Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
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 Betreff des Beitrags: Natter
BeitragVerfasst: 6. Aug 2011, 10:57 
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"Sieh nur!" rief der kleine Junge mit den roten strähnigen Haaren laut und zeigte auf eine tote Ratte. "Ich hab Essen gefunden" freudig hüpfte Er zu dem toten Tier, packte es am Schwanz und hielt es stolz in die Höhe. Präsentiert seinen Fang. Das kleine Mädchen, das an der Wand lehnte blickt zu Ihm und seufzte. "Wer weis wie lange die schon tot ist." nuschelt Sie dem Jungen bedrückt zu. "Wir machen ein Feuer und grillen es! Das tötet alle Keime" dann packte Er auch schon die Ratte in einen Beutel. "Ja.. Vielleicht." sie blickte zu Boden und grub mit dem Schuh in der Erde rum. Natalysia freute sich aber nicht über den Fund. Zwei Tage würde die Ratte den größten Hunger stillen.. und dann würde die Suche wieder von vorne anfangen. Der Junge lief auf sie zu und packte Ihre Hand. Er lächelte breit. Natalysia schaut auf und hob fragend eine Braue. "Lass uns Holz suchen im Wald." dann zerrte Er Sie auch schon mit sich. Durch die Seitengasse auf die Hauptstraße Richtung Tor. Sie stolperte hinter Ihm her und blickt gen Himmel. Es war spät abends und die Sonne verschwand langsam hinter den Bergen. "Es wird schon dunkel... Wir sollten morgen früh in den Wald." merkte Sie an. Doch der Junge schüttelte nur den Kopf. "Es geht ja schnell... wir rennen raus, sammeln Totholz und rennen wieder zurück. So lange brauchen wir nicht.." Also liefen zwei 13 Jahre alte Kinder, in schmutzigen Lumpen und zerrissenen Schuhen durch das Haupttor raus aus der Stadt in den nahe gelegenen Wald. Kurz vor dem Waldrand lies Er Ihre Hand los. "Wir treffen uns dann, wenn die Sonne den kleinen Berg in der Mitte berührt am Tor, ja ?" Natalysia nickt und streifte sich die langen braunen strähnigen Haaren aus dem Gesicht. Dann rannte der Junge auch schon los in den Wald.. doch Sie blieb stehn und blickte Ihm nach. Wieso traute Sie sich nicht in den Wald.. Ihre Hände wanderten zu den Griffen der zwei Dolche.. Dann entschied Sie sich am Waldrand nach Brennholz zu suchen. Manchmal huschte der Blick zu den Bergen und bemerkte das die Sonne den kleinen Berg fast berührte.. Doch der Junge war noch nicht zurück. Nach gefühlten 15 Minuten ging Natalysia zud er Stelle wo Er in den Wald gerannt ist. "Grabbler !?" rufte Sie laut... und der Spitzename wohl des Jungen hallte im Wald wieder. Doch.. es kamm keine Antwort zurück. Nun Bekamm Sie Angst und Sorge.. Der Wald war nicht ungefährlich.. Zur Dämmerungszeit verliesen viele wilde Tiere ihre Verstecke um zu Jagen. Dann ein raschen rechts von Ihr. Natalysia zuckte zusammen und zog die zwei kleinen abgenutzen Dolche. "Grabbler? Das ist nicht komisch... Hör auf und komm ! Das Tor wird bald geschlossen." flehte das junge Mädchen, aber es bekamm keine Antwort.. nur ein erneutes Raschen im Busch. Langsam ging Sie näher heran. Als Sie ca. einen Meter vom Busch entfernt war husche eine Schlange daraus hervor und schlängelte sich den Weg entlang zum nächsten Busch.. Erleichtert atmete Sie durch und steckte die Dolche weg, Sie beobachtete die grün braune Schlange. Doch ein Schrei riss Ihren Blick zurück zum Wald. Es war Grabbler, der rothaarige Junge gewesen. Ohne nachzudenken.. rannte Sie los in den Wald. Äste peitschen Ihr in das Gesicht und sie stolperte über Wurzeln, folgte dem Schrei, der lauter wurde. "Grabbler !!" schrie Sie nach Ihm... "Geh we...." sein Schrei erstab in einem gurgeln und knacksen.. das konnte Natalysia hören, weil Sie die Lichtung erreicht hat wo der Junge sich befand. Abbrupt blieb sie stehn, schwer atmend und starrte auf das schreckliche Bild was sich Ihr darbot. Zwei große Gestalten standen auf der Lichtung.. Sie waren dunkel gekleidetet mit langen Umhängen und Kaputzen. Einer der Männer, Natalysia glaubte dies wegen der massigen Figur, hielt etwas in den Händen.. In einer einen Kopf mit roten Haaren in den anderen einen schlaffen Körper. Es war Grabbler gewesen.. Natalysia riss die Augen auf und starrte den Körper des Jungen an. Einer der Männer dreht sich zu Ihr um und ging langsam auf Sie zu bis Er vor Natalysia stand.. Dann bemerkte auch Sie ihn und riss sich von dem toten Körper los. Ängstlich starrte sie den Mann an und war gerade im Begriff zu fliehn als Er schnell zuz packte und die Hand schloss sich um Ihren Hals und hob sie hoch. Röchelnd und strampelnd hing das kleine Mädchen in der Luft und schlug auf den Arm des Mannes ein. Doch vergebends. Er lachte und drehte den Kopf zu dem anderen um, der gerade den Kopf und den Körper wegwarf. Natalysia wurde langsam schwarz vor Augen da sie immer weniger Luft bekamm. Aus Reflex oder Reaktion zog sie dann einen der Dolche un drammte in den Unterarm des Mannes. Jener kreischte schmerzhaft auf und lies Sie los, umgriff den Arm hinter der Stelle wo der Dolch zur Gänze durchstecke und schrie auf. "Du kleines Miststück!" Natalysia fiehl zu Boden.. keuchend rappelte Sie sich auf und rannte los.. zurück durch den Wald. Tränen kullerten Ihre Wange runter.. Als sie das Tor erreichte, wollten die Wachen es gerade schliesen.. Sie rannte an ihnen vorbei... und rannte... die Straßen entlang, vorbei an Menschen.. in eine Gasse.. dort lief Sie einen Mann fast in die Arme. Erschrocken und verängstigt schlug Sie nach Ihm als er sich in die Arme schlos.. "Natter! Beruhige dich kleines.. Was ist los ? Wo ist Grabbler" fragte er mit eine rtiefen ruhigen Stimme und behielt das kleine Mädchen weiter in den Armen, auch wenn sie sich wehrte... doch das erstarb langsam und schniefend blickte Sie rauf, in das Gesicht eines alten Mannes mit grauen Haaren und einem grauen Bart. Seine Augen waren Blau und wirkten normal Kalt... doch nun spiegelten sie Sorge. "Sie haben Grabbler den Kopf abgerissen im Wald.." nuschelt Natalysia und weinte dann los.. Sie schmiegte sich an den Mann der sie dann hoch nahm und beruhigend über den Kopf strich. "Pscht... Ich bin da.. Ich beschütze Dich..."
5 Jahre später.
Die Worte hallten erneut durch den Kopf der Frau, die auf der Straß stand und in eine Gasse blickte. Das Leder knarzte leise als Sie sich langsam bewegte... fast schleichend und ruhig. Natalysia erinnerte sich wieder.. Damals.. als der Alptraum anfing. Die zwei Männer damals stellten sich später als Schmuggler heraus. Sie verkauften alles.. von Drogen bis hin zu Kindern und Seuglingen. Einer der zwei Männer wollte sich rächeln für den Dolch im Arm.. Doch er starb vorher... Auch daran.. erinnert sich Natalysia wieder.. und wieso sie den Spitznamen "Natter" trug.

