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 Betreff des Beitrags: Heilkräuter, Gifte & Drogen (Öffentlich)
BeitragVerfasst: 8. Dez 2012, 16:29 
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I. HEILKRÄUTER

I.I Kalimdor und Östliche Königreiche:

Arthas' Tränen - despressive Verstimmungen
Beulengras - krankhafte Hautveränderungen
Blassblatt - Vergiftungen
Erdwurzel - Kreislaufschwäche und Erschöpfung
Flitzdistel - Magenbeschwerden und Durchfall
Friedensblume - Unruhe, leichte Schmerzen
Golddorn - Entzündungen und Infektionen
Goldener Sansam - starke Unruhe, Schock- und Angstzustände
Khadgars Schnurrbart - Geburtshilfe
Königsblut - mangelnde Durchblutung
Maguskönigskraut - Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche
Pestblüte - Immunschwäche
Schwarzer Lotus- starke Schmerzen
Silberblatt - Entzündungsprävention
Sonnengras - Brandwunden
Traumblatt - Schlafstörungen
Wilddornrose - starke Blutungen
Wildstahlblume - Knochenbrüche
Winterbiss - Fieber
Würgetang - Atemwegserkrankungen


Arthas' Tränen

Diese extrem seltenen Blüten wachsen nach aktuellem Wissensstand ausschließlich in den dornendurchwachsenen Höhlen des südlichen Brachlands.
Arthas' Tränen zählen zu den wenigen Pflanzen mit einer psychoaktiven Wirkung und daher ist die Einnahme mit Bedacht zu überlegen, da es bei zu häufiger Anwendung oder falscher Dosierung durchaus zu Symptomen von Suchtverhalten kommen kann.
Korrekt eingesetzt wirkt die Pflanze jedoch als hervorragendes natürliches Antidepressivum und stark stimmungsaufhellend. Es wird empohlen eine einzelne getrocknete Blüte zu einer Tasse Tee aufzukochen und die Dosierung keinenfalls höher zu gestalten.


Beulengras

Das Beulengras wächst an schattigen Standorte, bevorzugt an alten Mauern, Hauswänden und in Ruinen.
Dieses Gras beruhigt und regeneriert die Haut und hemmt äußere Entzündungen. Außerdem hat es sich als nützlich in der Besserung allergischer Reaktionen gezeigt (z.B. auf Insektenstiche oder verschiedene Pflanzenpollen).
Die ganze Pflanze sollte eine Stunde vor der Behandlung in sauberes Wasser eingelegt werden. Dann wickelt man das aufgeweichte Kraut in ein dünnes Leinentuch und legt dieses auf die betroffene Körperpartie, bis es die Feuchtigkeit komplett an die Haut abgegeben hat. Auch die Verarbeitung zu einer Salbe für häufige, unkomplizierte Nutzung ist möglich, da eine mehrmalige Verwendung unbedenklich ist.


Blassblatt

Ist sehr weit in verschiedenen Gegenden mit fruchtbaren Böden und ausreichend Sonnenschein verbreitet. So findet man Blassbalt im Süden vor allem in tropischen Regionen, während man im Norden an sonnigen Wiesn an den Gebirgsrändern Ausschau halten sollte. In verderbten Gegenden ist die Pflanze eher selten zu finden und generell benötigt es ein geübtes Auge da das Blassblatt durch seinn niedrige, kriechende Wuchsform sehr schwer zu sehen ist.
Das Blasttblatt gilt als universelles Gegengift gegen zahlreiche natürliche Gifte (Schlangen- und Spinnenbisse, Skorpidstiche, Giftpflanzen) und setzt die Ausscheidung von Giftstoffen aus dem Körper in Gang.
Dazu werden die Blätter in in reines Wasser eingelegt oder mit einer Probe des Gifts verkocht und der entstehende Sud dem Vergifteten zu trinken gegeben.
Achtung! Die Gabe dieser Pflanze kann Durchfall verursachen. Bei dehydrierten oder stark geschwächten Personen sollte sie vermieden oder zumindest mit Einnahme von Flitzdistel kombiniert werden.


