Söldnerbund Dämmersturm

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 Betreff des Beitrags: Bericht: Operation Heimkehr
BeitragVerfasst: 24. Aug 2013, 15:27 
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Bericht: Operation Heimkehr

Einsatzbericht
Von Ingo „Sturmbote“ Renfray

Einsatzgebiet: Plattform 38 am südlichen Ufer des Nazferitisees (nördliches Schlingendorntal), Winkelkurzmine östlich der Gurubashiarena, Ölsammelstelle am östlichen Strand (Schlingendornkap)
Missionsziel: Gezielte Vernichtung der oben genannten, von der Venture Company verwalteten Industriebetriebe
Missionsteilnehmer: *Geschwader Himmelsschatten* Ingo „Sturmbote“ Renfray (Champion), Rethorn Lightshadow (Söldner), Manfred Ofenrichter (Tagelöhner), Arthurroy Brown (Tagelöhner)
Missionsdauer: 6 Tage
Missionsergebnis: Alle Ziele erfolgreich zerstört, feindliches Abwehrgeschwader vernichtet, mittelschwere Wunden bei 3 Mitgliedern des Dämmersturms, leichte bis mittelschwere Schäden an den Maschinen

1. Tag: Zum Mittag des 17. Tages diesen Monats hat sich das Geschwader beim Startplatz im Elwynnwald eingefunden. Das Wetter lässt noch zu wünschen übrig, ein starker Platzregen mit sporadischen Blitzen. Die grundlegende Taktik hat sich im Vergleich zu früheren Einsätzen nicht geändert, es bleibt weiterhin bei einer Keilformation, wobei ich, Manfred und Arthurroy als Jagdschutz vorausfliegen und eventuelle Hindernisse aus dem Weg räumen, bevor Rethorn seine Bomben auf die jeweiligen Ziele abwirft. Die Ausnahme hierbei bildet die Winkelkurzmine, da der Landepunkt zum Aufmunitionieren zwischen Ziel 2 und 3 liegt. Dort ist der Plan, den Eingang der Mine mit schweren Granaten und einer leichten Sprengladung zum Einsturz zu bringen. Nachdem etwaige Fragen geklärt wurden, bereitet das Geschwader die Maschinen vor. Inzwischen ist der Himmel aufgeklart und wir können problemlos dem Verlauf des Nazferiti nach Süden folgen.

Nachmittag: Nach mehreren Flugstunden erreichen wir schließlich den See, überfliegen die Überreste der immer noch zerstörten Plattform 51 und lokalisieren am südlichen Ufer das erste Ziel, die Plattform 38 und das dazugehörige Lager. Die feindlichen Luftabwehrstellungen, bestehend aus 2 einfachen stationären MGs, werden durch gezielten Beschuss meinerseits und der beiden anderen Jäger ausgeschaltet. Der Bombenabwurf erfolgt reibungslos und sowohl die Plattform selbst als auch das Lagerhaus werden vernichtet. Die lokalen Arbeiter verfallen daraufhin in Panik und flüchten. Ich befehle die Neuformierung, statt sie zu verfolgen. Unser erklärtes Ziel ist Materialzerstörung, nicht ein möglichst hoher Blutzoll. Ich gehe davon aus, dass wir durch unseren Blitzangriff auch jedwede Möglichkeit einer Langstreckenkommunikation lahmlegen konnten, dazu jedoch später mehr.
Nachdem wir uns neu formiert haben, führe ich das Geschwader in einem Bogen südwärts, um etwaigen Feindfliegern auszuweichen. Die Sicht von oben auf den Dschungel herab ist in diesem Gebiet sehr schlecht (die uralten Bäume haben ein sehr üppiges Blätterwerk und stehen dicht an dicht), und es dauert Stunden, bis wir schließlich das zweite Ziel lokalisieren können. Ebenfalls wegen der schlechten Sicht müssen wir nahe heran und es kommt zu einem Feuergefecht, als die Wachen der Venture Company unsere Absicht durchschauen. Nichtsdestotrotz gelingt es mir und Arthurroy, die Stützstreben und Pfeiler des Eingangs mit Granatwürfen zu destabilisieren, bevor Manfred ihn mit einem gezielten Wurf der Sprengladung in einem waghalsigen Anflug zum Einsturz bringt. Rethorn hält sich während dieses Angriffs zurück, da er ja seine Bomben bereits abgeworfen hat. Danach geht es weiter nach Süden.

