Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
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 Betreff des Beitrags: Einsatzbericht der Dalaranexpedition
BeitragVerfasst: 25. Jan 2016, 02:50 
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Einsatzbericht der Dalaranexpedition

Einsatzteilnehmer: Walter Torfstich (Rottenmeister), Alexander Veidt (Söldner), Ian Samual Falkner (Söldner), Krudnir Volgrimsson (Söldner), Viktorie Goldschild (Mitläufer), Drew Banes (Tagelöhner)

Die Rotte traf sich pünktlich in Eisenschmiede und konnte in den Morgenstunden die Flugreise nach Gorheim antreten. Unterwegs wurden Restfragen geklärt. Ziel des Einsatzes sollte die Bergung magieaffinen Staubes (für die Modifikation der Blinzelruten) aus dem Krater von Dalaran, das Aufladen der Arkankristalle, sowie die weitere Erprobung der Rotte Torfstich sein. Aus diesem Grund habe ich es mir vorbehalten, die Gruppe nur teilweise über die Einsatzbedingungen zu informieren; ich beschloss außerdem, sie zu Fuß antreten zu lassen - und auch die Reise zu Fuß vorzunehmen. Nach der Landung wurden wir freundlich von den Gorheimern empfangen, brachen dann aber ohne Umschweife auf.

Erwartungsgemäß schlug uns der harte Winter Alteracs unmittelbar entgegen. Zu meiner Überraschung muss ich Meldung machen, dass es den Gorheimern binnen kürzester Zeit gelungen ist, den anliegenden Wald fast gänzlich abzuholzen - wir hatten also mit Tiefschnee auf freier Fläche zu kämpfen, als wir uns den den Grenzgebirgen der dämmersturmschen Ländereien näherten. Dieses wurde in strenger Formation durchquert, ohne das uns, abgesehen von den klimatischen Bedingungen, ernsthafte Gegenwehr entgegenschlug. Ich muss allerdings anmerken, dass der Grenzposten des Helmstahls dieser Tage unzureichend besetzt ist. Wir sahen nur vier Männer auf ihrem Posten.

Erst beim Abstieg in den kaderwulstschen Forst begann eine Abfolge höchst eigenartiger Vorfälle. Gerade, als wir die letzte Etappe des Gebirgspfades passieren wollten, schlug uns ein ganzer Schwarm alteracscher Sittiche entgegen. Tiere, die sich zu dieser Jahreszeit eigentlich viel weiter im Süden aufhalten. Die ungewöhnlich aggressiven Tiere griffen uns an und konnten nur mit Mühe - und massiver Gegenwehr wieder vertrieben, bzw. überwiegend ausgerottet werden.

Wir konnten bei der darauffolgenden Überprüfung keine Krankheiten oder magischen Verunreinigungen an den Sittichen feststellen.

Um einem weiteren Angriff dieser Art zu entgehen, brachten wir die Etappe schnell hinter uns und schlugen das Lager am Rand des kaderwulstschen Forstes auf. Am nächsten Tag arbeiteten wir uns dann durch den Wald. Es eröffnete sich die Vermutung, dass der seltsame Angriff auf die verfluchten Ruinen von Kaderwulst zurückzuführen ist. Bestätigen konnten wir das aber nicht. Der launische Winter beeinträchtigte unser weiteres Vorankommen, vernebelte den Waldweg und ließ uns in unzuverlässige Tiefschneepassagen stolpern. Wir konnten feststellen, dass sich der Schnee immer mal wieder grabenartig (oder schlangenförmig) als besonders nachgiebig erwies. Zu unserem Bedauern schlug das Unglück dieser eigenartigen Odyssee dann ein zweites Mal zu. Der Wald selbst fiel über uns her; gewaltige Wurzeln rissen sich, belebt wie Monstrositäten, aus dem Boden und griffen uns an. Wir konnten uns nur mit Mühe und Not zur Wehr setzen. Hier sei auch angemerkt, dass die Formation der Rotte fürchterlich empfindlich auf Attacken von hinten reagiert. Kaum eine halbe Minute später stieß ein Wolfsrudel dazu, konnte aber von Falkner vertrieben werden. Als wäre das nicht genug, erreichten dann auch noch Bären das surreale Intermezzo dieser eigenartigen Reise. Wir konnten die Tiere zwar töten und die Wurzeln vernichten. - trotzdem bleibt die genaue Ursache vorab unerklärlich.

Entweder hat sich der Einfluss von Kaderwulst auf das umliegende Land ausgeweitet - oder eine andere Macht ist hier am Werk. Bären agieren nicht in Rudeln und Wurzeln erwachen nicht einfach so zum Leben. Für die Kaderwulstheorie spricht die Nähe zu besagten Ruinen, die Tatsache, dass wir keine Krankheiten oder Vergiftungen feststellen konnten - und die schwach besetzte Sperrzone. Dagegen spricht, dass wir auch sonst keine Spuren feststellen konnten. Wenngleich die Tiere ungewöhnlich aggressiv auftraten, schienen sie äußerlich vollkommen unverändert. An Miss Renfield konnten wir, nach ihrem Verschwinden und Wiederauftauchen im Wald, zumindest eine Veränderung der Haarfarbe feststellen. Außerdem - wenn man von der Aggressivität absieht, sei zumindest gesagt, dass sich die Tiere teilweise wieder verjagen ließen - sie also keinesfalls zombieartig, einer dunklen Macht untertan waren. Zumindest sah es nicht danach aus. Miss Goldschild brachte an dieser Stelle den interessanten Ansatz vor, dass es sich um einen fehlgeleiteten Druiden handeln könnte, der die Tiere gegen uns aufhetzt. Nur sehe ich dafür keinen Grund - geschweige denn, dass der Dämmersturm irgendetwas mit Druiden zu tun hätte.

