Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
Aktuelle Zeit: 8. Dez 2016, 12:49

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 19 Beiträge ] Gehe zu Seite  1, 2  Nächste
AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
BeitragVerfasst: 16. Jul 2012, 16:22 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 01.2011
Beiträge: 372
Wohnort: Barbarossapfalz
Geschlecht: weiblich
Der Tag X und die Boten des Fluches

Die Mauer war groß.. und genauso groß war die Angst vor der Welt hinter dem sicheren Wall aus Steinblöcken und Holz.
Gilneas lebte verborgen.. unentdeckt.. und leise vor sich hin seit dem zweiten Krieg. Sie bekammen nichts mit was
drausen geschah, ob das das beste ist ? Eine kleine einsame Welt in einer großen kriegerischen Welt.

Die Handschellen rasselten leise als die junge Frau, mit den rot-braunen Haaren, sie vom Gürtel nahm und dem
Mann welcher vor Ihr kniete mit auf dem Rücken gehaltenen Armen sie um die Handgelenke legte. Der rechte Soldat
packte den Mann sogleich am Oberarm und zerrte Ihn rauf.
"Und ab hinter die Gitterstäben zu deinen Freunden." sprach der Wachmann noch eher er mit dem Gefangenen los ging.
Die Frau blickte mit einem seufzen nach. Im Grunde hat der Mann nichts schlimmes getan. Er war Arm und laut seiner Aussage
hatten Seine Frau und die zwei Kinder nichts zu essen. Er wollte nur etwas Brot holen. Das holen entpuppte sich dann
als stehlen und man erwischte Ihn dabei. Er würde wohl eine Hand als Strafe abgeschlagen bekommen.
Nachdenklich und mit langsamen schritten ging die Wachfrau durch die Gassen von Gilneas. Es war schon recht spät und bald
würde man sich in der Kathedrale auffinden um zu beten.
Es war eine schwere Zeit. Immer mehr Verbrecher wurden festgenommen.. und man sprach immer mehr von Wesen.. Groß wie eine Kutsche,
Klauen so lang wie ein Dolch... Reißzähne die im Mondschein glänzten.. und Augen.. so hell wie das Feuer.
Natürlich sprach man den Leuten gut zu, das seien nur gerüchte. Aber die zerfetzten Leichen sprachen was anderes.
Irgendwas war in Gilneas und es schlachtet ohne ein Grund Menschen ab.. Alte sowie junge.

An der Kathedrale angekommen hörte die Frau schon von weitem Ihren Namen rufen.
"Suadya !!"
Lächelnd nahm Suadya Ihren Helm ab und bewegte sich auf das Mädchen zu, was da mit den Armen wild wedelte und freudig Ihren Namen
über die vereinzelten Leute schrie. Seit der Gerüchte trauten sich immer wenigere bei Anbruch der Dämmerung raus.
"Hey.. Veralis. Wo sind Mutter und Vater." fragte Suadya.
"Da drüben. Reden mit den Nachbarn." Verais sprang auf Suadya zu und nahm Sie liebevoll in die Arme.
"Und was machst Du hier?" Suadya streichelte Ihrer Schwester die Haare aus dem Gesicht und hob Sie dann rauf.
"Mutter sagte ich darf mit. Sie will mich nicht alleine daheim lassen." fröhlich lächeln, etwas mehr zu sehn, jetzt wo Veralis hochgehoben wurde,
winkte Sie wild Ihren Eltern. Suadya bewegte sich auf die kleine Gruppe zu.
"Ach.. Da bist Du ja." Suadyas Mutter kamm auf Sie und küsste Ihr auf die Stirn, der Vater drehte sich und nickte nur brummend.
Er Wachhauptmann und seit den Morden etwas launisch.. Was man nur zu gut verstehn konnte.
Dann erklang die Glocken.
"Ah.. wir können." mit einem lächeln ging Suadyas Mutter rein, gefolgt vom Vater. Aber irgendwas stimmte nicht.
Suadya bemerkte sofort das das lächeln Ihrer Mutter nur gespielt war. Das Ihre Vater verklemmter und stiller wirkte als sonst.
Aber das hat Zeit.. Sie würde das später nachfragen. Also ging sie mit Verlais auf den Armen in die Kathedrale.
Bis jetzt.. verlief der Tag und der Abend gut.

