Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
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 Betreff des Beitrags: Bericht: Scharlachlocke's Liste
BeitragVerfasst: 14. Apr 2013, 21:48 
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Dem Sturm entgegen, Kommandant und Kameraden,

Ich möchte versuchen, die Ereignisse der vergangenen Mission möglichst passend zusammen zu fassen, will aber auch nicht Zeit und Tinte mit unnötigen Details verschwenden. Nicht immer hat alles gut geklappt, doch war die Mission voller Momente großen Mutes, voller Akte des Könnens, der Opferbereitschaft. Wir sind Profis. Das haben wir oft bewiesen und auch dieses Mal. Aber wir sind auch verletzliche Wesen. Nicht allmächtig. Wir machen Fehler. Wir treffen auch einmal falsche Entscheidungen. Manchmal gibt es keine einfachen Alternativen oder sichere Herangehensweisen. Manchmal hat der Erfolg einen hohen Preis.

Das erste Ziel, Gorakh Kohlenbier, trafen wir wie in den vorliegenden Informationen in der Taverne "Zum Stollentrunk". Unser Plan war es, das Ziel mit vergiftetem Sulfuronwasser auszuschalten. Zu diesem Zwerg hatte sich Rottenmeister Rotglut Bart und Haar schwarz gefärbt und wir gaben uns für Söldner aus, die hier Arbeit suchten. Tatsächlich erklärte uns Kohlenbier, dass die Rebellen im Sumpfland Hilfe brauchen konnten und versprach reichlich Gold. Er gab uns eine rot-schwarze Flagge, die uns bei der Rebellion als Freunde erkenntlich machen sollte, geschickt von Kohlenbier. Als wir allerdings auf das Geschäft anstoßen wollten, wurde der vergiftete Trunk verschüttet. Mit Mühe konnten wir dann noch einen einzelnen Krug preparieren. Wir selber hatten ein Gegengift parat. Doch kam heraus, dass das Ziel wohl misstrauisch wurde, als Rotglut darauf bestand, aus einem Krug zu trinken. Er tat nur so, als würde er trinken. Glücklicherweise brach unter den Dunkeleisen-Gästen eine Schlägerei los, die Ablenkung genug war, um zu handeln. Iris Theane erschoss das Ziel. Phillipp Schreiner und Isirion Grünauge kämpften sich ihren Weg in die Taverne, während Ciaphas Cain und ich einen Weg nach draussen sicherten und Rethon Lightshadow Iris und Rotglut half, zu entkommen. Ernsthaft verwundet wurde nur Ciaphas, durch eine Schrotflinte. Keine bleibenden Schäden. Es hätte übel ausgehen können, in einer Bar voller sich kloppender Dunkeleisenzwerge. Gut war, dass eine der Tänzerinnen, Trixie, die Kontrolle übernahm. Auch brach ein Feuer los und sie befahl den Zwergen, lieber die Schäden zu minimieren. Uns ließ sie gehen. Sie war froh, Kohlenbier los geworden zu sein. Von einer Sklavin zur Tavernenbesitzerin. Kein schlechter Aufstieg. Heute leitet sie die Taverne unter dem Namen "Die Höhlenspinne."

Am Tag darauf besuchte Rarnulf sie, unter seinem Tarnnamen. Er fand heraus, dass die Taverne auch die Villa unseres zweiten Ziels, Dorkruk Göblerbruch, mit Lebensmitteln versorgte, einmal die Woche. Einmal hörte sie Gerüchte über einen Geheimgang. Wir schlichen uns am Folgetag zur Villa. Ciaphas kam nicht mit, aufgrund seiner Verletzung. Er war nicht bettlägerig, aber kampfbereit auch nicht. Ein starker Schneesturm mitsamt Gewitter bot reichlich Schutz, als wir die Villa erreichten und mehrere Späher ausschalteten. Als wir bei der Villa selbst waren, hatte man unser Kommen jedoch bemerkt. Iris und Isirion hatten jedoch einen Trupp Zwerge mit Schaufeln bemerkt und sie verfolgt. Diese hatten den Auftrag, den Geheimgang von Schnee und Eis zu befreien. Beide erledigten die Zwerge vor Ort und drangen über den Tunnel in die Villa ein, während der Rest von uns den Vordereingang stürmte. Man hatte Tische umgeworfen und uns erwartet. Wir nutzten die Leichen toter Dunkeleisenzwerge als Deckung und griffen an. Wir überwältigten die Schützen und Hammerträger im großen Aufenthaltsraum. Jeder von bekam jedoch etwas ab. Besonders loben muss ich Phillipp Schreiner, der hier mit seinen Schusswaffen außerordentlich brillierte - und ich übertreibe nicht.

