige Waffen. Der Graubärtige blinzelte. "Was... ihr schon wieder?" Sie schwiegen. Ihre Gesichter starrten ihn anklagend an, verständnislos... traurig. Gesichter von Vätern, Müttern, Söhnen, Töchtern. Gesichter vieler Völker. Manchen fehlte ein Teil des Kopfes, bei anderen prangte ein riesiges Loch in der Brust. "Ich will noch nicht gehen." Da hoben sie ihre Waffen und stürzten sich auf ihn.

Ingo schreckte in seinem Lehnsessel hoch. Sein Herz pochte wie verrückt. Er brauchte mehrere Minuten, bis er sich beruhigt hatte und mehr von seiner Umgebung wahrnahm als verschwommene Bilder. Der Griff nach der Brille in seiner Westentasche und das darauffolgende Aufsetzen jener schadete auch nicht. Das Feuer im Kamin war heruntergebrannt. Neben ihm, auf dem großen Eichentisch der den Raum beherrschte, lagen die Früchte der letzten Nacht. Zwei Dutzend kleine Granaten (natürlich entschärft) und eine Menge Messingpatronen, sauber nebeneinander aufgereiht. In die Mäntel hatte er Namen eingeritzt. Trodai war da, Nayriel auch, Faylon, Derlones, Christoph, Bragnin... und natürlich Todrian. Es war eine lange Nacht gewesen. Der Kaffee in der Tontasse war eiskalt. Import aus Shattrath, richtig gute Terokkar-Bohne, verschwendet. Ingo grummelte und setzte sich auf, warf einen Blick zum Eingang. Unter der Tür und durch die kleinen Fenster des Hauses, das ansonsten abgesichert wie eine Festung war, fielen Lichtstrahlen. Obwohl er nicht wirklich ausgeruht war, zwang sich der Zwerg aufzustehen und die Treppe hinaufzugehen, um die Tür zu öffnen. Er musste erst zwei Riegel entfernen und mehrere Schlösser aufschließen, aber dann vertrieb endlich der eisige Wind von Dun Morogh die Erinnerung, wehte seinen Bart durch und machte seinen Kopf klar wie eine Glocke. Ein Kopfschütteln. Dann wandte sich Ingo wieder um, schloss die Tür und stapfte runter in die Speisekammer. Vielleicht war ja in irgendeiner Ecke noch ein Stück Hartkäse oder eine Blutwurst übrig...

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 Betreff des Beitrags: Re: Alltag
BeitragVerfasst: 25. Mär 2013, 14:50 
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"Falkenauge? Bist du da?"

Freyri öffnete die Augen, beendete das Ritual des ruhigen Geistes, griff nach seinem schwarzen Pelzumhang und warf ihn sich um die Schultern, dann schlug er den Eingang des Zelts zurück und das grelle Sonnenlicht blendete ihn. Der Himmel heute war beinahe wolkenfrei und hellblau. Der Schnee jedoch reflektierte das Licht unangenehm und eine Weile war der junge Zwerg fast blind. Dann jedoch erkannte er die Silhouette des anderen Zelts, auf der anderen Seite der Feuerstelle und eine Gestalt, die direkt vor ihm stand. "Ich weiß echt nicht, warum ich den ganzen beschissenen Berg für dich besteige, obwohl du eigentlich etwas von mir willst, Freyri." Der Zwerg mit dem kupferroten Vollbart grinste mürrisch. "Aber die Luft hier oben ist gut, dass stimmt schon." Freyri schüttelte seinem Freund Jorin die Hand, klopfte ihm freundschaftlich auf die Schulter. "Deshalb bin ich auch so gerne hier oben, mein Freund. Also... hat sich dein Weg gelohnt? Kommst du mit guten Nachrichten?" Jorin nickte. "Es gehört dir, mein Lieber. Und ich habe bereits einige Leute gefunden, die bereit sind, dort zu arbeiten. Hoffentlich wird es kein Reinfall."

Freyri streckte sich. Seine Glieder schmerzten. Sitzen wurde in der Rüstung irgendwann unglaublich unbequem, doch gönnte er sich außerhalb seines Hauses unter dem Berge selten den Luxus, ohne Rüstung herum zu laufen. Und auch unten in Eisenschmiede trug er meistens seine ganze Ausrüstung mit sich herum. Es war Gewohnheitssache. Er konnte sogar in seiner Rüstung schlafen, wenn es sein musste. Ein paar Schmerzen weil er stundenlang in seinem Zelt hockte waren das Geringste Übel. Er hatte sich ein Anwesen im Hinterland gekauft. Verhältnismäßig günstig, da dort seit Ewigkeiten niemand mehr gewohnt hatte. Die nahe Troll-Siedlung mochte wohl der Grund dafür sein. Freyri jedoch ließ sich davon nicht abschrecken. Auf diesem Anwesen würde er eines fernen Tages seinen Lebensabend verbringen. Das Wichtigste war jedoch, dass die Küste nicht fern war und es sogar Ackerland gab. Jorin hatte ihn für verrückt erklärt, als er ihm anvertraute, Tabak anbauen zu wollen. Jorin brachte ihm nun Nachricht vom Nistgipfel. Das Anwesen gehörte nun offiziell ihm. Er würde dort Tabak anbauen, etwas Gemüse und vielleicht reichte der Platz sogar für ein paar Kühe oder Hühner. Es war der erste große Schritt in eine Zukunft fernab von Kampf, Tod und Abenteuer. "Es wird kein Reinfall", meinte Freyri mit einem Lächeln und klopfte Jorin auf die Schulter. Gemeinsam sahen sie von den schneebedeckten Gipfeln des Mount Ironforge runter auf Dun Morogh. Freyri machte eine umfassende Handbewegung. "Große Dinge können ohne kleine Ideen nicht entstehen. Mag sein, dass es hart wird. Aber ich stelle es mir schön vor und deshalb will ich es auch versuchen."

