Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
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 Betreff des Beitrags: Geschichten eines Zwergen aus Berilmar
BeitragVerfasst: 16. Mär 2016, 08:02 
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Mit nicht einmal einem Dutzend Hügelhäusern der Zwerge, liegt im Nordosten, in den Bergen des Hinterlandes das ruhige und idyllische Dorf Berilmar. Der Gründer Beril Sturmfaust gründete zusammen mit seinen Freunden aus den anderen vier Klans das kleine Dorf vor mehreren Jahrhunderten. Es ist ein recht kleines und unbekanntes Dorf unter den Zwergen, geschweige denn Menschen oder Gnome hätten es jemals gesehen. So liegt das ruhige Dorf weit fernab jeglicher Zivilisation und einen ganzen Tagesmarsch entfernt vom Nistgipfel. Doch kommt man dort sehr gut zu Recht. Die fünf Klans bestehend aus den Sturmfäusten, den Donnerbeilen, den Blitzbärten, den Wolkenbrechern und den Starkarms versorgen sich dort oben selbst und es fehlt ihnen nichts was man so braucht. Sie verpflegen sich selbst und ihre treuen Gefährten die Greifen und leben dort oben zusammen ein entspanntes Leben.
Sollte man von dem Dorf je gehört haben so hat man nur etwas von Beril Sturmfaust dem Gründer von Berilmar gehört. Kaum einer der Zwerge hat je seine Heimat und sein Dorf verlassen bis auf einer, der Greifenreiter und Kriegsschamane aus dem Klan der Sturmfäuste. Dieser Zwerg ist in seinem ganzen Dorf bekannt, nicht so bekannt wie der Gründer selbst, aber immerhin. Bragnin, Sohn des Beromar und Enkel des Gründers Beril Sturmfaust, ist hinausgezogen um seine eigenen Abenteuer zu finden. Er hat einiges geleistet in einem gut organisierten Söldnerbund und viel zum Schluss ehrenhaft im Kampf gegen den Feind. Zusammen mit seinem Greifen Saphiro kämpfte er mit seinen Freunden und Gefährten Seite an Seite in so manchem Kampf. Seine Abenteuer sind gut bekannt im Dorf und ebenso ist sein immer treuer Begleiter nach seinem Tod zurückgekehrt. In den ruhigen Himmeln seiner Heimat dem Hinterland fand er noch einmal sein Glück. Er traf seine Gefährtin Rutera mit der er drei neue und starke Begleiter ins Leben rief. Die beiden Töchter und der Sohn von Saphiro wurden nach den edlen Steinen benannt. Seine Tochter Saphira, Jadera und der Sohn Amethias. Doch nach dem ganzen Glück verstarb Saphiro am Kummer seines alten Freundes in Berilmar, bei seiner Familie. Nun fliegt er mit ihm in den Weiten wieder zusammen durch die Lüfte. Und gerade hier in diesem kleinen abgelegenen Dorf spielen sich einige Sachen ab, die diesem ehrenhaften Kämpfer ein Lächeln auf die Lippen legen würde.

„Kuradrim komm von den Jungen weg!“ Hört man eine Stimme nur vom Eingang eines Hauses rufen. Und sogleich erhebt sich der junge Zwerg mit dem kurzen feuerroten Haar und dem kurzen Bart. „Aber Howin, du weißt doch das im Testament stand, das mir Onkel Bragnin sollte Saphiro noch Kinder bekommen, mir seinen Segen gibt.“ Verschmitzt grinsend steht der junge Zwerg da und schaut zu dem alten Howin rüber mit seinem faltigen Gesicht, dem nun schüttelnden Kopf und dem seichten lächeln. „Komm mal her Junge.“ Der alte Howin Wolkenbrecher winkt den jungen Zwergen mit einem Lächeln zu sich. Als der das winken sieht kommt er mit einem Grinsen auch schon zu ihm und meint nur. „Was möchtest du denn, Howin?“ Der Alte hebt die Hand und legt sie Kuradrim auf die Schulter. „Du kannst mir einen Gefallen tun und das frische Fleisch, was mein Sohn heute aus dem großen Wolf geschnitten hat zu deiner Mutter bringen. Sie hat mich darum gebeten.“ Er schaut ihn mit einem seichten Lächeln an und bekommt sofort ein nicken von dem jungen Zwergen. „Natürlich mache ich das für dich. Wollte eh gleich nachhause.“ Der Alte nickt ihm zu, nimmt die Hand von seiner Schulter und geht ins Haus hinein. Nach einigen Atemzügen, wo Kuradrim sich wieder umgedreht hat, um zu den jungen Greifenküken zu schleichen. Kommt der Alte Howin wieder aus dem Haus und pfeift ihn amüsiert grinsend zurück. „Ich komme ja schon.“ Und schon steht Kuradrim wieder neben dem Alten und nimmt das Paket mit dem Fleisch entgegen. „Na los, du großer Schamane, geh und bring es deiner Mutter.“ Lachend blickt er Kuradrim an, der dann schief grinst und mit den Worten. „Ich geh ja schon.“ Dann mit dem Paket davon geht.

