Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
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 Betreff des Beitrags: Berichte: "Gegenwart" (Öffentlich)
BeitragVerfasst: 18. Aug 2015, 23:14 
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Der Sturm grüßt,

die folgenden Berichte stammen aus der gegenwärtigen Zeitepoche in der Historiographie des Dämmersturms. Sie sind zeitlich nach der Expansions-Ära einzuordnen. Da die Zeit nach der Expansions-Ära noch keinen Namen erhalten hat, wird sie hier einfach als "Gegenwart" bezeichnet. Diese Sammlung dient zur Veranschaulichung der Erfolge und Misserfolge des Dämmersturm - um aus ihnen zu lernen und ihr Andenken in Ehren zu halten.

Dem Sturm entgegen,
Walter Torfstich
Skriptor des Dämmersturms

_________________
Dem Sturm entgegen! - Schlachtruf und Grußformel der Söldner des Dämmersturms.


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 Betreff des Beitrags: Re: Berichte: "Gegenwart"
BeitragVerfasst: 18. Aug 2015, 23:15 
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<Harad hat diesen Brief offenbar in Zusammenarbeit mit einem Schreiber und Übersetzer angefertigt.>

Zitat:
Bericht der Operation in Westkamm

Teilnehmer: Harad ad-Kadif (Söldner), Vaeln Reddick (Söldner), Finnje Freitag (Mitläufer), Bronson O'Slatraigh (Mitläufer)

Die Gruppe brach am vierzehnten Tag des achten Monats in den Morgenstunden auf. Alle Einsatzteilnehmer erreichten den Treffpunkt pünktlich. Harad ad-Kadif wurde aufgrund seines Führungstalentes einstimmig als Einsatzleiter festgelegt. Außerdem trug sein Hut dazu bei, dass ihn jeder als Anführer erkennen konnte, um etwaigen Missverständnissen vorzubeugen.

Ziel der Einsatzgruppe war das Erreichen von Westkamm, in Westfall. Nahe der Grenze nach Elwynn. Dort hatten sich zwei rivalisierende Banditengruppen, die Baxters und die Roths eingenistet. Beide Banden verhinderten den geregelten Warenverkehr und die Erzlieferungen aus den Minen Westkamms. Der Dämmersturm intervenierte also unter Harads weiser Führung, um wieder Ruhe in den Ort einkehren zu lassen, die Erzlieferungen sicherzustellen und die Bedrohung durch die beiden Banden zu beseitigen.

Die Reise durch Elwynn war vollkommen ereignislos. Bronson fing sich bei einem Halt in Goldhain Herpes ein. Nach Überquerung der Grenze führte ad-Kadif die Gruppe ohne Umwege nach Westkamm. Der desolate Ort wirkte, wie leergefegt. Die Einwohner schufteten auf den Feldern für ihre Unterdrücker. Beim Erreichen des Ortes begegnete die Einsatzgruppe einigen hässlichen, besonders misstrauisch dreinblickenden Mitgliedern der Baxter-Bande. Der Haufen konnte allerdings ohne einen kämpferischen Zwischenfall abgewimmelt werden. Glück für die Wichser. Die besonders verängstigte Bevölkerung war nicht bereit, der Einsatzgruppe Auskunft über die beiden Banden zu geben, Bronson, der alte Hurenbock, konnte aber in Erfahrung bringen, dass es sich bei einem der größeren Häuser im Ort um den Treffpunkt der Baxters handelte - und das dort gerade, passend zur Mittagsstunde, eine größere Gruppe ihr Essen zu sich nahm. Das Hauptquartier der Roths konnte kurz darauf auch identifiziert werden. Es lag am anderen Ende der Straße und war aufgrund seiner Größe ebenfalls von den restlichen Gebäuden des Ortes zu unterscheiden.

Bronson wollte das Haus der Baxters stürmen, einen Mann erschießen, feige abhauen und es so aussehen lassen, als wären es die Roths gewesen, um das Problem ohne große Kampfhandlungen, zumindest für den Dämmersturm, aus der Welt zu schaffen. Die Baxters würden Blutrache nehmen und das Gemetzel die beiden Banden soweit schwächen, dass der Rest ein Kinderspiel sein würde. Das war kein schlechter Plan. Finnje hat voll genervt, weil sie nicht wollte, dass die Einwohner durch die Schießereien in Mitleidenschaft gezogen werden. Finnje protestierte mit Blick auf die Zivilbevölkerung.

Wichtige Anmerkung: Finnje Freitag hat Prinzipien. Das kann sehr nervig sein.

Wichtige Anmerkung: Wenn Bronson dabei ist, schläft Harad mit dem Arsch in der Wand.

Harad ließ die Ortschaft nach guten Schusspositionen untersuchen, die Dächer waren dafür geeignet. Der Plan eines direkten Angriffes wurde aber verworfen. Wäre auch bescheuert gewesen. Grund dafür war das Eintreffen weiterer Baxters.

Später löste sich eine Gruppe der Baxter-Bande, um ihre Schicht als Wachleute auf den Plantagen anzutreten. Harad ad-Kadif, Einsatzleiter aus Leidenschaft, erkannte mit seinem rasiermesserscharfen Verstand, dass dies die beste Gelegenheit sei, einen kleinen Teil der Baxter-Bande zu töten, ohne es mit allen auf einmal aufzunehmen. Ferner entwickelte er jetzt den genialen Plan, die getöteten Baxters den Roths zu zeigen, um sich ihnen als Verbündete anzubieten, sie beim Kampf gegen die Baxters zu unterstützen - und sie, wenn die Baxters vernichtet sind, hinterrücks zu erschießen. Das zeigt mal wieder: Harad ad-Kadif ist ein strategisches Genie.

Wichtige Anmerkung: Verrat ist eine äußerst wirksame Waffe.

Der Plan wurde so beschlossen und die Einsatzgruppe überfiel die Wachleute auf der Plantage. Nach einem kurzen Schusswechsel lagen fünf, der sechs Männer tot im Staub. HAHA! Dem sechsten Mann ritzte Bronson auf Harads Befehl hin den Namen der rivalisierenden Bande, also "Roth" (oder "Rot", oder "Rod") auf die Stirn. Das hat er wirklich fein gemacht, der Mann sollte Künstler werden. Danach wurde der kleine Mutterficker gebrandmarkte Baxter zurück in den Ort geschickt, um seinen Freunden zu berichten, dass die Roths die Plantage angegriffen haben. Die Arbeiter auf der Plantage waren sehr erleichtert über die Hilfe des Dämmersturms. Harad erlaubte ihnen, denn er ist nicht nur weise, sondern auch gütig, sich mit den Waffen der toten Baxters auszurüsten. Unter den Arbeitern befand sich auch der Auftraggeber. Er versicherte auf Harads Anraten hin, dass alle Arbeiter stillschweigen darüber bewahren würden, wer die Angreifer waren.

Die Leichen wurden an einem Bachlauf zwischen der Plantage und Westkamm aufgereiht. Mit einem der Köpfe im Gepäck war die Gruppe gerade im Begriff, zu den Roths zu gehen, um ihnen Hilfe anzubieten, da rollte ein blutverschmierter Karren in die Ortschaft. Harad befahl in Deckung zu bleiben und das Geschehen zu beobachten.

Was dann geschah, war echt ein abgefahrener Scheiß.
Und dann fing die Kacke an zu
Was haben wir gelacht, als
Bronson hat sich erstmal in die Hosen geka

Um den herangeratterten Karren sammelten sich schnell einige misstrauische Mitglieder Baxter-Bande. Plötzlich riss jemand die Plane herunter. Und von der Ladefläche aus, eröffneten vier Mann mit einem Maschinengewehr das Feuer. Erst starben alle Baxters auf den Straßen und dann alle, die sich in ihrem Haus verkrochen hatten, einschließlich ihres Anführers. Das Problem mit den Baxters hatte sich also von alleine erledigt. Harad beschloss, die Gelegenheit beim Schopf zu packen. Als Eli-Roth, der Anführer der Roth-Bande gerade seine Triumphrede hielt und fünf Roths in Richtung Plantage rannten, wo sie die letzten Baxters vermuteten, positionierten sich Reddick und Freitag auf einem der Hausdächer und fickten den Bandenboss auseinander und streckten den Anführer mit gezieltem Pfeilbeschuss nieder.

Zeitgleich rückten Harad und Bronson durch die Gassen auf die Männer vor, die in Richtung Plantage verschwunden waren. Sie sollten sterben, ehe man sich mit dem Rest der wütenden Bande befasst. Bronson machte dabei die ganze Zeit irgendwelche meckernden, klugescheißerischen Kommentare. Man könnte meinen, er hätte bei der ganzen Aktion fürchterlich Schiss in der Hose gehabt.

Wichtige Anmerkung: Bronson ist ein arroganter Klugscheißer.

Reddick und Freitag konnten vom Dach entkommen, als in den Straßen die wilde Schießerei begann. Harad und Bronson wiederum eilten durch die Hinterhöfe, nahmen die zurückkehrenden Roths unter Beschuss und zogen sich dann in einen kleinen Stall zurück, denn die große Roth-Meute war ihnen dicht auf den Fersen. Reddick und Freitag erreichten den Stall kurz darauf. Es stank fürchterlich. Nach einer kurzen Feuerpause, in denen die Roths sich mit dem Maschinengewehr vor dem Stall aufbauten und Bronson seine Tage bekam die Einsatzgruppe ihre Situation überdachte, stürmten plötzlich einige Dorfbewohner und kurz darauf die bewaffneten Arbeiter der Plantage in das Geschehen. Die Roths wurden regelrecht auseinandergefickt völlig überwältigt, denn sie waren durch die Kampfhandlungen mit dem Dämmersturm bereits derart außer Atem, dass nun selbst diese Bauern mit ihnen fertig wurden. Die Einsatzgruppe schoss ihnen noch einige Kugeln und Pfeile hinterher, ehe auch der letzte Roth gelyncht am Boden lag. Damit war der Einsatz erledigt.

Harad stellte die Köpfe der beiden Bandenbosse sicher, um ihr Kopfgeld einzustreichen. Außerdem stellte sich heraus, dass das Maschinengewehr von der Armee gestohlen wurde. Da die beiden Hauptquartiere mit allerlei wertvollen Dingen gefüllt waren, darunter auch berauschende Spirituosen, Kräuter, Waffen und Schmuck, wurden sie gründlich geplündert und alles auf den Karren geschafft, den Harad für den Dämmersturm beschlagnahmen konnte.

Im Hauptquartier der Roths gerieten Freitag und O'Slatraigh aneinander. Die Roths verfügten unter anderem über mehrere entführte Frauen und Sklaven. Bronson hatte Not am Mann und wollte Blutelfe vergewaltigen und wollte sich mit einer gefangenen Blutelfe vergnügen. Finnje wiederum ging dazwischen, war außer sich und wollte es verhindern. Offenbar hat sie grundsätzlich Einwände gegenüber einem solchen Verhalten. Diese Zimtzicke. Harad befahl dann allerdings, von den Frauen abzulassen und ihnen die Freiheit zu schenken, um später zurückzukehren, als ihr Held gefeiert zu werden und sie alle der Reihe nach flachzulegen. um Finnjes Moral nicht weiter zu gefährden. Bronson, diesem Jammerlappen, gefiel das gar nicht. Ich kann ihn da auch ein Stück weit verstehen. Die Elfe war echt heiß.

Die Beute wurde an der Grenze vergraben, - ein Waffenschmuggel nach Elwynn wäre für den Verlauf der Mission zu riskant gewesen. Der Ort wurde auf einer Karte markiert, die dem Bericht beigelegt ist und die Beute kann später vom Dämmersturm geborgen werden. Das Maschinengewehr wurde an der Weststromgarnison wieder dem Militär von Sturmwind übergeben. Die waren echt dankbar.

Wichtige Anmerkung: Harad ad-Kadif denkt mit.

Abschlussbemerkung: Der Einsatz verlief ohne große Zwischenfälle und ohne nennenswerte Verwundungen. Harad ad-Kadifs geniale Führung erlaubte kaum Fehler und sorgte für einen reibungslosen Verlauf der Operation. Reddick war zuverlässig und hat getan, was man ihm gesagt hat. Seine Pfeile trafen stets ihr Ziel. Bester Mann. Bronson wiederum hat den Drang, Befehle zu hinterfragen und unablässig am Kommando seines Einsatzleiters zu zweifeln. Was soll das? Es hat den Einsatz nicht gefährdet, aber es zerrte an den Nerven der anderen Einsatzteilnehmer. Außerdem trug er während der ganzen Operation keinen Wappenrock, da er sich ohne Zweifel für etwas besseres hält. Wichser. Finnje Freitag ist eine Frau. Deswegen kann man ihr die Zickereien verzeihen. Sie kann ja nichts dafür. Ihre Grundhaltung im Hinblick auf Kollateralschäden und weibliches Beutegut könnten in Zukunft aber ein Problem darstellen, zumal sie ihren Prinzipien vermutlich mehr Wert schenkt, als den Befehlen, die man ihr erteilt. Das macht vieles unnötig kompliziert. Aber so sind Weiber halt. Dafür lieben wir sie.

Für die undisziplinierte Streiterei im Hauptquartier der Roths um das Schicksal der Frauen, wurden der Sold von Bronson O'Slatraigh und Finnje Freitag trotzdem um eine Goldmünze reduziert. Niemand tanzt Harad ad-Kadif auf der Nase herum.


Soldverteilung:

Harad ad-Kadif: 28 Goldmünzen, 7 Marken

Vaeln Reddick: 26 Goldmünzen, 7 Marken

Finnje Freitag: 3 Goldmünzen, 3 Marken

Bronson O'Slatraigh: 3 Goldmünzen, 3 Marken


Dem Sturm entgegen,

Krexx Winkelhuzz,
im Auftrag von:
Harad ad-Kadif



<Die Schrift ist fein und säuberlich, nicht die des Rymar Staper>

Zitat:
Bericht des Auftrages von Miss Heltai
Teilnehmer: Rymar Staper (Söldner), Bronson O’Slatraigh (Mitläufer), Viktorie Goldschild (Tagelöhner), Konstantin Beck (Tagelöhner)

Verlauf: Der Trupp traf am ersten Tag, der mehrtägigen Unternehmung, nahe Gorheim auf Lady Heltai und ihren Begleiter, beiden wurden mit frischen Pferden versorgt und Lady Heltai wurde nur bestens behandelt. Relativ bald außerhalb von Gorheim stießen wir auf ein paar Landstreicher, welche eine Frau verfolgten, welche sie der Hexerei bezichtigten. Ich schickte die Landstreicher fort und die Frau nach Gorheim. Sie erklärte sich, daher erschien mir das richtig.

Die Reise am ersten Tag blieb bis fast zum Schluss, ereignislos. Ich wies ihren Begleiter an, links zu decken, während ich die Front übernahm, Goldschild die rechte Seite und Beck nach hinten abdeckte. Bronson - das muss man hervorheben, kam auf die Idee sich selbst anzubieten und vorzureiten – spähte vorraus. Erst als es wirklich dunkel wurde, haben wir etwas entdeckt. Einen Trupp der auf einem Hügel kampierte, wir gingen von Landstreichern aus. Und mit der Dame im Schlepptau wollten wir einen Kampf vermeiden. Daher drehten wir rechts von der Straße ab, kamen in den Genuss einer Deckung, was Sicht und Wind anging. Eine Felsformation. Ich teilte noch Nachtwachen ein, bevor wir das Lager aufbauten und uns dann ausruhten.

Der zweite Reisetag ging nahezu ereignislos weiter. Ausser stinkenden Ruinen, welche wir nicht weiter begutachteten, den Landstreichern welche nicht mehr vor Ort waren und dem Verlassen des Gefälles. Wir passierten somit den Perenoldhügel, welchem wir auswichen. Und gegen Abend kamen wir bereits an dem verlassenen Gut der Lady Heltai an. Wir bezogen hier Stellung und bergten ihr Gut. Es waren drei Kisten, welche wir nicht mit der Hand anfassen sollten. Magisches Gut. Aus einer magischen Kammer. Wieder wurden Wachen eingeteilt.

Tatsächlich ist es aber entgangen das Lady Heltai und ihr Begleiter einfach durch die Tür raus sind und eine Person angetroffen haben. Eine Botin der Lady. Und einerseits wurde uns davon nichts gesagt, andererseits ist es niemandem aufgefallen. Tatsächlich führte es aber zu keinem Schaden. Ich empfand es nur als sehr komisch.
Wir trugen die Kisten auf den Karren den wir reparierten und fuhren wieder zurück. Uns kam dann aber eine magische Nebelwolke voller Gestank entgegen, dicht und von Ogern herbeigezaubert. Es wurden Elf gezählt und sie wollten das Gut der Dame haben. Wir versteckten uns. Der Karren war unbeweglich und der Dame äußerst wichtig. Sie entdeckten uns nicht und zogen an uns vorbei. Es bleibt nur die Frage, was wir transportierten, das Oger es interessant fänden. Magischer Natur.

Der Rest der Reise bis Gorheim verlief ohne Ereignisse.

Generell bleibt zu sagen, dass wir keinen Kampf hatten. Dennoch möchte ich Bronsons Idee hervorheben, sich selbst zum Späher zu erheben und dafür zu sorgen, dass wir in keinen Hinterhalt geraten.

Dazu muss man erwähnen, dass die Verlassenen Jagden auf die Oger machen. Dabei erbeuteten wir ein Buch, welches das beschreibt. Lady Heltai forderte es ein, dennoch habe ich es zurückgehalten, denn es kann eventuell Aufschluss über die Bewegungen der Verlassenen am Nordrand des Gefälles geben.


Soldverteilung:
Rymar Staper: 44 Goldmünzen
Bronson O’Slatraigh: 4 Goldmünzen
Viktorie Goldschild: 1 Goldmünze
Konstantin Beck: 1 Goldmünze

Dem Sturm entgegen,
Rymar Staper



<Ein Bericht von Rottenmeisterin Theane>

Zitat:
Auftragszeitpunkt: 25. des neunten Monats bis 4. des zehnten Monats
Ausführende: Konstantin Beck (Tagelöhner), Jaydenn Crowden (Tagelöhner), Finnje Freitag (Mitläufer), Jessica Lichtenherz (Mitläufer), Iris Theane (Rottenmeister)
Ausgaben: ---
Sold: Der Standardsold wird aus privaten Mitteln finanziert
Verbliebene Mittel: ---
Empfohlene Auszeichnungen: ---
Anmerkungen: Sämtliche dem Einsatz zur Verfügung gestellten Mittel sind als Verlust zu rechnen, die Mission selbst ist i.t. fehlgeschlagen

Der geplante Marschweg wurde von Sturmwind ausgehend gen Osten über den Wald von Elwynn Richtung Rotkamm aufgenommen.
An der Gebietsgrenze zum Rotkammgebirge wurde eine Straßensperre aufgrund verstärkter Aktivität diverser Gesetzloser fingiert - ein Passieren durch die Unterstützung gegen einen geplanten Überfall erhandelt. Die Farce welche von verkleideten Wegelagerern erdacht wurde kostete die Rotte ihre Einsatzmittel, Reittiere und zwei Tage Zeit. Nach den vorliegenden Informationen und dem Zusammentragen weiterer Anhaltspunkte war es jedoch möglich den Unterschlupf der Bande ausfindig zu machen, sowie sie im Gespräch zur Übergabe des Diebesgutes zu überzeugen. Das Involvieren eines weiteren Kopfgeldjägers (Wolfgang Faustus) und die darauffolgende Niederstreckung der Vogelfreien verhinderte jedoch das Einstreichen des ausgesetzten Kopfgeldes auf die fahndungsbrieflich gesuchten Räuber (Karl-Heinz Moor und Gefolge).

Die weitere Reise gen Seenhain verlief ereignislos. Vor Ort wurden Informationen über verschiedene Regimenter zusammengetragen und zudem in Erfahrung gebracht, dass der Schwarzfelspass selbst durch Oger besetzt und somit unpassierbar war. Einige der Gruppen, die zur Befreiung des Schwarzfels aufgebrochen sind, (Schwarzfelstempler, Schattenbrigade und die "Acht", Leonidus von Seenhain samt einem Kontingent von etwa 30 Freiwilligen) waren somit in der Steppe abgeschnitten. Andere sind (Christian von Büttelschweig samt seines Kontingentes) zur Befreiung des Passes aufgebrochen, da Seenhain selbst die militärischen Mittel zu den benötigten Maßnahmen fehlten. Die Entscheidung, für die Weiterreise, fiel entsprechend auf einen weniger bekannten Bergpfad, um jene Scharmützel mit unbekannten Ausgang am Pass auszuweichen. Geländestruktur, lebensfeindliche Witterung und verschiedene Hindernisse erschwerten Orientierung, schlugen auf Kondition und körperlichen Zustand und verlangsamten das Vorankommen erheblich. Ein ausgehungerten Incendosaurier wurde beim Angriff auf die Einsatztruppe ausgeschaltet, jedoch wurde die Mitläuferin Finnje Freitag bei dem kurzen Gefecht verwundet.

Die bisher erlittenen Wunden konnten erfolgreich durch die Mitläuferin Jessica Lichtenherz und die mitgeführten Heiltränke in ihrer Wirkung eingeschränkt sowie die Teilnehmer trotz der Strapazen einsatzfähig gehalten werden.

Nach dem Überwinden des Gebirgskamms wurde die Schattenbrigade mit einer Mannstärke von etwa 40 in der Steppe in einem befestigten Lager vorgefunden. Ein kurzer Dialog stellte die Situation in der Steppe als kritischer wie zuvor angenommen dar: Der Ausgang des Gefechts am Pass war ebenso wie der Plan diesen zu befreien unbekannt, ein weiterer Vorstoß oder Rückzug der verstreuten Truppen aufgrund starker Feinddichte innerhalb des Gebietes samt befestigter Anlagen unmöglich. Laut den Angaben des dort kommandierenden Hauptmanns Nikolaus von Börstherig, fanden sich in derselben Lage auch weitere militärische bzw irreguläre Truppen in der Nähe, ohne Kontakt oder Bündnis aufnehmen zu können. Die Truppe wurde nach kurzer Überlegung über die Situation am Pass und den möglichen Rückzugsweg in Kenntnis gesetzt, da ein Abzug der mannstarken Einheit das Augenmerk der orcischen Kräfte auf sich ziehen sollte um der weit kleineren Rotte ein unbemerkteres Vorankommen im Schutz der Hänge zu ermöglichen.

Unglücklicherweise traf die Einsatztruppe nach zunächst erfolgreichen Beginn bei der Ausführung des Planes auf eine Kavallerieeinheit der Orctruppen mit einem Dutzend gut gerüsteter und berittener Feindsubjekte. Trotz günstiger strategischer Positionierung und standhafter Gegenwehr trugen Überzahl und Fehlfunktion von Explosivstoffen zur letztendlichen Überwältigung und Gefangennahme jedes einzelnen Rottenmitglieds bei. Die Tagelöhner Konstantin Beck sowie Jaydenn Crowden fielen im Gefecht. Ihre sterblichen Überreste konnten nicht geborgen werden, sondern wurden als Trophäen entweiht. Die Mitläufer Jessica Lichtenherz und Finnje Freitag wurden mit mir Richtung Schwarzfels verschleppt, wo ein heftiger Kampf zwischen den Truppen Seenhains und der Eisernen Horde entbrannte.

Aus den vorliegenden Berichten wurden die Überlebenden von einigen, nicht den dort genannten Truppen zugehörigen Personen (da Miss Lichtenherz von sehr kampfstarken Personen verschiedener Rassen sprach, die in den anderen Truppen nicht vertreten waren, ist anzunehmen, dass es sich um die gesuchten "Acht" gehandelt haben könnte), gerettet und berittenen Einheiten übergeben, die das Land verließen. Die Schlacht am Schwarzfels selbst forderte von allen beteiligten Gruppen eine Vielzahl von Leben, wo die Eiserne Horde den Einsatz hochtechnologischen Kriegsgerätes und gutgerüsteter Truppen bewiesen hatte. Die Schlacht endete vor den Toren des Schwarzfels schließlich mit einer totalen Niederlage; der Verbleib Überlebender ist unbekannt. Der Pass allerdings konnte letztendlich mit dem Eintreffen der Schattenbrigade, nach dem Überwinden des Pilgerpfades, in Zusammenarbeit mit den Truppen des Christian von Büttelschweig, wieder befreit werden.

Der Einsatz ist somit zur Gänze fehlgeschlagen. Der Verlust von Konstantin Beck und Jaydenn Crowden ist sehr zu bedauern. Ihr Andenken aufgrund ihres Mutes in der Sache des Sturms bis Zuletzt soll in Ehren gehalten werden. Auch das Verhalten von Jessica Lichtenherz und Finnje Freitag wider all der Umstände muss als in jeder Hinsicht vorbildlich bezeichnet werden. Die Entscheidungen und der Fehlschlag der Gesamtmission ist somit keiner der oben genannten Personen zur Last zu legen oder von ihnen verschuldet.

Gez. I. Theane



<Es folgt einer von Harads Berichten.>

Zitat:
Bericht der Kopfgeldjagd auf Karduin Malloc

Teilnehmer: Harad ad-Kadif (Söldner), Bronson O'Slatraigh (Mitläufer), Viktorie Goldschild (Tagelöhner)

Die Gruppe traf sich auf Geheiß ihres preisgekrönten Anführers Harad ad-Kadif im Hafen von Sturmwind.

Wichtige Anmerkung: Bronson weigert sich immer noch, den Wappenrock zu tragen. Arschfick wär' mal angebracht.

Um den Hinweisen des Steckbriefes nachzugehen, wurden Passanten und Hafenarbeiter zur gesuchten Person befragt; angeblich wurde Malloc erst vor kurzem in Sturmwind gesichtet. Einige verdächtige Personen, darunter ein Fischer und eine Fischhändlerin, wurden näher befragt, gaben jedoch vor, über keine näheren Informationen zu verfügen. Lügner! Viktorie konnte jedoch in Erfahrung bringen, dass besagte Händlerin mit Malloc sympathisierte, da sie ihn für unschuldig hielt; später gab sie sogar vor, selbst Zeugin der Ereignisse gewesen zu sein, die zur Ächtung Mallocs führten. In Wirklichkeit war sie nur eine verurteilte Piratin mit Herpes im Schritt. Bronson erkundigte sich derweil bei der Botschaft von Kul Tiras nach Malloc, konnte jedoch nichts Nennenswertes in Erfahrung bringen.

Wichtige Anmerkung: Viktorie Goldschild hat sich ganz gut angestellt. Sie war immer gehorsam und handelte stets mit Köpfchen. könnte aber ruhig mal mehr Arsch zeigen. Oder Titten.

