Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
Aktuelle Zeit: 24. Apr 2017, 13:14

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 6 Beiträge ] 
AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Vergangenes
BeitragVerfasst: 10. Nov 2014, 17:38 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 08.2014
Beiträge: 104
Geschlecht: männlich
Vergangenes



1



Es war früh am morgen als die Söldner gen Westfall ritten. Loras und sein Vater ritten vorne, gefolgt von vier weiteren Söldnern aus der Truppe von Arkal Grauwind, Loras' Vater. Es war sein erster richtiger Auftrag, das Geschenk seines Vaters zu seinem 18. Lebensjahr. Loras konnte seit Monaten an nichts anderes denken, und nun war es so weit. Er war voller Vorfreude, für ihn war es ein großer Auftrag, fast schon etwas Weltbewegendes. Für seinen Vater und seine Gefährten war es nichts Besonderes, reine Routine eben. Was ist schon groß dabei, ein Banditenversteck auszuheben? Nichts, könnte man meinen, doch für Loras war es das spannenste seines bisherigen Lebens.


Die Söldner kamen also auf dem Bauernhof der Wilsons an, eine Bauernfamilie, die kürzlich von einer Bande Banditen, welche keine Rotschärpen waren, ausgeraubt wurde. Der Sold war nicht sehr hoch, aber das machte Loras nichts aus. Das Wichtigste war es, Seite an Seite mit seinem Vater zu kämpfen. So zogen sie also weiter, nah an die Grenze des Dämmerwaldes, wo das vermeindliche Versteck Gerüchten zufolge sein soll. Es war eine kleine verlassene Turmstellung, die an eine Höhle grenzt. Auf dem Turm postierte eine Wache, welche lautlos mit dem Bogen ausgeschaltet wurde. Die erste Gefahr war beseitigt - dachten sie, denn scheinbar wurden sie von Jemandem verraten. Als sie grade die Höhle betreten wollten, kamen mindestens fünzehn Banditen herausgestürmt, einer davon, ein wahrer Hühne - ein zwei Meter hoher Muskelberg - schien der Anführer zu sein. Die Söldner gingen einige Meter zurück, stellten sich den Banditen kampfbereit gegenüber. Der Koloss befahl die Söldner anzugreifen, schwung dabei selbst seinen Zweihänder und stürmte auf die Söldner zu. Die Banditen hatten keine Kampferfahrung, was die Söldner schnell merkten. Es fiel einer nach dem anderen, selbst der damalige Jungspund Loras tötete einige von ihnen. Als der Anführer sah, das die Söldner den Kampf mehr und mehr zu ihren Gunsten entschieden, befahl er den Rückzug, und rief nach seinen Bogenschützen. Die Söldner gingen hinter die Schilde, mussten sich im Eifer des Gefechts eine gute Strategie überlegen, die Bogenschützen zu beseitigen. Arkal rannte los, Loras folgte ihm, die Bogenschützen - sieben an der Zahl - beschossen sie mit minderwertig hergestellten Pfeilen, von denen jedoch alle ihr Ziel verfehlten. Arkal und Loras waren bei den Schützen, ehe sie zum zweiten Schuss laden konnten. Während Loras und sein Vater die Bogenschützen dezimierten, kam der Anführer wieder aus seiner Höhle, mit drei weiteren Männern - wohl seine Leibgarde - und griff die Söldner vor der Höhle an. Die Söldner vor der höhle fielen allesamt, konnten jedoch die Leibgarde mit in den Tod reissen. Der Koloss stand alleine da, brüllte Loras und Arkal unverständliche Wörter entgegen, als sie auf ihn zustürmten. Der Hühne hat einiges abbekommen, ebenso Loras' Vater, als es zum Kampf zwischen den Beiden kam, in welchem Loras nicht wirklich etwas tun konnte. Als der Kampf schon gewonnen scheint, holt der Banditen-Anführer zum finalen Hieb aus, und enthauptet Loras Vater mit seinem Zweihänder. Loras sah alles mit an, war für den Bruchteil einer Sekunde völlig bewegungsunfähig, war geschockt, entsetzt. Doch als diese Gefühle verflogen, überkam ihn die Trauer und der Hass. Er nahm sich den Streitkolben seines Vaters, zertrümmerte mit einem heftigen Schlag den Brustkorb des Hühnen, stellte seinen Fuß auf ihn und hohlte zum Todesstoß aus. Er zermatschte ihm den Schädel mit einer unsagbaren Bosheit - schlug nicht einmal, nicht zweimal, und auch nicht dreimlal, er schlug so oft, bis er keine Kraft mehr in den Armen hatte, den Streikolben zu heben. Er drehte sich weinend zu dem dem geköpften Leichnahms seines Vaters, trauerte stundenlang weiter an diesem. Als er sich wieder gefasst hat, kehrt er zum Bauernhof der Wilsons zurück.Als er dort mit blutverschmirter Rüstung und einem Blick der so leer war, wie die Leere selbst, bat er um keinen Sold. Er bat um garnichts, denn er wollte nur eine Sache haben. Er bat um eine Schaufel, welche er auch bekam. Die Pferde, die die Söldner am Hof ließen, nahm er nicht mit. Er nahm nur sein eigenes und ritt wieder zum Schlachtfeld.


