Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
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 Betreff des Beitrags: Bericht: Ressourcensuche, Rotte Veidt II
BeitragVerfasst: 19. Mär 2017, 23:28 
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Bericht: Ressourcensuche, Rotte Veidt II

Auftrag: Kontaktaufnahme mit den Wesen bei der Teergrube, zwecks Sicherung von Öl

Teilnehmerliste:

Dzul Devens ( Söldner )
Kathlyn Lawley ( Söldner )
Finnje Freitag ( Mitläufer )
Henry Case Dorsett ( Tagelöhner )
Bob Selmack ( Tagelöhner )
Edward Smith ( Tagelöhner )

Einsatzleiter:

Alexander Veidt ( Rottenmeister )

Ausgang der Mission: Erfolgreich

Missionsverlauf

Nach den Erkenntnissen und Schlussfolgerungen unseres ersten Aufbruchs in den Urwald versuchten wir auf Geheiß des Kommandanten erneut, die nördlichen Teergruben zu erreichen. Nun jedoch wesentlich besser vorbereitet, trug jedes Mitglied der Rotte reichlich Seil und Lianen, um den Weg zu markieren. Gemäß seines Vorschlags fertigte Case Dorsett außerdem mehrere Karten mit Wegpunktbeschreibungen an. Finnje schlug vor, auf einen nahen Mammutbaum zu klettern, um sich anhand der Sonne zu orientieren und die Himmelsrichtung ohne Zweifel festlegen zu können. Finnje und Case erklommen einen nahen Baum und berichteten von vulkanischer Aktivität in der Kratermitte und einem Abbruch der Baumwipfel im Norden. Dort vermutete ich den Fluss, den Rotte ad-Kadif erwähnt hatte. Mit einer klaren Richtung erreichten wir den Fluss mühelos, markierten den Weg dorthin und setzten mittels der von Rotte ad-Kadif angelegten Seilbrücke auf die andere Seite. Eine Dreiviertelmeile später hatten wir die Teergruben erreicht, wo sich tatsächlich Kreaturen bewegten. Der Rest der Rotte sicherte ab und mit Dzul und Case als Leibwache näherte ich mich und versuchte, mit der größten der Sumpfkreaturen zu kommunizieren. Da wir die Hände von den Waffen ließen, erkannte man unser Anliegen zumindest nicht als feindlich, doch die Sprachbarriere verhinderte einen anständigen Dialog. Auch den Kristallsplitter wollten sie nicht haben, als ich diesen als Geschenk auf den Boden legte. Wir brauchten einen Übersetzer. Also zeichnete ich das Hirschwesen und das Lichtlein, welches wir bei unserem letzten Ausflug gesehen hatten, in den Dreck und deutete in mehrere Himmelsrichtungen. Der Anführer der Sumpfwesen begriff den Wink und deutete in Richtung Osten. Und so marschierten wir etwa zweieinhalb Stunden gen Osten, fertigten weitere Markierungen an, bis wir schließlich ein gelbliches bis bläuliches Schimmern sahen. Und ein mädchenhaftes Kichern hörten. Wir folgten dem Licht auf eine große Lichtung, wo das Hirschwesen stand - und sofort das Weite suchte, ehe ich das Wort ergreifen konnte. Doch auf der Lichtung war noch etwas: Eine Statue aus Stein, mit erloschenen Runen. Ich beschloss, den beiden Wesen nicht hinterher zu eilen, da dies als feindselig betrachtet werden konnte und untersuchte die Statue. Lynn mahnte, mit dem Kristallsplitter aufzupassen, sollte es da irgendeine Reaktion geben. Und tatsächlich hatte die Statue einen tiefen Sockel, der wohl für eine Energiequelle gedacht war. Doch ich wagte nicht, den Kristallsplitter hinein zu stecken. Wir rasteten eine Weile und versuchten dann, den beiden Wesen zu folgen, jedoch vergebens. Unsere Lianen und Seile gingen uns zur Neige und so kehrten wir zur Lichtung mit der Statue zurück, wo ich schließlich doch den Kristallsplitter in den Sockel der Statue schob - und diese damit aktivierte.