Nach langem Überlegen stellte Einsatzleiter ad-Kadif, anhand der gegebenen Informationen aus dem Steckbrief, rasiermesserscharf fest, dass Malloc unmöglich nach Süden geflohen sein konnte, da er zuvor in Surwich gesehen wurde. Er hätte, wäre dem so, die Richtung angestrebt, aus der er gekommen ist. Harad ad-Kadifs langjährige Erfahrung zeigte ihm aber auf, dass Personen auf der Flucht nur sehr selten zu Orten zurückkehren, die sie gerade erst verlassen haben. Demnach kam der Süden als Fluchtroute nicht in Frage. Nur Harad ad-Kadif war in der Lage, dies zu bemerken. Das offene Meer in Richtung Westen kam insofern nicht in Frage, als das die Einsatzgruppe dann ohnehin keine unmittelbare Verfolgung hätte aufnehmen können. Außerdem wäre Malloc Gefahr gelaufen, bei einer so langen Fahrt von den Matrosen entdeckt zu werden. Die Konsequenz dieses genialen Kalküls war das Erkennen der Fluchtroute nordwärts, an der Küste entlang.

Wichtige Anmerkung: Bronson behauptete später, er habe von Anfang an gesagt, man solle Malloc im Norden suchen. Das ist aber gelogen.

Mithilfe eines Fischerbootes brach die Gruppe also auf, um die nördlich von Sturmwind gelegenen Küsten nach Mallocs Unterschlupf abzusuchen. Die kleine Seereise war erstaunlich kurz; unterwegs kam es zur Sichtung mehrerer rattenscharfer Meerjungfrauen. die so geil waren, dass Dann plötzlich, wie aus dem Nichts, erblickte ad-Kadif eine kleine, halb im Dunst verborgene Anlegestelle. Die Temperatur war extrem gesunken - und über den Klippen stiegen neunundneunzig bunte Luftballons in die Höhe.Viktorie flennte rum. Die Gruppe ging an Land und stieß auf ein Lebkuchenhaus. Klingt komisch, ist aber so. Aus dem Schornstein floss Zuckerguss zum Himmel hin; Harad sah dies und wollte die Gelegenheit wahrnehmen, um über den Kaminschacht ins Haus zu rutschen und etwaige Bewohner damit aus dem Hinterhalt zu überraschen; doch kaum hatte er das Dach erklommen, platzten alle Luftballons am Himmel. Und Bronson hat sich dermaßen erschrocken, dass er sich schreiend auf dem Boden herumwälzte. Diese Flasche. Viktorie begrüßte derweil den Hausbewohner, der die Gruppe zu Tee und Kuchen bei sich einlud. Bronson wollte nicht. Undankbares Scheißkind. Harad witterte mit gesundem Misstrauen eine Falle; ließ sich dann aber darauf ein. Der Hausbewohner stellte sich als Karduin Malloc vor. Nachdem erste Worte gewechselt wurden, stellte sich heraus, dass es kein Zufall war, dass der Lebkuchenhausbewohner den gleichen Namen trug, wie der Gesuchte. Harad dämmerten die Parallelen.

Wichtige Anmerkung: Bei dieser ganzen Sache im Norden geht es nur um Muschis.

Malloc gab vor, dass er sich unter den gegebenen Umständen unmöglich freiwillig ausliefern lassen könnte. Er schilderte den Fall aus seiner Perspektive und klatschte dabei aufgeregt trommelnd auf seinen Oberschenkeln herum konnte die Gruppe mit bienenstichhaltigen Sahneschnittchen stichhaltigen Beweisen davon überzeugen, dass er tatsächlich unschuldig war. Drisburg war bereits gefallen, als Malloc das Geschehen erreichte; er erhielt sogar offiziellen Befehl, die Stadt zu vernichten, damit sie - und die in ihr eingelagerte Superwaffe - nicht in die Hände der Untoten fällt. Dieser Befehl lag schriftlich vor; Malloc zeigte ihn der Gruppe. Außerdem hatte er ein zweites Anliegen. Seine Ische Tochter Frau Hure Weibstante Lebensabschnittsgefährtin Gefährtin lag schwer krank im Lebkuchenhaus; drohend zu sterben.

Nach kurzem hin- und her bewies Harad ad-Kadif mal wieder sein Geschick als südländischer Edelmann Edelmann und machte Malloc ein Angebot, dass er nicht ablehnen konnte. Nicht das, was ihr jetzt denkt. Malloc sollte sich freiwillig in die Gewalt des Dämmersturms begeben und ausliefern lassen; im Gegenzug würde Viktorie seine Gefährtin heilen und man würde vor Mallocs Hinrichtung versuchen, mithilfe der Presse und der vorliegenden Beweise, Mallocs Unschuld vor der Weltöffentlichkeit zu offenbaren.

Wichtige Anmerkung: Harad ad-Kadif ist ein Genie und sollte zeitnah zum Rottenmeister befördert werden.

Malloc willigte ein; und es geschah wie geplant. Viktorie überschüttete seine Gefährtin mit Vanillesauce verwendete das Licht, um ihr die schwere Krankheit auszutreiben.

Wichtige Anmerkung: Viktorie Goldschild ist ein braves Mädchen.

Danach brach die Gruppe mit Malloc auf, um ihn in der Botschaft von Kul Tiras in Sturmwind auszuliefern. Viktorie kümmerte sich bereits darum, den größeren Zeitungen der Stadt die Informationen über seine Unschuld zukommen zu lassen, um gleich von Anfang an Druck auf die zuständigen Behörden auszuüben - und die Exekution hinauszuzögern. Gleichzeitig versicherte Admiral Edward Trelawney, der zuständige Diplomat aus Kul Tiras, den Helden Harad ad-Kadif, der den Drachen erschlug, fünf Jungfrauen rettete, die Meerjungfrauen überwand und schließlich eine Hexe in den brennenden O den Staatsfeind Nummer Zwei ausliefern konnte, mit allen Ehrungen vor der Presse bekannt zu machen. Bevor die Identität Mallocs zweifelsfrei festgestellt wurde, konnte er jedoch nur das halbe Kopfgeld zahlen. Geizige Wichser.

Wichtige Anmerkung: Lass dich niemals vertrösten! Ficke - oder werde gefickt. Wahre Geschichte.

Kurz darauf reiste eine Delegation aus Tol Barad an. Zum Teil bestehend aus Mallocs treuloser Familie. und seiner Schlampenfrau mit ihrem neuen Ficker In den Zeitungen war bereits der Widerspruch, zwischen der Ergreifung Mallocs durch den herrlichen Harad ad-Kadif und seiner vermeintlichen Unschuld, deutlich geworden. Sollte Harad ad-Kadif sich tatsächlich getäuscht haben? Bronson wurde losgeschickt, um die Fischhändlerin vom Hafen aufzusuchen und für einen Fackelmob vor der Botschaft zu begeistern.

Wichtige Anmerkung: Daraus wurde nichts.

Die Stimmung in der Botschaft war, den Berichten entsprechend, verunsichert. Schließlich irrt Harad ad-Kadif nie. Marcos Pyrrhus, ein angereister General der Delegation,, das dumme Arschloch war ganz heiß darauf, Malloc möglichst schnell köpfen zu lassen. Harad und Viktorie betraten nun aber die Szenerie, um den Fall aufzuklären, nachdem sie die zweite Hälfte des Kopfgeldes erhalten hatten. Doch noch ehe das letzte Wort gesprochen war, hatte der Admiral einen Kreislaufzusammenbruch. Pyrrhus ergriff die Gelegenheit und befahl den Wachen in der Botschaft, Malloc umgehend zu köpfen. Doch Malloc ist ein harter Ficker. Doch Malloc konnte sich losreißen und den Schlägen der Wachmänner lange genug entkommen; währenddessen warf Pyrrhus Adjutant plötzlich, wie aus dem Nichts, mit Fliegen, Aas und üblem Hokuspokus um sich. Harad dachte erst, er hätte was falsches geraucht. In der Botschaft brach das reinste Chaos aus; Harad hatte aber alles im Griff. Spätestens als Pyrrhus scheißendämlich dumm genug war, sich Mallocs Sohn zu greifen und als Geisel zu nehmen, erkannten die Wachen die Verschwörung, ließen von Malloc ab und unterstützten die Einsatzgruppe des Dämmersturms. Harad tötete erst Pyrrhus; und servierte den schleimspuckenden Adjutanten schließlich Viktories Lichtblitzen. Irgendwann hatte Bronson dann auch fertig gewichst und kam dazu. Da war aber schon alles vorbei.

Wichtige Anmerkung: Wenn sie mal etwas mehr Haut zeigen würde, wäre Viktorie schon 'ne richtig geile Kampfsau.

Harad ad-Kadif war nun in doppelter Hinsicht ein Held. Er hatte einen der meistgesuchtesten Verbrecher von Kul Tiras gestellt und ausgeliefert - und er hatte eine der größten Verschwörungen aufgedeckt. Als der Admiral wieder zu sich kam, handelte Harad seine angemessene Belohnung aus; dreihundert zusätzliche Goldstücke, eine große Pressemitteilung - und das tirassische Verdienstkreuz. Die höchste zivile Auszeichnung der Seefahrernation. Außerdem war Malloc unheimlich ausgesprochen dankbar für seine Rettung. Und dafür, dass er nun endlich wieder ein normales Leben führen kann.


Abschlussbemerkung: Der Einsatz verlief wie geplant, nämlich erfolgreich. Aufgrund ihrer guten Leistungen, ihrer natürlichen Geilheit Geilheit, ihres Gehorsams und ihrer zum Erfolg beitragenden Intelligenz sollte Viktorie Goldschild zur Mitläuferin befördert werden. Sie könnte aber ruhig etwas abnehmen. Harad ad-Kadif wiederum, der mit seiner genialen Anführerschaft, mal wieder, siegreich in Eisenschmiede eingezogen ist, sollte mindestens die Siegmarke erhalten; immerhin konnte er die herangeschafften Goldsummen vervierfachen und für ein positives Bild des Dämmersturms in den Nachrichten des Reiches sorgen. Wer kann das schon von sich behaupten? Außerdem sollte in Erwägung gezogen werden, ihn zum Rottenmeister zu befördern. wenn mal wieder Not am Mann ist und die Welt einen Helden braucht Es wäre, angesichts der großen Summe fair, den Einsatzteilnehmern einen Bonus auszuzahlen. Bronson hat diesmal nicht versucht, irgendwen flachzulegen; deswegen wird sein Sold nicht gekürzt. Ansonsten war er aber die Heulsuse, die er immer ist.


Soldverteilung:

Harad ad-Kadif: 50 Goldmünzen, 25 Marken, (+5 Gold Bonuszahlung)

Bronson O'Slatraigh: 4 Goldmünzen, 10 Marken, (+5 Gold Bonuszahlung)

Viktorie Goldschild: 1 Goldmünzen, 15 Marken, (+1 Goldmünze für Beförderung), (+5 Gold Bonuszahlung)


Rest: 330 Goldstücke


Dem Sturm entgegen,

Krexx Winkelhuzz,
im Auftrag von:
Harad ad-Kadif




<Das Pergament ist zerknittert, die Schrift krakelig – eindeutig Lynns Werk und das nicht nur in der Gestaltung unangenehm auffällt, sondern auch orthographisch ein Meisterwerk, das seinesgleichen sucht. Struktur ist irgendwo vorhanden, doch der rote Faden verliert sich auch mal ab und an.>

Zitat:
Bericht des Auftrages der Nachtwache Dämmerwalds

Teilnehmer: Letticia Silberhauch (Söldner), Hanne (Tagelöhner), Connoir McKenzie (Tagelöhner), Kathlyn Lawley (Tagelöhner)

Auftragsbeginn gegen Ende des letzten Monats. Uhrzeit unklar – ist immerhin der Dämmerwald. Scheiße dunkel dort, übrigens.
Schon auf dem Weg zu dem Kaff war es verdammt neblig un‘ wir haben so eine Gestalt aufm Weg gesehen, die aber dank dem Nebel nicht zu erkennen war. Schon da hätte uns auffallen müssen, dass da schwarze Magie im Spiel war. War jedenfalls nicht so, also sind wir weitergegangen – nach Dunkelhain.
Da grade Schlotternacht war (ist kein Scherz, auch wenn es mir lieber gewesen wäre) waren viele Kinder unterwegs, die von so einem alten Brauch ein Lied gesungen haben. Hat aber auch da noch keiner kapiert, dass diese Dinge irgendwie damit zusammenhängen könnten.
Wir haben uns also mit dem Hauptmann unterhalten, während Silberhauch draußen auf die Pferde aufgepasst hat, da es um diese Zeit – Mitternacht – sehr ruhig um das Dorf wurde. Zu ruhig. Also haben wir mit dem eine ganze Weile geschwafelt und rausgekommen ist, dass es in den letzten dreiundzwanzig Tagen viele, ungeklärte Todesfälle gab. Ist an sich nichts neues in Dunkelhain, aber irgendwann wurde es halt auffällig, weil so eine Art Muster sichtbar wurde. Nach jedem verschwundenen Kind wurden es erst wieder weniger Morde, dann mehr und dann verschwand wieder ein Kind.
[Hier folgt eine Auflistung von den ganzen Opfern, die vom Hauptmann gegenüber der Truppe genannt wurde. Darunter ein Ehepaar, ein Junge der im Trog ertrunken ist, eine Mutter die erhängt am Glockenturm gefunden wurde, einen alten Kerl dessen Hütte abgebrannt wurde und ein weiteres Ehepaar, das ertrunken ist sowie insgesamt vier Kinder, die verschwunden sind.]

Während wir nach Zusammenhängen gesucht haben, um einen Fortschritt zu kriegen, habe ich dann halt doch nach dem Kinderlied gefragt, der wie bereits beschrieben zu so einem alten Brauch gehört – erst nach weiteren Fragen diesbezüglich stellt sich heraus, dass es eine Frau gibt, die sich gern um Kinder kümmert – Marian O’Connor. Die hat zwei Meilen südlich ein Haus. Weil das der einzige Hinweis war, sind wir halt da hin.
Da das Haus nicht unbedingt über einen gepflasterten Weg zu erreichen war, sind wir irgendwann abseits gegangen. Ging auch eigentlich ganz gut, bis so ein paar Drecksriesenzangenspinnen aufgetaucht sind und uns angegriffen haben.
Waren insgesamt vier von denen. (Scheiße, waren die riesig und behaart.) Connoir und ich habn leichte Verletzungen davongetragen, aber ansonsten haben wir die Krabbelviecher gut drangekriegt. Der weitere Weg verlief ereignislos.
Am Haus angekommen haben wir erst die Umgebung ausgespäht, bevor Connoir sich bereit erklärte, sich dem Haus zu nähern. Als er wiederkam und es als sicher abgenickt hat, sind wir hingegangen. Stellt sich heraus, dass das Haus leer war und so richtig ekelhaft nach Verwesung gestunken hat. Es war außerdem verwüstet und keine Spur von Marian. Einzig auffällig war eine Spieluhr die das gleiche Lied gespielt hat wie das, das die Kinder gesungen haben. (Die Uhr ist außerdem von alleine losgegangen. War wohl verzogen.. oder so.)
Da wir von Marsch und Angriff erledigt waren, haben wir uns im Haus einquartiert und für wenige Stunden Rast gemacht. Hanne hat Wache gehalten. Nach gut zwei oder drei Stunden hat Hanne uns rausgeklopft – ein großer Hüne stand nahe dem Haus, vom Nebel umhüllt.
Nachdem er auf Zurufe und einem Warnschuss nicht reagiert hat, marschiert er plötzlich auf uns los und zieht so eine verdammt riesige Fleischeraxt raus, mit der er uns attackiert. Ein Pfeil im Auge von Hanne hat dem Kerl dann einen schnellen Tod gegönnt.
Mit seinem entstellten Gesicht vom Brandpfeil konnten wir auch nichts anfangen. Aber der hatte auch so eine Spieluhr in seiner Tasche. Also sind wir nach Dunkelhain zurück, um dem Hauptmann Bericht zu erstatten.

Der Rückweg verlief ereignislos. Zu erwähnen sind die beständigen Illusionen, die ständig nur mir passiert sind und nicht den Anderen. Bis dahin war aber kein Zusammenhang herzustellen bis auf die Tatsache, dass da irgendwo so ein Schattenwirker rumhängt und nichts besseres zu tun hat, als hier die Gegend aufzumischen.
Also haben wir das dem Hauptmann gesagt und der wusste auch, wer der Hüne war: So ein Kerl, der aus dem Sanatorium aus der Nähe von Sturmwind ist. Oder war. Dann kam Marian’s Mann – Chris, Christopher, Christian? Ach, keine Ahnung. Der Mann halt.
Hat sich furchtbar aufgeregt über die Situation, für einen Moment dachte ich auch, dass der verdächtig wäre, weil er zu der Zeit in Sturmwind war. Stellt sich aber heraus, dass er es nicht war. Jedenfalls, nachdem ich ihn zur Weißglut getrieben habe und sich dann endlich mal Miss Silberhauch (die Ranghöchste der Anwesenden, übrigens – muss ja auch mal erwähnt werden, bei der gezeigten Zurückhaltung) eingeschritten hat und die Gesprächsleitung übernommen hat.
Es kam raus, dass Marian’s Familie bei einem Feuer umgekommen ist. Das Haus steht an einem See. Das war dann das nächste Ziel. (Ist ja nicht so, als hätte ich schon früher den Hinweis darauf gegeben, zum See zu gehen. Nicht wahr?)
Hinweg verlief ereignislos.

Schon in der Nähe des Hauses war es verdächtig ruhig bis auf die Kinderstimmen, die wir ja irgendwie überall gehört haben. Dort angekommen wollten wir erstmal ausspähen – dazu kamen wir nicht. Während der Nebel und die Dunkelheit uns verschlangen, verloren wir wegen einer Illusion den Boden unter den Füßen und sind mitten im nirgendwo in vollkommener Finsternis wieder aufgetaucht.
Nachdem wir uns an Mauern vorgetastet haben, hörten wir eine weibliche Stimme und das weinen von Kindern. Kurze Zeit später ging ein Licht an und eine schemenhafte Gestalt is‘ erschienen. Wir haben diesmal nicht lange gefackelt und das Feuer eröffnet.
Das war eindeutig der Schattenwirker; wurde uns spätestens klar, als Hanne auf einmal Silberhauch eins mit ihrem Bogen übergebraten hat. Natürlich war sie nicht Herrin ihrer Sinne in dem Moment. Die Schüsse der Truppe haben jedenfalls gut gesessen und der Typ – erstaunlich jung, übrigens – ist verreckt.
Wir sind also nach dem Kampf dem Licht gefolgt und fanden Kinder hinter Gittern vor sowie eine Frau auf einer Perversion von einem Thron. Das war Marian. Die Kinder hatten furchtbare Angst vor der Rückkehr des ‚toten Mannes‘, wie sie wohl den Schattenwirker nannten.
Mit seinem Schlüssel haben wir die Kinder befreit und Marian mitgenommen; sie war gelähmt wobei ich mir nicht sicher bin, ob das nun Gift oder Magie war. Zurück in Dunkelhain gab es ein freudiges Wiedersehen mit den Eltern der verschwundenen Kinder und auch der Hauptmann war froh, seine Tochter wiederzuhaben. Es hat sich herausgestellt, dass der scheiß Schattenwirker der Bruder von Marian ist, der wohl nicht im Feuer verreckt ist und dann Rache an Dorf und Schwester gesucht hat. Der zuvor erlegte Hüne (der Kerl aus dem Sanatorium) war dabei wohl nur eine Art Werkzeug für ihn. Wir haben die Situation also aufgeklärt und gelöst - macht dann insgesamt laut Aushang 80Gold von der Nachtwache.

Abschlussbemerkung: Sind alle noch halbwegs in einem Stück, Auftrag erfolgreich beendet. Trotz anfänglicher Komplikationen mangels Hinweisen haben wir es geschafft, den scheiß Schattenwirker und die Kinder zu finden.
Es gab sonst keine Schwierigkeiten mit der Truppe oder andere Vorkommnisse, die erwähnenswert wären.

Soldverteilung
Letticia Silberhauch – 5 Gold, 10 Marken nachträglich zugewiesen
Hanne – 1 Gold, 10 Marken nachträglich zugewiesen
Connoir McKenzie – 1 Gold, 10 Marken nachträglich zugewiesen
Kathlyn Lawley – 1 Gold, 20 Marken nachträglich zugewiesen

Rest
72 Goldstücke

Dem Sturm entgegen
Lynn



<Ein Bericht der Rotte Torfstich.>

Zitat:
Einsatzbericht der Kopfgeldjagd auf den Rinderteufel

Einsatzteilnehmer: Walter Torfstich (Rottenmeister), Alexander Veidt (Söldner), Ian Samual Falkner (Söldner), Krudnir Volgrimsson (Söldner), Viktorie Goldschild (Mitläufer), Buri Frostbart (Mitläufer)

Der Viehwirt Donald McRonald war für die Ermordung des Schafhirten Michael Hempel verantwortlich. Im Zuge eines Streites, bei dem sich beide Bauern mit ihren Herden gegenüberstanden, hetzte McRonald seine Herde auf den Kontrahenten und ließ ihn gewissenlos niedertrampeln. Danach flüchtete er mit den Tieren. Die Wache von Goldhain, die zuerst den Tatort erreicht hatte, konnte keine Spuren auf den Verbleib des Täters ausfindig machen. Die Wache von Sturmwind wiederum setzte ein Kopfgeld von einhundert Goldstücken auf den "Rinderteufel" aus. Die Rotte Torfstich nahm sich dieser Aufgabe an.

Die Rotte traf sich vollzählig vor den Toren von Sturmwind. Aufgrund mangelnder Informationen beschloss der Rottenmeister zunächst, den Tatort auf der Hauptstraße, südlich von Sturmwind, zu untersuchen und die Wache von Goldhain zu befragen. Vom Tatort führten mehrere Spuren fort; allerdings konnten die Hinterlassenschaften der Schafherde des Ermordeten westlich der Straße gesichtet werden. Da es mehrere Spuren gab - und die Herden daher nicht in die selbe Richtung geflohen sein konnten, musste das bedeuten, der Rinderteufel sei ostwärts geflohen. Die Wache von Goldhain konnte keine brauchbaren Informationen liefern.

Die Rotte schlug sich also ostwärts über Trampelpfade durch den Elwynnwald. Unterwegs stieß sie auf einen verwüsteten Gemüsegarten. Goldschild und Veidt unterhielten sich mit der Bewohnerin des anliegenden Häusschens. Die Spuren führten weiter ostwärts.

Dann, auf einer Lichtung, konnte ein verlassener Lagerplatz des Rinderteufels identifiziert werden. Überall wurden Phiolen und Spritzen gesichtet. Ihr Inhalt trug abscheulichen Schweißgeruch. In einem Schuppen stieß die Rotte auf einen entstellten, mutierten Rinderkadaver mit angeschwollenen Muskelpartien und raubtierartigen Zähnen. Es war also davon auszugehen, dass der Rinderteufel seine Herde mit Medikamenten manipulierte. Noch während die Untersuchungen liefen, überfiel ein Wolfsrudel die Einheit; es hatte offensichtlich vom Kadaver gezehrt, denn auch diese Tiere wiesen deutliche Merkmale verzerrter Mutationen auf. Trotzdem konnte die disziplinierte Formation der Rotte dem Rudel ohne große Schäden standhalten. Auf Geheiß des Rottenmeisters wurden alle Fundstücke, so wie auch die Tiere, mit samt Schuppen verbrannt. Dieses Vorgehen sollte weitere Infektionen/Mutationen verhindern.

Es kam außerdem die Vermutung auf, dass dieser Fall in irgendeiner Weise mit dem Alchemisten "Goldketter" aus Westfall zusammenhing. Dieser hatte damals, als die Rotte Heldenhammer in Westfall intervenierte, auf ähnliche Weise die Murlocs manipuliert; war am Ende dann aber zum Opfer seiner eigenen Experimente geworden. Zumindest die Art und Weise der Mutationen zeigte deutliche Parallelen auf.

Als die Rotte am nächsten Tag weiter ostwärts zog, stieß sie auf eine weitere, noch befüllte Phiole. Ihr Inhalt trug den selben, abscheulichen Schweißgeruch, der auch schon bei der verlassenen Lagerstätte bemerkt wurde. Der Rottenmeister beschloss, diese Phiole für weitere Untersuchungen mitzunehmen.

Da eine Rinderherde bestenfalls in direkter Nähe zu einer Wasserquelle inne hält und die weiteren Spuren wieder ostwärts wiesen, wurde der Steinhügelsee als wahrscheinlichste Lagerstätte des Rinderteufels festgesetzt. Diese Vermutung hat sich dann auch bestätigt. Auf der zentralen Insel des Sees war das Maulen der Tiere zu vernehmen. Veidt machte eine Furt ausfindig - und die Gruppe setzte in Kampfformation über. Die Rotte schaffte es beinahe unerkannt bis zum Zentrum der Insel, als sie plötzlich von den mutierten Rindern attackiert wurde. Der Rinderteufel, verkleidet wie ein Clown und selbst mutiert, besetzte das alte Kriegerdenkmal, welches er mit unzähligen Bratpfannen verkleidet hatte. Er beschäftigte sich, fürchterlichen Unsinn brabbelnd, damit, mehrere Stücke Fleisch zu braten, während die mutierten Untiere in Herden über die Rotte Torfstich herfielen.

Der Rottenmeister sah sich gezwungen, dem direkten Ansturm auszweichen; ließ die Formation auflösen und sich hinter Bäumen - und auf hohen Felsen in Stellung bringen. Buri Frostbart desertierte feige vor der Rinderherde und stahl später Volgrimssons Widder, um zu entkommen. Aufgrund der chaotischen Situation bot sich keine Exekution ein. Ein besonders großes Exemplar der verkommenen Herde, ein Käserad als Krone auf den Hörnern tragend; genannt: "Royal mit Käse", bedrohte unmittelbar Goldschild, Veidt und Rottenmeister, die das Monstrum jedoch in einem kurzen, aber heftigen Kampf töten konnten. Der Rest der Rotte, hinter einem Baum zurückgezogen, wurde von der Herde umzingelt und bedrängt. Dem Rottenmeister kam die rettende Idee; er teleportierte sich direkt in das Chaos, begoss sich und die anderen mit dem Inhalt der gefundenen Phiole und beendete damit das Toben der Tiere, welche die Rotte nicht länger als Feinde betrachteten. Goldschild konnte währenddessen den Rinderteufel mit einem Lichtblitz töten.

Die mutierten Tiere wurden der Reihe nach von Veidt erschossen und zum Verbrennen beisammen geschafft. Die Rotte räumte auf der Insel auf und konnte ohne schwerwiegende Verletzungen den Erfolg verzeichnen. Beim Rinderteufel wurde eine Notiz gefunden, die eine Beziehung zu Goldketter bestätigt. Es muss sich aber um einen Verwandten des Alchemisten aus Westfall handeln, da der uns bekannte Goldketter nicht mehr lebt. Das Kopfgeld wurde in Sturmwind ausgezahlt.