Abend: Schließlich erreichen wir müde, aber gut gelaunt ob des bisherigen reibungslosen Ablaufs den Landepunkt beim Lager der Forscherliga. Wir werden freundlich und zuvorkommend vom Vorsteher des Lagers empfangen, von dem wir Vorräte und neue Munition erhalten. Da trotz unserer erstklassigen Zeit bereits die Dunkelheit hereinbricht, entscheide ich mich dafür, keinen Nachtflug zu riskieren und gönne dem Geschwader eine Ruhepause bis zur Morgendämmerung. Nach einem ausgiebigen Essen legen sich Rethorn und Manfred früh schlafen, während ich mich noch eine Weile mit Arthurroy über den Einsatz unterhalte. Die Nacht verläuft ereignislos und wenn man mal von den Geräuschen der Tiere absieht, auch ruhig.

2. Tag: Als schließlich das Licht des anbrechenden neuen Tages einen sauberen Flug möglich macht, steigt das Geschwader für den letzten Angriff auf. Wie ich bereits befürchtet und die Aufklärung vermutet hatte, wird das dritte Ziel von einem Geschwader Jagdmaschinen vom Typ Falkling bewacht – schnelle, aber nicht sehr wendige Schrotthaufen, insgesamt 6. Während ich, Manfred und Arthurroy uns den Jägern entgegenstellen, setzt Rethorn zu einem Bombenangriff an. In dem darauffolgenden Luftkampf siegt die Wendigkeit unserer Gyrokopter über die Geschwindigkeit der starrflügeligen Falklings und obwohl jeder von uns Treffer kassiert, schaffen wir es, das feindliche Geschwader restlos abzuschießen. Ich habe jedoch einen taktischen Fehler begangen und Rethorn aus zu großer Höhe die Bomben abwerfen lassen, die Attacke schlägt fehl und es bedarf eines Angriffsflugs von Arthurroy, der das Öldepot und die daran angeschlossenen Leitungen schließlich mit einer Granate in Brand steckt. Danach erfolgt ein zügiger Rückzug zum Sammelpunkt in Beutebucht.

Ich habe mir bei dem Luftkampf einen Bauchschuss zugezogen, der nur knapp die Leber verfehlt hat, Arthurroy hat einen Beinschuss abbekommen und Manfred einen Treffer mitten durch die Backen, der ihn ein paar Zähne gekostet hat. Zum Glück haben die uns empfangenden Söldner (Iris Theane und Walter Torfstich) schnell für medizinische Hilfe gesorgt.

Vormittag: Einige Stunden nach unserer Ankunft und Versorgung besucht mich Iris in dem Zimmer, wo ich untergebracht wurde. Ich komme nicht umher, mich im Nachhinein darüber zu amüsieren, dass sie mir ein Einzelzimmer getrennt vom Rest des Geschwaders besorgt haben. In dem Gespräch berichtet sie mir unter anderem grob über die Vorgänge in der Stadt und erkundigt sich höflich nach meinem Gesundheitszustand. Kurz darauf stößt auch schon Walter zu uns und nachdem ich Iris gemäß der mir vom Kommandanten erteilten Befehlsgewalt von ihren Pflichten in Beutebucht entbunden habe, erstattet er mir ausführlich Bericht über die Vorgänge in der Stadt.

Die Zusammenfassung jenes Berichts sieht folgendermaßen aus: gemäß der vom Kommandanten erteilten Befehle haben sich Walter und Iris hauptsächlich damit beschäftigt, Informationen zu sammeln und einen möglichen Standort für einen Stützpunkt zu organisieren. Was ebenjenen Stützpunkt angeht, so wurde ein geeignetes Etablissement gefunden; eine große Räumlichkeit im Gebiet der sog. „Salvatonis“, dessen ehemaliger Besitzer (ein Piratenkapitän namens Grufus Malinden) tragischerweise vor der Küste auf seinem eigenen Schiff massakriert wurde; die Umstände jener Tat scheinen allgemein nebulös zu sein. Walter und Iris waren in der Lage, der Witwe des Kapitäns einen bereits unterschriebenen Knebelvertrag abzugewinnen, der uns zu den offiziellen Besitzern dieser Absteige macht. Ob die Witwe dennoch eine Entschädigung entsprechend der ursprünglich vereinbarten 500 Goldstücke erhalten sollte, überlasse ich der Entscheidung des stellvertretenden Kommandanten, merke jedoch an, dass die Summe mehr als angemessen sein dürfte. Da die Immobilie jedoch auf dem Territorium der bereits erwähnten Salvatonis steht, ist nicht auszuschließen, dass sie sie besetzen und wir vor dem Kartell, notfalls auch mit Waffengewalt gegenüber den Besetzern, auf unserem Recht bestehen müssen. Die Salvatonis sind übrigens nur eine von vier Fraktionen, die derzeit Einfluss in Beutebucht und Umgebung besitzen; bei ihnen handelt es sich um Sklavenhändler, die Niederlassungen im Südmeer haben und von Gadgetzan aus operieren. Die zweite interessante Fraktion ist der sog. „Goff-Klan“, der den Handel mit Waffen in der Stadt kontrolliert. Die dritte Fraktion sind die Anhänger einer gewissen „Eleonora Blauschwur“, einer blutelfischen Drogenhändlerin. Die letzte Fraktion ist die Venture Company, die zwar keine offiziellen Vertreter in der Stadt hat, aber gewiss Maulwürfe.