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 Betreff des Beitrags: Re: Natter
BeitragVerfasst: 27. Aug 2011, 08:21 
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Irgendwo schrie eine Katze... fernab der Gasse, in der bald eine grausame und blutige Tat sich ereignen würde. Doch noch lag sie still da.. von Schatten durchzogen, vom Sternenlicht ausgehend in der klaren Nacht. Und still... als würde irgendetwas es spühren was in der Gasse lauerte. Ruhig... wartend.. und lauernd auf Ihre Beute stand ein Schatten an der rechten Hauswand. Kaum zu unterscheiden von dem dunklen Mauerwerk. Dann schlug in der Nähe eine Tür auf... Der Schatten blieb ruhig... Gelächelt und gröhlen drang hallend zum wartenden Schatten. Blieb aber ruhig weiter stehn. Dann drangen schleppende Schritte durch die Gasse... ein leieses nuscheln. Der Schatten achtete genau auf die Schrittlaute. Die Person schwankte leicht und war recht langsam. Wie erwartet.. Der Mann, anscheinend leicht angetrunken, kamm immer näher.. nicht ahnend das jeder Schritt Ihn näher zu dem lauernden Schatten brachte.. Wieder kreischte eine Katze auf und ein scheppernd durchzog die Gegend. Der Mann hielt kurz inne und blickte sich um.. murrt leise was unverständliches. Dann schlurfte Er weiter. Der Schatten an der Wand in der Mitte der Gasse beobachtet den Mann nun genau.. fixierten Ihn mit Augen die im Schatten der ins Gesicht gezogene Kaputze lagen. Dann... war der Mann auf gleicher Höhe.
Hinterm Rücken haltend, verbogen vom Mantel hielt der Schatten zwei Dolche aus dunklem Metall. Nun wurden sie aus dem Versteck gezogen und der Schatten bewegte sich.. Die Person huschte auf den Mann zu.. Ein wibelndes schwarzes Wesen gleich aus einer anderen Welt. huschte es nur an ihm vorbei... rüber auf die andere Seite.. Eigendlich nichts ungewöhnliches. Doch der Mann blieb plötzlich stehn und starrte ine ine weite Ferne.. er hob die Hand und bewegte sie zum Hals.. legte sie darauf und spührte wie etwas warmes über die Hand floss.. Langsam wurde Er müde... schwach und seine Beine waren die ersten die an Kraft verloren.. Er sackte auf die Knie.. und blickte nach links zu der Hauswand.. dort sah er sie... eine Person hocken, sie hat den Kopf schräg und blickte Ihn an... wie ein Kind das was vollkommen unverständliches sah und es betrachtet.. die Arme stützte sie auf den Knien ab.. in der Hand zwei Dolche.. eine von ihnen schimmert im fahlen Sternenlicht dunkelrot. Er wollte was sagen.. doch es drang nur was gurgelndes aus seiner Kehle und langsam kippte er vornüber. Die Person erhob sich.. blieb aber im Schatten. Die Dolche wurden zurück gesteckt in ihre Halterungen am Rücken. Der Mann lag friedlich auf der Straße.. als würde Er schlafen.. doch langsam breitete sich eine Blutlache aus.. bahnte sich ihren weg zu der Person im Schatten. Ein leises flattern.. als die Person sich umdrehte, den Mantel um sich schlug und an den Hauswänden entlang ging. Nichts erfühlte die Person mit Mitleid.. Trauer.. oder sonst einen Gewissen. Nichts empfand sie in der Nacht.. in der Gasse.. Sie schritt schnellen weges die Gasse entlang.. Ihr Ziel war ein Viertel im östlichen Teil der Stadt.
Doch unterwegs hielt ein Mann sie auf...
"Wie war die Jagd Natter ?" sprach jemand die Person plötzlich an... sie hielt an. "Kurz und Schnell" kamm die Antwort sogleich leise. Die Stimme war sanft und wieblich.
"Wie eine Natter, hm ?" fragte der Mann amüsiert.. Nun hob die Frau die Hand und zog die Kaputze nach hinten. Dunkel braunes schulterlanges Haar umrahmte wild Ihr Gesicht und zwei blaue Augen bewegten sich nun nach links. Am Baum, im Schatten, stand der Mann der zu Ihrs prach. "Wie... eine Natter" stimmte Sie Ihm zu und ging auf den Mann zu. Er war sehr alt.. graues langes Haar hing Ihm lichte im Gesicht und eine langer weißer Bart umrahmte nun sein lächeln. "Du bist soweit... Ich kann Dir nichts mehr beibringen."
Worte... Worten können in einem viel auslösen. Somit auch jene gesprochenen. Natter seufzte leise. "Werden wir uns wieder sehn?" fragte sie leise.. sachte. Der Mann zuckte mit den Schultern "Wenn es das Schicksal erlaubt, bestimmt."
"Verstehe.." nuschelte Sie.
"Hier... ein Geschenk." seine Stimme war rau aber sanft.
Dann hielt Er Ihr eine Schatulle hin. Sie nahm es entgegen und betrachtete es. Blickt zu Ihm und hob eine Braue.. Er drehte sich um, nahm eine Tasche auf und warf sie sich über die Schulter.
"Ich bin stolz auf Dich Natalysia.. Und der Schatten auch. Entteusch uns nicht und halte Dich an Deine Kodex" ein lächeln, anerkennend und respektvoll. Dann ging er los Richtung der Stadttor. Was sollte Natter sagen ?
"Versprochen... " sprach Sie leise in die Nacht hinein und wusste Er hatt es gehört. Dann öffnete sie die Schatulle.. und nahm eine Kette raus... an ihr hangen zwei Figuren und ein Plättchen.. ein Drache und eine Schlange... auf dem Plätchen stand was geschrieben..