Erdwurzel

Kommt recht häufig an Berghängen und in Tälern am Rand von Hügeln vor.
Die Erdwurzel regt den Kreislauf an und mildert allegemeine Erschöpfung und Müdigkeit
Vor der Verarbeitung wird empfohlen die harten, verholzten Teile am besten einen Tag lang einweichen, ehe die Wurzeln zerstampft und mit heißem Wasser zu Tee aufbrüht werden können. (feingemahlene Pflanzenteile können gefahrlos mitgetrunken werden)


Flitzdistel

Die Flitzdistel ist nicht alleine zu finden sondern heftet sich stets an die Wurzeln anderer Pflanzen. Als besonders häufiger Symbiosepartner hat sich die Wilddornrose herausgestellt.
In ihrer Wirkungsweise lindert die Distel Unwohlsein und Magenbeschwerden und hilft gegen Durchfall.
Um den gewünschten Effekt zu erzielen werden einige Blätter des Krautes trocken im Mund zerkaut und die Einnahme allevier Stunden wiederholt, bis Besserung eintritt.


Friedensblume

Diese bekannte Blume ist weit verbreitet und bevorzugt helle, lichtdurchflutete Lichtungen und Wiesen.
Friedensblumen entspannen und beruhigen, in manchen Fällen hat es sich sogar hilfreich gegenüber dem Drang der Worgenfluchform nachzugeben gezeigt. In starker Konzentration wirken sie darüber hinaus mäßig schmerzstillend.
Es ist wichtig ausschließlich die weißen Blätter verwenden, welche man zur Beruhigun mit warmem Wasser zu Tee aufgießen und vor der Einnahme die Blätter aus der Tasse aussieben kann. Diese Art der Anwendung ist bedenkenlos häufig anwendbar. Kritischer ist die Einnahme zur Linderung von Schmerzen. Hier zu wird eine Blüte unter die Zunge des Verwundeten gelegt. Aufgrund der starken Konzentration sollte dies nur bei ernsthaften Verletzungen derart genutzt werden.


Golddorn

In Wiesenhügel im gemäßigten Klima sowie generell in Sumpflandschaften ist der gemeine Golddorn zu finden.
Diese Pflanze bekämpft bereits vorhandene Wundentzündungen jeder Art, hat jedoch in der Anwendung diverse Nachteile.
Der Golddorn wird mit sauberem Wasser versetzt und mit einem dünnen Leinentuch auf die entzündete Verletzung auflegt, reizt die Wunde dabei aber auf sehr schmerzhafte Weise, deshalb sollte er nur einmal am Tag benutzt werden.


Goldener Sansam

Goldener Sansam wächst in kargen oder sehr feuchten, sumpfigen Gebiete in der südlichen Hälfte Kalimdors und der Östlichen Königreiche und wird als starkes Beruhigungsmittel eingesetzt.
Die Samenkapsel wird ungekaut und roh geschluckt. Achtung! Eine Überdosis kann tödlich sein. Deshalb sollte die Nutzung nur unter der Aufsicht eines Heilkundigen erfolgen.


Khadgars Schnurrbart

Dieses Kraut kommt vornehmlich warme Regionen mit üppiger Vegetation vor und wurde stellenweise im Hinterland und in den wieder ergrünenden westlichen Pestländern gesehen.
In der Geburtshilfe hat sich herausgestellt, dass die Pflanze hevorragend dazu geeignet ist um bei einer gebährenden Frau die Wehen zu fördern.
Dosierung und Zeitpunkt der Verabreichung sollten aber, um Schäden für Mutter und Kind zu vermeiden, von einem auf diesem Gebiet erfahrenen Heilkundigen individuell bestimmt werden.


Königsblut

Das Königsblut ist weithin verbreitet, aber leider nur jahreszeitlich bedingt, da es nur im Frühjahr vornehmlich auf halbschattigen Wiesen blüht.
Es ist ein schlichtes Mittel um die Durchblutung verschiedener Körperregionen erheblich zu verbessern und nur zur äußerlichen Anwendung vorgesehen.
Für eine Salbe werden die Blütenstände zerstampft und einen Tag lang in Öl einlegt, dann mit Fett andickt und möglichst kühl gelagert.


