Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
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 Betreff des Beitrags: Hügel 30
BeitragVerfasst: 22. Dez 2012, 03:07 
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Südliches Brachland
Nördliche Kriegsnarbe
Hügel 30
15:00

Die Kanonaden der Artillerie Batterien übertönen das Donnern der Karabiner der 145ten Voltigeure, welche den Vormarsch der 211ten Duellanten und der 510ten Pikeniere decken.
Von der Triumphfeste im Osten werden vereinzelte Detonationen der Horden Sapheure herüber geweht, während der Himmel mit dem Kreischen der Kampfgeschwader überzogen wird .
Ein Dampfpanzer walzt über deine aufgebrochene Erdscholle, seine Hauptgeschütz bellt auf wie eine Höllenkreatur. Irgendwo im Kriegsnebel birst das Geschoss. Ob es sein Ziel getroffen hat ist nicht zu sehen.
Das gepanzerte Fahrzeug setzt zur weiterfahrt an, als das wirbeln eines Klingenwerfers die Panzerung der Maschine durchdringt. Die Dampfdrucktanks entleeren sich kreischend und hüllt Zwei Männer, welche in der Nähe Schutz vor Feindfeuer gesucht hatten mit kochendem Nebel ein.

„Cain. Sie sind Jung und unerfahren. Das hier ist eine wichtige Stellung. Enttäuschen sie uns nicht.“
Beendet der Kommandant die Besprechung und wendet sein Ross mit dem Druck seiner Schenkel,
seine Stabsoffiziere an seine Fersen geheftet.

Der dunkelhaarige Gilneer wartet nicht bis der Kader Verband außer Sicht ist und marschiert zurück an seinen Posten.
Das 145te hatte sich am Rücken von Hügel 30 Eingegraben. Schanzkörbe und Schützengräben Spicken die Tiefen Furchen der Kriegsnarbe.

„Alles Her-hören! Das hier ist unsere Stellung! Hier sind wir ab Sofort zuhause! Also verhaltet euch auch so! Keiner kommt hier durch!“
Die Worte richten sich eher pro forma an seine Männer, denn um wirklich einen Effekt zu erzielen.
Dennoch ist sofort eine Versteifung in der Haltung der umstehenden Männer zu erkennen welche nun verstärkt mit neuer Zuversicht disziplinierte Garben in feindliche Richtung feuern.

Die Aufgabe ist einfach. Stellung Halten, den Vormarsch schützen und im Falle eines Unterliegens, Sperrfeuer geben und einen geordneten Rückzug ermöglichen.
Genau die Richtige Aufgabe für einen frisch beförderten Feldwebel.

Zwei Tage beobachten sie nun Schon wie frische Truppen an die Front marschieren.
Immer wieder kamen Ihnen feindliche Verbände nahe. Doch nie Wahren sie entschlossen genug um Ihre Formachtstellung am Hügel 30 in Frage zu stellen.
Doch heute war etwas Anders.

Immer wieder brachen feindliche Verbände gegen ihre Linien vor um ihre Stärke auszutesten. Erst waren es kleinere Troll Fährtenlesertrupps welche zumeist nur mit Wurfgeschossen vorgingen und sich zurückzogen bevor es zu ernsthaftem Blutvergießen kam.

Doch nach und nach wurden die Einheiten immer stärker und entschlossener.
Wesshalb nun zu erwarten steht dass sie einen ernst zunehmenden Angriff planten um den Hügel 30 zu erobern und von Hieraus die Vormachtstellung der Ehrenfeste in zu bedrohen.