_________________
Träume nicht Dein Leben.
Lebe Deinen Traum!


Zuletzt geändert von Syra am 19. Jul 2012, 08:12, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
BeitragVerfasst: 19. Jul 2012, 08:06 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 01.2011
Beiträge: 372
Wohnort: Barbarossapfalz
Geschlecht: weiblich
Plötzlich hallte ein Schrei durch die Kathedrale. Suadya zuckte zusammen und drehte sich rasch um,
eine Hand am Schwertgriff die andere schützend vor Veralis Brustkorb haltend, die sich ängstlich hinter Ihrer großen
Schwester versteckte. Es war toten stille..
Dann torkelte eine Frau in die Kathedrale.. Ihre Klamotten hingen in Fetzen an Ihr herab, das Blut.. aus den langen Furchen quer über
Brust und Bauch, tropfte zu Boden. Verlas schrie quietschend auf und grub das Gesicht versteckend an Suadya, Sie starrte die
Frau, welche nun zusammen brach auf die Knie und etwas nuschelte von "Die Bestie.. Sie ist hier.." an und dann auf den
Rücken nach hinten kippte.
Dann brach das Chaos aus. Dutzende Menschen wollten aus der Kathedrale.. und von drausen erklangen immer mehr geschreie..
"Suadya ! Schnapp Dir Verlais und Deine Mutter. Geht nach Haus und versteckt Euch im Keller. Macht niemanden auf ! Nicht mal mir"
Ihr Vater sah Suadya ernst an.. Dann hechtete Er auch schon mit der Masse raus. Suadya schnappte sich Ihre kleine Schwester und hob Sie
auf die Arme. Veralis hatte zu weinen angefangen.
"Mutter!?" der ruft hallte durch die Kathedrale, dann tauchte eine etwas ältere Frau auf mit roten Haaren.
"Gib mir Veralis, Kind."
Suadya gehorschte und gab Ihrer Mutter die Kleine. Dann zog Sie Ihr Schwert aus der Scheide.
"Zum Anwesen. Bleibt dicht hinter mir. Egal was passiert.. geht.. Geht weiter !" Suadyas Stimme war ernst und lies keinem
die Chance dagegen etwas zus agen. Vielleicht weil jeder weis das Sie recht hatt.
Dann gingen sie raus.
Drausen rannten Menschen panisch umher und schrien was. Soldaten marschierten in kleineren Gruppen über den großen
Platz. Und dann sah Suadya die "Bestie".
"Halt Veralis die Augen zu.." Befahlt Sie Ihrer Mutter, welche sogleich Verlais die Hand vor die Augen hielt und sie noch enger an sich drückte.
Das.. Wesen war wahrlich groß.. bestimmt über 2 Meter. Es hatte am ganzen Körper dunkel braunes Fell.. Die Klauen gruben sich gerade in den
Leib eines auf dem toten liegenden Soldaten.. Die Schnauze mit den spitzen Reißzähnen bewegte sich schnüffelnt über den Leichnam, mit langen
angelegten Ohren. Dann hob es den massigen Kopf und zwei glühend helle Augen starrten Suadya direkt an.
Sie verschwendete jedoch keine Zeit mit erstarrt dastehn. Nein. Sie schnappte sich mit der freien Hand den Arm Ihrer Mutter und zerrte Sie mit sich.
Über den Platz nach links. Sie mussten weg von hier.. weg von der freien Fläche.
Irgend etwas sagte Ihr das diese Wesen.. auf einer freien Fläche gefährlicher waren wie in den Gassen.
Sie hasteten weiter.. Hin und wieder erblickte Suadya kämpfende Soldaten. Wie Sie mit Schwert und Schild sich gegen die
Klauenhiebe zur wehr setzten oder selber versuchten ein Stich zu setzen in den Körper der Bestie.
Dann erreichten sie die Gebäude und bogen in die erste Gasse ein. Hier war weniger los. Nur rennende Menschen die panisch nach wen
ruften oder verängstigt schrien.
Suadya zertte Ihre Mutter mit Veralis weiter. Es war nicht mehr weit bis zum Anwesen Ihrer Familie. Drei Blocks...
Doch dann sprang ihnen plötzlich was dunkles großes in den Weg.. Suadya stoppte sofort und schupste Ihre Mutter
reflexartig hinter einen Karren. Veralis schrie weinend auf. Die Ohren der Bestie zuckten und langsam drehte es sich zu Suadya um.
Das Fell, schwarz wie Kohle, war an manchen Stellen glänzend.. als wäre es nass. Suadya blickte direkt in die großen roten
Augen. Kurz darauf sprang das Wesen auch schon knurrend los, die Beute witternd, welche die junge Frau für das Tier war.
Aber Sie reagierte fast genauso schnell. Als die Klauenpranke auf Sie zu flog, mehr wie ein dunkler Schleier, hob Sie abwehrend
den Säbel... Dann spürte Sie nur noch einen ruck durch Ihren Arm, was Sie schmerzhaft aufkeuchen lies und seitlich zu Boden fiehl.
Neben Ihr lag die halb abgeschniite Pranke. Die Bestie schrie unter schmerzen auf und anstat zu flüchten setzte es Suadya nach.
Es schlug mit der anderen Pranke nach Ihr und traff Suadya mehrmals.. dann ertönte ein Schuss und die Bestiel fiehl leblos um.
Verwirrt blickte Suadya sich um.. und erkannt Markel. Ein guter Freund Ihres Vaters.
Er ging zu dem Leichnam der Bestie und schoss ihr mit dem Gewehr nochmal in den Kopf. Dann eilte Er zu Suadya und half Ihr auf.
"Alles in Ordnung bei Euch ?" Er wirkte besorgt und betrachetet Suadyas Wunden.
"Es geht schon. Wir müssen zum Anwesen und in den Keller." meinte Suadya nur.
Markel nikte und blickte dann zu Suadyas Mutter und der Veralis als jene aus dem Versteck hinter der Karre hervorkammen.
"Gut.. Dann nichts wie los. Wo ist Dein Vater?"
"Ich weis es nicht.."
Markel runzelte nur die Stirn und nickte dann. Zu viert schritten sie dann durch die Gassen und erreichten ohne neue Begegnugen
das Anwesen. Sie öffneten die Kellertür und gingen runter. Als die Holztüren in das Schloss fiehlen breitete sich eine
unangenehme Stille aus. Unterbrochen vom schluchzen Veralis.

