Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
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 Betreff des Beitrags: THEATERSKRIPT (OOC) EIN WINTERHAUCHMÄRCHEN
BeitragVerfasst: 18. Dez 2012, 16:57 
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EIN WINTERHAUCHMÄRCHEN

ERZÄHLER: Wo fange ich an? Am besten wo alles begann. Marley war tot. Daran bestand absolut kein Zweifel. Seine Sterberukunde war vom Priester unterzeichnet worden, vom Leichenbestatter und auch von einem Trauergast. Auch Scrooge hatte unterschrieben. Und dass, obwohl sein Name dafür stand, dass er alle Dokumente nur zu gern änderte sobald er sie in die Finger bekam.
Kurzum: Der alte Marley war tot. Mausetot. So tot wie Verlassener, nachdem ihn drei Paladine vom Schlag Fordring nacheinander exorziert und die Asche bei der Kapelle des hoffungsvollen Lichts begraben haben.
Wusste Scrooge dass Marley tot war? Selbstverständlich. Wie hätte es auch anders sein können? Er und Scrooge waren für ich weiß nicht wieviele Jahre Partner gewesen. Er war sein einziger Auftragsausführender, sein einziger Auftragsgeber, sein einziger Vertreter, sein einziger Freund - und um ehrlich zu sein - auch der einzige der um ihn trauerte. Und noch nicht einmal Scrooge war so erschüttert von dem traurigen Ereignis, dass er nicht mehr Geschäftmann gewesen wäre und hatte den Tag der Beerdigung mit einem ordentlich gewinnbringendem Abschluss gefeiert.
Dass ich euch nun von der Beerdigung erzähle, bringt mich wieder zum Anfang. Es bestand ABSOLUT kein Zweifel daran, dass Marley tot war. Es ist wichtig, dass ihr das wirklich versteht, denn sonst werdet ihr das Wunder von dieser Geschichte die ich euch erzählen will nicht fassen können. Stellt euch vor, wir wären nicht sicher gewesen, dass Hommlets Vater vor Beginn des Stückes schon tot gewesen wäre. Dann wäre an der Geschichte nichts bemerkenswerter gewesen, als das ein Mann in den mittleren Jahren, der Nachts auf den Wällen seiner Burg im kaltem Nordwind seinen Gedanken nachgeht von seinem Vater, der zum Beispiel auf dem Weg zum Dunkelmondjahrmarkt gewesen wäre, irgendwann nach Einbruch der Dunkelheit überrascht und gefragt worden wäre, ob er noch alle Tassen im Schrank habe.
Auf jeden Fall hatte Scrooge Marleys Namen auf dem Ladenschild nie ausgestrichen. Noch Jahre später stand über dem Warenhaus: Scrooge und Marley. Manchmal nannten die Leute, die reinkamen ihn Scrooge, manchmal Marley. Aber ihm war das egal und er reagierte auf beide Namen.
Aber eines kann ich euch sagen! Dieser Scrooge war ein knausriger alter Mann! Ein so räuberischer, goldgieriger, auspressender, aussaugender Kerl, dass er gerade Gallwyx persönlich hätte sein können! Hart wie Feuerstein aus dem noch nicht einmal Stahl hätte einen Funken bringen können. Geheimniskrämerisch, egoistisch und einsam wie eine Auster in ihrer Schale. Seine Härte und Eiseskälte froren seine eingefallen Gesichtszüge ein, röteten seine Augen, färbte seine dünnen Lippen bläulich und und gaben seiner Stimme den harschen Klang von scharfem Frost. Man hätte glauben können dass er seine eigene Kälte mit sich herumtrug, denn in seinen Laden war es sogar am Sonnenwendfest so kalt wie zu Winterhauch und kein Grad wärmer.
Niemand grüßte ihn jemals freundlich auf der Straße oder lud ihn ein, kein Bettler flehte ihn an, kein Kind fragte ihn nach der Uhrzeit, kein Mann, keine Frau fragte ihn jemals nach dem Weg. Sogar die Pferde der Kutschen und die Hunde in den Gassen gingen ihm aus dem Weg.
Aber das war Scrooge vollkommen egal! Er mochte es sogar so! Seinen Weg in vollkommen überfüllten Straßen wider allen Verstandes zu kreuzen wurde von ihm sogar als Belästigung bezeichnet.
Und vor langer Zeit - es wieder einmal Winterhauch - saß Scrooge mit seinen Handelsgeschäften beschäftigt in seinem Laden. Es war eisiges, unfreundliches Wetter. Er konnte die Leute draußen auf der Straße hören, wie sie vorbeigingen und sich die frostigen Finger behauchten, den Schnee von den Stiefeln trampelten. Es war erst nachmittag aber es wurde schon dunkel - und es war den ganzen Tag über düster gewesen. Die Fackeln flackerten im kalten Wind in den Eingängen der Nachbarsläden. Der Nebel kroch durch alle Fenster und Türspalten und war so dicht, dass sogar die Gebäude auf der anderen Straßenseite nur noch Schemen waren.
Die Türe zu Scrooges Arbeitszimmer war offen, damit er seinen Angestellten beobachten konnte, der in einem winzigen Kämmerchen, die schon fast eine Zelle war, Briefe an Kunden und Partner sauber abschrieb. Schon in Scrooges Zimmer brannte nur ein kleines Feuer, aber das Feuer das im Laden selbst brannte war so winzig, dass es nur eine einzige Kohle zu sein schien. Aber da Scrooge die Kohlen in seinem Büro aufbewahrte, konnte der Angestellte das Feuer auch nicht größer schüren. Und ihr könnt davon ausgehen, dass wenn dieser es gewagt hätte nach mehr Kohlen zu fragen sein Arbeitgeber ihn augenblicklich vor die Türe gesetzt hätte. Also versuchte der Angestelle sich an der winzigen Kerze auf seinem Tisch zu wärmen - was ihm nicht sonderlich gelang, weil er nicht wirklich viel Einbildungskraft besaß.
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<Fred betritt den Laden und die kleine Glocke über der Türe bimmelt fast schüchtern>
FRED: Fröhliches Winterhauchfest Onkel!
SCROOGE: Winterhauch! Pah! So ein Unfug!
FRED: Winterhauch ist Unfug? Na komm schon, das meinst du doch nicht so!
SCROOGE: Und OB ich das so meine! Fröhliches Winterhauch! Pah! Was hast DU denn für einen Grund fröhlich zu sein! Du hast doch keinen Silberling!
FRED: Warum bist denn du dann so schlecht drauf? Was hast du denn für einen Grund so griesgrämig zu sein? Du hast genug Gold.
SCROOGE: <schweigt einige Sekunden und ihm scheint keine gute Antwort einzufallen> Pah! Unfug!
FRED: Jetzt sei nicht so mürrisch!
SCROOGE: Warum sollte ich anders gelaunt sein, wenn ich in einer Welt voller Idioten lebe! Fröhliches Winterhauch! Scher dich zum Nether mit deinem "Fröhliches Winterhauch"! Was machst du schon zu Winterhauch außer jedes Jahr ein Jahr älter zu werden, aber keinen Kupferling reicher? Wenn es nach mir gehen würde, würde man jeden Idioten der mit einem "Fröhliches Winterhauch" auf den Lippen unterwegs ist in seinem heißen Apfelwein gekocht und mit einem Mistelzweig gepfählt begraben werden! DAS sollte man mit ihnen machen!