Maguskönigskraut

Häufig ist das Maguskönigskraut an schattigen Pätzen zu finden, bevorzugt unter Laub- oder Nadelbäumen. Jedoch sollte man ein wenig abseits der Stämme imd Schatten des Blattwerks Ausschau halten.
Das Kraut mildert Kopfschmerzen und fördert darüber hinaus auch die Konzentrationsfähigkeit des Patienten.
Zur Linderung von Kopfschmerzen wird die Pflanze in ein feuchtes Leinentuch einschlagen und eine halbe Stunde auf die Augenpartie auflegt. Zur Stärkung der Konzentration wiederrum wird empfohlen die Blüten unter die Zunge legen.
Achtung! Wird die Pflanze zu häufig zur Konzentrationssteigerung verwendet, kann eine Abhängigkeit entstehen, daher wird von der übermäßigen Verwendung zu diesem Zweck abgeraten.


Pestblüte

Die Pestblüte wächst, wie der Name schon vermuten lässt nur auf verderbtem Boden und konnte bisher vornehmlich im östlichen Teil der Pestländer gefunden werden.
Als Mittel zur Stärkung des körpereigenen Immunsystems hat sich die Blüte in vielen Jahren in ihrer hervorragenden Nützlichkeit bewiesen.
Jedoch ist zu beachten das die Pflanze nach dem Pflücken unbedingt gründlich zu reinigen ist ehe sie zu einem Tee aufgekocht werden kann.


Schwarzer Lotus

Diese Blume kommt nur sehr selten vor und selbst wenn man einen Schwarzen Lotus findet, handelt es sich zumeist nur um eine einzeln stehende Pflanze, die extremes Klima und karge Böden bevorzugt. Fündig wurde man dementsprechend in unwirklichen Regionen wie der Wüste, dem Ödland und vereinzelt sogar jenseits der Schneegrenze.
Angewendet wird der schwarze Lotus zur Betäubung starker Schmerzen.
Ein kleines Stück eines Blattes wird unter die Zunge des Patienten gelegt, sollte dabei aber keinenfalls geschluckt werden. Achtung! Eine Überdosis ist tödlich. Deshalb sollte die Nutzung nur unter der Aufsicht eines Heilkundigen erfolgen.


Silberblatt

Vorkommen dieser Pflanze ist häufig an schattigen Standorte wie beispielsweise unter Bäumen und in Gebüschen.
Das Silberblatt wirkt schlicht und natürlich desinfizierend und und reinigend, wenn es auf offene Wunden angewendet wird.
Der Stiel ist vom Blatt abzu rennen und dieses dann zu einer Paste zu zermahlen, die auf frische Verletzungen aufgetragen wird.


Sonnengras

Bevorzugt wächst dieses Gras in trockenen, warmen Gebieten und wirkt kühlend und beruhigemd auf Brandwunden.
Die holzigen, scharfen Halme sollten gründlich zerstoßen werden ehe man sie mit pflanzlichen Öl zu einer Paste verrühren kann. Nach einem Tag Ruhezeit ist es dann mlglich die Paste mit Fett zu einer haltbaren Salbe anzudicken.


Traumblatt

In seinem selten Vorkommen ist das Traumblatt bevorzugt in warmen Gegenden zu finden und kann auch auf kargem Boden wachsen. Vereinzelte Exemplare wurden wohl durch das dunkle Portal in die Scherbenwelt verschleppt, denn auch dort sind die Pflanzen ab und an anztutreffen.
Wie der Name bereits ahnen lässt bekämpft das Traumblatt Alpträume und Schlafstörungen.
Hier zu zerdrückt man direkt vor dem Schlafengehen eine einzelne Blüte unter der Zunge.
Achtung! Überdosierung und mehrmalige Anwendungen innerhalb kurzer Zeit können zu Abhängigkeit führen. Nur einnehmen, wenn danach wirklich die Möglichkeit zum Schlafen besteht.


Wilddornrose

Diese Blume ist recht selten und bevorzugt gemäßigtes Klima, teils auch die Nähe von Baumstämmern, sie kann Blutungen stillen oder zumindest verlangsamen.
Es wird empfohlen die dornigen, trockenen Äste zu spalten und das Mark aus deren Innerem zukratzen, damit dieses unverdünnt direkt auf die Wunde oder den Verband aufgetragen werden kann.


Wildstahlblume

Weit verbreitet wächst die Wildstahlblume an Berggipfel und Felsvorsprünge an Gebirgshängen.
Bewährt ist die Anwendung in der Stärkung von Knochen um beispielsweise deren Wachstum nach Brüchen wieder zu fördern und somit die Heilung zu beschleunigen.
Die Blüten mit warmem Wasser aufbrühen und etwa fünf Tassen des Suds pro Tag trinken.
Achtung! Knochenbrüche müssen vor der Einnahme des Tees unbedingt ordentlich gerichtet und geschient werden, denn natürlich ersetzt die Einnahme der Wildstahlblume diese Behandlungsschritte nicht!