_________________
Träume nicht Dein Leben.
Lebe Deinen Traum!


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
BeitragVerfasst: 21. Jul 2012, 07:19 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 01.2011
Beiträge: 372
Wohnort: Barbarossapfalz
Geschlecht: weiblich
Tagebuch von Suadya

Ist die Welt hinter den Mauern nun endlich zu uns durchgedrungen ? Woher sonst sollten diese Wesen den sonst kommen.
All die Jahre ist nichts passierte. Wir lebten friedlich und unentdeckt.. aber nun.. scheint das
Schicksal uns wohl herauszufordern. Dem sind wir aber nicht gewachsen. Oder doch ? Jede Herausforderung
hat eine Lösung.. man kann sie bewältigen.. Nur wie..
Wir sind nun seit einem Tag im Keller.. Vater ist noch nicht zurück gekehrt. Drei mal hat es an der
Holztür gekratzt.. Markel stand jedesmal mit der Schrotflinte vor der kleinen Treppe die rauf
führte.. um alles zu erschiesen was nicht menschlich ist.
Veralis schläft. Mutter hat Ihr was gegeben, das Sie immer im Keller lagert. Ein Kraut das
die Nerven beruhigt. Sie soll nicht den ganzen Horror miterleben.
Dazu machte sich Mutter aber auch große Sorgen um Vater. Nur berechtigt. Wo immer Er war.. Er war da drausen
bei diesen Tieren..
Am zweiten Tage meinte Markel er würde rausgehn wollen um nachzusehn, da es seit ein par Stunden freidlich still ist.
Mutter wollte dies natürlich nicht, besonders als ich sagte ich gehe mit.
Aber es war meine Pflicht. Auch wenn Vater gesagt hat wir sollen den Keller nicht verlassen..
Markel wartet noch ein par Stunden um sich zu vergewissern das wirklich nichts los ist drausen.
Ob alle Bestien tot waren ? Oder.. alle Soldaten und Vater.. Nein ! Daran werd ich nicht denken.
Vater war ein guter kämpfer. Auch wenn Er es nicht mochte.
Ich bastelte noch schnell für Veralis eine Puppe zusammen aus Reiskörnern und Stofffetzen die ich fand.
Es wird sie ablenken und freuen.
Dann meinte Markel es geht raus.. Er sammelte noch schnell was..
Ich muss nun aufhören liebes Tagebuch. Vielleicht sehn wir uns nocheinmal und ich kann aufschreiben was
da drausen passiert ist, weshalb es so still ist.
Veralis wird so lange auf dich aufpassen. Mach es gut.

_________________
Träume nicht Dein Leben.
Lebe Deinen Traum!


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
BeitragVerfasst: 25. Jul 2012, 12:20 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 01.2011
Beiträge: 372
Wohnort: Barbarossapfalz
Geschlecht: weiblich
Ein leises flüstern, erzeugt vom Wind, huschte durch die Gassen von Gilneas..
Es war still... tödlich still.
Markel und Suadya gingen wachsam und vor allem leise über die Straßen des Viertels.
Immer mit aufmerksamen Blick, der die Umgebunge absucht, nach allem.. ob nun
Bestie oder Verletzte.
Als beide um eine Ecke bogen... sahen sie eine Person, mitten auf der Straße hockend und
vor sich hin wimmern. Markel eilte sofort zu der verängstigenden Gestalt und kniete neben
Ihn hin.
"Herr ? Alles in Ordnung mit Euch ?" Markel sprach leise auf den Mann ein. Die Kleidung war
in fetzen. Suadya positionierte sich etwas abseits und behilet die Straße im Blickfeld. Sie
musterte den Mann kurz un bemerkte eine blutige Stelle an der Schulter..
Plötzlich fuhr der Mann hoch und schupste Marke kreischend weg, der stolpernd das Gleichgewicht
wiedererlangte und den Mann fragend ansah.
Doch der Mann schrie weiter.. Die Augen weit aufgerissen, panisch und ängstlich, das Gesicht
wie vor Schmerzen verzogen.
Suadya wich nach hinten aus, beobachtete das grauenhafte Schauspiel des Mannes.. Dann sackte
die Person auf die Knie.. Und nun konnte man Ihn auch verstehn was Er schrie.
"AHHHHH !! Es.. es frisst mich.. von innen.. Nein !! GEHT !! VERSCHWINDET !! Es.. es verlangt..
Es brennt... Diese schmerzen... TÖTET MICH !! BITTE !!! AHHHHH !! DIESE SCHMERZEN !!"
Suadya blickte zu Markel.. fragend und zugleich verzweifelt, dann legte Sie Ihre Gewehr an und zielte
auf den Mann der um den Tod flehte.
Sie wartete noch ein Moment.. wohl zu lange. Der auf dem Boden kauernde Mann sprang plötzlich auf
riss sich die Klamotten vom Leib. Suadya vernahm leise.. knackende.. reißende.. Geräusche..
Dann geschah alles sehr schnell. Die Gestalt war zu was anderem geworden.. Suadya schoss doch da
sprang das... Ungetüm auch schon auf Markel, der noch sein Schwert hob.
Beide prallten gegen die Hauswand hinter ihnen und Markel versuchte das Ungetüm von sich zu
bekommen, aber es war stärker wie er.. viel stärker.. Es grub die langen Zähne der Schnauze in den
Hals von Ihm. Blut spritze und Markel schrie unter schmerzen auf..
Suadya versuchte so schnell wie möglich das Gewehr nach zu laden.. mit zitternden Händen verlor Sie
aber die Patronen, also nahm Sie ihren Säbler und eilte zu den kämpfenden..
Doch bevor Sie da ankamm rollte schon der Kopf von Marke Ihr auf der Straße entgegen.
Suadya stopte und starrt das Gesicht.. die aufgerissenen Augen.. der entsetzte Blick, an.
Sie bemerkte von rechtzeitig ein Huschen ausm Augenwinkel und wich reflexartig zur Seite...
Vielleicht rettete Sie das vor dem Tod. Die Reißzähne der Bestie groben sich in den Oberarm
von Suadya.. mit einem starken zerren, schleuderte das Tier Sie meter weit weg auf die Straße.
Keuchend und mit einem brennenden schmerz im ganzen linken Arm, versuchte Suadya aufzustehn.
Doch benommen sackte Sie sogleich wieder zurück auf die Straße.. Ihr Augen huschten suchend umher.
Die Bestie streifte um Sie herum... blickte Sie an.. und knurrte leise.. Dann ging es auf Suadya langsam zu.
Direkt von vorne.. Krampfhaft schloss Suadya die rechte Hand um den Säblergriff.. und als das Tier nah genug
heran war.. stach Sie einfach zu.
Getroffen jaulte das Tier auf und wich nach hinten zurück. Der Säbler steckte immer noch in der Brust..
dann kippte es einfach nach hinten um.
Suadya lachte kehlig auf.. eher auch Sie seitlich umkippte..
Und das letzte was Sie höret was Ihr Herzklopfen, wie es raste.. das Blut rauschend durch die
Adern jagte.. und Sie dachte an... Nichts mehr.
Dunkelheit.