FRED: Onkel... <bittender Tonfall>
SCROOGE: Neffe! Feier du Winterhauch auf deine Art und lass Winterhauch mich auf meine Art halten. <eiskalt>
FRED: Dann halte es auf deine Art! Aber du feierst nicht einmal.
SCROOGE: Dann lass mich einfach in Ruhe. Das bekommt dir besser! Genau wie es dir bisher immer besser bekommen ist!
FRED: Es gibt viele Sachen die mir Freude bereitet haben ohne aus ihnen Profit zu schlagen - und ich wage zu sagen, dass Winterhauch zu diesen gehört. Aber vor allem habe ich die Winterhauchzeit - unabhängig von ihrem Ursprung und dem Gedanken dahinter - immer für eine schöne Zeit gehalten. Eine freundliche, vergebungsvolle, angenehme Zeit. Es ist die einzige Zeit des Jahres, wenn Menschen, Elfen, Zwerge, Draenei und Gnome sich einig sind, ihre verschlossenen Herzen öffnen und auch die anderen ansehen als wären sie Gefährten von der Wiege bis zum Grab und nicht nur eine andere Rasse mit eigenen Wegen und Zielen. Und aus diesem Grund, Onkel, selbst wenn es mir nie einen Kupferling gebracht hat, bin ich der Meinung dass dieses Ereignis einem Freude bereit hat - und Freude bereiten wird. Und ich sage ganz offen: Das Licht segne das Winterhauchfest!
<Bob Crachet fällt ohne nachzudenken unfreiwillig in einem spontanen zustimmenden Applaus zu den Worten ein>
SCROOGE: Noch EIN Mucks von dir und du kannst Winterhauch mit einer Kündiung feiern! <gen Bob, wendet sich dann Fred wieder zu> Ja Ihr seid in der Tat wortgewandt, Sir, schon einmal darüber nachgedacht dich als Kronrat zu bewerben? <eisig>
FRED: Jetzt sei nicht so biestig! Komm doch morgen zum Essen vorbei.
Erzähler: Scrooge sagte ihm zu, dass er ihn kommen würde um ihn zu sehen. Oh ja und wie er ihm zusagte: Er schilderte ihm in allen Details was für schrecklichen Begebenheiten alles eintreten müssten, dass es jemals zu so einem unwarscheinlichen Extremfall kommen würde.
FRED: Aber warum? WARUM? <total verständnislos>
SCROOGE: Warum hast du geheiratet?
FRED: Weil ich mich verliebt habe.
SCROOGE: <spuckt die Worte regelrecht aus> Weil er sich verliebt hat <knurrend> Schönen Tag noch!
FRED: Onkel, du bist auch davor nie aufgetaucht. Warum machst du denn DAS jetzt zum Grund um nicht zu kommen?
SCROOGE: Schönen Tag noch.
FRED: Ich will nichts von dir. Ich bitte dich um nichts. Warum können wir uns nicht einfach vertragen?
SCROOGE: Schönen Tag noch.
FRED: Es tut mir wirklich in der Seele weh dich so verbissen hartnäckig zu sehen. Wir haben uns noch nicht ein einziges Mal wirklich unterhalten. Ich habe den vergeblichen Versuch allein schon weil es Winterhauch ist wieder einmal gewagt und werde mir dennoch die Feststimmung beibehalten. Fröhliches Winterhauch, Onkel.
SCROOGE: Schönen Tag noch! <vehement>
FRED: Und ein fröhliches neues Jahr! <geht derweil dann zu Bob Crachet und streckt ihm die Hand entgegen>
SCROOGE: SCHÖNEN TAG NOCH! <fast ungehalten>
FRED: Fröhliches Winterhau, Bob!
CRASHET: Das wünsche ich Ihnen auch Sir. Fröhliches Winterhauch!
SCROOGE: Und hier haben wir glatt noch einen, meinen eigenen Angestellten für 15 Kupferlinge die Woche der hier mitsamt Frau und Kindern auch noch mit "fröhlichem Winterhauch" anfängt. Ich lande noch in der Nervenklinik.
Erzähler: Fred verließ den Laden ohne auch nur ein einziges böses Wort an seinen Onkel zu richten, und im selben Moment wie er zur Türe hinausging, betraten zwei andere Herren den Laden. Sehr sauber gekleidet nahmen sie respektvoll die Hüte ab und die Hände voller Pergamente und Schriftstücke, traten sie in die Schreibstube von Scrooge und verbeugten sich höflich.
MANN 1: Draußen steht über dem Laden Scrooge & Marleys. Mit wem der beiden habe ich denn das Vergnügen?
SCROOGE: Marley ist seit sieben Jahren tot. Um genau zu sein werden es heute Nacht genau sieben Jahre seit er gestroben ist.
MANN 2: Nun wir zweifeln nicht daran, dass sein Partner ihm in seiner Freigiebigkeit in nichts nachsteht. <lächelnd>
<Scrooge zuckt bei dem Wort Freigiebigkeit zusammen und schüttelt dann vehement den Kopf>
MANN 1: Zu dieser festlichen Jahreszeit ist es noch wünschenswerter als sonst, dass man sich ein wenig um die Armen und Schwachen sorgt, die es zu diesem Zeitpunkt wahrhaft schwer haben. Vielen Tausend fehlt es an vielen Dingen, vielen Hundertausenden gar an Lebensnotwendigen Sachen, mein Herr.
SCROOGE: Gibt es denn das Verließ nicht mehr?
MANN1: Doch durchaus, viele Verließe und noch weit mehr Zellen. <er legt einen Kohlestift auf Scrooge's Schreibtisch ab>
SCROOGE: Und die Waisenhäuer? Gibt es die nicht mehr?
MANN 2: Doch auch die gibt es noch, so sehr man sich wünschen würde, es wäre nicht nötig.
SCROOGE: Und die Armenspeisung und das Lazarett?
MANN 1 & MANN 2: Beide Einrichtungen sind vollkommen ausgelastet, Herr.
SCROOGE: Oh! Und ich hatte nach Euren Worten schon befürchtet, dass es sie aus irgendeinem Grund nicht mehr geben würde. Freut mich zu hören, dass dem nicht so ist.
MANN 2: Nun einige von uns sammeln in dieser Jahreszeit für die Ärmsten der Armen um dafür zu sorgen, dass sie wenigstens etwas warmes zu trinken und etwas vernünftiges zu Essen und auch die Kleinen ein Lächeln auf dem Gesicht haben weil sie etwas zu spielen haben. Wir tun dies gerade zu dieser Zeit, weil sie für Mitgefühl und Freigiebigkeit steht <lächelt> Nun... was kann ich bei ihnen für diesen guten Zweck als Spende notieren?
SCROOGE: Nichts!
MANN 1: Oh, Ihr wollt also anonym bleiben?