Winterbiss

Ausschließlich kalte Regionen kommt diese Heilpflanze vor und oft muss man unter der Schneedecke suchen um fündig zu werden.
Angewendet wird der Winterbiss um Fieber eines Patienten zu senken.
Die frischen Blätter kann man entweder unbearbeitet kauen oder in sauberes Wasser einlegen und bei Raumtemperatur einige Tage ziehen lassen, ehe die Flüssigkeit getrunken wird. Diese Flüssigkeit darf allerdings nicht erhitzt werden, da sie sonst ihre Wirkung verliert.
Achtung! Die Anwendung dieses Krautes bei schwangeren Frauen kann Nebenwirkungen hervorrufen und sollte nur im äußersten Fall in Erwägung gezogen werden.


Würgetang

Diese aquatische Schlingpflanze findet man häufig in Salz- und Brackwasser, wo sie ufernah in sandigen Boden wurzelt.
Heilsam wirkt sie bei akuten und chronischen Atemwegserkrankungen.
Die Pflanze legt man etwa drei Stunden lang in reinen Alkohol ein, ehe man die Flüssigkeit dann durch ein Tuch filtert und in einer verschlossenen Phiole aufbewahren kann. Wwahlweise kann das Kraut auch ausgepresst und der extrem salzige Saft mit Zuckersirup oder Honig vermischt werden.
Bis zur Genesung wird enmpfohlen jeden Tag dreimalig einen Teelöffel einzunehmen.


I.II Scherbenwelt:

Alptraumranke: Schlafmittel, schmerzstillend
Blutdistel: anregend, Suchtgefahr!
Flammenkappe: Verbrennungen
Manadistel: fördert die Konzentration, verstärkt die Fähigkeit Zauber zu wirken
Terozapfen: erhöht körperliche Leistungsfähigkeit
Teufelsgras: Wundheilung
Teufelslotus: starkes Beruhigungsmittel
Traumwinde: Hautkrankheiten, Kosmetikprodukte, leichte Wunden
Urflechte: stärkt das Immunsystem
Zottelkappe: Keine Heilwirkung, aber verstärkt die Wirkung anderer Kräuter


Alptraumranke

Diese Pflanze wird ausschließlich in Gegenden gefunden, die stark von der Verderbnis befallen wird. Sie wächst auf kargem Boden und hat Gift triefende Dornen, sowie kleine gelbe Blüten. Selten findet man auch ihren Samen.
Die Blüten und Samen sind als einziges nutzbar. Da beide klein und unter den langen Dornen verborgen sind, ist das Sammeln gefährlich. Alle Teile der Pflanzen sind giftig und Anwendungen dürfen unter keinen Umständen länger als zwei- bis dreimal vorgenommen werden. Zwischen den Anwendungen ist eine Pause von mindestens einer Woche einzulegen. Es wird davon abgeraten, das Gift auf andere Weise zu heilen, da der Körper dennoch stark geschwächt ist.
Die Blüten ergeben in Wasser gekocht ein starkes Schlafmittel, das aber nur über ein oder zwei Tage verwendet werden darf. Auch von einer Anwendung bei körperlicher Schwäche ist abzuraten, da alle Teile der Pflanze giftig sind. Dies wurde leider erst nach einigen Todesfällen sowohl in der Ehrenfeste, als auch unter den Mitgliedern der Expedition entdeckt.
Die Samen können roh gegessen werden und wirken kurzfristig stark schmerzlindernd. Es gab Fälle, wo ein schwer verwundeter Kämpfer nach Einnahme eines Samens noch weiterkämpfte und nach Ablauf der Wirkung tot umfiel.


Blutdistel

Hier handelt es sich eigentlich um eine Pflanze aus Azeroth, die von den Sin’dorei in die Scherbenwelt eingeführt wurde. Die Blutdistel unterscheidet sich von der gewöhnlichen Distel durch die blutroten Blüten und rote Umrandung der Blätter. Sie wächst in Azeroth ausschließlich in den Landen der Sin’dorei und kann in der Scherbenwelt in den Laboren der Anhänger Kael’thas oder der Seher gefunden werden. Sie verdient dennoch Erwähnung, da sie oft genutzt wurde, um die Magiesucht dieser Leute zu lindern.
Bei der Blutdistel werden die Blätter roh gegessen. Sie wirken belebend und anregend. Eine längere Anwendung kann aber süchtig machen.

