Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
Aktuelle Zeit: 9. Dez 2016, 22:16

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 1 Beitrag ] 
AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Ginger
BeitragVerfasst: 15. Dez 2012, 07:50 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 01.2012
Beiträge: 569
Geschlecht: nicht angegeben
"Ich hasse dich! Ich habe dich immer gehasst! Wieso sollte es auf einmal anders sein? Du hörst nicht auf und irgendwann verreckst du dann dabei! Aber lass mich da raus!" Wütend und verletzt starrt mich das blonde Mädchen mir gegenüber an. Ihre feinen Gesichtszüge sind eine Maske des Zorns und ihre helle Stimme bebt vor Zorn. Ich weiß genau warum sie so wütend ist, dass ihre meerblauen Augen flackern und fast so hart wie Diamant wirken, wie immer wenn sie in dieser Stimmung ist. Jedoch bringe ich es nicht über mich den Mund für beschwichtigende Worte zu öffnen und verziehe noch nicht einmal die Miene. "Warum machst du so nen Mist?" Versucht sie erneut, mir erneut eine Antwort zu entlocken, stemmt die schmalen Hände an die Hüften, klopft mit dem Fuß in dem simplen Lederstiefel auf das schmierige Pflaster der Gasse, tritt eine Scherbe wütend weg. Mit einem Klirren prallt sie von einer Mauer hinter mir ab. Ich sehe an ihr vorbei, tue so als ob ich sie gar nicht wahrnehme - wobei es mir im Moment wirklich schwer fällt. Der Schmerz in meinem Rücken pocht in Wellen durch meinen Körper und lässt mich immer wieder Sternchen sehen, bis das verschwommene Bild aus einzelnen Mosaiksteinchen sich wieder zusammensetzt und ich Ginger vor mir sehe, wie sie wütend gestikuliert und mich anfunkelt.
Anfangs hatten wir beiden viel Spaß zusammen gehabt, auch wenn wir uns ständig stritten. Konnten ziemlich gut miteinander reden. Ginger konnte es nicht verstehen. Sie verstand einfach nicht, warum ich mich verändert hatte... warum ich mich ihr gegenüber so verhielt. Ich spreche kaum noch mit ihr, sehe sie nicht mehr an. Manchmal kommt es mir vor, als wäre ich in einer anderen Welt, als wäre irgendwas in mir gestorben, irgendwas zwischen uns gestorben, unausgesprochen, stumm. Sie glaubt wirklich ich hätte nicht begriffen, dass sie sich verliebt hat. Verdammter Mist, ich bin selbst erst vor kurzem dahinter gekommen, hätte es eigentlich viel früher merken müssen. All die kleinen Anzeichen, Worte, Gesten habe ich viel zu lange ignoriert, wollte es nicht wahrhaben. Vielleicht hätte ich mich auch in sie verlieben können, vielleicht habe ich sogar sowas wie Gefühle für sie, aber was bringt das schon? Ich kann sie nicht lieben. Ich werde es nie können. Ich will es auch gar nicht können. Solche Dinge machen einen nur unglücklich, verleiten einen zu Dummheiten, lassen einen nicht mehr klar denken und von Bestand ist es auch nicht. Wichtig sind ganz andere Dinge. Gerade wenn man jemanden mag, sollte man ihn vor so einem Mist bewahren. Es macht einen kaputt und die Hoffnung ist das schlimmste von allem. Habe es gesehen. Oft genug. Zu oft. Ich will überleben und für solchen Unsinn habe ich keine Zeit.
Außerdem versuche ich mich damit rauszureden, dass wir Freunde sind. Vermutlich weiß Ginger nicht mehr was sie mit mir anfangen soll. Ein paar weitere Worte rufen mich zurück in die Realität. Ich kämpfe gegen den Drang an, mich zu übergeben denn mir ist kotzübel. Kann nicht mehr lang dauern, bis ich nicht mehr stehen kann, das ist mir bewusst, denn die Konturen der Umgebung beginnen schon wieder zu verschwimmen und unter meinem Mantel hat sich vermutlich das gesamte Hemd mittlerweile voller Blut gesaugt, ich merke wie es nach unten rinnt, und bereits vom Hosenbein der ein oder andere Tropfen auf den regennassen Boden fällt. Sollte wirklich zusehen, dass ich zum Doc komme, so wie es eigentlich der Plan war bis ich ihr über den Weg gelaufen bin. Wäre früher nicht passiert, da wir ein ziemlich gutes Team waren. Die Zeiten sind vorbei, ich habe einen Strich darunter gezogen. Doch da steht sie, allein, traurig im Regen und ich bringe es nicht übers Herz sie einfach stehen zu lassen.
„Fall doch einfach tot um!“, meint sie eiskalt und wendet sich ab. Innerlich lacht ein Teil von mir zynisch auf und merkt an, dass dieser Wunsch ihr vielleicht schneller erfüllt wird, als sie glaubt. Sie schließt die Augen, um die Tränen der Wut und Enttäuschung wegzublinzeln. Sie will nicht heulen wie das kleine Mädchen, dass sie trotz ihres weiblichen Körpers immer noch irgendwo tief drin ist, schon gar nicht vor vor mir. Ich kann wirklich ein echtes Arschloch sein, aber ein noch größerer Bastard wäre ich wenn ich ihr die die Illusion von etwas gebe, nur um es dann kurz und klein zu schlagen. Man lebt, man stirbt und die Welt dreht sich weiter. Liebe hat damit nichts zu tun. Irgendwas bringt mich dazu meinen Kopf hochzuzwingen, sie anzusehen um ihr etwas zu sagen - ich weiß selbst nicht was ich ihr sagen will. Vielleicht will ich sie trösten, ihr sagen, dass es nicht ihre Schuld ist, dass alles irgendwie gut wird. Selbst wenn das nur eine Lüge ist. Sie bemerkt es noch nicht einmal. Doch ich schaffe es ohnehin nicht, greife mir reflexartig an den Brustkorb als der Puls meines Herzens schneller schlägt, bei jedem einzelnen Schlag schmerzhaft brennt. Was solls. Ist auch egal... oder? Meine Hand öffnet und schließt sich wie im Krampf und ich habe das Gefühl nach hinten zu fallen. Vielleicht geschieht es mir ganz recht, aber ich sollte sie trösten. Ich hasse es wenn Frauen weinen. "Gin..." Weiter komme ich nicht mehr den mir wird entgültig schwarz vor Augen und ich kippe zur Seite, kann keinen Muskel mehr rühren oder mich bewegen. Den Schmerz als ich ungedämpft auf das schmierige Pflaster krache spüre ich gar nicht mehr.

