Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
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 Betreff des Beitrags: Re: Der Büßerfeldzug
BeitragVerfasst: 1. Jul 2017, 17:35 
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Historiographische Aufzeichnung des Zeitalters der Buße

Der Büßerfeldzug

Eintrag V, Operation Leviathan

Operation Leviathan beschreibt den Höhepunkt des Büßerfeldzuges, die Ankunft in Silithus, den Kampf gegen den Zirkel des Cenarius, den Schattenhammer,
die Silithiden und schlussendlich gegen den Gesichtslosen. Es ist eine Reihung von brutalen Geschichten in einer trostlosen Einöde aus Fels, Staub und Obsidian - der finale Kampf, den der Dämmersturm zu leisten hat, um sein Überleben zu sichern und seine Vergangenheit vom Makel der Schande reinzuwaschen. Hier -
am Ende der Welt, wo keine lebende Seele klaren Verstandes ihre Pfade sucht.



Observation

Der Dämmersturm verfügt über keine Karteninformationen über Silithus. Er muss sich das fremde Land nach und nach erschließen; nach Möglichkeit über Gefangene, den Zirkel, Aufklärungseinsätze und Aussichtsposten.

Nachtrag: Aufklärungseinsätze, abseits der Wellenheimer Lanze, haben sich als schreckliches Wagnis herausgestellt; ohne das Licht der Lanze sind selbst die abgehärteten Elitetruppen des Dämmersturms leichte Beute in der leeredurchdrungenen Bruthitze von Silithus, in der jeder Windhauch ein Klagen ist.


Theoretica

1. Der Dämmersturm muss den Gesichtslosen aufspüren und vernichten.

2. Der Zirkel des Cenarius hat sich einmal mehr als erklärter Feind des Dämmersturms erwiesen; die Gefahr durch ihn muss so gering wie möglich gehalten werden.

3. Wenn es in Silithus neben dem verräterischen Zirkel noch andere Verbündete des Dämmersturms gibt, dann müssen diese gefunden werden.


Practica

1. Es führt kein Weg daran vorbei: Der Dämmersturm muss seine Feinde, der Reihe nach, mit Feuer und Schwert bekämpfen, so gut er kann, um Informationen über den Aufenthaltsort des Gesichtslosen zu finden. Der Zirkel, der Schattenhammer, die Silithiden. Die Wellenheimer Lanze muss den Söldnerbund in ihre Schlachten führen und schlussendlich das Heil der Truppen vor der verwüsteten Macht der Leere bewahren. Im trockenen Wüstenstaub spendet sie Wasser, Wärme und Seelenfrieden.

2. Der Söldnerbund hat kein Interesse daran, dem Zirkel des Cenarius mehr Schaden zuzufügen als nötig; allerdings muss verhindert werden, dass dieser zum Schlag gegen den Söldnerbund ausholen kann. Sollte es nötig sein, werden gezielte Täuschungsmanöver arrangiert, um die Feinde des Dämmersturms gegeneinander aufzuhetzen und beschäftigt zu halten. Außerdem muss die Heldenwachtpassage durchquert werden, was eine Reihe von Scharmützeln gegen die Elitetruppen des Zirkels einfordert.



Verlauf


Zitat:

Bericht: Spähmission der Schredder in Silithus

Teilnehmer: Trixine Turbostich, Phaeron Pfannenschwinger, Hanne, Bernd

Ergebnis: Erfolglos

Nach einer zweitätigen aber ausführlichen Einweisung von Hanne, Phaeron Pfannenschwinger, James Barker, Rena und ein paar Goblins durch meine Wenigkeit sind wir aufgebrochen, um mit den Schreddern ein wenig Aufklärung zu betreiben. Es gilt, das Gebiet wesentlich besser kennen zu lernen und Priorität haben dabei Burg Cenarius, Schwarmbauten und mögliche zukünfige Lager, die wir auf unserem Weg gen Süden nutzen könnten. Bernd ließ ich den Goblinschlächter steuern, aufgrund seiner Erfahrung mit dem Modell. Hanne überließ ich den Sturmboten, weil sie die bessere Schützin ist. Und so wählte ich den Kommandanten-Schredder, während Phaeron den Kriegstreiber steuerte. Ich übernahm dabei die Führung, während Hanne mir folgen sollte, flankiert von Bernd und Phaeron. Auch sollte Hanne Zeichnungen und Notizen zur Landschaft anfertigen. Wir folgten dem deutlich sichtbaren Pfad, der uns schon zur Heldenwacht führte und wie eine Furche gen Südwesten durch das Land verläuft. Erwähnenswert sind dabei kleine Steine, die den Weg säumen und an schwebende Obelisken erinnern, getragen von einer seltsam leuchtenden Energiekugel. Auch sahen wir abseits des Wegs immer wieder Kristallformationen, deren Betrachten aber Unwohlsein verursachte. Quasi eine finstere Antithese zu den Kristallen von Un'Goro. Die Hänge in Richtung des Kraters links von uns und die Berge, die den Elfen wohl als Heimat dienen rechts von uns, steuerten wir die Schredder weiter gen Südwesten. Bernd war es, der uns auf die lokale Fauna aufmerksam machte, in Form einer gigantischen, dicken Spinne. Diese regte sich nicht und in der Annahme, sie könne tot sein, wagte ich mich zu nah ran. Doch die Spinne konnte von unseren Schreddern rasch getötet werden. Möglicherweise können diese Biester als Nahrungsquelle dienen. Und ihre Giftdrüsen könnten für unsere Bogenschützen interessant sein. Wir stapften weiter, wobei die Sichtverhältnisse aber alles andere als optimal waren. Dann gerieten wir in einen Hinterhalt der Elfen, die zu beiden Seiten des Pfads gelauerten hatten, bestens getarnt. Sie hatten uns umzingelt und eröffneten das Feuer. Bernd wurde beinah augenblicklich außer Gefecht gesetzt, als sich Pfeile in die Fahrerkabine bohrten. Der Kampf gegen die Elfen gestattete sich als schwierig, da sie verdammt flink sind, sich nach Möglichkeit außer Reichweite hielten und dabei versuchten, uns aufzuteilen, in unterschiedliche Richtungen zu locken. Erwähnenswert war eine Art Lichtblitz, der sie alle kurzzeitig blendete - woher auch immer. Schließlich zogen sie sich zurück und Hanne meinte, einen Untoten gesehen zu haben. Ich kann mir keinen Reim auf die Geschehnisse machen. Tatsache ist aber, dass die Elfen sich zurück ziehen, wenn ein Kampf aussichtslos und der Widerstand zu stark ist. Da Bernd verwundet und außer Gefecht war, befahl ich den Rückzug, da ich nicht wagte, in und den Goblinschlächter zurück zu lassen. Und so steuerte ich den Schlächter, während Hanne im Kommandanten-Schredder den nunmehr leeren Sturmboten zurück zur Heldenwacht zog.

Dem Sturm entgegen

Trixine Turbostich

Nachtrag: Harad Ad-kadif kam auf die Idee, die Schredder mit einem hölzernen Schutz auszustatten. Zu diesem Zweck wurden einige der Karren zerlegt. Der Holzschutz sollte die Schredder - besonders die Fahrerkabinen - schützend einhüllen und die Piloten vor Pfeilbeschuss schützen. Ich werde mich in den kommenden Tagen der Reperatur und Verbesserung der Schredder widmen.



Zitat:

Bericht: Erkundung und Verminung des südlichen Teils der im Westen gelegenen Bergkette

Teilnehmer: Dzul Devens, Lynn Lawley, Finnje Freitag, Daraja Carben, Fjölni Felhammer.

Ergebnis: Erfolgreich

Ich schreibe diesen Bericht, da Einsatzleiter Dzul Devens verwundet wurde und daher nicht in der Lage ist, diesen Bericht zu verfassen. Unser Auftrag war, den südlichen Teil der westlichen Berge zu erforschen und zu verminen, um den dort lebenden Elfen ein wenig Angst zu machen, sie auszudünnen und im besten Fall eine Weile in ihren Bergen halten zu könenn. Walter Torfstich gab uns zu diesem Zweck zu Minen umfunktionierte Granaten und eine Zephyriumbombe mit. Dzul erklärte sich bereit, den Einsatz zu leiten. Er ließ Finnje voraus gehen um zu spähen, folgte auf einigem Abstand, während Lynn und ein von mir beschworener Elementar - und natürlich Dzul's Hyäne - Daraja flankieren und beschützen sollten. Ich bildete das Schlusslicht und hatte die Aufgabe, mir Notizen zu machen, bezüglich der Bergpfade und der Position der Minen. Daraja trug außerdem eine Zephyriumladung, während die Hyäne ihre Sanitäter-Ausrüstung trug.