_________________
Träume nicht Dein Leben.
Lebe Deinen Traum!


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
BeitragVerfasst: 26. Jul 2012, 08:39 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 01.2011
Beiträge: 372
Wohnort: Barbarossapfalz
Geschlecht: weiblich
Die Kälte Nordends.. und die Kälte damals..

Nordend.. ein Land das von Tot und Leid nur so schreit. Ein Reich weit im Norden..
Eine vergessene Welt.. eine Welt.. wo Arthas oder auch der Lichkönig seine Reise
begann.
Aber das war Vergangenheit.. Er war besiegt. Und die Untoteseuche war unter
Kontrolle.. wie man so schön sagt.
Suadya war das alles aber egal. Sie war nun schon seit einem Jahr in den Grizzlyhügeln
um an einen Krieg teilzuhaben, der weit mehr forderte als Tote.. Er verlangte viel mehr
den einzelnen Streitern was ab.. Viele haben sich in diesem einen Jahr wohl sehr verändert.
Und immer war es kalt.. Tagsüber.. und über die Nacht.. Ein unsichtbarer Schleier kalten
totes war immer da..
Suadya blickte von der Ammertannhütte hinab auf das Meer.. wenn Sie sich konzentrierte
hörte Sie sogar das leise Rauschen der Wellen.
Und hinter Ihr vernahm Sie das ewige nörgeln von Grenam.. der immerzu über die Frauen
schimpfte sobald Er eine sah. Was Er wohl erlebt hat.. Viele sind zu stolz um etwas Geschehne
einfach zu akzeptieren. Sich damit abzufinden.. und einen neuen Weg einschlagen um daraus zu
lernen.
Der Wind wehte um Suadya rum und spielte mit Ihren mitlerweilen langen Haaren. Zu beginn
der Reise hatte Sie kürzere. Dann bemerkte Sie ein Schatten neben sich. Sie drehte den Kopf und
lächelte als es Alvrim war. Er blickte Sie auch an und schmunzelte zurück.
"Hey kleines.. Was stehst Du hier so rum ?" Sein Blick richtete sich wieder in den Wald.
"Ich bin am Nachdenken.." Suadya folgte seinem Beispiel und blickte ebenfalls in den Wald.
Irgendwo schrie ein Adler auf.
"Über was den ?"
"Über so vieles.. was bisher passierte.. was noch passieren könnte.. Und über die Kälte."
"Über... die Kälte ?" fragend blickte Alvrim Suadya an.
"Ja.. Ich dachte immer.. überall ist die Kälte gleich. Aber ich hab eine andere Kälte erlebt..
damals.. in Gilneas." Sie seufzte und lehnte sich dann an Alvrim ran mit verschränkten Armen.
Sie erinnerte sich noch genau.. Als aus der Dunkelheit... diese abnormale Kälte wurde..

_________________
Träume nicht Dein Leben.
Lebe Deinen Traum!


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
BeitragVerfasst: 15. Aug 2012, 14:05 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 01.2011
Beiträge: 372
Wohnort: Barbarossapfalz
Geschlecht: weiblich
Fluchkälte


Ich erinnere mich nicht mehr genau daran, was passiert ist. Vor allem
wie es passiert. Das einzige woran ich mich erinnere, sind Bruchstücke und
..... diese Kälte.
Als das Biest mich damals gebissen hatt, verlor ich kurz darauf das Bewusstsein.
Ich war froh zu leben.. doch habe ich mich zu früh gefreut
und damals habe ich mir gewünscht, ich wär gestorben.
Als ich meine Augen öffnete spührte ich.. ein Brennen in meinem Arm.
Es fühlte sich an, als würden die Knochen unter dem Fleisch brennen und sich
langsam nach ausen hin durchfressen. Ganz im schnellen Takt meines
Herzens.
Ich versuchte aufzustehn.. aber dann fiehl ich wieder hin. Da lag was großes
dunkles auf dem Boden... und in einer rötlich glänzenden Pfütze lag was kleineres.
Am Anfang waren da nur die Schmerzen im Arm.. doch dann..
änderte sich es.
Plötzlich drehte sich um mich herum alles.. Mir wurde übel und schwindelig.
Ich rollte zusammen gekauert auf die Seite und versucht mich am Boden festzuhalten.
Jeder Atemzug lies tausende Stacheln in meinem Lungen zustechen..
Hustend und die Pfütze anstarrend lag ich da..
Ich weis nicht ob es sich lohnt, die Schmerzen zu beschreiben, wenn man sie
selber noch nie erlebt hat, aber ich werd es trozdem tun.
Ich hörte mein Herzschlag pochen.. schnell und manchmal unregelmäßig..
Das Rauschen des Blutes, was durch die Adern gejagdt wurde dröhnte in meinen Ohren.
Und dann breitete sich das Brennen auf sämtliche Knochen in meinem Körper aus.. es
frass sich durch jeden Muskeln.. einfach durch alles und zum Schluss fühlte es sich an als
würde man mir langsam.. unglaublich langsam die Haut runterziehn.
Ich hatte gehofft, die Schmerzen würden mich das Bewusstsein kosten.. aber ich blieb wach..
Etwas lies mich nicht schlafen.