~Und das Schwert tanzt, als würde es mit Blut malen.~

Natter grinst und band sich die Kette sogleich um.. dann verschwand sie im Schatten der Häuser und wartet wie eine Schlange ruhig und lauernd... aber frei wie ein Drache.

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 Betreff des Beitrags: Re: Natter
BeitragVerfasst: 27. Sep 2011, 16:15 
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Ein Leben geht.. ein neues kommt. Völker gehn unter, andere stehn auf und lernen aus den vergangenen Ruinen von den Urvätern. Menschen führen Krieg. Sinnloser Tod auf sinnloser Tod. Schwerter auf Schilde... Asche zu Asche. Aber Kriege gibt es, damit der Mensch sich weiterentwickelt. Denn nur mit Feinden, lernte der Mensche Mauern zu bauen. Verteidigungsanlagen zu bauen um zu überleben. Viele Menschen schafften es nicht mal bis zum 30sten Lebensjahr.
"Natter.. Du wirst nie älter als 20"
Sie erinnerte sich genau daran wie man Ihr das sagte als sie aufbrach in die Welt. Nun war sie 19 Jahre. Also ein Jahr hat sie noch zu leben. Ist nicht viel, aber mehr als die Frau mit den zwei Kindern die vor Ihr auf dem Boden lagen in den eigenen Blutlachen. Sie haben kein Jahr mehr.
Natter kniete sich über eines der Mädchen. Nicht älter als 4 Jahre. Manchmal schafft man es eben nicht mal 10 Jahre zu leben. Dummes Schicksal. Ein schmunzeln huscht über Natters Lippen und sie schloss die Augen des Kindes. Dann richtete sie sich wieder auf und blickte sich um. Die blutbesudelten Klingen steckte sie zurück auf den Rücken.
Der Auftrag wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Familie Borenela wurde ausgelöscht. Die Mutter mit den zwei Kindern. Natter war es egal.. wie immer, ob das ein kaltblütiger Mord war oder einfach nur unmenschlich. Sie waren nur ein Geschäft. Mehr nicht.
Ohne weiter sich im Haus umzuschauen und nach wertvollen Gegegnständen ausschau zu halten, ging Natter raus. Die Wolken hingen schwer und voll am Himmel und bedeckten den Halbmond. Eine perfekte Nacht. Wie geschaffen für Schattenschreitern. Sie ging am Rande des Hofes, unter den Bäumen entlang auf die Straße.
Stille.
Die Straße führte weiter in die dichter besiedelten Viertels Sturmwind. Aber dahin wollte Sie nicht. Nein, Natter war auf dem Weg zum Hafen. Durch mehrere Gassen führte sie jenes Ziel. Ein paar Wachen traf Sie an, aber ohne angesprochen zu werden.
Am Hafen angekommen hockte sich Natter wieder auf Ihren Lieblingsplatz, auf der dritten Eben Richtung den Kanälen.
Dort wartete Sie.. auf den Sonnenaufgang. Immer wieder beobachtete sie den Sonnenaufgang und -untergang am Hafen. Wie sich das Meer färbte und es einfach nur ruhig und still war. Nichts konnte dieses Ereigniss etwas anhabe. Die Sonne hat keine Feinde.. und jeden Tag wandert sie ihren Weg. Immer den gleichen.. ohne ein Hinderniss.
Natter machte sich viele Gedanken darüber. Scheint sie schon vergessen zu haben was vor ein paar Stunden passiert ist. Leben geht und Leben kommt. Die Sonne geht und die Sonne kommt. Es war ein Lauf der Zeit der normal ist. Also warum trauern oder gar mitgefühl haben für etwas was vollkommen Normal ist und zum Schicksal gehört.
Natter war Gewissenlos. Immer im Reinen mit sich selber und dem Leben.
Zu viel hat sie erlebt um so etwas wie "Gefühle" zu haben. Sie zeigen schwäche.. und machen einen in manchen Situationen machtlos. Sie geht Ihren Weg, genau wie die Sonne und das Leben. Ohne anzuhalten oder einen anderen Weg zu nehmen.
Aber auch Natter hatte Momente wo Sie Gefühle hatte. Ein Moment kostete Ihr den linken kleinen Finger.
Sie verfluchte sich innerlich dafür jene Gefühel durchgelassen zu haben. Ihr kann es doch egal wer stirbt und wer nicht. Das ist das Leben. Aber Natter ist jung und manchmal zerreißt einen die Einsamkeit innerlich ohne das man es merkt.
Eine Schwäche.
Natter ist nicht schwach. 19 Jahre hat sie überlebt ohne Gefühle. Vielleicht war es ein Fehler einem Söldnerbund beizutreten. Oder genau das Richtige. Denn nur unter anderen lernt man was neues an sich kennen.
Menschlichkeit.