Jorin schmunzelte. "Und die Trolle? Die Untoten? Der Schattenhammer?" Freyri nickte ernst, lächelte jedoch immer noch. "Kampflos kriegen die mein Land nicht. Für Träume muss man eben auch mal kämpfen. Warum musst du immer so pessimistisch reden, Jo?" Jorin lachte und strich sich durch den roten Bart. "Rechne mit dem Schlimmsten, hoffe auf das Beste. Bleibst du noch hier oben?" Freyri nickte. "Bis heute abend, ja." Der Rotbart rollte mit den Augen und machte sich wieder an den Abstieg. "Ich seh zu, dass ich noch weitere Leute finde, Freyri. Aber... Nochmal komme ich nicht hier hoch. Zumindest nicht ohne gute Bezahlung." Freyri lachte und winkte ihm zu, ehe er ein paar frische Scheite aus dem anderen Zelt holte und das Feuer neu entfachte. Ja, Großartiges entstand nur durch Ideen und harte Arbeit. Er würde richtig guten Tabak unter die Leute bringen und hoffentlich davon leben können, eines fernen Tages. Er stapfte einige Schritte durch den Schnee und sah gen Norden, über das Sumpfland. Das Hinterland war nun einmal seine Heimat. Die Gipfel von Dun Morogh waren schön, aber im Grunde genommen wusste er, dass sein Leben dort enden würde, wo es begann. Bis dahin würde natürlich noch Zeit vergehen. Bald zumindest würde er eigenen Tabak rauchen können. Die Sache mit Frau, Kindern und sesshaft werden würde dann irgendwann auch noch kommen. Zufrieden seufzend holte Freyri seine Pfeife hervor und stopfte sie, dann ging er mit knarzenden Schritten durch den Schnee zurück zum Zeltlager. Eigentlich hatte er hier oben genug meditiert. Zeit, die Sachen zu packen und beim Depot ein wenig zu üben. Oder bei Feuerbräu ein gutes Hüftsteak zu verschlingen und mit Bier runter zu spülen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Alltag
BeitragVerfasst: 31. Mär 2013, 16:25 
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Seit einigen Minuten tanzte ich nun schon, zu dem wirren Lied. Die Grundmelodie dazu, erzeugte der raue Wind, wärend er über den Schnee peitscht, an Felswänden bricht, Tannennadeln umspielt. Wie Gesang dabei das Sirren meiner Klingen durch die Luft, der dumpfe Aufprall auf das tote Holz, brechen und splittern der Rinde. Das leise Knarren des Schnees unter meinen Stiefeln im Takt dazu, wärend meine Sprunggelenke jeden Schritt weich federn. Die Tanzschritte sahen keinen Moment der Bewegungslosigkeit vor. Eine schwierige Folge. Ein Fehler, eine unkontrollierte Bewegung würde im Ernstfall womöglich den Tod zur Folge haben.

Mittlerweile war ein zerstörerisches Bild in den Stumpf gehackt und geschnitten worden. Nicht bloß von dem Tag. Ich war oft hier. Vielleicht zu oft, wenn ich an seine Worte dachte. Ich solle mich nicht kaputt trainieren. Ich müsse mich nicht beweisen. - Nein, ich wollte mich auch vor niemandem beweisen. Ich tat es für mich. Wieder einmal übermannten mich die Gedanken, ob alles richtig wäre, so wie es ist. Ich hielt inne.
Schimmernde kleine Flocken traten ihren Weg aus den Wolken zu mir herunter an, strichen dabei sacht über meine Haut, verhingen sich in meinem Haar.
Die Pause hatte zur Folge, dass ich spürte wie erledigt ich eigentlich war. In meinen ganzen Körper trat mit einem Mal bleiernde Müdigkeit. Bevor meine Glieder mir womöglich den Dienst versagten, schlug ich beide Klingen in mein Trainingsobjekt. Es knirschte dabei, als wolle das tote Holz auf seinen Schmerz aufmerksam machen. Wärend meine Hände an den Griffen ruhten, um mich notfalls vor einem Sturz zu bewahren, umspielte ein Lächeln meine Züge. Eine Schmerzensgehste die keiner versteht.
Das Lachen, sowie meine Gedanken wurden grob beiseite geschoben, als mir die Schmerzen im Oberkörper durch den Leib schossen. Ich konzentrierte mich auf meine Atmung und verfluchte Gabbix innerlich. Nachdem ich meine Dolche zurück zur Hand nahm, beschloss ich den Heimweg anzutreten. Auf dem Weg, sah ich noch ein letztes Mal über meine Schulter, wärend der Schnee wie weißes Blut in die Schnitte im Holz einlagerte.
Außer die Narben erinnert nichts mehr an unseren Tanz. Aber so wie es aussieht bluten auch deine Narben nach.

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"I can. I will.
Believe that.
"
-Roman Reigns


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