Er suchte sich einen guten Platz in der Nähe aus, und hob ein großes Loch aus dem Boden, was einige Stunden in Anspruch nahm. Doch war ihm dies egal, er wollte nur seinen Vater und seine Kampfgefährten beerdigen, um ihnen so die letzte Ehre zu erweisen. Er sprach kein Wort mehr, als das Grab zu war, in dem er seinen geliebten Vater beerdigt hatte. Er nahm regelrecht die Waffe seines Vaters, einen mächtigen Streitkolben, den er selbst heute noch führt, und ritt wieder gen Sturmwind, um die Geschehnisse seiner Mutter zu berichten.

_________________
"Möge das Schlachtfeld
meine Leinwand,
und das Blut meiner
Feinde die Farbe sein."


Zuletzt geändert von Grauwind am 11. Nov 2014, 12:11, insgesamt 2-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vergangenes
BeitragVerfasst: 10. Nov 2014, 22:34 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 08.2014
Beiträge: 104
Geschlecht: männlich
2


Es war ein stürmischer Tag. Es war der Tag, an dem Loras Sturmwind für eine sehr lange Zeit verließ. Er hatte seiner Mutter vom tragischen Tod seines Vaters berichtet, und keine Woche darauf verschwand er. Der einzige Abschied den er seiner Mutter schenkte war ein Zettel, auf dem stand: "Ich werde weggehen Mutter. Warte nicht auf mich. Am besten, du vergisst, dass du einen Sohn hast, denn ich werde nicht wieder kommen. In liebe, Loras." Er hatte sich verändert - ausschlaggebend waren die erst in knapper Vergangenheit liegenden Ereignisse. Er hätte selbst nie gedacht, dass etwas Derartiges einen Menschen so verändern könnte, bis er es selbst erlebte.


Er gab sich die Schuld am Tod seinen Vaters. Auch wenn dies nicht stimmte, und auch wenn er es wusste, er gab sich immer und immer wieder die Schuld dafür. Er konnte seiner Mutter nichtmehr in die Augen sehen. Erst recht konnte er nach seiner Flucht aus Sturmwind nicht wieder zurückkehren. Er redete sich immer wieder ein, dass seine Mutter ohne ihn besser dran wäre, dass seine Schwester sich um Mutter kümmert. Doch dem war nicht so. Seine Schwester zerbrach an dem Tod des geliebten Vaters, auch wenn dieser - hart aber wahr - Berufsrisiko war. All die Jahre in denen er unbeschadet zurückkahm, die Schlachten, in denen er kämpfte, überlebt hat, diese Jahre gaben der Familie eine gewisse Sicherheit, die Sicherheit, die sie brauchten, um mit dem gefährlichen Beruf klarzukommen. Sie waren nicht vorbereitet, weshalb sie es so mitnahm, sie sogar mit dem Gedanken spielten, sich etwas anzutuen. Als dann, so kurz nach dem tragischen Tod des Vaters, der geliebte Sohn und große Bruder fortging, und schrieb, er würde nie wieder kommen, zerbrachen sie vollkommen an der Trauer. Ein einziger Tag hat eine Familie zerstört und Leben ruiniert. Ein einziger Tag. Das sagte sich Loras auch immer wieder. In all seiner Verzweiflung und der Hoffnung, er könnte seinen Vater je wieder sehen, begang er Taten, auf die er nicht stolz war. Er entging einige Male knapp dem Tode, was nicht beabsichtigt war. Er hatte wohl den Wunsch zu sterben, wollte dies jedoch nicht selbst tuen. Er war zu feige. Dafür hasste er sich. Vom Selbsthass, der sich mehr und mehr in Selbstmitleid umwandelte, kam er auf eine wahnwitzige Idee. In Kindertagen hat er in einem Buch über die Bronzedrachen gelesen - Wesen, die die Zeit beherrschen, Jemanden in die Vergangenheit schicken können. Er verbrachte ein halbes Jahr damit, Kontakt mit Leuten aufzunehmen, die Kontakt zu solchen Drachen hegen. Humbuk. Das merkte er leider zu spät. Er fiel wie so oft auf einen Betrüger rein, welcher ihn über den Tisch zog. Er machte sich nichtsmehr daraus - zu gering war die Lust auf einen Kampf oder Dergleichen. In letzter Not suchte er einen Auftragsmörder auf, zu dem er nur schwer Kontakt bekam. Er bat ihn, ihn zu ermorden. Nur nicht am selben Tag. Irgendwann, wenn er es längst vergessen hat. Er gab ihm seine letzten Erspaarnisse, nur um durch seine Hand zu sterben. Am nächsten Tag war es soweit, was nicht der Abmachung entsprach - dies ging dem Assasinen aber sonstwo vorbei. Er saß auf einer Bank, in Seenhain, als wie aus dem Nichts ein Pfeil angeflogen kam. Er durchbohrte seine Brust, er drohte noch vor Ort zu sterben. Seine Rettung war ein Heilkundiger, der ihn einige Wochen pflegte. Dies öffnete Loras die Augen - er hätte tot sein müssen, ganz Gewiss. Er hält bis heute an der Überzeugung fest, dass es der Geist seines Vaters war, der ihn beschützte - nicht wollte, dass er stirbt. Er hatte wieder Lebensmut gefunden, der Selbsthass und die Verzweilung waren fort.