Wir folgten eine Weile dem Pfad gen Südwesten, bis wir fast die Stelle des Hinterhalts auf die Schredder erreichten. Dann aber schlugen wir uns nach Westen und entdeckten einen Pfad, der in die Berge hinein führte. Fast erinnerte der Pfad an eine in den Berg geschlagene Treppe, so dass wir ohne Kletterausrüstung dennoch sehr gut voran kamen. Eine grobe Zeichnung der Pfade liegt diesem Bericht bei, doch muss ich an dieser Stelle auch erwähnen, wie verschlungen und unübersichtlich die Pfade und die umliegenden Klippen waren. Es dauerte nicht lange und ein Pfeil sauste an uns vorbei, kam aus einem höher gelegenen Areal. Hier muss ich kurz ausschweifen und erklären, dass ich kontinuierlich mit den Elementen kommuniziere, um ihren Schutz bitte. Manchmal antworten sie mir nicht, doch manchmal stellen sie mir auch ganz spontan ein nicht unerhebliches Maß an Kraft zur Verfügung. So auch in diesem Moment, als die Lebendige Flamme mir besonders gewogen war und ich die Möglichkeit hatte, das höher gelegene Areal in Brand zu setzen. Dzul aber war dagegen, da wir nicht genau wussten, was uns erwartete. Ich persönlich hätte lieber die ungesehenen Feinde verbrannt. Weil Dzul sich nicht klar äußerte, richtete ich den Flächenbrand auf den Fuß der Berge - falls sich dort Elfen versteckten. Immerhin will ich die Macht der Elemente auch nicht verschwenden, wenn sie mir zur Verfügung steht. Dzul unterstellte mir einen Mangel an Kontrolle und ich hatte nicht die Zeit, ihn darüber aufzuklären, dass ich in den meisten Fällen sehr wohl die Kontrolle habe, aber auch stets um Macht bitte, die über das simple Beschwören von Blitzen hinaus geht. Und ich wollte dieses Geschenk nicht verschwenden. Das Feuer aber gewährte uns zumindest eine ganze Weile Sichtschutz, da der Rauch von den Winden den Pass entlang geweht wurde und uns Deckung gab.

Schließlich erreichten wir eine Treppe, die - zumindest glaube ich das - zu dem Areal führte, von dem zuvor der Pfeil gesaust kam. Auf Dzul's Befehl schickte ich meinen Elementar hinauf, wo er sofort von Pfeilen gespickt und zurück auf die Elementarebene geschickt wurde. Wir warfen Granaten nach oben, um die Elfen auszudünnen oder wenigstens zurück zu drängen. Ich selber hüllte mich in den Schutz der Elemente und erklomm die Treppe, mit der Absicht, einen Kettenblick zu entfesseln, doch die Sichtverhältnisse waren schlecht, da durch die Granaten jede Menge Rauch aufgewirbelt wurde. In diesem Moment wurden wir hinterrücks beschossen, von einem Elfen, der sich auf dem Pfad verborgen hatte, den wir zuvor beschritten. Dzul und seine Hyäne gingen zu Boden und der Elf entkam. Finnje gab der angeschlagenen Daraja einen Heiltrank und ich versorgte die übrigen Verwundeten mit einem raschen Heilzauber und beschwor einen neuen Elementar, der Dzul und Larry trug, während ich das Kommando übernahm und den Rückzug anordnete. Auf dem Weg zurück platzierten wir zahlreiche Minen, außerdem erhörten mich die Elemente ein weiteres Mal: Ich entfesselte ein Erdbeben und sprengte einen Teil eines kleinen Gipfels, von dem sich eine Felsplatte lößte und derart viel Rauch aufwirbelte, dass wir sicher zurück zur Heldenwacht marschieren konnten.

Ich bezeichne den Einsatz als Erfolg, da wir trotz der verhältnismäßig raschen Rückkehr dennoch einen Teil der Schluchten erkunden und verminen konnten. Unser Fehler war, nicht ausreichend auf eine Absicherung nach hinten geachtet zu haben. Die Elfen nutzen jeden Fehler erbarmungslos aus, scheinen sich aber - wie beim Angriff auf die Schredder - rasch zurück zu ziehen, wenn der Kampf zu heftig wird und ein Sieg immer unwahrscheinlicher. In Zukunft ist ständige Wachsamkeit erforderlich und eine ständige Absicherung zu allen Seiten.

Dem Sturm entgegen

Fjölni Felhammer



Zitat:
Bericht: Gebietserkundung
Teilnehmer: Sektion Beta
Status: Unglaublich erfolgreich

Verlauf:
Die Sektion Beta unter dem Kommando von mir, Titt Wumpe, erhielt den Auftrag, die Berghänge zu erkunden und verminen. Dazu erkundeten wir zunächst die Lage und fanden einen begehbaren Pfad, der sich in südwestliche Richtung durch die Felsen und Anhöhen schlängelt. Den haben wir genommen und kamen ein gutes Stück weit, ohne den Langohren in die Falle zu laufen. Der Pfad ist größtenteils passierbar. Von dort aus war ein hoher Gipfel zu erkennen. Den wollten wir erklimmen und das Gebiet überblicken. Der Aufstieg klappte reibungslos. Ad-Ezmur fertigte eine Karte an und der Rest hielt die Augen offen. Außer Hakkzisch. Der musste sich zehn Minuten ausruhen. Wir haben den Pfad markiert, der weiter zwischen den Felsen verläuft. Immer in südwestliche Richtung. Wenn man nicht wie die Sau vor dem Jäger laufen möchte, kann man auch über die Felsen klettern.

Vom Gipfel aus haben wir uns einen Rückweg rausgesucht, uns zurückgezogen und den Weg vermint. Hakkzisch legte die letzte Sprengfalle aus, als Geizmichtot sich eine Zigarette anzündete, gedreht aus dem aromatischsten Kraut von Kalimdor, Wumpes Feinschnitt. Als er den ersten Zug nahm und feststellte, wie wohltuend die kräftige Mischung die Lungen ausfüllt, entdeckten ihn zwei Langohren. Von sechs Pfeilen haben ihn nur zwei getroffen. Und die nicht einmal tödlich. Er hat trotzdem geheult wie ein Mädchen. Ich befahl ihm, uns den Rücken zu decken, während wir uns verpissen. Sein Geschrei muss Mutterinstinkte in den Baumleckern geweckt haben. Oder wir waren einfach zu gerissen für sie, denn sie verloren unsere Spur.

Dem Sturm entgegen!
Kaderwulst ist eine Lüge!
Die Lanze schützt!

Trossmitglied Sarah Schmuckstück,
Schreiberin im Auftrag von
Titt Wumpe

PS: Wumpes Feinschnitt, nur 3,99 pro Beutel. Beim Kauf von 10 Beuteln einer gratis. Kauft, solange der Vorrat reicht!


Notiz in Hannes Handschrift:
Die Mitglieder der Sektion begleiten uns seit Tanaris und erfüllen verlässlich jede Aufgabe, die ihnen anvertraut wird. Das tadellose Verhalten der Sektion geht diesem ersten Missionserfolg voraus. Beides gehört anerkannt. Aus diesem Grund empfehle ich sie für eine Beförderung zum Mitläufer.
Dem Sturm entgegen!
Hanne


Varuce hat geschrieben:
Bericht: Minenlegung in den Schluchten

Teilnehmer: Rottenmeister Reddick, Mitläufer; Freitag, Barker, West, Theowald, Kistenkorn, Tagelöhner; Scheitelschlag

Status: Besonderer Erfolg

Zusammenfassung: Wir brachen in nördlicher Richtung unter meiner Führung auf in die Schluchten. Durch eine schlichte wegweisende, oder viel eher, Richtungweisende Karte bewegten wir uns grob durch die Schluchten, ohne ersten großen Feindkontakt. Sprengladungen wurden auf dem Hinweg verlegt und ein Einwurf von Barker und Freitag abgetan, denn ich beabsichtige von vorn herein nicht, den gleichen Weg – wie sie befürchteten – durch die Sprengfallen zu nehmen, die wir ja erst in den Weg gelegt hatten.
Erst nach einiger Zeit erspähten wir einen nachtelfischen Späher, der aber auch sofort verschwunden war und als wir gar in einem ungedeckten Terrain unterwegs waren. Es war eine Kuppe, auf der es nur den Weg zurück, oder den Weg hinab gab. Und so entschied ich den Weg hinab, während man von oben sicherte. Der Trupp war zweigeteilt, als man in den Hinterhalt der Nachtelfen geriet. Das kurze Feuergefecht ging zu unseren Gunsten aus und die Nachtelfen zogen sich rasch zurück. Wir hatten keine nennenswerten Verwundungen erlitten und konnten unseren Weg weitersuchen. Wenig später – eher direkt nach dem Gefecht stießen wir auf eine Ritualstätte des Schattenhammers. Ein Oger und dann quer verteilte Rassen wurden vermutlich von den Nachtelfen niedergeschossen. Oder erstochen. Wir identifizierten sie kurz als Kultisten, ließen sie aber sonst unberührt oder unbewegt, außer dass Freitag und Barker sie kurz durchsucht hatten, ob etwas Brauchbares dabei gewesen ist.

Als wir weiter durch eine tiefe Schlucht zogen, da der Weg über die Hügel abgetan würde – denn mit schwer gerüsteten, ist Klettern wahrlich eine schlechte Option. Hörte wir unmittelbar Kampflärm. Vermutlich Nachtelfen gegen Kultisten. So zogen wir rasch und unbemerkt für den Moment weiter, mit dem Ziel den Turm anzupeilen.

Wenig später wagten wir direkt wieder den Aufstieg – ich allen voran, wie ein guter Anführer – wurde so aber auch vom ersten Pfeil getroffen. Wir waren niedergehalten in der Position und die Kultisten folgten uns. Und wir legten unsere Bombe für einen Hinterhalt. Einerseits hoffte ich die Kultisten so zu vernichten, andererseits das die Nachtelfen sehen konnten, dass wir kein Feind sind. Dass wir gegen die selben Feinde kämpfen und uns nicht gegenseitig töten müssen.

