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 Betreff des Beitrags: Die Kunst und Wissenschaft der Steganographie
BeitragVerfasst: 21. Jan 2014, 23:02 
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Die Kunst und Wissenschaft der Steganographie



I. Einleitung

Das Bedürfnis nach geheimer Kommunikation ist vermutlich so alt wie unsere Fähigkeit zu kommunizieren – gerade während kriegerischer Auseinandersetzungen ist dieses sozusagen naturgemäß gesteigert – denn die Enttarnung eigener Pläne und Nachrichten kann katastrophale Folgen haben, ebenso wie das Abfangen gegnerischer Botschaften einen entscheidenden Vorteil verschaffen kann.

Diese Niederschrift soll nun das Thema von Steganographie behandeln. Sie soll einerseits erläutern was man unter diesen beiden Begriffen versteht und andererseits verschiedene Möglichkeiten der Anwendung aufzeigen.

Der Begriff 'Steganographie' besteht aus den alten Worten 'steganos', welches mit 'heimlich' oder 'verdeckt' übersetzt werden kann sowie 'graphein' – 'schreiben'. Beides zusammen ergibt also grob 'Die Kunst des geheimen Schreibens'. Wurde die Steganographie früher noch mit der Kryptographie ('kryptos' bedeutet ebenso 'verborgen' oder 'geheim') gleichgesetzt unterscheidet man beide heute voneinander. Die Steganographie stellt schlichtwegs ein Verfahren dar, bei dem die bloße Existenz einer Botschaft verborgen gegenüber einem außenstehenden Dritten bleiben soll, anders als bei der Kryptographie selbst, und welche noch nicht einmal zwingend verschlüsselt sein muss.

Als Einstieg habe ich ein einfaches Beispiel gewählt.

Zitat:
Verehrter Sir Darnigan!

Es ist der Tage schon zu lange um die ich diese Zeilen an Euch aufschiebe. Schon die dritte Woche ist ins Land gezogen seit ich im Hafen von Sturmwind eingetroffen bin und vieles war seitdem zu erledigen. Stein um Stein haben mir die Einrichtung des Warenhauses sowie die Gespräche mit den zuständigen Händlern und Handwerkern in den Weg gelegt, beinahe schon am Verzweifeln war ich ob der vielen Probleme die sich ergeben haben ohne dass ein sich abzeichnender Erfolg mir die vielen Mühen vergolten hätte. Doch am Ende hat sich alles doch zum Guten gewandt, ich bin der guten Hoffnung schon in zwei Tagen die Geschäfte endlich wieder aufnehmen zu können und Euch über die verzögerte Rückmeldung mit dieser positiven Nachricht milde zu stimmen. Selbst die Kapelle der Musikerzunft wurde mittlerweile in Kenntnis gesetzt und wird die Eröffnung musikalisch untermalen und uns somit einen familiären Einstand bei unseren künftig geschätzen Kunden verschaffen. Nun also kann ich endlich voller Zufriedenheit auf unsere weitere Partnerschaft das Glas in Gedanken an Euch erheben, nichts muss verschoben werden und alles kann planmäßig vonstatten gehen. Mit Sicherheit werden wir auch bei Euerer Ankunft die Möglichkeit haben dieses denkwürdige Ereignis angemessen zu feiern.

Fardell Loungh


In jenem Fall ist die Nachricht in jedem dritten Wort hinter einem Satzzeichen zu finden – also im Klartext würde diese also lauten: 'Der dritte Stein am Ende der Kapelle kann verschoben werden'. Ein nichtsahnender Betrachter wird sehr warscheinlich beim Durchlesen jenes simplen Briefes auf Anhieb keine verborgene Nachricht vermuten.

An diesem Beispiel werden vier Eigenschaften des Verfahrens sofort deutlich:

1.) Es ist eine immens große Menge an derartigen Vorgehensweisen denkbar
2.) Die verborgene Nachricht ist wesentlich kleiner als die eigentliche
3.) Selbst bei dem Verdacht auf eine verborgene Nachricht kann diese ohne den zugehörigen Schlüssel nur schwer aufgespürt werden
4.) Ein Problem der Steganographie ist stets auch, dass die Nachricht übersehen werden kann