Nach langen Wochen der Genesung fasste er einen Entschluss. Er musste wieder Gold verdienen. Er hatte von einem Söldnertrupp in der Nähe von Seenhain gehört - man muss verstehen, dass Loras nichts Anderes kann, und auch nichts Anderes gelernt hat, als das kämpfen. Ebenso liebte er das Söldnertum noch immer, es war schließlich das Vermächtnis seines Vaters. Er schloss sich also dem dortigen Söldnertrupp an, in der Hoffnung, im Rotkammgebirge Fuß fassen zu können.

_________________
"Möge das Schlachtfeld
meine Leinwand,
und das Blut meiner
Feinde die Farbe sein."


Zuletzt geändert von Grauwind am 13. Nov 2014, 15:16, insgesamt 2-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vergangenes
BeitragVerfasst: 11. Nov 2014, 12:07 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 08.2014
Beiträge: 104
Geschlecht: männlich
3


Einige Wochen waren vergangen. Loras wurde ohne Probleme in dem Söldnertrupp aufgenommen, hatte sich mitlerweile auch etwas eingelebt. Er hatte ein Zimmer in einem kleinen Gasthaus dauergemietet - auch wenn er kaum dort anzutreffen war. Er verbrachte viel Zeit mit Kampftraining, hatte sich sogar eine neue Rüstung leisten können. Sie war nichts besonderes, doch bot sie mehr Schutz als seine alte.


Der Trupp war augenscheinlich sehr elitär. Gute Rüstungen, Waffen, wohl auch eine gute Kampfausbildung besaßen die Mitglieder. Doch war ihm nach Wochen schon klar, dass er nicht am richtigen Platz war. Die Mitglieder, von denen der größte Teil alkoholabhängig war, machten sich nichts aus Aufträgen. Sie besaßen - seiner Meinung nach - kein Fünkchen Ehre. Sie zogen ihre Auftraggeber über den Tisch und erfüllten ihre Aufträge nur halbherzig. Statt seiner Meinung über die mangelnde Disziplin bezüglich der Vollständigkeit der Aufträge kundzutun, schwieg er es lieber tot. Bis zu einem Tag, der sein Leben mal wieder in eine andere Richtung tireb. Sie hatten den Auftrag, eine Adelsfamilie sicher nach Sturmwind zu eskortieren. Es verlief alles normal. Doch dann kamen sie an ein abgelegenes Fleckchen Erde, einen Ort, wo sicherlich keine Zeugen waren. "Los gehts, Jungs.", rief der Anführer des Trupps. Die Söldner um Loras begonnen, die Kutsche, in der die Familie saß, in Kleinholz zu verarbeiten. Sie stürmten raus, hilfeschreiend, doch niemand ausser die Söldner hörten sie. Loras schrie wütend: "Habt ihr sie noch alle? Was beim Nether tut ihr da?" Er bekam keine Antwort. Die Anderen lachten nur. Wahrscheinlich waren sie zu betrunken, um irgendetwas sagen zu können. Sie töten den Vater, die Mutter - nach dem sie schreckliche Dinge mit ihr taten. Als der fetteste Söldner, den Loras je gesehen hat, grade den Jungen mit einem kleinen Dolch erstechen wollte, begann Loras, ohne mit der Wimper zu zucken, seine vermeintlichen Waffenbrüder zu attackieren. Er zertrümmerte einem nach dem anderen den Schädel. Sie wussten nicht wie ihnen geschieht. Er war im Blutrausch, bezwang binnen Sekunden die Söldner - welche wohl eher Verbrecher waren. Nur der Anführer blieb übrig. Ein gebrechlichter alter Sack, der sich versuchte gegen Loras zu wehren. Vergeblich. Mit einem gezielten Schlag zertrümmerte der mächtige Streitkolben das Bein des Mannes. Loras blickte ihm in die Augen, welche ihn hilflos anblickten. Er winselte um Gnade. Doch Loras kannte kein Erbarmen. Er schaute ihm tief in die Augen, sagte, bevor er ihm den Kolben in den Schädel rammte die Worte. "Ehrenloses Stück Scheisse." Dannach spuckte er ihm mit Freuden ins Gesicht. Er mochte ihn sowieso noch nie. Mit blutverschmierter Rüstung, einem Funkeln in den Augen, das für so manch einen wirklich beängstigend wirken könnte, drehte er sich zu dem Jungen um. Er und Loras waren die einzigsten Überlebenden des Massakers. Er nahm den Jungen auf den Arm, trug ihn bis zum nächsten Dorf. Er gab ihn in Obhut einer jungen Frau, die sich nach dem Anblick von Loras nicht wagte, dies zu widerfragen. Er verließ das Dorf wortlos. Die Leute blickten ihn alle an. Wohl nicht oft kam ein blutüberströmter, schwer gerüsteter Mann in das Dorf. Und schon garnicht mit einem kleinen Jungen im Schlepptau. Vielleicht fragten sie sich auch, wo der Geruch nach Blei herkam, den Loras ausstrahlte - doch dies war offensichtlich. Er kehrte zu dem Quartier des Trupps zurück. Die Mitglieder die dort blieben, waren entweder zu betrunken um ihn zu bemerken, oder sie schliefen. Er packte seine Sachen, stieg auf sein Pferd und ritt gen Elwynn.