Flammenkappe
Die Flammenkappe ist ein seltener Pilz, der ausschließlich in Sumpfgebieten wächst. Er ist durch seine feuerrote Kappe leicht zu erkennen.
Zerstampft und mit einer Salbengrundlage vermischt, wirkt er gegen Verbrennungen und sogar durch Säure verursachte Wunden.
Anmerkung: Angeblich ist die Flammenkappe auch Zutat in einigen teuren Hautcremes genutzt durch den Adel der Sin’dorei.


Manadistel

Die Manadistel wächst nur in hohen Gebirgen unterhalb der Schneegrenze und in der Nähe von Leylinien und -knoten. Sie ist leicht an den blauen, leicht leuchtenden Blüten zu erkennen. Während des Wachstums nimmt sie Mana in sich auf, dass beim Pflücken in die Umgebung - und damit auch den Pflücker - entlassen wird. Es wird daher vorgeschlagen, Werkzeuge zur Hilfe zu nehmen, bis eventuelle Risiken der arkanen Korrumption durch diese Pflanze genauer bekannt sind.
Achtung! Generell ist die Nutzung der Pflanze in den Enklaven des Zirkels untersagt. Die folgenden Anwendungsmöglichkeiten stammen daher von Durchreisenden und konnten nicht überprüft werden.
Genutzt wird die gesamte Pflanze. Die stärkste Wirkung erzielen aber die Blüten. Entweder kann die Pflanze gemahlen und als Tee getrunken werden oder die Blätter werden unter die Zunge gelegt, um dort zu vergehen. Der Genuss steigert die Konzentrationsfähigkeit, ob beim Lesen eines Vertrages oder Wirken von Magie. Nach Aussage eines durchreisenden Trollschamanens ist es dabei gleichgültig, ob arkane, Natur- oder heilige Magie. Diese Informationen sind jedoch mit Skepsis und unter Vorbehalt zu betrachten.


Terozapfen

Der Terozapfen wächst ausschließlich an Bäumen und kann nach dem Abfallen in ihrer Nähe gesammelt werden. Vom Pflücken unreifer Zapfen wird abgeraten, da diese noch keine Heilkräfte aufweisen.
Beim Terozapfen werden die Samen gesammelt und zerstoßen. Aufgrund der geringen Menge der Samen wird diese normalerweise mit zerstoßener Zottelkappe vermengt. Der entstandenen Paste wird Honig zugeführt und alles langsam getrocknet. Die Masse wird dann grob zerstoßen.
Das Granulat kann in beliebiger Form zu sich genommen werden und erhöht die körperliche Leistungsfähigkeit. Normalerweise erfolgt eine langfristige Einnahme einer Menge von einem Teelöffel pro Tag über mehrere Tage hinweg, die Menge kann aber beliebig erhöht werden, um eine schnellere Wirkung zu erzielen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Körper sich im letzteren Fall später von der Überanstrengung erholen muss.

Teufelsgras

Diese Grasart verdankt ihren Namen der Tatsache, dass sie scharfe Kanten hat und nackte Füße empfindlich zerschneiden kann. Tatsächlich besteht bei ihrer Nutzung keine Gefahr der Verderbnis. Nur beim Pflücken sollte man vorsichtig sein. Das Gras hat ist dunkelgrün gefärbt und wächst auf steinigem Untergrund.
Auch diese Pflanze wird zerstampft und mit einer beliebigen Salbengrundlage vermischt, um seine Wirkung zu entfalten. Die Salbe beschleunigt die Wundheilung. Es handelt sich hier um die häufigste Heilsalbe der Scherbenwelt.


Teufelslotus

Beim Teufelslotus handelt es sich um eine seltene Pflanze, die das Gegenstück zum azerothischen Schwarzen Lotus zu sein scheint.
Dieses Kraut sollte unter keinen Umständen selbständig eingenommen werden! In den Enklaven befindet es sich unter Verschluss und wird nur unter Aufsicht eines ausgebildeten Heilers verabreicht. Eine Überdosis ist tödlich! Es handelt sich um ein sehr starkes Beruhigungs- und Schmerzmittel.
Normalerweise wird nur ein Teil eines Blütenblattes direkt verabreicht. Idealerweise sollte Milch, Reis, weißes Brot oder ähnliches zusätzlich verabreicht werden, um den Magen zu schonen.