Cain, überprüft gerade die Verriegelung seiner Waffe als ihm das vertraute, weit entfernte dumpfe Pochen an die Ohren dringt. Begleitet von den Üblichen Warnrufen.
„Steilfeuer DECKUNG!“
Im selben Moment gehen bereits die ersten Mörsergranaten zwischen ihnen nieder.
Ein Soldat wird im vollen Lauf von den Beinen geholt und bleibt wie eine Aufgerissene Stoffpuppe am Rand eines Grabens liegen.
Die Soldaten ziehen die Köpfe ein und versuchen möglichst geringe Ziele zu bilden. Doch das ist was der Feind erwartet.
Cain bleibt aufrecht stehen und sendet zwei Schüsse zum Ansporn in die Ferne.
Deckung zu suchen, bietet dem Feind nur Gelegenheit sich zu nähern.
„BLEIBT WO IHR SEID! Stellung Halten Feuer erwidern.“
Ein weiterer Schütze wird in seiner Stellung pulverisiert bevor er schreien kann. Doch die Anderen Männer nehmen das Feuer wieder auf.
Die Moral bei Artillerie Feuer aufrecht zu erhalten ist immer ein Tanz über einen schmalen Grat.

So plötzlich wie das Steilfeuer begonnen hat so plötzlich hört es auch wieder auf.
Angestrengt versuchen die Soldaten den Abflauenden Rauch zu durchdringen.
Außer Vereinzelten Greifen-schreien scheint Der Himmel leer. Der Beschuss ist zur Gänze abgeflaut.
Im Tal ist die gesamte Armee zu halten Gekommen.
Zahllose Soldaten in Reih und Glied: Leichte Infanterie Unterstützungseinheiten, Fernkampf, Aufklärer, Kavallerie, ratternde Dampfpanzer. Großkanonen und Geschützbatterien stehen und warten auf neue Befehle unter den wehenden Standarten ihrer Einheit, während Meldereiter, Offiziere und Unteroffiziere die Reihen entlang eilen Meldungen austauschen und die Moral aufrecht zu erhalten versuchen. Auf einen Hügel etwas Nördlich ist auch ein Paladin zu erkennen welcher auf seinen Hammer gestützt den ihn umringenden Vasallen aus einem Buch vorzulesen scheint. Viele der Männer sind auf die Knie gesunken und lauschen der Predigt mit andächtigem Schweigen.

Plötzlich ein donnernder Knall und ein Ruf aus der Ferne welcher entlang der Schlachtreihen aufgenommen und weitergetragen wird.

ANKUNFT! Da sind sie!

Sowie sich der Kriegsnebel lichtet, tritt die Horde hinaus aufs Feld. Unter wehenden Bannern.
Wie schon so oft, zahlenmäßig weit überlegen und 10 Mal so entschlossen.
Dennoch bei weiten undisziplinierter als die gestählten und gedrillten Truppen der Allianz. Mal abgesehen von den einzelnen Verbänden der Blutelfen, welche schwer gepanzert in altmodischen Aber bewährten Kampfformationen aufmarschieren und den Truppen der Verlassenen deren Erscheinen jedoch eher die Perversion eines disziplinierten Heeres darstellen.

Befehle werden gebrüllt und die ersten Einheiten der Allianz setzen sich in Bewegung.
Ohne einen Ausdruck ihrer persönlichen Gefühle marschieren die Bewaffneten dem Feind entgegen.

Cain lädt seine Büchse erneut nach und richtet sich gut sichtbar zu einer theatralischen Haltung auf. Es ist niemals verkehrt etwas Heroismus an den Tag zu legen kurz bevor das Blutvergießen beginnt.
„Keiner Verlässt seinen Posten. Klares Schussfeld. Feuern und Nachladen. Wir sind die letzte Verteidigungslinie. Wenn wir fliehen sind wir tot! ALLE MANN LADEN UND FERTIGMACHEN ZUM FEUERN!“
„DURCHGELADEN UND FEUERBEREIT!“
Kommt die entschlossene Antwort.

Da schallen auch schon die ersten Todesschreie über das Schlachtfeld. Ein Pulk orkischer Grunzer hat sich aus der Schlachtlinie gelöst und stürmt ohne auf den Befehl zu warten vor. Die umstehenden Einheiten fühlen sich von diesem Beispiel des Mutes herausgefordert und Folgen dem Beispiel.


Im letzten Moment halten die Alliierten Linien an. Gepanzerte Infanterie Sturmwinds mit blau emaillierten Schulterklappen stemmen auf Kommando die Füße in den Boden, die Schilde nach vorne gerichtet. Der Captain mit goldenen Helmflügeln gut sichtbar in Vorderste reihe brüllt hektisch letzte Befehle.