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 Betreff des Beitrags: Re: Natter
BeitragVerfasst: 3. Feb 2012, 20:49 
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"Abschaum !" - "Schlampe !" - "Du bist nichts wert !" - "Dein Leben ist ein Loch.. so eins aus dem Du gekrochen bist !" - "Du bist Dumm.. Kind.. Egoistisch. Was willst Du ?"

Ja.. was wolllte Natter ? Vieles hat man Sie schon gegannt.. wie ein Echo hallen sie in den Erinnerungen, aber finden kein Halt. Nein. Natter macht sich keine großen Gedanken um jene.. Laute, die irgendwas bedeuten. Sie sind vergesslich und vergänglich. Bedeutungslos in der Zeit. In Natters Zeit.
Aner warum dachte sie dann so viel darüber nach ? Immer wieder.. Was wollte Natter ? <Wieso nur.. was ist der Grund wieso Sie so ist ?

Der Qulam von Eisenschmiede, entstanden durch die vielen Magmarläufe unter der Stadt und den Schmieden, brannte Natter in den Augen. Blinzelnd blickte Sie deswegen zu dem Haus im Mystikerviertel. Eine Basis vom Bund... Eine Schwachstelle wie Sie fand. Es war ein Punkt wo man immer wen antraff.. etwas konstantes. Aber es war nicht Ihre Entscheidung. Sondern der vom Kommandanten.
Natter schnaubte, bei dem Gedanken an Ihn. Ja. Er war Ihr ein Rätsel. Zweimal hatte Er die Chance Sie zu töten, hat es aber nie getan. Nein. Man stellte Sie lieber in den Rang der "Todgeweihten". Wieso hat Er es nicht getan ? Sie weis das Sie ein Risiko ist im Bund. Wie lange soll Sie da noch mit spielen ? Ein Leben.. gebrandmarkt.. in den Händen von einem anderen ? Ohne Ehre.. ohne Respekt.. war Ihr das wichtig ? Ist Sie es wert, das man an Sie glaubt ? Er... hat Er es damals gezeigt nach dem Unfall ? Als Sie Reue zeigte.. War es das was Natter wollte ?
Sie ballte in kalter Wut die Hände zu Fäusten.
Im Blickfeld tauchte ein Mann in schwerer Rüstung auf und eine Frau, in Lederrüstung.
Trodai und Nayriel. Natter schmunzelte und langsam verschwand die Wut, die Händen entspannten sich und verschrenkte die Arme sachte knirschend vom Leder vor der Brust.
Sie stand mal unter seinem Befehl. Rotte Grünauge. Das war damals als noch nicht..
Als Sie noch ein Leben in eigenen Hände hatte. Es machte Ihr Spass mit Trodai zu zanken. Es zeigte Ihr hin und wieder das.. Was ? Das Sie nicht so schnell aufgibt ? Was zeigte es Natter ?
Nayriel dagegen.. Natter hat Sie mal gemocht. Das vor dem Einsatz in Wesfall mit den Murlocs. Dummes Ding. Oder war Nay sauer als Natter Trodai in den Hals.. Wohl kaum.. Nein, es muss wohl an dem Gesamtpaket "Natter" liegen. Sie legte es oft drauf an Nay zu provuzieren.
Tief durchatmend ging dann Natter auch auf das Haus zu. Ein kurzer Blick zum Balkon. War da eben Er gewesen ? Sie bleibt stehn und starrt eine Weile rauf. Nichts. Ein Hirngespinst. Trodai und Nayriel waren schon weg.. zum Glück. Doch dann öffnete sich die Tür und drei Zwerge traten disskutierend heraus.
Giftgnome.. die haben natürlich noch gefehlt. Rarnulf wird gleich nicht beachtet. Der aufprausende Zwerg war zu leicht aus der Fassung zu bringen und auf einen Kampf hatte Natter keine Lust. Ingo und Bragnin unterhielten sich weiter. Worüber ? Zwergisches eben. Dann bemerkten sie Natter.
Dieser Zwerg.. manchmal könnte Sie Ihm einfach nur das Schwert in den kleinen Leib srammen um zu schauen wie viel Blut Er hat.. Seine Art... alles an Ihm beschwör in Natter eine lauernde Wut. Woran das lag, wusste Sie selber nicht mal. Rasch hob Sie die Hand. Bragnin blieb still. Nur Ingo grüßte Sie.. und Natter erwiederte es.
Er war einer der wenigen den Sie.. ja, respektierte. Lag wohl an seinem alten charmanten Verhalten.
Die Zwerge zogen Ihre Wege weiter.. und Natter blieb vor dem Haus stehn. Sollte Sie ? Was wollte Sie eigendlich ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Natter
BeitragVerfasst: 10. Apr 2012, 14:16 
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"Warum wurde der Mann geköpft ?" Das kleine Mädchen klammerte sich ängstlich an den Mann. Beruhigend streichelte Er Ihr über den Kopf.
Beide blickten zu dem Block.. wie das Blut seinen Weg in Tropfen auf die Holzplattform bahnte.
Natter starrte die Stelle an wo soeben noch ein Kopf war. Sie konnte alles ganz genau erkennen.
Das weiß der Knochen.. die Speißeröhre.. das blutende Fleisch und die zwei Hauptschlagadern wo langsam kein Blut mehr hervorspritzte.
"Weil Er gegen das Gesetzt verstoßen hat." sprach der alte Mann mit rauer und tiefer Stimme.
"Gegen welches?" fragte das Mädchen und blickte zu Ihm rauf.
"Das der Überlegenen" Er strich Ihr die Haarsträhnen aus dem Gesicht und lächelte sachte.
"Überlegenen.. ?" Die großen eisblauen Augen blickten den Mann fragend an.
Lächelnd nickt Er. "Ay.."
"Sind wir alle also Unterlegen.. ?"
Der Leichnahm und der Kopf wurden auf eine Karre gehieft.. wo noch drei andere lagen. Das dunkel braune Pferde wiehrte und scharte mit den Hufen am Boden entlang.
Der Mann seufzt und hob Natter rauf.
"Wir sind das.. was wir sein wollen.. nicht das, zu was uns die Gesetze machen. Aber ja.. wir sind Unterlegen. Aber nur dort wo das Gesetzt herrscht und stark genug ist."
Mit dem Mädchen auf den Armen drehte sich der Mann um und ging den Weg zurück zum Hafen.
"War Krabbler auch unterlegen.. ?" fragte Natter leise und man hörte die Trauer raus.
"Nein.. Krabbler war.. schwach und zur falschen Zeit am falschen Ort" antwortete der Mann ruhig.
"Also doch Unterlegen !"
"Du musst noch viel lernen kleine Natter.." schmunzelte Er.
"Eines hab ich heute gelernt.."
"Was den ?" fragte Er Sie mit einem erstaunten Blick.
"Will man über dem Gesetz stehn.. muss man Stark sein !" Natter grinste..
"Stärke alleine ist nicht alles... Aber das wirst Du noch erfahren. Es gibt viele Wege über dem Gesetz zu stehn.. aber es gibt auch Wege.. das Gesetz zu nutzen.. um darüber zu stehn.
Vergiss eines nicht.. Gesetze wahren die Ordnung und Kontrollieren das Leben."
"Dann mach ich meine eigene Gesetze !" nuschelte das Mädchen und blickte die Gasse entlang zurück zu dem Platz wo die Köpfung stattfand.


