Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
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 Betreff des Beitrags: Suadya und Nathan
BeitragVerfasst: 26. Aug 2016, 23:11 
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Immer wieder erwischte sich Suadya wie Sie vor der Tür mit dem Eisen-riegel stand und starrte das Schloss an. Im Hintergrund tickte die große Holzuhr, fast schon bedrohlich. Mit jedem Schritt der Zeiger wurde dessen Geräusch bedrohlicher, lauter.. und verwandelte das harmlose Silberschloss in ein Maul aus Reißzähnen in dessen Schlund die verlorenen Seelen kreischten, nach Rache oder sogar Vergebung bettelten. Und kurz bevor sich Suadya, mit schweren Atemzügen und Herzrasen in dem Höllenmaul verlor, drang der Ruf von Nathan die Treppen herauf zu der Frau und riss Sie gewaltsam in die Realität zurück.

~


"Muuuum!" Der Kopf von Suadya drehte sich abrupt herum. "Ich komme sofort mein Schatz !" dann ruhte der Blick wieder auf die verschlossene Tür. Sie hat das Flüstern gehört. Das Verlangen.. Dann dreht sich die Frau herum und eilt die Treppen runter zu Nathan der gerade mit den Hundewelpen spielt. Seine braunen Augen fixieren die Mutter sogleich. Es sind Seine Augen.. Es ist Sein Gesicht.. Jahr für Jahr wird es deutlicher, je älter Nathan wird kommt Er immer mehr nach seinem Vater. Insgeheim hoffte Suadya das es nur das Äußerliche betrifft.
"Was ist den Nathan ?" in die Hocke gehend streichelt die Hand, welche nun fürsorglich ist und sanft, aber vor nicht all zu langer Zeit Leben nahm und ein Schwert führte, über den weichen Schopf des Kleinkindes. So viel wärme. So viel Leben. Suadya hat es nie bereut, die Entscheidung zu gehen. Alleine zu gehen. Sie wusste das ein viel größeres Abenteuer auf Sie wartet. Etwas wichtigeres wie der Kampf. Auch wenn die Schwester, Veronis, verschwunden ist, hatte Su nun eine neue Familie. Ein Haus, ein Hof und durchaus zuverlässige Wachhunde. Und eine verrückte beste Freundin Ellia.
Ein sanftes Schmunzeln umspielte die Lippen. Dann hob Nathan die Hand und deutete auf das Fenster. "Der böse Karottenmann." Suadya musste kurz lachen. Wieso auch immer Nathan den Nachbarn Karottenmann nannte, es wird ein Rätsel bleiben. Dann hörte auch Sie den Lärm und das Knurren der Hunde. "Ich kümmer mich um den bösen Mann." und damit erhob sich die Frau und lies Nathan zurück bei den beiden Welpen die sich gleich wieder auf den Jungen stürzten und versuchten das Gesicht abzulecken.
Suadya ging an das Fenster und sah am Hoftor die Hunde stehen. Ein Mann und zwei Wachen unterhielten sich lautstark. Doch wo kam der Lärm her. Ein genauerer Blick bedurfte es um dies heraus zu finden. Also ging Suadya zur Tür und öffnete jene um dann auf den großen Hof zu treten.
Es war ein warmer sonniger Tag. In der Luft lag der Duft von Erde und Rosen. Sanft raschelten die Blätter im aufkommenden Wind und ließen auch das Windspiel sein Lied singen. Ihr Blick ging in jene Richtung und kehrte zu jenem Moment in der Zeit zurück...

