Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
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 Betreff des Beitrags: Die Geschichte des Adelssöldners Failon
BeitragVerfasst: 22. Okt 2010, 11:21 
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-Kapitel 1-
-Vor den Toren Glineas-

-Baustelle-

. Es zog ihn weiter und weiter bis die Mauern Glineas längst hinter ihm verschwunden waren. er wusste nichteinmal wohin er ging.

Er streifte lange ziellos weiter. Sein Magen knurrte nach dem ersten Tag bereits furchtbar. Doch er wusste nicht was er essen sollte oder trinken. Doch irgendwann kippte er einfach um. Seine Samtroben waren längst verdreckt und wie ein Sohn eines Adelshauses sah er längst nicht mehr aus. Reglos lag er auf der Erde. Er weinte leise doch es half ihm auch nicht. Dann plötzlich hörte er ein heulen das ihn erschaudern ließ. Ein wolf sprang aus dem Gebüsch welcher sich über die Lippen leckte und seinem wohl doch einfachen Opfer langsam entgegen schreitet. Failon wollte schreien doch selbst dafür war er zu schwach. Er schloss die Augen während noch ein paar Tränen seine Wange hinunter liefen um sich auf das Ende vorzubereiten.

Doch es geschah nichts. Als er nach ein paar Minuten die Augen öffneten stand ein Mann vor ihm der schmunzelte. Hinter ihm standen weitere Männer. Allesamt schwerbewaffnet. Doch er konnte weiterhin kein Wort herausbringen schließlich sah er den Wolf welcher mit zwei Pfeilen durchbohrt reglos am Boden lag. Er gab seiner Schwäche endgültig nach und verlor das Bewusstsein.

Es erschien ihm nur einige Minuten als er seine Augen wieder öffnete. Das Flackern des Lagerfeuers an dem er lag stach in seine Augen das er blinzeln musste. Und schon hörte er jemandes etwas rufen:

,, Hauptmann! Unser kleiner Gast ist wach geworden!" Ein Mann eilte zu Failon und musterte ihn.

Failon sah den Mann etwas Angstvoll an.

,,Du brauchst keine Angst zu haben kleiner. Du hattest ziemlich viel Glück weißt du das?"

Failon nickte langsam brachte aber aus Angst weiterhin keinen Ton heraus.

,, Wie heißt du.. und vorallem was treibt dich in diese Wildnis?"

Failon sagte lediglich kurz:

,, fai.. Failon.."

Der Mann: ,, Failon *er nickte* du bist ausgehungert und müde.. ich denke bis wir alles weitere miteinander bereden solltest du noch ausruhen. Du musst keine Angst haben du bist in Sicherheit. Im übrigen. Mein Name ist Ferdilon."

Ferdilon hielt Failon ein stück Brot hin und neben ihn stellte er etwas Wasser. Nur zögerlich nahm Failon das Brot an und fing an zu essen das bei Ferdilon ein seichtes lächeln entfesselte. Schließlich stand er auf und ging zu einem Mann der wohl etwas mit Ferdilon zu besprechen hatte. Angestrengt lauschte Failon.

Mann: ,, Wir können ihn nicht mitnehmen. Wir sind Söldner und haben einen Auftrag falls du dich erinnerst Hauptmann. Du kennst mich. Ich würde nie etwas sagen wenn es nicht stimmen würde. Der Junge fällt uns nur zu last.. überlassen wir ihm sein Schicksal."

Ferdilon antwortete: ,, Er kommt mit. vergreift sich auch nur einer an ihm wird er seinen Kopf nicht mehr an der Stelle finden wo er hin gehört."

Mann:,, Natürlich.. Hauptmann." *leicht verärgert*

Failon aß zu ende trank noch einen Schluck übereilig und schlief dann doch recht friedlich ein. Er würde Leben zumindest für die nächste Zeit.

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Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen.


Plato


Zuletzt geändert von Failon am 9. Dez 2010, 00:12, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Geschichte des Adelssöldners Failon
BeitragVerfasst: 23. Okt 2010, 09:34 
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-Kapitel 2-

-Ausbildung unter Söldnern-

Er wurde regelrecht am Morgen wachgetreten. Er reiste mittlerweile schon 1 Woche mit den Söldnern. Er hat sich nicht so gut an die neue Lebensweise gewöhnt aber zumindest wusste er das er keine Angst haben brauchte. der Hauptmann Ferdilon den er bereits etwas kennenlernte und sich zwar als streng aber gerechter Mann herausstellte, hatte heute vor ihm die ersten Schritte mit dem Schwert beizubringen. Auch wenn er im Dreck lag und alles andere als Luxus genoss war er immer noch ein Langschläfer was der Hauptmann nicht alszu gerne sah. Seitdem trat man ihn förmlich wach. Und es zeichneten sich fortschritte ab: Er wurde immer früher munter.

,, Steh auf. Wenn du heute wieder schlafen gehst wirst du so erschöpft sein das du nicht schlafen kannst." sagte der Hauptmann.

Failon der sich nicht zweimal bitten ließ erhob sich und zog seine verdreckte Kleidung an. Die Männer konnten ihm keine neue Kleidung geben. Schließlich hatten sie nicht damit gerechnet einen Knaben mitführen zu müssen.

Viele Söldner sammelten sich um einen schnell und einfach gemachten Übungskreis und hofften zumindest amüsiert zu werden was sie schließlich auch wurden.

Failon hatte schon mühe das Schwert das man ihm gab auch nur zu halten. Und bevor man sich versah wurde es ihm aus der Hand geschlagen was für einige Lacher der zuschauer sorgte. Auch der Hauptmann musste schmunzeln aber es dauerte weniger als 1 Sek bis er ernst wurde.

,, Heb das Schwert auf! Wir wollen hier keine Wurzeln schlagen." sagte der Hauptmann.

Failon hob das Schwert gehorsam auf und es wurde ihm wieder und wieder aus der Hand geschlagen. Und immer fester sodass seine Hand sich fast nicht mehr wie eine Hand anfühlte. Nur noch ein einziger Schmerz war zu spüren. Und so verging der erste Übungstag.

Die Jahre zogen davon. Sie hatten Süderstaade erreicht. Sie sollten es verteidigen gegen Verlassene wie man die untoten nannte die immer wieder versuchten im Vorgebirge Stellung zu beziehen. Failon wurde lange Zeit noch nicht mitgenommen und hielt sich in der Stadt auf. Er konnte nun bereits kämpfen fast schon besser als die meisten Söldner. Doch der Hauptmann hielt ihn noch für zu jung. Er war 15 Jahre alt. So trainierte Failon während die anderen weg waren selber unerbittlich weiter. Ab und an kümmerte er sich um die Ausrüstung der Söldner und ging dem Schmied der Stadt einwenig zur Hand.

Wenn der Hauptmann zurückkam trainierte er Failon weiter obwohl er selbst schon ziemlich müde und erschöpft war. Dennoch war der Hauptmann stolz auf ihn. Er versuchte es oft zu verbergen doch Failon verstand es hinter den strengen Hauptmann zu blicken. Wieder vergingen Jahre in der er den Kampf mit sogar zwei Schwertern erlernte. Etwas was nicht zur einfachen Kampfkunst gehörte. Doch auch das lernte er zügig und wurde fast jemand der süchtig danach war seine Kunst mit dem Schwert zu perfektionieren.

Schließlich kam die Zeit in der der Hauptmann ihn mitnahm zum ersten richtigen Kampf. Die anderen Söldner selbst respektierten ihn schon lange. Obwohl sie ihn damals lieber nicht mitgenommen hätten.

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