SCROOGE: Ich will IN RUHE gelassen werden. Da ihr mich schon danach fragt, was ich will: Das ist die Antwort. Ich selbst feiere Winterhauch nicht und kann es mir auch nicht leisten anderen eine Feier auszugeben. Ich unterstütze durch Steuern und Abgaben all die Einrichtungen die ich zuvor erwähnt habe - und allein das kostet genug. Und diejenigen denen es so schlecht geht, müssen eben dorthin gehen.
MANN 2: Manche sind nicht einmal mehr in der Lage diese Orte aufzusuchen. Und viele würden lieber sterben als das zu tun.
SCROOGE: Na wenn sie lieber sterben wollen, sollen sie das gefälligst tun und die überfüllte Stadt ein wenig entlasten. Außerdem - so LEID es mir tut - geht es mich nichts an.
MANN 1: Aber vielleicht solltet ihr Euch darüber Gedanken machen...
SCROOGE: Meine Herren, wenn ich ihnen beiden Gold zum Kaufen von Spielsachen geben würde, dann müssten sie ja nicht mehr von Haus zu Haus gehen, um nach Gold zu betteln. Wollen sie etwa, dass ich sie ihrer Arbeit beraubte? Noch dazu kurz vor dem Fest? Nein, nein ... verlangen sie das nicht von mir! <während er spricht drängt Scrooge die beiden immer weiter in Richtung Tür und stößt sie schließlich hinaus> Danken sie mir nicht dafür, dass ich ihre Arbeit gerettet habe! <wirft die Tür hinter sich zu und geht zu seinem Schreibtisch> Ist es nicht furchtbar, Cratchit? Da schuftet man sich den Rücken krumm um an ein wenig Gold zu kommen… und dann kommen diese Leute und wollen das man es VERSCHENKT.
<Cratchit sieht den beiden Vertretern aus dem Fenster traurig hinterher und antwortet nichts.>
<Spät am Abend schlägt eine aufgehängte Uhr zur vollen Stunde. Cratchit sieht glücklich auf und will schlägt das Buch, in das er eingetragen hat zu. Er will gerade zur Tür hinaus verschwinden, als Scrooge ruft:>
SCROOGE: Cratchit, die Uhr geht vor! <seufzt theatralisch> Aber ich schenke ihnen die zwei Minuten. Dafür sind sie morgen aber euch etwas früher hier, verstanden?!
CRATCHIT: <dankbar> -ja Herr Scrooge…versprochen! Und noch ein fröhliches Winterhauch...
<Cratchit stoppt als er in das böse Gesicht seines Arbeitgebers blickt und verschwindet schnell zur Tür hinaus.>
SCROOGE: <vertieft sich wieder in seine Bücher und murmelt> Pah ... Humbug!


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<Scrooge geht eine Straße entlang. Es ist Nacht. Er blickt sich mürrisch nach allen Seiten um und trägt einen großen Sack, in dem es metallisch klimpert über der Schulter. Niemand ist auf der Straße zu sehen. Scrooge bleibt vor einem großen aber alten Haus stehen. Als er die Tür mit dem Schlüssel öffnen will, sieht er zufällig auf den großen Türklopfer. Der Klopfer hat sich in das Gesicht eines sehr alten und offenbar kranken Zwerges/Gnomen verwandelt. >
MARLEY: <langezogen und geisterhaft> Scrooooooooge!
<Scrooge erschreckt sich so heftig, das er einen Schritt zurück geht und über einen Stein stolpert. Mit angstgeweiteten Augen sieht er zu dem Türklopfer auf, der jetzt wieder ganz normal aussieht. >
SCROOGE: Was bei allem…?
<Scrooge rappelt sich ängstlich wieder auf, blickt sich nach allen Seiten und öffnet langsam die Tür. Er schleicht die Treppe hoch. Als wieder ein langgezogenes Heulen ertönt.>
MARLEY: <unsichtbar> Scrooooooooge!
<Scrooge rennt die Stufen hinauf und schließt sich in seinem Schlafzimmer ein. Ein finsterer Raum mit einem Kamin und einem Bett mit Vorhängen, sowie einem kleinen Schreibtisch. Er lässt sich in seinen Sessel fallen und blickt vor Angst zitternd zur Tür. Durch die Tür dringt ein heller Schein. Eine schwebende Gestalt. Ketten liegen eng um seinen Laib. Am Ende der Kette hängt eine eiserne Truhe. Die Truhe sowie der schwebende Geist von Jakob Marley sind durchsichtig. Marley kommt näher>
MARLEY: <geisterhaft> Ebenizer Scrooooge ... erkennst du mich denn nicht?
SCROOGE: <zwischenzeitlich hat er sich den Hut vor Angst über die Augen gezogen, jetzt schaut er darunter hervor auf Marley> Jakob? Bist du das?
MARLEY: Ja, Scrooge, ich bin es. Im Leben…war ich dein Partner. Jakob Marley. Doch sieh mich jetzt an! Habe ich mich nicht verändert? Erkennst du, was mir mein Leben eingebracht hat?
SCROOGE: <deutet langsam auf die Ketten, die Marleys Leib umspannen> Du meinst diese ganzen ... Eisenwaren da? <er greift prüfend nach der Truhe und schüttelt sie um zu erfahren ob sie Gold enthält>
MARLEY: <zieht die Truhe weg> Diese Kette, Scrooge, habe ich selbst in meinem Leben geschmiedet. Dieses Glied <er tippt auf eines der geisterhaften Kettenglieder> als ich den Bettlern auf der Straße die Münzen aus dem Hut geklaut habe ... <er tippt auf ein weiteres Glied> und dieses als ich die alte Frau Tharus betrogen habe.
SCROOGE: <nickt strahlend> Ja, Jakob! Und das alles an einem Tag ... du warst spitze!
<Marley wendet sich zu Scrooge und faucht ihn an, wobei ein Schwall durchsichtiges Feuer auf Scrooge niedergeht, was ihn jedoch nicht verletzt, aber sehr erschreckt.>
SCROOGE: <wieder vor Angst schlotternd> G-Gnade, Jakob! Warum suchst du mich heim?
MARLEY: <schwebt über Scrooge und blickt strafend auf ihn herab> Heute Nacht ... an meinem Todestag, habe ich die Chance, dich zu warnen, Scrooge. DEINE Kette war schon zu meinen Lebzeiten so schwer wie meine. <Er macht eine Pause und stiert Scrooge nun an> Du solltest sie jetzt einmal sehen ... sie ist gewaltig! Und du wirst, so wie ich, dazu verdammt sein die Kette bis in alle Ewigkeit zu tragen um für deine Sünden zu büßen, Scrooge!
SCROOGE: <immer noch ängstlich> W-was kann ich tun?
MARLEY: Dir werden heute Nacht ... drei Geister erscheinen. Höre auf sie, ziehe deine Schlüsse aus ihren Botschaften und du kannst dein Schicksal VIELLEICHT noch abwenden, Scrooge. Erwarte den ersten, wenn die Uhr eins schläääääääägt ...