Dann der Aufprall.

Die Orks prallen in den Feind wie Sturmwogen gegen den Rumpf eines Schiffs.
Die ersten Soldaten werden wie Übungspuppen beiseite geschleudert andere stehenden Fußes in den Boden gestampft.
Doch die Menschlichen Truppen behaupten sich, sie nutzen ihren Vorteil der besseren Ausrüstung und Disziplin. Jede Lücke wird sofort geschlossen wann immer ein Bulliger Ork versucht in die Reihen der Menschen einzudringen wird er von allen Seiten Niedergemacht mit der Stolzen Entschlossenheit wie nur die geschulten Soldaten es fertig Bringen.

Nun erreichen auch die Übrigen teile der Armeen die Front. Beide Seiten versuchen sofort sich einen Vorteil zu verschaffen und dem feind eine größere Angriffsfläche abzuverlangen um ihre Reihen zu durchbrechen. Viele Krieger werden beim Aufprall sofort wieder in die eigenen Reihen zurückgeworfen andere versuchen sofort die Reihen zu durchbrechen und werden von ihren Truppen abgeschnitten und niedergemacht.

Eine zeit lang wogt die gegenseitige Wut unstet biss der Druck auf beiden Seiten zu hart wird und die Schlachtreihen zum Stillstand kommen.
Nun beginnt das Handgemenge. Der Zeitpunkt wo Taktik über den Ausgang der Schlacht entscheidet.

Schon sind die Ersten Trupps von Voltigeuren, Panduren und Aufklärern zu sehen welche versuchen den Feind auszumanövrieren und in deine ungünstige Lage zu bringen.
Südlich ist ein Nachtelfischer Spähtrupp zu erkennen welche durch unwegsames Gelände die Schlachtlinie zu einem Flankenangriff überwinden nur um von einer Abteilung mit Speeren bewaffneter Raptorenreiter aufgerieben zu werden, während ein Trupp gnomischer Scharfschützen einen Angriff taurischer Jäger abwehren.

Im Zentrum der Schlacht ist ein Ring auszumachen welcher von Arkanen Kräften durchzogen scheint.
Zwei in Saronitplatten gehüllte Todesritter, mit den Abzeichen Thassarians und Koltiras an den Plattenpanzern ergeben sich in einem sadistischen Akt des Kräftemessens, ohne der um sie Tobenden Schlacht auch nur einen Hauch der Beachtung zu schenken.

Das gleißende Licht einer Signalfackel blitzt von den Artilleriestellungen auf.
Das ist das Signal.

„UNTERDRÜCKUNGSFEUER! Los Jetzt!“
Mit einem Wink von Cains Arm eröffnen die 145ten Voltigeure Das Feuer.
Mit disziplinierter Ruhe Wird jeder Schuss einzeln Vorbereitet. Das nachladen erfolgt mit geübten Handgriffen.

Auch die Artillerie Stellungen nehmen wieder den Beschuss auf. Überall gehen Geschosse nieder, trennen Gliedmaßen von Leibern und lassen Körper auseinander platzen.


Eine Zeit Lang hielten die Linien Stand. Mehr als eine Stunde kämpfen die Parteien um die Vorherrschaft.
Vor allem die Spießer machen ihrem Ruf als unüberwindbare Phalanx alle Ehre, wobei ihnen die zwergischen Berserker nichts schuldig Bleiben.
Doch auch die Horde lässt nicht mit sich verhandeln. Vor allem Blutelfen und Verlassene behaupten sich mit unerwartetem Taktischen Geschick.

Doch Neue klänge aus Falscher Richtung mischen sich in den allgemeinen Schlachteinlärm und dringen an Cains Ohr.
Todesschreie aus Südöstlicher Richtung.