Die Kultisten waren durch den Hinterhalt schnell beseitigt und Barker unterstützte mich mit seinem gebrochenen Darnassisch in der Kommunikation, wobei ich den Weg der Diplomatie suchte. Sie lehnten ab und ich entschied letztlich, dass wir über einen anderen Weg zurückgehen sollten, immerhin war der Turm noch etwas weg und uns ging auch das explosive Material aus.
Der andere Weg – hindurch durch den Rauch der Explosion an einer Steilwand hoch, fanden wir uns noch eingehüllt wieder und angegriffen von einer Attentäterin der Nachtelfen. Es entbrannte ein kleines Gefecht in dem West außer Gefecht gesetzt wurde, aber wir die Nachtelfe auf meinen Befehl hin festsetzen konnten.

West wurde von Barker getragen und ich trug die Nachtelfe zurück in das Lager. Darüber hinaus erbeuteten wir zwei Nachtelfische Klingen, bei den ich bei keine Ansprüche stelle. Die Gruppe aus Mitläufern und einem Tagelöhner hat sehr gut funktioniert. Keiner hat herausgestochen, keiner ist abgefallen.

Ich möchte hervorheben, dass die Nachtelfe mit jedem Respekt behandelt gehört und dass sie, wenn es sein muss, unter meinem Schutz steht – persönlich.

Gezeichnet,
<mit schwungvoller Schrift>
Rottenmeister Reddick



Zitat:
Bericht: Spähmission der Schredder II
Teilnehmer: Trixine (Einsatzleitung), Phaeron, Hanne, Rena
Status: Fehlgeschlagen

Einige Tage nach der ersten Spähmission brachen wir erneut auf, um das Land zu erkunden. Trixine besetzte den Kommandant, Phaeron den Kriegstreiber, während Rena den Goblinschlächter bediente und mir der Sturmbote zufiel. Wir folgten dem natürlichen Pfad entlang des Berghanges, den die Elfen besetzen. Drei Schüsse wurden auf unserem Weg auf Trixine abgegeben und verfingen sich in der hölzernen Schutzkonstruktion. Da von einem einzelnen Schützen auszugehen war, wies Trixine uns an, ihn zu ignorieren und wir setzten unseren Weg unbehelligt fort.
Hinter dem Berghang weitet sich das Land und der Pfad schlängelt sich hindurch. Weitere Kristallformationen, die den Weg gelegentlich säumen, konnten verzeichnet werden. Die hölzerne Schutzkonstruktion, die um jeden Schredder angebracht wurde, verschlechterte unsere Sicht. Wir hielten gelegentlich an, um uns umzusehen und das Kartenmaterial zu erweitern.

Nach einigen Stunden wurde der Pfad fester und breiter, zugleich unwegsamer. Hohe Felsen säumen ihn links wie rechts. Dahinter ließen sich die Umrisse eines Berges ausmachen, durch die schlechte Wetterlage kaum zu erkennen. Ein unnatürlich wirkendes Unwetter braut sich am Himmel in südliche Richtung zusammen. Wir konnten ungute Blitze wahrnehmen.
Abseits des Weges ließen sich Bewegungen im Staub ausmachen. Trixine ließ den Kommandant, Kriegstreiber und Goblinschlächter in einer Reihe antreten, während ich den Sturmboten auf einen Felsen hinter ihnen lenkte. Aus dem Staub schälten sich neunzig bis hundertzwanzig Jäger der Silithiden, begleitet von fünf Kriegern. Ihr gemeinsames Geschrei, das sich zu einem geistbetäubenden Zauber zusammenzog, schlug uns gegen die Sinne, ohne uns zu diesem Zeitpunkt gefährlich werden zu können. Der Sturmbote hatte leichtes Spiel, das Kleinvieh aus dem Weg zu räumen und die anderen drei Schredder nahmen die Krieger nach und nach auseinander. Hierzu ist zu erwähnen, dass der hölzerne Schutz sich im Nahkampf als äußerst unpraktisch erwies. Es war schwierig, die Schredderarme zu koordinieren und die Feinde schlugen ihren Vorteil daraus, das Schutzgehäuse an den drei Schredder wurde zerstört. Die Insassen blieben unversehrt.
Da der Nahkampf keine freie Schussbahn zuließ, verblieb ich mit dem Sturmboten auf erhöhter Position und überblickte das Land, sicherstellend, dass wir keine nachrückenden Silithiden übersehen.
Die Sicht auf den Berg war verschleiert und man hätte näher herangemusst, um deutlicher zu erfassen, was dort zu sehen war. Ich fasse es nach bestem Wissen und Gewissen zusammen: Ausbuchtungen an dem Berg ließen auf weitere Kristallformationen schließen. Oder es sind Gebäude. Eine genaue Aussage darüber lässt sich nicht treffen. Der Berg selbst scheint unter einer Kuppel zu liegen. Von links und rechts erhoben sich gigantische tentakelartige Auswüchse, groß genug, um es mit einem Berg aufzunehmen. Sie schlugen auf die Kuppel ein, die sich hierbei bläulich abzeichnete und den Angriffen standhielt. Zugleich konnte ich das Surren abertausender Silithiden wahrnehmen.

Es war nur noch ein Krieger übrig, als das ohrenbetäubende Gekreische, das wir bereits aus Tanaris kennen, sich wieder zusammenzog. Dieses Mal schien es dem grün aufblitzenden Unwetter zu entspringen und erreichte uns stärker als zuvor. Trixine, gerade dabei den letzten Krieger auseinander zu nehmen, wurde so hart und unvermittelt getroffen, dass sie sofort das Bewusstsein verlor. Wie von ihr zuvor angekündigt übernahm ich das Kommando und leitete den Rückzug ein. Bei einer raschen Erstversorgung mussten wir zu unser aller Entsetzen und Bedauern feststellen, dass für Trixine jede Hilfe zu spät kam.

Ich bemannte den Kommandant und zog den Sturmboten, flankiert von Rena und Phaeron, ins Lager zurück. Der Rückweg blieb, auch vonseiten der Elfen, ereignislos.

Im Lager wurde Trixine sofort von den heilenden Kräften in Empfang genommen, die unsere bittere Annahme nur bestätigen konnten. Ruhe sanft, Kameradin.

Hanne

Anhang
Karte


Zitat:
Die Schlacht am Turm

Als der Krieg gegen den Zirkel des Cenarius in den Bergen durch die Bemühungen der vielen kämpfenden Einsatzgruppen und besonders durch die Erfolge Rottenmeister Reddicks dem Ende entgegen ging, das Gebiet weitläufig vermint war und die Druiden bis zu einer Turmstellung am Rande der heldenwachtschen Gebirgskette zurückgedrängt waren, beschloss das Oberkommando zum finalen Schlag gegen die heimtückischen Überfalltrupps des Zirkels auszuholen und besagte Turmstellung anzugreifen. Ziel dieser Operation war weniger das Ausschalten der Elitetruppen des Zirkels, als vielmehr die Einnahme des hochliegenden Turms, ums weite Teile der angrenzenden Wüste überblicken zu können. Es stellte sich heraus, dass dies die einzige Möglichkeit sei, unter vertretbaren Verlusten an Gebietsinformationen zu kommen, da fast alle vorherigen Aufklärungseinsätze durch die Bedingungen in Silithus desaströs scheiterten.

Um die hauptsächlich auf Bögen und Schwerter zurückgreifenden Kaldorei anzugreifen, griff der Dämmersturm erneut auf die von Harad ad-Kadif konzipierte Holzkäfigkonstruktion zurück, erweiterte sie jedoch zu einem abenteuerlichen Belagerungsturm. Angetrieben von allen vier Schreddern, die dem Söldnerbund zur Verfügung standen, wurde über ihnen aufgesattelt, ein großer, geschlossener Kasten aus Holz errichtet; genug Platz für einen ganzen Schlachtzug bietend. Schießscharten dienten Maschinengewehren und Fernkampftruppen zum Angreifen. Die gesamte Vorrichtung war schwer, langsam und sperrig, bot aber perfekten Schutz vor Pfeilbeschuss und bildete eine mobile Einsatzbasis, um auf die Turmstellung des Zirkels vorzurücken. Die Rotte Torfstich sollte unterdessen, wie sich der Turm unter Dauerfeuer aus der "Moloch" genannten Feuerbasis befand, selbigen von einer anderen Flanke mittels Schockangriff attackieren und den Sieg des Dämmersturms besiegeln.

Beim Vormarsch auf den Turm kam es zu keinen Feindsichtungen. Es ist allerdings davon auszugehen, dass die Kaldorei schlichtweg keine Möglichkeiten hatten, den Moloch zu attackieren; den Schlachtzug des Dämmersturms also definitiv vorher bemerkten (die laute, qualmende Konstruktion war kaum zu übersehen!) und sich verstohlen in den Turm zurückzogen. Westlich des Turms, in der Wüste stehend, drehte sich der Moloch in Richtung Felsmassiv - mit der Turmstellung auf zwölf Uhr - und begann den Angriff. Das Dauerfeuer aus den Maschinengewehren hielt die Überlebenden des "Krieges in den Bergen" in ihrer Deckung und nebelte das Gelände weitläufig ein. Erwidernder Pfeilbeschuss wurde vollständig vom Moloch abgefangen, gleichwohl wie die Beschwörung von unzähligen, lebenden Ranken, rasch unter dem Beschuss des transportierten Schlachtzuges unterging. Mit Kurs auf die Turmstellung kam es zu vereinzelten Verlusten unter den Kaldorei; akuten Schaden richtete jedoch erst Eidträger Sergei Jagellovsk an, der das Dach des Turms mit einem gewaltigen Zauber einstürzen ließ und den Feind vollständig seiner Sicht und Gegenwehr beraubte. Ein Zug aus vermeintlichen Waldläufern versuchte einen Ausfall, wurde jedoch restlos und hochfrequentiert niedergeschossen.