II. Stenographie


II.I. Einige historische Verfahrensbeispiele


Die Steganographie selbst hat lange Tradition – es gibt antike Aufzeichnung vom Übermitteln verborgener Botschaften schon in alten Kriegs- und Aufstandszeiten. So wird davon berichtet, dass ein Adelsmann aus Arathor vor dem Anstacheln eines Bauernaufstandes durch das Syndikat einen loyalen Lehensmann gewarnt wurde, indem jener von einer schlichten Wachstafel das Wachs kratzte, die entsprechende Mitteilung in das Holz schnitzte und jene dann erneut mit Wachs überzog und die Warnung so unentdeckt ihren Bestimmungsort erreicht. Eine andere Quelle erzählt von einem Haus in Ost-Lordaeron, welches sich zur Rebellion gegen ein despotisch vorherrschendes Adelsgeschlecht aufbäumen wollten - Hilfe erhielten sie letzlich indem sie einem Knechtsburschen den Kopf rasierten und ein Hautbild mit einer entsprechenden Nachricht an ein weiteres Haus auf die Kopfhaut einstechen ließen. Jener wurde als Kurier gesandt, sobald dessen Haare nachgewachsen waren, bei den potentiellen Verbündeten angekommen, schor er sich den Kopf und präsentierte die Mitteilung im Klartext.

Somit kann man sich natürlich eine Vielzahl weiterer Orte ausdenken, an denen man eine Nachricht verbergen kann, so sind beispielsweise Berichte aus dem Schlingendornkap in denen Texte auf Seide oder anderen Stoffen verfasst und mit Wachs umhüllt von einem Boten verschluckt wurden. Sei es nun der Magen eines toten Tieres, die berühmte Truhe mit dem doppelten Boden oder das geheime Fach im Schuhabsatz eines Kuriers – der Phantasie sind hierbei keinerlei Grenzen gesetzt. Wird der Ort jedoch entdeckt so liegt die Nachricht dem Betrachter in diesen Fällen sofort unverhüllt klar vor Augen.


II.II. Unsichtbare Tinten

Die Verwendung von unsichtbaren Tinten um eine Nachricht in einem harmlos wirkenden Text zu verbergen ist ebenfalls ein bekanntes Verfahren, welches seit langer Zeit eingesetzt wird. So findet man in dem berühmten Werk 'Naturgeschichte' des Schriftstellers Plingus Aufzeichnungen zum Gebrauch der Wolfsmilchpflanze, welche man benutzen kann um Texte auf Pergament zu verfassen. Nach dem Trocknen der Milch ist von dem Text selbst nichts mehr zu sehen – erst wenn das Pergament vom Empfänger vorsichtig über eine offene Flamme, beispielsweise einer Kerze gehalten wird, verfärbt sich der Stoff durch die Hitze bräunlich und wird auf diese Art und Weise wieder sichtbar.
Auch andere Flüssigkeiten, welche eine ähnliche alchemistische Zusammensetzung aufweisen sind für diesen Verwendungszweck denkbar. So werden in verschiedenen Quellen als potentielle Tinten beispielsweise, Milch, Essig, exotischer Zitrussaft, Zwiebelsaft aber auch Urin erwähnt.

Der gnomische Wissenschaftler Giganni Portafix beschreibt auch die Möglichkeit eine Nachricht auf der Oberfläche eines hartegekochten Eis zu hinterlassen. Hierzu löst man eine Unze Alaun (Eine Anmerkung: Die alchimistische Bezeichnung wäre Kalium-Aluminium-Sulfat, welches im Übrigen von den Handwerkszünften zum Beizen von Stoffen und Gerben von Leder verwendet wird) in einem Becher Essig auf und verwendet die so entstandene Tinte um auf der Schale des Eis die Nachricht zu verfassen. Die poröse Kalkschale wird durchdrungen und die Substanz schlägt sich auf dem gehärteten Eiweiß nieder und hinterlässt dort die Nachricht, welche man nach dem Pellen des Eis lesen kann.

So haben Alchimisten die verschiedensten Verfahren auch mit anorganischen Substanzen entwickelt, beispielsweise sogenannten sympathetische Tinten aus Kupfersulfat, bei denen im Gegensatz zu den organischen Stoffen ein komplizierteres Verfahren (wie ein Bedämpfen mit beim Inhalieren giftigen Ammoniak) notwendig ist um diese erneut sichtbar zu machen.

Natürlich sind auch arkane Verfahren denkbar, wobei zur Hervorhebung des Textes ein spezieller Zauber gewebt werden muss, auch wenn ich hierzu keine differenzierten und detaillierten Quellen finden konnte.