Zitat:
Ich fürchte, ich muss unsere kleine Vereinbarung aufgrund der Nebenwirkungen beenden. Trotzdem danke ich natürlich für die tatkräftige Unterstützung. Ich muss euch allerdings dringend raten, einen Mediziner aufzusuchen, der Suchtfaktor auf den menschlichen Organismus ist wirklich bedenklich. Sollte euch trotzdem der Sinn nach weiteren Proben stehen, so müsst ihr jetzt improvisieren; ich werde vorerst keine Weiteren mehr liefern.

Hochachtungsvoll
Goldketter



Abschlussbemerkung: Die Rotte arbeitete diszipliniert und zuverlässig. Die einstudierte Formation hat ihren Zweck erfüllt. Das Desertieren Frostbarts sollte bestraft werden. Mein Vorschlag: Sollte er sich dem Dämmersturm ein weiteres Mal zeigen und nicht den Schutz einer höheren Institution der Allianz genießen, ist er sofort zu exekutieren. Dies entspräche am ehesten den Statuten des Dämmersturms. Viktorie Goldschild, die den Rinderteufel letztlich niederstrecken konnte, sollte einen Scharmützeltaler erhalten. Die Hinweise auf 'Goldketter', als den Lieferanten des Medikamentes sollten für nähere Untersuchungen in Erwägung gezogen werden.


Besoldung:

Walter Torfstich: 30 Goldmünzen, 20 Marken

Alexander Veidt: 10 Goldmünzen, 15 Marken

Ian Samual Falkner: 10 Goldmünzen, 15 Marken

Krudnir Volgrimsson: 10 Goldmünzen, 15 Marken

Viktorie Goldschild: 4 Goldmünzen, 15 Marken, Scharmützeltaler

Buri Frostbart: Desertiert


Dem Sturm entgegen
Walter Torfstich
Rottenmeister des Dämmersturms

_________________
Dem Sturm entgegen! - Schlachtruf und Grußformel der Söldner des Dämmersturms.


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 Betreff des Beitrags: Re: Berichte: "Gegenwart" (Öffentlich)
BeitragVerfasst: 9. Dez 2015, 18:23 
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<Es folgt ein Bericht von Alexander Veidt.>

Zitat:
Bericht: Westfall, 20.11. bis 22.11.


Auftrag: Die Bande, die für die Überfälle auf die Docks der FNW verantwortlich ist, finden und ausliefern. Tot oder lebendig.


Teilnehmerliste:

Viktorie Goldschild
Bronson O'Slatraigh
Kathlyn Lawley

Einsatzleiter:

Alexander Veidt

Ausgang der Mission: GESCHEITERT


Missionsverlauf:

Wir trafen uns vor den Toren von Sturmwind. Und verpassten wohl einen Boten, der uns den Treffpunkt mit dem Vorsitzenden der Flussschiffgesellschaft, Frank, nennen sollte. Daher zogen wir auf eigene Faust los, in Richtung Westfall. Auf dem Weg erzählte ich den anderen von einer früheren Mission für die Flussschiffgesellschaft, bei der damals Krudnir Volgrimsson, Finnje Freitag und Wilfred Koch beteiligt waren. In Bezug auf die damalige Mission vermutete ich, dass die Banditenbande, welche die Docks angriff, die von der Flussschiffgesellschaft vertriebenen Bauern waren. Die Reise nach Westfall verlief ereignislos. Erwähnenswert war dort ein völlig verwüsteter Hof nahe der Grenze, der einem von früheren Missionen bekannten Bauern, Seff McFarlane, gehörte. Bei der vorherigen Mission stoppten die Teilnehmer Mietschläger von Frank, die es auf McFarlane abgesehen hatten. Scheinbar hatte Frank es anschließend erneut versucht. Und seinen Willen bekommen. Wir fragten die Wachen an der Grenze nach dem Weg und folgten dem Nazferiti auf der Westseite des Flusses gen Süden. Nach etwa zwei Stunden erreichten wir einen schwer befestigten Turm mit mehreren Anlegestellen. Schnell wurde klar, dass sich Frank aufgrund der Angriffe einige schwer bewaffnete Wachen besorgt hatte, etwa dreißig an der Zahl, in je zwei Schichten aufgeteilt. Frank war allerdings nicht da, sondern in Sturmwind, wo er auf uns bezüglich genauer Anweisungen erwartete. Dumme Sache, dass wir einander verpasst hatten. Des Weiteren wollten die Mietschläger uns verscheuchen, provozierten uns und lachten, da sie den Namen des Sturms schon von Bauer McFarlane hörten – als sie ihn vom Hof vertrieben und er vergebens um Hilfe rief.

Unwillens, auf die Mietschläger zu hören und die Mission abzubrechen, beschloss ich, in Sichtweite der Docks zu warten, zumindest für eine Weile, bis Frank aus Sturmwind zurück kommen würde, um den Auftrag dann eben direkt vor Ort zu besprechen. Um die Wartezeit jedoch so effizient wie nur möglich zu gestalten schickte ich Kathlyn Lawley mit ihrem Pferd gen Späherkuppe, wo sie Nachforschungen anstellen sollte, ob es Anzeigen gegen Frank und die Flussschiffgesellschaft gab. Immerhin vertrieb er die Bauern unrechtmäßig von ihrem Land und ich wollte wissen, ob es Versuche gab, legal gegen ihn vorzugehen. Etwas, was die Angriffe der Banditen - sollten sie sich als die vertriebenen Bauern erweisen - legitimieren würde. Bronson O'Slatraigh schickte ich los, um die Umgebung der Docks abzusuchen, nach Spuren der Angriffe, die uns möglicherweise eine Richtung vorgeben würde, aus denen die Banditen kamen. Dabei sollte er den Mietschlägern allerdings nicht in die Quere kommen.

Bronson befragte einen Dockarbeiter und erfuhr, dass es sich um acht Angreifer handelte, die aus westlicher Richtung angriffen. Und das Seff McFarlane wohl ihr Anführer war. Das würde meine Vermutung bestätigen. Der Dockarbeiter hatte Viktorie Goldschild aus der Ferne gesehen und zu Bronson gemeint, er würde gewisse Infos nur ihr sagen. Dies beschwor einen Konflikt zwischen Goldschild und O'Slatraigh herauf. Goldschild fühlte sich von Bronson "feilgeboten", während Bronson später abstritt, dem Dockarbeiter etwas derartiges versprochen zu haben. Der Mann hatte aber keine wirklich relevanten Informationen für uns, als ich Goldschild zu ihm begleitete, aber zur Sicherheit in Hörweite blieb. Es ging dem Mann ausschließlich nur darum, Hand an Goldschild zu legen. Tatsächlich entblößte er sein Geschlecht sogar vor ihr. Wir gingen zurück zu unserem Lager.

Einige Stunden später kam Kathlyn Lawley von der Späherkuppe zurück. Mit einem anderen Pferd als dem, mit dem sie los ritt. Auf dem Weg zur Späherkuppe wurde sie von drei Reitern mit roten Masken angegriffen, vermutlich Defias. Ihre gute Bewaffnung ließ darauf schließen, dass die Bruderschaft noch immer floriert, aufgrund des Krieges und der Unterbesetzung der Brigade. Ihr Pferd wurde getötet, sie selbst verwundet, doch es gelang ihr, das Pferd des getöteten Defias zu nehmen und weiter zu reiten. Die beiden anderen Defias ritten weiter gen Süden, wohl nach Mondbruch. Bei der Späherkuppe erfuhr Lawley, dass die Flussschiffgesellschaft Waffen und Munition an die Westfallbrigade lieferte und dass diese die Maßnahmen gegen die Bauern billigte, da sie wohl glaubte, dass Frank ihnen eine Abfindung zahlte. Was nicht der Fall war. In einem Saloon bekam Lawley außerdem ein Gespräch zwischen einem Gnoll namens Hango und einem älteren Mann, Doktor Kwing Schulze, der wohl Zahnarzt war, mit. Beide hatten wohl etwas mit den Angriffen zu tun und erwähnten einen Hofbesitzer, Weit, und einen Angriff. Weit wurde ebenfalls in der damaligen Mission erwähnt. Er führte einen Hof mit Gnollsklaven. Bronson erwähnte, dass auch der Dockarbeiter einen Zahnarzt erwähnt hatte. Dieser riet dem Gnoll auch, vorsichtig zu sein, um der Flussschiffgesellschaft nicht noch einmal ins Netz zu gehen.

Lawley war verwundet, aber bereits bei der Späherkuppe versorgt worden. Dennoch war sie müde und so rasteten wir, teilten Wachen ein. Einige Stunden später kam Frank mit einer kleinen Leibwache aus Sturmwind zurück. Er war nicht besonders begeistert, umsonst gewartet zu haben aber ich klärte das und erzählte, dass wir bereits Nachforschungen angestellt hatten. Am Ende einigten wir uns darauf, dass wir ihm den Kopf von McFarlane und zwei seiner Leute bringen sollten, um den Angriffen somit ein Ende zu setzen und das Übel an der Wurzel zu packen. Und so machen wir uns auf den Weg. Es war von Acht Angreifern die Rede. Acht Banditen waren - selbst bei guter Ausrüstung noch machbar. Die Angriffe kamen aus dem Westen, doch ich wollte zuerst versuchen, im Norden möglicherweise noch Spuren bei McFarlanes verwüstetem Hof zu finden. Dort fanden wir aber nur die Ruinen und das Grab seiner Frau. Wir ritten weiter nach Westen, in Richtung von Weits Hof. Allerdings kamen wir zu spät. Der Hof war völlig zerstört, nur die steinernen Fundamente waren noch übrig. Der Rest lag in der Landschaft verstreut. Das Feld war noch nicht gänzlich abgeerntet, überall lagen Trümmer. Überall lagen Leichen. Wir fanden nur einen Überlebenden, der sich eine Kugel eingefangen hatte und der sterbend und halb verdurstet im Dreck lag. Ich befahl Goldschild, den Mann zu stabilisieren, damit wir Informationen aus ihm heraus holen konnten.

Sie heilte seine Wunde, während Bronson ihm Wasser gab. Als er endlich begriff, dass wir keine Feinde waren, erzählte er uns, was passiert war. Acht Angreifer kamen, überfielen den Hof, benutzten Sprengstoff und befreiten drei Dutzend Gnollsklaven. Er beschrieb die Acht wie folgt: Ein Gnoll auf einem Pferd, ein alter Mann, ein dürrer Kerl im Staubmantel, ein halbnacktes Weib aus dem Nether, "einer wie der hier" ( während er auf Bronson zeigte ), ein Gnom, ein Priester und ein Typ mit Perrücke. Der Sklaventreiber verwies uns gen Süden. Dann habe ich ihn mit einem Messer ins Auge umgebracht. Er hatte uns immer wieder eingehend angesehen, unsere Wappenröcke gesehen. Für mich war er ein dreckiger Sklaventreiber. Aber wichtiger noch: Er war ein loses Ende, ein Risiko, dass uns gefährlich werden konnte, je nachdem, welche Richtung der Auftrag noch einschlagen konnte.

Denn trotz des Missionsziels war ich nicht abgeneigt, eher auf Seiten der vertriebenen Bauern zu sein. Mir war der Ruf des Dämmersturms wichtiger als das Gold. Der Sturm hatte unter den Rottenmeistern Everard und Heldenhammer viel für die Bürger Westfalls getan. Das wollte ich nicht ruinieren, indem ich für einen zwielichtigen Bastard verzweifelte Bauern abschlachtete. Doch erwähnenswert war auch, dass die Acht nun drei Dutzend Gnolle auf ihrer Seite hatten. Der eigentliche Auftrag war also ohnehin fast unlösbar geworden. Ich wollte jedoch versuchen, mit ihnen zu reden. Besonders aufgrund McFarlanes vergangener Verbundenheit mit dem Dämmersturm. Vielleicht konnte man sie von ihren Angriffen abbringen. Wir ritten gen Süden. Mittlerweile war es dunkel geworden. Doch nicht unweit des Hofes, auf der nördlichen Hauptstraße, stand ein Mann an einem Zaun und spielte Gitarre. Bronson erkannte den Mann als Wahrer wieder, einen alten Kameraden aus alten Diensttagen. Dieser zog aber zwei Revolver aus seiner Gitarre. Ich konnte ihn aber davon überzeugen, uns zu McFarlane zu führen. Wahrer erzählte uns, wie er Bandit wurde, nachdem er nach dem Schlingendorntal Kopfgeldjäger wurde und für die Brigade Defias jagte. Später geriet er an Frank, der besser zahlte. Doch bei einem Deal mit den Defias im Dämmerwald kam Wahrer nur knapp mit dem Leben davon. Ich erklärte, wie wichtig Beweise gegen Frank waren, um das Handeln der Banditen zu legitimieren. Deshalb wollte ich mit McFarlane sprechen. Er bat um ein Pferd und eine Stunde Vorsprung. Ich befahl Kathlyn Lawley, ihm ihr Pferd zu überlassen und Wahrer ritt los. Wir folgten Wahrer's Spur, nach einer Stunde.

Sie führte uns zunächst weiter gen Süden, dann aber nach Westen, zur Küste. Dort, in einer kleinen Schlucht, hatten die Banditen und die Gnolle ihr Lager aufgeschlagen. Um die anderen nicht zu gefährden, wollte ich alleine in die Schlucht, um das Gespräch mit McFarlane und seinen Leuten zu suchen. Die anderen bestanden jedoch darauf, mit mir zu kommen. Wir kamen genau rechtzeitig, um zu erleben, wie die Bande einem Gefangenen, einem Handlanger von Frank mit einer Metallstange den Schädel einschlugen. McFarlane meinte, dass der Dämmersturm ihm nichts schuldig sei, dass es nicht unsere Pflicht war, ihn zu retten, als Franks Leute seine Frau vergewaltigten und ermordeten. Er fragte, warum wir hier wären und ich sagte, dass es mir um seine Verluste leid täte. Ich erzählte ihm von unserem Auftrag und meinte, dass ich vor Missionsabbruch mit ihm reden wollte, um Heldenhammer's Willen. McFarlane meinte, es gäbe nun zwei Möglichkeiten: Wir würden ihnen helfen und erfahren, was 'hier los war', oder wir zischten ab, würden beim nächsten Aufeinandertreffen aber nicht mit Gnade rechnen müssen. Diese Wahl, die McFarlane mir ließ, würde seine Schuld dem Sturm gegenüber begleichen, so sagte er.

Ich zählte Everards und Heldenhammers Taten auf, stimmte zu, dass Frank eine falsche Schlange war und sagte, es ich nur zu gerne helfen würde. Aber dass ich das nicht tun würde, wenn er und seine Leute auf dem Besten Weg waren, zu eben den Banditen zu werden, vor denen der Sturm damals die Bürger schützte. Ich beharrte darauf, dass Frank legal zu Fall gebracht werden musste, mit Beweisen gegen ihn. McFarlane meinte, nur wenn wir 'dabei wären' würde er offen reden. Da er aber auch davon sprach, wie schwach die Brigade war, wie unaufhaltsam seine Truppe nun war, bekam ich Vorbehalte. Ich brach die Mission ab und zog mit den anderen von dannen.

Gerne hätte ich ihnen geholfen, doch nicht, wenn ich dabei meine Gefährten und den Ruf des Sturms gefährden würde. Das Frank falsch war, war offenkundig. Aber für den Fall, dass bei einem gemeinsamen Angriff mit den "Banditen" auf seine Docks keine Beweise gegen ihn gefunden werden würden, hätte ich den Sturm damit auf die falsche Seite des Gesetzes gebracht. Dieses Risiko wollte ich nicht eingehen. Die Geschichte mit den Defias halte ich für sehr plausibel - es würde die gute Ausrüstung der Kerle erklären, die sie bereits vor Monaten hatten - doch musste ich dennoch im Schlimmsten Fall von einer Lüge ausgehen, mit der Wahrer uns auf die Seite der Banditen ziehen wollte. Wir ritten zur Späherkuppe, wo ich der Brigade die Position des Lagers der Banditen verriet. Doch die Brigade fand dort niemanden mehr vor. Gemeinsam mit Frank und seinen Leuten auf einen Angriff der Banditen warten wollte ich auch nicht.

Abschließende Worte:


Sämtliche Teilnehmer entschädigte ich mit einem Goldstück aus privater Kasse für die vergeudete Zeit. Kathlyn Lawley bekam von mir ihr Pferd ersetzt. Ihre Nachforschungen bei der Späherkuppe möchte ich hier besonders lobend hervor heben. Sie bewies Eigeninitiative und Durchhaltevermögen und wäre bei Erfolg der Mission entsprechend für eine Auszeichnung vorgeschlagen worden.

Ich warnte den Bund freier Bauern, die noch immer den Oger Muhbrag bei sich haben und bei denen das Banner des Sturms stolz im Wind weht vor einem möglichen Racheakt der Banditen. Zwar bezweifelte ich, dass McFarlane sich gegen Bürger werden würde, doch empfahl ich den Bauern, vorsichtig zu sein.

Ich empfehle allen Kollegen und Kolleginnen des Dämmersturms, bei Betreten Westfalls äußerste Vorsicht an den Tag zu legen und auch beim Tragen des Wappens vorsichtig zu sein. Auch empfehle ich, bei möglichen weiteren Aufträgen der Flussschiffgesellschaft vorsichtig zu sein, da man dabei durchaus auf McFarlane und seine Bande treffen könnte.


<Ein Bericht von Rottenmeister Everard.>

Zitat:
Tag 1

Treffen der Einsatzgruppe in Menethil. Aushandlung der Überfahrtskonditionen und Abreise Richtung Hochstade. Überfahrt verlief zu weiten Teilen ohne nennenswerte Zwischenfälle. Zerstörungspotential und Aktivität der berittenen Protodrachen konnten an der Küste zum Hochland beobachtet werden. Nach zunächst unkoordinierter Vorgehensweise der Seemannschaft wurde der Rauch der niederbrennenden Ölinseln der Krazzwerke samt gelöschten Schifflampen und Stille zum sicheren und unauffälligen Passieren der Biester genutzt.

Tag 2

Ankunft in Hochstade - Treffen mit dem Gesandten des Irdenen Rings Fjölni Felhammer (Anm.: Clan Heldenhammer, Oheim von Freyri Heldenhammer). Haben die Informationen über Übergriffe auf aktuellen Stand gebracht und Hochstade Richtung Norden verlassen. Anschließendes Treffen mit dem zweiten Gesandten des Irdenen Rings Logan Windlied und den Orcsöldnern (Anm.: Anführer der Truppe Ghorak Grimmauge). Zusammenarbeit wurde für den Moment abgelehnt, auf nahe Zukunft aber offengehalten. Einigung erzielt in zwei verschiedene Richtungen vorzugehen um gegenseitige Behinderung auszuschließen. Übernahmen den Norden da die Drachenreiter nach Einschätzung der geschilderten und beobachteten Situation als unberechenbarste Gefahr eingeschätzt wurdn. Aufgrund vereinzelter Rebellensiedlungen wurde der Weg über das Veralldelta und Richtung Kirthafen gewählt, über die Klippen des Platea Platt Platos abgekürzt. Zwischenfälle und Entdeckung konnten vermieden werden. Ankunft am frühen Nachmittag in Donnermar. Rast für die Gruppe bis zum Abend befohlen, nach Unterredung mit verantwortlichen Than und DrachenGreifenreitern Vorbereitungen zum Attentat auf die Basis von Malak getroffen. Mitgeführte Substanzen wurden zum Prpähpariern eines Schafskadavers verwendet, vier freiwillige Bartlinge als Träger und Rückendeckung mitgenommen.

Aufbruch bei Dämmerung - erfolgreicher Zutritt des Platos Plateaus an zuvor ausgemachten toten Winkel über die Steilwand. Reddick, O'Slatreigh und Zwerge wurden zum Absichern des Rückzugs zurückgelassen. Alte Kaserne die als Drachenstall diente wurde unbemerkt erreicht, der Köder ausgelegt. Zwischenzeitlich wurden Lawley, Silberhauch und Hanne entdeckt, da Rückzug zur Kampfvermeidung beschränkterweise als Desertation angesehen wird zurücklassen wolltenRückzug befohlen. <Einige Worte wurden durchgestrichen> Im kurz aufkommenden Scharmützel wurde Lawley verwundet, die Wachen konnten jedoch zügig ausgeschaltet werden, der durch den Lärm erwachte Drache konnte von der Truppe abgelenkt werden und verwüstete nach einmaligen Angriff das Lager Malaks und verschlang sie. (Anm.: Eine Mischung aus Drachenpisse, Wasser und Dreck schützt vor den scheißgroßen Mistviehern Kreaturen wohl teilweise. Herkömmliche Gifte/Putschmittel zeigen ihre Wirkung in ausreichend großer Dosis.) Versorgung der Verwundeten und Rückzug gen eines Soldatenlagers im Osten zwischen den Stützpunkten der verbliebenen beiden Orcanführern. Rast.

Tag 3

Aussenden der Einsatzteilnehmer in Zweiergruppen zum kontaktlosen Ausspähen des Feindgebietes in Westen und Osten. Wachturnus, Bodenbeschaffenheit, Patrouillenrouten und Strategische Punkte und Aufenthaltsorte bei Macheta von Lawley, O'Slatreigh, Reddick und Hanne in Erfahrung gebracht, selbiges bei Karad'Ur von Silberhauch und mir. Ausspähen verlief ereignislos und erfolgreich. Erfuhren bei der Rückkehr vom Kontaktabbruch zu Windlied und der Orccruppe durch Felhammer. Felhammer wurde über die Vermutung in Kenntnis gesetzt, dass die Gruppe in die Hände des Flammenwirkers gefallen war, der mit Runensteinen dunkle Magie verstärkte und unter den Orcs auch Oger und Ettins kontrollierte. Beschlossen zunächst Macheta auszuschalten, den Hang über Arena und ihrem Sitz mit Sprengung oder Erdmagie zur Lawine zu zwingen und anschließend den Machtzirkel des Dunkelschamanen zu zerstören. (Anm: Optionale Schuldzuweisung an Karad'Ur zum Aufwiegeln des Konfliktes war geplant).

Tag 4

Aufbruch zur Dämmerung gen der Basis Machetas. Bewegungen bei den Zwergenruinen ausgemacht, Annäherung erfolgte dennoch diszipliniert und unentdeckt. Stellung im Schutz der Felshänge unter Deckung der Umgebung vor den Wachtürmen gewählt und Vorbereitungen getroffen. Zwerge, Lawley und Silberhauch zur Absicherung positioniert. Vor dem Eingreifen der Truppe jedoch erfolgte der Angriff des Flammenwirkers samt seiner kontrollierten Kreaturen auf die Schlucht, Gruppe wurde von Magiern und einem Ettin im Rücken eingekesselt, die ebenso den Hang zum Einsturz bringen wollten. Windlied erschien ebenfalls unter der Kontrolle des Flammenwirkers, Macheta wurde in einen Kampf mit einem monströsen Ettin verwickelt. Karad'Ur samt weiterem Gefolge zeigte sich am Nordende der Schlucht. Zielprioritäten wurden in dem verdammten Chaos neu verteilt, während sich die Orcs, Oger und Ettins die Köpfe gegenseitig einschlugen bekämpften. Magier wurden ausgeschaltet, der Ettin von den kläglichen Überresten der Orctruppe die sich im kargen Unterholz verborgen hatten und de Zwergen in den Kampf verwickelt. Macheta wurde von Reddick, Karad'Ur und Anhänger von Hanne und Felhammer ausgeschaltet. Windlied starb unter den Hieben der Anhänger der Schwertfuchtlerinkönigin. Ettin wurde aus dem Weg geschafft, eine zweite dieser Kreaturen zurückgehalten und lahmgelegt um den Rückzug antreten zu können während das Gefecht in der Schlucht voranging.
Beschlossen den Weg nach Hochstade statt der Rückkehr zum Lager anzutreten. Lager zwischen den Fronten vermutlich vernichtet. Ereignisloser Marsch und Ankunft.

Tag 5

Nachfolgende Nachforschungen: Einzig der riesenhafte Ettin und der Protodrache haben sich in Wildnis und Berge zurückgezogen, die Anhänger der drei Kriegsfürsten sind zu großen Teilen aufgerieben und vernichtet worden, die Macht des Flammenwirkers wurde samt seinen Kontrollkugeln gebrochen. Entlohnung in voller Höhe erhalten. Abreise aus Hochstade.

Tag 7

Ankunft in Menethil, Freistellen der Truppe, Rückkehr nach Eisenschmiede und Berichtsübergabe.


Verluste: Keine. Alle Teilnehmer sollten weiterhin einsatzfähig sein

Folgende Auszeichnungen und Soldverteilung wird vorgeschlagn:

Reddick: 30 Gold, 15 Marken
Silberhauch: 30 Gold, 15 Marken
O'Slatreigh: 4 Gold, 15 Marken
Lawley: 1 Gold, 15 Marken, Empfehlung: Beförderung zum Mitläufer
Hanne: 1 Gold, 15 Marken, Empfehlung: Beförderung zum Mitläufer
Everard: 50 Gold 25 Marken

Erhaltene Entlohnung: 600 Gold

Bei Abzug des Soldes verbleibende Mittel: 484 Gold

Anmerkung: Einsatzteilnehmer Reddick, Silberhauch, O'Slatreigh, Lawley und Hanne zeigten großteils die Fähigkeit zum geschickten verdeckten Vorgehen, in den wenigen offenen Kämpfen und folgten Befehlen diszipliniert. Eine entsprechende Auszeichnung und ein Bonus von 5 Gold in Anbetracht des hohen Schwierigkeitsgrades und aller erfüllten Ziele sollte in Betracht gezogen werden.

Reddick und Hanne können darüber hinaus für die Honorierung ihrer Treffkünste für eine entsprechende Auszeichnung in Betracht gezogen werden.

A.E.


<Es folgt eine kurze Notiz, die dem vorhergehenden Bericht angeheftet ist.>

Zitat:
Auf Geheiß des gegenwärtig abwesenden Kommandanten, der dieser Tage beim Kongress von Markstadt die Interessen des Dämmersturms vertritt, wurde dem Rottenmeister gestattet, den Bonus von insgesamt dreißig Goldmünzen zu gewähren und den Söldner Vaeln Reddick, sowie die Tagelöhnerin Hanne mit der Meisterpfeilspitze auszuzeichnen. Außerdem sind die Beförderungen der beiden Tagelöhnerinnen vorzunehmen.

