Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
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 Betreff des Beitrags: Einsatzbericht "Nachladen" (Kartellkrise)
BeitragVerfasst: 20. Jul 2011, 23:03 
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Der folgende Bericht wurde mit einer feinen, geschwungenen Schrift geschrieben, die von einem Schreiberling stammen könnte, würde man es nicht besser wissen.

Einsatzbericht "Nachladen"
Auszuhändigen an Tim Orodaro, Kommandant des Söldnerbunds Dämmersturm.


Tag1:
Der Wagen mit den 30.000 Goldmünzen wurde entgegengenommen, stichprobenartig überprüft und als vollständig erklärt. Nachdem sich die Rotte, bestehend aus Miyuu von Durenald, Draigar Zasterbart, Griam McFarland und meiner Wenigkeit am Treffpunkt vor den Toren Sturmwinds gesammelt hatte, brachen wir ohne Umschweife auf, um nicht zu viel Aufmerksamkeit zu erregen. Aus diesem Grunde mieden wir auch soweit wie möglich die Zivilisation und bis auf einige Wachen und Reisende begegneten wir niemandem.

Nach dem ereignislosen Ritt durch den Wald von Elwynn erreichten wir schliesslich das Wegekreuz "Die drei Ecken". Die Wachen liessen uns zwar passieren, baten aber um Hilfe im Kampf, aber ich entschied mich dagegen, ging davon aus, dass die ungeduldigen Goblins warteten. Ausserdem wollte ich kein Risiko eingehen, die Ladung zu verlieren. Mc Farlands ausserordentliches Ehrgefühl liess es ihn nicht nehmen, gegen meine Entscheidung zu protestieren, die Soldaten im Stich zu lassen. Ich erlaubte ihm, die Wachen zu unterstützen. Ich hoffe, dass wir unseren Ruf als klare Verbündete der Allianz durch dieses Opfer gefestigt haben. Möge seine Seele den gesuchten Frieden gefunden haben.
Als wir uns von Mc Farland verabschiedet hatten und vom Wegekreuz in Richtung Dämmerwald weiterzogen, krachte die Leiche einer Wache auf den Wagen voll Gold, die wohl eigentlich für mich bestimmt war. Wir konnten die beiden Gauner zwar stellen, jedoch konnten sie entkommen, bevor wir ihnen ihre gerechte Strafe zukommen lassen konnten. Wir machten keine Anstalten sie zu verfolgen, also zogen wir weiter.

Im Dämmerwald hatten sich die Bäume hinter uns kaum geschlossen, als wir einem Goblin mit einem liegen gebliebenen Wagen begegneten. Er sah recht wohlhabend aus und fragte, ob wir ihn mitnehmen könnten, bis nach Dunkelhain. Ich lehnte ab, unwillens, einen Goblin unsere Fracht zu offenbaren. Es reichte schon, mit ihnen zu handeln, wie sich später herrausstellen sollte. Eigenartigerweise überholte uns eben jener Goblin später mit einer Maschine, kurz bevor die Bäume wieder etwas Licht in den Wald liessen. Er sollte uns später nochmals begegnen.

Selbst die Reise durch das Schlingendorntal verlief sehr ruhig und wir trafen bald auf unsere Handelspartner. Admiral Rachenkrach begrüsste uns mit einigen Matrosen an seiner Seite. Nach einem kleinen Gespräch schlossen wir den Handel ab und es kamen noch mehr Matrosen dazu, bis es etwa ein Dutzend war, das den Wagen ab- und aufladete. Die Lieferung war vollständig und in einwandfreiem Zustand. Wir verabschiedeten uns knapp und wendeten den Wagen. Nach einigen Schritten hörten wir zwölf Gewehre hinter uns klicken und die Brücke vor uns ins Dickicht fallen. Auf der anderen Seite lauerte der Goblin, dem wir die Mitreise verwehrt hatten, zusammen mit einigen weiteren Goblins. Sie hatten die Seile der Brücke gekappt. Der eben noch freundliche Admiral schreite nun, dass sich der Söldnerbund Feinde in Beutebucht gemacht hätte, weil wir wohl seinen Vorgänger getötet hatten. Ich kann mich nicht mehr an den genauen Wortlaut erinnern, da ich zusehen musste, von dem Wagen zu verschwinden, immerhin war ich der Reiter des Zugpferdes.