„Sir. SIR!“
Ein Soldat welcher am Südlichen Abschnitt der Stellung stationiert war hechtet über einen Schanzkorb und geht in Deckung um atemlos Bericht zu erstatten.
„SIR! die 14te hat Feindkontakt im Süden. Unsere Kameraden werden Niedergemacht.“
Verwirrt schüttelt der Cain den Kopf und versucht den Kriegsnebel weit Genug zu durchdringen, und Tatsächlich scheinen abseits der Hauptschlachtlinie Kämpfe auszubrechen.
„WAS SOLL DS HEISEN?! Wir Haben dort befestigte Verteidigungsanlagen. Was geht vor Sich.“
Der Mann scheint wieder zu Atem zu kommen richtet sich auf und feuert in Feindrichtung bevor er sich wieder in die Sicherheit des Grabens duckt.
„Sir Ich weis es nicht.Wir haben Meldung von Kontakten mit starken Kampfverbänden erhalten. Sie haben die Verteidigungslinien Überrannt und bewegen sich auf unsere Position zu!“

In dem Moment ist ein donnern vom Schlachtfeld zu hören. Das pfeifende Surren gefolgt von dem Donner detonierender Zephyrumladungen.

Der Junge Offizier Blickt über die Köpfe der Männer hinweg, nur um zu Sehen wie ein riesiger Krater mitten in die Linien der Allianz gesprengt wurde.
Sterbende schreien in den kläglichen Versuchen das Feuer welches Ihre Körper verzehrt zu dämpfen indem sie sich zwischen den Stücken ihrer Zerfetzten Kameraden zu wälzen.

Weitere Truppen Eilen Herbei um die Lücke zu schließen doch in diesem Augenblick sind neue Kriegsrufe aus Südlicher Richtung zu hören, von wo nun Flüchtende Soldaten versuchen sich in Sicherheit zu bringen.

„DURCHBRUCH! DURCHBRUCH! Der Feind ist über uns!“
Schallt es aus zahlreichen kehlen über das Feld.
Wie um die steigende Panik weiter anzuheizen, zeugt eine weitere Detonation von der Zerstörung eines weiteren Dampfpanzers welcher die ihn umgebenden Grenadiere in Kochenden Dampf hüllt.
Und zu allem Unheil zeugt das Kreischen vom Himmel noch von einem neuen Angriff eines Geschwaders der Flügeldrachen dicht gefolgt zum Kreischen der Greifeinreiter welche ansetzen um sie erneut abzufangen.
Doch die Luftwaffe der Zwerge hat bereits zu große Verluste erlitten um lange die Lufthoheit halten zu können und so regnen nach und nach immer mehr Granaten auf die Linien der Allianz nieder biss diese endgültig den Mut verlieren.

„RÜCKZUG! Zurück Zum Sammelpunkt!“

Darauf hatte er gewartet. Cain Strafft seine Haltung und sieht zu wie nach und nach die reihen der Alliierten zusammenbrechen.
„STELLUNG HALTEN! Hier kommen sie nicht Vorbei!“

Aus dem Geordneten Rückzug wird alsbald eine Heillose Flucht.
Offiziere und Regimentsmusiker versuchen zwar Ordnung zu halten doch alsbald drängt alles nur noch weg vom Feind in Richtung der Gesicherten Verteidigungslinie.

„Stellung Halten. Rückzug sichern. Sauber absetzen Männer. DAS WIRD EURE FEUERTAUFE!“

Die Spannung der Männer ist zu spüren. Alle warten auf den Aufprall. Auch die Hilfstruppen welche die Rückzuglinie halten sollen wirken Mehr als nervös. Der Feind ist zu Zahlreich um ihn aufzuhalten.

Aus der Fliehenden Masse kämpft sich ein Mann voran. Er erklimmt einen Hügel. Seine glänzende Rüstung und der blitzende eiserne Reif auf dem von grauem Haar eingerahmten Gesicht strahlen von Zuversicht, auch wenn ihr träger von Zahlreichen Wunden gezeichnet ist.
Den Hammer empor gehoben übertönt er den Lärm mit Leichtigkeit.