Walter Torfstich
Skriptor des Dämmersturms



<Die Handschrift ist sauber, sehr ordentlich und geschwungen. An einigen Stellen findet man sogar kunstvolle Schörkel. Das Gesamtbild gibt den Hinweis auf eine Dame, eine Lady möchte man meinen. ...Oder einfach bloß die blonde Söldnerin, Nokomis.>

Zitat:
Nachdem ich den Auftrag von Rottenmeister Walter Torfstich bekam Informationen über Goldketter in Erfahrung zu bringen, las ich zuerst die Berichte aus der Vergangenheit. Ich wollte bereits ein Bild, eine Idee von der Situation bekommen.
Folgendes notierte ich mir als wichtig (Dabei können Verständnisfehler aufgekommen sein!):


Guido Goldketter:
-Murlocologe
-Alchemist
-Ein/mehrere Brüder
-Erfinder "des Gemisches"
-In Westfall beim Elwynn verstorben

"Das Gemisch":
-Wirkt stärkend
-Fördert Aggression
-Vernebelt den Verstand
-Mutation (raubtierhafte Zähne, mehr Muskelmasse)
-Erhöhter Energieverbrauch (Führt zu Fressrausch)
-Ansteckung ist möglich (beispielweise durch infiziertes Fleisch)
-Stinkt ähnlich wie Schweiß
-Abhängigkeit zu verzeichnen

In einem späteren Auftrag des Söldnerbundes wurde bei dem sogenannten "Rinderteufel" folgende Nachricht gefunden:

"Ich fürchte, ich muss unsere kleine Vereinbarung aufgrund der Nebenwirkungen beenden. Trotzdem danke ich natürlich für die tatkräftige Unterstützung. Ich muss euch allerdings dringend raten, einen Mediziner aufzusuchen, der Suchtfaktor auf den menschlichen Organismus ist wirklich bedenklich. Sollte euch trotzdem der Sinn nach weiteren Proben stehen, so müsst ihr jetzt improvisieren; ich werde vorerst keine Weiteren mehr liefern.
Hochachtungsvoll
Goldketter"




<Ein weiterer Zettel wurde angeheftet. Gezeigt wird die selbe Schrift wie bereits auf dem ersten Pergament.>

Nachdem ich diesen ersten Eindruck erlangt hatte traf ich mich mit dem Söldner Harad ad-Kadif. Das hatte mein Rottenmeister Torfstich zuvor geraten, da der eben genannte Söldner sich beinahe ausschließlich in Sturmwind aufhält und er so eventuell weiterhelfen könnte. Zudem sollte ich mich im Magierviertel umhören.
Beides war zuerst leider nicht erfolgreich, allerdings konnte Harad ad-Kadif dann bald einen Informanten ausfindig machen. So kam es zu einem Treffen zwischen diesem und mir.


Der Informant:
-Alfred Schmidt
-*Kontaktdaten*
-Kaufmann mittleren Alters
-Grüne Augen
-Helles Haar, ordentlicher Haarschnitt
-Modisch gekleidet
-Gepflegtes Auftreten


Wichtiges aus dem Gespräch:
-Tobias Goldketter
-Arbeitete an Kühen (Grund unbekannt)
-Vertrieb zuvor handelsübliche Mittel (beispielsweise gegen Fußpilz)
-Suchte beim letzten Kontakt ein pandarisches Gewürz (Name unbekannt)
-Keiner der Brüder hatte studiert
-Mutter, Vater, Schwester verstorben
-Konkurrenzverhalten zwischen den Brüdern


Es wurde ein weiteres Treffen für weitere Informationen ausgemacht. Durch die Konkurrenz zwischen den Brüdern ist es unsicher wie sehr sich die beiden Flüssigkeitserfindungen zwischen Guido und Tobias Goldketter ähneln.




<Auch hier endet die Schrift auf dem Zettel, dafür wird sie auf dem nächsten Blatt in alter Frische fortgesetzt.>

Einige Tage später fand das besagte Treffen statt. Ich konnte Alfred Schmidt dank seiner Kontaktinformationen ohne Probleme im Handelsdistrikt aufsuchen. In eine weißen, sehr hübschen Haus. Ein paar wenige Informationen hatte Schmidt noch. Nun wird auf weitere Befehle gewartet.

II. Gespräch mit Alfred Schmidt:
-Name des Gewürz ist Fransenkraut
-Wächst in der Schreckensöde
-Wird noch immer von Goldketter gesucht
-Unter dem Vorwand eines Handels könnte ein Treffen organisiert werden


<Es folgt eine kurze Notiz.>

Zitat:
Für ihre Bemühungen wurde Nokomis mit zehn Goldstücken und zehn Marken und Harad ad-Kadif mit fünf Goldstücken und fünf Marken entlohnt.


<Es folgt ein Bericht von Alvrim Everard.>

Zitat:
Alle Einsatzteilnehmer trafen sich vollständig und pünktlich vor den Toren Gnomeregans. Kurze Unterredung über Vorgehensweisen und Einsatzziel fand vor dem Betreten der verstrahlten Stadt statt. Das hiesige Wachpersonal gewährte den Zutritt nach der Ausweisung von Turbostich, hatte aber vermutlich n paar Plündererbanden schon zuvor eingelassen. Anzeichen von noch immer andauernden Scharmützeln in der Stadt warn auszumachen. Zugang zur Stadr erfolgte über nen Nordschacht (37R) <auf einer beigelegten erknitterten Karte der Gnomenstadt wurde ein entsprechender Marker gesetzt - eine grobe Linie mit weiteren Markern deutet zudem wohl die genommene Strecke an>. Nach kurzem gesicherten Marsch wurde die vermutete Plünderbande bewaffnet aber dezimiert und verängstigt vorgefunden. Brauchte nicht viel Überzeugungskraft sie dazu zu bringen die Waffen zu strecken. Die Truppe wurde nach kurzer Unterredung und dem Gefasel von einem Monstrum oder Drachen in den Tiefen der Stadt,dass n Teil ihrer Leute getötet hätte entwaffnet gen des defektn Eingangstores zurückgeschickt anstatt die Amateure als brauchbares Kanonenfutter aber auch Risiko mitzunehmen. Eine der behaupteten Leichen fanden wir tatsächlich kurze Zeit später ohne Hinweis außer den Schauermärchen unter nem zerfetzten Rohr.
Die nächste Hürde in der verstrahlten Stadt war der defekten Elektronik zuzuschreiben die n paar Brandschutztüren außer Kontrolle gesetzt hatte. Mithilfe von Jagellovsks Elementar und herumliegenden Schrottkisten konnte der schnelle Schließungenstakt lang genug unterbrochen werden um ne Passierung zu ermöglichen. Ein kurzes Scharmützel mit verstrahlten Lepragnomen konnte zügig im Fernkampf durch vornehmlch ad Kadifs Wurf und Schusskünste verletzungs- und verlustlos und schnell beendet werden.
Der ursprünglich geplante Weg über eine der Werkshallen (D1-L4) <der weitläufige Raum wurde ebenso auf dem zerfledderten Papier schraffiert> erwies sich wie von den Plünderen angegeben als unzugänglich, da ne defekte Leitung eine hochgiftige Gasgrube aus der Halle gemacht hat. Im weiterhin gesicherten Vorrücken wurde unter Turbostichs ortskundiger Führung ein Umweg gewählt, der ne neue Teufelei in den verseuchten Schluchten aufzuwarten hatte. Die Truppe traf auf einen vollkommen übergeschnappten Tüftler der mit einigen Lepraschergen ne höllische Maschine zusammensetzte. Der Angriff erfolgte aus dem Hinterhalt und ging in n plänkelndes Rückzugsgefecht über dass Enge und Winkel der Schächte nutze. O'Slatraigh kassierte nen Treffer aus einer der Schockflinten, seine Münze auf dem Schädel tat im Folgenden ihr Übriges um ihn für die Dauer des Kampfes außer Gefecht zu setzn. Der Rest erledigte die angreifenden Modergnome, teilte sich dann auf um der langatmigen aber verheerenden Feuerkraft des Konstrukts dass der irre Gnomdoktor führte zu entgehn. Der schredderähnliche Stahlkoloss nahm wenig Schaden durch simplen Beschuss, wurde entsprechend des Plans in einer Feuerpause von Jagellovsk gebunden und durch gezielten Waffeneinsatz im Nahkampf an Schwachstellen, Kabelbündeln und Elektronik im toten Winkel zerstört und samt dem Geräteführer verschrottet. Die wertvollen Schockflinten wurden zum späteren Verkauf geborgen.
O'Slatraigh wurde versorgt und zurück zu Bewusstsein gebracht ehe ne weitere Anlage als intaktes Steuerpult identifiziert wurde. Beschlossn zunächst einzig die Gaszufuhr zu unterbrechen um etwaigen nachrückenden Plünderern oder anderen Überraschungen das Folgen durch die hämmernden Schutztüren zu erschweren. Rückkehr zum ursprünglich geplanten Weg nach angemessener Pause und Abstieg in die Werkshalle folgte. Einige Rampen und Gänge später wurde erneut ne verstümmelte Leiche - diesmal ein Lepragnom - unter freigelegten Luftschächten gefunden - und krze Zeit später erfolgte der sichtlose Kontakt zu nem ohrenscheinlich großen wie schnellem Vieh in einem unausgeleuchteten Gang ohne dass es zum Kampf kam. Schweigen und Absicherung auch der Schächte aum weiteren Marsch befohln, da Gerüch, Geräusche und Tastsinn als warscheinlichste Möglichkeit irgendner Kreatur in vollkommener Dunkelheit infrage kamen.
Ereignislos wurde in den verrosteten Tiefen der Zielort erreicht, die Zugangsschleuse jedoch stand meterhoch jenseits der Rampe unter Wasser. In Anbetracht der zuvorigen Ereignisse den Öffnungsmechanismus im Wasser naheliegenderweise von Jagellovks Schergen betätigen lassen. Trotz Absicherung in knietiefen Wasser wurde die Truppe jedoch hinterrücks aus den Fluten von dee vermeintlichen Bestie - nem widerwärtig mutierten Trogg mit Regenerationsfähigkeit - attackiert. Das Ungetüm erwies sich jedoch als überraschend wenig widerstandsfähig - so reichten ein Schuss und gezielter Dolchstoß des attackierten O'Slatraigh aus um den Trogg niederzustrecken ohne dass weitere Maßnahmen ergriffen werden mussten. Zur Sicherheit wurde dee Kadaver dennoch soweit möglich verbrannt. Es ist jedoch nicht komplett auszuschließen dass weitere und teils stärkere dieser Mutationen eigentliche Ursache für die zuvor geschilderten Leichen sind und die Einsatztruppe diesbezüglich Glück hatte.
In der Werkstätte (438B) <Ein weiteres krakeliges Kreuz prangt auf der Karte> konnten die benötigten Teile sowie einige andere recht wertvolle Fundsachen zwischen dem Schrott geborgen werden. Der Rückmarsch erfolgte ereignislos, die Plündergruppe wurde freigesetzt, die Ware konnte samt der Waffen zu einem Preis von 950 Goldstücken versetzt werden.

Verluste: Keine. Alle Einsatzteilnehmer sollten weiterhin einsatzfähig sein.

Folgende Auszeichnungen und Soldverteilung wird vorgeschlagen:

Jagellovsk: 30 Gold, Siegmarke
ad-Kadif: 30 Gold, Siegmarke
O'Slatraigh: 4 Gold, Siegmarke
Turbostich: 30 Gold, Siegmark
Everard: ---

Erhaltener Verkaufswert: 950 Gold

Bei Abzug des Soldes verbleibende Mittel: 856 Gold

A.E.


<Ein Bericht von Rymar Staper.>

Zitat:
Bericht: Kopfgeld auf Friedrich Woller
Teilnehmer: Rymar Staper (Söldner), Finnje Freitag (Mitläufer), Kathlyn Lawley (Mitläufer)

Missionstatus: Erfolgreich.

Der Auftrag war es Friedrich Woller lebendig oder tot zu fassen und zu überstellen, so fanden wir uns vor den Toren Sturmwinds ein. Es war frisch – Winterhauch war ja auch noch zugange – und das Wetter war im ersten Moment gut. So brachen wir dann auf, zur Raststätte an der man, laut Berichten, Woller das letzte Mal sah. Die Straßen voll und belebt, bis zu dem Moment als der Regenguss kurz, aber dafür heftig einsetze. Wir begannen unbeirrt unsere Reise.

Kurz darauf kamen wir bei der Raststätte an, Lawley und meine Wenigkeit gingen hinein und befragten ein paar Leute, Schankmaid – welche und das sollte man anmerken, sich erst später als die Freundin Wollers entpuppte, sowie die Schankwirt und ein paar Gäste. So viel kam im ersten Moment nicht dabei rum. Jedoch hatten wir ihn nun durch seine Freundin aufgeschreckt – ohne das wir es wussten.
Als sich dann nicht interessantes zeigte, bestiegen wir wieder unsere Pferde welche Freitag bewachte und ritten zum alten Haus der Wollers. Es war verrammelt und heruntergekommen, Freitag und Lawley suchten das Innere nach Informationen ab, während ich mich mit ein paar Bauern unterhielt. Es stellte sich heraus das er eine Freundin hatte, Lawley und Freitag haben mit guten Blick noch mehr im inneren erspäht als ich aus dem Gespräch mit den Bauern herausfinden konnte. Sie fanden ein Amulett in dem ein Bild der etwas jüngeren Version der Schankmaid inne hatte, dazu kam dann noch ein Liebesbrief der Aufschluss gab.
Wir wussten somit das wir sie aufgeschreckt hatten und eilten wieder zurück zur Raststätte – sie war fort wie Freitag herausfand. Ebenso hatte sie dem Wirt entlockt wo sie wohne. Und so begaben wir uns dort hin – Freitag hielt sich rechts des Gebäudes und Lawley Links, sodass niemand entkommen konnte. Und so bittete ich mich selbst mit stählerner Gewalt in das Haus. Woller riss die Augen auf und wollte durch das Fenster fliehen. Lawley wechselte die Stellung hinter das Haus und so beschossen Lawley und Freitag ihn und hielten ihn von der Flucht ab.
Wir luden ihn auf – lebendig – und brachten ihn zur Grafschaft wo wir ihn ablieferten.

Die Gruppe hat eine gute Arbeit geleistet und den Auftrag binnen weniger Stunden absolviert.

Soldverteilung:
Staper: 5 Goldmünzen; 8 Marken
Freitag: 4 Goldmünzen; 6 Marken
Lawley: 4 Goldmünzen; 6 Marken

Das übrige Gold geht an den Dämmersturm.


Dem Sturm entgegen,
Lena Goldberg,
Im Auftrag von:
Rymar Staper


<Ein Bericht von Harad ad-Kadif.>

Zitat:
Bericht der Bergung des Beutegutes aus dem Westfalleinsatz gegen die Baxterbanditenbande

Teilnehmer: Harad ad-Kadif (Söldner), Sunje (nicht im Dämmersturm; war Harad einen Gefallen schuldig), Orestus (nicht im Dämmersturms; wollte Sunje beschützen), Hund (nicht im Dämmersturm; wollte auch Sunje beschützen - war aber nicht ihrer)

Harad ad-Kadif wurde auf Geheiß des Kommandanten damit beauftragt, die vergrabene Beute aus der Operation in Westkamm zu bergen und bei Hauptmann Bertling, dem Anführer einer kleinen Söldnerschar, im Südwesten Elwynns abzuliefern. Um die Sache möglichst effizient über die Bühne zu bringen, denn Effizienz ist Harads zweiter Vorname: Harad Effizienz ad-Kadif löste Harad einen Gefallen bei einer Frau namens Sunje ein, der noch ausstand, weil er so ein gütiger Mensch ist. Bruder Phaeron sollte auch erscheinen, der ist aber am Vorabend in Goldhain versackt. Vermutlich. Außerdem organisierte er ein Flussschiff am Westfallufer des Nazferiti.

Die Gruppe traf sich an der Ostbrücke der Weststromgarnison. Es regnete. Zu Harads Überraschung führte Sunje einen Hund mit sich, eine gewaltige Bestie - groß wie ein Wyrm.. Ein Kerl namens Orestus begleitete sie, steinalt aber gut gerüstet und idiotischerweise dazu bereit, die Sache unentgeltlich zu unterstützen. Sunje und Orestus haben das wohl irgendwie unter sich ausgemacht.

Nachdem die Gruppe eine ganze Weile auf Phaeron gewartet hatte, und dabei klitschnass geworden ist brach sie ohne ihn in Richtung Westfall auf. Der Grenzposten konnte ohne Zwischenfälle überquert werden. Das liegt daran, dass Harad ad-Kadif berühmt ist. Von dort koordinierte Einsatzleiter ad-Kadif die Gruppe an den Westufern des Nazferiti etwa vier Meilen südwärts; wo die Beute vergraben lag. Auf Geheiß ad-Kadifs begann die sofortige Ausgrabung.

Bedauerlicherweise (Wir weinten alle Tränen.) kam es etwa eine Stunde nach Beginn der Ausgrabung zu einem unerfreulichen Zwischenfall. Drei schwer bewaffnete Handlanger der Flussschiffgesellschaft Nord-Westfall gaben vor, dass dieser Uferabschnitt ihrem Boss gehören würde und sie nur gegen ein großzügiges Bestechungsgeld das Maul den Mund halten würden. Also hat Harad ad-Kadif sie kurzerhand alle erschossen. Diese Anfänger.

Als Sunje auf die Fässer und Truhen der Baxterbande stieß, wurden diese rasch zum Flussschiff gebracht. Die Gruppe nutzte das entstandene Loch dann, um die Leichen der dummen Hurensöhne Unruhestifter zu vergraben; tief genug, sodass niemals jemand wieder etwas von ihnen hören oder sehen wird.

Harad ad-Kadif, Held des Dämmersturms und Seemann aus Leidenschaft, übernahm kurzerhand das Kommando des Flussschiffes und ließ die stolze Crew eben Sunje, Orestus und den Hund in See stechen. Die Wasser des Nazferiti waren dieser Tage überaus dunkel und unruhig; man hatte einen fürchterlichen Sturm zu befürchten. Doch Harads weise Führung ließ das stolze Schiff jeder Gefahr trotzen. Selbst als eine Schar Murlocs, eine wahre Horde aus fünftausend sechstausend achthundert über neuntausend sehr vielen Jägern, die drohend am Rumpf des Seglers kratzten, sie überfiel und das Deck zu erstürmen suchte, führte Kapitän ad-Kadif seine Männer und Frauen todesmutig in die Schlacht! Und letztlich ließ sich dann, vorbei an den Irrungen und Wirrungen des Nazferiti, geschickt den Flusspiraten ausweichend, jenes ferne Ufer erreichen, an dem Hauptmann Bertling bereits freudig erregt die Lieferung entgegennahm. Harad sei Dank!

Dort trat die ehrenwerte Crew dann auseinander - und sie alle gingen ihrer Wege, um der Nachwelt von diesem wunderlichen Abenteuer zu erzählen. Harad ad-Kadif machte sich auf den Rückweg nach Sturmwind, legte dort zweihundert Huren flach - und von dort aus zurück nach Eisenschmiede, um dem Dämmersturm Meldung zu machen.


Abschlussbemerkung: Harad ad-Kadifs herausragendes Führungstalent haben diesen komplizierten Einsatz zum erfolgreichen Abschluss geführt. Sein kommunikatives Genie hielten die Kosten der Mission überaus gering - und die Crew, wenngleich sie nicht den Reihen des Dämmersturms angehört, konnte unter seinem Kommando aufblühen; selbst im Angesicht größter Gefahr.


Soldverteilung:

Harad ad-Kadif: 50 Goldmünzen, 25 Marken

Sunje: Nichts.

Orestus: Nichts.

Hund: Nichts.


Dem Sturm entgegen,

Krexx Winkelhuzz,
im Auftrag von:
Harad ad-Kadif


<Ein Bericht von Walter Torfstich.>

Zitat:
Einsatzbericht der Dalaranexpedition

Einsatzteilnehmer: Walter Torfstich (Rottenmeister), Alexander Veidt (Söldner), Ian Samual Falkner (Söldner), Krudnir Volgrimsson (Söldner), Viktorie Goldschild (Mitläufer), Drew Banes (Tagelöhner)

Die Rotte traf sich pünktlich in Eisenschmiede und konnte in den Morgenstunden die Flugreise nach Gorheim antreten. Unterwegs wurden Restfragen geklärt. Ziel des Einsatzes sollte die Bergung magieaffinen Staubes (für die Modifikation der Blinzelruten) aus dem Krater von Dalaran, das Aufladen der Arkankristalle, sowie die weitere Erprobung der Rotte Torfstich sein. Aus diesem Grund habe ich es mir vorbehalten, die Gruppe nur teilweise über die Einsatzbedingungen zu informieren; ich beschloss außerdem, sie zu Fuß antreten zu lassen - und auch die Reise zu Fuß vorzunehmen. Nach der Landung wurden wir freundlich von den Gorheimern empfangen, brachen dann aber ohne Umschweife auf.

Erwartungsgemäß schlug uns der harte Winter Alteracs unmittelbar entgegen. Zu meiner Überraschung muss ich Meldung machen, dass es den Gorheimern binnen kürzester Zeit gelungen ist, den anliegenden Wald fast gänzlich abzuholzen - wir hatten also mit Tiefschnee auf freier Fläche zu kämpfen, als wir uns den den Grenzgebirgen der dämmersturmschen Ländereien näherten. Dieses wurde in strenger Formation durchquert, ohne das uns, abgesehen von den klimatischen Bedingungen, ernsthafte Gegenwehr entgegenschlug. Ich muss allerdings anmerken, dass der Grenzposten des Helmstahls dieser Tage unzureichend besetzt ist. Wir sahen nur vier Männer auf ihrem Posten.

Erst beim Abstieg in den kaderwulstschen Forst begann eine Abfolge höchst eigenartiger Vorfälle. Gerade, als wir die letzte Etappe des Gebirgspfades passieren wollten, schlug uns ein ganzer Schwarm alteracscher Sittiche entgegen. Tiere, die sich zu dieser Jahreszeit eigentlich viel weiter im Süden aufhalten. Die ungewöhnlich aggressiven Tiere griffen uns an und konnten nur mit Mühe - und massiver Gegenwehr wieder vertrieben, bzw. überwiegend ausgerottet werden.

Wir konnten bei der darauffolgenden Überprüfung keine Krankheiten oder magischen Verunreinigungen an den Sittichen feststellen.

Um einem weiteren Angriff dieser Art zu entgehen, brachten wir die Etappe schnell hinter uns und schlugen das Lager am Rand des kaderwulstschen Forstes auf. Am nächsten Tag arbeiteten wir uns dann durch den Wald. Es eröffnete sich die Vermutung, dass der seltsame Angriff auf die verfluchten Ruinen von Kaderwulst zurückzuführen ist. Bestätigen konnten wir das aber nicht. Der launische Winter beeinträchtigte unser weiteres Vorankommen, vernebelte den Waldweg und ließ uns in unzuverlässige Tiefschneepassagen stolpern. Wir konnten feststellen, dass sich der Schnee immer mal wieder grabenartig (oder schlangenförmig) als besonders nachgiebig erwies. Zu unserem Bedauern schlug das Unglück dieser eigenartigen Odyssee dann ein zweites Mal zu. Der Wald selbst fiel über uns her; gewaltige Wurzeln rissen sich, belebt wie Monstrositäten, aus dem Boden und griffen uns an. Wir konnten uns nur mit Mühe und Not zur Wehr setzen. Hier sei auch angemerkt, dass die Formation der Rotte fürchterlich empfindlich auf Attacken von hinten reagiert. Kaum eine halbe Minute später stieß ein Wolfsrudel dazu, konnte aber von Falkner vertrieben werden. Als wäre das nicht genug, erreichten dann auch noch Bären das surreale Intermezzo dieser eigenartigen Reise. Wir konnten die Tiere zwar töten und die Wurzeln vernichten. - trotzdem bleibt die genaue Ursache vorab unerklärlich.

Entweder hat sich der Einfluss von Kaderwulst auf das umliegende Land ausgeweitet - oder eine andere Macht ist hier am Werk. Bären agieren nicht in Rudeln und Wurzeln erwachen nicht einfach so zum Leben. Für die Kaderwulstheorie spricht die Nähe zu besagten Ruinen, die Tatsache, dass wir keine Krankheiten oder Vergiftungen feststellen konnten - und die schwach besetzte Sperrzone. Dagegen spricht, dass wir auch sonst keine Spuren feststellen konnten. Wenngleich die Tiere ungewöhnlich aggressiv auftraten, schienen sie äußerlich vollkommen unverändert. An Miss Renfield konnten wir, nach ihrem Verschwinden und Wiederauftauchen im Wald, zumindest eine Veränderung der Haarfarbe feststellen. Außerdem - wenn man von der Aggressivität absieht, sei zumindest gesagt, dass sich die Tiere teilweise wieder verjagen ließen - sie also keinesfalls zombieartig, einer dunklen Macht untertan waren. Zumindest sah es nicht danach aus. Miss Goldschild brachte an dieser Stelle den interessanten Ansatz vor, dass es sich um einen fehlgeleiteten Druiden handeln könnte, der die Tiere gegen uns aufhetzt. Nur sehe ich dafür keinen Grund - geschweige denn, dass der Dämmersturm irgendetwas mit Druiden zu tun hätte.

Wir beschlossen, den Wald nordwärts zu verlassen und uns über die offene Talebene nach Höhlingen zu schlagen. Bedauerlicherweise erwischte uns der alteracsche Winter mit aller Härte, sodass wir eine Weile hinter einem Felsvorsprung ausharren mussten, um im Schneesturm nicht zu erfrieren oder von den golfballgroßen Hagelkörnern erschlagen zu werden. Krudnir erwies sich hier als höchst zuverlässig und stapfte alleine durch den Tiefschnee zurück, um Feuerholz zu beschaffen. Ich empfehle ihn an dieser Stelle für den Scharmützeltaler. Als er zurückkehrte, berichtete er von Pfeilbeschuss - offenbar hatte ihn irgendetwas im Sturm attackiert. Ich wollte keine weitere Zeit in der Kälte verschwenden, weswegen wir der Sache nicht näher nachgingen. Stattdessen erreichten wir Höhlingen, nachdem der Sturm etwas nachgelassen hatte. Der Wolf als Urheber dieser seltsamen Ereignisse fällt weg, da wir dort mehr oder weniger freundlich empfangen wurden. Wir quartierten uns für einen Tag in einer Herberge ein - und setzten unsere Reise durch das alteracsche Grenzgebirge fort.