Als er die Grenze längst hinter sich hatte, kam er in einem kleinen Dorf an, wo er prompt in die Gaststätte ging und sich ein Zimmer mietete. Nach dem er seine Rüstung sauber machte, und sich gewaschen hatte, ging er in die dortige Taverne, um sich nach Arbeit umzuhören. Er kam ins Gespräch mit einem Bauern, der ihm von einem sehr reichen Mann erzählte, der sein Haus ganz in der nähe hat. Loras beschloss, dort Arbeit zu suchen. Arbeit, die seinen Fähigkeiten gerecht wird.

_________________
"Möge das Schlachtfeld
meine Leinwand,
und das Blut meiner
Feinde die Farbe sein."


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vergangenes
BeitragVerfasst: 13. Nov 2014, 15:15 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 08.2014
Beiträge: 104
Geschlecht: männlich
4


Nachmittag. Die Sonne schien, es war ein wunderschöner Sommertag. Loras hatte Arbeit bei dem alten, reichen, fetten Sack gefunden. Er war seine Leibwache. Dieser Mann hatte so viel Angst um sein Geld, dass er sich einen Leibwächter kaufen musste. In Loras' Augen war dies sehr erbärmlich. Doch es war sein Auftrag, diesen Mann zu beschützen. Dennoch war er nur ein Auftraggeber für ihn, nicht mehr und nicht weniger. Doch musste er diesen Auftraggeber eben schützen.

Ein Paar Wochen waren vergangen. Er wich dem alten Sack keine Sekunde von der Seite, war wie sein Schatten. Auch wenn dies extrem langweilig war, er sich danach sehnte, auf dem Schlachtfeld zu stehen und seine Feinde zu vernichten, erfüllte er den Auftrag. Bis zu einem Tag. Ein berühmter Mann - auch wenn Loras ihn nicht kannte, kam zu dem Auftraggeber. Es war ein Söldner. Er führte eine Söldnereinheit, eine sehr reiche noch dazu, an. Er sah sofort was in dem jungen Loras steckte. Kampfgeist. Mut. Er besaß eine sehr gute Menschenkentniss. Ohne lange zu zögern unterbreitete er dem Alten ein Angebot. "Was wollt ihr für den Jungen? Ich zahle euch einen Preis, den ihr nicht abschlagen könnt." als der alte Mann grade dem Sölder antworten wollte, sprach Loras für sich selbst. "Einen Preis? Was beim Nether glaubt ihr, wer ich bin? Sein Besitz? Fragt mich, wenn ihr Interesse an einem fähigen Kämpfer habt, doch fragt nicht... den da. Ich bin ein freischaffender Söldner. Kein Sklave oder dergleichen." Der alte Söldner lachte laut auf. "Achso, Jungchen? Na dann werde ich dich fragen. Doch erwarte keinen Kaufpreis." er grinste breit "Ich lade dich ein - was eine große Ehre ist - meinem Söldnertrupp beizutreten. fähige Kämpfer werden immer gebraucht." Loras nickte nur. Er verließ den alten Mann, packte seine Sachen und ließ sich zum Schluss auszahlen. Es war nicht viel, doch viel brauchte er auch nicht. Die beiden Söldner ritten los. Sie ritten lange, um zu dem Schiff zu gelangen. Loras wusste nicht, wo er war, wo das Schiff war, noch wo sie hinsegelten. Doch er wusste, das alles besser war, als den dämlichen Lakai eines alten geizigen Mannes zu spielen. Der alte Söldner verriet Loras wo sie hinsegelten. "Kalimdor. Wer oder was ist Kalimdor?" fragte er sich verwirrt. Der Söldner antwortete, in der gewohnten rauchigen Stimme: "Ein neuer Kontinent. Erhoffe mir viele Verdienstmöglichkeiten." Loras fragte auch nicht weiter, wollte einfach nur das Schiff erreichen. Die Sonne ging langsam unter. Sie verladeten ihre Sachen an Bord, hatten beide eine Kajüte für sich allein. Einen Luxus, den Loras eine lange Zeit nicht hatte. Er wusste, bald, würde alles besser laufen.