Es ratterte und polterte, doch die Statue griff uns zumindest nicht an. Die Runen leuchteten, ebenso wie die Augen und der Golem brummte, ehe er aus seinen Händen einen mächtigen Blitz über unsere Köpfe gegen einen Baum, der unter dem Einschlag tatsächlich umkippte und eine Höhle, ein tiefes Loch im Boden, enthüllte. Der Golem erlernte oder erkannte anhand unserer Worte unsere Sprache und ich fragte ihn sofort, wie lange die Energie des Kristalls ihn aktiv halten würde, um ein Zeitfenster zu haben. Da er unsere Sprache sprach, würde er wohl ebenfalls als geeigneter Übersetzer für die Sumpfwesen fungieren können. Finnje meinte, die Titanen hätten diesen steinernen Wächter erschaffen. Und obwohl wir viele Fragen hatten, sprach der Golem - Er identifizierte sich uns als 1-3-3-7 - immer wieder von einer Authenfizirierung. Es lief darauf hinaus, dass wir in die Höhle hinab stiegen, in der Hoffnung, dort etwas Hilfreiches zu finden. Wir passierten in der Dunkelheit leuchtende Pilze, ehe uns eine Wand aus Wurzeln den Weg versperrte. Auch hörten wir eine Art Melodie. Fackeln wurden indes sofort ausgepustet, wie von Geisterhand. Die dicken Wurzeln wuchsen sofort nach, als ich auf sie einhackte. Als wir merkten, dass die Wurzeln auf Feuer - oder eher, auf deren Licht - reagierten, holten wir die leuchtenden Pilze und die Wurzeln gaben uns den Weg frei, wir konnten weiter in die Tiefe vordringen. Und schließlich erreichten wir eine große Höhle, in deren Mitte ein See war, aus dem Ruinen ragten. Und an der Decke der Höhle war eine steinerne Spinne mit einem Auge zu sehen. Rechts führte das Gewölbe weiter, doch das tiefe Wasser versperrte den Weg und als ich ein Seil mit einem Enterhaken hinüber werfen wollte, brandete abermals Wind auf. Der Haken landete im Wasser, wo sich plötzlich Ranken regten und mir das Seil aus den Händen rissen. Wir hatten es zweifellos mit einem weiteren Rätsel zu tun. Finnje sprach davon, dass es bei den Wurzeln Licht brauchte und hier vielleicht Dunkelheit. Lynn meinte, dass das einzelne Auge der Spinne vielleicht ein Knopf war, der gedrückt werden musste. Lynn behielt Recht, denn als Finnje einen Beutel Blendpulver auf das Auge warf, gab dieses nach und setzte einen Mechanismus in Gang. Die Spinne senkte sich ins Wasser, mit Ketten an den Beinen mit der Decke verbunden. Doch langsam erhob sich die Spinne wieder. Dennoch hatten wir ausreichend Zeit, über die Spinne hinweg die Ruinen in der Mitte des Sees zu erreichen und von dort den Gang, der tiefer ins Gewölbe führte.

Als wir weitergingen, bließ der Wind immer lauter, bis wir eine weitere überflutete Höhle erreichten, doch aus unserer Richtung war das Wasser so seicht, dass wir eine kleine Insel in der Mitte erreichen konnten, auf der eine leuchtende, hab eingerissene Mauer, vier Kohlepfannen mit blauem Feuer und vier große Schildkröten-Skulpturen, aus deren Mäulern Windböen pusteten. Dieser Wind war es, sich an den Wänden und an der Mauer brach und die eigenartige Melodie anregte. Die nähere Inspektion ergab, dass sich die Schildkröten drehen ließen. Schnell fanden wir heraus, dass wir die Schildkröten auf die Kohlepfannen ausrichten mussten, um die magischen Flammen nieder zu halten. Die Melodie indes wurde mit jeder erlischenden Flamme schöner, klangvoller. Die Runen auf der Mauer begannen zu leuchten und als sich das grelle Licht legte, schwebte vor uns etwas in der Luft. Ein Bumerang, mit Sturmwolken und Windlinien als Verzierungen. Als ich den Bumerang ergriff, verstummte die Melodie und der Wind bündete sich in diesem Objekt. Auf der anderen Seite der Höhle, wo es tiefer ins Gewölbe ging, sahen wir das Lichtwesen. Es schien uns wohl den Weg weisen zu wollen. Es flog einen Bogen und forderte mich auf, den Bumerang zu werfen. Was ich auch tat. Nun bekamen wir einen ersten Eindruck von der Macht dieses Objektes, denn es beschleunigte unmenschlich schnell und teilte das tiefe Wasser, flog zurück und hielt diese Gasse aufrecht, bis wir auf der anderen Seite waren, ehe es - wie von einem Gedanken gelenkt - in meine Hand zurück kehrte. Das Lichtlein indes war schon verschwunden und wir schritten lange durch die Dunkelheit, der Weg nur erhellt von den Pilzen, die wir mit uns führten und schließlich Fackeln, da der Wind nun kein Problem mehr war. Als der Gang endete, fanden wir nicht das Lichtlein, sondern einen schwarzen, grausigen Schatten in einer Höhle. Das Wasser stand auch dort seicht auf dem Boden. Und der Schatten entpuppte sich bei genauerem Betrachten als ein Gesichtsloser, mit tentakelartigen Auswüchsen. Ich gab Finnje den Bumerang und schickte sie vor, um sich die Höhle genau anzusehen. Sie bestätigte, dass der Gesichtslose eine Statue aus schwarzem Stein war. Wir näherten uns der Statue und plötzlich versperrten Ranken den Weg zurück. Über der Statue löste sich ein Schatten aus der Dunkelheit der Höhlendecke und eine riesige, violette Blüte senkte sich und sechs riesige Ranken peitschten auf uns ein, während weitere zwölf Ranken die Blüte an der Decke hielten. Die Blüte gab ein bösartiges Gegacker von sich, während sie zum Angriff überging.