<Marley löst sich mit dem langgezogenen letzten Wort auf und ist verschwunden. Scrooge steht in dem leeren Zimmer und sieht sich um, doch er ist allein. Langsam aber sicher kehrt seine Selbstsicherheit zurück. >
SCROOGE: Das ... das war sicher nur eine Reaktion auf das billige Essen von heute Mittag ... verdorbenes Fleisch oder etwas in der Art. Es gibt doch keine Geister!
<Scrooge geht zu dem Bett, legt sich mit gewohnt grimmigem Gesicht hinein und zieht die Vorhänge zu. >

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<Später in der Nacht schlägt die Uhr langsam zur vollen Stunde nach Mitternacht. Ein (am besten ELF) erscheint wie aus dem Nichts. Er trägt eine schön anzusehene Robe und lange weißblonde Haare, die ihm bis über die Schultern fallen. Langsam tritt er zu Scrooge ans Bett und rüttelt ihn wach>
GEIST 1: Aufgewacht, Ebenizer Scrooge!
SCROOGE: <Öffnet schläfrig die Augen und blinzelt den Geist an> Kommt morgen wieder, wenn es um schöne Kleidchen geht, dann können wir über den Preis verhandeln.
GEIST 1: <zückt einen goldenen Ausweis und hält ihn Scrooge vor die Nase> Oh nein, Scrooge ... ich bin der Geist der vergangenen Winterhauchfeste. Hier ... mein Ausweis. Und ich bin wegen dir gekommen! Du wirst dir einige Dinge ansehen müssen. Seid also nicht so zimperlich! Wir müssen gehen!
SCROOGE: <schon etwas wacher> Na und? Dann geh doch! Manche Menschen müssen morgen arbeiten und brauchen ihren Schlaf! Ich kann mir so einen nächtlichen Humbug nicht leisten!
<Der Geist ist inzwischen in die Mitte des Raumes getreten und blickt genervt zu Scrooge.>
GEIST 1 <beschwörend>: Es ist zu eurem eigenen Besten, wenn ihr mit mir kommt. Das solltet ihr nicht vergessen.
SCROOGE: <steht unwillig und in einer Art Schlafanzug mit Mütze gehüllt auf und tritt zu dem Geist, spricht mürrisch> Bitteschön! Aber dann zahlt ihr mir eine Entschädigung für diesen Unsinn hier, ja? Denn morgen bin ich dann nicht ausgeschlafen.
GEIST 1: <grinsend> Oh Scrooge ... ihr solltet anfangen, DAS HIER als Entschädigung zu sehen ... oder besser gesagt als Chance!
<Der Geist ergreift Scrooge bei der Hand und die Umgebung verschwimmt.>
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<Die beiden stehen vor einem Arbeitshaus. Scrooge sieht sich mit glänzenden Augen um.>
SCROOGE: <erstaunt und freudig> He ... ich kenne das hier! Das ist das Haus von Fazywig, meinem alten Boss! Er hat mir alles beigebracht was ich weiß ... und war dazu noch gütig und großherzig zu all seinen Lehrlingen!
<Scrooge schaut durch die Fensterscheibe. In dem Haus sieht man eine jüngere Version von Scrooge an einem Schreibtisch sitzen und arbeiten, als ein weiterer gut genährter Goblin hinzu kommt und gutmütig lacht.>
FAZYWIG: <lachend> Hoho, mein lieber Scrooge ... genug für heute! Es ist Winterhauchfest, geh und amüsiere dich, mein Junge! Die Arbeit kann später wieder getan werden, jetzt ist es Zeit zu feiern und sich des Lebens zu freuen!
JUNGER SCROOGE: <freudig> Danke Herr! Ich werde euren Rat beherzigen!
<Der junge Scrooge läuft zur Tür, als Fazywig in noch einmal aufhält.>
FAZYWIG: Warte, mein Junge. Hier hast du ein paar Münzen. Aber gib nicht alles auf einmal aus, in Ordnung?
<Fazywig wirft dem jungen Scrooge ein paar Goldmünzen zu und wendet sich dann lachend ab, verschwindet aus der Szene, während der junge Scrooge zur Tür hinaus stürmt. Die ältere Version von Scrooge schaut dem Jungen glücklich hinterher. >
SCROOGE: <mit glücklicher Stimme> Hast du schon einmal so einen großzügigen Arbeitgeber gesehen, Geist? Er hat mir einfach so einen Lohnzuschlag gegeben. Und das nur wegen der Festtage.
<Der Geist zuckt mit den Schultern und schaut zu Scrooge.>
GEIST 1: <verächtlich> Er hat ein paar Münzen ausgegeben, um euch noch fester an ihn zu binden. Was ist denn daran schon besonders?
SCROOGE: <aufgebracht> Das ist nicht wahr! Es lag in seiner Macht mich glücklich oder unglücklich zu machen. Er konnte dafür sorgen, dass meine Arbeit damals entweder ein Vergnügen war…oder eine Plackerei. Und er hat so viel Gutes für mich getan!
GEIST 1: <mit gespielter Überraschung> Oh, dann muss er ja ein echtes Vorbild für euch gewesen sein, oder nicht?
SCROOGE: <kleinlaut> Ich ... ich würde jetzt gerne etwas zu Cratchit sagen ... und ich ... ach, vergiss es!
<Die Szene löst sich in Rauch auf und etwas anderes ist zu sehen.>
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<Der junge Scrooge sitzt einsam und verlassen in einem dunklen Schulzimmer vor einem Tischchen und blickt ins Leere. Plötzlich öffnet sich die Türe und ein junges Mädchen stürmt übermütig in den Raum, läuft auf ihn zu und umarmt ihn herzlich. Scrooge erwidert die Umarmung und gibt dem Mädchen einen Kuss auf die Stirn.>
FAN: Lieber, lieber Bruder, du errätst nie warum hier ich bin. <übermütig und freudig in die Hände klatschend> Ich bin hier um dich Nachhause zu bringen. <lächelt breit>
JUNGER SCROOGE: Nach... Hause... kleine Fan? <blinzelt ungläubig>
FAN: <voller Freude> Ja nach Hause. Von jetzt an für die ganze Zukunft! Vater ist viel netter geworden, du wirst es sehen! Er war so nett zu mir, dass ich mich getraut habe ihn zu fragen, ob ich dich nachhause holen darf und er hat ja gesagt! Und du musst nie wieder hierher zurück! Und wir werden an Winterhauch alle zusammen sein!
JUNGER SCROOGE: Mensch, und du bist ja schon fast eine Dame geworden.
<Fan lacht und versucht ihm gegen die Stirn zu tippen, aber da sie noch zu klein ist kommt sie nicht hoch. Stattdessen umarmt sie ihn erneut und zieht ihn dann mit überschäumender, kindlicher Freude mit sich.>
GEIST 1: Sie war immer ein sehr herzliches Mädchen. Aber leider war ihr Herz schwach.
SCROOGE: Ja... das war sie. Das Licht bewahre, dass irgendjemand dem widerspricht. <leise>
GEIST 1: Sie starb schon als junge Frau. Ich glaube sie hatte Kinder... <dezent>
SCROOGE: Ein Kind, ja.
