Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
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 Betreff des Beitrags: Aufzeichnungen: Zeitrechnungen (Öffentlich)
BeitragVerfasst: 22. Dez 2011, 15:37 
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<Auf gut erhaltenem Pergament, ungerissen und sauber gerollt, finden sich folgende Schriften.>

Der Dämmersturm in seiner Größe und Stärke existiert bereits seit mehreren Zeitabschnitten, wie sie in den Rechnungen der Welt zwar wenig imposant erscheinen mögen, innerhalb der Reihen des Söldnerbundes jedoch bereits den rechtmäßigen Rang mehrerer Epochen erlangt haben. In den Werken unserer Sache sollten jeweilige zeitliche Einordnungen zumindest der jeweiligen Dämmersturm-Ära bezüglich dargestellt werden. Um Missverständnissen vorzubeugen, jüngeren Mitgliedern ein Werk der Übersichtlichkeit zur Verfügung zu stellen und einen kurzen Überblick über den Verlauf des Dämmersturms zu gewährleisten, ist diese Schriftrolle für jeden Interessenten einsehbar.




Erste Gründung

Die erste Gründung verzichtet vollständig auf den Namen 'Dämmersturm'. Vielmehr ist sie die Zeit, in welcher Kommandant Orodaro zum ersten Mal begann, freies Volk, Krieger und Glücksritter zu sammenln, um die Organisation 'Nachtwind' zu gründen. In gold-schwarzen Wappenröcken leistete der wild gewürfelte, hauptsächlich auf direkten Feindkontakt ausgelegte Rottenverband seinen Dienst an insgesamt drei überlieferten Fronten. So galt die Organisation 'Nachtwind' als temporärer Befreier Burg Steinwachts von den Orcmarodeuren des Nordens, ehe diese nach einiger Zeit wieder Besitz von diesem Ort ergriffen. Der Höhepunkt der ersten Gründung entwickelte sich im Zuge des Lordaeronfeldzugs, als die Organisation sich unter das Kommando der Darromer Legion begab. Es war einerseits Feuertaufe, andererseits aber auch lehrreiches Ereignis, welches 'Nachtwind' letztendlich aus dieser Operation erwarb. Orodaro hält das Andenken an seinen damaligen Befehlshaber, Kommandant Temper, noch bis heute in höchster Ehre. Der Feldzug endete in einem erfolgreichen Sturm auf Stratholme, wie er die Stadt zwar nicht von der Geißelbesatzung befreien konnte, aber dennoch den Untergang über die unheiligen Führungsmächte brachte, die sie die ganze Zeit über verfolgt hatten. Nach diesem erfolgreichen Feldzug kam es erstmals zu blutigen Rangkämpfen unter Orodaro's Kommando. Sie sollten die Vorlage für die späteren Tage des Blutes werden. Längere Zeit, nach dem Sieg in den vebrannten Gassen Stratholmes, erhält die Organisation den Auftrag, das mächtige Steinard zu belagern. Durch Orodaro's Planung konnte Steinard zur völligen Überraschung, während eines günstigen Zeitpunkts, rasch überwältigt und belagert werden. Die überrumpelten Streitkräfte hatten der plötzlich einfallenden, schweren und leichten Infanterie wenig entgegenzusetzen. Die Garnison war nicht auf die Verteidigung eines direkten Angriffs ausgelegt. Während dieser Belagerung kam es jedoch zur fatalen Wende. Eine Hauptstreitmacht der Horde erreichte Steinard noch vor dem Einstürmen der Söldner. 'Nachtwind' wurde in totaler Unterzahl völlig vernichtet, - nur wenige haben dieses Massaker überlebt.


Frühe Dämmersturm-Ära

Tim Orodaro, welcher die Schlacht bei Steinard nur im Zuge eines verlustreichen Rückzuges überleben konnte, sah sich gezwungen, die Organisation Nachtwind aufzulösen. Er musste die Dinge mit neuem Gefolge, neuem Aufwand und neuer Struktur beginnen. Der Wappenrock färbte sich von Gold zu Weiß, - während die Organisation den Namen 'Söldnerbund Dämmersturm' annahm. Die frühe Dämmersturmära zeichnet sich durch präzisere Arbeit, bessere Verwaltung und vorerst kleineren Umfang der Einheit aus. Die erste tragende Operation der frühen Dämmersturmära war der Einsatz gegen die Baroy-Piratenbande. Ein Verbrechersyndikat, welches sich in Beutebucht und Ratschet weitgehend eingenistet hatte. Larnak und Kira Baroy starben letztendlich vor der Ostküste Kalimdors durch den Artilleriebeschuss des 16. Kampfbataillons und die Klingen des Söldnerbundes. Der Erfolgskurs des jungen Dämmersturms wurde angefacht. Infolgedessen erfolgte der Großeinsatz bei Seenhain gegen die aufrüstenden Orcmarodeure des Ostens, aber auch des Nordens. Zwar war die Rolle des Söldnerbundes diesmal von eher defensiver Natur, doch konnte er im wochenlangen Stellungskrieg bestehen und letztendlich erneut an der Seite der Grafschaften Rotkamms und des Militärs von Sturmwind in siegreich in Steinwacht einmaschieren. Kriegshäuptling Ghraz, der Widersacher des Dämmersturms in diesem Konflikt, schwor jedoch Rache. Der Söldnerbund gewann über längere Zeit hohes Ansehen in Seenhain. Die frühe Dämmersturmära endet mit der Operation des Söldnerbundes in Tanaris, bei welcher dieser versuchte die Pläne des Massenmörders zu verurteilen, welcher als "Der Seelenernter" bekannt war. Es war das erste Aufeinandertreffen von Söldnerbund und späterem Erzfeind, dem Propheten des vierzackigen Sterns, dem Seelenernter.



