Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
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 Betreff des Beitrags: Berichte aus der Ära der Ersten Gründung
BeitragVerfasst: 22. Apr 2014, 15:35 
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Der Sturm grüßt,

die folgenden Seiten und Berichte sollen einen Abriss über die Aktivitäten der Einheit zur Zeit der ersten Gründung, als jene noch unter den Namen "Nachtwind" bekannt war. Jegliche Informationen wurden aus alten Berichten in den Archiven des Dämmersturms, welche bisher unter Verschluss gehalten wurden zusammen getragen - aus den teils nur fragmentarischen Dokumenten wurden die Begebenheiten extrahiert und zu einer möglichst vollständigen Historie verbunden. Dennoch soll angemerkt werden, dass manche Fakten möglicherweise keinerlei Erwähnung fanden und somit hier nicht mit einbezogen werden konnten.


Zitat:
Der erste Kampf um Steinwacht

Die geschilderten Begebenheiten trugen sich nach den Wirren des dritten Krieges zu - zu einer Zeit als die Kämpfe im Norden noch tobten, die Pestländer noch fest im Griff der Geißel waren, die Fronten hart umkämpft waren und die militärischen Kräfte des Königreichs Sturmwind mit jedem verstreichenden Tag an den Fronten ausblutete.
Während ein Großteil der militärischen Aufmerksamkeit auf den hart umkämpften Gebieten ruhen musste, hatten marodierende Orc die Gunst der Stunde genutzt und sich nach Wochen des Rauben und Plünderns im Rotkamm schließlich in der befestigten Wehranlage von Steinwacht niedergelassen und bedrohten somit die Sicherheit der Einwohner des nahegelegenen Seenhains auf das Schärfste. In Ermangelung vieler anderer Optionen erteilte der Rat von Seenhain letzendlich die Aufgabe jene Gemäuer von der lauernden Gefahr zu befreien einer Söldnergruppe welche unter dem Namen Nachtwind und der goldschwarzen Heraldik ihrer Einheit kämpfen würde. Durch hastige Rekrutierungen fanden sich in den Reihen nicht nur Milizionäre aus der Region, sondern Vertreter aus allen Teilen der Allianzgebiete - bishin zu den weit entfernten Winkeln Kalimdors und dem Volk der Kal'dorei und ihrer in diesem Teil der Aufzeichnungen einzig namentlich erwähnten Vertreterin Laurena Rosenblüte.

Nachdem sich die Einheiten in der beeindruckenden Zahl von vierfacher Rottenstärke um das Zielgebiet positioniert hatten wurde Ihr sowie einer Gruppe nachtelfischer Bogenschützen die Aufgabe zugeteilt die zu erwartenden Kämpfe in der Anlage zu umgehen, eine erhöhte Position auf den Mauern einzunehmen und von dort Fernkampfunterstützung zu gewährleiten, vor allem aber dafür zu sorgen, dass die feindlich gesinnten Orcs keine Fluchtmöglichkeiten hatten.

Die erste Angriffsreihe der Frontalbewegung wiederrum wurde von einer Einheit schwerer Infanterie, Platte und Schilden unter einem Mann geführt welcher unter dem Namen Kel Flüsterklinge bekannt war und in eben solcher Ausrüstung zu kämpfen vermochte. Das Kommando über den gesamten Einsatz sowie die Söldner selbst war auf eine dem heutigen Leser vermutlich vertrautere Gestalt zurückzuführen, Tim Orodaro, welcher mit anderen, weniger stark gerüsteten Streitern in der zweiten Reihe der Schlachtordnung zum Vorstoß ausrückte.

Bereits auf dem Sturm auf Steinwacht war durch Beschuss der Verteidiger einiges an Verlusten und Verwundungen zu beklagen, vornehmlich in den Reihen der schweren Infanterie - jedoch ebenso auch bei allen Streitern die dem Angriff folgten. Der Kampf vor den Toren, Mauern und Barrikaden wütete blutig auf beiden Seiten, bis es durch den Einsatz von verschiedenen Explosivstoffe, welche von allen des Nahkampfes fähigen Reckens aufs Schärfste verteidigt wurden gelang eben jene Wälle und Barrikaden zu durchbrechen und die Gemäuer zu stürmen, während die Aufgabe des Oberkommandos weiterhin in den Wirren des Gemetzels um die notwendigen Befehle und beherztes Einschreiten an Brennpunkten der Schlacht bestellt war.

Den Berichten zu Folge war es letzlich Tim Orodaro der die Verteidigung zunächst im Alleingang überwand und den Burgfried stürmte um den Anführer der Marodeure, den Schwarzfelsorc Hakhsmull zu stellen und zu vernichten. Nur wenigen gelang es sich von den entbrannten Kämpfen zu lösen und ihm zu folgen und so lassen sich die folgenden Ereignisse nur aus den Berichten weniger beschreiben: Hoch in den Mauern des Turmes, nach der Zerschlagung der restlichen dort positionierten defensiven Orcstreitkräfte war der Kampf zwischen den beiden Truppenführern Hakhsmull und Tim Orodaro entbrannt, die sich dort ein ebenbürtiges Kräftemessen lieferten, während die Schlacht in den Gemäuern unter ihnen noch unnachgiebig voranschritt und auch die Nachtelfen unter Laurena Rosenblüte ihre Aufgabe endlich mit Erfolg erfüllen konnten. Keiner der Kontrahenten war bereit zu weichen, auch wenn beide bereits aus einer Vielzahl von Wunden bluteten. In dem Moment als es dem Orc gelang den Kommandanten zu entwaffnen traf endliche die nachrückende Hilfe an - und es ist der heldenhaften Tat eines Tagelöhners, dessen Namen nirgends in den Schriften zu finden war, zuzuschreiben, dass Augenblicke wertvoller Zeit mit einem selbstlosen wie wütenden Angriff auf den Marodeur erkauft wurden, der dem Söldner selbst das Leben kostete, jedoch ermöglichte dass Tim Orodaro seine gefürchtete Waffe - ein Schwert breiter Klinge, die mit der Leichtigkeit einer Feder in dessen Hand geführt wurde - wiedererlangen und Hashkmull letzlich der gerechten Strafe und dem Tod zuführen konnte.
Nach dessen Fall wendete sich das Blatt der Schlacht noch weiter zu den Gunsten der Angreifer und die Einheiten der Orcs konnten vernichtet werden. Doch nicht allein die Wunden welche selbst Kommandant und seine Recken mit sich trugen waren der Preis, nicht allein die Gefallenen dieser Schlacht - noch lange nachdem der Kampf geschlagen war, waren zahllose Opfer welche nach den Beendigungen der Scharmützel ihren Verletzungen aufgrund mangelnder medizinischer Versorgung erlagen zu beklagen. So warf jener Tag seine Schatten trotz des Erfolges noch auf viele die nach ihm kamen und kostete mehr als der Hälfte aller tapferen Streiter ihr Leben.

Und so soll dieser Bericht in Gedenken an die ruhmreichen Toten und ihre Taten in jenen Tagen bei Steinwacht geschlossen werden.

Dem Sturm entgegen.

_________________
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