Diesmal war das Wetter besser. Unterwegs konnten wir eine Gruppe Wegelagerer aufscheuchen und vertreiben, ehe wir mildere Gebiete erreichten. Die kurze Etappe durch das Hügelland wurde erwartungsgemäß ohne Zwischenfälle absolviert; wir stießen auf keine Verlassenen, was dafür spricht, dass sie das dalaransche Land als strategisch unwichtig empfinden. Am Krater angekommen begann ich mit der Extraktion des Staubes und dem Aufladen der Arkankristalle. Das verlief auch ohne Zwischenfälle. Als ich jedoch zum Rest der Rotte zurückkehrte, die ich aus Sicherheitsgründen auf Entfernung hielt (der Krater ist immernoch instabil; wenngleich die mächtigen Bannzauber den Schaden auf das Umland in Grenzen halten), überfielen uns drei Greifen mit tödlicher Präzision. Wir konnten diese edlen Geschöpfe, denen wir keinerlei Grund für solch' einen Angriff gegeben hatten, nur nach heftigen Kämpfen töten - der Anblick war derart verstörend, dass er die Formation bröckeln ließ und massiv an der Moral nagte. Es liegt nahe (vielleicht zu nahe), diesen Vorfall in die Ereignisse bei Kaderwulst einzureihen. Abermals konnten wir auf die Schnelle keine magische Verunreinigung feststellen, was darauf schließen lässt, dass sich die Tiere vorher nicht in der Nähe des Dalarankraters aufhielten.

Ich muss an dieser Stelle eine Sache erwähnen, von der ich selbst nicht sicher bin, ob sie Einbildung, Illusion oder Tatsache war. Kurz nach dem Kampf gegen die Greifen erblickte ich in den Ruinen Dalarans eine violetthäutige Gestalt; vermutlich eine Kaldorei. Beim zweiten Blinzeln war sie allerdings verschwunden. Wenn ich mich nicht getäuscht habe, könnte das ein Indiz für Goldschilds Theorie sein, es handle sich um einen Druiden, der uns auf dieser Reise so übel mitspielte.

Wir traten den Rückweg an. Ich legte eine sicherere Route, nämlich die vorbei an Dörflingen und Markstadt, fest. Das funktionierte auch alles tadellos, sodass wir wenige Tage später den Rückflug antreten und den Einsatz für beendet erklären konnten.



Abschlussbemerkung: Die Rotte arbeitete effizient - allerdings noch nicht so, wie ich mir das vorstelle. Das Wegfallen Krudnirs wird uns ein schwerer Schlag sein. Manchen Mitgliedern mangelt es noch an der nötigen Disziplin, die Kampfformation konsequent zu halten; viele Einzelaktionen, die zwar letztlich erfolgreich blieben, gefährdeten im Kampf den Bestand der Schlachtreihe. Ansonsten will ich mich aber nicht zu sehr beklagen - wir kehrten lebend zurück und haben erreicht, was wir erreichen wollten. Die eigenartigen Angriffe, die allesamt durch Tiere und Pflanzen erfolgten, müssen weiter untersucht werden. Ich hoffe, dass dieser Bericht diesem Vorhaben dienlich ist.



Besoldung:

Walter Torfstich: 50 Goldmünzen, 20 Marken

Alexander Veidt: 30 Goldmünzen, 15 Marken

Ian Samual Falkner: 30 Goldmünzen, 15 Marken

Krudnir Volgrimsson: 30 Goldmünzen, 15 Marken, Scharmützeltaler

Viktorie Goldschild: 4 Goldmünzen, 15 Marken

Drew Banes: 1 Goldmünze, 10 Marken


Dem Sturm entgegen
Walter Torfstich
Rottenmeister des Dämmersturms



<Das Pergament, auf dem der Bericht geschrieben wurde, ist mit schwarzer Tinte und mit ordentlichen Worten beschrieben.>

Zitat:
Bericht: Kopfgeld auf William Karmin

Teilnehmerliste: Bronson O’Slatraigh (ML), Viktorie Goldschild (ML), James Barker (TL), Aylen Thalindar (TL)

Ausgang des Auftrags: Erfolgreich

Wiedergabe der Ereignisse:
Nach ereignislosem Anmarsch hat die Truppe direkt das Bergwerk angesteuert.
Ziel des Auftrages war die Ergreifung von Karmin (tot oder lebendig) als auch die Wiederbeschaffung eines Schädels, zugehörig einem verstorbenen Kriegshelden von Osthain – dem Dorf der Auftraggeberin.
Der Hinweg verlief ereignislos und die Truppe hat direkt das verlassene Bergwerk in der Nähe des Steinhügelsees aufgesucht, das als derzeitiger Standort Karmin’s Bande zuzuordnen war. Als wir der Mine näherkamen, haben wir die Pferde an einem sicheren Platz zurückgelassen und pirschten in das feindliche Gebiet vor – es war bereits Abend, die Dunkelheit kam genau recht.
Barker und O’Slatraigh sicherten nach vorne hin ab, Goldschild und ich nach hinten. Um die Gegend weiter auszukundschaften, wurde Barker in seiner Fluchgestalt zum Spähen vorgeschickt, da kam es auch schon zum ersten Feindkontakt, jedoch nicht mit dem Zielobjekt.
Drei Murlocs, aufgescheucht von einem Jagdtrupp der Bande, griffen uns an – wurden jedoch fachmännisch und ohne Probleme erlegt. Das nächste Hindernis war der Jagdtrupp, der immer näherkam: bestehend aus fünf Männern.
Barker und O’Slatraigh entschieden sich vorerst, sich als Tagelöhner auszugeben, die im Auftrag der Wachen einige Murlocs beseitigen und ihre Kiemen als Trophäen mitbringen sollten. Die Banditen nahmen die Ausrede hin und wogen sich in Sicherheit.
Die falsche Sicherheit nutzten wir aus, um sie mit einem unerwarteten Angriff zu überrumpeln. Wir haben die Jagdtruppe ausgeschaltet. Dabei konnte ein Feind leben gefasst werden. Er gab seinen Namen mit "Hannes" an. Dieser ergab sich rechtzeitig und kam mit dem Leben davon O’Slatraigh verhörte ihn über seine Bande: Wie viele sich am Bergwerk aufhalten, wie die Wache aufgeteilt ist, wo der Schädel aufbewahrt wird und wo Karmin nächtigt. Hannes zeigte sich kooperativ, während wir einen Plan schmiedeten, um Karmin zu beseitigen und den Schädel wiederzuerlangen.
Goldschild versorgte währenddessen unsere Wunden und nach einer kleinen Rast zogen wir weiter, Richtung Mine. Der Plan sah folgendermaßen aus; Hannes sollte Karmin mit einem fiktiven Vorwand aus dem Lager locken – in einen Hohlweg, an dem Goldschild und ich im Hinterhalt lagen. Während dieser Aufgabe wurde Hannes von O’Slatraigh und Barker beobachtet, damit dieser uns nicht verrät.
Hannes jedoch erwies sich als nützlich und tat genau das, was er sollte. Karmin und vier seiner Männer machten sich auf dem Weg zu unserer Position. Versetzt liefen O’Slatraigh und Barker hinterher, um Fühlung zum Feind zu halten und beim Hinterhalt gänzlich aufzuschließen. Als Karmin und seine Banditen mit Hannes dort angekommen waren, wo wir sie haben wollte, ging alles ziemlich rasch; mit einer Kuppel bestehend aus Lichtmagie hielt Viktorie die Banditen fest – da auch wir in der Kuppel waren war somit ihr Entkommen verhindert und unser Angriff gut geplant.
Der Kampf verlief schnell und auch diesmal mit überraschend wenig Schaden, den wir einstecken mussten. So trennten wir Karmin den Kopf ab und verstauten ihn. Nur noch eines blieb offen; der Schädel.
Der Plan diesbezüglich lautete, dass Hannes Panik im Lager stiften sollte, sodass die Banditen meinen, die Wachen haben sie gefunden und sie daraufhin wegrennen oder zumindest Chaos stiften würden. Genau das war auch der Fall, als Barker ihn begleitete, um den Schädel zu holen. Laut Barkers Aussage war Hannes es, der den Schädel aus dem Bergwerk holte – er überlebte jedoch nicht, da einige Banditen Verdacht schöpften und ihn niederstachen. Barker übernahm daraufhin den Schädel, bekämpfte die Banditen und floh verletzt aus dem Lager.
So versorgten wir uns noch an Ort und Stelle, bevor wir Karmins Kopf und Schädel in Osthain ablieferten, um unsere Belohnung zu erhalten.

Abschlussbemerkung:
Der Auftrag war erfolgreich – beide Ziele sind erfüllt worden. Besonders hervorheben möchte ich hierbei O'Slatraigh, der sich nicht nur als guter Taktiker herausstellt, sondern auch als ausgezeichnete Führungskraft.


Soldverteilung

Bronson O‘Slatraigh – 4Gold
Viktorie Goldschild – 4 Gold
James Barker – 1 Gold
Aylen Thalindar – 1 Gold

Rest
40 Goldstücke

Dem Sturm entgegen
Aylen Thalindar

_________________
Dem Sturm entgegen! - Schlachtruf und Grußformel der Söldner des Dämmersturms.


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 Betreff des Beitrags: Re: Berichte: "Gegenwart" (Öffentlich)
BeitragVerfasst: 8. Feb 2016, 16:57 
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<Ein Bericht von Alexander Veidt.>

Zitat:
Bericht: Die Schlacht bei Lohnstadt, 05.02. bis 07.02.

Auftrag: Christian von Büttelschweig in der Schlacht bei Lohnstadt gegen Graf Kunibert von Lohnstadt unterstützen.

Teilnehmerliste:

Viktorie Goldschild ( Mitläufer)
Bronson O'Slatraigh ( Mitläufer )
Kathlyn Lawley ( Mitläufer )
Toni Riem ( Tagelöhner )

Einsatzleiter:

Alexander Veidt ( Söldner )

Ausgang der Mission: Erfolgreich

Missionsverlauf:

Treffen zu zuvor verabredeter Zeit in Seenhain, zum späten Nachmittag, frühen Abend. Die anstehende Schlacht war das Gesprächsthema der Stunde in den Straßen der Stadt, wobei das Volk deutlich Christian von Büttelschweig favorisierte. Man beschrieb uns den Weg nach Lohnstadt und wir machten uns zu Pferd auf den Weg, wobei wir zu allen Seiten absicherten. Die erste Überraschung kam in Form zahlreicher Flagellanten, die auf uns zukamen und dabei den Namen Kuniberts stöhnten. Zu Pferd war es ein leichtes, einen Bogen um diesen Geißlerzug zu machen und wir ritten weiter, bis wir schließlich das Lager der Büttelschweiger Truppen erreichten.

Der von Palisaden umschlossene Hügel beinhaltete Truppen und Tross, ein buntes Sammelsurium an Musikern, Huren, Dieben und Gauklern. Wir bauten zwei Zelte auf und ließen unsere Pferde dazwischen stehen. Da es vor Dieben nur so wimmelte befahl ich, die Zelte und die Pferde jederzeit im Auge zu behalten. An einem Schreibtisch sollte sich wohl jeder Teilnehmer der Schlacht eintragen und ich ging mit Miss Riem los, um uns einzutragen. Dass bei der Überschrift der Liste, Verlorener Haufen, der Name Programm war, wurde uns aber erst so richtig bewusst, nachdem unsere Namen schon zu Papier gebracht wurden und uns ein Adjutant über die Konditionen des soeben eingegangen Vertrags aufklärte. Nach einem Vortrag über die Einschränkungen bei den Plünderungen Lohnstadts und die Bedingungen der Vertragserfüllung fügte sich für uns langsam ein Bild der Situation zusammen. Miss Goldschild schätzte die Anzahl der Personen im Lager auf etwa dreihundert. Sie hatte gehört, dass Von Büttelschweig die meisten seiner eigentlichen Leute gegen die Oger verloren hatte und deshalb so sehr auf Söldner setzen musste. Dabei wurde uns klar, dass wir uns unwissentlich in die Liste des Kanonenfutters eingetragen hatten, welches in vorderster Reihe den ersten Feindkontakt suchen sollte. Miss Lawley hatte gehört, dass Kunibert eine Turmburg besaß, die man angeblich nicht einmal mit Kanonen einreißen konnte. Die Schlacht würde in der Burg oder im Waldstück davor stattfinden. Lohnstadt selbst würde verschont bleiben, aber definitiv Opfer von Plünderungen werden, bei denen Von Büttelschweig aber auch sorgsam in seinem Vertrag sicher stellte, dass dem Volk keinen Schaden zugefügt werden dürfe. Miss Riem hatte gehört, dass nach dem Kanonenfutter die Hauptstreitmacht folgen sollte, in Form von Pikanieren und Musketieren, die in Form eines Quadrats marschieren sollten, mit Schützen an allen vier Ecken. Ich schlug bereits vor, dass wir uns möglichst seitlich halten würden, um das Getümmel hoffentlich überstehen zu können, dann wollte ich den Mann am Schreibtisch aber nach der Anzahl der Leute fragen, die beim Verlorenen Haufen eingetragen waren. Miss Goldschild begleitete mich. Im Verlauf des Gesprächs erfuhr ich unter Ausgabe einiger Goldmünzen, dass das Kanonenfutter aus drei Dutzend Leuten bestand. Anschließend bestach ich den Mann, ein Tintenfass über die Liste zu schütten, so dass wir uns bei den Musketieren eintragen konnten. Meine gold-glänzenden Argumente wurden von denen von Miss Goldschild verstärkt, die darauf beharrte, dass Christian den Klerus doch in Sicherheit wissen wolle. So landeten wir bei den vorderen Musketieren. Und da im Lager reichlich getrunken und gefeiert wurde, schickte ich O'Slatraigh mit etwas Gold los. Er kaufte einige Huren, um damit betrunkene Musketiere abzulenken. So beschaffte er uns zwei alte Gewehre, mit denen wir die Scharade, Musketiere zu sein, erfolgreich aufrecht erhalten konnten.

Am nächsten Morgen setzte Christian von Büttelschweig seine Truppen in Bewegung. Das Lager versank in Chaos. Die relative Disziplin, die Dämmersturm und Tross bei ihrer Reise nach Alterac an den Tag gelegt hatte, fehlte hier völlig. So viele Leute waren betrunken, verkatert und hatten sich mit Speis und Trank übernommen. Wir bauten unsere Zelte ab, mussten die Pferde jedoch im Lager lassen - darauf hoffend und betend, dass sie bei unserer Rückkehr noch da wären. Wir fanden uns bei den Musketieren ein und während die Männer vom Verlorenen Haufen gemeinsam mit einigen Flagellanten voraus geschickt wurden, formierte sich die Hauptstreitmacht und marschierte schließlich los. Von Büttelschweig hielt eine flammende, heroische Rede, die im Krach der Schlacht und im Chaos der teilweise so ungeordneten Truppen total unterging. Und dann begann der Kanonenbeschuss. Die Truppen, zwölf mal zwölf Pikeniere und an jeder Ecke fünf mal fünf Musketiere, kamen nur schleppend voran. Von der Artillerie fehlte jede Spur und Von Büttelschweig und seine Kavallerie hielt sich aus der Schlacht raus, solange es ging. Der Kanonenbeschuss bleib ungezielt, während wir vorwärts marschierten, die Flagellanten und der Verlorene Haufen aber hatten bereits Feindkontakt. Ich bemerkte Bewegungen in einem Waldstück links von uns. Gnolle. Ich brüllte eine Warnung. Die erste Reihe Musketiere vor uns fiel bereits, ehe wir das Feuer erwiderten und die Biester fertig machten. Die rechte Seite der Ordonnanz aber war nun weiter vorne, doch ehe wir aufholen konnte, krachte eine Kanonenkugel vor uns in den Dreck. Ich flößte Miss Goldschild einen meiner beiden Heiltränke ein, trank meinen eigenen. Wie durch ein Wunder wurde niemand von uns getötet oder auch nur schwer verletzt. Die hinteren Musketiere rannten in uns hinein und wir blieben ein Stück zurück, ehe wir aufholten und auf einer Lichtung in der Nähe der Burg Schüsse mit dem Feind austauschten. Hinter einem Felsen suchten wir dabei Deckung, auch vor weiterem Kanonenbeschuss. Von Büttelschweig und seine zwanzig Reiter ritten die feindlichen Schützen einfach um und die Truppen näherten sich weiter der Burg, endlich nah genug dran, um vor den Kanonen sicher zu sein. Von Links kamen weitere Gnolle aus dem Wald. Wir suchten Deckung bei einem der Hügel am Fuße der Burg. Während zwei Gruppen Musketiere also gegen die Gnolle kämpften, trafen hinter uns Kuniberts Schwertkämpfer auf die anderen Musketiere und die Pikeniere. Mit Gewehrfeuer dezimierten wir die Gnolle und als diese spätestens im Nahkampf merkten, dass sie keine Chance hatten, zogen sie sich in den Wald zurück.

Die Schwertkämpfer Kuniberts aber richteten bei den Truppen hinter uns fürchterliche Schäden an. Drei Dutzend Landsknechte der Pikeniere wandten sich ab und versuchten, gen Westen zu desertieren. Ich befahl Miss Goldschild, eine Barriere aus Licht um sie zu wirken, um sie an Ort und Stelle zu halten, mit der Absicht, zu versuchen, sie umzustimmen. Zum Einen wollte ich nicht, dass drei Dutzend Deserteure zurück ins Lager rannten und dort vielleicht plünderten - immerhin waren unsere Pferde noch dort. Zum Anderen waren es auch drei Dutzend Männer - zwar betrunken, frierend und wenig effizient - die uns fehlen würden. Die Barriere aber hielt sie auf, beruhigte sie in ihrer heillosen Flucht. Ich richtete das Wort an sie, erklärte ihnen, dass sie direkt ins Kanonenfeuer rennen würden, dass möglicherweise weitere Gnolle im Wald lauerten. Ich appellierte an ihre Ehre, ihre Goldgier und an ihren Glauben, versuchte, ihnen Mut zu machen. Vermutlich war es aber eher die Angst davor, was ihnen bei ihrer Flucht passieren könnte, die sie vernünftig werden ließ. Miss Goldschild löste die Barriere auf und die drei Dutzend Männer eilten zurück in den Kampf. Auch Miss Riem kämpfte kurzzeitig im Getümmel gegen die feindlichen Schwertkämpfer, die nun umzingelt wurden. Aus der Richtung, aus der auch die Gnolle gekommen waren, kamen nun fast drei Dutzend feindlicher Arkebusiere. Die beiden Gruppen Musketiere - und auch wir - nahmen Formation ein und es folgte ein blutiger, intensiver Schusswechsel. Miss Lawley's Bogen hielt blutige Ernte, Miss Goldschild rettete mir mit einem Lichtschild mindestens zweimal das Leben. Auch O'Slatraigh feuerte so gut er konnte und stabilisierte Miss Goldschild, als diese von einem der Geschosse erwischt wurde. Miss Riem, für den Fernkampf eher ungeeignet, drückte mir immer wieder ein frisch nachgeladenes Gewehr in die Hand. Unsere zwei Gruppen von Musketieren wurde ordentlich aufgerieben. Die feindlichen Schützen waren in der Überzahl und hatten die besseren Waffen. Das Gefecht dauerte, ein sich immer wieder wiederholender Kreislauf aus Gewehrfeuer, Rauch, Schreien und Blut. Schließlich verloren die feindlichen Schützen die Nerven, da ihnen dämmerte, dass sie gegen den Rest unserer Truppen nicht bestehen konnten. Sie suchten ihr Heil in der Flucht, wurden dabei aber von Büttelschweig's Reitern gnadenlos nieder geritten. Bei uns waren von einst etwa fünfzig Schützen nur noch sieben übrig. Wir fünf Söldner des Sturms und zwei Musketiere. Hinter uns hatten sich die restlichen paar Schwertkämpfer ergeben, doch von den dortigen Musketieren und Pikenieren waren nicht mehr viele übrig. Zu allem Überfluss fing es nun auch noch an zu regnen. Ich nutzte die kurze Pause, um einige meiner Verletzungen von Miss Goldschild lindern zu lassen. Von Büttelschweig rief zum finalen Sturm auf die Burg auf, doch die stark dezimierten Pikeniere weigerten sich, weiter zu kämpfen. Keine schönen, aufmunternden, bösen oder drohenden Worte halfen. Dann eröffneten man aus den Schießscharten des Turms das Feuer auf uns. Gewehrfeuer prasselte auf uns ein, die Kanonen der Burg indes feuerten immer wieder in Richtung unseres Lagers. Von Büttelschweig rief dazu auf, aus der Deckung auf die Schießscharten der Burg zu feuern. Ein Unterfangen, dass sich schnell als sinnlos heraus stellte. Gemeinsam mit den verbliebenen beiden Musketieren der anderen Gruppe rannten wir zum Turm. Unsere Überlegungen reichten von einer Kletteraktion nach oben - zwecks Infiltration, Sabotage oder einer raschen Gefangennahme Kuniberts bis hin zum Abwarten, bis das Aushungern der Burg begann. Überlegungen, die obsolet wurden, als endlich von irgendwoher das Artilleriefeuer der Büttelschweig'schen Kanonen begann. Der Turm wurde getroffen, ein Pulvermagazin explodierte und ein Stück des Turms wurde aufgesprengt. Trümmer verfehlten uns nur um Haaresbreite, weswegen ich befahl, den Turm zu umrunden, um aus dem Feuerbereich der Kanonen zu kommen. Auf der vom Kanonenfeuer abgewandten Seite warteten wir neben dem Tor ab. Es war die richtige Entscheidung, den Turm zu umrunden, denn aus dem Loch, welches die Kanonen gerissen hatten, polterten zwei Kanonen des Turms in die Tiefe. Einige der Büttelschweiger Kanonen feuerten erneut und trafen in das zuvor gesprengte Loch. Die Pforte der Burg ging auf und sieben Männer mit Säbeln und Revolvern kamen nach draußen, wo sie sofort von uns unter Beschuss genommen wurden. Die drei, die überlebten, streckten die Waffen und ergaben sich. Und kurz darauf erklärte sich auch Graf Kunibert zur Kapitulation bereit. Christian von Büttelschweig trieb den Grafen vor sich her und die Schlacht war beendet. Die Plünderung von Burg und Dorf begann. Ich schickte Miss Goldschild und Miss Riem zurück ins Lager, um nach unseren Pferden zu sehen und anschließend - vorzugsweise mit den Pferden - nach Seenhain aufzubrechen. Den beiden überlebenden Musketieren erzählte ich vom Bund. Wohl wissend, dass wir immer fähige Leute gebrauchen können.

Beim Durchsuchen der Burg fand ich die Chronik von Lohnstadt, die ich diesem Schreiben beilege. Besonders die letzten Seiten sind interessant, da sie von Kuniberts Konflikt mit der Kirche berichten. Im Verlauf des vierten Krieges, insbesondere dem Kalimdorfeldzug, hat die Kirche des Lichts Abgaben für die Armen- und Waisenspeisung verlangt. Ungern hat Kunibert damals den Forderungen zugestimmt. Nun, da sich die Lage beruhigt hat, wollte er die Zahlungen wieder einstellen. Eine Delegation von Kampfklerikern aus dem Nordhain setzte Kunibert mit ihrer Anwesenheit unter Druck, so dass er die Zahlungen vorübergehend wieder aufnahm. Doch er ließ alle Kapellen Lohnstadts schließen und verbot seinem Volk, derartige Einrichtungen auf seinem Land zu nutzen.

Unseren Pferden ging es verhältnismäßig gut. Das Lager war von einigen Kanonensalven erwischt worden und mehrere Zeltreihen brannten, viele Trossmitglieder waren tot und zahlreiche andere geflohen, doch zumindest hatte niemand unsere Pferde gestohlen. Wir bekamen unseren Sold ausgezahlt und ich erklärte die Mission bei Ankunft in Seenhain für erfolgreich und beendet. In Seenhain erfuhr ich, dass die Kanonen aus dem Lager zur Kirche von Seenhain geschafft wurden, um sie dort zu segnen. Christian von Büttelschweig war nach der Schlacht nicht mehr zu sehen, Graf Kunibert soll offenbar in Sturmwind vor Gericht gestellt werden.

Soldverteilung:

Viktorie Goldschild: 4 Goldstücke, 20 Marken
Bronson O'Slatraigh: 4 Goldstücke, 20 Marken
Kathlyn Lawley: 4 Goldstücke, 20 Marken
Toni Riem: 1 Goldstück, 20 Marken
Alexander Veidt: 50 Gold, 20 Marken

Rest: 37 Goldstücke

Abschließende Worte:


Ich schlage vor, dass Miss Goldschild, Miss Lawley, Miss Riem und O'Slatraigh der Scharmützeltaler verliehen wird. Sie alle haben in der Schlacht auf die eine oder andere Weise zum Erfolg der Mission beigetragen: Miss Goldschild wirkte das Licht, um Schaden fern zu halten, Kraft zu spenden, um zu heilen und um drei Dutzend Deserteure aufzuhalten, bis sie wieder zur Vernunft gebracht werden konnten. Miss Lawley's Geschick mit dem Bogen stach besonders im Kampf mit den feindlichen Schützen hervor, als sie immer wieder ihre Pfeile abfeuerte und die Arkebusiere dezimierte, ohne selbst getroffen zu werden. Miss Riem stürzte sich ins verworrene Getümmel aus Schwertkämpfern und Pikenieren, lud beim Feuergefecht indes mein Gewehr nach und stand - obwohl unter Fremden - weder im Weg, noch uns an Eifer nach. Ich schlage vor - sofern dies nicht bereits geschah - dass sie in Rotte Torfstich versetzt wird, wo sie mit ihrem Schild nützlich wäre. O'Slatraigh indes organisierte uns die Gewehre in der Nacht, er feuerte, so oft und so gut er es vermochte, warf sich gegen die Gnolle ohne zu zögern in den Nahkampf und stabilisierte Miss Goldschild, als diese getroffen wurde. Auch schlage ich ihn, der mittlerweile viele Monate bei uns ist und bereits oft sein Können im Kampf unter Beweis stellte, für die Vereidigung zum vollwertigen Söldner vor.

Alle Mitglieder des Dämmersturms kamen ohne schweren Verletzungen davon und gehen aus der Mission als weiterhin einsatzfähig hervor.

Dem Bericht füge ich die Chronik von Lohnstadt hinzu.

Ich selbst spende dem Bund zwei Hakenbüchsen und zwei Revolver.

Dem Sturm entgegen

Alexander Veidt



<Ein Bericht von Julius von Wellenheim.>


Zitat:
Dämmersturm!

Ich berichte freudlos aus diesen dunkelsten Tagen der jungen Markstädtischen Koalition; die Schar, die ausgesandt ward, die fürchterlichen Oger am Perenoldhügel zu vernichten, erlitt eine fürchterliche Niederlage! Mag's mein Fehler sein? Ich beuge mich eurem Urteil! Denn nicht selbst war ich vor Ort, sondern entsandte den jungen Rymar Staper, sich zu bewähren - mit ihm Kjell und sechs Mitläufer, um die markstädtische Miliz unter Feldwaibel Kuss zu unterstützen. Vom Wolfsvolk ließ sich nichts erblicken, doch ließ der Rat verlauten, es würde sich langfristig nähern. Logan Grimmgar und Njal Bringer, zwei Bogenschützen aus Kupferdorf, die da waren gesandt vom Krudnir Volgrimsson, der selbst nicht zur Schlacht erscheinen konnte, sind die einzigen Überlebenden des Dämmersturms, um mir nunmehr dies hier zu berichten.