„Haltet ein! Tapfere Männer. Flieht nicht vor der Gefahr. Gebt euch nicht den Instinkten des Tieres hin denn sie führen euch ins Verderben. Der Feind kann besiegt werden, solange euer Glaube und euer Gewissen rein ist. WEITER ALS HIER SOLLEN SIE NICHT SCHREITEN!“

Cain Grinst. Nicht ganz sein Stil. Doch es scheint zu wirken. Immer mehr Flüchtende Beginnen sich zu Sammeln.
Am Nördlichen Kamm bezieht ein Standartenträger Stellung und beginnt versprengte Truppen um Sich zu scharen.
Einige Offiziere beginnen wieder Ihre Männer zur Räson zu bringen und eine weitere verzweifelte Schlachtlinie zu bilden.

„STANDARTE ENTROLLEN! Zeigt ihnen wer wir sind!“
Lautet Cains Befehl. Welcher auf der Stelle von seinem Adjutanten durchgeführt wird. Und auf dem Höchsten Punkt des Hügel 30 Weht alsbald die Standarte der 145ten Voltigeure unter dem Flaggenkopf der Allianz.
Jeder tropfen Heldenmut der Noch in den Adern der Soldaten Steckt muss nun herausgequetscht werden.

„DA SIND SIE!“
Die ersten wagemutigsten Truppen der Horde kommen bereits in direkte Reichweite.

„LASST SIE NÄHER KOMMEN! Wir haben keine Munition zu Verschenken.“

Die Hauptstreitmacht der Horde scheint schier endlos. Die Stellung zu halten scheint Aussichtslos.
Doch Befehl ist Befehl.

„BEREITHALTEN! Von der ersten Welle will ich keinen Mehr auf den Beinen Sehen!“

„ANKUNFT!“

„MACHT SIE NIEDER!“

Im gleichtat, Linie um Linie, brechen die Salven der Voltigeure, Kaskaden-förmig Los und werfen den Feind reihenweise zu Boden. Der Vorderste Ork welcher Gerade noch den Mut aufgebracht Hatte die Verteidigungsanlagen zu überwinden wird noch im Sprung aus der Luft gefegt und schlägt zerschmettert auf dem lehmigen Boden auf.
Auch die Übrigen Truppen drängen wieder voran um dem übermächtigen Feind zu begegnen.

„WEITERFEUERN!“

Und eine weitere Kaskade bricht los um den Gegner wieder in seine Schranken zu weisen, doch Lässt sich der Feind nicht aufhalten.

„FEUER NACH EIGENEM ERMESSEN! Vorbereiten auf den Aufprall!“

Mit Gutturalem Brüllen Setzen die ersten Orks über die Schanzkörbe Hinweg. Zwei Soldaten werden sofort von Äxten gefällt.

„RAUS MIT IHNEN!“

Cain gibt einen Schuss ab mitten in ein hässliches Grünes Gesicht um dem Nächsten seinen Kolben zwischen die Kiefer zu treiben.
Mit einem Ruck am Spannschieber wird eine weitere Patrone in den Lauf gerammt und in die Stirnhöhlen eines weiteren Orks gejagt dessen Klinge gerade einen Voltigeur mit unkenntlichem Gesicht vom Scheitel bis zum Torso gespalten hat.
Der Kolben wird hochgerissen um ein Krumschwert welches auf seinen Hals zieht abzuwehren und eine weitere Bewegung öffnet seinem Besitzer die Kehle. Aus den Augenwinkeln nimmt er eine Bewegung wahr und kann gerade noch unter einem Streitkolben abtauchen, bevor ihm der Schädel zertrümmert wird und rammt dem Ork sein Bajonett in den Bauch.

„SAMMELN! Nachladen und vorbereiten auf die Nächste Welle!“

Blut, Dreck und Schmauchverschmierte Gesicher greifen an Bandeliere und Fummeln neue Munition in die Gehäuse ihrer Gewehre noch während sich eine neue Angreifertruppe nähert.