Heute ist der Platz ein Ort wo Schmuggler ihre erbeuteten.. gestohlenen.. Waren verkaufen können.
Natter stand an der Hauswand und blickte auf die Holzplattform.. Ja.. man konnte sogar noch das getrocknete Blut erkennen im Holz.
Hier lernte Sie das Gesetzt der Stadt kennen..
Der Mann hies Ergard Hufentramp.. Er hat gestohlen um seine Familie zu ernähren. Dumm nur das Er dabei erwischt wurde.
Er floh und tötete eine Wache. Wär Er nicht geflohn hätt man Ihm nur eine Hand abgeschlagen. Und nicht den Kopf.
Aber das musste sein.. so wahrte die Stadt.. das Gesetz der Stadt ihr ansehn und respekt.. die erfuhrcht.
Doch für Natter waren die Gesetzte der Stadt nur zweitrangig.. Sie lernte sie für sich zu nutzen.
Und in den verlassensten Winkel der Gassen herrscht nur ein Gesetzt..
Der Stärkere überlebt.. oder jener, der sich nicht erwischen lässt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Natter
BeitragVerfasst: 15. Jul 2012, 07:24 
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Kleine Vorwarnung. Der Post könnte etwas zu "krass" sein. Also wer einen schwachen Magen hat oder sowas nicht gerne liest
sollte nun den Threat schliesen.





Das Rauschen der Bäume klang unheilvol und wie ein flüstern durch die Gegend.. Als wüssten Sie was da durch ihnen hindurch schleicht..
Etwas tödliches... und scheinbar unstillbar hungriges.. Die Sonne war erst vor kurzem gänzlich am Horizont verschwunden,
eine dusig dämmrige Dunkelheit liegt nun über Nordernd. Selbst die Tiere versteckten sich nun.. aber vor was ?
Natter blickte auf den Trollleichnam hinab..
Ein Stich mit dem Dolch und die Lebensenergie verschwand.. löste sich auf.
Das Blut, das aus der aufgeplatzen Wirbelsäule des Troll kamm, bildetet langsam eine Blutlache unter Ihm.
Es war dieser Anblick den Natter innerlich zufrieden machte.. oder gar die hungrige Mordlust befriedigte.
Aber noch war da die Gier.. Sie kroch immer wieder aus einer Quelle in Ihr hervor.. verlangte nach mehr Schmerz... mehr Leid..
Verlange nach dem Tod..
Natter erinnerte sich auch an einen Moment.. wo Sie.. Schmerzen hatte und blutete.. aber anstatt es als solches zu
empfinden.. explodierte der Wunsch nach mehr fast in Ihr. Es war Natter egal.. wie viel Schmerz sie ertragen musste.. Wie
lange er anhalten würde... oder wodurch.. es stillte die Gier.
Natter kniete sich neben den toten Troll hin und tauchte zwei Fingerspitzen in die Blutlache, setzte jene dann über dem rechten Auge an
der Stirn an und bewegte die Finger, einen Strich aus Blut ziehend, nach unten.. das gleiche wiederholte Sie auf der linken Zeite.
Dann setzte Sie Leidensdorn ein... und schnitt durch den leblosen Körper.. durch das erschlaffte Fleisch.. die entspannten Muskeln..
Trennte Adern und Venen.. bis Sie zum Herz gekommen war.. Vorsichtig und liebevoll hollte Natter das Wundern, wodurch man Leben kann,
aus dem Körper und hielt es in der linken Hand.
Schade das es nicht noch leicht zuckte..
Natter steckte Leidensdorn weg und stand auf.. ging lächelnd und langsam raus auf die Lichtung vor der Höhle..
Ihr blick lag auf der zweiten Trollleiche..
Dann hörte Sie es wieder.. das leise flüstern... das Rauschen..
In einer krfatvollen Bewegung drücke Natter die Hand, in der Sie das Herz hielt, zu.. Blut tropfte zu Boden..
Dann öffnete Sie die Hand und der ausgequetschte Klumpen klatschte zu Boden.. in den Dreck..
Nun... hat es Blut geleckt.. und verlangte nach mehr.. dem würde Natter nachkommen..
Den das Töten.. machte auch Ihr Spass.. oder ist es was anderes.. was Natter Spass macht ?