Nach wenigen Tagesmärschen war es dem rottenstarken Fähnlein unter Rymar gelungen, das Lager von Feldwaibel Kuss zwei Meilen vor dem Perenoldhügel zu erreichen. Der fürchterliche Winter fröstelte die Mitläufer - doch's war der Tiefschnee, der ihnen das Vorankommen erschwerte. Und so entbrannte früh ein Streit darüber, wie denn den Ogern zu begegnen war, die sich, größer als erdacht, versammelt hatten. Schrecklich ist nunmehr, dass unser Kriegervolk nicht etwa beschloss, den Rückzug anzutreten und mit doppelter Stärke das Schlachtenglück aufzunehmen; nein - zwischen zwei Felsen suchten sie das offene Gefecht und mussten alle untergehen. Grimmgar und Bringer vermochten bloß rechtzeitig zu fliehen, da sie hinten standen und nicht etwa in der Schlachtreihe, wo's fürchterlich zuging. Die Speerkämpfer aus Markstadt hielten keine drei Minuten - und dann war's auch um unser Volk geschehen. In erschütterter Anteilnahme entsende ich auch Grüße nach Tobiasstadt, dass da einen ihrer besten Männer ließ.

Nunmehr von Rachedurst erfüllt, ließ ich die Sektion rüsten und ausmarschieren, den Leichnam Stapers bergen, wie's sein muss - und wie die Statuten es verlangen. Der Rat wird bald in notgedrungener Lage beisammentreten und beraten, wie's nun mit den Ogern zu halten ist, die bald wohl ungestört in Bauergards Ländereien einfallen.

Nunmehr muss ich Entschuldigung erbitten für etwas, das nicht zu entschuldigen ist! Was bewog mich dazu, dem Staper die Befehlsgewalt zu überlassen? Nun glaubte ich doch, er habe sich oft genug bewährt - als Hüter der Schriften sah ich die Auf- und Auszeichnungen. Und wer wär ich die ganze dämmersturmsche Schar von Alterac gleich heute den anderen Mächten der Koalition - und den Ogern, dessen wahren Umfang wir noch nicht kennen - zu offenbaren? Und glaubt' ich doch, er würde sich zurückziehen, wär's feindliche Aufgebot zu stark! Ausflüchte, - wohl wahr! Doch ruhen kann ich nicht, ohne dies offenzulegen.


Dem Sturm entgegen
Julius von Wellenheim
Rottenmeister des Dämmersturms
Hüter der Schriften
Hüter der Ländereien



<Es folgt ein Bericht von Hanne.>

Zitat:
Bericht: Von Dringlichkeit und Diskretion
Missionsstatus: Erfolgreich abgeschlossen
Teilnehmer: Bronson (Mitläufer), Lawley (Mitläufer), Hanne (Mitläufer), Riem (Tagelöhner), Banes (Tagelöhner)

Verlauf:
Wir haben den Auftraggeber aufgesucht und uns genauere Instruktionen geben lassen. Seine Frau, Karin Kingsley, ist vor einem Monat verschwunden. Eine Nachricht, die sie angeblich in Goldhain hat aufsetzen lassen besagt, dass sie mit einem Holzfäller, Chandler, durchgebrannt ist.
Chandler lebt im Holzfällerlager des Osttals. Wir haben ihn aufgesucht. Er hat versichert, dass er keinen Kontakt mehr zu Karin hegt. Bei unserem Gespräch fielen wir der dortigen Wache auf, die uns aus dem Dorf drängen wollte. Sie berichteten uns, dass die Frau des ansässigen Arztes sich das Leben genommen hat und sie nicht wollen, dass wir den Doktor belästigen. Wir sind ohne Widerstand weitergezogen und haben uns nach Seenhain begeben. Bronson blieb im Holzfällerlager und hat das Haus des Arztes beobachtet. In Seenhain bekamen wir in der Sommerresidenz des Auftraggebers Kost und Unterkunft für die Nacht. Sein Haushälter, Herr Spaten, war vor Ort und berichtete uns, dass Karin Kingsley seit Wochen nicht im Ort war. Sie sei zeitgleich mit seiner Frau verschwunden. Der Mann wirkte entsprechend deprimiert und war angetrunken. Lawley hat sich unauffällig umgesehen. Eine Nachbarin berichtete ihr, dass Karin Kingsley vor drei Wochen zuletzt im Sommerhaus war, in dem sie mit einem Holzfäller ein und ausging.

Am See fielen uns einige Krähen auf. Banes und ich näherten uns der Stelle und entdeckten eine Leiche, die längere Zeit im Wasser gelegen hat. Die Wache kam hinzu. Gemeinsam gingen wir zu Spaten und ich zeigte ihm den Schmuck, den ich der Leiche abgenommen habe. Spaten brach sofort weinend zusammen, es war der Schmuck seiner Frau.
Die Wache versprach, Seeufer und See näher zu untersuchen. Am nächsten Tag hatten sie noch nichts gefunden, also brachen wir auf und begaben uns zurück zum Holzfällerlager. Zuvor trafen wir auf Bronson und gingen gemeinsam zu einem Ermittler, der in Seenhain lebt und mit der Untersuchung des Selbstmordes der Arztfrau beauftragt war. Er berichtete uns, dass es kein Selbstmord war und er eine Beteiligung der Wache an den Vorgängen befürchte. Sie habe ihn eingeschüchtert, bis er die Ermittlungen aufgab. Wir erfuhren ebenfalls, dass die Arzthelferin verschwunden ist. Es zeichnete sich immer deutlicher ab, dass Frauen scheinbar spurlos verschwinden.

Zurück im Holzfällerlager näherten wir uns Chandlers Haus unauffällig und stießen dort auf eine Frau, die um das Haus schlich und ein blutiges Messer in der Hand hielt. Sie gab an, das Messer gefunden zu haben. Ein Blick ins Haus verriet uns, dass der Holzfäller erstochen wurde. Wir blieben der Frau gegenüber misstrauisch, denn sie hat sich das Haar gefärbt und wies Ähnlichkeit zu Karin Kingsley auf. Sie beharrte darauf, Chandlers Vermieterin zu sein, die nur die Miete einkassieren wollte. Nach einem Schlag auf den Kopf konnte sie keine weiteren Lügen erzählen. Da die Wache sich zum Nachbarhaus, dem des Arztes, begeben hat, traten wir den Rückzug an und nahmen die Ohnmächtige mit. In ihrer Tasche fanden wir einen Zettel, der eine Adresse in Goldhain nebst Uhrzeit erfasste. Wir bekamen mit, wie die Leiche des Arztes aus seinem Haus getragen wurde.

An der Hauptstraße sahen wir Banes und Spaten miteinander sprechen und gesellten uns hinzu. Die Wasserleiche war nicht seine Frau. Warum sie ihren Schmuck trug, blieb uns ein Rätsel. Lawley blieb im Dorf, um das Handeln der Wache zu beobachten. Kurze Zeit später kehrte sie zu uns zurück. Die Wache hat die Leiche Chandlers gefunden und schwärmte aus, weswegen wir uns ein gutes Stück in den Wald begeben haben, um ihnen nicht aufzufallen.
Ich schickte Lawley, Banes und Riem zu der Adresse in Goldhain und blieb selbst mit Spaten bei der Ohnmächtigen. Ich weckte sie und sie berichtete mir, dass der Hauptmann der Wache Morde begeht, um sie zu Gunsten seines Rufes aufzulösen. Die Frau berichtete weiter, dass sie ihm schon länger hilft. Ich schickte Spaten zurück nach Seenhain. Dort benachrichtige er Bronson und die Wache. Bronson fand sich einige Stunden später mitsamt einiger Wachen bei mir ein. In der Zwischenzeit kamen die Kameraden in Goldhain an und wurden Zeugen einer versuchten Lösegeldübergabe zwischen dem Wachhauptmann Destevan, seinen Kameraden und dem Butler unseres Auftraggebers. Der Butler, der kein Geld bei sich hatte, kam dabei ums Leben. Kurzentschlossen griffen Lawley und Riem ein und mussten die Wachen notgedrungen überwältigen. Keine von ihnen überlebte.

Da wir jedoch die Kooperation der Wachen von Seenhain genießen, wird dies keine weiteren Folgen für uns haben. Der Wachhauptmann war eindeutig korrupt. Seine Komplizin wird sich vor Gericht verantworten und als Zeugin fungieren müssen. Karin Kingsley wurde, ebenso wie die Ehefrau von Spaten, der Holzfäller Chandler, der Arzt und die Frau des Arztes, von den beiden ermordet. Destevans Komplizin nahm Karins Identität an, was auch erklärt, warum sie in Seenhain gesehen wurde, in Begleitung Destevans, der sich als Holzfäller verkleidete.

Wir berichteten dem Auftraggeber vom Verlauf und den Ergebnissen.

Abschließende Bemerkungen: Hervorzuheben ist Lawleys Kompetenz im Umgang mit prekären Situationen. Ihre Fähigkeiten zu observieren und sich zugleich unauffällig zu verhalten, erwiesen sich als Vorteil für uns. Die anwesenden Tagelöhner fielen durch ihre fehlende Motivation auf. Anweisungen wurden nur widerwillig ausgeführt, was den Ablauf zäh gestaltet hat.

Hanne

Soldverteilung nach Vorschrift:
Bronson: 4 Gold, 5 Marken
Lawley: 4 Gold, 5 Marken
Hanne: 4 Gold, 5 Marken
Riem: 1 Gold, 5 Marken
Banes: 1 Gold, 5 Marken


<Es folgt ein Bericht von Rottenmeister Torfstich.>

Zitat:
Bericht der Rotte Torfstich vom Rotwehrfest

Einsatzteilnehmer: Walter Torfstich (Rottenmeister), Alexander Veidt (Söldner), Ian Samual Falkner (Söldner), Aylen Thalindar (Tagelöhnerin), Toni Riem (Tagelöhnerin)

Die Aufgabe der Rotte bestand darin, den reibungslosen Ablauf des Rotwehrfestes auf Burg Rotwehr zu gewährleisten. Nachdem sich die Rotte in Seenhain getroffen hatte, brachen wir unverzüglich ins Gebirge auf und erreichten am späten Nachmittag Burg Rotwehr. Wir stellten uns den Auftraggebern, dem Geschlecht von Löwenstein, vor und erhielten im Anschluss Dienstuniformen, um unter den Gardisten seiner Lordschaft nicht unverhältnismäßig aufzufallen. Gemäß des Vertrages, durften wir unsere Wappenröcke aber anbehalten.

Am ersten Abend des Festes übernahmen Riem und Falkner den Einlass, verwahrten Waffen, prüften Neuankömmlinge und leiteten sie an mich weiter. Ich übernahm die Aufgabe des Herolds und kündigte die erlauchten Gäste mit entsprechend rhetorischer Raffinesse an. Thalindar und Veidt mischten sich unter die Wachen im Saal und sorgten für Ordnung. Das gestaltete sich als ein relativ entspanntes Unterfangen, denn die erlauchte Gesellschaft sah davon ab, sich untereinander zu bekriegen. Geschweige denn, dass es sonst irgendwie Unruhen von außerhalb gegeben hätte. Später wurden wir damit beauftragt, eine Liste der Jadgteilnehmer für den kommenden Abend einzuholen; selbstredend diskret und ohne die Gäste bei ihren Gesprächen zu stören. Das geschah auch alles tadellos.

Am zweiten Tag blieben die Aufgaben ähnlich verteilt. Meine Wenigkeit und Riem haben sich allerdings der Jagdgesellschaft angeschlossen, um die Gruppe der Grafen, Freiherren und Ritter vor etwaigen Gefahren zu schützen, die aus den Wäldern des löwensteinschen Landes drohten. Dieses Gefahrenpotenzial manifestierte sich im Laufe der Jagd in der Gestalt eines ausgewachsenen Braunbären. Die Jagdgruppe hatte ihn verfehlt, weswegen ich ihn, kurz bevor er den Herrschaften gefährlich werden konnte, mit einem Arkanschock vernichten. Ich hielt mich natürlich zurück, die Tötung für mich zu beanspruchen, aber einem gewissen Maß an Anerkennung konnte ich mich nicht entziehen. Im weiteren Verlauf der Jagd wurde ein Hirsch erlegt, der beim Turnier den Großteil des Buffets ausmachte.

Der dritte Tag stand ganz im Zeichen des großen Turniers zu Rotwehr und dem dazugehörigen Markt im Burghof. Da nun auch Außenstehende das Fest besuchen durften, ließ ich Veidt und Riem am Rand des Marktes positionieren, um stichprobenartige Kontrollen vorzunehmen. Ich übernahm beim Turnier die Rolle des Ansagers, was mir - ich erlaube es hier mal zu erwähnen - einen gewissen Grad an Wohlwollen einbrachte; offenbar hat der Menge die lyrisch aufgeladene Atmosphäre gefallen, mit der die Kämpfer in den Ring befohlen wurden. Der Rest der Rotte übernahm die Marktwache.

Nachdem der Turniersieger seine Trophäe entgegengenommen hatte, wurde das Fest für beendet erklärt. Wir erhielten unseren Sold und einen Bonus von dreißig Goldmünzen; außerdem reichlich Lob und Dank seitens der Auftraggeber. Ich schätze, wir haben dem Dämmersturm beim Rotwehrfest alle Ehre gemacht.

Abschlussbemerkung: Dementsprechend lief das ganze Fest reibungslos ab. Es gab keine Zwischenfälle. Die beteiligten Mitglieder der Rotte verhielten sich, bis auf kleinere Ausnahmen, vorbildhaft. Den Bonus überlasse ich, aufgrund der leichten Mission, dem Dämmersturm, erlaube es mir aber, die Rotte gemäß den Statuten mit dem Maximalsold zu entlohnen. Außerdem empfehle ich Toni Riem und Aylen Thalindar für die Beförderung zum Mitläufer.


Besoldung:

Walter Torfstich: 50 Goldmünzen, 20 Marken

Alexander Veidt: 50 Goldmünzen, 15 Marken

Ian Samual Falkner: 50 Goldmünzen, 15 Marken

Toni Riem: 5 Goldstücke, 10 Marken, Beförderung

Aylen Thalindar: 5 Goldstücke, 10 Marken, Beförderung


Dem Sturm entgegen
Walter Torfstich
Rottenmeister


<Ein Bericht von Hendrick Heineken.>

Zitat:
Bericht der Sektion Alpha, Operation "Todesgruß"

Einsatzteilnehmer: Hendrick Heineken (Gruppenführer, Mitläufer), Peter Appel (Stellvertretender Gruppenführer, Mitläufer), Bernhard Blocksberg (Mitläufer), Johann Karohling (Mitläufer), Konrad Hattenaua (Mitläufer), Karl-Heinz Jürgen (Mitläufer), Günter Becker (Mitläufer), Benedikt Becks (Mitläufer), Jim Bohne (Mitläufer), Paul Ahner (Mitläufer)

Einsatzziel: Die Bergung von Rymar Staper und das Verursachen größtmöglichen Schadens unter den Ogern von Murg dem Klotz.

Die Sektion räumte zwei Tage nach Stapers Fall ihre Position nördlich der Wälder Alterszapfens und brach mit den neuen Befehlen gen Perenoldhügel auf. Die Moral war von vornerein angekratzt.

Erklärung: Wir wussten ja bereits, dass wir eigentlich keine Chance haben.

Der Marsch durch den Tiefschnee gestaltete sich als schwierig. Wir haben fast drei Tage gebraucht, bis Perenoldhügel in Sichtweite kam. Gerochen haben wir es allerdings schon vorher. Die Ruinen stinken erbärmlich nach Ogervolk.

Erklärung: Die Wetterbedingungen sind, besonders nördlich der Wälder, wirklich unzumutbar.

Jedenfalls haben wir uns dann für vier Tage im Tiefschnee eingegraben, einen Wall aufgeschüttet - und mit Wasser begossen, um für Blitzeis zu sorgen. Becker hatte diese Idee - so hat sich Gorheim vor der Zeit des Dämmersturms gegen Waldbanditen verteidigt. Immerhin gelegentlich mit Erfolg. Näher wollten wir erstmal nicht rangehen.

Erklärung: Wir bemerkten schon von weitem, dass uns die Oger zahlenmäßig überlegen sind. Und, versteckt hinter ein paar Sträuchern, schienen wir ihnen auch nicht aufzufallen. Blitzmerker sind das jedenfalls nicht.

Am fünften Tag wurden unsere Rationen knapp - und es stellte sich die Überzeugung ein, dass der Leichnam von Rymar Staper nicht mehr zu bergen sei. Stattdessen rückten wir bei Nacht einige Meter weiter vor und positionierten uns an der Straße. Dort gruben wir uns für einen weiteren Tag erneut ein - nach dem selben Muster und gemäß der Doktrin Sturmerbe als "Bollwerk".

Am sechsten Tag schickten die Oger dann endlich mal einen Aufklärungstrupp über die verschneite Reichsstraße in Richtung Erwins Ruh; insgesamt sieben stinkende Ungetüme mit dicken Keulen. Gehüllt in Fell und Menschenhaut. Ich will gar nicht wissen, was die mit den Toten angestellt haben. Wir leiteten jedenfalls den Hinterhalt ein und orientierten uns dabei an der L-Formation der Doktrin, nahmen den Kampf auf - und leiteten nach einem ersten Aufeinandertreffen den Rückzug durch den Tiefschnee ein. Wir machten uns dabei die plattgetretenen Schneisen zunutze. Karohling und Blocksberg deckten notdürftig unser Vorgehen, wurden aber beide ordentlich vermöbelt. Es ist'n Wunder, dass sie am Ende mit ein paar Knochenbrüchen davonkamen. Nach der ersten Auseinandersetzung lebten noch fünf Unholde, die uns (glücklicherweise) bis zu unserer Grabenstellung verfolgten. Dort nahmen wir den Kampf wieder auf und stellten sie als "Bollwerk". Das Blitzeis tat seinen gewünschten Dienst und verschaffte uns mehrmals einen Vorteil, sodass wir den Trupp letztendlich niedermachen konnten.

Nach dem Kampf lasen wir die beiden Verwundeten auf und machten uns auf den Rückweg. Erst nach Alterszapfen und dann nach Gorheim, wo wir den Einsatz für beendet erklärt haben.

Fazit: Staper konnte nicht geborgen werden, aber die Vergeltungsaktion hat ihre Wirkung nicht verfehlt. Wir konnten sieben Oger töten. Die Sektion als solche ist jedoch vorübergehend außer Gefecht, da wir die schwerverletzten Schildträger nicht auf die Schnelle ersetzen können. Stattdessen möchte ich darum beten, weitere Rekruten für die Sektion Alpha heranzuziehen. Inwiefern wir - oder sonst wer - ausgezeichnet werden sollte, habe ich nicht zu entscheiden. Beckers Idee - und der Mut der beiden Schildträger, könnten aber gewürdigt werden.


Besoldung:

Hendrick Heineken: 4 Goldstücke, 20 Marken

Peter Appel: 4 Goldstücke, 20 Marken

Bernhard Blocksberg: 4 Goldstücke, 20 Marken

Johann Karohling: 4 Goldstücke, 20 Marken

Konrad Hattenaua: 4 Goldstücke, 20 Marken

Karl-Heinz Jürgen: 4 Goldstücke, 20 Marken

Günter Becker: 4 Goldstücke, 20 Marken

Benedikt Becks: 4 Goldstücke, 20 Marken

Jim Bohne: 4 Goldstücke, 20 Marken

Paul Ahner: 4 Goldstücke, 20 Marken


Habe die Ehre
Dem Sturm entgegen
Hendrick Heineken
Gruppenführer der Sektion Alpha


(NSC)


<Ein Bericht von Vaeln Reddick.>

Zitat:
Bericht zum „Fluch von Schwarzholme“

Beteiligte: Vaeln Reddick (Söldner), Finnje Freitag (Mitläuferin), Erkrenn Graham Thorrn (Tagelöhner), Avarien Thalindar (Tagelöhnerin)

Die illustre Runde traf sich vor Sturmwind – von dort aus und mit guter Laune brachen wir nach Schwarzholme auf, in den Dämmerwald. Nach vorbeiziehenden Stunden erreichten wir den Ort schließlich, wir kamen am späten Abend an.
Ich schickte zu Anfang meine Mitsturmler aus und lies sie sich umhören und sich nach einer Übernachtungsmöglichkeit erkundigen. Man munkelte der Burgherr sei verrückt geworden, nachdem seine Frau sich umbrachte. Es stellte sich im Verlauf, wesentlich komplizierter heraus.
Nach der Fragerunde bezogen wir im neuen Gasthaus Stellung. Die letzten Söldner wurden mitsamt dem alten Gasthaus in der ersten Nacht ihres Aufenthaltes niedergebrannt. So gingen wir mit Vorsicht vor. Finnje und ich blieben in der Nacht außerhalb des Hauses, in Lauerstellung. Thalindar und Thorrn blieben im Haus in Bereitschaft.
Was dann passierte war sehr interessant. Ein Worgen in viel zu feiner Kleidung kam aus dem Wald – auf mich zu. Es war der Sohn des Burgherrn. Jedoch ein Wildworgen, wohl gebissen und noch nicht „geheilt“. Ich besänftige ihn so gut ich konnte und sprach mehr oder minder mit ihm. Er machte einen Deut zum Stattherrenhaus. Und eben jenem Deut folgten wir am Morgen, nachdem wir gemeinsam den Worgen ruhigstellten und einsperrten.
So kam am Morgen der Statthalter auf uns zu und wir erklärten wer der Worgen sei. Eben jener reagierte nicht allzu erfreut. Jedenfalls gingen wir hinauf zur Burg. Es kam seit langer Zeit kein Lebenszeichen aus eben jener. Eben weil alles tot war. Bis auf der Burgherr – er wurde durch dunkle Magie verwandelt. In dem Gespräch mit ihn, welches friedlich verlief, wurde der Statthalter als der „Böse“ herausgestellt.
So beendeten wir seine Existenz. Die des Burgherrn und des Statthalters. Eben jener wollte grade fliehen und hatte in seiner Kutsche die Tochter des Burgherrn. Es kam zu einem Kampf den wir bis auf eine leichte Knöchelverletzung seitens Finnje – sehr gut überstanden haben, wenn man bedenkt mit was für Magie dort hantiert wurde.
Gez. Vaeln Reddick


Besoldung:
Vaeln Reddick: 44 Gold, 15 Marken
Finnje Freitag: 4 Gold, 15 Marken
Erkrenn Graham Thorrn: 1 Gold, 10 Marken
Avarien Thalindar: 1 Gold, 10 Marken



<Ein Bericht von Iris Theane.>

Zitat:
Auftragszeitpunkt: 26. / 27. des zweiten Monats
Ausführende: Phaeron Pfannenschwinger (Tagelöhner), James Barker (Tagelöhner), Finnje Freitag (Mitläufer), Kathlyn Lawley (Mitläufer), Iris Theane (Rottenmeister)
Ausgaben: ---
Sold: Phaeron Pfannenschwinger - 1 Goldmünze; James Barker - 1 Goldmünze; Finnje Freitag - 4 Goldmünzen; Kathlyn Lawley - 4 Goldmünzen; Iris Theane - 30 Goldmünzen.
Verbliebene Mittel: 960 Goldmünzen
Empfohlene Auszeichnungen: Siegmarke für die Teilnehmer Phaeron Pfannenschwinger, James Barker, Finnje Freitag, Kathlyn Lawley
Anmerkungen: Vorschlag der Beförderung von Phaeron Pfannenschwinger und James Barker zum Mitläufer

Die Einsatzgruppe traf sich zum 26. des Monats am Flugplatz zu Eisenschmiede. Miss Turbostich steuerte die dämmersturmeigne Transportmaschine sicher nach Luntenbrand. Obwohl der Flug von Turbulenzen verschont blieb litten einige Teilnehmer unter der Art Reise. Die wenigen Stunden könnten dennoch zu einer ersten kurzen Einführung bezüglich der Missionsziele sowie der Rahmenbedingungen genutzt werden.

Nach der Ankunft in Luntenbrand wurde der Trupp von der Kontaktperson ad Kadif’s empfangen, der die Führung der Gruppe durch die lebensfeindliche Witterung des Ödandes bis zu der ursprünglichen Siedlung übernahm. Als weiteres Transportmittel wurde ein motorisiertes Goblinvehikel gewählt - wobei die erneute Wahl dieser unkonventionellen Fortbewegung zwar auf wenig Begeisterung stieß, letztlich jedoch als zügigste Variante anerkannt wurde. Der einzigen Zwischenfall der Reise ereignete sich Nahe der Weltenbrechernarbe, als einige noch immer ruhelose Erdelementare den Konvoi attackierten. Ein derartiges Ereignis wurde von Mister Rashiraz jedoch vorausgesehen - und entsprechend übernahm der Trupp den Gegenbeschuss mittels des mitgeführten Granatenwerfers um dem Fahrzeugführer weiterhin die alleinige Konzentration auf das Vehikel zu erlauben. Die Feuerrate konnte durch den reibungslosen Ablauf des Nachladevorgangs angemessen hoch gehalten werden und die übrigen Feindobjekte durch Unterstützungsfeuer ausreichend dezimiert werden.

Etwa eine halbe Meile vor dem Zielpunkt wurde die Rotte hinter einer Felsformation abgesetzt. Seinen Part der Vereinbarung hat Mister Rashiraz dadurch zufriedenstellend erfüllt. Da die Ausgrabungsstätte in vollkommen offenem Gelände lag, wurde der Intervention einige Stunden Observation in wechselnden Wachturnus während der verbliebenen Tagesstunden vorangestellt. Die Planung des Vorgehens erwies sich aufgrund mangelnder Deckungsmöglichkeiten als herausfordernd. Letztendlich wurde eine Überfalltaktik mit schadenseffizienter Ablenkung in Form einer Sprengung nach dem Ausschalten wichtiger strategischer Ziele beschlossen. Die Sprengung wurde von Miss Freitag und Mister Barker vorbereitet, Mister Pfannenschwinger und Miss Lawley fiel die Anfertigung zweckdienlicher Tarnung aus der karg vorhandenen Vegetation zu. Der Trupp bezog nach Einbruch der Dunkelheit Stellung auf den Felsen.