Die Knospe selbst schien gegen Schaden relativ unempfindlich. Pfeile, Kugeln und selbst der Bumerang konnten ihr nichts anhaben. Während des Kampfes gingen Bob und Case zu Boden. Lynn war die erste, die die Ranken an der Decke unter Beschuss nahm. Finnje konnte mit einem Wurf des Bumerangs mehrere Ranken gleichzeitig durchtrennen und die Knospe fiel von der Decke, auf die Statue des Gesichtslosen, die dabei zerbrach. Die Knospe indes öffnete sich und enthüllte eine merkwürdige Pflanzenkreatur, die zu Kreischen begann, als wir das Feuer eröffneten. Und als Lynn dem Wesen schließlich den Gnadentreffer verpasste, brandete abermals der Wind auf und zerfetzte die Ranken, schleuderte diese aus der Höhle. Was ich nun beschreibe, klingt unglaublich, doch das Lichtlein tauchte aus der Dunkelheit auf. Es nahm eine humanoide Gestalt an, eine silberne Frau, transparent wie eine Fee aus alten Märchen. Sie heilte Bob und Case, wobei letzterer bereits völlig zerschmettert war und setzte sie beide wieder zusammen, hauchte ihnen wieder Leben ein. Die Fee erschuf einen faustgroßen, holzgesockelten Smaragd, der leise Klänge von sich gab und entschwand dann in einem hell leuchtenden Portal. Wir folgten und fanden uns vor dem Eingang der Höhle wieder, die jedoch bereits von Ranken überwuchert wurde. Die Feengestalt aber war nicht mehr zu sehen. Ich zeigte dem Golem den Bumerang und den Smaragd und tatsächlich war ich nun authenfiziert. Der Golem begrüßte mich als Botschafter. Ich fragte ihn, was seine Aufgabe war und was der Zweck der Höhle war. Er meinte, seine Aufgabe sei der Schutz des Werks der Titanen in Un'goro. Sein letzer Befehl war, den Eingang zu öffnen. Doch den Zweck der Einrichtung kannte er selber nicht. Ich erklärte ihm, dass auch ich diesen Krater beschützen wolle und erzählte ihm von Dunkelzahn, fragte ihn nach anderen möglichen Verbündeten. Doch für manche Antworten brauchte er sehr lange. Und schließlich fanden wir heraus, dass jede Antwort ihm Energie kostete. Je komplizierter die Antwort, desto höher die Energiekosten. Finnje schlug vor, ihm auf dem Weg zu den Teergruben weiter zu befragen, um keine Zeit zu verschwenden. Als ich ihn nach Möglichkeiten fragte, Dunkelzahn oder den Gesichtslosen zu besiegen meinte er, dass Diener des Schatten mit Existenz bekämpft werden müsse. Zurück bei den Teergruben zeigten sich die Sumpfwesen deutlich respektvoll, als sie den Golem bei uns sahen. Der Golem übersetze für uns und ließ ihn erklären, dass jene mit dem Wappenrock des Dämmersturms Diener der Titanen seien, dass wir den Diener des Schatten töten wollten und dafür Teer und Öl benötigten. Und tatsächlich zogen die Sumpfkreaturen tiefer in den Sumpf und überließen uns diese eine, große Teergrube für unsere Zwecke. Ich beschloss, die restliche Zeit, die der Golem noch hatte, für weitere Fragen zu nutzen. Fragen bezüglich des Lichtwesen uns des Hirschwesens aber vermochte er nicht zu beantworten. Die Antwort wäre zu kompliziert gewesen. Mein letzter Befehl indes war, dass der Golem in die Richtung des Passes nach Silithus zeigen sollte, mit ausgestrecktem Arm. Immerhin haben wir keine wirklich Ahnung, wohin wir gehen mussten. Der Golem gehorchte, hob den Arm und zeigte in etwa gen Nordwesten. So ließen wir ihn zurück, als Markierung für die beanspruchte Teergrube. Der Rückweg zum Lager blieb ereignislos.