GEIST 1: Richtig. Deinen Neffen.
SROOGE: <unbehaglich> Ja...
GEIST 1: Nun, wir wollen uns noch ein anderes vergangenes Winterhauchfest ansehen.
<Wieder verschwimmt die Szene und löst sich im Nebel auf>
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<Der junge Scrooge umarmt inzwischen eine junge Dame, hebt sie hoch und schwingt sich überschwänglich im Kreis>
SCROOGE: Oh! Das ist Isabell! <er seufzt nostalgisch, als er auf seine jüngere Version und die Dame blickt> Ich habe sie damals mehr geliebt als alles andere.
GEIST 1: <blickt abschätzig auf Scrooge hinab> So? Nun, schon bald habt ihr gelernt, etwas ganz anderes zu lieben, Scrooge.
<Er breitet die Arme aus, und die Szene verändert sich.>
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<Die Szene zeigt nun einen etwas älteren Scrooge, der vor einem großen Schreibtisch mit vielen Goldmünzen sitzt und mit mürrischem Blick das Gold zählt, als eine ältere Version von Isabell an den Schreibtisch tritt.>
ISABELL: <mit trauriger Stimme> Ebenizer? Ich ... ich habe so lange auf dich gewartet. Hast du dich nun endlich entschieden?
ETWAS ÄLTERER SCROOGE: <mürrisch und nicht aufschauend vom Gold> Hm, was?
ISABELL: Wie du dich entschieden hast? Wegen unserer Hochzeit ... du wolltest mich doch heiraten. Wir ... du hast dir Bedenkzeit erbeten ... und ... ich warte doch jetzt schon Jahre.
ETWAS ÄLTERER SCROOGE: Ach das! Jawohl, ich habe mich entschieden! Du hast die letzte Rate für dein Haus eine Stunde zu spät gezahlt ... ich erkläre deine Hypothek hiermit für verfallen! <hält ihr einen Vertrag unter die Nase, noch immer ohne sie anzublicken.> Sei so gut und verschwinde innerhalb eines Tages aus dem Haus, ja? Vielen Dank!
ISABELL: <schluchzend> A-aber ... Ebenizer ... du kannst doch nicht ... bitte ...
ETWAS ÄLTERER SCROOGE: <zählt abwesend weiter die Münzen> 899 ... 900 ... 901 ... 902
<Isabell geht schluchzend und weinend zur Tür hinaus. Scrooge steht mit dem Geist vor dem Fenster, eine Träne läuft ihm die Wange herunter. >
SCROOGE: <ebenfalls weinend ruft er seinem jüngeren Selbst zu> Du Gnomenhirn! Lauf ihr nach ... lauf! Du darfst sie nicht verlieren!
<Der etwas jüngere Scrooge scheint seine ältere Version nicht zu hören, er zählt weiterhin das Gold. Scrooge wendet sich an den Geist, wischt sich die Tränen weg. >
<Wieder verändert sich die Szene>
<Man sieht ein gemütliches Wohnzimmer in dem ein Kaminfeuer prasselt. Ein altes Ehepaar ist zu sehen, der Ehemann, setzt eine glitzernde Spitze auf einen Winterhauchbaum und dreht sich dann lächelnd zu seiner Ehefrau um>
ISABELL'S EHEMANN: Belle, ich habe heute einen alten Freund von dir gesehen.
ISABELL: Wen den?
ISABELL'S EHEMANN: Rate mal. <schmunzelnd>
ISABELL: <schmunzelt ebenfalls> Hm, lass mich mal nachdenken. Ich weiß nicht... Herrn Scrooge?
ISABELL'S EHEMANN: In der Tat, dein guter alter Freund Herr Scrooge. Ich ging an seinem Laden vorbei und es war nicht abgeschlossen und habe ihn im Halbdunkel gesehen. Wie man hört liegt sein Geschäftspartner in den letzten Atemzügen. Er saß allein im Schein einer Kerze. Warscheinlich ist er bald ganz alleine auf der Welt.
SCROOGE: <weinend> Geist ... warum zeigst du mir das alles? Bitte bring mich nach Hause und quäle mich nicht weiter mit solch furchtbaren Erinnerungen!
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<Der Geist verschwindet und Scrooge findet sich in seinem Schlafzimmer wieder. Er blickt sich um, schnieft nochmals und tritt dann zu seinem Bett. Noch immer von Trauer über die Erinnerung überwältigt weint er sich in den Schlaf.>
<Die Uhr an der Wand schlägt erneut. Es knallt, und die Vorhänge von Scrooge’s Bett fliegen davon. Vor dem Bett steht eine Person in Winterhauchkleidung unter Mistelzweigen. Sie blinzelt in Richtung Scrooge und gibt ihm dann einen unsanften Klapps auf den Kopf.>
GEIST 2: Hohohoho! Ebenizer! Ebenizer Scroooooge! <in der Hand hat der Geist ein Glas Wein, mit dem er dem Alten zuprostet.>
SCROOGE: <reibt sich den Kopf> Das hat wehgetan ... was soll ... oh... <er blickt zu der Frau> Du bist bestimmt der zweite Geist, von dem Jakob gesprochen hat, richtig?
GEIST 2: <nickt langsam und sieht lächelnd zu Scrooge> Da hast du ganz Recht, Scrooge. Ich bin der Geist des gegenwärtigen Winterhauchfestes.Aber du hast mich natürlich noch nie gesehen. <lachend schüttelt er amüsiert den Kopf>
SCROOGE: Nein... niemals. <zugebend>
GEIST 2: Weder mich noch einen einzigen meiner vorigen Brüder und Schwestern hast du jemals gesehen. <grinsend nippt der Geist an dem Wein und streicht sich die festliche Robe dann glatt>
SCROOGE: Nein ich denke nicht. Du scheinst eine ziemlich große Familie zu haben...
GEIST 2: <er drückt Scrooge das Glas in die Hand und erhebt sich> Hohohoho! Da hast du recht. <wieder lacht er volltönend> Halt das für mich, denn das ist nicht der Grund warum ich heute bei dir bin. Ich bin hier, um dir zu zeigen, dass selbst ein Geizhals wie du von manchen noch geliebt und geachtet wird.
SCROOGE: <kopfschüttelnd> Das glaube ich nicht. Zu mir war noch nie jemand großherzig und gütig ... zumindest nicht in den letzten Jahren.
GEIST 2: <holt eine große Bombe aus einer Tasche> Du hast ja auch niemandem einen Grund dazu gegeben, oder? Es wird Zeit ... wir müssen los!
<Der Geist wirft die Bombe, und die Umgebung verschwimmt.>
<Langsam wird Gelächter und Gesang laut. Als die Szene sich aus dem Nebel verdeutlicht wird klar, dass der Geist und Scrooge auf einer Winterhauchfeier gelandet sind. Alle Anwesenden sind am Trinken, Tratschen, Tanzen und Lachen.>
FRED: Er sagte allen Ernstes, dass Winterhauch nur Humbug ist – und das schien er wirklich zu glauben. <mit einem einem Arm gestikuliert er ausschweifend und lacht dabei.>
FRED'S FRAU: Das ist wirklich eine Schande, selbst für ihn, Fred.