Was nun passierte ist noch schwieriger zu beschreiben.
Ich verlor mich.. in mir selber. Ich war da.. aber zugleich auch so weit entfern..
Alles an was ich mich noch erinnere, war das ich diese Pfütze anstarrte,
die ganze Zeit über.. während etwas anderes in mir erwachte..
Mich verdrängte...
Es roch metallisch und süßlich.. Ich hörte gedämpfte schreie aus der Ferne.
Der Kopf in der Blutpfütze war so klar.. so scharf..
Dann wurde es kalt.
So unglaublich kalt... Ich wär wohl erfroren.. aber
das war ja nicht ich. Nicht nur körperlich wurde es kalt, sondern auch seelisch.
Man kann das nicht beschreiben.. ich kann es nich erklären.
Man ist wie in einem Meer.. ein Meer in einerm Eisberg.. die sind
durchsichtig.. und überall schwimmen kleine scharfe Eisbrocken im Wasser herum.
Und man zum Schluss bemerkt man... das diese Eisbrocken Ketten sind die Dich in
diesem Meer festhalten.

Was dann alles geschah war mit das grausamste.. Dieses.. andere Ich hatte Hunger..
und es war wütend.. wütend über die Schmerzen.. wütend über das Leid..
und vor allem wütend über.. die anderen..
Ich rannte an Häusern vorbei... Auf das Land..
Und stand plötzlich vor einem Haus. Leise vernahm ich das Weinen von Kindern und Erwachsenen..
Die Gier.... Blutgier machte mich wütender und kurz darauf
schlug ich die Tür ein...
Mit einer kalten Wut und einer noch kälteren Blutgier
tötete ich die Familie die sich in dem Haus versteckte..
Die ich noch vor wenigen Stunden schützen wollte.. und
nun selber der Feind war.
Das Bild war grausam.. Blut.. Körperteile.. Innereien...
Der süßliche Geruch von Metall.
Und die Zufriedenheit...

_________________
Träume nicht Dein Leben.
Lebe Deinen Traum!


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
BeitragVerfasst: 24. Aug 2012, 16:40 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 01.2011
Beiträge: 372
Wohnort: Barbarossapfalz
Geschlecht: weiblich
An der Klippe und das Mädchen

Nachdem Ich irgendwo auf einem Feld aufgewacht bin.. Kammen die Erinnerungen.
Vereinzelte Bilder an das Geschehn. Ich bekamm Angst..
Angst vor mir selber. Schon merkwürdig. Du verstehst nicht, was mit Dir
passiert ist, aber Du weist, das es in Zukunft wohl immer so
sein wird.
Diese Wut.. der Hass und der Hunger.
Meine Kleidung waren nur noch fetzen. Das nötigste bedeckte ich
irgendwie.. dann hörte ich ein Rauschen. Es war Tag und ich blickte
mich um. Kein Regen.. Nein, vereinzelt drangen Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke und
erhellte die nahen Klippen.
Ob das ein Zeichen war ?
Das Meer schlug ungebremst und wild gegen die dunkle Felswand.
Stolpernd, weil mir noch einiges weh tat, ging in zum Klippenrand und blickte runter,
in die schäumende Wellen.
Obwohl sie immer wieder gegen den Fels schlugen, blieb der Stein standhaft.
Dennoch, das Meer gab nicht auf, egal was für eine Macht die Klippe war, irgendwann
würde es wohl gewinnen. In tausenden von Jahren.
Also stand ich da.. und tief in mir wusste ich, was ich vor hatte. Es gab kein zurück mehr
in mein altes Leben mehr. So sah ich es zumindest. Ich war nun auch
eines dieser.. Wesen.. Ein Monster das Unschuldige abschlachtete.
Ich schloss die Augen, Tränen kullerten mir an den Wangen runter und der Wind spielte
mit meinen Haaren. Ich war ruhig.. so friedlich ruhig. Da war nichts.
Keine Wut.. kein Hass..
Dann hörte ich eine Stimme.
"Was machst Du da ?"
Ich öffnete die Augen und drehte mich um. Ein par Meter hinter mir stand ein
Mädchen. Vielleicht um die 10 Jahre alt. Sie hatte lange dunkel braune Haare und drückte
einen zersausten Teddy an sich. Das Kleid wehte sanft im Wind.
Ich lächelte und meinte: "Die Welt von einem Monster befreien."
Die Worte machten mich nicht mal traurig..
"Ich seh aber kein Monster." antwortete mir das Mädchen und kam näher.
"Nein.. aber ich bin eins.. Ich hab was schlimmes getan.. was ich nicht wollte.. und ich konnte
nichts dagegen machen. Ich bin ein Monster." erneut kullerten Tränen mir über die Wangen.
"Du bist das... was Du sein willst."
Es waren komische Worte.. von einem Mädchen, das vielleicht noch nicht mal mich verstand.
Oder etwa doch ?
"Wie.. meinst Du das ?" fragte ich Sie verwirrt.
"Na.. das ist doch ganz einfach Du dummerchen. Du bist das.. was Du sein willst. Was Du also wirklich willst.
Egal wie Dich die anderen sehn. Das ist Dein Leben.. Du nimmst es in die Hand. Sonst keiner." Sie lächelte..
und kicherte. Sie war so unschuldig. So jung. Und änderte mit diesen Worten mein Leben.
"Ich.. Ja.. Ich glaube ich verstehe Dich. Danke." Ich lächelte zurück und trat vom Klippenrand
weg. Das Mädchen nickte und hüpfte fröhlich davon. Sie summte ein Lied.
Leider sah ich die Kleine nie wieder. Vielleicht war Sie auch nur eine Einbildung.. oder starb noch, was
ich nicht hoffte.
Ich dachte nach.. lange.. Bis es dunkel wurde.
Man ist das.. was man zulässt zu sein.. Ich lies es zu ein Monster zu sein, obwohl ich es nicht wollte. Weil
es nicht ich bin.
Ab diesem Moment versprach ich der Familie die ich.. tötete, es wieder gut zu machen. Ich habe was
gelernt durch das Geschehn. Durch diese Worte.
Was das ist.. behalte ich für mich. Nur wenige werden es erfahren, solche denen ich vertrauen kann..
Wo ich weis, sie verstehn mich.
Meine Tat war grausam und in diesem Moment war ich ein Monster.
Doch in Zukunft, werde ich nie wieder ein solches Monster sein.