Was unsere Position in diesem ganzen Durcheinander angeht, habe ich mich mit Walter ausführlich über die Möglichkeiten unterhalten. Er hält eine Auseinandersetzung mit den Salvatonis für unausweichlich, weil wir durch den gewählten Standort so oder so später mit ihnen in Konflikt geraten würden, wenn unsere Absichten in Beutebucht offensichtlich werden. Die Stärke dieser Fraktion liegt in ihrer Verbindung nach Gadgetzan, was bedeutet, dass sie Verstärkung aus Übersee bekommen können. Individuell sind sie jedoch schlecht ausgestattete Straßenschläger, wohl aber in großer Anzahl. Von einer Auseinandersetzung mit den Goffs ist abzuraten, da sie durch ihren Waffenhandel sehr gut ausgerüstet sind, auch wenn sie nicht die praktische Erfahrung von unsereins haben. Die Anhänger Blauschwurs sind wie die Salvatonis nicht für einen echten Kampf gerüstet, aber die Blutelfe selber könnte ein Problem sein, da die Möglichkeit besteht, dass sie eine Magierin ist. Wir wissen leider so gut wie nichts über die Anführer der anderen Fraktionen. Wer den Goff-Klan anführt, ist ungewiss, bei den Salvatonis können wir zumindest davon ausgehen, dass es sich um einen hochrangigen Piraten der Südmeerfreibeuter handelt.

Nachdem ich den Bericht entgegengenommen habe, folgen 3 Tage der Ruhe und Genesung, nach denen ich das Geschwader wieder für einigermaßen flugfähig halte. Walter verbleibt als unsere Informationsquelle in Beutebucht und wird sich nach Möglichkeit bedeckt halten. Am Mittag des 6. Einsatztages brechen wir dann schließlich zurück nach Norden auf. Die Rückreise verläuft ohne Zwischenfälle. Habe das Geschwader am Startplatz im Wald wegtreten lassen.


Persönlicher Kommentar: Für die hocheffiziente Ausführung des Bombardements, die vorbildliche, restlose Vernichtung des gegnerischen Geschwaders und um die ehrenhaft erlittenen Wunden zu würdigen, empfehle ich alle Teilnehmer des Einsatzes für die Auszeichnung mit dem Scharmützeltaler. Weiterhin empfehle ich Manfred Ofenrichter und Arthurroy Brown für die Beförderung zu Mitläufern. Sie haben es sich nach ihrem gewissenhaften und treuen Dienst redlich verdient.

Meine persönliche Einschätzung der Situation in Beutebucht ist nun folgende: wie bereits angesprochen, sollten zuerst die Sklavenhändler mit Nachdruck ausgeschaltet werden, damit wir den Fuß in die Tür bekommen. Danach lassen sich immer noch weitere Möglichkeiten erörtern. Wir dürften durch unseren Angriff auf die Ressourcen der Venture Company beim Kartell einen Stein im Brett haben. Diesen Vorteil können wir noch ausbauen, falls es uns irgendwie gelingt, einen der Maulwürfe der Company in Beutebucht zu enttarnen; abgesehen davon wäre ein Goldgeschenk an den Baron der Stadt vielleicht keine schlechte Idee. Ein Einsatz mehrerer Rotten, minimal zwei, sollte dem Anspruch des Unternehmens gerecht werden. Außerdem bitte ich förmlich um die Erlaubnis, das kommende Unternehmen persönlich leiten zu dürfen. Sollte das nicht möglich sein, schlage ich als Leiter des Unternehmens Rottenmeister Freyri Heldenhammer oder Rottenmeister Rarnulf Rotglut vor.

_________________
Wenn ich nicht so viel Scheisse bauen würde, käme ich mir dämlich vor.


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