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 Betreff des Beitrags: Re: Natter
BeitragVerfasst: 24. Aug 2012, 17:08 
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Ein Wunsch zum Leben

Die Nacht war kühl. Und eisig pfiff der Wind durch die Gassen und wehte vereinzelt
Schnee auf. Der Mond stand mittig am Nachthimmel und in seiner vollen klaren Pracht.
Solche nächte sind mit die kältesten. Das wusste bereits Natter.
Nur wenige Menschen trieben sich in der Zeit des Winters auf den Straßen umher. Nachts
noch weniger wie Tagsüber. Aber.. es gab noch genügend zum Leben.
Seit stunden hockte Natter im Schatten eines Hauses und drücke sich in einem Umhang
gehüllt an die Wand, um etwas vor dem Wind geschützt zu sein.
Vereinzelt wehten Haarsträhnen aus Ihrer Kapuze hervor. Geduldig wartete Sie
und lauschte den Geräuschen.
Katzengekreische.. Irgendwo wurden Fensterläden zugeschlagen. Oder ein Mann brüllte
sein Weib ab. Sie kannte fast jedes Geräusch in den Gassen von Sturmwind.
Doch plötzlich vernahm Sie einen neuen Laut. Schnee knirschte.. Irgendwo kamm
jemand direkt auf Sie zu.
Langsam und ruhig umgriffen die Händen die Schwertknaufe.. Sie atmete tief durch.
Ein leichter Nebel drang aus dem Mundtuch hervor und verlor sich im Wind.
Dann sah Sie den recht schnellen Mann die Gasse entlang gehend.
Schnell vergewisserte Sie sich das es der richtige ist.. Ein musternder Blick,
das Beobachten wie Er geht und sich immer wieder umblickte.
Ja.. es war einer diese Schläger. Also wartet Sie.. mit der Dunkelheit verschmolzen.
Dann ging der Mann an Ihr vorbei ohne Sie zu bemerken. Zumindest blieb Er nicht stehn.
Das war Natters Chance. Schnell huschte Sie aus dem Schatten des Hauses und
wollte dem Mann gerade mit gekonnten Bewegungen die Kehle von hinten durchschneiden,
als plötzlich was klickte und ein Bolzen sich in Natters Rücken bohrte.
Sie keuchte vor schmerzen auf und stolperte zur Seite auf ein Knie.
"Erwischt Du elendige Schlampe. Hast gedacht wir würden Dich nie bemerken, eh?" Der
Mann ging auf Natter zu und ehe Sie reagieren konnte landete Sein Fuß in Ihrem Magen und
warf Sie auf den Rücken, der Bolzen wurde dadurch noch weiter in das Fleisch getrieben.
Vor schmerzen aufstöhnend verzog Natter das Gesicht und wollte sich auf die Seite drehn.
"He.. Jungs, wir haben Sie erwischt. Guter Schuss Gee." er lachte rau auf und stellte
ein Fuss auf Natters Brustkorb.
Irgendwo in der Umgebung sprangen zwei Schatten von den Dächen auf Vordächer oder
Kisten und dann auf die Straße und eilten zu Natter und dem Mann.
"Tja.. Hab doch gesagt ich erwisch se." Gee lacht ebenfalls.
Natter blickte sich mit verschwommenen Blick um.. Es war zu dunkel und das Licht vom
Vollmond kamm von der falschen Seite und hüllte die Männer, also deren Gesichter, in Schatten.
Dann kniete sich einer neben Ihrem Kopf hin und streichelte die Wange.
"So.. Du kleines Miststück. Hast den halben Laden aufgerieben mit Deinen willkürlichen
Mordanschlägen auf meine Männer. Nun hab ich Dich.. womit ich ehrlich gesagt überrascht bin.
Also.. was mache ich nun mit Dir ? So ein hübsches Gesicht will ich nicht sofort töten." in
Seiner Stimme klang eine kleine vorahnende Freude. Er grinste wohl. Und die zwei anderen
Männer lachten.
"Lass Sie uns so richtig rannehmen Cheffe." Der Mann lisbelte stark..
"Nein Gee.. nachher wird das Weib noch schwanger."
"Und Jos ? Als würde ein Balg mehr von Dir in der Welt nun das Fass zum Überlaufen bringen." Gee lachte
und dan vernahm einen dumpfen Schlag.
"Ruhe ! Nein.. ich hab eine bessere Idee.. Jos, gib mir dein gezacktes Messer."
"Ähm.. Hier Cheffe."
"Sehr schön.. Weist Du Natter, ich will gerne eine gute Tat vollbringen.. und Du.. wirst mir dabei helfen.
Es ist schrecklich wie viele Diebe und Mörder es gibt.. wir sollten dafür sorgen das Dein Gen, was
ja auch zud er Art von Räubern gehört die Du so gerne abmeuchelst, nicht weiter in Zukunft existiert."
Er lachte und dann spürte Natter nur noch ein allumfassenden Schmerz im Unterleib.
Sie keuchte auf und verlor fast das Bewusstsein.
Sternchen explodierten und Sie wollte schreien, konnte aber nicht..
"Das wars Jungs, wenn die Kälte Sie hier nicht umbringt.. dann der Blutverlust."
"Aber Cheffe.. wir hätten doch noch unseren Spass mit Ihr haben können.."
"Ich sagte.. Jos.. wir sind hier fertig!"
Dann verschwanden die Männer.. und zurück blieb ein sich auf dem Boden windende
Natter.
Sollte Sie so sterben ? So.. unehrenhaft ? So.. hinterhältig. Nein !
Mit aller Macht stemmte Natter sich in die Höhe und schlurfte halb in Trance durch die Schmerzen davon.
Irgendwann lief Sie einer Patroullie über den Weg. Und man brachte Sie in ein Lazarett für Arme.
Dorte half man Ihr...
Natter überlebte. Das erste mal.. das man Ihr eine Falle gestellt hat und Sie reingelaufen ist..
Das wird nie mehr vorkommen.
Die Ärzte sagten... das im Unterleib nicht viel geschadet wurde, aber ob Natter jemals
Kinder bekommen könnte sei fraglich. Das war Ihr aber egal..
Sie musste sich was neues suchen an Arbeit.
Ihr Wunsch war es.. in diesem Moment, einfach nur zu Leben..