_________________
Träume nicht Dein Leben.
Lebe Deinen Traum!


Zuletzt geändert von Syra am 21. Okt 2012, 10:00, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
BeitragVerfasst: 31. Aug 2012, 17:57 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 01.2011
Beiträge: 372
Wohnort: Barbarossapfalz
Geschlecht: weiblich
www.youtube.com Video From : www.youtube.com


(Musik anhören und lesen)

Hoffnungslos

Die Straßen waren voll.. Kinder rannten umher, jagten den anderen, einen Freund, und kreischten
fröhlich auf als sie erwischt wurden und dann die anderen jagen mussten. Zwischen den Erwachsen,
die den ernst des Lebens genauer erblickten als wie ein Kind, das verspielt nur an Morgen denkt,
und nicht was in einer Woche sein kann.
Suadya beobachtet lange die spielende Kinder. Die Beine an sich rangezoegn und mit den Armen
drum herum geschlungen, hockte Sie auf der Brüstung der Brücke über eine der vielen Kanälen.
Ihre Gedanken kreisten um so viele.. nichts konnte Sir richtig fassen und darüber nachdenken. Es
ist wie ein Strudel, den man kaum beruhigen kann, weil ein tiefes Loch alles hinabzieht.. in eine
hoffnungslose Leer.
Und so fühlte sich Suadya auch gerade. Hoffnungslos. Nichts schien zurzeit in Ihrem Leben zu klappen.
Alvrim, der Mann, an dem Sie Ihr Herz wohl verloren hat, liegt seit Wochen im Krankenhaus, und macht sich
mehr sorgen um den Bund wie um sich selber. Nur weil Hatter auf ärger aus ist und der Kommandant
kaum was tun kann. Und dann schickt Alvrim Sie weg.. Sie, Suadya, die sich mehr sorgen um Ihn macht
wie um den Bund.. die eigendlich nur was gutes tun will.. Ihm helfen.. Aber er weist es einfach ab. Will
Sie schützen, verletzt Sie aber dadurch noch mehr. Nein, Suadya weis nicht mehr weiter.
Dann ist da noch Simo.. Es war Ihr Schwert Dämmerriss, das Ihn so sehr verwundete, das Er daran starb.
Und Sie hat es geschwungen... Dabei wollte Sie das doch nicht. Es war doch nur ein Wettkampf..
Wieso musste Er sterben ?
Tränen kullerten an den Wangen der jungen Frau hinab.
Dann ist da Veralis, Ihre Schwester. Endlich gefunden.. und doch zugleich verloren. Egal was Suadya macht..
tut oder sagt, Veralis lehnte jede Hilfe ab. Schmetterte jedes gut gemeinte Wort in den Dreck und konfrontierte
Suadya mit der Wahrheit.
Korumpiertheit ist unheilbar.
War dem wirklich so ? Sollte Sie Veralis so verlieren ? Sind Ihre Bemühungen umsonst gewesen, die Schwester,
das letzte Familienmitglied, was überlebt hat, gefunden zu haben und doch nicht helfen zu können ?
War das Schicksal so.. hoffnungslos ?
Suadyas Gedanken nahem überhand und schnellte hat Sie Kopfschmerzen. Sachte rieb Sie sich die Schläfen und blickte
wieder zu den Kindern.
Kinder tragen die Hoffnung in den kleinen zierlichen Händen und lächeln einen unschuldig an, wenn sie es weiter geben
wollen. Dabei wissen sie kaum was über die Welt.. das Unheilt und die Kriege. Sie denken nur an den nächsten Tag..
Was man dann zusammen spielen könnte.. wo und mit wem alles..
Ab wann verliert ein Kind die Hoffnung zu tragen ? Wenn es Erwachsen wird ? Oder wenn die Realität und die Wahrheit
es einholt.
Der Wind wehte Suadyas Haare Ihr vor das Gesicht.. trocknete die Tränenspuren. Aber die Hoffnungslosigkeit blieb.
Manchmal.. muss man das Schicksal akzeptieren.

