Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
Aktuelle Zeit: 5. Dez 2016, 15:32

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 4 Beiträge ] 
AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Tagebuch eines Pyromagiers
BeitragVerfasst: 22. Sep 2013, 12:44 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 01.2012
Beiträge: 568
Geschlecht: nicht angegeben
OOC: Wie versprochen hier ein kleiner IC-Anfang, auf das P. sein Buch posten kann :)

Der beißende Geruch von Schwarzpulver zerfaserte in der eisklaren Luft Dun Moroghs. Einen Moment verharrte die Frau reglos, während weißer Atem vor ihren Lippen kondensierte, Schneekristalle, die vom kalt flüsternden Wind herangetragen wurden, schmolz. Binnen weniger Sekunden schien sie verschiedene Optionen in Gedanken durchzugehen, eine Entscheidung zu treffen - eine fließende Bewegung beförderte die Waffe mit tausendfach durchgeführter Gewohnheit auf den Rücken und ließ sie niederknien, zwei Finger an den noch warmen Hals führen. Herzschläge verstrichen in weiter schneebedeckter Stille lautlos. Nichts. Sie ließ den ruhigen Atmen ein weiteres Mal gestreckt entweichen, veränderte die Haltung erneut und zog den Mann halb auf ihren Rücken. Es war nicht komplett erstaunlich, doch er hatte nicht die komplett untrainierte Statur eines bleichen Bücherwurms... 'gehabt' ergänzte sie im Geiste, als sie sich hochstemmte, den Griff um die Arme des Mannes über ihre Schultern festigte.
Mit zusammengebissenen Zähnen schleppte sie den Schwarzhaarigen vom knirschenden Kiesweg, welcher der Pfad zu der Stadt unter den Bergen war. Eine Entscheidung war getroffen - vielleicht hatte sie diese schon im Moment getroffen, in dem sie gezogen hatte. Durch tiefes, jungfräuliches Weiß lenkte sie ihre Schritte, hielt ab und an inne um die Fußstapfen und Spuren von Blut, die sich wie leuchtend rote Blüten auf dem Schnee abzuzeichneten mit weiteren Flocken zu bedecken, nur um den Mann - sein Körper war inzwischen kalt - ein weiteres Mal hochzuwuchten. Auch wenn der sachte Schneefall dieses früher oder später selbst getan hätte, wiederholte sie die Handlung einige Male mit augenscheinlich unbeteiligter Beherrschung.
Ein gutes Stück abseits der Straßen ließ sie jenes letzendlich bleiben, stapfte unter der schweren Last mit angestrengtem Atem weiter, ehe sie die Gestalt auf den hellen, gefrorenen Boden zwischen einer Ansammlung graugrüner Stämme von Fichten und Tannen niederließ, kurz den Puls beruhigte. Mit gelassener Miene senkte die Söldnerin die Hand an das Gesicht des Toten um seine Augen zu schließen, mehr aus Reflex als aus Respekt, hielt kurz inne. Eine andere Farbe als zuvor blickte ihr lichtlos und leer entgegen. Iris schrägte den Kopf für einen Moment nachdenklich, nickte mehr zu sich selbst, ehe sie einem Herzschlag die angefangene Tat vollendete, dann nach kurzem Tasten das Buch des Mannes auf ihre Tasche legte. Ein grober breiter Ast wurde in den Boden gerammt wie ein Spaten, lockerte die durchgefrorene Erde welche sie bloßen Händen aus dem Boden aushub. Mit zermürbender Monotonie arbeitete sie in der Kälte bis eine Grube entstanden war in welche sie den Mann im letzten Licht des sterbenden Tages hinabgleiten ließ - ihn dann mit losen Erdwerk und Schnee bedeckte. Sie sprach weder ein Gebet, noch einen höhnischen Spruch - niemand würde ihn hören, noch vollzog sie eine Geste des Spotts oder Bedauerns. Ein Heulen - nicht des Windes - sondern eines wilden Tieres drang aus einiger Entfernung an ihr Ohr, als sie in die Hocke ging. Wölfe und Bären würden früher oder später den Rest erledigen, sollte es keine andere Order geben. Langsam erhob sich die Frau, schulterte ihre Waffe und die Tasche, das Buch sicher verwahrend. Es würde seinen Weg nach der Lektüre in die Hallen des Dämmersturms und die Hände des Sturmwächters finden.

_________________
Alle für einen, und jeder für sich selbst!


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Tagebuch eines Pyromagiers
BeitragVerfasst: 23. Sep 2013, 20:01 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 02.2010
Beiträge: 112
Wohnort: NRW Recklinghausen
Geschlecht: männlich
Diese „Lektüre“, ist ein schlichtes in Leder gebundenes Buch ohne jegliche Inschrift. Die Schrift im Inneren ist fein säuberlich und gut lesbar.

1
Das Rotkamm

Ein wunderschönes Land, nette Menschen alles in allem wunderbar, wäre da nicht dieser Auftrag gewesen. Mein erster unter dem Banner des Bundes. Der Söldnerbund Dämmersturm. Da, fing alles an. Was „alles“ ist folgt noch. Man denkt nun wieder:“Oh der Autor dramatisiert wieder alles. Das kann doch gar nichts werden.“ Nein, nichts dramatisches. Oder doch. Egal! Ich schweife ab.