Die Rotte Torfstich begann, als der Kommandant zur Feuerpause befahl, mit dem Sturm auf den Turm, sprengte den Eingang und tötete den letzten, teilweise schwer verwundeten Widerstand.

In den folgenden Stunden rückte der Tross auf den Turm vor und der Dämmersturm bezog auf den Felsen und in den Befestigungen Stellung, ließ sein Lager aufschlagen und die zerstörte Plattform reparieren. Von oben ergab sich dann ein umfassender Anblick über die anliegende Wüstenregion. Über viele Meilen von Obsidian zerspickt, zeigten sich die silithidischen Wüsten. Im Westen jedoch vernebelten riesenhafte, tentakelartige Schatten den Horizont und es schmerzte im Geiste, dem Anblick zu lange zu frönen. Von zwei Seiten flankierten diese Schatten einen Berg; verborgen im schwarzen Nebel. Doch immerzu schimmerte eine bläuliche Kuppel unter den Schatten auf - als leiste das, was sich auf dem Berg befindet, Widerstand. Dieser Anblick war nicht gänzlich neu; der gescheiterte Einsatz unter Trixine Turbostich war ihm aus relativer Nähe ausgesetzt. Es ist anzunehmen, dass es sich hierbei um Burg Cenarius handelte und die horizontvernebelnden Schatten riesige Silithidenschwärme verkörperten.

Im Süden zeigten sich - halb verborgen von Sandstürmen - die Ruinen einer kaldoreiischen Stadt. Da sie verlassen wirkten und an Burg Cenarius vorbeiführten, wurden sie zum neuen strategischen Ziel erkoren. Allerdings sah der Kommandant vor, zunächst den Schattenhammer zu bekämpfen, von dem sich eine größere Streitmacht - den gesammelten Informationen entsprechend - unweit der Turmstellung in den nördlicheren Bergen aufzuhalten schien. Dies sollte zur Informationsbeschaffung dienen und etwaige unliebsame Überraschungen im weiteren Verlauf des Feldzuges ausräumen. Silithus sei - so gut es eben geht - gründlich zu säubern.

Abschlussbemerkung: Die Schlacht am Turm war ein Paradebeispiel dämmersturmschen Erfindergeistes, operativ exzellent durchgeführt und von vorne bis hinten ohne negative Zwischenfälle. Alle Rotten arbeiteten konzentriert und der ohnehin schon zurückgetriebene Zirkel hatte kein Chance, dem anrückenden Schlachtzug noch etwas entgegenzusetzen. Die eingeholten Gebietsinformationen waren maßgeblich entscheidend für den weiteren Verlauf des Feldzuges, während die Turmstellung selbst und die Vorherrschaft über den Gebirgspass, eine kurze Atempause in strategisch vorteilhafter Position erlaubte. Der Moloch wurde nach der Schlacht wieder abgebaut, sollte hier aber als erfolgreich genutzte, taktische Option im Hinterkopf behalten werden.


Dem Sturm entgegen!
Die Lanze schützt!
Und Kaderwulst ist eine Lüge!

Das Skriptorium



Zitat:
Befragung von Sharyell Ashnawell



Begrüßung –>keine Erwiderung, außer bösartigem Blick

Frage nach dem „Wieso“ in Bezug auf den Angriff auf uns –> Potentielle Beleidigung als Antwort

Frage nach den Manieren der Nachtelfe und weshalb sie sofort beleidigend anmutet – Mehr Beleidigungen

Frage nach dem Standort von Burg Cenarius –> Wir sollen doch schon wissen wo sie liegt

Frage nach ihrem Namen –> keine direkte Antwort letztlich dann doch Sharyell Ashnawell (Eschenwurz) Tochter von Minallah und Rushirion – seit achthundertsechsundsechzig Jahren auf der Feste Cenarius

Erneute Frage nach der Burg Cenarius –> Sie wird von zwei Silithiden Legionen belagert, doch der Mondbrunnen hält die Angreifer fern – sie rät uns die Flucht bevor die ‚vergeltende Macht‘, welche in Burg Cenarius liegt, vernichtet

Frage nach dem Gesichtslosen und unserer ‚Schuld‘ an allem –> Sie nenne ihn wohl ‚Leviathan‘, mit seiner Ankunft haben die Großangriffe der Silithiden wieder begonnen und einer von uns soll ihn hier hingeführt haben

Sie weiß nichts über den Aufenthaltsort des Gesichtslosen, verrät aber, dass der Schattenhammer nicht nur in den Bergen ist, sondern im ganzen Land verteilt in Zellen
Frage nach den Ruinen –> verbotener Ort, heimgesucht von schattengeplagten Seelen

Frage ob man im Außenland zusammenarbeiten kann –>verächtliches Schnauben ihrerseits

Frage nach den Kultisten in den Bergen –>Vermutlich mehr als dreißig Dutzend, angeführt von Fürst Eisen – vermutlich ein Gladiator aus Tanaris, Mensch

Frage ob das Ausschalten von Fürst Eisen dazu führt, dass man uns in Ruhe lässt –>Sharyell zögert, stimmt dann an, dass sie nicht entscheidet

Frage ob sie uns mit ihrem Anführer außerhalb von Burg Cenarius bringen kann – bezüglich Zusammenarbeit -> ohne Erfolg, sie wird teilnahmslos – ist potentiell im Turm gestorben


Vaeln Reddick



Zitat:
Befragung der Kultistin

Nach dem Sieg über die Truppen des Cenarius erreichte eine Botin des Schattenhammers den Turm über dem Pass der Heldenwacht. Sie ließ die Gratulation ihres Meisters, Fürst Eisens, verlauten und überbrachte das Gesuch um diplomatischen Kontakt. Der Dämmersturm nahm die Botin gefangen, folterte den ungefähren Aufenthaltsort Fürst Eisens in den Bergen nördlich des Turms aus ihr heraus und tötete sie dann. Hier zeigte sich erstmals die furorische Wirkung des Kraterrubins, der Flammen heraufbeschwor, welche die Schattendienerin zu Staub zerfallen ließen. Kurz nach der Befragung ließ der Kommandant ein ungezieltes Mörserbombardement in den Bergen heruntergehen - über mehrere Tage hinweg - um die Truppen Fürst Eisens zu einem Angriff anzustacheln.



Zitat:
Fürst Eisens Fall

Am vierten Tag des Bombardements griff der Schattenhammer schließlich mit einer riesigen Streitmacht von Westen her - aus der Wüste - an. Es ist unklar, warum er ausgerechnet diese Route wählte (vermutlich weil er die Pässe durchweg für vermint hielt, was sie ja auch weitestgehend waren). Eine riesige Streitmacht aus hunderten Kultisten hielt auf den befestigten Pass zu. Der Tross, der an seinem Fuß kampierte, wurde nach oben hin evakuiert, während der Dämmersturm seine Maschinengewehre in Richtung des Feindes richtete. Zusätzlich wurde der Sturmbotenschredder mobilisiert, um an vorderster Front Unterstützung zu leisten. Ein Kampfverband unter Befehl von Alvrim Everard und Alexander Veidt wurde dem Feind entgegengeschickt, um die Formierung der übrigen Truppen abzusichern. Es gelang ihnen, die feindlichen, archaischen Steinschleudern aus sicherer Entfernung auszuschalten.

Danach warfen sich Schattenpriester mithilfe schwarzer Magie direkt auf den Pass und überfielen heimtückisch die Verteidigungslinie des Dämmersturms, die sich darauf eingestellt hatte, einen langsamen Feind aufzuhalten. Doch trotz der Überraschung hielten die Truppen abermals stand, hatten jedoch keine Zeit, die Hauptstreitmacht des Schattenhammers auszudünnen, sodass diese währenddessen die Pässe erreichen und mit dem Sturm beginnen konnte.

Zeitgleich eröffneten die Maschinengewehre unermüdlich das Feuer und töteten mit jeder verstreichenden Minute dutzende Kultisten. Veidt und Everard ließen ihren Kampfverband zurückfallen, um nicht von der schieren Masse an Feinden überrannt zu werden und den Maschinengewehren freies Schussfeld zu lassen. So zog es sich beinahe eine Stunde bei unermüdlichem Dauerfeuer und dem Nachrücken weiterer, kaum gerüsteter Kultisten und ihrer gepanzerten Zwielichtchampions. Die Leichen der Feinde stapelten sich mittlerweile und tapezierten den Hang mit tätowiertem Fleisch und den vermischten Blutflüssen zahlloser Rassen und verkehrter Volksgruppen. Die zahlenmäßig weit unterlegene Schlachtreihe des Dämmersturms profitierte von den engen Pässen, hatte sich mittlerweile aber müde gekämpft.