Ginger dreht sich um, will mich anschnauzen, doch das Bild, verschlägt ihr wohl die Sprache. Erst bewegt sie sich nicht, weiß wohl nicht, ob ich schon wieder eines dieser Spielchen mit ihr treibe wie so oft zuvor, wenn ich sie veralbert habe und aufgezogen hab. Doch schließlich geht sie auf den reglosen Körper vor sich zu... meinen Körper beugt sich runter und überwindet sich einen Finger an den Hals zu legen. Sie schluckt schwer und ihre Augen weiten sich als sie bermerkt dass dort kein Puls fühlbar ist. Hätte sie einen Moment länger gewartet, hätte sie ihn sicher flach und schwach gespürt. Aber sie springt sofort auf und rennt durch die Gasse runter, schlittert über die nassen rutschigen Steine, blickt sich panisch um und hämmert dann an die Türe, der eines weiß gekalten Hauses, wo die Farbe abblättert, die im Regen und Schmutz ohnehin grau und matt wirkt. Die Türe öffnet sich, ein älterer Mann in dunkler Kleidung linst misstrauisch durch den Türspalt. Als er Ginger erkennt öffnet er die Türe ganz und lauscht ihren Worten, während ihr die Tränen über die Wangen laufen und sich dort mit dem Regen vermischen. Der Rest passiert wie von selbst. Sie führt den Doc an die Stelle, wo ich liege während unter unter mir die Blutpfütze wächst und vom der Nässe der Straße über die Ziegel gespült wird. Es ist nicht viel was man von den Leuten hier in der Gosse erwarten kann aber zumindest er kommt mit. Und das ist sogar sehr viel mehr als man zu erwarten hat. Zu zweit schleifen sie mich in die bruchbudenartige Unterkunft des Mannes, legen mich dort in dem Hinterzimmer auf eine Liege. Während Ginger ein paar Öllampen aufdreht, streift sich Sullivan einen Kittel über und beginnt dann mit seiner blutigen Arbeit.