Das Rotkamm. Die Mission. Die Mission besagte nur das wir ein Orklager ausheben sollten. Klingt an und für sich nicht wirklich „spannend“. Ich dachte der Söldnerbund bringt mich der Magie näher. Und ja. Ich war Pyromant. Um es nur kurz zu erläutern und meinen Bezug zur Magie darzustellen, aber wie gesagt, das dachte ich lediglich.
Ich kam dort etwas verspätet an, mein werter Gaul hatte mich abgeworfen und zurückgelassen. Nichts unbekanntes. Ich traf in Seehain auf hilfsbereite Leute die mir sagten wo ich doch hin müsse. Dort maschierte ich wahrlich in einem zügigen Tempo hin, traf auf zwei Elfen. Erien Windtänzer und Derlones oder Derlonas. Irgendwie so hieß der Elf. Den Kampf der Augenblicke später entbrannte, halte ich kurz. Töte Orks hier. Pfeile da. Ne zerrissene Robe und verstörte Elfen. An sich kam die Gruppe gut durch. Nach der Freude des Sieges, direkte Ernüchterung als wir zurück in Seehain waren. Die Orks formierten sich. Wollten wohl Seehain überrennen.

*an der Seite der Seite findet sich eine Notiz, oder mehr ein Kommentar:“Ich war stet's bemüht mir Namen oder Personen zu merken, aber ab und an waren sie wohl nicht wichtig genug.“

_________________
"Man sagt,
am Ende wird alles wieder gut.
Wenn es noch nicht gut ist,
ist es noch nicht das Ende."


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Tagebuch eines Pyromagiers
BeitragVerfasst: 23. Sep 2013, 20:11 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 02.2010
Beiträge: 112
Wohnort: NRW Recklinghausen
Geschlecht: männlich
2

Erien Windtänzer

Druidin. Kal'dorei. Herzlich, recht intelligent und offen zu ihren Kameraden. Sie war wirklich gut herzig und immer um ihre Kameraden bemüht, so erlebte ich sie zumindest meistens. Sie war auch dickköpig, sehr sogar. Dennoch stand sie immer Rat und Tat. Wir pflegten seid dem Rotkamm, was wirklich alle des Bundes zusammengeschweißt hatte, eine eher freundschaftliche Beziehung.

Derlones/as

Ebenfalls Druide. Kal'dorei. Er war ebenso herzlich wie offen. Wohl ein Heiler oder soetwas in der Art gewesen. Bevor ich ihn falsch schildere, ich kannte ihn nicht wirklich, dennoch ist zumindest etwas von seinem Namen in meinem Gedächnis beblieben. Dennoch, um das zum Ausdruck zu bringen, er war fähig, sehr sogar und hatte meinen Respekt.

Tim Orodaro

Der Kommandant. Eine wirklich fähige Führungspersönlichkeit. Ich zweifelte seine Entscheidung im Rotkamm nie an. Er hatte ein sehr gutes Taktisches Verständnis wie auch eine hohe Auffassungsgabe. Sehr Kompetent, sehr Erfahren. Ein sehr guter Kämpfer. Vorallem er, hatte meinen Respekt gewonnen. Schon vor dem Rotkamm.

Laurena Rosenblüte

Wohl das tödlichste Schwert des Orodaro. Eine Kal'dorei stets in schwarz gehüllt. Ich glaube bevor ich sie direkt zu meinen Feind mache, verbrenne ich mich selbst. So einfach. Furcht wie Respekt meinerseits.

Faldur (Ja mit Nachnamen habe ich es wohl nicht so)
Ein guter Freund von mir, zumindest in Zeiten des Bundes. Ein Eis- oder wie man es schimpfen mag Frostmagier. Sehr schreckhaft. Wirklich SEHR schreckhaft, dennoch ein guter freundlicher wie fähiger Magier. Faldur war doch etwas jung, mehr über ihn folgt wohl noch.

Dozlar

DER Kampfzwerg schlecht hin. Stets in Platte oder wie andere sagten seiner Dose oder nein das sagte nur ich, egal, an der Front. Er hatte meinen Respekt, mehr nicht.

_________________
"Man sagt,
am Ende wird alles wieder gut.
Wenn es noch nicht gut ist,
ist es noch nicht das Ende."


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Tagebuch eines Pyromagiers
BeitragVerfasst: 23. Sep 2013, 20:20 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 02.2010
Beiträge: 112
Wohnort: NRW Recklinghausen
Geschlecht: männlich
3

Es waren dort noch mehr Gefechte mit den Orks die es nicht alle zu erwähnen gilt. Ich habe wohl auch die meisten aus meinem Gedächnis verdrängt. Alles in allem ein Sieg. Jeder war verletzt, verbrannt oder gar zerfetzt. Verbrannte Hände waren meine Schuld und auch mein Schmerz. Es schweißte den Bund zusammen, ungemein. Es war ein wirklich großer Misthaufen. Und wie erwähnt vieles habe ich verdrängt oder eben für nicht wichtig erachtet es aufzuschreiben. Dennoch gilt noch eines erwähnt.

Der Nether ist und bleibt etwas aus dem man seine Macht nicht ziehen sollte. Wer sich direkt daran bedient könnte in den Wahnsinn getrieben oder von Dämonen verfolgt werden. Netherflüstern ist noch etwas.
Ich bediente mich. Ich wollte mich bedienen, ich gierte nach direkter Macht. Ich wurde allmählich in den wahnsinn getrieben, ohne es wirklich zu merken. Nun ich hörte diese Stimmen da schon dumpf und leise.
Langsam stieg ich auf im Bund, aber langsam verdarb ich mich ebenfalls.

_________________
"Man sagt,
am Ende wird alles wieder gut.
Wenn es noch nicht gut ist,
ist es noch nicht das Ende."


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 4 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
© phpBB® Forum Software | phpBB3 Forum von phpBB8.de
» Kontakt & Rechtliches Support / Hilfe Forum Gooof Webdesign Kostenloses Forum Dein Forumo Forum web tracker