Traumwinde

Die Traumwinde, eine Verwandte der Manadistel, wächst am Fuß von Gebirgen und hohen Hügelketten. Sie ist leicht an den goldenen, leicht leuchtenden Blüten zu erkennen. Während des Wachstums nimmt sie Lebensenergie in sich auf, die beim Pflücken in die Umgebung – und damit auch den Pflücker - entlassen wird. Es wird davon berichtet, dass sich Kratzer sofort geschlossen haben. Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
Die Traumwinde ist eine beliebte Zutat in Salben zur Behandlung von kleineren Wunden, sowie bei Hautkrankheiten und findet sich auch in vielen Cremes und Kosmetikprodukten wieder.


Urflechte

Diese unscheinbare grünbraune Flechte ist in vielen Höhlensystemen zu finden. Das Sammeln wird im Allgemeinen durch die Bewohner der Höhlen erschwert. Auch die Notwendigkeit, die Flechte schnell zu verarbeiten, macht die Urflechte zu einer der seltensten Heilpflanzen.
Die Urflechte muss unverzüglich, spätestens 3 Stunden nach dem Sammeln, zubereitet werden. Dies geschieht, indem sie gewaschen, vorsichtig abgetrocknet und dann in Lebertran eingelegt wird. Das Öl muss für mindestens zwei Wochen an einem dunklen Ort ziehen. Ein Löffel täglich genügt, um den Widerstand des Körpers gegen Krankheiten erheblich zu erhöhen. Der Geschmack ist allerdings widerlich und mehr als ein Kämpfer hielt Wundfieber für eine angenehmere Alternative.


Zottelkappe

Die Zottelkappe ist ein grauweißer Pilz, der in Marschen zu finden ist.
Er wird gerne als Speisepilz verwendet. Eigene Heilkräfte hat er nicht, verstärkt aber die Wirkung vieler Heilpflanzen, wenn er diesen beigemischt wird. Beliebt sind Salben aller Art. Von einer Beifügung zum Teufelslotus sowie anderen schmerzstillenden Mitteln wird aber dringend abgeraten.


I.III Nordend:

Brennnessel: Entwässernd, Hilfreich bei Entzugskuren
Eisdorn: Wundheilung, Verbrennungen
Feuerblatt: desinfizierend
Frostlostus: kühlend
Goldklee: stimmungsaufhellend, gegen Depressionen
Lichblüte: Wirkungsverstärker
Schlangenzunge: Antiserum, Vergiftungen
Talandras Rose: Beruhigungsmittel, psychoaktiv
Tigerlilie: Stärkender Nahrungszusatz


Brennnessel

Die Brennessel Nordends ist mit dem bekannten Unkraut eng verwandt, aber nicht mit ihm zu verwechseln.
Außen sind diese Nesseln mit scharfen kleinen Stacheln versehen, die eine brennende Substanz abgeben, wenn man sie berührt. Die Brennnesseln Nordends wachsen als Parasiten an vielen anderen Pflanzen des nördlichen Kontinents. Da die Brennnesseln meist an den anderen Kräutern angewachsen sind, ist es doppelt schwer sie einzusammeln.
Hier ist es unbedingt notwendig, nur junge, hellgrüne Blätter zu sammeln. Blanchiert können sie als Salat oder Gemüse gegessen werden, die dann entwässernd und entschlackend wirken. Die Pflanze wird dann gerne bei Entzugskuren eingesetzt.
Ältere Pflanzen haben oft die Wirkstoffe der Gastpflanzen aufgenommen und es besteht bei dem Genuss die Gefahr, entsprechende Nebenwirkungen zu erleiden. Auch hier wird angeraten, Einkäufe nur bei vertrauenswürdigen Händlern zu tätigen.