Von unten hörten wir Schüsse, wo Iris und Isirion zwei weitere Zwerge eliminierten. Unten vereinten wir uns und fanden unser Ziel vor, Dorkruk Göblerbruch. In seinem Schlafzimmer, mit seinen beiden kleinen Kindern. Er sagte, er ahne, wer uns geschickt hat und warnte uns, dass sich unser Auftraggeber eines Tages gegen uns stellen könnte. Er bettelte nicht. Seine Kinder jedoch... Überraschenderweise war der Rottenmeister sogar bereit, ihn gehen zu lassen und seinen Tod vorzutäuschen, um ihn und seinen Kindern ein Leben fernab zu ermöglichen. Nur Rotglut, Rethorn und ich waren jedoch bereit auf so einen Handel. Ich hoffe, ihr werft uns nicht mangelnde Loyalität vor, Kommandant. Das Recht dazu hättet ihr, doch denke ich, dass Scharlachlocke selbst nie etwas davon erfahren hätte. Aber es spielt keine Rolle. Da alle anderen gegen diesen Handel waren, war Rarnulf allerdings gezwungen, Göblerbruch trotzdem zu töten. Die Kinder jedoch versprachen wir, weg zu bringen. Auf Wunsch von Dorkruk zu einem Vetter nach Kurlsgart. Wo sie fernab von Politik und Hass aufwachsen sollten. Über den Geheimgang brachten wir die Kinder raus. Rethorn und Rarnulf töteten Dorkruk, machten es schnell. Die Warnung von ihm, bezüglich Scharlachlocke jedoch war danach noch Gesprächsthema, als wir zurück zur Stadt gingen. Ciaphas wartete am Tor. Hatte sich wohl Sorgen gemacht. Der Sturm war zum Glück vorbei und Ciaphas bot sich an, die beiden Kinder nach Kurlsgart zu bringen. Besser, wenn Agenten von Scharlachlocke sie nicht in der Stadt sahen.