Was der alte Söldner im Wald von Elwynn trieb, das fragte sich Loras nie. Es war nicht von Bedeutung für ihn. Wieso auch? Wichtig war nur, dass er von dort verschwinden konnte. Wichtig war nur das Hier und Jetzt. Nicht die Vergangenheit, nicht die Zukunft. "Nur das hier und Jetzt.." sagte er langsam und nachdenklich, als er auf das offene Meer schaute, in den Sonnenuntergang segelnd. "Nur das Hier und Jetzt.."

_________________
"Möge das Schlachtfeld
meine Leinwand,
und das Blut meiner
Feinde die Farbe sein."


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vergangenes
BeitragVerfasst: 27. Apr 2016, 17:23 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 08.2014
Beiträge: 104
Geschlecht: männlich
Getrampel, aufwirbelnder Schlamm - das Rauschen des Windes und die sonst so zahlreichen Tiergeräusche der Grizzlyhügel werden von den marschierenden Orcs übertönt. "Dreißig Plattenträger. Zwei Hauptmänner - ein leichter Schütze, ein schwer gerüsteter Schildträger." flüstert Wilfred, dem nach der Verletzung des Hauptmanns das Kommando über den Späherzug, bestehend aus vierzig leicht gerüsteten Schützen und Kurzschwertschwingern, übertragen wurde. Der Gefreite nickt. "Alles klar.", flüstert er, gibt der Gruppe auf der anderen Seite der umhügelten Straße ein Handzeichen - ein Nicken folgt erneut. Wilfred, der den Hauptmann mit dem Schild in seinem leeren Blick gefangen hält, legt einen Pfeil in die Sehne. "Der Karren soll unversehrt bleiben. Wir brauchen die Munition - wenn die Frontlinie wegen eures Fehlers bricht, könnt ihr euren Familien gleich euer Testament zuschicken.", mahnt er die Männer zur Vorsicht, ohne den fetten Orc aus den Augen zu lassen. Er spannt, er zielt, er lässt den Pfeil sausen - mitten durch den Schädel. Der Orc fällt blutend zu Boden, rührt sich nicht und gibt keinen Mucks von sich. "Hinterhalt!" brüllt der andere Hauptmann, kurz bevor ihn zwei Pfeile durchbohren - denn noch während er brüllt stürmen die ersten Späher die Hügel hinunter in den Kampf, Pfeile surren durch die Luft und ein Orc nach dem anderen fällt. Wilfred, der die Position wahrt, überblickt einen Pfeil nach dem anderen verschießend die Situation. "Zwanzig!", brüllt der Späher, die Situation trotz des Kampfes abschätzend überblickend. Vier Nahkämpfer der Allianz sind gefallen - der Hauptmann kämpft weiter, trotz der Pfeile in seinem Leib. Er fällt einen nach dem anderen, hat sich die Axt eines toten Rekruten geschnappt und schlachtet. Schlachtet solange, bis Wilfred ihm mit einem gut platzierten Pfeil in den Hinterkopf den Garaus macht. "Fünfzehn!", brüllt er, im Angesicht der fallenden Allianzsoldaten. Trotz des Überraschungsmomentes fallen die leichten Truppen unter Wilfred wie die Fliegen - die Orcs sind stahlhart und zäh wie Leder. "Zehn!" - fünf weitere Orcs sind gefallen. Es herrscht nach wie vor ein heilloses Durcheinander - aus jeder Richtung fliegen Pfeile, auf dem Waldweg liegen unzählige tote Orcs. Wilfred jagt einen Pfeil nach dem anderen in grünes Fleisch. Die anderen Bogenschützen treffen auch, zahlreich sind ihre Abschüsse allerdings nicht. Die Nahkämpfer scheinen überfordert - mehr schlecht als recht setzen sie sich gegen die Orcs zur Wehr, schaffen es aber, im Gewirr der Schlacht die Überhand zu gewinnen. Während die Schützen die Flüchtigen aufhalten, setzten die Schwertschwinger den letzten verblieben Orcs zu. "Fünf!", schreit Wilfred. Und keine zehn Sekunden später wurden auch die letzten Grünhäute besiegt. Das blutige Scharmützel wurde zugunsten der Allianz entschieden. Als die Hektik nun verflogen ist, marschieren die Bogenschützen den Hügel hinunter, zerren die Verwundeten an den Straßenrand und versorgen sie, der Rest kümmert sich um die Wagenladung. Ohne auf den von grünem, toten Fleisch übersähten Boden zu sehen marschiert Wilfred zum Karren. "Miller, Jackson, auf den Karren. Ihr fahrt das Teil zum Lager.", meint er leise, die Beute begutachtend. Er nimmt sich eine der Granaten, in einer kleinen Holzkiste gelagert, in die Hand. "Schützen!", brüllt er, während er sich umdreht. "Ihr bildet die Nach-, als auch die Vorhut! Seht zu, dass wir nicht überrascht werden.", befiehlt er ihnen. Dann dreht er sich um, legt die Granate zurück in die Kiste. "Und die Schwerter bilden vorne und hinten drei Zweierreihen um den Karren."