Als eine Schattenpriesterin einen Felselementar aus den Hängen riss und versklavte, der durch die Reihen Everards und Veidts pflügte, brach die Linie und es musste zum raschen Rückzug gen Turm geblasen werden. Unterdessen hatten die Maschinengewehre jedoch immer noch genug Zeit, um nachrückende Kultisten aufzuhalten, den Rückzug zu decken und das Blutvergießen fortzusetzen. Um einem Überrennen zusätzlich entgegenzuwirken, wurde eine Reserve mobilisiert, die rasch an der Front eintraf und aufhielt, was es durch den Kugelhagel schaffte. Zeitgleich mit dem Fall der Schlachtlinie, explodierten mehrere Sprengfallen in den Pässen. Ein zweiter Kampfverband rückte aus dem Gebirge heraus auf den Dämmersturm vor, der sich als der Kommandotrupp Fürst Eisens entpuppte. Fürst Eisen, erfüllt von Schattenmacht und überwuchert von Tentakeln und violett bis schwarz pulsierenden Energien, führte eine Schar aus schwergepanzerten Barbaren in den Kampf. Die Rotten Torfstich und Reddick reagierten auf den Angriff, in unmittelbarer Nähe zum Turm, schalteten mit Mühe den Kommandotrupp aus und gerieten dann in einen brutalen Zweikampf mit dem Fürsten selbst, der sie bis in den Turm trieb und es alleine mit zwei Rotten aufnahm. Schließlich gelang es Rottenmeister Reddick, mithilfe von Rottenmeister Torfstich, sein Schwert in ihm zu versenken und ihn niederzustrecken, woraufhin die feurigen Kräfte der Standarte seinen aufgedunsenen Leib in Beschlag nahmen und zu Asche zerfallen ließen.

Nach der Schlacht war der ganze Pass knöcheltief mit Blut getränkt und zaunhoch mit den Leichen von Schattenhammerkultisten gepflastert. Kommandant Orodaro ließ sie alle - was eine ganze Woche in Anspruch nahm - im Feuer des Kraterrubins an der Wellenheimer Lanze verbrennen. Der Wind trug ihre Asche verheißungsvoll gen Süden - der nebulösen Ruinenstadt entgegen und allen Feinden des Dämmersturms zur Drohung.

Abschlussbemerkung: Die zweite Schlacht am Turm war ein militärischer Erfolg und letztlich ein klarer Sieg des Dämmersturms. Die Schattenhammerkultisten hatten es trotz schwarzer Magie und zahlenmäßiger Überlegenheit nicht geschafft, den Pass zu stürmen. Maßgeblich dafür verantwortlich war ihre einfallslose Kampfdoktrin und ihre wahnwitzige, sinnlose Opferbereitschaft. Außerdem waren die Truppen des Schattenhammers schlecht ausgerüstet und verfügten kaum über effiziente Fernkampftruppen, was dazu führte, dass die Maschinengewehre zu keinem Zeitpunkt wirklich bedroht waren und unermüdlich das Feuer aufrechterhalten konnten. Der wackere Widerstand von Veidt und Everard unterstrich die Standhaftigkeit des Söldnerbundes, sodass sich auch das gewaltige Manöver Fürst Eisens durch die Minenfelder - bis zum Turm - als überstürzt erwies und niedergemacht werden konnte. Auch, wenn aus dieser Schlacht kein generelles Urteil über den Schattenhammer gesprochen werden kann, so scheint er in Silithus über keine adäquate Waffen- und Rüstungsproduktion zu verfügen, geschweige denn über kompetente Generäle. Die Nahkämpfer der Front wurden mit Siegmarken ausgezeichnet, der Trupp, der Fürst Eisen fällte, mit der Dämmerklinge.

Dem Sturm entgegen!
Die Lanze schützt!
Und Kaderwulst ist eine Lüge

Das Skriptorium


Zitat:

Der Marsch nach Süden


Nachdem Fürst Eisen und seine Zelle aus Schattenhammerkultisten vernichtet waren, brach der Dämmersturm nach einer kurzen Regenerationsphase, die das Land kaum zuließ, nach Süden auf, um die gesichteten Kaldoreiruinen zu erreichen. Sie stellten die einzige Möglichkeit dar, die Einflusssphäre von Burg Cenarius und den Silithiden, die sie belagerten, zu umgehen. Der Marsch selbst gestaltete sich als unproblematisch, wenngleich die äußeren Einflüsse allen Streitkräften und Trossmitgliedern unentwegt zusetzten. Abseits der Standarte waren die erdrückende Wirkung des Landes, die depressiven Einflüsterungen und der migräneartige Dauerzustand kaum auszuhalten. Die kaldoreiische Ruinenstadt, die zum nächsten Wegpunkt des Dämmersturms werden sollte, erwies sich als von Gespenstern heimgesucht. Ein überraschendes Wiedersehen - hier am Ende der Welt - bereitete der Untote, der uns als der Kalte Thorsten bekannt war. Während des Alteracfeldzuges hatten er und eine Schar aus Flüchtigen verschiedenster Rassen beim Dämmersturm um Asyl gebeten. Dieser wiederum versprach ihm freien Aufenthalt in den Wäldern von Kaderwulst, so sie den Söldnerbund bei der Schlacht um den kultistenverseuchten Ort unterstützten und anschließend über die kaderwulstschen Ruinen wachten. So geschah es. Doch es stellte sich heraus, dass die Aszendentin, niemand geringeres als die Erste unter den Todgeweihten, die Natter, seine Schützlinge abgeschlachtet hat und den Schatten von Kaderwulst nach Silithus brachte. Dieser Schatten, den wir mittlerweile als "den Leviathan" bezeichnen können, ist der Gesichtslose - unweigerlich also die Kreatur aus dem Stein des Morogh und der Grund unserer Reise.

Der Kalte Thorsten klärte uns darüber auf, dass die Gespenster des Ortes uns in der Schlacht gegen den Gesichtslosen unterstützen werden, so wir ihr Seelenheil zurückerlangen, indem wir einen Silithidenschwarm auslöschen, der unweit ihrer Stadt vor vielen Jahrhunderten aus dem Boden brach und sie binnen kürzester Zeit aus dem Leben riss und alles zerstörte, was sie hatten. Tatsächlich ließen sich die schrecklichen Ausmaße dieses gewaltigen Schwarmbaus - der alles übertraf, was der Dämmersturm in silithidischer Hinsicht kannte - bereits von den Ruinen aus, weiter im Süden erkennen. Außerdem erzählte der Untote von einem Verbündeten des Dämmersturms. Es sei ein alter Waffenbruder des Kommandanten, der sich in Silithus aufhalte und in den kommenden Schlachten ein wertvoller Verbündeter wäre. Drum organisierte der Kommandant eine Expedition unter der Führung von Alvrim Everard - zusammengesetzt aus einzelnen Mitgliedern mehrerer Rotten und dem Kalten Thorsten - um diesen Verbündeten aufzuspüren. Unterdessen wird Alexander Veidt damit beauftragt, die Verteidigung der Stadt zu organisieren, denn die Vermutung lag nahe, dass der Feind - sobald er vom Vorstoß des Dämmersturms erführe - einen silithidischen Gegenangriff führen würde.


Walter Torfstich
Hüter der Schriften
Rottenmeister des Dämmersturms



Zitat:
Bericht der Expedition des Kalten Thorsten unter Führung von Alvrim Everard

Der Trupp durchquerte unter der Wegführung des Kalten Thorsten nach Aufbruch die Einöde Richtung Westen. Marsch erfolgte mehrere Tage ereignislos unter lebensfeindlichen Bedingungen in strenger Formation. Wüste und die dunklen Magien die in ihr zugange sind griffen zunehmend den Geist der Teilnehmer an - war deutlich merkbar, wenngleich der Trupp sich mithilfe des Untoten widerstandsfähig genug zeigte um nicht den Verstand und jede Moral zu verlieren.
Umgingen Burg Cenarius ebenso weitläufig wie ausgekundschaftete Kultistenlager größeren Ausmaßes.

Sind in einer Klamm auf dutzende tote Zwerge und Orcs mit einem überlebenden Milizen aus Eisenschmiede gestoßen. Die Truppen haben sich entweder im Wahn oder im Kampf um eine Ressource mit Namen Silithyst gegenseitig abgemetzelt. Der Überlebende erhielt die letzte Gnade - wäre ohnehin nicht möglich gewesen ihn zu retten und sein Geisteszustand war unübersehbar vom Irrsinn der Wüste beeinflusst. Schattenhafte Käfer hatten sich in seinem Leib, der mit dem Todesstreich zu Staub zerfiel, eingenistet.
Teile des Silithyst wurden geborgen. Die Substanz ist nützlich - kleinere und hirnlosere Silithiden werden davon abgeschreckt, andere werden dadurch verwirrt und halten denjenigen der den Geruch annimmt für einen Teil des Schwarms. Intelligentere Exemplare lassen sich jedoch nicht täuschen.

Nach einigen Marschtagen wurde eine erste Konfrontation mit einer Handvoll Kultisten unabwendbar. Konnten Sie in einem kurzen Überfall unschädllich machen ehe sie ein laufendes Ritual beenden konnten. Die Schattenanbeter scheinen über Blut - oder Seelenmagie düstere Statuen uralter Bauart beinflussen zu wollen - möglich dass diese als Waffe verwendet werden oder sogar lebendig werden können. Ist nicht ratsam in der Nähe dieser schakalartigen Gebilde zuviel Blut zu vergießen, daher beendeten wir die armselige Existenz der Verwundeten weitab der Kultstätte kurz vor dem Kernland der Kultisten.