~


"Ein Haufen Holz und Steine.. Und daraus soll nun was werden ?" fragte Ellia mit skeptischen Blick auf den Haufen. Suadya atmete tief durch. "Ich mache daraus ein Windspiel. Sag ja sowas kennst Du nicht ?" Ihr Blick galt nun fragend Ellia, die daraufhin den Kopf schüttelte. "Doch, sicher. Aber wofür ?" Sie ging auf der Hochterrasse entlang und hockte sich auf den Stuhl. "Weil es sich schön anhört.. und zudem toll aussieht." gab Suadya leicht genervt zurück und hockte sich im Schneidersitz auf den Boden und begann aus Holz, den Steinen und einem Faden ein Windspiel zu basteln. "Fehlt da aber nicht etwas ?" - "Und waaas ?" - "Hm.. etwas das das entzückende Geräusch gemacht ?" - "Du meinst sowas wie.. Metall an Metall ?" - "Ja, genau." - "Ich habe die Steine. Warte es einfach ab, ja ?" ein Blick von Suadya über die Schulter gen Ellia lies die beste Freundin verstummen und die nächsten Stunden konzentrierte sich Suadya auf den Bau. Ab und zu mal tobten die Hunde vorbei und wirbelten Staub auf. Nathan war damals noch ein Baby und schlief zu 80% den ganzen Tag.
Nach fast 5 Stunden arbeit, die hauptsächlich daraus bestanden die richtige konstelation der Steine und Hölzer zu finden für den passenden Klang, klatschte Suadya in die Hand. "Fertig !" verkündete Sie laut und freudig und Ellia zuckte erschrocken aus dem Tiefschlaf. "Ich war es.. ni - Oh ! Fertig, ja ? Gott, hat das gedauert. Dann lass mal hören." - "Nein." - "Wie, Nein !?" - "Nein. Der Wind muss ihm den ersten Klang entlocken. Wenn er zufrieden ist verschont er das Haus und wacht dadrüber." erklärte Suadya mit ruiger und bestimmter Stimme, während Sie sich erhob und das Windspiel am Balken befestigte. "Ist das jetzt Dein Ernst ?" - "Klar. Sonst würde ich es Dir ja nicht sagen, hm ?" - "Du bist echt durchgeknallt." - "Deswegen mgast Du mich ja." grinste Suadya Ellia an und betrachtete das fertige aufgehängte Werk. Jedoch ruhte der Wind. "Hm.. " - "Nun.. heist es warten, oder soll ich mal eben pusten ?" Ellia lachte und trat neben Suadya um die glitzernden Steine zu betrachten.. "Hm.. es hat ja schon was.. mystisches an sich. Ich bin gespannt auf den Klang." - "Ja.. Ich auch.."