FRED: Er ist schon ein seltsamer alter Knabe, das stimmt und ganz sicher kein so angenehmer Zeitgenosse wie er sein könnte. Aber nichtsdestotrotz schadet er mit seiner verbitterten Einstellung letzen Endes vor allem sich selbst und deshalb werde ich der Letzte sein, der etwas schlechtes über ihn sagt.
FRED'S FRAU: Aber er ist ungeheuer reich. Zumindest hast du mir das erzählt. <sie hebt eine Augenbraue und sieht ihren Mann fragend an.>
FRED: Das stimmt. Aber er hat nichts von seinem Wohlstand. Er nutzt es nicht um Gutes zu tun. Er nutzt es nicht einmal um sich selbst etwas Gutes zu tun. Und ganz ehrlich: Ich bin mir ziemlich sicher, dass er dann nicht vorhat gerade uns damit zu beschenken. <sein Grinsen endet in einem fröhlichen Lachen, in welches die anderen einstimmen.>
FRED'S FRAU: <schnaubt verächtlich> Ganz ehrlich – mir tut er überhaupt nicht leid!
FRED: Aber mir tut er leid. Wer leidet schließlich unter seinen komischen Marotten? Er ganz allein. Er hat sich in seinen Sturkopf gesetzt, uns nicht leiden zu können und was ist die Folge? Er verpasst die ganze schöne Stimmung und alle lustigen Momente, die wir hier haben. Ich werde ihm auch weiterhin jedes Jahr die Chance geben, ob er nun will oder nicht. Vielleicht habe ich ihn ja doch gestern geknackt. <er reibt sich den Nacken, und die verlegen grinsende Miene deutet darauf hin, dass er selbst nicht daran glaubt.> UND letzendendes hat er selbst damit für Unterhaltung gesorgt, also wäre es mehr als undankbar nicht zumindest das Glas auf sein Wohl zu erheben. Auf Onkel Scrooge! <er hebt das Glas an und wieder ertönt allgemeines Gelächter, ehe die andern auch das Glas erheben und in den Toast einstimmen>
SCROOGE: Hrmpf. Eigentlich würde ich jemanden der sich so dreist einen Spaß auf meine Kosten erlaubt bis ins Armenhaus verklagen. <er linst zur Seite wo der Geist ihn aufmerksam beobachtet und hüstelt> Aber in Anbetracht der Umstände bin ich ausnahmsweise gewillt darüber hinwegzusehen.
GEIST 2: Wie überaus großzügig von dir. <sehr trocken>
<Der Partylärm verschwimmt langsam ebenso wie die Szene und dichter Nebel wallt auf. Als die Sicht wieder klar wird, stehen der Geist und Scrooge vor einem sehr ärmlich aussehenden Haus, dessen Dach kaputt ist. Scrooge blickt durch die Fensterscheiben.>
SCROOGE: Wo sind wir hier?
GEIST 2: Im Haus deines treuen Angestellten Cratchit.
<Eine Familie kommt herein. Cratchit und seine Frau, ein junges Mädchen und ein schmächtig aussehender Junge mit einem Krückstock. Alle sind in ärmliche Kleidung gehüllt.>
SCROOGE: <kleinlaut> Oh ... ich ... wusste nicht, dass sie in solch ärmlichen Verhältnissen leben.
GEIST 2: <gibt Scrooge wieder einen unsanften Klapps auf den Hinterkopf> Ach? Das wundert dich? Bei dem Gehalt, dass du Cratchit zahlst, ist das kein Wunder!
<Die Familie setzt sich an den Tisch. Die Frau holt einen winzigen verschrumpelten Braten hervor, dazu gibt es schimmelig aussehendes Brot. Trotz des Anblicks der Speisen sehen alle zufrieden auf das Essen.>
DER KLEINE TIM: <mit großen Augen und ehrfurchtsvoll> Und das alles verdanken wir Herrn Scrooge, Papa? Ist ja nicht zu fassen, was es am Winterhauchfest alles zu essen gibt!
CRATCHIT: <nickt und versucht seine Traurigkeit zu überspielen> Ja ... das alles kommt von Herrn Scrooge. Mögen die Ahnen ihn segnen!
DER KLEINE TIM: <ernsthaft bittend> Ja, mögen die Ahnen ihn segnen! <hustet stark und hält sich ein dreckiges Taschentuch vor den Mund, auf dem Blut zu sehen ist, als er es wieder wegnimmt>
<Scrooge blickt entsetzt zu dem kleinen Tim, dann zu dem Geist des gegenwärtigen Winterhauchfestes, der neben ihm steht. >
SCROOGE: <nervös> Geist, was hat denn der Kleine, da? Er scheint mir sehr krank zu sein!
GEIST 2: <ruhig> Das ist er auch. Seine Eltern bangen um sein Leben ... können sich aber keine Medizin und keinen Heiler für ihn leisen. Es mangelt ihnen am Gold. Wenn die Zukunft nicht geändert wird, sehe ich einen leeren Stuhl ... auf dem einst der Junge gesessen hat.
SCROOGE: <schaut wieder zu der Familie> Das heißt, der Kleine wird ... oh nein! Das darf nicht passieren!
<Die Robe des Geistes bewegt sich wie von Geisterhand und eine kleine Gestalt wird für einen Moment sichtbar. Irritiert stutzt Scrooge und blickt langsam hinab, dann sieht er den Geist fragend an.>
SCROOGE: Ich will nicht unangemessen neugierig erscheinen... aber dein Gewand scheint ein seltsames Eigenleben zu führen. Das eben sah fast aus wie eine Klaue und nicht wie dein Fuß. <unbehaglich>
GEIST 2: <er zieht den Stoff ein wenig beiseite> Nun es war in der Tat eine Klaue.
<An dem Fuß des Geistes werden zwei kleine dürre und verdreckte Kinder sichtbar, welche zwei Halsbänder mit der Aufschrift: NOT und IGNORANZ tragen.>
SCROOGE: <weicht ein Stück zurück und sieht alamiert und ziemlich besorgt zu dem Geist hoch> Gehören diese seltsamen Kreaturen zu dir, Geist?
GEIST 2: <polternd> Zu mir? Nein – zu dir gehören diese beiden, Ebenizer Scrooge. Erkennst du sie nicht? Dieser Junge hier <er deutet auf das erste Kind> heißt Ignoranz. Und dieses Mädchen hier heißt Not. Hüte dich vor ihnen und allen ihrer Art... aber vor allem hüte dich vor dem Jungen, den auf seiner Stirn steht Verderben geschrieben, solange bis das Wort ausgelöscht wird! Wag es ja nicht das abzustreiten! Ich verbiete dir diejenigen zu verleugnen die es wissen und wissen wohin das führt!
SCROOGE: <erschrocken weicht er noch weiter zurück und sieht den Geist blass mit großen Augen an.> Gibt es denn keinen Ausweg und keine Zuflucht für sie? <flehentlich>
GEIST 2: <scharf wie ein Peitschenknall und mit der Stimme von Ebenizer Scrooge:> Gibt es denn das Verließ nicht mehr? Gibt es denn keine Arbeitshäuser?