Am Folgetag machten wir uns auf ins Sumpfland. Schon am Nordtorpass fanden wir einen stark angeschlagenen Bunker der Gebirgsjäger vor, mit zahlreichen Leichen. Krater, Einschusslöcher überall. Hier erklärte man uns, wie dünn die Truppen gesät waren und dass sogar Agenten des Schattenhammers sich entschlossen hatten, sich der Rebellion anzuschließen, um... allgemein möglichst viel Schaden anzurichten. Bei der Station Algaz sah es nicht anders aus. Auf dem Weg ins Sumpfland kamen wir an einem Tal vorbei. Gebirgsjäger kämpften gegen Dunkeleisenzwerge. Hier war ein Bunker gänzlich an die Rebellion gefallen. Wir ritten weiter, denn es galt, den Kopf der Rebellion zu beseitigen. Im Sumpfland trafen wir auf ein Lager voller Gebirgsjäger, mit denen wir einen Handel ausarbeiteten. Mit der Flagge, die wir von Kohlenbier erhalten hatten, wollten wir uns als Verbündete ausgeben und die Gebirgsjäger bei Dun Almugh scheinbar vertreiben. Zu diesem Zweck schickte Jorin Kupferklang, Anführer der Gebirgsjäger vor Ort, einen Boten nach Dun Almugh. Wir folgten kurz darauf und Jorin nahm die Hälfte seiner Männer mit, um uns zu helfen. Wir spielten unseren kleinen Angriff aus, die Gebirgsjäger zogen sich zurück und wir zeigten die Flagge. Theogrimm Göblerbruch war äußerst zufrieden. Rotglut mus sich jedoch falsch geäußert haben. Er sagte etwas davon, die Flagge von Theogrimms Bruder zu haben, obwohl wir sie ja aus der Taverne hatten. Das und die dringende Bitte an die Rebellen, rasch nach draussen zu kommen, musste Misstrauen errregt haben. Zuerst brachen zwei Widder aus. Einen konnten wir erlegen. Der andere entkam mitsamt Reiter, der aber noch einen Schuss in den Rücken durch Schreiner kassierte. Mit zwei Karren wollten die Rebellen nun ausbrechen. Unsere Schützen und auch Rarnulf erledigten die Widder des ersten Karrens, der nun die Ausfahrt aus der Festung versperrte. Flucht war unmöglich. Die Zwerge sprangen von ihren beiden Karren und es kam zum Kampf. Schreiner war auch losgeritten und holte die Gebirgsjäger. Feuergefechte mit Schützen auf dem Wehrgang und den Gebirgsjägern dauerten eine ganze Weile, ebenso die Kämpfe am Tor. Doch die Gebirgsjäger waren zahlenmäßig überlegen, die Rebellen durch Hunger geschwächt. Am Ende ergaben sich einige Schützen. Theogrimm indes flüchtete in einen modifizierten Goblin-Shredder. Mit Schüssen wurde das Ding langsam ausgebremst. Irgendwie schleuderte der Shredder sogar die Kreissäge, dezimierte Gebirgsjäger und die sich ergebenen Dunkeleisenzwerge. Schreiner war es, der Theogrimm noch innerhalb des Shredders den Kopf weg schoss und den Shredder gar zum Explodiere brachte.

Nur zwei Dunkeleisen-Rebellen überlebten. Wir fanden innerhalb der Mauern Informationen über Waffenlieferungen, die nur noch bezahlt wurden. Wir erbeuteten 370 Goldstücke, die für die Bezahlung der beim Luchs bestellten Waffen vorgesehen waren. Wir blieben mit den Gebirgsjägern über Nacht in Dun Almugh. Leichen wurden verbrannt oder beerdigt, Wunden geflicht. Am nächsten Tag zog der Großteil der Gebirgsjäger ab. Die restlichen zeigten uns einen ausgebrannten Zeppelin, der vor einigen Tagen von den Gebirgsjägern abgeschossen worden war und für einen Horde-Zeppelin gehalten wurde. Tatsächlich gehörte der Zeppelin aber dem Luchs. Über den Luftweg wollte man wohl Waffen liefern oder den Rebellen bei der Flucht helfen. Die gefangenen beiden Zwerge sagten, sie wüssten nur, dass der Luchs "Im Norden" war und "innerhalb eines Tages Waffen liefern" konnte. So kamen wir auf die Idee, eine Bucht nahe der Burg Stromgarde aufzusuchen. Unterwegs fanden wir einen toten Widder. Der, der vorige Nacht entkam. Ein kleiner Pass zur Bucht wurde von Spähern überwacht. Wir waren hier tatsächlich richtig. Ein Reinschleichen war schwer. Wir erledigten die Späher und ritten direkt in das Lager, wo Kisten aus einer Höhle zum Schiff gebracht wurden. Man wollte sich hier absetzen, hatte vielleicht mit unserem Kommen gerechnet. Theogrimm als fehlender Kunde war vielleicht Grund genug, den ort zu verlassen. Wir ritten einige der Ganoven nieder. Doch waren auch Oger anwesend. Rethon erschlug einen von ihnen. Auch Rarnulf wütete unter den Schmugglern. Iris' Gewehr dezimierte sie ebenfalls. Dann wurde zuerst ich vom Pferd gerissen, dann Schreiner. Alles ging so schnell, doch ich glaube, beim Sturz brach Schreiner sich das Genick. Der Luchs tauchte an Deck auf und Iris schoss ihn an. Rarnulf versuchte, ihn zu erreichen und zu töten, um die Moral der Feinde zu brechen. Er hatte Erfolg. Ein weiblicher Oger jedoch schlug ihn - mitsamt dem Goblin-Kopf - vom Schiff runter. Interessanterweise war das Ogerweibchen nicht besonders auf Rache aus. Recht schnell segelte das Schiff davon, zu unserem Glück. Für Schreiner kam jede Hilfe zu spät. Wir nahmen ihn mit und ich bin sofort in Hauptquartier, um diese Zeilen zu schreiben.