Eisdorn

Die eisblauen, mit Dornen versehenen Wurzeln wirken auf den ersten Blick wie eingefrorene Erdwurzeln, was nicht verwunderlich wäre, da sie in der Regel auf hohen, schneeumtobten Gipfeln wachsen. Tatsächlich handelt es sich aber um Eisdorn.
Das eisige Kraut muss gänzlich gemahlen werden, bevor es brauchbar wird. Danach wird das Pulver auf einen wassergetränkten Lappen verteilt. Nach einem kurzen Einwirken kann man diesen Eisdorn-Lappen auf Wunden legen, die gekühlt werde, während die natürliche Heilung erheblich beschleunigt wird. Auch bei Verbrennungen wird Eisdorn einen positiven Effekt haben.
Interessanterweise kann aus der Wurzel der Pflanze auch ein Tee hergestellt werden, der in heißen Gebieten angenehm kühlt.


Feuerblatt

Diese leuchtend rote Pflanze wächst nur an den Dampfteichen der boreanischen Tundra, dort wo alle vier Elemente zusammentreffen.
Der Pflanzensaft ist ein sehr effektives Desinfektionsmittel. Leider berichten Anwender von brennenden Schmerzen, so dass Heiler oft die Nutzung verweigern.


Frostlotus

Dieser eisblaue Verwandte der verschiedenen Lotusarten des Südens wächst überall in Nordend, bevorzugt aber in Berggebieten.
Und genauso wie seine Verwandten ist er ein starkes Schlaf- und Beruhigungsmittel, das nur unter Aufsicht anzuwenden ist. Ein verantwortungsbewusster Heiler wird diese Pflanze unter Verschluss halten. Täuschend angenehm ist die Kühlung, die bei Anwendung auftritt. Ein Konzentrat verstärkt diese Nebenwirkung, die bei unsachgemäßer Anwendung zum Kältetod führen kann.


Goldklee

Dieses Kraut kommt eher in den wärmeren Regionen Nordends vor und wächst auf offenen Wiesen zwischen dem Gras. Meist sehr auffällig zu erkennen, da die goldenen Blüten in der Regel aus der natürlichen Umgebung herausstechen.
Der Tee aus den Blüten des Goldklees hellt die Stimmung auf und belebt den Geist. Er ist gerade in den langen Winternächten des Nordens beliebt und wird inzwischen auch bei den Heilern des Südens bei Depressionen verschrieben.


Lichblüte

Nur in den nördlichsten und kältesten Regionen findet man dieses seltsame Kraut. Beachtenswert ist es, dass Lichblüten sogar aus Stein heraus wachsen können. Der faulige, verwesungsartige Gestank der Pflanze erleichtert die Suche stark.
Die Lichblüte lebt von Verderbnis und nimmt diese in sich auf. Die Blüte ist daher eine beliebte Zutat in langsam wirkenden Giften, um deren Wirkung zu verstärken. Hexenmeister, Schattenpriester und verschiedene dunkle Kulte verwenden diese Pflanze ebenfalls in ihren Ritualen.
Es wird empfohlen, Anbieter und Besitzer dieser Pflanze sofort den örtlichen Autoritäten zu überstellen, soweit möglich. Wenn dies nicht der Fall ist, muss man nach seinen Fähigkeiten und seinem Gewissen handeln.


Schlangenzunge

Schlangenzunge erkennt man an seinem Gewirr an grünen Ranken, die an Schlangen erinnern.Tatsächlich kommen sie vor allem im Sholazarbecken vor, in der Nähe der Schlangengebiete.
Dieses Kraut ist äußerst heikel, da es sowohl als hochwirksames Gegengift, aber auch als Gift wirken kann.
Um das Gift herzustellen ist es nötig, den Saft auszupressen, der in den Ranken vorhanden ist. Er ist beinahe identisch mit dem Gift der Schlangen, die um das Kraut herumziehen. Hat man erst genügend Saft ausgepresst, muss dieser gesammelt werden und einen Monat lang reifen.
Für das Gegengift darf ausschliesslich das Äussere der Ranken verwendet werden. Wenige Tropfen Restgift reichen um es unwirksam zu machen. Man presst also wieder allen Saft aus der Pflanze und wäscht sie gründlich mit Wasser aus. Ist dies getan muss man die Ranken ganz klein hacken und mahlen, sodass ein pulverartiges Mus entsteht. Dieses kann nun verdünnt mit Wasser als Gegengift angewendet werden.