_________________
Träume nicht Dein Leben.
Lebe Deinen Traum!


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
BeitragVerfasst: 20. Okt 2012, 08:58 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 01.2011
Beiträge: 372
Wohnort: Barbarossapfalz
Geschlecht: weiblich
Tagebuch von Suadya

Ich hatte einen grauenhaften Traum.. So einer, wo man schweißgebadetet aufwacht und mit herzrasen sich umblickt. Hoffte
es war nur ein Traum.. aber man dann bemerkt.. das es nur ein auflebendes Ereigniss ist während der Körper des Nachts
ruht.

Der See ist seit vielen Jahren schon zugefroren. Vielleicht wird er auch nie mehr auftauen. Schneeverwehungen huschen über
die glatte Oberfläche.. Und am Rande war eine Gruppe von dunklen Gestalten. Ich stand auf dem Eissee.. mit Dämmerriss in
der Hand und mir gegenüber war Simo.. Ich hörte mich sprechen.
"Viel Glück."
Die am Rande stehene jubelten uns zu.. Wetteten wer gewinnen würde. Dann wurde der kampf eröffnet.. Wir blickten uns an.
Umrundeten uns.. beide warteten auf den richtigen Moment. Dann hechtete ich vor und schwang den Zweihänder seitlich gegen
Simo. Nicht mal stark, so das er ihn noch mit dem Schild abwehren konnte, was auch passierte. Und er erwiederte den Angriff
von seiner Seite aus mit einem Schwertschlag. Aber ich sprang zu Seite, so dass das Metall auf Eis schlug und kleine Splitter
raus brachen. Ich nutze die Chance und wirbelte herum, schlug gegen seinen Rücken.
Aber Simo war wieder schnell und drehte sich um, ging leicht in die Hocke und hielt mit dem Schild erneut gegen den Schlag. Dann
stößt er das Schild nach vorne und ich taumelte rückwärts. Schnell war Simo da und schlug auf Bauchhöhe nach mir. Dem konnte
ich nichts entgegensetzen und so knallte das Schwert auf die Plattenrüstung und ich landete mit dem Rücken auf das Eis.
Ich glaubte sogar ein leises knistern zu hören. Die anderen jubelten oder bhuten.. Simo war gerade am überlegesten.. Doch er ging
zurück.. schwang das Schwert kreisend in der Hand und nickte mir zu. Verwirrt stand ich auf.
Und sogleich hechtete Simo wieder auf mich zu, Schild vor sich halten und mit dem Schwert zustechend. Doch ich drehte mich seitlich
und schlug ihm den Knauf in den Rücken.. er stolperte vorwärts und ich rannte ihm nach. Zog Dämmerriss hinter mir über das Eis
kratzend nach.. seitlich von unten zog ich es nach oben. Wollte es gegen sein Bein schmetter, das es ihm weggezogen wird und er
nach hinten auf das Eis fällt, aber Simo drehte sich um.. Er blickte mich noch überrascht an.. Ich konnte nicht mehr anhalten..
Es war zu knapp.. zu kurz die Zeit.. sie war einfach zu kurz.. als hätte sie jemand geklaut..
Ich schlitzte Simo seitlich über die Brust.. Seine Augen weiteten sich.. Ich konnte den Schmerz darin lesen.. die Angst.. wie das Leben
schwächer wurde. Er sackte auf die Knie und kippte seitlich weg..
Geschockt stolperte ich zurück und lies den Zwiehänderfallen.. Ich starrte Simo an.. wie das Blut sich auf dem Eis ein weg zu mir bahnte.
Zwei Gestalten lösten sich aus der Gruppe am Rand und eilten zu ihm.. Irgendwas schrien sie.. ruften nach Hilfe.. aber ich bekamm es nicht
mit.. Ich stand wie erstarrt da.. und blickte in Simos Augen..
Ich war schuld.. ich schwang die Waffe die ihn tötete.. ich war es.. und in den Augen konnte ich es sehn.. sogar lesen..
"Du hast mich getötet... Warum ?"
Warum ? Ich weis es nicht.. ich wollte es nicht.. Ich hab Simo doch noch viel Glück gewünscht... Wo war das Glück hin ?
Sie trugen ihn weg.. in eine Behausung in der Nähe.. ich nahm Dämmerriss und torkelte zurück.. zu den anderen. Einige gratiulierten mir..
Sie wussten noch nicht was ich getan habe... aber ich wusste es.. tief in mir.. Ich hab Simo getötet.. Die anderen würden mich hassen. Mich
verachten sogar... Dann kam wer aus der Behausung und blickt zu mir.. anklagend.. verurteilend.. Ja.. ich bin schulig. Er ging zu einer
anderen Gestalt. Beide blickten kurz zu mir. Schuldig !
Ich stand abseits und wünschte ich wär tot.. Ich wünschte die Zeit wär länger gewesen.. nur ein par Sekunden mehr.. Wieso war das Glück weg ?
Dann erfuhren es auch die anderen und plötzlich standen sie alle um mich herum.. im Kreis. Sie zeigten mit den Fingern auf mich. Ich bekam Angst
und wollte weg, aber nirgends war ein Ausweg. Dann stand plötzlich Simo vor mir.. Ich starrte ihn an und nuschelte was von, das es mir Leid tut. Das
ich das nicht gewollte habe.. Doch Er lächelte und die Wunde klaffte blutig und aufgerissen auf der nackten Brust.. Dann schrie er mir was zu...
MÖRDERIN !