Ich weiß nicht, ob es nun Strafen hagelt. Immerhin waren wir erfolgreich. Besonders beim Luchs weiß ich auch, wie wir uns hätten anschleichen können. Manchmal gehen Pläne eben daneben. Manchmal geht etwas schief. Ich lobe Iris, Isirion, Rethorn und Rarnulf für großen Mut, Effizienz und Können. Schreiner ist ein herber Verlust. Ohne ihn wäre die Mission garantiert schlimmer verlaufen. Ich wünsche mir für ihn größtmögliche Ehrung, bei seiner Bestattung. Trotz seines großen Mundwerks war sein Herz am rechten Fleck und seine Loyalität suchte ihresgleichen. Er wird vermisst werden. Ich hoffe, in Sachen Loyalität nun nicht schlecht da zu stehen, gemeinsam mit Rotglut und Rethorn. Es war lediglich eine Idee, Kindern ihren Vater nicht weg zu nehmen. Ihnen eine Chance zu geben. Wir wurden überstimmt. Trotz unserer Entscheidung hoffe ich, dass unsere Loyalität dem Dämmersturm gegenüber nicht in Frage gestellt wird. Ansonsten beziehe ich mich darauf, wie lange Rarnulf und Rethorn bereits im Dienst sind, ich jedoch nicht. Und hoffe, in diesem Fall allein eine Strafe zu bekommen, sollte es eine geben. Meine letzten Worte auf diesem Pergament beziehen sich auf die Warnung von Dorkruk Göblerbruch, bezüglich Scharlachlocke und der Tatsache, dass Schreiners Tod indirekt dessen Schuld ist. Möge sich der Politiker wirklich eines Tages gegen den Bund stellen, wird ihn unser Zorn mit voller Härte treffen. Schreiners Tod wird nicht vergessen werden. Und er würde hundertfach gerächt werden, darauf habt ihr meinen Eid.

Duncan Halford


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 Betreff des Beitrags: Re: Bericht: Scharlachlocke's Liste
BeitragVerfasst: 18. Apr 2013, 18:40 
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Beiträge: 168
Geschlecht: männlich
Bezahlung für den Auftrag:

Rarnulf30 Goldmünzen2 MarkenScharmützeltaler
Rethorn45 Goldmünzen12 MarkenScharmützeltaler
Schreiner50 GoldmünzenScharmützeltaler/Siegesmarke
Grünauge40 Goldmünzen12 MarkenScharmützeltaler
Duncan3 Goldmünzen12 MarkenScharmützeltaler
Iris3 Goldmünzen12 MarkenScharmützeltaler/Siegmarke


Die übrig bleibende Bezahlung wird entweder der Kasse des Dämmersturms zu Gute kommen oder zur würdevollen Beerdigung von Phillip Schreiner genutzt.

Desweiteren werden Phillip Schreiner und Iris Theane für die Meisterpfeilspitze vorgeschlagen, da Beide beim gesammten Einsatze ihre Fähigkeiten mit diversen Schießeisen unter Beweis stellten und unter Anderem einen Goblin in einem gepanzerten Schredder schwer verletzten oder ausschalteten.

_________________
Ein Zwerg und seine Axt, ist das beste was man als Freund hat.


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