„ACHTUNG DA KOMMEN SIE!“
„STEILFEUER!“
„ANGRIFF!“
„LASST SIE ZUM NETHER FAHREN!“
„KEINE MÜDIGKEIT VORSCHÜTZEN!“
„FÜR STORMWIND!“
„ZUM SIEG VORWÄRTS!“
„FEUER FREI!“

Und wieder donnern die Projektilkasskaden Zug um Zug übers Schlachtfeld.
Selbst die Artillerieschläge aus eigenen Reihen welche hohe Zahl an Kolatteralschäden fordert lassen die Horde stocken.
Welle um Welle überwinden sie die Verteidigungsanlagen und Ringen die Soldaten Mann für Mann nieder.

Ein Weiterer Schuss aus Cains Büchse fällt einen Troll, ein Taure der einen Baumstamm wie eine Keule schwingt wird durch zahlreiche Schüsse zur Aufgabe bewegt, nicht ohne einen Mann mit einem wuchtigen Hieb zu zerschmettern.

Ein Kolbenhieb bricht einen nachtelfischen Aufklärer, welcher sich mit gezückten Dolchen heranzuschleichen versucht hatte den Schläfenknochen, als er einen Schmerz in der Schulter Spürt.
Ein wuchtiger Stählerner Hammer saust über Kains Kopf und kehrt das Gesicht des Trolls, welcher gerade seinen Speer aus Cains Schulter zieht nach hinten.

Cain nickt dem Paladin anerkennend zu und richtet sich wieder in Richtung des nächsten Gegners. Während der Gerüstete einem Ork sämtliche Rippen bricht und wieder zu skandieren beginnt.

„IHR SOLLT KEINE FURCHT KENNEN! Solange ihr vertrauen in euch und eure Kameraden setzt, soll euch kein Berg zu Hoch und kein Fluss zu...“

Weiter kommt er nicht mehr da sein rechter Arm und Teile seines Rechten und linken Beins plötzlich seinen Körper verlassen als ein weiteres Klingenwerfer Geschoss ihr Ziel findet und ihn sowie zwei weitere Soldaten niederwirft.

Cain gibt einen Schuss in Richtung eines anstürmenden Orks ab und eilt zu der Stelle an welcher der Krieger des Lichts gefallen ist.
Dieser starrt nur ungläubig nach oben, die abgetrennten Stümpfe zuckend und unverständliche Gebete stammelnd.
Da er nichts mehr für ihn tun kann richtet sich Cain wieder auf, lädt durch und feuert Weiter. Erst jetzt wird ihm bewusst wie unbändig seine Schulter schmerzt und wie schwer es ihm zu atmen fällt.
Er kann sich gerade noch zu Boden werfen als ein Flügeldrache herabstößt und den Soldaten neben ihn in die Luft reißt.
Der Sturz treibt ihm die Luft aus der Lunge. Mühsam rappelt er sich auf. Er muss sich abstützen um nicht wieder zu fallen.
Trotzig zieht er seinen Säbel und reckt ihn in die Luft um seinen Männern zu zeigen dass er noch steht.

„STELLUNG HALTEN! Keiner kommt hier durch!“

Ein flinker elfischer Rapier sirrt in seine Richtung. Er kann ihn ein Paart mal ungeschickt abwehren, doch die Elfe der er gehört wäre selbst im ausgeruhten Zustand eine weit fähigere Duellantin.
Doch noch bevor ein gezielter Stoß sein Herz durchbohren kann wird sie plötzlich von einem Knistern erfasst und mit einem entsetztem Schrei von den Füßen gehoben.
Der Todesritter welchen Cain auf dem Schlachtfeld beobachtet hatte, ein Hakennasiger Mensch mit schlohweißen Haaren und schwarzem Saronit Panzer, schien das Duell für sich entschieden zu haben und zerrt die panische Sin' Dorei nun mit seinen unheiligen Kräften zu sich heran um ihr den Torso mit chirurgischer Präzision unter Zuhilfenahme seines Runenschwertes zu öffnen.
Die Elfe zappelt noch einen Augenblick in der Luft während ihre Eingeweide aus ihrer Bauchhöhle fallen um dann resignierend zu erschlaffen.