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 Betreff des Beitrags: Re: Natter
BeitragVerfasst: 10. Sep 2012, 10:06 
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Die Welt der Klingen

Es war kalt.. und still. Die Welt lag in Trümmern und überall waren leblose Körper.
Sie lagen unmenschlich da. Teilweise fehlten Körpergliedmasen. Und bei jeder Leiche
waren die Augen weit aufgerissen.. in Panik an das Grauen was sie zuletzt sahen. Was
war das ? Was sahen sie, das die Gesichter verzerrt sind als würden sie jeden Moment
ängstlich los schreien.
Der Himmel war finster und rote Blitze zuckten auf die sterbende Welt. Kein Vogel
war zu sehn. Selbste Gras und die Bäumen waren verwirkt und sind schwarz wie Asche.
In der Ferne erkennt man einzelne rot flimmernde Punkte. Ob es da brennt ?
Natter versucht los zu gehn aber Ihr Körper will nicht gehorchen. Weigert sich über
das Feld voller Toten zu gehn. Dann bemerkt Sie, das Sie was in den Händen hält.
Links eine schwarze Klinge, durchzogen mit rot glühenden Adern, die ein wirres Muster
im Stahl bilden. Was war das für ein Schwert.. Natter hatte es noch nie zuvor gesehn..
aber die Klinge war Ihr so vertraut.. als würde Sie sie schon ewig tragen.
Rechts ein Dolch.. Leidensdorn. Die dunkel graue Klinge.. matt, als würde es das Licht
in sich aufsaugen, und die schwarzen Schlieren die am Arm hochzucken. Fein durchzogen
von einem roten Nebel, das die Schneide umhüllt, als wolle es sie schützen.
Langsam richtet Sie den Blick wieder auf das Feld der Gestorbenen.
Plötzlich zuckten zwei Rot-Vilotte Blitze direkt neben Ihr ein.
Ein Ruck durchdrang Natters Körper. Sie verzoeg das Gesicht, aber nicht vor Schmerzen.
Nein. Es war was anderes. Irgendwas war da.. in Ihrer Nähe. Sie versucht die Gewalt über
Ihren Körper wieder zuerlangen. Kämpft mit aller Macht und Wille.
Unendlich langsam hob Sie die Arme.
Wieder zucken die Blitze neben Ihr ein. Ein lebloser Körper sprengt es in dutzende Fetzen
aus totem Fleisch.
Krampfhaft versucht Natter ein Bein nach vorne zu setzen... Langsam hob der Fuß vom
Boden ab. Alles schrie in ihr zu rennen. Weg.. Weg von den Toten.. Runter vom Feld.
Aber Natter wwar nicht gänzlich Herr Ihres Körpers.
Dann.. unerwartet und völlig überraschend gehorchte der Körper Ihr und Sie stolpert nach
vorne.
Dann zuckte erneut ein Blitz diesmal direkt vor Ihr in das Leichenmeer, aber anstatt zu verschwinden
blieb der Blitze und zuckte leicht hin und her.
Natter starrte zum dem hell Rot-Violett leuchtenden Blitz. Die Luft kinsterte drum herum. Dann
hob sich ein Schatten aus dem Blitz raus. Erst war es nur schwarzer Nebel, doch dann nahm es
Form an. Eine menschliche Gestalt.. und noch langsamer wurde es erkennbarer.. wer diese Person ist.
Natter riss die Augen auf und schüttelte den Kopf..
Sie will was schreien, in Wut und Hasse.. aber zugleich auch in verzweifelter Zuneigung.
Doch die Gestalt grinste nur, als kein Wort über Natters Lippen drang. Sie erschrack und wollte
auf die Gestalt zurennen.. die schwarze Klinge und Leidensdorn erhoben..
Aber die Person hatte plötzlich selber eine Klinge in der Hand und schwang sie schneller
wie Natter reagieren konnte. Aber die Klinge erwischte Sie mit der flachen Seite gegen die Beine.
Sie landete auf dem Rücken.. und bevor Sie aufstehn wollte hielt die Person die Klinge mit
der Spitze an Ihr Hals... Dann bewegten sich jene Lippen..

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 Betreff des Beitrags: Re: Natter
BeitragVerfasst: 2. Okt 2012, 11:41 
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Ein letzter Tanz

Natter träumt nicht oft.. und wenn, erinnert Sie sich nie daran um was es ging. Doch
diesmal war es anders.. Vielleicht war es kein Traum.. Nicht Ihr Traum.. sondern
von jemand anders ein Traum..