Dann holte ein lauter Krach Suadya aus den Erinnerungen und die Hunde begannen zu bellen und zu knurren. Eilig machte Sie sich auf den Weg zum Tor um die Tiere zu beruhigen, was der Gilneaerin gut gelang. Unterwürfig und friedlich legten sich die 4 Hunde neben der Frau auf den Boden und blickten zu Ihr auf..
"Du wirst mir immer unheimlicher wenn die Hunde so in Deiner Nähe sind." brummte der alte Mann in seinen verdreckten Arbeitsklamotten und mit dem Strohhut auf dem Kopf, der eigentlich überflüssig war, da die Siedlung im Wald lag mit wenigen großen Flächen wo die Sonne durchdrang, aber man so die Glatze des Herren nicht sah. "Wir sind halt eine Familie." grinste Suadya lieblich und verschränkte die Arme. "Was ist los ? Gnolle wieder am Werk ?" - "Nein, Ma'am. Eine Invasion." gab einer der beiden Wachmänner ab. Und dann sah auch Suadya was das eben für ein Krach war. Auf dem Hauptweg Richtung Sturmwind marschierte eine Reiterschar entlang mit Karren und bei einem war die Achse gebrochen, so das dessen Ladegut seitlich zu Boden krachte. Waffen und Rüstung. Doch etwas anderes beunruhigte Suadya. "Was für eine Invasion ?" - "Verzeiht Ma'am, aber wir dürfen darüber nicht reden. Wir kümmern uns darum und bitte sorgt Euch nicht weiter." gab der zweite Wachmann, der ältere anscheinend, rasch zur Antwort und boxte dem Jüngeren in die Seite. "Es besteht keine Gefahr. Wir, die Männer des Königs, kümmern uns darum." - "Und was genau wollte ihr dann hier und verursacht Stress ?" - "Nun, liebe Nachbarin. Die werten Herren wollten auf deinen Hof. Ich konnte sie aber wohl lange genug davon abhalten." der Karottenmann, Hainz war sein richtiger Name, spuckte seitlich aus und rieb sich den Nacken. "Was wollen die Soldaten auf meinem Hof ?" sprach ich den älteren Wachmann nun an. "Wir erkundigen uns nach kampffähigen Männer und ziehen sie ein."
Und da war erst noch die Rede von keine Sorgen machen und der König hat alles im Griff ? Gehen Ihm die Männer aus. "Gut. Hier werdet Ihr niemanden finden. Den in dem Haus lebe ich mit meinem Sohn, meinen Hunden und mit meiner besten Freundin zusammen." Ein gegenseitiger Blick der beiden Gerüsteten dann nickt wieder der Jüngere. "In Ordnung Ma'am. Ehre dem König." und damit wandten sich beide ab, raschen Schrittes. "Was glaubst Du ?" fragte Hainz und richtete den Blick zu Suadya. "Wir sollten die Wachen verstärken. Ich schicke Jorgen zwei meiner besten Kampfhunde." Hainz nickte. Er erkannte den Ernst der Lage auch, lag wohl im Blut des alten Kriegsveteranen. "Gut, ich sage Ihm Bescheid. Pass auf Dich auf." - "Du auch auf Dich. Und richte Bethi einen lieben Gruß von mir aus. Ihr Kuchen war mal wieder göttlich." - "Da wird Sie sich freuen. Danke. Bis dann !"
Als Suadya wieder zurück in das Haus kommt steht Ellia mit besorgter Miene am Treppenende. "Was war da draußen los ?" - "Der König zieht kampffähige Männer ein. Irgendeine Invsaion, aber angeblich ist alles unter Kontrolle. Wir verstärken die Wachen. Kannst Du nachher Oro und Reny zu Jorgen bringen für die Nachtwache ?" mein Blick galt Nathan der nicht mehr bei den beiden Welpen, welche da lagen und schliefe, auf dem Schafsfell war und spielte. "Oh. Was für eine Invasion ? Gnolle ? Murlocs ?" - "Glaube ich kaum. Eine Reiterschar kam gerade aus der Richtung Dämmerwald geritten. Hast Du Nathan gesehen ?" Suadya suchte rasch die bekannten Stellen im Wohnzimmer ab, wo Nathan sich gerne versteckte. "Er ist oben. Hrm.. Gut, ich mache mich dann auf den Weg. Bis nachher dann." und mit diesen Worten schnappte sich Ellia einen Umhang, Schlüssel und zwei Leinen und trat dann aus der Tür raus, welche hinter Ihr knarzend zufiel.
Draußen erklang das Windspiel und oben das Lachen von Nathan. Mit raschen Schritten eilte Suadya die Treppe rauf und folgte dem Lachen. Am Ende des Ganges lauerte die verbotene Tür, der aber keines Blickes gewürdigt wurde. Nathan war im Schlafzimmer und versuchte sich auf das Bett zu ziehen.. Doch das Lachen kam nicht von Ihm.
"Hey kleiner Mann. Versuchst Du erste Klettermanöver ? Komm, ich helf Dir." Suadya kniete sich neben ihrem Sohn hin und half dem Vierjährigen auf das Bett zu kommen, der sich mit kräftigen Griffen im Bett hochzog. "Uff ! Bist Du aber stark." staubte Suadya nicht schlecht und legte sich dann ebenfalls mit auf das Bett, beobachtete Nathan wie Er die Welt erkundete und mit seinem Lächeln Licht an dunkelste Orte brachte. Doch zugleich hatte Sie Sehnsucht. Nach Wärme, Liebe, Aufmerksamkeit.. Nach Sicherheit. Sie gab all dieses Nathan. Sie musste. Es war Ihre Pflicht eine gute Mutter zu sein. Aber hatte jemand Ihr gegenüber eine Pflicht ? Wollte jemand sie in Wärme, Liebe und Zuneigung sicher wiegen ? Konnte Suadya das überhaupt in Ihr Leben lassen ? Nathans Vater ist seit langer Zeit nur noch ein Besucher. Suadya weis das Er nicht alleine ist. Er hat das wonach Sie sich in manchen Nächten sehnte. Doch am morgen, beim Anblick von Nathan, war es vergessen, egal.
Ellia versuchte die Last zu nehmen in witzigen Verkuppelungsversuchen. Aber nach dem 8ten Mann den ich erfolgreich in die Flucht geschlagen habe, gab Sie jegliche Hoffnung auf und meint ich sei eine unmögliche Frau. Nein, ich bin eine Mutter. Sanft streichelt die Hand über die Wang von Nathan, der gerade fasziniert versuchte eine Falte im Bett zu untersuchen und darauf batschte oder dran zog. Dann krabbelte Er zu Suadya und schlang die kleinen Arme um den Kopf, als wüsste der Sohn, in welche tiefen traurigen Gedanken die Mutter abdriftet. Eine Fähigkeit die sich auch anders bemerkbar machte. Etwas vorher zu ahnen, zu hören.. oder zu spüren. Und dann war da wieder dieses Lachen. Wie aus weiter ferne. Gehässig und Schadenfroh.. Es war das Schwert.. Es weis was da auf die Familie zukommt.. Es freut sich..

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Träume nicht Dein Leben.
Lebe Deinen Traum!


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