Auf einmal wirkte der Admiral geistesabwesend, befahl seinen Männern, trotz der totalen Überzahl, den Rückzug ins Lager. Ich weiss nicht, was ihn ihn gefahren war, aber von Durenald könnte etwas damit zu tun gehabt haben, ich habe sie nicht kämpfen sehen können... Jedoch stürmte Zasterbart auf seinem Widder den flüchtenden Goblins hinterher, ein Fehler -vielleicht- den er jedoch sehr bald mehr, als nur wieder gut machen würde. Denn durch den Ansturm schienen die Goblins zwar vorerst überrumpelt, letztendlich jedoch wieder zu sich gefunden zu haben, vor allem ihr Befehlshabender. Im Laufe des Gefechts wurde von Durenald schwer von einigen Schüssen getroffen. Ich wurde von mehreren Goblins bedrängt, konnte jedoch noch mit von Durenald fliehen. Ich befahl Zasterbart ebenfalls den Rückzug, musste dann jedoch weiterreiten, um von Durenald notdürftig zu verbinden und die Wunden zu waschen. Ihre Tasche mit den Verbänden erwiess sich hier mehr als nützlich, jedoch brauchte sie mehr Hilfe, als ich leisten konnte.
Ich war mir sicher, dass Zasterbart auf sich selbst aufpassen konnte und ging davon aus, dass er ebenfalls geflohen sei. Mit Stolz durfte ich später feststellen, dass er nicht nur auf sich selbst aufpassen konnte, sondern die gesamte Ladung retten, sowie zwei weitere Goblins erschlagen konnte... Aber dazu später. Ich ritt mit von Durenald zurück nach Dunkelhain, um sie dort behandeln zu lassen. Ein Heiler gewährte uns Eintritt und wir fanden die Nacht über Obdach in dem Haus des Heilers, während Zasterbart in einem eigens erbautes Lager im Dschungel übernachtete.


Tag 2:
Am nächsten Tag ritt ich mit von Durenalds Pferd wieder in den Dschungel, um nach Zasterbart zu suchen, oder ihn wenigstens entgegenzukommen. Jedoch wurde ich von drei Goblins gestellt. Ich zögerte die Situation heraus, wollte handeln, oder wenn nötig, kämpfen. Zasterbart hatte die Goblins und mich gehört, so kam er, um mir zur Seite zu stehen. Im Laufe des Gefechts wurden zwei Feinde sofort getötet, ein weiterer später exekutiert.
Zasterbart führte mich nun zu seinem kleinen Lager, wo er den Wagen versteckt hielt. Die Route in Richtung Dämmerwald war durch die zuvor zerstörte Brücke nicht mehr mit einem Wagen passierbar. So wählten wir die Brücke weiter südlich als geeignete Überquerungsmöglichkeit des Flusses. Als wir uns in strömendem Regen der Brücke näherten, bemerkten wir Kriegsgeschrei, Orkisch und trollisch. Wir konnten uns noch rechtzeitig im Dickicht verstecken, nur, um im nächsten Moment Zeugen eines Kampfes zwischen Orks und Trollen zu werden. Wir nutzten das Chaos, um unbemerkt zu flüchten, weiter gen Süden. Dort, so berichtete mir Zasterbart, sollte eine Furt sein, über die wir den Fluss überqueren können. So gelangten wir über den Fluss und hatten das größte Hinderniss somit hinter uns gelassen.
Nun zogen wir weiter richtung Norden, teils alten Strassen, teils dem Flussverlauf folgend, durch die von der Venture Company gerodeten Gebiete, um schliesslich den Ende des Dschungels zu erreichen. Ohne weitere besondere Vorkommnisse konnten wir es bis nach Dunkelhain schaffen, um dort, wieder beim Heiler, zu rasten.
Von Durenald befand sich zu dieser Zeit noch immer in Obhut des Heilers, jedoch gedachte der Besuch, der bei ihr war, sie mitzunehmen. Ich gewährte ihr den Wunsch, hatten wir doch schon damit zu kämpfen, die Munition sicher nach Sturmwind zu bringen, ganz zu schweigen von einer Verletzten. Sie wäre uns also nur eine weitere Last gewesen. Zasterbart und ich ruhten eine weitere Nacht in Dunkelhain, um am nächsten Tag weiterzureisen.


Tag 3:
Ohne weitere Zwischenfälle erreichten wir am nächsten Tag das Wegekreuz "Drei Ecken". Wir fanden die Wachen abgekämpft vor, viele trugen Verbände. Als ich mich nach McFarland erkundigte, wurde ich zum Hauptmann gebeten. Er teilte mir mit, dass Griam McFarland bei einem Scharmützel mit einigen Orks gefallen ist. Keine sterblichen Überreste vorhanden. Wir hatten keine Zeit mehr für die Bergung der Leiche, ich schlage hiermit jedoch vor, sie zu bergen und ordnungsgemäß zu bestatten. Auch die Reise nach Sturmwind Verlief ohne Zwischenfälle. In Sturmwind trennten sich Zasterbart und ich, die Lieferung wurde vollständig in das Lager gebracht.


Auftrag ausgeführt. Empfehle Zasterbart für einen Orden und eine Bonuszahlung. Schlage ausserdem Vergeltungsaktion gegen das Dampfdruckkartell und die Wiederbeschaffung des Goldes vor.



Hochachtungsvoll
Grimaldus Fäller, Rottenmeister des Söldnerbunds Dämmersturm


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