<Scrooge zuckt zusammen und kneift die Augen zusammen. Als er sie wieder öffnet schaut er sich nach dem Geist um, doch dieser ist verschwunden. Er blickt wieder zu den Cratchit, doch auch diese sind fort. Scrooge ist allein. Plötzlich wird er von grünem Rauch eingehüllt und ferner Donner rollt. Er hustet und fällt auf die Knie.>
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<Als er wieder aufsieht, schwebt eine finstere, knöcherne Gestalt vor ihm. Das Gesicht ist durch eine dunkle Kapuze verhüllt. Die Gestalt schweigt und sieht auf Scrooge herab. >
SCROOGE: <ängstlich und auf den Knien zu dem Geist rutschend> Du bist ... bestimmt der Geist des zukünftigen Winterhauchfestes. Geist, ich weiß, ich habe Fehler gemacht ... und ... und ich schwöre ich werde mich bessern! Bitte, zeig mir was mit dem kleinen Tim geschehen ist! Bitte sprich mit mir!
<Der Geist schüttelt einmal langsam den Kopf, dann breitet er die Arme aus.>
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<Die Familie Cratchit ist zu sehen. Frau und Tochter stehen hinter Cratchit, der vor einem frischen Grab auf die Knie gefallen ist und einen Krückstock darauf legt. Er schnieft leise. Eine Träne tropft auf das Grab.>
CRATCHIT: <weinend> Es tut mir Leid! Ich ... ich konnte es nicht ... verhindern ... wir hatten einfach nicht genug ... Gold ... es tut mir so Leid!
<Scrooge schaut entsetzt und selbst mit trauriger Miene auf die Szenerie. Dann zu dem Geist.>
SCROOGE: Nein! Ich wollte doch nicht dass es dazu kommt…bitte sag mir ob sich jetzt noch etwas daran ändern lässt, Geist. Er muss überleben!
<Ein lautes Lachen ertönt. Scrooge schaut zur Seite und entdeckt ein weiteres soeben ausgehobenes Grab, um das zwei Totengräber stehen.>
TOTENGRÄBER 1: <dreckig lachend> Ja, sowas habe ich noch nie gesehen! Es ist kein einziger Freund oder Verwandter gekommen.
TOTENGRÄBER 2: <stimmt in das Lachen ein> Na was soll's? Dann können wir ja jetzt auch Mittagspause machen. Der hier wird uns schon nicht weglaufen!
<Die beiden Totengräber gehen von dem frischen Grab weg. Scrooge tritt langsam näher und schaut angespannt hinein. Es liegt kein Sarg in dem Grab. Unbehaglich schaut Scrooge wieder zu dem Geist auf. >
SCROOGE: G-Geist ... sag mir ... wer ist diese arme Person die hier so einsam verscharrt wird und um die niemand trauert?
<Der Geist schnippt mit den knöchernen Fingern und der Schriftzug am Grab leuchtet auf. Dort steht zu lesen: "Ebenizer Scrooge. Möge er in Frieden ruhen." >
SCROOGE: <entsetzt an den Rand des leeren Grabes stolpernd> Nein ... nein das darf nicht sein ... der einsame Tote war ich! Nein ... Geist bitte lass mich nicht einsam sterben! Ich will mich bessern. Ich werde aus der Vergangenheit lernen, in der Gegenwart leben und in der Zukunft hoffen! <Scrooge schreit zuletzt hysterisch vor Angst.>
<Der Geist des zukünftigen Winterhauchfestes deutet nur in das leere Grab und tritt langsam aber erbarmungslos auf Scrooge zu, welcher weiter brabbelnd den Kopf schüttelt und die Arme abwehrend hebt>
SCROOGE: <hysterisch> Nein, Geist! Nein…ich will nicht so enden! Ich werde die drei Geister immer in meinem Herzen tragen und das Winterhauchfest achten, ich verspreche es!
<Scrooge schließt heulend und murmelnd die Augen und fällt schließlich rückwärts mit einem Schrei in das offene Grab, ehe es dunkel wird.>
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<Als Scrooge die Augen wieder öffnet ist das Grab verschwunden. Er befindet sich in seinem Schlafzimmer, die Sonne scheint durch das große Fenster herein. Völlig entgeistert steht Scrooge auf.>
SCROOGE: <glücklich> Ich habe noch eine zweite Chance bekommen! Danke, danke ihr Geister des Winterhauchfestes, ich werde mich an meinen Schwur halten ... mein Leben wird anders verlaufen!
<Scrooge schnappt sich Hut und Mantel und stürmt voller Freude auf die Straße vor seinem Haus>
<Vor dem Haus. Er entdeckt die beiden Vertreter für das Waisenhaus.>
SCROOGE: <rufend> Meine Herren, bitte warten sie! Ich habe etwas für sie!
<Die beiden drehen sich nach Scrooge um, als dieser ihnen auch schon ein kleines Säckchen Goldstücke zuwirft. Die Vertreter bekommen große Augen. >
MANN 1: Herr Scrooge ... das ... 20 Goldstücke! Das ist ja nicht zu fassen!
SCROOGE: <hastig> Oh, noch nicht genug? Na, das stimmt. <holt ein zweites Säckchen mit 50 Goldstücken hervor und wirft es den Vertretern wieder zu>
MANN 2: Aber Herr Scrooge das ist ja...
SCROOGE: <fällt ihm ins Wort> ... immer noch nicht genug? Na, sie sind ja harte Verhandlungspartner! <lacht gutmütig> Hier haben sie 100 Goldstücke! <wirft den Vertretern den letzten Sack mit Gold zu und rennt dann stürmisch an ihnen vorbei> Und kommen sie jederzeit wieder, meine Herren!
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<Scrooge erreicht das Haus von Fred und seiner Ehefrau. Er tritt an die Türe, zögert und tritt wieder zurück. Das Spiel wiederholt sich einige Male, ehe er den Mut findet und anklopft. Eine junge Bedienstete öffnet ihm.>
SCROOGE: Ist dein Herr zu sprechen, meine Liebe? <freundlich lächelnd>
BEDIENSTETE: Ja mein Herr. <sie knickst>
SCROOGE: Wo steckt er denn, mein liebes Kind?
BEDIENSTETE: Er ist im Speisezimmer, zusammen mit seiner Gattin, Herr. Ich kündige sie gern an, wenn sie möchten, Herr.
SCROOGE: <schiebt sich an ihr vorbei und nickt ihr freundlich zu und greift bereits nach dem Türknauf zum Speisezimmer> Er kennt mich, meine Liebe.
<Scrooge öffnet die Türe beinahe ein wenig schüchtern und sieht zum Speisetisch, wo Fred und seine Ehefrau sitzen.>
SCROOGE: <freundlich> Fred?
FRED: <blickt auf und blinzelt ungläubig> Ich traue meinen Augen kaum. Wen haben wir denn da?