Die Welt dämmerte und dunkle Wolken zogen sich zusammen am Himmel um die letzten
Sonnenstrahlen zu ersticken und alles in Dunkelheit zu tauchen. Kein Wind wehte.. Die
Vögel waren still, versteckten sich in Bäumen wo sie hofften in Sicherheit zu sein..
Doch wenn die Natur zum Feind wird, ist kein Ort sicher mehr.
Langsam fiehlen die ersten Regentropfen zu Boden.. als würde der Himmel
weinen über die Troslosigkeit in der die Welt lag. Dann begann es plötzlich zu stürmen.
Der Winde wehte stark genug um Bäume mit dichten Laubwerk wie Streichhölzer einfach
umzuknicken. In den Städten war es nicht anders. Dachziegel lösten sich und flogen auf
die Straßen. Der Regen praselte gegen die Hauswände.
Niemand war auf dne Straßen.. alle versteckten sich in ihren Häusern in der stillen
Hoffnung in Sicherheit zu sein.. Doch wenn selbst die Natur sich selbt gegenüber so
Erbarmungslos ist, wie wir sie dann erste gegen unnatürliches sein..
Immer mehr Regen stürtze aus dem Wolken und die Flüsse füllten sich.. quollen über
und überfluteten die Straßen und die Ländereien.. Eine Ernte die wohl zerstört ist nun.
Keine Gnade zeigt das Unwetter.. Nur der Stärkere überlebt.. oder der schlauste...
In der Ferne bricht ein Damm ein und schwarze dunkle Fluten stürtzen auf ein Viehhof zu..
Doch in dem grollen des Donners gehn die Leidschreie der Tiere unter als hätt es sie nie
gegeben..
Zwei Tage und zwei Nächte wütete die Natur über Land, Vieh, Mensch und Natur.. Nirgends
war man sicher.. aber das ist der Lauf der Dinge.. Doch ein Ort.. war grausamer wie die Natur.
Fernab der Bauernhöfe und der Satdt, auf einer Lichtung im Wald lagen 5 leblose Körper..
Durchnässt vom Regen.. der auch alle Spuren verwischt hat..
Die Zeit spielt plötzlich rückwärts.. zum Anfang des Geschehns.. Am zweiten Tage, in dämmrigen
Dunkelheit des Unwetters standen 4 Personen am Rande der Lichtung.. die 5te lag in mitten der
Lichtung und eine weiter dunkle Gestalt stand dabei...
Ein Blitz, so hell wie die Sonne zuckte plötzlich über den Himmel und hinab zur Erde, kurz
konnte man die dunkle Gestalt erkennen.
Sie war in dunkles Leder gehüllt.. Kein Mantel hang hinab.. eine Kapuze verbarg das Gesicht und
ein Mundschutz.. In den händen wurden zwei Langschwerter gehalten... und sie schimmerten
kurz rötlich auf. Sie stand einfach nur da und blickte zu denen am Rande stehenden..
Bis einer aus der kleinen Gruppe heraustrat und langsam auf die Lichtung ging.
Man kann jene Gestalten nicht erkennen.. sie sind dunkel, wie aus Schatten bestehend..
Zögernd folgten die anderen 3.. bis alle der einzelnen Gestalt wenige Meter gegenüber standen..
Keiner Worte werden gesprochen...
Dann ruckt der Kopf zusammen mit einem Blitz hoch und man konnte kurz in die Augen blicken.
Augen.. die weder zu dieser Welt gehörten noch zu einer anderen bekannten..
Die Gestalt hechtete nach vorne auf die Gruppe und wirbelte einmal umher, nur knapp konnte der
erste Ausweichen, dafür aber wurde ein anderer quer über die Brust getroffen..
Dann... begann der Tanz. Alle zogen ihre Schwerter und umrundeten die Gestalt die gerade mit
dem Ersten kämpfte.
Ihre Schritte und Bewegungen waren wie ein Tanz im hell aufblitzenden Regen. Ein jeder
berücksichtige die ungeschriebene Regeln und Gesetze des tanzes.. es war ein respektvoller
Kampf. Und lange. Da wo sich die Klingen kreuzten stopen hin und wieder Funken auf..
Doch dann floss das erste Blut.. Der Erste sank auf ein Knie und drücke eine Hand
auf die Bauchwunde.. Er blickte noch auf dann schnitt Ihm die Gestalt die Kehle auf..
Zeitgleich stürtzen sich die anderen 3 auf die Gestalt..
Die Gestalt duckte sich unter einigen Hiebe und Stiche weg oder parierte jene.. Aber
dennoch wurde auch sie getroffen.. was aber nicht zu stören scheint.
Im Hintergrund grollte der Donner und die Blitze zuckten über den Nachthimmel
und schlugen tödlich auf die Erde ein. Der Regen war wie schwarzes Blut welches
die Wolken weinten über die Kälte der Kampfes..
Nichts mischte sich in den Kampf ein. Selbst der Zorn der Natur schien jenen Ort
zu respektieren, wo uralte Gesetze ausgeführt wurden.. Gesetze, älter wie
die Natur selber..
Die Gestalt schwang die Klingen und erwischten den nächsten der krümmend
zu Boden ging und seitlich umkippte..
Die restlichen zwei legten an Geschwindigkeit zu.
Klingen blitzen in der kalten und verregneten Nacht auf durch die Blitze..
Die Gestalt duckte sich und wirbelte herum..
Schwerter schlugen klirrend aufeinander. Und so verharrten alle drei Gestalten.
Blickten sich gegenseitig und während hin und wieder ein Blitz die Lichtung
erhellte und der Regen Blut und anderes in die Erde sickern lies... es wegschwämte.
Doch dann wurde ein Schwert aus der Hand geschlagen.. es wirbelte durch Luft und Regen..
und schlug mit der Spitze vorran in die Erde, genau in dem Moment wo ein Blitz aufzuckte.
Und im Hintergrund eine dunkle Gestalt das Schwert seines Gegenübers durch den Leib
gerammt hat. Es wurde wieder dunkler und die Person sackte zur Seite..
Nun waren es nur noch zwei.. So begann der Kampf..
Ein Tanz aus Schwertern.. Ein Tanz.. des Todes.

Der Traum war zuende.. Und Natter lächelte..

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 Betreff des Beitrags: Re: Natter
BeitragVerfasst: 23. Okt 2012, 09:30 
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Kennt Ihr das.. wenn die Zeit um Euch herum langsamer wird... Der Atem der Zeit hält langsam inne..
Ihr steht da und blickt um Euch herum.. Bekommt Angst.. seit verwirrt.. wisst nicht was passiert ist.. Und
dann ändert sich alles um Euch herum. Der Himmel verdunkelt sich. Die Bäume sterben. Das Gras verwelkt.
Häuser werden morsch und brechen in sich zusammen ein. Tiere fallen tot um und verwesen langsam.. bis
nur noch Knochen da sind..
Ihr seit als einziger übrig.. das letzte Leben. Der letzte Moment der Zeit.
Ihr kennt es nicht ? Dann seit Ihr noch nie dem Tot nahe gewesen. Bis jetzt. Willkommen in meiner Welt !!

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