Der Todesritter entlässt sie aus seinem Griff und tauscht einen nichtssagenden Blick mit Cain aus welchem nicht klar ist ob er angewidert oder dankbar zu sein.
Doch der Ritter hat sich bereits Neuen Gegnern zugewandt.
Seelenruhig hält er die Position während Cain und einig Hand voll Voltigeure ihm Feuerschutz geben und schaltet Hieb um hieb einen Hordenkrieger nach dem anderen aus und öffnet einen Kordon für die Voltigeure um sich noch einmal zu sammeln und geordnet den Feind auf Distanz zu halten.

Doch auch der untote Ritter entgeht seinem Schicksal nicht lange. Er Ringt einige Orks nieder. Bringt einen Troll zum kochen und aufplatzen. Ein missglückter Hieb bringt den Ritter Kurz zum Straucheln. Ein weiterer Fügt ihm eine Tiefe Wunde im Torso bei. Der Ritter wankt zeigt doch keinerlei Schmerz. So er Furcht verspürt lässt er sich auch diese nicht anmerken als er wieder voranschreitet.

„SICHERT SEINE FLANKEN!“

Die Voltigeure Verbreitern ihre Linie und werden aufs neue in Nahkämpfe verwickelt. Die Einheit ist bereits auf weniger als die Hälfte ihrer ursprünglichen Truppenstärke zusammengeschrumpft, weit mehr als die üblichen erwarteten Verluste während einer Schlacht, doch stehen sie immer noch tapfer ihren Mann.

Der Todesritter enthauptet einen weiteren Gegner und trennt einem weiteren den Schwertarm ab, da trifft ihn eine Keule am rechten Arm und zertrümmert diesen. Die Runenklinge immer noch fest umklammert, jedoch den Arm schlaff zu Boden hängend, richtet er die Linke Hand auf den Herausforderer und lässt ihm das Blut in den Adern gefrieren.
Ein Ork nutzt den Augenblick der Ablenkung und Trennt dem Ritter sein rechtes Bein vom Knie abwärts ab.
Gefällt wendet er sich auf den Rücken, erwartet die sich zum Gnaden stoß senkende Axt, fängt sie mit einer Hand ab, zieht sich an dem Arm des Orks hoch und bricht ihm mit bloßen Händen unter und Oberkiefer auseinander nur um danach von einer übermacht der Horde in Stücke schneiden zu lassen.

Cain und seine noch knapp 50 Mann stehen mit dem Rücken zur Wand.
Der sie umgebende Rauch wird immer dichter. Längst ist vergessen wie die Schlacht um sie herum verläuft. Es macht auch keinen Unterschied mehr. Es Gilt nur noch weiter die Stellung zu halten und sich auf verlorenem Posten einzurichten.

„KEINER KOMMT HIER DURCH! Zeigt ihnen den Unterschied Zwischen Kriegern und Soldaten!“

Brüllt er seinen Männern ein letztes mal zu und feuert das letzte Magazin auf die Anstürmende Woge aus Feinden. Wer noch Munition hat tut es ihm gleich. Der Rest wartet mit gezückten Säbeln auf den Feind.

„WERFT SIE ZURÜCK BIS DESOLACE!“

Die überlebenden Voltigeure preschen vor.
Metzeln mit dem Mut der Verzweiflung den Feind nieder wo sie können.
Ein Ork fällt unter Cains Säbel. Ein Troll wird von mehreren Bajonettstößen niedergerungen. Eine Elfe fällt durch eine Steinschlosspistole.
Wieder fällt ein Soldat in den eigenen Reihen, doch sie behaupten sich immer noch.
Schritt für schritt, drängen sie den Feind zurück.
Ein Worgreiter wird im Vollen Ritt aus dem Sattel Geholt. Der Kopf eines Untoten wird mit einem Gewehrkolben Pulverisiert.
Ein Artillerieschlag reißt Orks, wie Menschen ins Nichts.
Nur noch ein Schrei dringt an Cains Ohr.

„ACHTUNG SIR!“

Er spürt den Aufprall eines Körpers gegen den seinen welcher ihn zu Boden wirft.
Der Knall einer Mörsergranate, Hitze, Ruß, Sand, Blut, Schwärze.

_________________
Mein Name ist Legion, denn wir sind viele.


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