Nachdem die Leichen an den Wegrand geschafft wurden und die Verwundeten, unter denen kein Schwerverletzter war, wieder auf den Beinen waren und versorgt wurden, ging die Reise weiter.

"Is' echt 'ne Schande, dass für'n bisschen Munition acht Männer geopfert wurden. Meinst nich', Koch?", will Miller vom vorrübergehenden Zugführer wissen, der sich auf den Karren gesetzt hat und die Gegend überblickt. "Halt die Schnauze und fahr' den Karren nicht vom Weg runter.", antwortet er, geblendet von der grellen Mittagssonne. Er dreht den Kopf, schaut zu den zwei Karrenfahrern. "Wir sind um unzählige Granaten und Mörsergeschosse reicher - bringt uns näher an den Sieg und um einiges weiter weg von der Niederlage. Bist also schneller bei deiner fetten Alten unten in Sturmwind. Der kannst du dann den Kopf volljammern. Aber halt jetzt bloß die Fresse - die, die da oben krepiert sind, wussten, dass es jede Sekunde vorbei sein kann." - und mit diesen Worten kneift er die Augen leicht zusammen, dreht den Kopf wieder um und schaut sich, immer noch etwas geblendet von Sonne, in der Gegend um. Miller indes schaut kurz zu Jackson, zuckt mit den Schultern und bekommt als Antwort von ihm nur ein spöttisches Grinsen. Der Zug marschiert weiter, die Schützen kundschaften den Wald aus, wollen auf alles vorbereitet sein. Keine Zwischenfälle, keine feindlichen Angriffe und keine weiteren, dummen Fragen folgen.

Einige Stunden vergehen, die Sonne steht nun an ihrem höchsten Punkt und ihre Hitze bringt den Zug in Wallung. "Es is' so scheisse heiß.", kommt es von hinten. "Ich geh' hier noch kaputt!", ertönt es von vorne. Wilfred schweigt, er schweigt schon seit einer Weile. Er blickt wieder nach vorne, fixiert Miller mit seinen blassgrünen Augen. "Wall in Sicht?", will er knapp wissen. "Ja - müssten in 'ner halben Stunde da sein.", heisst es dann von dem Karrenfahrer. "Treffen um fünfzehnhundert ein!", brüllt Wilfred vom Karren aus. "Bis dahin: Schnauze halten! Ihr seit Soldaten, keine siebenjährigen Messdiener - ich kann euer Gejammer nicht mehr ertragen!", bellt er den Spähern rau entgegen - und schließlich halten auch alle die Klappe. "Wenn wir am Fort sind könnt ihr essen, trinken und im See ein Bad nehmen. Bei Sonnenuntergang ist Appell - der Kommandant hat Neuigkeiten und frische Befehle!", lässt Wilfred nun verlauten. Und das soll auch das Letzte sein, was man die Reise über von ihm hört. Der Zug kommt pünktlich, ohne Probleme und stillschweigend im Fort der Allianz an. Die Männer waschen sich, essen und trinken, unterhalten sich mit dagebliebenen Freunden. Wilfred indes liefert den Karren beim Lagermeister ab, macht Meldung beim Kommandanten und geht danach in sein Zelt - er setzt den Bericht auf. Beim Appell, das ist das Einzige, was Wilfred wirklich interessiert, verkündet der Kommandant: "Diese Garnison hat gute Arbeit geleistet; die Frontlinie wurde gehalten und Kavallerie konnte die letzten Hordentruppen in diesem Gebiet zurückschlagen. Wir verlassen die Grizzlyhügel, Männer. Vom Oberkommando kam der Befehl, die hiesigen Garnisonstruppen zu sammeln und nach Norden zu ziehen - wir marschieren nach Eiskrone!"