Als ich darauf erwacht bin musste ich weinen... Ich weis nicht wieso aber ich glaube ich werd solche Träume noch öfters haben.. Ich wünschte er
könnte er mir verzeihen.. Ich wünschte ich könnte ein letztes mal mit ihm reden und mich entschuligen..
Mit Tränen in den Augen kauerte ich mich auf dem Bett zusammen und lag den rest der Nacht wach da. Immer wieder musste ich an den Tag des Blutes
denken. Und wieso er so hies.. Vielleicht genau deswegen.. aber was hat das für ein Sinn ?
Ich werd wohl nie mehr an so ein Wettkampf teilnehmen..

_________________
Träume nicht Dein Leben.
Lebe Deinen Traum!


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
BeitragVerfasst: 22. Okt 2012, 12:05 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 01.2011
Beiträge: 372
Wohnort: Barbarossapfalz
Geschlecht: weiblich
Tagebuch Nachtrag

Heute hab ich mich mit meiner Nachbarin unterhalten. Miss Glutback. Sie ist schon etwas älter, aber sehr liebenswürdig
und sie versteht mich. Hab mit ihr über Simo geredet, zwar nicht in der richtigen Verfassung, etwas anders, mit anderen
Namen, Personen und einem anderen Ort.
Sie war sehr geschockt über das was ich ihr erzählt habe und wie sehr ihr doch das Mädchen leid tut, das den armen
Jungen ausversehen tötet. Miss Glutback meinte, es sei ein tragischer Unfall, aber ein Ereigniss das man im Leben als
Gabelung bezeichnet. Man muss sich entscheiden welchen Weg man nun nimmt.
Sie glaubt das Mädchen habe sich noch nicht entschieden. Sei noch unschlüssig und würde zu sehr in Angst verfallen
das es wieder passieren könnte.
Miss Glutback fragte mich ob das Mädchen den Freunde habe mit denen sie darüber reden kann..
Habe ich Freunde ? Kann man den Dämmersturm als Freund ansehn ? Keiner hat sich von den Mitgliedern um mich
gekümmert nach dem Geschehn. Alle haben sie mich wohl eher gemieden.. Kümmern sich mehr um andere..
Wie diese Bonniy.. Oder Maldiv, deren Verlobter erst kürzlich bei irgendeinem Hexerscheiß umgekommen sei. Oder diese
Maria, die irgendeine Depresieve Zeit durchmacht, die erst seit par Tagen dabei ist und ich schon über einem Jahr.. Alvrim
hat mit mir darüber geredet, hat auch gesagt es sei ein Unfall.. aber das war es auch schon. Er ist für mich da, das weis,
aber er hat selber viel zu tun. Vielleicht versteht er mich, ja.. er tut es schon irgendwie.Aber ich glaube nicht das er weis
wie viele Tränen ich geweint habe heimlich und das ich immer noch anders denke.
Um jene Leute kümmert man sich.. Wiegt deren ihr ereigniss den mehr wie meins ?
Ich antwortete der Frau, das das Mädchen niemanden hat.. keine Freunde.. Keine Familie.. Miss Glutback blickte mich
ganz entsetzt an und meinte, das arme Ding.. Alleine in so einer schweren Zeite zu sein ist etwas das man niemanden
wünscht.
Darauf tätschelte sie mir die Hände und sagte ich sollte mit dem Mädchen schnell freundschaft schliesen und ihr zeigen
das das Leben immer zwei Seiten hat, eine gute und eine schlechte.
Komisch, mit der alten Frau zu reden tat gut und hat mir irgendwie sehr geholfen. Trozdem ist es traurig das ich zu fremden
gehn muss... und da heimlich über was reden, was eigendlich mich betrifft..
Vielleicht ist der Bund ja keine große Famlilie.. Vielleicht ist der Dämmersturm ja nur ein Haufen von Abenteurern die nur nach
der Macht des kalten Geldes gieren, nach Blut, Sex, Töten und anderem. Vielleicht ist zusammenhalt ein scheiß wert
bei den anderen..
Ich glaube ich werde die nächsten Tage nicht zum Hauptquartier kommen.. Ich werd trainieren.. egal wie es mir geht.. Ich
sollte eine kalte gefühlslose Maske aufsetzen und zusehn wie ich alleine klar komme in der Welt.
Aber heute ist ja nicht morgen.. und es kann noch vieles passieren. Wer weis.. Vielleicht bin ich ja die einzige die mehr
vom Zusammenhalt träumt wie die anderen die lieber ganz groß raus wollen egal unter welchen Mitteln und wenn
dafür Kameraden verrecken müssen im Kampf, die meinen als Neuling schon große Fresse zu haben weil se glauben so
respekt zu bekommen wenn man nur scheiße labert.
........
.....
..
.
Tschulige. Hab mich grad in Wut verloren.
Was ich sagen will ist.. Zeit heilt alle Wunden.

Aber Zeit.. bringt auch neue Wunden. Wie viel wohl eine Seele vertragen kann bis sie auseinanderbricht ?



( Da ich ooc schon verurteilt wurde wegen dem Thema, das ist alles IC zu beachten und zu bedenken das Sua gerade ne krasse Zeit durchmacht,
wegen schwanger und so, und somit viele alte Gefühle hoch kommen, wegen hormonschwankungen.
Wer damit ein Problem hat und das nicht ooc und ic trennen kann, kann es gerne ignorieren. Und
ich habe nicht alles verfasst was Sua denkt und fühlt usw, das ist ein scheiß kleiner ausschnitt !! Danke )

_________________
Träume nicht Dein Leben.
Lebe Deinen Traum!


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 19 Beiträge ] Gehe zu Seite  1, 2  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
© phpBB® Forum Software | phpBB3 Forum von phpBB8.de
» Kontakt & Rechtliches Support / Hilfe Forum Gooof Webdesign Kostenloses Forum Dein Forumo Forum web tracker