II.III. Linguistische Steganographie – Getarnte Geheimschriften

Neben den bereits erwähnten traditionellen Methoden gibt es einen weiteren Zweig der Steganographie, die sich mit einer anderen Herangehensweise beschäftigt – die sogenannte Linguistische Steganographie, welche sich wiederum in zwei große Gruppen, zum einen das Verbergen von Botschaften in Details einer Schrift oder eines Bildes (Semagramm) und dem
Verbergen einer Nachricht innerhalb einer unverfänglichen Botschaft, gliedert.


II.III.I. Semagramme – Ersichtlich getarne Geheimschriften

Unter einem Semagramm versteht man das Verbergen einer geheimen Nachricht in
den Eigenheiten einer Schrift oder in Details eines Bildes So kann man sichdie Angewohnheit von manchen Schreibern zu Nutze machen, in längeren Worten die einzelne Buchstaben nicht zu verbinden. Ebenso könnte ein nach oben gerichteter Aufschwung eines Buchstabens das Ende einer Buchstabengruppe bedeuten.
Um Nachrichten in Texten zu verbergen könnte man aber auch die Möglichkeit nutzen
einzelne Buchstaben tiefer zu stellen als andere oder zwei verschieden Schriftarten
zu verwenden oder ihn mit scheinar zufälligen Tintenpatzern zu versehen. Ein weiteres Beispiel ist auch einzelne Buchstaben in einem Text oder in einer Buchseite mit Nadelstichen zu versehen.Wird das so präparierte Material gegen ein Licht
gehalten, erscheint die Botschaft.

Bild

Die Nachricht in dieser Tuschezeichnung wiederrum steckt in den Grashalmen am Fluss im Vordergrund – die verschiedene Länge der Grashalme entspricht den bekannten Morsezeichen (kurz und lang) wie man sie aus Licht- und Geräuschmorsen kennt. Es ist leicht vorstellbar dass Semagramme beispielsweise in Zeiten des Krieges benutzt werden können und wurden um Landkarten und taktische Informationen über Truppenaufstellungen weiterzuleiten.


II.III.II. Unersichtlich getarnte Geheimschriften

Während bei Semagrammen ein aufmerksamer Beobachter die Botschaft mitunter sehr leicht entdeckten kann, ist dies bei den unersichtlich getarnten Geheimschriften komplett anders. Die möglichen Verfahren beruhen großteils auf einer notwendigen Absprache zwischen demVerfasser und dem Empfänger der Botschaft und die Verwendung von speziellen Ausdrücken.


II.III.II.I. Jargon - Maskierte Geheimschrift

Auch eine maskierte Geheimschrift ist eine Art Geheimsprache. Bestimmten Floskeln, Wörtern oder Zeichen wird eine besondere Bedeutung zugewiesen, welche vorher vereinbart wurde. Besonders im militärischen Bereich, aber auch im kriminellen Milieu ist diese komplett normal und wird als sogenannter 'Jargon' bezeichnet. Für einen geübten Leser oder Mithörer wirken derartig konstruierte Sätze jedoch manchmal auch unnatürlich und gestelzt, andere Begriffe haben längst ihren Weg in den allgemeinen Sprachgebrauch gefunden. So steht 'Kies' oder 'Kohle' für Geld, 'Loch' für das Verlies und die 'Ratte' für nichts anderes als einen Verräter. Eine spezielle Form der maskierten Geheimschrift soll noch kurz erwähnt werden: Das sogenannte Stichwort. Ein im Vorfeld ausgemachter Satz beziehungsweise Geste oder Handlung kann somit ein eingetretenes Ereignis bestätigen oder eines herauf beschwören – so können unlautere Kartenspieler durch Handzeichen angeben, ob, mit wem und was sie spielen wollen. Auch möglich sind Hinweise durch Sätze oder Wörter, die mit 'H' beginnen, welche darauf hindeuten könnten, dass 'Herz' gespielt werden soll. Generell gilt: Je individueller ein Jargon ist, desto unauffälliger ist er.
Ein nicht zu unterschätzender Nachteil ist jedoch die Anfälligkeit gegen Zensur: Ein Zensor, der Texte inhaltsgleich zum Beispiel durch Verwendung von Synonymen neu schreibt, kann den geheimen Inhalt unwissentlich zerstören.


II.III.II.II. Würfelverfahren

Anders als beim Jargon in dem die Nachricht sich hinter einzelnen Begriffen verbirgt, ist die Botschaft beim Würfelverfahren in Teile eines unverfänglichen Textes eingebettet und mit Nieten, Blendern und Füllzeichen versehen. Die einzelnen Zeichen sind im Text sprichwörtlich 'verwürfelt'.