Wir beschlossen, den Wald nordwärts zu verlassen und uns über die offene Talebene nach Höhlingen zu schlagen. Bedauerlicherweise erwischte uns der alteracsche Winter mit aller Härte, sodass wir eine Weile hinter einem Felsvorsprung ausharren mussten, um im Schneesturm nicht zu erfrieren oder von den golfballgroßen Hagelkörnern erschlagen zu werden. Krudnir erwies sich hier als höchst zuverlässig und stapfte alleine durch den Tiefschnee zurück, um Feuerholz zu beschaffen. Ich empfehle ihn an dieser Stelle für den Scharmützeltaler. Als er zurückkehrte, berichtete er von Pfeilbeschuss - offenbar hatte ihn irgendetwas im Sturm attackiert. Ich wollte keine weitere Zeit in der Kälte verschwenden, weswegen wir der Sache nicht näher nachgingen. Stattdessen erreichten wir Höhlingen, nachdem der Sturm etwas nachgelassen hatte. Der Wolf als Urheber dieser seltsamen Ereignisse fällt weg, da wir dort mehr oder weniger freundlich empfangen wurden. Wir quartierten uns für einen Tag in einer Herberge ein - und setzten unsere Reise durch das alteracsche Grenzgebirge fort.

Diesmal war das Wetter besser. Unterwegs konnten wir eine Gruppe Wegelagerer aufscheuchen und vertreiben, ehe wir mildere Gebiete erreichten. Die kurze Etappe durch das Hügelland wurde erwartungsgemäß ohne Zwischenfälle absolviert; wir stießen auf keine Verlassenen, was dafür spricht, dass sie das dalaransche Land als strategisch unwichtig empfinden. Am Krater angekommen begann ich mit der Extraktion des Staubes und dem Aufladen der Arkankristalle. Das verlief auch ohne Zwischenfälle. Als ich jedoch zum Rest der Rotte zurückkehrte, die ich aus Sicherheitsgründen auf Entfernung hielt (der Krater ist immernoch instabil; wenngleich die mächtigen Bannzauber den Schaden auf das Umland in Grenzen halten), überfielen uns drei Greifen mit tödlicher Präzision. Wir konnten diese edlen Geschöpfe, denen wir keinerlei Grund für solch' einen Angriff gegeben hatten, nur nach heftigen Kämpfen töten - der Anblick war derart verstörend, dass er die Formation bröckeln ließ und massiv an der Moral nagte. Es liegt nahe (vielleicht zu nahe), diesen Vorfall in die Ereignisse bei Kaderwulst einzureihen. Abermals konnten wir auf die Schnelle keine magische Verunreinigung feststellen, was darauf schließen lässt, dass sich die Tiere vorher nicht in der Nähe des Dalarankraters aufhielten.

Ich muss an dieser Stelle eine Sache erwähnen, von der ich selbst nicht sicher bin, ob sie Einbildung, Illusion oder Tatsache war. Kurz nach dem Kampf gegen die Greifen erblickte ich in den Ruinen Dalarans eine violetthäutige Gestalt; vermutlich eine Kaldorei. Beim zweiten Blinzeln war sie allerdings verschwunden. Wenn ich mich nicht getäuscht habe, könnte das ein Indiz für Goldschilds Theorie sein, es handle sich um einen Druiden, der uns auf dieser Reise so übel mitspielte.

Wir traten den Rückweg an. Ich legte eine sicherere Route, nämlich die vorbei an Dörflingen und Markstadt, fest. Das funktionierte auch alles tadellos, sodass wir wenige Tage später den Rückflug antreten und den Einsatz für beendet erklären konnten.



Abschlussbemerkung: Die Rotte arbeitete effizient - allerdings noch nicht so, wie ich mir das vorstelle. Das Wegfallen Krudnirs wird uns ein schwerer Schlag sein. Manchen Mitgliedern mangelt es noch an der nötigen Disziplin, die Kampfformation konsequent zu halten; viele Einzelaktionen, die zwar letztlich erfolgreich blieben, gefährdeten im Kampf den Bestand der Schlachtreihe. Ansonsten will ich mich aber nicht zu sehr beklagen - wir kehrten lebend zurück und haben erreicht, was wir erreichen wollten. Die eigenartigen Angriffe, die allesamt durch Tiere und Pflanzen erfolgten, müssen weiter untersucht werden. Ich hoffe, dass dieser Bericht diesem Vorhaben dienlich ist.



Besoldung:

Walter Torfstich: 50 Goldmünzen, 20 Marken

Alexander Veidt: 30 Goldmünzen, 15 Marken

Ian Samual Falkner: 30 Goldmünzen, 15 Marken

Krudnir Volgrimsson: 30 Goldmünzen, 15 Marken, Scharmützeltaler

Viktorie Goldschild: 4 Goldmünzen, 15 Marken

Drew Banes: 1 Goldmünze, 10 Marken


Dem Sturm entgegen
Walter Torfstich
Rottenmeister des Dämmersturms

_________________
Dem Sturm entgegen! - Schlachtruf und Grußformel der Söldner des Dämmersturms.


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 Betreff des Beitrags: Re: Einsatzbericht der Dalaranexpedition
BeitragVerfasst: 25. Jan 2016, 16:22 
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(Leider fehlt Ian in der Kuschelrunde :/ Ich sollte meinen ModelViewer mal wieder updaten.)

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"StaPhi"


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