_________________
"Möge das Schlachtfeld
meine Leinwand,
und das Blut meiner
Feinde die Farbe sein."


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vergangenes
BeitragVerfasst: 10. Jan 2017, 17:35 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 08.2014
Beiträge: 104
Geschlecht: männlich
Bewölkter Himmel, drückende Wärme. Es ist schwül - viel zu schwül. Vier Augen richten sich auf ein weiträumiges Feld. Das Gras ist trocken, abgestorben, die Blumen - einst blühend in unverkennbarer Idylle - sind verwelkt. Es riecht abartig, es riecht verfault. Es riecht nach fauligem Fleisch. Aus der Ferne dringt das unverwechselbare Stöhnen des wandelnden Tods in vier Ohren. Vier Augen blicken auf eine Schar von mindestens sechs dutzend hirnlosen Ghulen. Sie halten gradewegs auf zwei Männer zu. Sie sehen sich ähnlich. Braune, kurze Haare, rasierte Bärte, markante, ansehnliche Gesichter. Sie sind jung - haben grade die zwanzig erreicht. Der naheliegendste Gedanke ist, dass sie aus dem selben Mutterleib kommen - so ähnlich sehen sie sich. Sie sind groß. Sie sind breit gebaut - Muskeln, die man nur durch hartes Training erlangt. Sie tragen die selben Rüstungen. Hellbraunes, leichtes Leder, welches Agilität gewährleistet. Jeweils zwei Klingen - Kurzschwerter - beidhändig bewaffnete Soldaten. Vermutlich Späher. Über der Rüstung tragen sie ein Wams - die zerschlissene Heraldik des scharlachroten Kreuzzuges. Sie sehen sich an, haben die Klingen gezogen. Der Tod nähert sich, nähert sich langsam. Sie haben sicher noch zwei Minuten.

"Zwei Minuten, hm, William?", spricht der Kleinere der beiden. Es ist nur ein minimaler Unterschied, doch fällt er auf. "Zwei Minuten..", entgegnet der Größere. William. Sein Name, ganz offensichtlich. "Glaubst du, sie schaffen es rechtzeitig?", spricht der Kleinere weiter. Er scheint nicht aufgeregt. Scheint im Angesicht dessen, was da auf ihn zukommt, keineswegs beunruhigt. Sie beide nicht. "Wenn er das gesagt hat, dann wird er kommen." - William schaut wieder nach vorne, ehe er weiterspricht. "Hab' Vertrauen, Abraham.", folgen ruhige Worte, während verengte Augen die Gegend absuchen, alle Möglichkeiten mit jeder verfügbaren Zelle des Gehirns ergründen. Nach zehn Herzschlägen schaut er wieder zum Kleineren, formt die Stimme zu Worten. "Du weißt, was zu tun ist?" - "Ja", gibt dieser von sich, selbstsicher. "Gut.", nickt William ihm zu. Abraham - sich nun sicher, dass er sich nicht sicher ist, der spricht erneut: "Wenn wir es nicht schaffen.." - "Dann wird unser Ende bitter, kleiner Bruder." - William schafft keinen Platz für solcherlei Gedanken. Der Kampf steht bevor. Zwei gegen den Rest. Den großen Rest. Den Rest, bei dem sich sicher manch anderer eingenässt hätte. Aber nicht diese beiden. William schaut seinen Bruder noch einen Moment an, ehe er gewichtig, gar träge nickt. "Also lassen wir's drauf ankommen." - und das Nicken des kleinen Bruders folgt zur Bestätigung. Ein Herzschlag. Sie sprinten. Sprinten mit gezogenen Klingen, kampfbereit und darauf aus, den wandelnden, bösartigen Hunger zu vernichten. Ihre Wege gehen in die Breite, ihre Schritte tragen sie an die Flanken der Geißelbrut - sie treiben sie auseinander. Das verdorrte Gras gibt unangenehme Geräusche von sich, bei jedem Schritt - jedem der schnellen, zielführenden Schritte. Sie haben die Flanken erreicht, wenn sie noch zehn Meter laufen. Die Herzschläge werden wilder, werden ungezähmter, ebenso wie die Bewegungen. Die Masse teilt sich. Genug für jeden Bruder - genug, ihnen ein Ende zu bereiten, auf das mancherlei Orc neidisch wäre. Sie verfolgen die Brüder. Direkt hinein? Selbstmord. Sie treiben die Fluten des Todes mit sich, hinter sich hier. Zwanzig Herzschläge. Dann geht es los. Der Gestank ist heftig, das hirnlose Stöhnen fast unerträglich. Doch das kümmert die Brüder nicht. Kaum dass der erste Ghul ihre Position erreicht hat, zertrennt Stahl die drückende, feuchte Luft und fauliges Fleisch. Drei Kerben - rechte Flanke. William. An der linken Flanke wütet Abraham. Fünf Kerben auf jeder Seite. Vierzig Meter trennen die beiden, außerdem unzählige Tote, die nach und nach zu fallen scheinen. Doch es werden einfach nicht weniger. Sieben Kerben links, neun rechts. Wie ein Heuschreckenschwarm - es werden einfach nicht weniger. Die Brüder befinden sich im Rausch, in völliger, vernichtender Ekstase. Flinke, gar elegante Bewegungen, präzise Schwerthiebe - die beiden sind fähige Kämpfer. Talentiert - gradezu dafür geboren, zu schlachten. Doch scheinen die Hirnlosen einfach nicht weniger zu werden. "HÖRST DU SIE SCHON?!" - ein wilder, bebender Ruf zwischen zwei Schwertstreichen. Abraham gerät allmählich in Bedrängnis. Fünfzehn Kerben, auf beiden Seiten. "KÄMPF'!" - ein enthauptender Hieb - "WEITER!" - und da ein abgetrennter Torso. William - er ist in seinem Element. Untote "töten" - das kann er gleich einer Maschine. Mindestens eine Minute ist vergangen. Sterben die Toten überhaupt? Taucht für jeden der fällt, gleich eine handvoll neue auf? Es werden nicht weniger. Es können niemals nur sechs dutzend gewesen sein. Die Brüder dünnen die Schar ohne Unterlass weiter aus, während aus der Ferne das Galoppieren mehrerer Pferde laut wird. Durch den Lärm - dieses widerwärtige Stöhnen - kaum zu hören. Noch scheinen die Ghule keine Gefahr für die beiden Brüder. Sie sehen vor sich nur den Tod. Den wandelnden Tod. Tunnelblick - verdorbenes Blut, damit sind sie eingedeckt. Stehen in Gliedmaßen, in Pfützen dieses fauligen Blutes. In stinkenden Eingeweiden, massenweise. Es sieht unbeschreiblich aus - unbeschreiblich ekelhaft, wenngleich es den Brüdern nichts ausmacht. Gar unbesonnen, im Rausch - in beschriebener Ekstase - schlachten sie weiter. Ghul um Ghul fällt. Das Galoppieren kommt näher. Hören die Brüder es überhaupt? Es rückt näher, näher und näher, gleich dem Tod, den die Brüder da bekämpfen. Und dann kommt es über den Tod.. das Ende - das Ende in Form einer kleinen Reiterkohorte, die den Tod einfach niederreitet, bewaffnet mit Speeren, Lanzen. Einer schwingt einen Kriegshammer, der da gewaltiger nicht sein könnte. Das rauscht in Sekundenbruchteilen vor den Augen der beiden Brüder vorbei. Und dann ist er weg, der Tod. William enthauptet den letzten vor sich, während bei Abraham nichts mehr steht. "WUUUUUUUUUHUUUUUUUUUUUUUU!" - das ist der Laut, den der erste Reiter von sich gibt. "Die haben wir sowas von in ihren fauligen, stinkenden Arsch gefickt! Gnahahahaha!" - der Kerl freut sich. Freut sich riesig. Riesig - das passende Wort für ihn. Ein Gigant, gehüllt in schmucklose, rote Plattenrüstung. Kein Helm - langes, braunes, traumhaftes Haar und einen Vollbart. Er scheint kaum älter als zwanzig. Das Faulblut der Ghule klebt ihm nur an den Beinschienen. Sein Kriegshammer ist getränkt damit - diesen, den er triumphierend in die Luft streckt, das Pferd zum Wenden bringt und verlangsamt, auf die beiden Brüder zuhält. Sie schnaufen erschöpft, sind über und über besudelt. Die restlichen Reiter folgen dem Giganten. Allesamt tragen sie das scharlachrote Wams und Plattenrüstungen.