Das erste Beispiel für Steganographie am Anfang in dem sich Fardell Loungh so hochtrabend an seinen vermeintlichen Geschäftspartner wandte, war ein ebensolches Beispiel für das Würfelverfahren.
Die Botschaft war hier in jedem dritten Wort nach einer Interpunktion enthalten. Es ist klar, dass die Regeln dieses Verfahrens im Vorfeld zwischen den beiden teilnehmenden Parteien. abgemacht sein müssen. Auch diese Art der Tarnung ist von einem geübter Leser recht leicht an der zum Teil recht künstlichen Art des Textstils zu bemerken.


II.III.II.III. Rastertechnik

Der Vollständigkeit halber möchte ich auch noch auf ein letzes Verfahren – die soganannte Rastertechnik eingehen. Dabei wird eine Schablone verwendet um einen geheimen Text zu schreiben, der dann mit Fülltext umrandet wird. Diese Methode ist recht unhandlich, außerdem muss sowohl auf Sender- wie auf Empfänger-Seite die gleiche Schablone vorliegen – geht sie verloren bleibt die Botschaft unerkannt und kann nicht mehr entziffert werden, daher werde ich an dieser Stelle dem Interessierten empfehlen auf eine der zuvor genannten Möglichkeiten zurückzugreifen.


III. Epilog – Der Mythos

Viele von uns haben sicher in ihrem Leben bereits die Erfahrung gemacht: Ein gewisser Unterton, eine gewisse Wortwahl oder Geste scheint eine Anspielung auf etwas zu sein, eine Beleidigung oder gar eine Drohung. Oder die wortreiche Ballade und das Gedicht eines Gauklers, welches so bedeutungsschwanger mit Versmaß und Stilmitteln weit über die eigentlich gesprochenen Worrte hinauszugehen scheint.
Solche Interpretationen sind wohl in den einigen Fällen der Tendenz unseres Wahrnehmungsapparats zuzuschreiben, auch noch verstümmelte Reste von gesprochener Kommunikation verstehen zu wollen. Wie bei geschriebenem Text können wir auch bei gesprochenem Text den Verlust von etwa die Hälfte der Information in der Übertragung verkraften. So können wir auch neben Lärmquellen noch verstehen, was uns gesagt wird und auch undeutliche Sprecher oder solche mit entsprechend starkem Akzent können noch richtig interpretiert werden.
Jenseits der dieser Fünfzig Prozent helfen uns der (angenommene) Kontext und auch unsere Wunschvorstellungen im Verstehen von geschriebener, gesprochener - oder gesungener - Sprache.
Und gerade hier zeigt sich letzendlich, dass »Kommunikation« ein Begriff ist, der sehr oft einseitig und aus der Interpretation eines möglichen Empfängers definiert ist. In vielen dieser Fälle liegt keinerlei versteckte Nachricht vor, phantasievolle oder gar neurotische Hörer betrachten sich aber als Empfänger einer solchen. Erklärbar wird solches Verhalten durch eine wesentliche Eigenschaft steganographischer Kommunikation: sie stellt ein verzwicktes Problem dar.

Verschlüsselte Nachrichten sind meist als solche erkennbar, so dass das wesentliche Problem im Umgang mit kryptograpisch gesicherter Kommunikation in der Entschlüsselung zu suchen ist. Steganographische Kommunikation hingegen erzeugt ein Mysterium: Ist denn hier tatsächlich etwas versteckt? Gibt es neben der unmittelbar wahrnehmbaren und - mehr oder weniger - verständlichen 'sichtbaren' Information auch einen unsichtbare?
Im Gegensatz zum überschaubaren, klar definierten Problem der Entschlüsselung einer vorliegenden verschlüsselten Nachricht ist das Entdecken steganographischer Kommunikation ein nur schlecht definiertes Problem mit unklaren Grenzen.
Und sie sind hinterhältig, da sie keine klar definierte Ausgangslage haben, keine eindeutigen Fragestellungen und kein eindeutiges Erfolgskriterium haben. Dadurch können Nachrichten entstehen, wo keine sind, und es findet Kommunikation statt, wo keine ist.

Und auch das ist oft eine der Eigenschaften steganographischer Kommunikation: Oft gibt es sie gar nicht.

Das macht es um so schwerer, an sie zu glauben, wenn man sie findet.





Gez. I. Theane

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