Als erste Ziele wurden auf lange Distanz der mutmaßliche Ausgrabungleiter sowie die Kommunikationsanlage unschädlich gemacht um mögliche Verstärkung auszuschließen wie auch klare Befehlsstrukturen zu unterbinden. Direkt im Anschluss wurden abwechselnd andere Lager mit Brandgeschossen unter Beschuss genommen um das ausbrechende Chaos zu vergrößern. Die Sprengung nahm aufgrund von Materialverschleiß ein wenig Zeit mehr als geplant ein - erlaubte es den aufgeschreckten Truppen wie vorhergesehen sich in loser Formation mit Gegenbeschuss - teils magischen Ursprungs - auf unsere Position zuzubewegen. Unterdrückungsfeuer und hohe Feuerraten die durch die Unterstützung von Mister Pfannenschwinger möglich war, dezimierten die Feindsubjekte jedoch und verlangsamten ihr Vorankommen, bis die Zündung des Sprengsatzes durch Miss Freitag und Mister Barker mit verheerender Wirkung erfolgte. Ein Großteil der anrückenden Gegner wurde im folgenden Geröllrutsch begraben, durch die Explosion aufgeworfene Staubmassen und absolutes Chaos ermöglichten nun die Fortsetzung des Überfallkommandos im Lager. Wachposten, Schützen, Magier wie Arbeiter wurden durch Beschuss, taktischen Sprengstoff und im Falle einiger Fliehender im Nahkampf von Mister Barker ausgeschaltet. Obgleich ich durch einen verirrten Pfeil außer Gefecht gesetzt wurde und Miss Lawley ebenso verwundet wurde, folgte der Rest des Trupps weiterhin zielorientiert dem Plan. Es ist jedoch nicht auszuschließen dass einige Arbeiter dem Massaker dennoch entkommen sind. Dies war allerdings weder Vertragsgegenstand, noch führte es zu Nachteilen. Der Schluss liegt nahe, dass die Arbeiter nicht der Akademie zugehörig waren, sondern es sich um Tagelöhner aus Luntenbrand handelte.

Nach der Sicherung der Ausgrabungsstätte wurden die Verwundeten in den Ruinen durch Mister Pfannenschwinger versorgt und die Stellung ereignislos bis zum Eintreffen des zwergischen Auftraggebers gehalten. Diese erwiesen sich als erstaunlich gut vorbereitet und koordiniert, was uns die Rückreise über eine eingetroffene Flugmaschine nach Loch Modan, sowie die sofortige Weiterbehandlung der Verletzungen in Thelsamar gestattete.

Der Auftrag wurde entsprechend zur Zufriedenheit des Auftraggebers abgeschlossen. Für ihre koordinierten Leistungen, die den weitestgehend reibungsfreien Ablauf gewährleisteten werden die Einsatzteilnehmer Finnje Freitag, Kathlyn Lawley, Phaeron Pfannenschwinger und James Barker für die Auszeichnung mit der Siegmarke empfohlen.

Gez. I. Theane



<Ein Bericht von Bruces Falkenbach.>

Zitat:
Bericht von Salto Mortale
Auftrag: Erfolgreich abgeschlossen
Mitglieder: Bruces Falkenbach (Leiter,Mitläufer), Viktorie Goldschild (Mitläufer), Daraja Carben (Tagelöhnerin), Drew Banes (Tagelöhner), Fjölni Felhammer (Tagelöhner), Rheave "Faulpelz" (Tagelöhner)

Ablauf:
Am frühen Abend traf sich die Gruppe an den Toren von Eisenschmiede. Zusammen gingen wir los und liehen uns noch für jeden der zufuß unterwegs war einen Widder. Die Kosten dafür übernimmt Bruces Falkenbach, Mitläufer des Söldnerbundes. Wir ritten zum Südlichen Außenposten zum Gebiet am Loch Modan. Dort angekommen planten wir das Vorgehen und entschlossen uns als Artistentruppe aufzutreten. Als Messer Jack (Bruces), Fiona seine Assistentin (Daraja), Jean der Ringkämpfer (Drew), Valhall Himmelsbrecher (Fjölni), Goldkehle (Viktorie) und Fabio (Rheave). Dort angekommen am frühen Morgen haben wir mit dem Direktor eine Unterredung geführt und unsere Aufgaben angenommen. Ich sollte als Messer Jack später mit Fiona an meiner Seite auftreten. Genauso wie Drew als Löwenbändiger Jean in der Manege stehen sollte. Fabio und Goldkehle sollten Süßigkeiten verkaufen und Valhall sollte ebenso in der Manege stehen und hat geholfen wo er konnte. Als unsere Aufgaben geklärt waren haben wir uns etwas aufgeteilt uns umgehört und Informationen gesammelt. Wir haben unsere Auftritte besprochen und noch ein paar Stündchen geschlafen bevor es richtig los ging. Als wir in der Manege ankamen waren die Sitze schon voll besetzt. Kurz vor unserem Auftritt passierte dann ein "Unfall" und ein Sattelriemen riss vor aller Augen, dem Artist ist zum Glück nichts passiert. Nach diesem Auftritt waren Fiona und ich an der Reihe und es verlief alles sehr gut und die Würfe saßen. Dann merkte Felhammer jemanden unterm Zeltdach und ist im gefolgt. Nach kurzer Zeit haben wir herausgefunden das die Clowns hinter all diesen Unfällen steckten. Weitere Unfälle konnten verhindert werden und die Übeltäter wurden gestellt. Am Schluss stellten wir den Kopf der Bande und konnten ihn leider nicht Lebendig fassen, dazu ließ er uns keine Möglichkeiten. Ich, Drew, Fjölni wurden dabei verletzt. Nach ein paar Tagen werden wir wieder Einsatzfähig sein.
Die Übeltäter wurden noch der Wache übergeben und die Informationen aus ihnen herausgequetscht. Einfache Rache weil sie nicht mit genügend Respekt behandelt wurden unter ihren Kameraden.

Bruces Falkenbach

Soldverteilung nach Vorschrift:
Bruces: 4 Gold, 3 Marken
Viktorie: 4 Gold, 3 Marken
Daraja: 1 Gold, 3 Marken
Fjölni: 1 Gold, 3 Marken
Drew: 1 Gold, 3 Marken
Rheave: 1 Gold, 1 Marke



<Ein Bericht von Finnje Freitag.>

Zitat:
Bericht: Kopfgeld auf den Worgenjäger
Status: Erfolgreich abgeschlossen
Teilnehmer: Grünauge (Söldner), Freitag (Mitläufer), Valric (Tagelöhner), Knauss (Tagelöhner), Carben (Tagelöhner)

Verlauf:
Wir ritten ohne Zwischenfälle von Sturmwind ins Rotkamm und begaben uns vor Ort. Kommandant Mayhew empfing uns in seinem Arbeitszimmer und rückte uns ins Bild. Die Wache konnte zwischenzeitlich einen Verdächtigen festnehmen, Mordke, der seinen Schwager getötet und danach seine Schwester mit einem Messer bedroht hat. Auch auf andere Todesfälle ging er näher ein, so starb beispielsweise eine Frau an Stichwunden am Bauch, die allerdings keine Gilneerin war. Es starben noch mehr Menschen, die nicht aus Gilneas stammten. Der Kommandant jedenfalls sagte, dass er Mordke für zu verrückt hält, um der Worgenjäger zu sein. Auch wenn er aufgrund seiner Vorgeschichte (Einheit im Kampf gegen Worgen verloren, Späher, Schütze) ziemlich gut ins Profil passt. Allerdings weigerte sich Mordke zu schreiben und so konnte die Wache seine Handschrift nicht mit der des Netherbriefs abgleichen. Das erschien uns na klar verdächtig und wir beschlossen, den Kerl zu besuchen.
Matthias kam auf die ziemlich kluge Idee, Schriftproben von den Bewohnern und vor allem von guten Schützen sammeln zu lassen, um den Verfasser des Netherbriefs herauszufiltern. Sollte Mordke es nicht gewesen sein. Der Kommandant hat das dann sofort umsetzen lassen und wir haben uns zurückgezogen und abgesprochen, wie wir Mordke beikommen können. Da er als ziemlich verrückt beschrieben wurde, hatte ich die Idee, ihn in seinem Wahn zu bestätigen, ihn sich zum Freund zu machen. Und ihn dann reden zu lassen. Für die Schriftprobe haben wir einen Brief unseres imaginären Bosses, einem Worgenhasser, aufgesetzt und Mordke darin um Antwort gebeten.

Dann, plötzlich, brach Tumult auf dem Marktplatz aus. Jemand hat einen Pfeil in eine Leiche am Galgen geschossen, das hat die Waschweiber na klar in Angst versetzt. Grünauge und ich sind sofort abgezischt, um den Schützen zu schnappen, aber die feige Sau hatte sich schon verpisst und zuvor seinen Bogen ins nächstbeste Feuer geworfen. Der Rauchgeruch hat dem Köter von Grünauge die Fährte vermiest. Er entkam also erstmal.

Am Pfeil hing ein Pergament mit ziemlich wirrem Inhalt. Sicher war, dass der Jäger am Abend zuschlagen wollte. Sicher war damit auch, dass Mordke den Brief nicht geschrieben hat. Denn der saß ja ein. Grünauge und ich haben ihn dann besucht, um mit unserem ziemlich genialen Plan aufzuwarten. Brauchten wir dann aber nicht. Mordke hat mich prompt für seine Schwester gehalten und ausgepackt: Er hat den Schwager getötet, um seine Schwester zu schützen. Er wurde öfter vom Worgenjäger besucht, auch in der Zelle, und hat sich das Ohr vollquatschen lassen. Aber er sei kein Mörder, meinte er (nur bei seinem Schwager). Und dass er für den Worgenjäger schreiben sollte, sowie sich schuldig bekennen sollte. Er war also der arme, verwirrte Sündenbock vom Worgenjäger.

Plötzlich gab's draußen ein Kawumm, als wär der Kataklysmus zurück. Wir sind sofort raus und die anderen kamen angelaufen. Es hat sich herausgestellt, dass jemand den Turm vom Kommandanten mehr oder weniger zerbombt hat. Astreine Sabotage. Die Wachen waren damit ziemlich überfordert. Grünauge fiel ein Schatten auf dem Wehrgang auf. Wir sind da also hoch, kamen vor allen Wachen an und fanden nicht den Worgenjäger, sondern Kommandanten Mayhew, der ziemlich mitgenommen aussah. Um den hat sich Daja gekümmert. Teyn hat ihr geholfen und zusammen konnten sie den armen Mayhew etwas stabilisieren.

Grünauge und ich haben den Wehrgang abgesichert, uns etwas umgesehen. Dabei fiel mir unten ein Mann auf, der zur Beschreibung passte und sich grad verpissen wollte. Zum Glück hatten wir aber unseren ziemlich guten Schützen dabei, Grünauge hat ihm vorbildlich in die Beine geschossen. Da blieb er erstmal liegen. Während Grünauge ihn von oben im Visier behalten hat und sich Daraja weiter um Mayhew kümmerte, ist der Rest wieder runtergestürzt und dem nach. Ohne schwere Rüstung war ich etwas schneller da. Konnte den aber nur noch sich aufrappeln und um die nächste Ecke verpissen sehen. Ich dem also nach. Der Rest hinterher. Wie sich herausgestellt hat, war er ein verdammt guter Schütze und bis an die Zähne mit Revolvern und hastenicht gesehen bewaffnet. Dazu noch flink wie ein Wiesel. Der Bursche Matthias hat ihn trotzdem gut am Rücken erwischt. Wie der Herr, so's G'scherr halt. Das hatte der davon! Und obwohl wir ziemlich geniale Kämpfer sind, konnte er Teyn, Matthias und mich ein bisschen zu Boden schießen.
Er war dann drauf und dran, sich zu verpissen, womit er uns entwischt wäre. Aber nicht mit Grünauge! Der hat uns da mehr oder weniger den Auftrag gerettet und in einem ziemlich heldenhaften Duell die Oberhand errungen.

Am Ende hat sich herausgestellt, dass der Worgenjäger der Hauptmann der Wache ist. Abberline sein Name. Einige der Morde scheinen jedoch nicht auf seine Rechung zu gehen. Mordke wurde für verrückt erklärt und ins Irrenhaus gebracht. Merkwürdige Dinge geschehen in Weißenburg...

Finnje Freitag


Soldverteilung (nach Vorgabe von Grünauge)

Ausgezahlter Betrag: 100 Gold

Grünauge: 50 Gold, 6 Marken
Freitag: 4 Gold, 6 Marken
Knauss: 1 Gold, 5 Marken
Valric: 1 Gold, 5 Marken
Carben: 1 Gold, 3 Marken

Restbetrag: 43 Gold



<Ein Bericht von Bronson O'Slatraigh>

Zitat:
"Ausfegen"
Bericht Nr.: 002


Name: O'Slatraigh, Bronson
Rang: Mitläufer
Einheit: Rotte Everard/Söldnerbund Dämmersturm

Teilnehmer: ML O'Slatraigh, TL Riem
Einsatzleiter: ML O'Slatraigh
Einsatzgebiet: Eisenschmiede
Auftrag:
"In den Lüftungsschächten aufräumen."
Konkreter einen besonders hässlichen, großen Trogg in den Lüftunngsschächten aufspüren und töten.

Verluste: 0 Gefallene, 0 Verletzte, 0 Vermisste
Abschüsse, Bestätigte:
ML O'Slatraigh: 1
Gesamt: 1

Sold: 2 Gold, 6 Marken
Soldverteilung:
ML O'Slatraigh: 1 Gold, 3 Marken
TL Riem: 1 Gold, 3 Marken

Bericht:
Nach Abmarsch vom HQ weitere Informationsbeschaffung bei Stadtreinigern. Neues Ziel: Trogg, groß, hässlich. Zugang in das hochgelegene Belüftungssystem durch Arbeiterunterkünfte. Hitze kaum aushaltbar. Nach wenig Pirsch wird Ziel ausgemacht. Feuerball, konnte offenbar zaubern. Ablieferung des Schädels bei Stadtreinigung. Auftrag ausgeführt, alle Missionsziele erreicht.

Mit kameradschaftlichen Grüßen und dem Sturm entgegen,
B. O'Slatraigh,
Eisenschmiede, den 9. Tag im 4. Monat

_________________
Dem Sturm entgegen! - Schlachtruf und Grußformel der Söldner des Dämmersturms.


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 Betreff des Beitrags: Re: Berichte: "Gegenwart" (Öffentlich)
BeitragVerfasst: 26. Apr 2016, 12:30 
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<Ein Bericht von Hanne.>

Finnje hat geschrieben:
Bericht: Safranhandel
Auftrag: Erfolgreich

Beteiligte:
Söldner: Harad ad-Kadif, Alexander Veidt
Mitläufer: Lynn Lawley, Hanne
Handelspartner: Staub


Verlauf:
Pünktlich haben wir uns vor dem verabredeten Treffpunkt, einem Zahlhaus im Zwergendistrikt, eingefunden. Nach einer kurzen Begrüßung gingen wir zur Überprüfung der Waren über. Um das Handelssiegel nicht zu brechen (unser Handelspartner zeigte sich diesbezüglich nervös), haben wir die Säcke an der unteren Naht geöffnet und später wieder vernäht. Das Öl und der Safran (in Pulverform und in Form von Fäden) zeigten sich bei unseren Stichproben als rein und tadellos.
Unser Handelspartner hat das gelieferte Gold einer Echtheitsprüfung unterzogen. Veidt und er unterschrieben die Papiere und besiegelten das Geschäft. Nach dem Verladen der Ware galt der Auftrag als erfolgreich abgeschlossen.

Ausgaben: 2826 Gold
Einnahmen:
20 Säcke Safran (10 Pulver, 10 Fäden) im Wert von 2781 Gold
15 Fässer Walöl im Wert von 45 Gold


Soldverteilung nach Vorschrift:
A. Veidt: 50 Gold
H. ad-Kadif: 50 Gold
Lynn Lawley: 4 Gold
Hanne: 4 Gold


Hanne



<Zwei weitere Berichte, die aneinandergeheftet wurden folgen.>

Zitat:
Bericht der großen Schiffbeschlagnahmung im Hafen des Schwarzherzpiratenunterschlupfes

Harads Crew: Harad ad-Kadif (Söldner), Finnje Freitag (Mitläufer), Daraja Carben (Dummes Weibstück/Tagelöhnerin), Jason Robards und seine Hilfscrew (nicht im Dämmersturm)

Die Gruppe brach wie geplant auf, um sich entlang der Küsten Westfalls in Richtung Schlingendorntal zu begeben. Mit Ruderbooten hat sie sich - nach Sonnenuntergang - dem Hafen der Schwarzherzpiraten genähert, wo drei seetüchtige Schiffe vor Anker lagen. Das mittlere Schiff sollte gesprengt, das östliche beschlagnahmt und das westliche von einer anderen Gruppe zerstört werden.

Frohen Mutes, mit der untergehenden Sonne im Rücken, tüftelte der gewiefte Harad ad-Kadif, gefürchteter Kapitän des Nazferiti und Schlächter von fünfhundert Murlocs also einen raffinierten Plan für die Operation aus. Er würde, wenn das Boot erstmal in der Nähe des mittleren Schiffes sei, todesmutig wie eh und je die Kajüte erklimmen, ein Fenster öffnen und den anderen mittels Seil den Weg bahnen. Dort, im ganzen Schiff verteilt, sei dann rasch der Sprengstoff zu platzieren - und danach solle es schnurstracks zurück ins Boot und damit rüber zum anderen Schiff gehen. Die Zündung der Bomben hätte nicht nur die Zerstörung des Schiffes zur Folge, sondern sorge auch für reichlich Ablenkung, um dann - wie es der Plan ist - das östliche Schiff zu stehlen beschlagnahmen und damit davonzusegeln.

Wichtige Anmerkung: Das dumme Weibstück hat bis hierhin die Fresse gehalten. Licht sei dank! geschwiegen. Soweit so gut.

Die Annäherung an das mittlere Schiff verlief ohne Komplikationen. Finnjes messerscharfe Augen behielten die Umgebung im Auge. Robards verteilte die Sprengsätze. Harad bestand darauf, dem dummen Weibstück keine Granaten zukommen zu lassen. Sie hätte sonst alle umgebracht. Sie hätte ansonsten ein unnötiges Risiko verkörpert. Man weiß ja nie.

Wichtige Anmerkung: Schließlich hat sich das dumme Weibstück an anderer Stelle schon einmal dem weisen Rat und später dem Befehl Harad ad-Kadifs entzogen.

Unmittelbar nach Erreichen des Schiffes konnte Harad ad-Kadif die Fenster der Kapitänskajüte, am Heck des Schiffes, in Windeseile erklimmen und unerkannt eindringen. Finnje und Jason Robards schlossen sofort auf. Das dumme Weibstück bummelte. Und dann explodierte einfach mal der verfickte Steg. Chaos brach aus. Harad ad-Kadif beschloss eine Planänderung. Das andere Schiff zu erreichen hätte sich nun als zu kompliziert herausgestellt; deswegen wurden die Kanonen des infiltrierten Unterdecks bemannt und auf das östliche Schiff abgefeuert. Das mittlere Schiff wiederum sollte nun stattdessen jenes sein, welches es zu stehlen beschlagnahmen galt. Statt aber eine blinde Breitseite abzugeben was vollkommen sinnlos gewesen wäre, befahl Admiral ad-Kadif das Feuer auf den unteren Bereich des Hecks, wo er das Munitionslager vermutete.

Unterdessen gelang es der anderen Gruppe durch den deckungsgebenden Einsatz der Crew Harad ad-Kadifs, das westliche Schiff in die Luft zu jagen.

Wichtige Anmerkung: Am Geschütz machte das dumme Weibstück eine ganz gute Figur. Sie könnte aber ruhig etwas mehr Haut zeigen.

Kurz nachdem der Beschuss auf das östliche Schiff begann und das westliche Schiff unterging, stürmten Piraten vom Oberdeck herab und wollten Harads Crew bei ihrem Vorhaben aufhalten - doch daraus wurde nichts. Harad sah sich dazu gezwungen, persönlich in den blutigen Nahkampf einzugreifen, schoss zwanzig Mann nieder und metzelte mit dem Entersäbel weiter, auf dass es keinen Morgen gab! Finnje Freitag wich ihm dabei nicht von der Seite und stach einen Ziegenficker Mistkerl nach dem anderen ab. Sie war ganz feucht vom ganzen Blut. Das machte Harad auch ein bisschen an. Als der fortwährende Beschuss durch Robards und das dumme Weibstück (Rohre stopfen kann 'se wohl.) das östliche Schiff schließlich zum Sinken brachten, trugen Admiral Harad ad-Kadif und Finnje Freitag mit der Hilfscrew Jason Robards den Nahkampf weiter nach oben. Das dumme Weibstück kam dann auch irgendwann dazu. Die Piraten hatten keine Chance! Allerdings brachte eine plötzliche, vollkommen unvorhersehbare Welle das Schiff derart zum Schaukeln, dass unser gepriesener Admiral Harad ad-Kadif auf der Treppe - wohlgemerkt mit zentnerschwerem Sprengstoff auf dem Rücken - das Gleichgewicht verlor, stürzte und sich das Steißbein brach. Halb so wild. Noch über den Boden kriechend, trieb er die Mannschaft zum Weiterkämpfen an, auf dass schließlich die Kontrolle über das Schiff erlangt werden konnte; die Crew also aufbrach und davonsegelte.

Abschlussbemerkung: Der Einsatz unter Admiral Harad ad-Kadifs Führung war mal wieder ein voller Erfolg. Zwei Schiffe der Schwarzherzpiraten wurden zerstört; ein drittes gestohlen beschlagnahmt: Wie vom Auftraggeber gewünscht. Die herausragenden Führungsqualitäten des Einsatzleiters müssen hier noch einmal betont werden: Sie waren es, die diesen reibungslosen Ablauf ermöglichten. Das dumme Weibstück Daraja überließ Admiral Harad ad-Kadif eine ordentliche Dosis schmerzstillender Mittel und war ausnahmsweise mal recht schnell zur Stelle. Unter der Voraussetzung, dass sie in Zukunft mehr Ausschnitt zeigt, könne man sie daher eventuell zur Mitläuferin befördern; aber das sei natürlich nochmal zu überprüfen und liege ganz und gar nicht in der Entscheidungsgewalt von Admiral Harad ad-Kadif. Finnje Freitag war mal wieder spitzenklasse; hat alles abgemurkst, was ihr vor die Klingen kam und jeden Befehl bedingungslos - diesmal ganz ohne Prinzipien - befolgt. Eigentlich hätte sie längst den Eid ablegen müssen!


Soldverteilung:

Harad ad-Kadif: 50 Goldmünzen, 12 Marken

Finnje Freitag: 4 Goldmünzen, 12 Marken

Daraja Carben: 1 Goldmünze, 6 Marken


Dem Sturm entgegen
Krexx Winkelhuzz
im Auftrag von:
Harad ad-Kadif


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Bericht: Feindliche Übernahme
Auftrag: Erfolgreich abgeschlossen
Mitglieder: Lynn Lawley (Mitläufer), Hanne (Mitläufer), Bruces Falkenbach (Mitläufer), Ron Gilbert (Jasons Crew)

Verlauf:
Im Vorfeld des Einsatzes besprachen wir unser Vorgehen: Unbemerkt über eine Kanonenluke einsteigen, uns auf dem Schiff unter den Wasserspiegel bewegen, den Sprengsatz legen und das Schiff verlassen.

Im Schutz der Dunkelheit begaben wir uns zum Schiff. Während Lawley und ich noch über ein Ablenkungsmanöver berieten, stieg Falkenbach bereits ein. Lawley und ich haben kurzfristig den Entschluss gefasst, an Land ein kleines Feuer zu legen, um die Aufmerksamkeit der Crew dorthin zu lenken. Wir konnten ein paar Fässer auf dem Steg erspähen, auf die wir mit Brandpfeilen geschossen haben. Niemand hat zu diesem Zeitpunkt damit gerechnet, dass sich Sprengstoff in den Fässern befindet und die Pfeile den ganzen Steg explodieren lassen. Der plötzliche Krach hat die Piraten im Schiff aufgeschreckt, sie haben sich zum Hauptdeck begeben, ohne Falkenbach zu entdecken.
Falkenbach gab uns ein Zeichen, nachzukommen. Gemeinsam erkundeten wir die Umgebung. Die Wachmannschaft war an Deck, niemand war zugegen, also bewegten wir uns weiter vor, um zum Unterdeck zu gelangen. Ron blieb zurück, um eine der Kanonen zu laden. Falkenbach und ich stiegen tiefer in das Schiff hinab. In der Zeit schoss Ron auf das Lager, was widerrum die Piraten auf unserem Schiff alarmiert hat. Während ich den Sprengsatz platzierte, Bruces eine Handvoll berauschter Piraten aufschreckte und Ron die Kanone bediente, erledigte Lawley einige Männer der Wachmannschaft und die Treppe, die zum Oberdeck führt, mit einer gut platzierten Granate.
Falkenbach griff die berauschten Piraten an, ich kam ihm zur Hilfe. Wir hatten kaum die Hälfte von ihnen erledigt, als Falkenbach ohne Vorwarnung und Absprache die Lunte unseres Sprengsatzes entfachte. Wir mussten sofort rennen und hatten Glück, dass die übriggebliebenen berauschten Piraten keinen weiteren Widerstand leisteten, obwohl wir einige ihrer Freunde vor ihren Augen getötet haben. Noch während die Lunte brannte, musste ich einen Teil meiner Rüstung zurücklassen, da man zwischenzeitlich unser Fluchtboot hat untergehen lassen und ich sonst ob des Gewichtes ertrunken wäre. Mit Mühe und Not verließen wir das Schiff vor der Explosion und waren (mit den berauschten Piraten im Nacken, die sich bald abgesetzt haben) dazu gezwungen, bis zur Westfaller Küste zu schwimmen und auf Gruppe 3 zu warten.

Zusammenfassung: Es war viel Glück dabei. Bessere Absprachen und weniger voreiliges Handeln hätten den Ablauf vereinfacht.


Hanne


Soldverteilung nach Vorschrift:
Falkenbach: 4 Gold, 10 Marken
Lawley: 4 Gold, 10 Marken
Hanne: 4 Gold, 10 Marken


<Danach ein Bericht von Finnje Freitag.>

Zitat:
Bericht: "Kopfgeld auf die Gebrüder Blattschuss"
Auftrag: Abgeschlossen
Mitglieder: Söldner Ian Falkner, Mitläufer Dzul Devens, Mitläufer Finnje Freitag, Tagelöhner Ducane Carben

Verlauf:
Mit allerbester Laune bewaffnet machten wir uns auf den Weg zum Eisklammtal. In Kharanos hat sich Falkner mit den notwendigen Informationen versorgen lassen und den Plan gefasst, das Gebiet zu erkunden, um den Aufenthaltsort der Brüder auszumachen. Der Weg zum Tal verlief ohne Zwischenfälle. Vor Ort trafen wir auf Zwerge mit zwei Dampfpanzern, die zum Schutz des Talzugangs positioniert wurden.