Ruhig und mit einem Lächeln auf den Lippen schlendert der junge Zwerg dann durch das Dorf und sieht sich dabei genau um. Es ist gerade Vormittag und im Dorf Berilmar folgt schon jeder der Wildhammerzwerge seiner Arbeit. Sturmfäuste, Donnerbeile, Blitzbärte, Wolkenbrecher und Starkarme sind überall im Dorf unterwegs und helfen einander bei den Arbeiten. Dort wird in der Schmiede gehämmert das die Funken nur so fliegen, dort wird frisch gefangener Fisch ausgenommen und entschuppt, wieder vor einem anderen Haus stehen zwei Zwerge und lachen. So läuft es in Berilmar Tag ein und Tag aus und ein jeder weiß, dass man sich aufeinander verlassen kann. An einem Haus angekommen geht er sofort an die Türe und schiebt sie auf.
„Ich bin wieder da.“ Ruft Kuradrim etwas leiser in das Hügelhaus hinein. Es duftet nach frischem Essen und feinen Kräutern im Haus und seine Mutter steht an einem Tisch neben dem Ofen und bereitet das Essen vor. „Warst du wieder bei den Kleinen?“ Hört er sofort von seiner Mutter Meara, als sie sich umdreht und das Paket sieht. Sie lächelt ihn seicht an und deutet auf den Tisch. „Leg es dort ab.“ Kuradrim selbst schaut schief grinsend seine Mutter an. „Du weißt das Onkel Bragnin mir seinen Segen gab.“ So meint er und erntet eine mütterlichen ernsten, aber sanftmütigen Blick. „Damit kommst du mir jedes Mal seit dem du es weißt.“ Dann schüttelt sie sanftmütig lächelnd den Kopf und seufzt leise aus. „Dein Vater ist mit den anderen am Fliegen und auf den Aussichtsposten. Er wird wohl erst morgen Abend wiederkommen.“ Bei diesen Worten dreht sie sich wieder zum Tisch und der junge Zwerg geht leise zu dem Ofen und versucht gerade etwas aus dem Topf zu stibitzen, als seine Mutter ihm auf die Hand haut. „Geh dir erst die Finger waschen du Dreckspatz.“ Sie nimmt ihm dann das Paket aus der einen Hand, grinst ihn an und fängt an das Fleisch zu entpacken und vorzubereiten. Der junge Zwerg grinst ihr nur entgegen und wendet sich ab um an einer Waschschüssel sich die Hände zu reinigen. „Wollte Görney nicht auch bald wiederkommen?“ Fragt er dann als er sich die Hände reinigt. „Dein Bruder wollte auch bald wiederkommen. Bei ihm wissen wir ja nur nie wann er dann wieder zurückkommt und wie lange er bleibt.“ Gibt sie nur als Antwort, als sie das Fleisch dann schneidet und in eine Pfanne gibt. „Ich hoffe nur er hat wieder was Interessantes zu erzählen und vielleicht etwas mitgebracht.“ Kuradrim trocknet sich die Hände dann an einem sauberen Tuch neben der Schüssel ab und geht zum Esstisch rüber. Er setzt sich dort hin und schaut am Ofen zu wie seine Mutter kocht, dabei streckt er seine Nase in die Luft und grinst voll Vorfreude. „Das hatte er doch bis jetzt immer, oder? Aber mal schauen was es diesmal ist.“ Sie holt das angebratene Fleisch nach einer Weile aus der Pfanne und gibt es in den vor sich hin köchelnden Eintopf mit hinein. Sie schließt den Topf und schaut dann zu Kuradrim und lächelt ihn seicht an. „Ich muss nochmal weg, pass du solange auf das essen auf und nicht Naschen. Hast du mich gehört?“ Beim nicht naschen hebt sie gespielt streng den Finger, als wüsste sie nicht das der junge Zwerg sich trotzdem was nimmt. „Das mache ich. Ich warte hier.“ Meint er grinsend, bei der Bewegung. „Bis nachher, mein Junge.“ Sie geht zu ihm gibt dem sitzenden Zwergen einen Kuss auf die Stirn und geht aus dem Haus. Kuradrim selbst bleibt dann am Tisch sitzen und holt sich sein Schnitzmesser und ein Kantholz aus dem Stapel neben dem Ofen und fängt an zu schnitzen.


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