Näherten uns durch Schluchten einem spärlich bewachten Übergang - wurden aber kurz vor dem Übergriff durch die Wache entdeckt da zu weit vorausgespäht wurde. Der Kultist rief einen Silithidenschwarm ehe er niedergestreckt wurde und durch einen schattenmagischen Angriff wurde ein Teil des Trupps kampfunfähig. Mithilfe des Silithyststaubs und schützender Lichtmagie gelang die Überquerung der schattenverseuchten Schlucht und die Flucht des Trupps in das Kultistengebiet. Drei Tage Regeneration waren nötig um wieder alle wieder weit genug auf die Beine zu bekommen.

Zwei weitere Marschtage später - keine weiteren Vorkommnisse - fanden wir im Schutz einiger Hänge und auf Bergen von Elfen wie Kultistenleichen den gesuchten Verbündeten. Ein ehemaliges Mitglied des Bundes - damals noch Nachtwind - Varuce Edder, ein Todesritter. Blieb nicht viel Zeit für Gespräche. Ein weiterer Überfalltrupp aus Kultisten zeigte sich im Osten um diesen Feind niederzumachen - fiel aber schnell unter Beschuss, Sprengstoff und der Klinge des gefallenen Ritters. Eine relikthafte Axt des Anführers wurde Beute - und nach dem Verlust der eigenen Waffe an West zugeteilt. Eine Untersuchung der Waffe durch Torfstich und Goldschild oder Pfannenschlag auf schädliche Einflüsse steht noch aus.

Machten uns mitsamt Edder unter den gleichen miesen Bedingungen auf den Rückweg - fanden die Stellung aber bereits unter Kampfhandlung und massenhaften Silithidenarmeen ohne Möglichkeiten durchzukommen vor. Beschlossen daher ihnen in den Rücken zu fallen und dem Schwarm im vermutlich kaum geschützten Bau die Führung zu nehmen um die Koordination und Stärke des Angriffs zu so gut es geht zu stören. Devens und Carben wurden vor Betreten des Baus zur Stellung zurückgesandt um Meldung zu machen - oder im Falle eines Scheiterns einen Schocktrupp nach Möglichkeit zur Beendigung des Vorhabens zu organisieren.

Wachen und Arbeiter konnten vor dem Schlund niedergemacht werden ehe unsere Anwesenheit bekannt wurde - auch innerhalb der engen Tunnel wurden vereinzelte Truppen in formierter Angriffsspitze schnell und effektiv ausgeschaltet. Der Vorteil enger Räumlichkeiten fiel für eine Brutkammer in den Tiefen erstmals für den Einsatztrupp weg. Mithilfe des Staubs gelang der unentdeckte Vormarsch und die Zerstörung der Versorgungsader - doch die gewaltige Brutbestie erwies sich als ungeahnt schnell und kampffähig. Die Arbeiter ersoffen unter Sekret und durch brennende Gewebewände verwirrt die Felhammer mit Elementarfeuer entzündete. Auf derm Rückzug in engere Tunnel gen Herz des Baus erwischte das Mistvieh Edder. Ein kurzes Scharmützel um ihn und seine seine Schlagkraft für das Vorhaben zu befreien war gegen die gewaltige Bestie unumgänglich. Freitag ging beim Schutz des Trupps vor einem zerschmetternden Körperangriff des verletzen Gebährwurms zu Boden, konnte stabilisiert aber nicht kampffähig gehalten werden. Durch das Vorgehen konnte letzendlich aber ein Nachrücken etwaiger Truppen durch das Verstopfen des Tunnels durch den fetten Leib aus anderen Gängen der Brutkammer verhindert werden.

Sind beim weiteren Vorstoß anschließend auf vermehrte Gegenwehr durch Wachen - Krieger - Arbeiter - Drohnen und sogar verdammten Attentätern gestoßen die der nun alamierte Bau und seine Wände ausspuckte wie Eiter aus ner schwärenden Wunde, während mit jedem weiteren Schritt zerstörerische Schattenmagie am Verstand der Teilnehmer zehrte und versuchte sie dem Wahnsinn und Verfall preis zu geben. Angeschlagen gipfelte das Vorhaben ein weiteres Mal gegen eine monströse Ausgeburt des Schwarms die sich uns bepanzert mit Magie, Giftbeschuss und dutzenden Auswüchsen entgegenwarf. Infolge der Giftwolken verlor Felhammer - ohnehin bereits verwundet - das Bewusstsein während die übrigen Truppenmitglieder das Ungetüm in harten Kampf in buchstäblich letzter Sekunde niedermachen konnten ehe es uns mit einem miesen Zauber mit in den Tod reißen konnte.

Das Herz des Schwarms offenbarte sich kurz darauf - der - oder vielmehr ein weiterer - Verschlinger. Der Anblick gab Theowald mitsamt zerstörerischer Magie den Rest und streckte ihn trotz bewiesenen Durchhaltevermögens, Kampfgeistes und Muts nieder.  Seine Rettung war nicht mehr möglich. Derart angeschlagen und geschwächt blieb nur ein Weg zum Vollenden des Vorhabens - die Konsequenz die bereits beim Betreten des Baus feststand. In nem selbstlosen Akt entfesselte der Kalte Thorsten alle Lichtmagie und Kraft die ihm sein untote Seele erlaubte und richtete sie unter Inkaufnahme des eigenen Endes gegen den Verschlinger während die noch stehenden Truppenmitglieder die letzten Kräfte dazu verwendeten das Ritual und die Beschwörung der gewaltigen Lichtmagie vor den nachrückenden Truppen des Baus zu verteidigen. Thorsten - der Verschlinger - und weite Teile des Baus wurden vom Licht verzehrt während sein letzter Akt uns und die Verwundeten gleichzeitig unter traumbildartigen Visionen aus Vergangenheit, Gegenwart und vielleicht Zukunft - schwer zu sagen -  in Sicherheit brachte. Theowalds Leichnam konnte nicht mehr geborgen werden und seine Knochen ruhen mit denen des Kalten und unzähligen vom Licht verbrannter Feinde nun in der Wüste.

Traten den Rückmarsch an um, so nötig und noch im Gange, den Sturm beim weiteren Gefecht zu unterstützen und den Verwundeten schnellstmöglich Behandlung zukommen zu lassen, trafen aber erst ein als die letzten Silithiden vom Himmel fielen. Die Verwundeten als oberste Priorität wurden in die Hände der Heilkundler übergeben, Edder wurde angehalten sich erst nach Rücksprache dem Lager zu nähern um keine weiteren Zerwürfnisse und undurchdachte Handlungen von uninformierte oder vorurteiligen Mitgliedern des Dämmersturms zu provozieren.


Alvrim Everard




Zitat:
Die Sonnenwendschlacht


Ich berichte hiermit aus den Ereignissen des Büßerfeldzuges. Nachdem der Expeditionstrupp unter Rottenmeister Everard mit dem Kalten Thorsten aufgebrochen war, um einen alten Verbündeten des Kommandanten aufzuspüren, wurden die Vorbereitungen zur Verteidigung der Ruinenstadt vorangetrieben. Der Kommandant erwartete den jähen Gegenangriff der silithidischen Horden. Und wie er dies also erwartet hatte, geschah es dann auch. Zur brütenden Mittagsstunde entdeckten Trossmitglieder und übergelaufene Goblins einen aufgeschütteten, larvenspuckenden Erdhügel. Ihre Zahl mehrte sich in den Gassen binnen kürzester Zeit und schließlich brachen auch größere Exemplare aus dem Erdreich hervor. Orodaro ließ sofort zur Schlacht formieren. Rottenmeister Veidt erhielt das Kommando über die alte Kaldoreifestung, die über der Stadt thronte. Dorthin wurde der Tross evakuiert, um die zivilen Opfer möglichst gering zu halten und die Versorgung auch nach der Schlacht noch zu gewährleisten. Ein Ausfalltrupp rückte aus, um die Erdhügel unweit der alten Stadtmauer zu sprengen, was gelang; nunmehr aber das ganze, grausige Ausmaß des Angriffes offenbarte. Der Horizont verdunkelte sich in einem Meer aus Facettenaugen und insektoiden Gliedmaßen verschiedenster Größenordnung. Es müssen weit über einhundert Centurien gewesen sein, die sich ihren Weg zu den Stellungen des Dämmersturms bahnten, während über sie hinweg ein Wespenschwarm das Sonnenlicht ganz finster werden ließ.

Derselbe Wespenschwarm überrumpelte die sich formierenden Dämmersturmtruppen und fiel geradewegs über die Festungsanlagen her. Nicht einmal das frequentierte Schießen der Maschinengewehre konnte verhindern, dass sich alle Rotten binnen weniger Lidschläge in heftigen Nahkämpfen wiederfanden. Doch in dieser verzweifelten Stunde brannten einmal mehr die Feuer des Kraterrubins an der Wellenheimer Lanze und jenen Söldnern, die in ihrem Abglanz kämpften, eilten Feuerstürme zur Hilfe, die hunderte Silithiden zu Asche zerfielen ließen. Der angreifende Schwarm schien nicht mit dieser Gegenwehr gerechnet zu haben, sodass der Luftangriff ganz und gar in sich zusammenfiel. Ein psionisches Dröhnen hüllte die Ruinen ein, gleichwohl wie ein Wirrwarr weiterer Insektoide, doch die Standarte schützte die gehärteten Seelen des Dämmersturms, sodass niemand daran unterging.