Weltenbeben

Die Handlungen des Dämmersturms während des Weltenbebens, verursacht durch Todesschwinge, den Zerstörer. Der Söldnerbund wurde erstmals in Bandenkonflikte mit der Silberzahnbande verwickelt, welche jedoch durch das Eintreffen der elementaren Angriffsarmeen in Sturmwind unterbrochen wurden. Danach erfolgten kleinere, erfolglose Versuche, die Sümpfe des Elends erneut als Einsatzgebiet zu nutzen.




Dschungelsturm

Die Ereignisse des Dschungelsturms (o.a. Dschungelsturmära) hängen allesamt direkt oder indirekt mit der Operation Dschungelsturm zusammen, bei welcher der Söldnerbund mit dem Bündnispartner des Dampfdruckkartells, Admiral Grifnatz Rübenhau, im nördlichen Schlingendorntal gegen die Venture-Company Verbände von Plattform 51 vorgingen. Der Einsatz diente der Sicherung der Handelstraßen, da der Seeweg in Richtung Beutebucht durch den aufkommenden Flottenkonflikt zwischen Horde und Allianz an Gefahr gewann. Während Operation Dschungelsturm kam es zu heftigen und verlustreichen Außeinandersetzungen mit dem Feind, aber auch zu Meinungsverschiedenheiten in den eigenen Reihen. Der Dämmersturm verlor etwa 1/3 seiner Anhänger nicht durch Kämpfe, sondern durch Desertion und Verrat. Trotzdem konnte Fort Dämmersturm, welches im Zuge dieser Operation errichtet wurde, nicht durch Gegenschläge der Venture-Company vernichtet werden. Dampfdruck-Kartell und Söldnerbund gingen letztendlich siegreich aus diesem verlustreichen, lange währenden Konflikt hervor.



Aufbruch-Epoche

Durch die Ereignisse während des Dschungelsturms entstand nach siegreichem Ende der Wunsch nach einem neuen Aufbruch, einem stärkeren, mächtigeren Söldnerbund Dämmersturm. Mit den neu gewonnenen, finanziellen Mitteln wurde die Bewaffnung des Dämmersturms um Artillerie erweitert. Die Aufbruch-Epoche zeichnet sich durch hohe Erfolgsquote und wachsende Truppenzahlen aus. Als es jedoch beinahe zeitgleich zu einem erneuten Aufkommen des Silberzahnkonfliktes und einer Außeinandersetzung mit alten Deserteuren (Bärentatzenkonflikt) kommt, wird der Aufschwung wieder gedämpft.



Kriegstreiber-Ära

Die Kriegstreiber-Ära umfasst den Silberzahnkonflikt und die spätere Verbindung zum Seelenernter. Der Söldnerbund mobilisiert sämtliche Kräfte, um den unheiligen Großfeind zu jagen, zu stellen und zu töten. Dabei kommt es zu blutigen Außeinandersetzungen mit der Silberzahnbande und später zu ausgewachsenen Offensiven im Hinterland bei Jintha'Alor, an der Seite des Freisturm-Klans. Unter hohen Verlusten ließen sich die Pläne des Seelenernters und des viergezackten Sterns vereiteln. Die Kriegstreiber-Ära verlangte dem Dämmersturm Unmengen an Gold und Ressourcen ab, - der Aufschwung der neuen Ära galt beinahe zur Hälfte als verwirkt, zumal es sich um persönliche Konflikte, nicht aber um reguläre Einsätze handelte.



Kartellkrise

Die Kartellkrise umfasst den Bündnisbruch einer verschwörerischen Organisation zwischen Dampfdruck-Kartell und Söldnerbund. Man warf dem Dämmersturm fälschlicherweise Verrat vor, weswegen dieser für lange Zeit unter wirtschaftlichem Einfluss Beutebuchts' stand. Bis zur Aufklärung der Problematik hatte der Söldnerbund unter immensen finanziellen Problemen zu leiden. Die Kartellkrise findet ihr symbolisches Ende durch die Zerstörung von Fort Dämmersturm. Der Drahtzieher jener Intrigen, welche den Söldnerbund beinahe in den Bakrott trieben, hatte dort Stellung bezogen, seitdem der Dämmersturm jeglichen Einfluss im Dschungel verloren hatte. Es ist nicht bekannt, wer Fort Dämmersturm zerstört hat, - man nimmt an, das aufgebrachte Trollstämme der lokalen Umgebung die Ursache waren.

Das Ende der Kartellkrise war gleichzeitig auch der Beginn einer umfassenderen, beinahe akribischen Archivierung sämtlicher Einsatzberichte und Informationen über den Dämmersturm. Darunter auch die Heldentaten seiner Anhänger - und das von ihnen ausgehende, niedergeschriebene Wissen. Dies erklärt auch, warum besonders die darauffolgenden Ereignisse deutlich besser dokumentiert sind, als alle vorherigen.



Expansions-Ära

Die Expansions-Ära begann mit der Erschließung des khaz-modanischen Söldnertums für den Dämmersturm. Die Hallen des Dämmersturms wurden während der Expansions-Ära bezogen. Diese Epoche dauert bis heute an.

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Dem Sturm entgegen! - Schlachtruf und Grußformel der Söldner des Dämmersturms.


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