SCROOGE: Ich bin es... dein Onkel Scrooge. Ich bin zum Essen gekommen... würdest du mich reinlassen und mir deine bezaubernde Frau vorstellen? <vorsichtig>
FRED: <steht lachend auf, geht auf Scrooge zu und umarmt ihn> Na sicher, du bist hier immer willkommen Onkel.
<Die beiden umarmen sich eine Weile herzlich.>
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<Scrooge tritt vor das Haus von Cratchit. Er sieht fröhlich und glücklich aus, kichert leise vor sich hin>
SCROOGE: <kichernd> Na, denen bereite ich eine schöne Überraschung.
<Scrooge setzt sein übliches mürrisches Gesicht auf und klopft hart an die Tür. Cratchit öffnet und schaut ängstlich zu Scrooge auf. >
CRATCHIT: Oh... oh Herr Scrooge was verschafft uns denn die ...
<Scrooge drängt Cratchit grob zur Seite und stolziert in das Haus. Mit wütendem Gesicht dreht er sich zu Cratchit um.>
SCROOGE: <mit gespielt grimmiger Stimme> Ich sehe mir das nicht länger an, Cratchit ... das mache ich hier nicht länger mit! Sie zwingen mich zu einem extremen Schritt!
CRATCHIT: <schlägt die Hände vor's Gesicht> Oh bitte Herr Scrooge ... bitte feuern sie mich nicht! <flehender Tonfall>
SCROOGE: <den Einwand ignorierend in drohendem Tonfall> Und deshalb werde ich ...
CRATCHIT: <flehend> Nein, bitte!
SCROOGE: <nun lachend> ... DEIN GEHALT ... ERHÖHEN!
<Cratchit schaut mit großen Augen zu Scrooge und bekommt kein Wort heraus. Scrooge geht inzwischen vor dem kleinen Tim, der hereingekommen ist auf ein Knie und streichelt dem Jungen sanft über den Kopf. >
SCROOGE: <sanft> Und es wäre doch gelacht, wenn wir dich nicht gesund bekommen, nicht wahr, junger Mann? Keine Sorge ... ich werde alle nötigen Mittel zur Verfügung stellen!
<Cratchit schaut zusammen mit seiner Frau zu Scrooge.>
CRATCHIT: <überglücklich> I-ich weiß gar nicht, wie ich ihnen danken soll, Herr.
SCROOGE: <lachend> Du musst mir nicht danken, mein guter Cratchit. Ich habe dir zu danken ... dir ... und einigen Gestalten, die mich letzte Nacht besuchten. Ein fröhliches Winterhauchfest wünsche ich euch!
KLEINER TIM: Das Licht segne Euch! Und... <er dreht sich zum Publikum> Ein fröhliches Winterhauch ganz Azeroth!

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 Betreff des Beitrags: Re: THEATERSKRIPT (OOC) EIN WINTERHAUCHMÄRCHEN
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Delgar: JUNGER SCROOGE, ETWAS ÄLTERER SCROOGE, MARLEY, MANN2
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Robards: FRED, GEIST3
Naolia: FREDS FRAU, GEIST1, TOTENGRÄBER1
Râhel: ISABELL, DIENSTMÄDCHEN, CRATCHITS FRAU
Mortosch: MANN1, KLEINER TIM, FAN
Rethorn: GEIST2, Fayzwig
Gyles: CRATCHIT
Korthaz: ERZÄHLER, ISABELLS MANN, TOTENGRÄBER2

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ERZÄHLER: Korthaz
SCROOGE: Dämmersturm
MARLEY: Delgar
FRED: Robards
FREDS FRAU: Naolia
DIENSTMÄDCHEN: Rahel
CRATCHIT: Gyles
CRATCHITS FRAU: Rahel
KLEINER TIM: Mortosch
MANN 1: Mortosch
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FAZYWIG: Rethorn
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 Betreff des Beitrags: Re: THEATERSKRIPT (OOC) EIN WINTERHAUCHMÄRCHEN
BeitragVerfasst: 22. Dez 2013, 11:24 
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<Als Scrooge die Augen wieder öffnet ist das Grab verschwunden. Er befindet sich in seinem Schlafzimmer, die Sonne scheint durch das große Fenster herein. Völlig entgeistert steht Scrooge auf.>
SCROOGE: <glücklich> Ich habe noch eine zweite Chance bekommen! Danke, danke ihr Geister des Winterhauchfestes, ich werde mich an meinen Schwur halten ... mein Leben wird anders verlaufen!
<Scrooge schnappt sich Hut und Mantel und stürmt voller Freude auf die Straße vor seinem Haus>
<Vor dem Haus. Er entdeckt die beiden Vertreter für das Waisenhaus.>
SCROOGE: <rufend> Meine Herren, bitte warten sie! Ich habe etwas für sie!
<Die beiden drehen sich nach Scrooge um, als dieser ihnen auch schon ein kleines Säckchen Goldstücke zuwirft. Die Vertreter bekommen große Augen. >
MANN 1: Herr Scrooge ... das ... 20 Goldstücke! Das ist ja nicht zu fassen!
SCROOGE: <hastig> Oh, noch nicht genug? Na, das stimmt. <holt ein zweites Säckchen mit 50 Goldstücken hervor und wirft es den Vertretern wieder zu>
MANN 2: Aber Herr Scrooge das ist ja...
SCROOGE: <fällt ihm ins Wort> ... immer noch nicht genug? Na, sie sind ja harte Verhandlungspartner! <lacht gutmütig> Hier haben sie 100 Goldstücke! <wirft den Vertretern den letzten Sack mit Gold zu und rennt dann stürmisch an ihnen vorbei> Und kommen sie jederzeit wieder, meine Herren!
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<Scrooge erreicht das Haus von Fred und seiner Ehefrau. Er tritt an die Türe, zögert und tritt wieder zurück. Das Spiel wiederholt sich einige Male, ehe er den Mut findet und anklopft. Eine junge Bedienstete öffnet ihm.>
SCROOGE: Ist dein Herr zu sprechen, meine Liebe? <freundlich lächelnd>
BEDIENSTETE: Ja mein Herr. <sie knickst>
SCROOGE: Wo steckt er denn, mein liebes Kind?
BEDIENSTETE: Er ist im Speisezimmer, zusammen mit seiner Gattin, Herr. Ich kündige sie gern an, wenn sie möchten, Herr.
SCROOGE: <schiebt sich an ihr vorbei und nickt ihr freundlich zu und greift bereits nach dem Türknauf zum Speisezimmer> Er kennt mich, meine Liebe.
<Scrooge öffnet die Türe beinahe ein wenig schüchtern und sieht zum Speisetisch, wo Fred und seine Ehefrau sitzen.>
SCROOGE: <freundlich> Fred?
FRED: *blickt auf und blinzelt ungläubig* Ich traue meinen Augen kaum. Wen haben wir denn da?
SCROOGE: Ich bin es... dein Onkel Scrooge. Ich bin zum Essen gekommen... würdest du mich reinlassen und mir deine bezaubernde Frau vorstellen? <vorsichtig>
FRED: *steht lachend auf, geht auf Scrooge zu und umarmt ihn* Na sicher, du bist hier immer willkommen Onkel.
<Die beiden umarmen sich eine Weile herzlich.>
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