Während Veidt nunmehr die weitere Verteidigung der Festung übernahm, den Tross um jeden Preis schützen sollte und die Rotte ad-Kadif noch in der Reserve gehalten wurde, rückte die Rotte Torfstich unter der Führung des Kommandanten aus, um das Stadtzentrum im Glanze der Standarte zu sichern und den Ansturm der Silithiden aufzuhalten. Darunter befanden sich auch Teile der Rotte Reddick, die zuvor Zephyrium in den Straßenzügen verteilt hatten. Die Silithiden strömten zu Tausenden über die explodierten Stadtmauern und gerieten geradewegs in diese Falle. Detonation um Detonation sprengte die Angriffsrotten des Schwarms auseinander, doch ihre Zahl war so gewaltig, dass sie jäh die Front der Rotte Torfstich erreichten, die sich verbissen gegen die Hundertschaften stemmte und lange aushielt. Das eiserne Bollwerk des Dämmersturms - eben jene Rotte, die schon so vielen Gefahren preisgekrönt getrotzt hatte - kämpfte, bis sie über den geschlachteten Kadavern zu stolpern drohte und das Feuer der Standarte die Luft in sauerstofflose Asche hüllte. Schließlich befahl der Kommandant, das Zentrum aufzugeben und sich in einen nahen Turm zurückzuziehen. Beim Kampf um das Stadtzentrum kamen bereits die exotischen Brandbomben, hergestellt von Finnje Freitag, zum Einsatz. Treibstoffgefüllte Kokosnüsse setzten Teile des Schlachtfeldes flächendeckend in Brand und erkauften Zeit für die taktische Neuausrichtung. Während Feuerwände die Silithiden für einige Minuten beschäftigten, verbarrikadierte sich die Rotte im Turm und sah, wie der Silithidenschwarm einen Ring um die Stadt bildete. Zeitgleich teleportierten sich Teile der Rotte mit den Verwundeten - unter Einsatz der legendären Blinzelruten Torfstichs - zurück in die Festung und kehrten mit weiteren Brandbomben zurück, die nun von der Plattform aus in die Stadt hinabgeworfen wurden. Sie verwandelten weite Teile der Stadtruinen in ein Flammenmeer.

Plötzlich erfüllte eine mächtige Erschütterung den Boden und ein grelles Licht nahm den Horizont flächendeckend für sich an. Genau dort, wo der Dämmersturm zuvor den Schwarmbau gesichtet hatte. Er war nicht länger zu sehen und der drastische Impuls, der sich aufkratzend durch die psionische Potenz des Schwarms warf, ließ die Gedanken aufklaren. Rottenmeister Everard und der Expeditionstrupp hatten den Schwarmbau, der aufgrund des Angriffes auf die Stadt beinahe brach lag, infiltriert und von innen heraus überraschend vernichtet. Dabei half ihnen Varuce Edder, ein Todesritter aus Lordaeron - der vermeintliche Verbündete des Kommandanten - und das heroische Opfer des Kalten Thorsten, der sein Leben gab, um eine apokalyptische Woge des Lichts über den Schwarmbau brennen zu lassen.

Der desorientierte Schwarm begann zunächst, die Brandherde in der Stadt mit Wühlerrotten zu umgehen, die sich unter den Straßenzügen hinweg bis zur Festung gruben, wo die Rotte Veidt sie aufhielt. Als sich dies mehrfach wiederholte, rückte die Rotte ad-Kadif mithilfe des Kriegstreiberschredders aus, um die gegrabenen Tunnel (die auch kleineren Spezies Zugang zur Stadt verschafften) mit Thoriumbomben in die Luft zu sprengen. Der Ansturm war jedoch so heftig, dass sich Rottenmeister ad-Kadif mit seinen Getreuen alsbald in hoffnungsloser Unterzahl befand. Unter hohen Verlusten versuchte er dennoch, seine Mission zu erfüllen, was dazu führte, dass er letztlich dem Rest seiner Rotte den Rückzug befahl, während er selbst den sprengstoffbeladenen Schredder ins Stadtzentrum und vor die Schächte der Angreifer steuerte. Während er noch eine ganze Kohorte Kriegerbestien erschlug, zündete Aylen Thalindar schließlich die ausgelegten Sprengsätze, die auch den Schredder mit Rottenmeister ad-Kadif erfasst hätten. Doch ein Stoßgebet Viktorie Goldschilds beflügelte die Macht des Lichts von solcher Art, dass es Harad aus dem Sitz der Kriegsmaschine, hoch zum Turme riss, von wo aus er sah, wie die gewaltige Explosion weite Teile der Ruinen in Schutt und Asche legte und mit ihr dutzende Centurien des Silithidenschwarms. Der Kriegstreiber allerdings war für immer verloren.

Die Stadt verwandelte sich in einen einzigen Feuerball. Der Turm unweit des Zentrums und die alte Kaldoreifestung waren voneinander abgeschnitten. Die brütende Hitze, zum Teil von mehreren tausend Grad, ließ selbst die uralten Steinbauten der Kaldorei einstürzen. Das Rot der Flammen blendete die Augen wie eine aufgehende Sonne. Ja wie ein Dämmersturm wüteten die Flammen über jedem Straßenzug und kein Silithide konnte noch die Stadt betreten, ohne zu Asche zu zerfallen. Ein Versuch, den Turm von außen mittels Brechern zu Fall zu bringen, wurde durch einen geschickten Ausfall der Rotte Torfstich gestoppt, ehe diese rasch wieder im Turm verschwand. Der Schwarm reagierte mit biovorischem Artilleriebeschuss. Orodaro war gezwungen, den schnell einstürzenden Turm zu evakuieren und sich mit der Rotte Torfstich und der Standarte seinen Weg durch die Flammen gen Festung zu bahnen. Dies gelang in letzter Sekunde durch einen heraufbeschworenen Frostwind Torfstichs, der den Truppen eine vorübergehende Gasse durch den Feuersturm bot. Zeitgleich jedoch brach ein kolossaler Sandwurm aus dem Erdreich - von Ausmaßen wie die bollwerkschen Türme Burg Sturmwinds. Die Flammen konnten seine harte Schale nicht durchdringen. Seine riesigen Kiefer schmetterten ein desaströses Loch ins Dach der Festung und über seinen Rücken strömten viele Kriegerbestien, die geradewegs in die Festung eindringen konnten, um ein Massaker am Tross anzurichten. Verbissen in Blutlachen und Trümmern kämpfend, gelang es der Rotte Veidt, den Angriff zu stoppen und den Kopf des Sandwurms mit schweren Sprengsätzen vom Rumpf zu fetzen. Die Brücke über das Inferno riss ab, doch just in jenem Augenblick offenbarte sich der Schwarmherrscher. Ein pechschwarzer Super-Silithide von monarchischem Ausmaß, der mit gewaltigen Schwingen sein spottendes Antlitz über die Ruinen warf - dann aber nach oben hin in die wütenden Aschewinde seiner geschlachteten Spezies tauchte. Wahrscheinlich hatte er sich seinen Siegesmarsch über den Rücken des Sandwurms erhofft.

Als Orodaro und die Rotte Torfstich die Festung erreichten, wurden umgehend weitere Verteidigungsmaßnahmen eingeleitet. Die Silithiden gingen nun zu verzweifelteren Maßnahmen über. Abertausende Jäger stürzten sich selbstaufopfernd ins Feuer, um die Flammen unter ihren sterbenden Körpern zu ersticken. Daraus entstand eine wackelige, aber stabile Brücke - die immer wieder mit neuen Kadavern ausgebessert wurde. Darüber setzten Sturmangriffe aus Brechern, Wespen und Kriegern hinweg, die nur schwerlich aufgehalten werden konnten. Die Situation erreicht ihren kritischen Höhepunkt, als schlussendlich die Linie brach und der Befehl erfolgte, den Tross auf den Balkon der Festung und den darunterliegenden Platz zu evakuieren, während die Burg selbst mit Thoriumbomben vermint wurde. Meter um Meter ließ sich der Dämmersturm durch die Räumlichkeiten zurückfallen. Instabile und unglücklich geworfene Brandbomben hatten die Halle in Brand gesteckt, während die Silithiden unablässig versuchten, die Reste von Tross und Söldnerbund zu überrennen. Als die Konzentration der Feindestruppen in der Festung ihren Höhepunkt erreichte, ließ Orodaro die Sprengsätze zünden und das ganze Gebäude brach über den Insektoiden zusammen. Aufgescheuchte, panische Kamele verendeten in den Flammen und der zusammengeschrumpfte Tross kauerte angstgeplagt hinter den Burgruinen.