Bereits wenige Meter dahinter entdeckten wir umgeknickte Bäume und die Umrisse eines bis auf die Knochen verbrannten Zwerges. Die umgeknickten Bäume rührten von der Spinnen-Maschine der Brüder her. Wir folgten ihren Spuren, was uns tiefer ins Tal führte. Dort hielten wir nach Spuren, Fallen und einem Aufstieg auf den Eisklamm Ausschau. Nach einer kurzen Weile kam uns ein Bär entgegen, der halbtot vor Verbrennungen war. Kurzerhand haben Devens und ich ihn mit Pfeilen erlegt. Der Bär, das entdeckten wir dann, ist in eine Falle gerannt, die ihn übel zugerichtet hat. Von da an wurden wir noch aufmerksamer. Kurze Zeit darauf fanden wir einen zwischen Bäumen angebrachten Mechanismus. Drähte waren mit einem Sprengsatz verbunden, der bei Berührung ausgelöst wird. Falkner hat sich die Sache näher angesehen. Dabei muss irgendetwas schiefgegangen sein, denn kurz darauf gab es einen Knall und Falkner lag im Schnee. Carben hätte es auch erwischt, hätte er sich nicht geistesgegenwärtig hinter seinem Schild verschanzt.

Da Falkner nicht mehr einsatzfähig war und wir ihn unmöglich zurücklassen konnten, entschieden wir, ihn nach Kharanos zu bringen und mit Verstärkung zurückzukehren. Nach einer raschen Erstversorgung von mir wurde er von Devens und Carben auf das Schild gespannt, das vom Hund gezogen werden sollte. Wir wollten uns gerade auf den Weg machen, da näherten sich die gesuchten Brüder mitsamt ihrer Verstärkung und ihrer Spinnen-Maschine. Ich habe insgesamt ein Dutzend Lepragnome gezählt. Sie waren teilweise mit merkwürdigen Geräten ausgerüstet. Kurzerhand entschieden wir, dass Carben mit Falkner im Schlepptau vorläuft, um die Zwerge mit ihren Dampfpanzern zu motivieren, uns zu unterstützen. Devens und ich blieben zurück und griffen die Bande mit explosiven Gemischen und einer Granate an. Wir hielten den Beschuss mit Pfeilen aufrecht und ließen uns dabei im Schutz der Bäume zurückfallen. Einige der Wichte fielen dabei und mindestens einer der Brüder. Er hatte 'ne komische Maschine und wollte sie benutzen. Ein Kopfschuss war meine Antwort darauf. Hatte er davon!

Devens hat tapfer gekämpft und einige der Lepragnome von mir abgelenkt und erledigt. Dabei wurde er verletzt und musste zurückbleiben. Carben erreichte die Zwerge, die sich um Falkners Versorgung gekümmert haben, außerdem haben sie beide Dampfpanzer angeschmissen, Carben mitgenommen und sind uns entgegengekommen. Das war mächtig nett von den Zwergen! Ich konnte mich hinzugesellen und mit viel Kawumm haben die Panzer die Spinnen-Maschine zerstört. Die Zwerge erlitten dabei Verluste, blieben aber unerbittlich. Carben bewarf die verbliebenen Lepragnome mit Granaten und wir verfolgten die Flüchtenden. Carben hat sich auf die Suche nach Devens gemacht und gemeinsam mit den Zwergen machten wir uns schließlich wieder auf den Rückweg.

Zwei der Brüder blieben am Leben und wurden der Wache übergeben, die sie eingebuchtet hat. Die anderen beiden hat es erledigt. Man hat uns trotzdem den vollen Betrag von 100 Gold ausgezahlt. Ohne die Hilfe der Zwerge und ihrer Panzer wäre es extrem eng geworden. So aber half uns die gute Zusammenarbeit untereinander und die Verstärkung dabei, den Auftrag abzuschließen. Devens und Carben haben sich vorbildlich und verlässlich verhalten.

Finnje "Schwester Kopfschuss" Freitag

Sold:
Falkner: 50 Gold, 7 Marken
Devens: 4 Gold, 7 Marken
Freitag: 4 Gold, 7 Marken
Carben: 1 Gold, 4 Marken



<Es folgt ein Bericht von Viktorie Goldschild.>
Zitat:
Teilnehmer: Rottenmeister Derebron Darkwood, Söldnerin Viktorie Goldschild, Mitläufer Phaeron
Status: Erfolgreich abgeschlossen

Verlauf:
Der Auftrag, der vom Kommandanten vergeben wurde lautete, den "Speer des Torkhan" unschädlich zu machen. Die unheilige, von Schatten besessene Waffe wurde von Drachenreiter Torkhan, einem Zwielichtkultisten, erbeutet und, nachdem sich die Auswirkungen (beim Zuschlagen entfesselt der Speer ein betäubendes Kreischen. Feinde werden demoralisiert und von Angst erfüllt. Der Anwender hat mit Korruption durch Schatten zu rechnen, in diesem Fall Gefühlskälte, Blutdurst, Brutalität, der Wunsch zu foltern, Machtdurst) nach Verwendung der Waffe abzeichneten, auf Burg Wellenheim eingemauert.

Die Macht des Speeres war jedoch so stark, dass die dicken Burgmauern nicht genügten, um ihn zu bannen. Salma Sinclaire berichtete während eines Angriffs auf die Burg von Stimmen, die sie aufforderten, den Speer aus seinem Versteck zu holen und gegen die Feinde zu führen, woraufhin sie Rottenmeister Torfstich verständigte. Als hervorragender Magier der arkanen Magie sah er jedoch davon ab, die Bannung selbst vorzunehmen, da sich Schatten anders verhält als die Mächte des Arkanen. So wurden die Priester des Dämmersturms mit dieser Aufgabe betraut. Nach einigen Vorbereitungen und Nachforschungen, bei denen mir Rottenmeister Torfstich geduldig zur Seite stand, entschied ich mich für ein Reinigungsritual, welches unheilige Gegenstände reinigt und zerstört.

Direkt nach der Schlacht gegen die Druiden des Zirkels fanden wir uns auf Burg Wellenheim ein. Rottenmeister Darkwood nahm sich unserer an und führte uns zur Kammer, in welcher der Speer gelagert wurde. Wir betraten den Raum und bekamen sogleich einen Eindruck seiner Macht: Er sprach uns mit düsterer Stimme direkt in den Kopf. Die Kammer selbst ist klein und da nicht abzuschätzen war, wie sich die Waffe während des Reinigungsrituals verhält, entschieden wir uns dafür, sie vor die Burg zu verlegen. Zur Sicherheit ließ Rottenmeister Darkwood den Hof räumen. Als ich den Speer, sicher eingehüllt in diverse Schutzzauber berührte, begehrte die Waffe gegen unser Vorhaben auf, doch sein Kreischen prallte größtenteils an unseren Schutzzaubern ab.
Während wir den Speer nach draußen verlegten, sammelten sich zahlreiche Krähen in der Umgebung, als hätten sie ein Interesse an den Geschehnissen. Unbeeinflusst davon stattete ich Phaeron und mich mit einem Trank aus, der uns half, gegen geistbeeinflussende Übergriffe zu widerstehen. Zusätzlich dazu spannte ich eine Kuppel aus Licht um uns, um das Gemäuer sowie die Anwesenden vor Schäden zu schützen.
Phaeron und ich erneuerten unsere Schutzzauber und nahmen den Trank ein, um direkt nach der Einnahme zum Ritual überzugehen. Wir sprachen die alten Worte im Chor, um unsere Kräfte zu bündeln. Während des Rituals geriet der Speer in Bewegung und griff uns an. Abermals halfen uns unsere Schutzzauber. Zeitgleich fielen die Krähen über die schützende Kuppel her. Das Ende des Rituals entlud einen Wasserfall aus Licht, anders kann ich es nicht umschreiben. Die Wucht des Zaubers stieß mich von den Füßen.

Nachdem sich die Wogen geglättet haben, entdeckten wir, dass der Speer nicht zerstört wurde. Das Ritual konnte ihn vollständig vom Einfluss des Schattens befreien und ihn derart mit Licht erfüllen, dass die Waffe leuchtend und prächtig anzusehen vor dem Burgfried schwebt. Die Krähen waren verschwunden. Darkwood und ich waren uns rasch einig, dass der Speer auf einen neuen Namen wartet... und auf einen neuen Besitzer. Ich weiß nicht, welche Mächte der Speer in sich birgt, ob er seinen Träger schützt oder mit Angriffen gegen Feinde unterstützt. Dies gilt es zu erkunden. Doch ich kann mit Gewissheit sagen, dass er keine schädlichen Mächte mehr in sich trägt.

Viktorie Goldschild

Soldverteilung:
Viktorie Goldschild: 50 Gold, 15 Marken
Bruder Phaeron: 4 Gold, 15 Marken


<Es folgt ein Bericht von Aylen Thalindar.>

Zitat:
Eine aufdringliche Tinte leitet den Text mit einer Anmerkung ein:
<Umgehend dem Kommandanten und Rottenmeister Torfstich vorzulegen>

Status des Auftrages: Abgebrochen.
Teilnehmende Mitglieder: Dzul Devens (Mitläufer), Daraja Carben (Tagelöhner), Ducane Carben (Tagelöhner), Jon Fischer (Tagelöhner), Aylen Thalindar (Söldner)

Verlauf:
Devens, die Carbens und meine Wenigkeit haben sich zur Abklärung des Auftrages und sonstiger Gegebenheiten mit dem Auftraggeber in einer Spelunke am Hafen getroffen. Dort wurden die Details nach einigem hin und her ausgehandelt bis klar war: es geht um einen Raubzug der besonderen Art. Ziel war ein Wal, der Flask ein Dorn im Auge war. Dazu sollten wir auf sein Schiff mit seiner verbleibenden Crew und ihn mit einer Harpune jagen. Dies sei hier nicht näher ausgeführt, da es ohnehin nicht zu Stande kam.
Am nächsten Tag – der Tag, an dem der Auftrag ausgeführt werden sollte - ist Fischer als Verstärkung hinzugekommen. Vor den Toren Sturmwinds haben sich alle Teilnehmer getroffen, wobei Flask sichtlich angekratzt aufgetaucht ist. Er komme nicht in den Hafen zu seinem Schiff, die Wache habe ein Zutrittsverbot erteilt. Soweit, so gut. Auf seine Idee hin sind wir nach Westfall aufgebrochen, um dort mit einem Floß zum Hafen überzusetzen, um an sein Schiff zu kommen. Beim Grenzübergang haben uns Wachen angehalten, die Devens jedoch mit ruhigem Gemüt davon überzeugen konnte, dass wir nichts Zwielichtiges im Schilde führen. Für die geplante Aktion mussten wir jedoch an ein Floß kommen, das Flask nicht besaß. Dafür haben wir bei einem ihm bekannten Mann an die Türe geklopft, der dieses gegen einen Silberling angeboten hat. Zu dem Handel kam es jedoch nicht; denn eine grüne Sternschnuppe, gefolgt von mehreren anderen fiel mir am nächtlichen Horizont ins Auge und so war ich in Verbindung den jüngsten Ereignissen dazu gezwungen, den Auftrag abzubrechen. Nach einem nahen Einschlag wurde Fischer zum spähen vorgeschickt – zurück kam er mit der Nachricht, dass ein Flüchtlingszug Richtung Elwynn unterwegs war, und das nicht gerade langsam.
Der Entschluss war somit in Stein gemeißelt und Flask nicht gerade glücklich darüber. Wir boten ihm ein sicheres Geleit zurück an, doch bevor er sich entscheiden konnte näherten sich uns Feinde, die glücklicherweise nur menschlich waren.
Sieben Plünderer, die das Chaos in Westfall ausnutzen wollten, griffen an und so haben wir einen Gegenangriff eingeleitet. Besonders herauszustellen sind hierbei Devens und Fischer, die dem ganzen durch glänzende Nahkampffertigkeiten ein relativ zügiges Ende bereitet haben. Ducane Carben jedoch verweigerte jegliche feindliche Aktionen gegen die Räuber, hielt sich am Rande des Geschehens auf und erklärte seinen Rückzug durch die Aussage, dass er „kein Massaker an Tölpeln durchführen will, die uns nicht gewachsen sind“. Meines Erachtens hat er somit Befehlsverweigerung begangen, was ich nicht nur negativ im Bericht erwähnen möchte, sondern sich auch im Sold erkenntlich zeigen wird. (Die ‚Belohnung‘ entschädigt übrigens ausschließlich den Sold der beteiligten Mitglieder, der Rest wird selbstverständlich an Flask zurückgehen.)
Nachdem alle Räuber beseitigt wurden oder geflüchtet sind, haben auch wir den Rückzug Richtung Sturmwind angetreten. Grüne Lichter waren überall zu sehen, und die Erde bebte beim Verlassen des Landes. Flüchtlinge drängten sich nach Elwynn und redeten von „Feuer überall“ und sämtlichen „Einschlägen“, die an der Küste oder der Späherkuppe lokalisiert wurden.
In Elwynn ist uns eine Kavallerieeinheit mit den Bannern Sturmwinds entgegen gekommen, auf dem Weg nach Westfall. Auch in Sturmwind sind viele Flüchtlinge.

Abschlussbemerkung:
Die Lage ist ernst – die grünen Lichter sind keine Irrlichter und ganz sicher nur Vorboten auf das, was kommen mag.
Ich möchte noch einmal Devens und Fischer hervorheben, die sich hervorragend im Kampf geschlagen haben. Auch, wenn Devens sicher noch einiges zu lernen hat, was den Umgang mit dem Auftraggeber angeht.
Ducane Carben hingegen widersetzte sich dem eindeutigen Befehl und zog es vor, sich moralischen Bedenken hinzugeben, während seine Kameraden immer noch im Kampf waren.

Ich übernehme volle Verantwortung für den Abbruch des Auftrages, da mir der Auftrag zum diesem Zeitpunkt unmöglich und auch unnötig erscheint, zumal es den Ruf des Dämmersturms geschädigt hätte, sich bei einem Zutrittsverbot in den Hafen zu schmuggeln, nur um einen Wal zu erlegen.
Bei Rückfragen stehe ich jederzeit zur Verfügung.


Aylen Thalindar (Anm.: verzichtet auf den Sold, da der Auftrag nicht erfolgreich war.)
Dzul Devens – 4 Goldmünzen
Daraja Carben – 4 Goldmünzen
Ducane Carben – 20 Silbermünzen
Jon Fischer – 1 Goldmünze


<Ein Bericht von Thargrimm Grollhammer.>

Dzul hat geschrieben:
<In makellosem Schriftbild und schwarzer Tinte wurden folgende Worte niedergeschrieben.>


Banditennest


Status des Auftrages

Abgeschlossen

Teilnehmende Mitglieder: Jon Fischer (Tagelöhner), Alexander García (Tagelöhner), Thargrim Grollhammer (Tagelöhner)


Verlauf:


Am gestrigen Abend kam Fischer in Eile in's Hauptquartier und verkündete dass er umgehend zwei Kameraden für einen kleinen Auftrag benötigen würde, den er just wenige Minuten zuvor von einem fetten Zwergenbauern - und angeblichem Widderhändler - erhalten habe als Fischer Eisenschmiede betrat. Der Mann beklagte sich offenbar darüber dass er auf dem Weg in unsere glorreiche Hauptstadt Eisenschmiede; in der nähe von Karanos von einigen zwergischen Banditen überfallen worden sei und man ihm 3 Widder gestohlen habe, die man ihm nun zurückbringen möge.

García und meine robuste Wenigkeit haben uns daraufhin Fischer angeschlossen und den Händler zunächst noch einmal vor den Toren getroffen um weitere Details zu erfragen und unteranderem den Preis festzulegen. Fischer verhandelte zunächst fünf Goldstücke für jeden von uns und weitere fünfzig Silber pro Kopf, für jeden Widder den wir ihm zurück bringen würden. Der Händler stimmte darauf unter einigem wilden Gezeter über die Banditen ein, weshalb wir uns schlussendlich zum vermeintlichen Nest aufbrachen. Gut eine halbe Stunde nördlich von Karanos dann fanden wir einige Widder- und Stiefelspuren abseits der Straße, die in die Wildnis führten, welchen wir dann kurzerhand folgten und kurz darauf auch schon die ersten Banditen hören konnten, die sich lauthals miteinander stritten und später sogar gegenseitig verdroschen. Fischer ging voraus um grob die Lage zu erspähen, denn dank meiner Plattenrüstung war ich dafür eher der ungeeignete Kandidat, während García ihm diese Aufgabe bereitwillig überließ. Nachdem Fischer zurück kam und uns über vier leicht gerüstete Zwerge mit Speeren und einem Bären - von denen sich zwei der Zwerge miteinander stritten und bereits aufeinander einschlugen - aufklärte, entschieden wir uns anzugreifen. Ich wollte einem der belustigten Speerträger in den Rücken fallen, während Fischer über den Bären und dessen vermeintlichen Tierführer herfallen sollte; García schlug vor sich um die Streithälse zu kümmern, da er sich wohl zutraute jene relativ zügig fällen zu können.

Beim Beginn des Kampfes, wurde ich durch den rasselnden Vollsprint und das Scheppern meiner werten Rüstung frühzeitig enttarnt, weshalb mein Überraschungsangriff vorerst erfolglos blieb. García hatte seinerseits mehr erfolg und konnte mit herausragender Effizienz die beiden Streithähne in der ersten Attacke töten, noch bevor sie überhaupt wussten was geschah. Fischer eröffnete dann ebenfalls auf den vierten Zwerg im Bunde. Einige Sekunden später viel auch mein Kontrahent, während Fischer und García um den letzten verbliebenen Zwergen kümmerten, der erstaunlich zäh war. Der Bär jedoch schien sich für nichts davon zu interessieren, sondern blieb faul auf dem Boden liegen und beobachtet das Geprügel. Noch bevor Fischer und García fertig werden konnten, kamen mir aus der Höhle, bei der das Lager aufgeschlagen wurde, zwei - in Vollplatte - gerüstete Zwerge, sowie zwei blutrünstige Bären entgegen, wovon beide zusammen mit einem der Zwerge auf García und Fischer abdrehten, just als jene mit ihrem Kontrahenten fertig wurden. Der übrige Plattenträger lieferte sich mit mir einen erbitterten Zweikampf, den ich durch einige harte Treffer jedoch leider verlor. Auch García verlor das Bewusstsein nachdem er einige Male schwer getroffen wurde, weshalb es am Ende wohl an Fischer hängen blieb, der sich um den letzten Feind kümmerte und das Gold des Auftragsgebers sichern konnte.

Niemand trug schwere, lebensbedrohliche Verletzungen von sich, doch waren wir alle von der Stärke dieser Plattenträger überrascht, die wir schlichtweg unterschätzt hatten. Ich bezweifle dass es sich bei der Gruppe um gewöhnliche Banditen handelte. Das Gold des Händlers konnte geborgen werden, jedoch wurden die Widder vor Ort wohl geschlachtet und waren unauffindbar. Die Rückreise verhielt sich ereignislos und als wir wieder vor den Toren Eisenschmiedes eintrafen, verhandelten wir noch eine Gefahrenzulage, welcher der ertappte, doch aber auch durchaus ein bisschen unzufriedene Zwergenhändler zustimmte. Wir gaben ihm das restliche Gold wieder und ließen im Hauptquartier unsere Verletzungen behandeln.

An dieser Stelle sei noch einmal das Waffengeschick von García herausgestellt, der mit äußerster Effizienz - trotz späterer Bewusstlosigkeit - definitiv zum Erfolg der MIssion beigetragen hatte indem er zunächst zwei auf einen Streich erschlug und zum Schluss einem der Plattenkrieger einen tödlichen Streich versetzte, kurz bevor er von einem der Bären überrumpelt wurde. Zudem hat Fischer uns beiden zum Schluss das Leben gerettet indem er sich Angeschlagen und in eiserner Verbissenheit dem letzten Zwergenkrieger stellte, dem ich nur marginal zusetzen konnte.

gez. Thargrim Grollhammer <Hinter dem Namen befindet sich noch ein Datum>





Soldverteilung: Insgesamt: 25 Goldstücke

Kasse des Dämmersturms: 22 Goldstücke
Jon Fischer (Tagelöhner): 1 Goldstück
Alexander García (Tagelöhner): 1 Goldstück
Thargrim Grollhammer (Tagelöhner): 1 Goldstück


<Ein Bericht von Dzul Devens.>

Dzul hat geschrieben:
Bericht


Auftrag: Nachschublieferung für den Dämmersturm. Ziel der Mission war es eine Lieferung einer bekannten von mir - die Händlerin Sandolphine - von Sturmwind nach Eisenschmiede zu eskortieren. Die Lieferung soll uns bei unserer Kalimdor-Expedition unterstützen und umfasst Kisten mit jeweils 20 Einheiten explosiver Gemische, Blendgranaten, Rauchbomben und neuartiger Gasgranaten. Zudem gab sie uns 5kg Fangzahnhering's Zähne. Die man wohl zermahlen und dann zu einer Paste verarbeiten kann, welche hochexplosiv scheint. Im Austausch dafür, würde sie gerne Handelsbeziehungen zum Dämmersturm knüpfen und einen unserer frisch erstandenen Welpen erhalten und mit mir zusammen ausbilden.

Auftragsstatus: Abgeschlossen

Teilnehmer: Dzul Devens (Mitläufer), Jon Fischer (Tagelöhner), Alexander García (Tagelöhner), Sandolphine (Händlerin)

Verlauf


Wir trafen uns zur Zwanzigsten Stunde des vergangenen Tages in Sturmwind vor dem Eingang zur Tiefenbahn, wo Sandolphine bereits auf uns mit der - auf einem Karren verladenen - Ware erwartete. Ich verlor nicht viel Zeit, prüfte ob alles da war und gut gesichert war und ließ den Trupp dann in die Tiefenbahn marschieren, wo man uns im Getümmel nicht sonderlich beachtete. Es dauerte auch nicht lange bis der erste Güterzug eintraf, doch direkt beladen durften wir nicht. Erst musste Platz geschafft werden. Während der Wartezeit fiel Fischer auf dass sich zwei eher nervös und auffällig verhaltende Gestalten weiter vorne in einen der Passagierwagen einstiegen und hat uns von der Entdeckung kund gegeben, die sich später noch als durchaus nützlich erweisen sollte.
Gewarnt hatten wir zunächst jedoch damit zu kämpfen die störrische Stute der Händlerin vom Karren zu befreien und beide dann getrennt in den Wagon zu verladen, was jedoch letztendlich keine sonderliche Herausforderung war. Entspannt und ohne Zwischenfälle traten wir die Reise an.

Nach etwa zwei Stunden dann jedoch wurde der Zug auf einmal langsamer, bis er sogar zum Stillstand kam. Alarmiert horchten wir auf, denn es war unrealistisch dass wir nach so einer kurzen Zeit bereits auch nur in der Nähe der Bergfestung sein konnten, weshalb wir versuchten irgendetwas zu erhorchen. Kaum eine Minute war vergangen nachdem der Zug stand, da schlug Skorg auch schon auf ein Geräusch an wie es schien, denn direkt nachdem er bellend eine Warnung von sich gab, wurde die Wagentür aufgestoßen, welche zu den anderen Wagons führen sollte. In der Tür standen die verdutzten Gestalten, welche Fischer am Bahnhof bereits aufgefallen waren. García und Fischer streckten die beiden in wenigen Wimpernschlägen nieder und bannten die erste Gefahr zunächst, doch sollte es nicht bei den beiden bleiben. Wie es sich herausstellte, sind wir auf ein weiteres Banditennest gestoßen; eine alte Bande hat sich wohl in einem verlassenen Bahnhof eingenistet und sorgt mit zwei Inkognito Gaunern - die in Sturmwind oder Eisenschmiede einsteigen - dafür dass der Zug genau an diesem Bahnhof anhält, damit sie ihn getrost ausrauben können.

Man öffnete das Gütertor unseres Wagens und erneut war das Überraschungsmoment auf unserer Seite. Wir stürmten heraus und streckten ein halbes Dutzend der Bande im ersten Sturm bereits nieder, wobei wir mit eigenen Augen erleben durften, zu was diese neuartigen Gasgranaten im Stande sind, denn Sandolphine hat zwei Bogenschützen mit einer einzigen dieser Granaten qualvoll röchelnd niederstrecken können. Dummerweise waren wir nicht schnell genug, oder haben einen übersehen, denn keine fünf Minuten später kam bereits Verstärkung, die sofort das Feuer eröffnete. Sandolphine und Fischer wurden getroffen, doch hinderte es letzteren nicht daran effektiv in den Feind zu stürmen, geflankt von García. Sandolphine konnte sich vor Ort selbst verarzten und war weiterhin wohlauf, oder aber ihre Schmerzpillen sind erstaunlich effektiv - vielleicht sollte man diese beim Handelsbündnis in Erwägung ziehen!

Ich beging den Fehler und versuchte aus der Entfernung mit Pfeil und Bogen Schaden zu verursachen, wobei ich Alexander mit einem Pfeil unglücklich am Nacken gestriffen habe; eine Tat, die ich wenige Minuten später sogleich wiedergutmachen konnte, als der Chef der Bande es auf ihn abgesehen hatte. Ich sprang gegen ihn um ihn aus der Gefahrenzone zu bringen und erlitt dabei eine Prellung am linken Oberschenkel. Sie wird mich nicht an der kommenden Expedition einschränken!

Nachdem die Bande geschlagen war und Ruhe eingekehrt war, konnten wir die gefesselt und geknebelten Passagiere, sowie den Zugführer befreien und zudem noch einige weitere Waren sichern, die wohl Diebesgut der Banditen eines vorherigen Zuges waren. Wir haben zwei weitere Kisten mit Dynamit bergen können, eine Kiste mit Gewehrmunition und eine Kiste mit Verbandsmaterial und Medizin.

Die weitere Reise bis nach Eisenschmiede und dort bis zum Dämmersturm'schen Lager, wo ich als Teil der Lagerverwaltung sofort mit der Unterbringung der Waren anfing, verlief ruhig und ereignislos.

An dieser Stelle sei hervorzustechen, wie Jon Fischer den Banditenchef im Alleingang mit einem gut platzierten Streich niederstrecken konnte. Insgesamt haben beide Tagelöhner solide Leistungen absolviert, doch hat sich Fischer besonders durch seine Effizienz hervorheben können, weshalb ich ihn für eine Beförderung zum Mitläufer vorschlagen möchte.

gezeichnet

Dzul Devens.




Soldverteilung


Lager des Dämmersturms:

Lieferung: Blendgranaten (20), Rauchbomben (20), Gasgranaten (20), Explosive Gemische (20), 5kg Fangzahnhering's-Zähne (Sprengstoff)
zusätzl. Beute: 2 Kisten Dynamit (10 Einheiten), 1 Kiste Gewehrmunition (1000 Schuss), 1 Kiste Verbandsmaterial

Sold


Dzul Devens (Mitläufer): 4 Goldstücke, 5 Marken
Jon Fischer (Tagelöhner): 1 Goldstück, 5 Marken - Empfehlung Mitläufer
Alexander García (Tagelöhner): 1 Goldstück, 5 Marken

_________________
Dem Sturm entgegen! - Schlachtruf und Grußformel der Söldner des Dämmersturms.


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