Nachwort


Rottenmeister Torfstich erklärte bei einer Untersuchung von Bumerang und Smaragd, dass man hier eine ähnlich reine Magie hätte wie schon beim Kristallsplitter. Die Funktionsweise der Objekte konnte er jedoch nicht erklären, da es sich nicht um herkömmliche Arkanmagie handelte. Doch müsse man keine gefährlichen Entladungen befürchten. Versuche mit dem Bumerang ergaben, dass dieser das Element Wind anregte, vielleicht sogar spontan erzeugte. Der Bumerang erreichte eine hohe Geschwindigkeit und konnte in einem gewissen Ausmaß von Gedanken gelenkt werden, so also komplexe Flugrichtungen einnehmen. Der Kommandant überantwortete ihn der Rotte Veidt, unter der Bedingung, dass nur Eidträger ihn führen dürfen. Für's erste bleibt er in meiner Verwahrung. Auch befahl der Kommandant, nach weiteren Energiequellen für den Golem zu suchen, zwecks Informationen im Kampf gegen den Gesichtslosen. Ich schlage vor, dass man Kristallformationen suchen kann, aber aufgrund der gewaltigen - und gefährlichen Entladungen - eher Schusswaffen oder gar Sprengstoff benutzt, um so vielleicht weitere Kristallsplitter zu bekommen.

Bezüglich der Höhle muss ich erwähnen, dass ich keine Ahnung habe, in was genau wir da geraten sind, was der Zweck dieser Einrichtung war. Die Höhle schien der Aufbewahrungsort des Sturmbumerangs zu sein, darauf alles alleine die Rätsel schließen und der Bezug zum Wind. Doch was es mit der Knospe und der Statue des Gesichtslosen auf sich hat, ist mir ein Rätsel. Hier muss man sich leider gänzlich in Mutmaßungen verlieren. Ist dies das Grab eines Gesichtslosen? Erschuf der Rest dessen Präsenz die Knospe? Oder war die Kammer lediglich ein Test für den Sturmbumerang, als Waffe, die für den Kampf gegen Diener des Schattens erschaffen worden war?

Am Ende möchte ich lobend Case Dorsett, Kathlyn Lawley und Finnje Freitag hervor heben. Case hat gewissenhaft Befehle befolgt, hat außerdem Karten und Wegbeschreibungen angefertigt, die zusätzlich zu den Wegmarkierungen von Nutzen sein werden. Er hat sich eingebracht, indem er versuchte, dem Golem nützliche Fragen zu stellen. Und im Grunde ließ er sein Leben für die Sache des Dämmersturms - auch, wenn er wiederbelebt wurde. Ich schlage vor, dass ihm ein Scharmützeltaler verliehen wird und empfehle seine Beförderung zum Mitläufer. Finnje Freitag und Lynn Lawley haben sich mit nützlichen Ideen und durch Kampfgeschick eingebracht. Beide haben das Rätsel mit der Spinne gelöst. Lynn erkannte als erste, dass man die Ranken angreifen muss, nicht die Knospe selbst. Und Finnje war es, die mit dem ersten Einsatz des Sturmbumerangs die letzten Ranken trennte und das Wesen im Inneren der abgestürzten Knospe verwundbar machte. Beide haben eine Siegmarke verdient.

Dem Sturm entgegen

Alexander Veidt


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