Der Schwarmherrscher stieß aus der vernebelnden Asche herab und hatte nun vor, sich des Dämmersturms persönlich anzunehmen. Die letzten kampffähigen Trupps aller Rotten stellten das Ungetüm auf dem Trümmerberg der Festung. Der Kommandant nahm, da er sein Schwert im Kampf verloren hatte, die Klinge Delora Kendricks - einer Mitläuferin - an. Und mit eben jener Klinge erschlug er schließlich das Monster - den Schwarmherrscher - und unter der Last der Führungslosigkeit brachen die Reste der silithidischen Armee zusammen, stürzten sich ins Feuer und zerplatzten unter dem Druck des freien Willens. Bloß zwei Riesenskarabäen waren noch am Horizont zu sehen, wie sie gen Südwesten flohen und einige hundert Jäger mit sich nahmen.

Die Schlacht war unter desaströsen Verlusten gewonnen. Die ganze Stadt lag in Schutt und Asche. Der Tross war traumatisiert und entjungfert. Der Dämmersturm wurde bis auf den allerletzten Meter zurückgedrängt, um auch diesen unter sich in die Luft zu sprengen. Feuer und Asche waren das Mahnmal, das der Söldnerbund über seine Feinde warf und einmal mehr zog das Schwarz mit dem Wind nach Süden, dem Leviathan entgegen, der dort lauerte. Diese Schlacht wurde zur Zeit des Sonnenwendfestes geschlagen - und rot wie Sonnenwend war sie schließlich ausgegangen. Sie sollte als Sonnenwendschlacht in die Geschichte des Dämmersturms eingehen - bis hierhin war es die heftigste, in der er je hatte kämpfen müssen. Die unsäglichen Schrecken der silithidischen Bedrohung hatte sich in die Köpfe dieser Helden festgebrannt, um ewiglich ihren Geist auf das Kommende vorzubereiten. Sie waren nun getempert, um dem Gesichtslosen entgegenzutreten, der seine mächtigsten Schergen verloren hatte. Gleichwohl aber hatte der Dämmersturm gewaltige Verluste in allen Rotten erlitten, weite Teile seiner Munition eingebüßt, Proviant und Nutztiere verloren, den halben Tross, einen der legendären Schredder aus der Hand des Sturmboten, ein Maschinengewehr und an schwachen Seelen auch häufig den Verstand.

Nach der Schlacht brach Varuce Edder umgehend auf, um die Riesenskarabäen zu verfolgen und ihren Fluchtpunkt an den Dämmersturm weiterzugeben, der ausharrte, bis die letzten Flammen erloschen waren und jene wieder kämpfen konnten, die nicht für den Rest des Feldzuges - oder ihres ganzen Lebens! - ans Freiluftlazarett gebunden waren. Die geplagten Seelen des Ortes traten schließlich hervor, um Orodaro ihre Gunst zu erweisen. Sie weihten die Klinge der Delora mit uralten Schutzzaubern und erklärten, ihr zur letzten Schlacht gegen den Gesichtslosen zu folgen.



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Das Skriptorium

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Dem Sturm entgegen! - Schlachtruf und Grußformel der Söldner des Dämmersturms.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Büßerfeldzug
BeitragVerfasst: 9. Dez 2017, 16:20 
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Zitat:
Der grüne Mond


Nachdem die Gefallenen der Sonnenwendschlacht bestattet wurden, ließ der Kommandant den Schlachtzug auf den Trümmern der zerstörten Stadt zusammentreten und verlieh eine Reihe von hohen Auszeichnungen an die Helden der Schlacht, was auch Alvrim Everards Expedition einschloss, der für ihren aufopferungsvollen Einsatz das Ehrensiegel verliehen wurde. Die Errungenschaften von Rottenmeister Torfstich waren den ganzen Feldzug über so groß gewesen, das man annehmen konnte, er wäre ohne sein Zutun längst zu einem tragischen Ende gekommen. Die unablässige Schildmagie und sein intelligentes Zutun, wie auch der effiziente Einsatz seiner Rotte hatten viele Schlachten entschieden und ihn als ein herausragendes Exemple von Eidestreue und dämmersturmscher Schlagkraft markiert. Gleichzeitig war Alvrim Everard als Leiter der Sondereinheit "Everards Faust" und als langjähriger Schüler des Kommandanten und ebenso gewiefter Befehlshaber des Söldnerbundes aufgetreten. Er hatte sich in der Vergangenheit unzählige Male und zuletzt durch die heroische Vernichtung des Schwarmbaus hervorgetan. Orodaro beschloss also, beide Rottenmeister zu Champions zu ernennen und sie damit in die Tradition Ingo Renfrays - des Sturmboten - und Dozla Hammerfausts zu stellen. Dabei nahmen sie die Titel Sturmklinge (Everard) und Sturmwächter (Torfstich) an. Torfstich, dessen Werdegang ähnlich wie der des dreifach verdammten Verräters Grimaldus Fäller war, sollte diesen Titel (den Fäller damals ebenfalls trug) vom Makel des Verrats reinwaschen. Doppelte Wirkung erhielt diese Aufgabe durch die Verleihung Silberschwungs.

Die Zeremonie wurde unmittelbar nach Ablegen des Championeides unterbrochen, als sich Erschütterungen am Himmelzelt auftaten und grüne Explosionen die Wolken umsäumten. Ein roter Riss tat sich auf. Unter Unmengen verströmender Teufelsmagie und der drastisch fluktuierenden Atmosphäre, erschien dem Dämmersturm ein grotesker Himmelskörper, der wie ein gewaltiger Mond sein grausiges Antlitz herniederwarf. Er sah aus, wie eine sterbende, grün umloderte Welt. Ihre Mitte war aufgebrochen, als habe ein gewaltiger Schlag ihren Leib zerschmettert. Und ohne Unterlass zitterten gewaltige Chaosblitze um seine graue Haut aus Felsgestein. Dies sollte ein düsterer Vorbote für den weiteren Verlauf des Feldzuges sein - und wohl auch für alles, das noch darauf folgen sollte.


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Zitat:
Der Marsch auf Ahn'Qiraj


Kaum da der grüne Mond am Himmel erschien und bedrohlich über Silithus lag, kehrte Varuce Edder in die Ruinen der Sonnenwendschlacht zurück, um dem Dämmersturm zu berichten, dass die Überreste des Silithidenschwarms nach Südwesten geflohen sind - in Richtung der verfluchten Ruinen von Ahn'Qiraj. Dies bestätigte dunkle Vorahnungen und alles deutete darauf hin, dass der Leviathan und seine Diener sich dort verbergen und den Dämmersturm zur Entscheidungsschlacht erwarten. In Ermangelung anderer Möglichkeiten und mit der drängenden Leidenschaft, den Büßerfeldzug endlich zu beenden, ließ Orodaro nach einer kurzen Ruhephase die provisorischen Lager des Dämmersturms im Trümmerfeld abreißen und befahl mit allen verbliebenen Kräften den Marsch auf Ahn'Qiraj.

Die grausame Leere von Silithus und die unendlichen Obsidianformationen, die sich tumorisch durch die grauen Staubebenen zogen, zehrten an den Kräften der marschierenden, weitestgehend verwundeten und dahinsiechenden Streitmacht. Die Luft selbst schien ihren Lebenswillen verloren zu haben und der Sturmwächter klagte über eine merkwürdige Färbung in den Winden der Magie, die ihm sehr zu schaffen machte. Offenbar wirkte sich die Präsenz des grünen Mondes korrumpierend auf das sonst so magielose Umland aus.

Beim Durchqueren eines Passes kam es dann zum Zwischenfall. Eine Horde unorganisierter, dürrer und grundsätzlich äußerst desolat wirkender Dämonen erschien wie aus dem Nichts und fiel über den marschierenden Tross her. Da der Dämmersturm nicht auf den Angriff vorbereitet war, konnten die Anderweltler die eingesetzten Rotten für eine Weile beschäftigen. Das Wissen des Sturmwächters im Kampf gegen Netherentitäten und die bemerkenswerte Schwäche der Dämonen trugen aber dazu bei, dass der Angriff ohne weitere Verluste zurückgeschlagen werden konnte.

Erklärungsversuche zu dieser merkwürdigen Begegnung sahen so aus, dass angenommen wurde, der grüne Mond am Himmel habe das Gefüge zwischen Nether und Azeroth destabilisiert und eine gewaltige Menge Teufelsmagie freigesetzt, die zur spontanen Manifestation dieser Dämonenrotten geführt hat. Da Silithus aber extrem magiefeindliche Bedingungen aufweist und die Dämonen von arkanem Nachschub abhängig sind, sind sie binnen kürzester Zeit zu ausgehungerten Schatten ihrer selbst degeneriert. Der Angriff war vermutlich eine Verzweiflungstat, um die Seelen etwaiger Opfer zum Selbsterhalt einzusetzen.

Letztendlich erreichte der Dämmersturm nach einem langen, kräftezehrenden Marsch die Ebenen vor Ahn'Qiraj. Die uralten Gemäuer spuckten über viele Meilen ihre grauenhaft-dunkle Präsenz, die das Seelenheil der Söldner und besonders der ohnehin schon schwer traumatisierten Trossmitglieder befiel. Am Horizont ließen sich die unmöglichen, rot unterleuchteten Terrassen der Stadt erkennen, in der vor vielen Jahren die Heroen einer vergangenen Generation einen Gott getötet haben sollen. Das Böse jedoch hat diesen Ort niemals verlassen. Der Anblick bereitete fürchterliche Kopfschmerzen.

Orodaro befahl dem geschwächten Schlachtzug, sich in einer Erdsenke einzugraben und auf die letzte Schlacht vorzubereiten.



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Das Skriptorium



[Wird noch vervollständigt.]

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