"Hast du gewusst dass er angeschossen wurde? Will gar nicht wissen wie das passiert ist." Doc senkt den Blick zu ihr. Ginger schluckt. "Und?" "Die Kugel ist raus. Hat viel Blut verloren. Werden sehen ob er durchkommt." Mit diesen Worten wendet er sich von der Blonden ab, die auf dem Stuhl mit der gebrochenen Holzfläche in der geradezu winzigen dunklen Küche sitzt. Wie ich sie kenne ist sie ziemlich verzweifelt, traurig und weiß nicht was sie sagen soll.
"Kann... kann ich zu ihm...?" Kaum hörbar. Der Arzt winkt sie zu sich, mit knappen Worten die sich nach "Mitkommen." anhören. Schwerfällig und müde erhebt sie sich, folgte dem Arzt wie eine Gliederpuppe die an Fäden gezogen wird. "Verhalt dich ruhig, kann keinen Ärger gebrauchen." Dann zieht er mit schlurfenden Schritten ab. Ginger schluckt, schiebt den schmierigen verfleckten Vorhang, der einst weiß war beiseite. Wieder treibt es ihr die Tränen in die Augen, welche sie aber sofort wegwisch. Genau wie immer, wenn sie meint ich könnte es sehen. Ich habe es trotzdem immer gesehen. Langsam geht sie zu der Matte und lässt sich lautlos daneben auf den Steinboden sinken. "Was hast du Penner nur wieder angestellt?" murmelt sie und zieht die Beine an, legt den Kopf auf die Knie ab. Ginge legt ihre zarte Hand meine, spürt die Wärme die von ihr ausgeht und schüttelt den Kopf als ein paar Tränen doch auf den nackten Steinboden tropfen. "Was denkst du grade? Ob du ausnahmsweise mal was schönes träumst?"