"Wie gerufen, Bruder..", hustet Abraham dem ersten Reiter entgegen - diesem Koloss. Er scheint die Reiter ganz offensichtlich zu befehligen, wenngleich es nur fünfzehn sind. "Tja, auf mich is' eben Verlass! Gnehehehe.." - er ist guter Laune, gar an Manie grenzend. "Mondmoor?", will William wissen, dessen Begeisterung sich in Grenzen hält - oder sich einfach nicht anmerken lässt. Er spricht ruhig - scheint die Ruhe in Person. "Steht noch, Bruderherz! Steht noch!" - "Gut.", nickt William. "Was sagen die Späher?", fährt er fort. "Njahh - sieht gut aus! Fünf solcher Horden sind unterwegs nach Mahnbrad." - "Ankunft?" - "Naah, im Abendrot." - "Gut - wir machen's wie hier. Halt deine Truppe unterwegs bei Laune. Süd-südwest is' Treffpunkt. Nördlich von Hellhain is'ne Sichtung gemacht worden. Du sollst dich darum kümmern." - "Lieeeeehiiieeeebend geeeern!", grinst der Hüne breit. "Mh.. gut, gut.", nickt William. "Wir sehen uns heute Abend.", spricht er weiter. Der Hüne nickt William zu. "Alles klar!" - und schon wendet er den Gaul, während William weitere Worte verlauten lässt: "Und pass auf dich auf, kleiner Bruder." - "Jaja, du auch, Pissnelke!" - das war des Hünen Antwort auf die Sorge des großen Bruders. Und so trennen sich die Wege der drei - und der vierzehn anderen Reiter - wieder. William und Abraham ziehen westwärts, während der namenlose Hüne seine Reiter in den Norden führt.

_________________
"Möge das Schlachtfeld
meine Leinwand,
und das Blut meiner
Feinde die Farbe sein."


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 6 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
© phpBB® Forum Software | phpBB3 Forum von phpBB8.de
» Kontakt & Rechtliches Support / Hilfe Forum Gooof Webdesign Kostenloses Forum Dein Forumo Forum web tracker