Langsam öffne ich die Augen, zucke kurz unbewusst mit der Hand und frage mich wo ich bin. Über mir ist eine schlichte Holzdecke und ich liege. Ich lebe, denn ich spüre meine Lunge Luft holen, spüre einen stechenden Schmerz bei jedem Atemzug, spüre wie mein Herz Blut durch den Körper pumpt und bei jedem Pulsschlag sachte gegen meine Rippen klopft. Eine kratzige graue Wolldecke liegt über mir und in der mit Stroh gefüllten Matraze auf der ich liege, glaube ich Dinge krabbeln zu spüren. Ich schaudere und vorsichtig taste ich mit der Hand zu meinem Oberkörper und bemerke den straffen Leinenverband darum. Ich senke den Blick ein wenig und sehe die Gestalt die zusammengekauert, halb auf der Matter, halb auf dem Boden verharrt und nach einigen Sekunden Verwirrung erkenne ich sie. Ginger, die eingeschlafen ist. Ich sehe sie an, glaube fast mich zu irren und atme gestreckt aus, senke für einen Moment die Lider, doch als ich sie wieder öffne bietet sich mir noch immer das gleiche Bild.
Fünf verdammte Tage habe ich mich nicht gerührt, habe ich nachträglich erfahren. Als ich mich behutsam bewege, schlägt sie die Augen auf und sieht zu mir. Der Blick den sie mir zuwirft, ist mehr als überrascht, lässt mich ahnen dass sie selbst glaubt zu halluzinieren. Sie blinzelt ungläubig, starrt mich mit ihren Augen an und wie immer muss ich an die weite blaue See denken, an die mich diese freien klaren Pupillen erinnern. Ginger hat Tränen in den Augen. Ich gebe mir alle Mühe und stemme mich ruckartig hoch. "Al!" Scheinbar überglücklich fällt sie mir um den Hals, lässt den Tränen freien Lauf. Ihr schlanker Körper bebt unter den unterdrückten Schluchzern. Ich schweige, verfluche mich innerlich selbst, nehme dann Gingers Gesicht in beide Hände und sehe sie an. Ich weiß dass mein Gesichtsausdruck nichts verrät, ernst ist.
"Was ist denn?" Sofort hat sie ein schlechtes Gewissen und lässt los. "Hör auf zu weinen Gin. Das kann ich bei Frauen echt nich mitansehn." bringe ich mit meiner dunklen Stimme hervor und die rauen Worte kratzen in meiner Kehle als wäre sie ausgedörrt, schweben durch die silbrige staubige Luft. Aber sie sind laut genug, denn Ginger grinst schief. Sie wird es mir nie sagen, aber ich kann es ihn ihr dennoch lesen. In ihren Augen, in ihrem Gesicht in allen Worten die sie sagt und auch in denen die sie nicht sagt. Ich setze für einen Moment einen verwirrten Blick auf, belasse es aber dann dabei, sehe stillschweigend durch den Raum. Das Geräusch der knarrenden Türe durchbrich die Stille und der Heiler sieht zu uns. Sein Kittel aus gestärktem Leinen ist überraschend sauber, aber er selbst sieht müde aus, das Gesicht grau vor Alter, Sorge und Erschöpfung. Eines der vielen Gesichter in diesem Leben und alle erzählen sie ähnlich Geschichten in diesem Buch auf dem Armut, Hunger, Gewalt und Verzweiflung geschrieben steht. Man spricht nicht darüber, weil man es weiß. Die einen trifft es mehr die anderen weniger, aber alle trifft es hier irgendwie, hier im Rinnstein der Gesellschaft.
"Kannst Ginger danken. Hat alles gezahlt. Für wen anders höät ichs auch nicht gemacht. Und wenn du wach bist, kannste auch wieder gehn. Heißt in dem Falle: Hast es überstanden." murmelt er rau, wie es seine Art ist, aber ich weiß wie er es meint. Doc Sullivan, wie wir ihn hier nennen hat den meisten auf der Straße schon einmal den Arsch gerettet und manchen auch gezeigt wie man es tut. Eine der wenigen lohnenden Investionen habe ich an diesen Mann getätigt um zu wissen wie ich mich am besten wieder zusammenflicke. Das macht mich nicht zu einem Arzt, hält mich aber davor ab grobe Fehler zu begehn und mich aus Versehen selbst umzubringen. Nützliche Sache.
Ginger springt auf, umarmt den Doc und im nächsten Moment sitzt sie auf meinem Schoß und umarmt mich. Aus Reflex will ich eine Hand beschwichtigend auf den Rücken legen, darüberstreichen und für sie da sein und ihr danken. Aber ich lasse es. Dann beruhigt sie sich wieder und klettert mit rotem Kopf von mir runter, weil ihr das Blut in die Wangen geschossen ist und sie erröten hat lassen. Sie ist so verdammt unschuldig und ich werde das bewahren, sowas gibt es selten genug hier. Außerdem habe ich kein Interesse an tiefgreifenden Gefühlen, füge ich in meinem gedanklichen Mantra hinzu. Ich beachte sie also gar nicht, lasse es über mich ergehen und sehe die ganze Zeit aus dem schmutzverkrustetem Fenster, von dem das trübe Licht in das Zimmer fällt. Ginger senkt den Blick und beißt sich auf die kirschroten, schmalen Lippen. Ich nicke dem Doc dankbar und stumm zu, greife nach dem schmuddeligen Hemd, dass seltsamerweise gewaschen scheint, auch wenn man sieht, dass es voller Blut war. Streife den Stoff über die Haut und ziehe dann die Hose und die Stiefel an. Dabei ignoriere ich den schüchternen Blick von Ginger und die Tatsache dass sie noch mehr errötet. Kurze Zeit später stehen wir draußen auf der Straße und ich gehe los. Bedrückt schlurft Ginger neben mir her, hebt die Füße kaum vom Boden, mit hängenden Schultern wie ein geprügelter Hund. Innerlich seufze ich schwer auf und reiße sie mit ein paar schlichten Worten aus ihren Gedanken. "Warum hasste mich eigentlich?" Erschrocken blickt Ginger mich an, weiß nicht recht, was sie sagen soll. Hölle, ich bin wirklich ein Arschloch. Aber zumindest sieht sie für diese Sekunden nicht mehr so traurig aus. "Naja... weil... einfach so!" stammelt sie ein wenig trotzig und wendet den Blick ab. Ich kann das Schmunzeln dass meine Mundwinkel nach oben hebt nicht komplett unterdrücken. Sie ist wirklich manchmal wie ein kleines Kind, schießt es mir durch den Kopf. "Einfach so?" Ginger fährt herum und ich weiß sie will mich anschreien und losschimpfen, aber für einen winzigen Moment kann ich mich einfach nicht beherrschen packe sie an den Schultern, drücke sie gegen die Wand und... hebe meinen Kopf gerade noch genug an um sie nur auf die Stirn zu küssen, streife ihr dann durch das Haar. Seufzend schließt Ginger die Augen und ich lasse sie ruckartig los. Keine Ahnung was in mich gefahren ist, ich kann es mir selbst nicht erklären und ihr erst recht nicht. Sie wird es nie verstehen. "Na dann... Ich hass dich auch."

Ich frage mich... ob es irgendetwas geändert hätte, wenn ich anders wäre oder sie angelogen hätte. Ich frage mich ob Ginger dann heute noch leben würde. Aber auf solche Fragen gibt es keine Antworten, also höre ich auf sie mir zu stellen. Was bringt es schon?

_________________
Alle für einen, und jeder für sich selbst!


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 1 Beitrag ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
© phpBB® Forum Software | phpBB3 Forum von phpBB8.de
» Kontakt & Rechtliches Support / Hilfe Forum Gooof Webdesign Kostenloses Forum Dein Forumo Forum web tracker