Talandras Rose

Eine sehr geheimnisvolle Pflanze, die wohl schon sehr lange in Azeroth beheimatet ist. Sie ist nur in den Gebieten der Trollstämme Nordends zu finden und somit sehr selten.
Die Priester der Trolle verwenden diese dunkelrote Blume, um sich in tranceartigen Zustand zu versetzen um zu ihren Göttern zu sprechen oder zu meditieren. Auch andere Völker können die Rose auf diese Art nutzen, doch ist eine Überdosis schnell erreicht, welche dann Halluzinationen und alptraumartige Visionen beim Konsument verursacht.
Eingenommen wird die Blüte, indem man ein Blütenblatt zerkaut. Eine Abhängigkeit ist nicht ausgeschlossen. Drogenhändler fügen gerne Honig hinzu und verkaufen Bonbons mit diesen Wirkstoffen.
Das aus den Blüten gewonnene ätherische Öl ist ein beliebter, wenn auch gefährlicher Zusatz in verschiedenen Badeölen, Parfums oder Pomaden. Waren, die dieses Öl enthalten, sollten nur von vertrauenswürdigen Händlern erworben werden.


Tigerlilie

Diese rote Blume wächst nur in der Nähe von Gewässern, darf jedoch nicht in die Kategorie der Wasserpflanzen eingeteilt werden.
Bei dieser Pflanze wird ausschließlich der Pollen genutzt, der mit eine gewissen Vorsicht gesammelt werden muss, da dieser einigen der einheimischen Rieseninsekten als Nahrung dient. Der Pollen ist sehr nahrhaft und wird gerne zu Speisen und Getränken zugegeben. Auch als Zusatz in Trockennahrung und Reiseproviant ist er sehr beliebt.
Nützlich ist er auch als Dreingabe bei Krankennahrung.


I.IV Hyal, Uldum, Schattenhochland, Vashj'ir, Tiefenheim:

Aschenblüte: Wundreinigung
Azsharas Schleier : psychoaktiv, wahrnehmungsfördernd, Aphrodisiakum
Gertenrohr: Wundheilung, potenzfördernd
Herzblüte: Herzstärkend, Stärkungs des Immunsystems
Schattenjasmin: Beruhigungs-/Schlafmittel
Sturmwinde: Konzentrationsfördernd

Aschenblüte

Die Aschenblüte wächst in den von Feuerelementaren verwüsteten Ascheebenen des Hyjal und des Schattenhochlandes. Mit der Heilung des Hyjal und hoffentlich bald auch des Hochlandes dürfte sie, bis auf vereinzelte Vorkommen in Vulkangegenden, bald ausgerottet sein.
Der Saft aus den Stängeln der Aschenblüte kann auf Wunden aufgetragen werden und dient der Wundreinigung.


Azsharas Schleier

Diese weiße Pflanze wächst in allen Gewässern und auch gerne an den Ufern von Süßwasserteichen.
Sie ist ein beliebter Zusatz in Kosmetika und bei Hautcremes. Hautunreinheiten, Rötungen oder kleinere Wunden verschwinden bei der Anwendung fast über Nacht.
Ein Extrakt aus den Wurzeln der Pflanze kann als "Sinnesdroge" benutzt werden. In niedriger (empfohlener) Dosis ist dies eher harmlos, verstärkt Sinneseindrücke, besonders den Tastsinn und wirkt leicht aphrodisierend. In hoher Konzentration macht es die betroffene Person beeinflussbar und "lenkbar" bis hin zu willenlos. Die betroffenen Personen können sich später nicht an ihre Handlungen unter dem Einfluss der Droge erinnern.


Gertenrohr

Diese Binse wächst an den Flüssen und Seen von Uldum.
Das Gertenrohr ist die typische Heilpflanze von Uldum. Die getrocknete und gemahlene Wurzel wird mit Wasser zu einer Paste vermischt, auf die Wunde aufgetragen und anschließend ein Verband angelegt. Sie regt die Wundheilung an
Der Saft des Stängels ist als Potenzmittel bekannt. Glücklicherweise hat sich diese Anwendungsmöglichkeit noch nicht außerhalb von Uldum herumgesprochen. Es besteht die Gefahr, dass diese nützliche Pflanze sonst übersammelt und ausgerottet wird.


Herzblüte

Herzblüte wächst in den Felsen von Tiefenheim, der Heimat der Erdelementare. Inzwischen hat sie sich auch in Wüsten- und Felsenlandschaften von Azeroth verbreitet. Der Zirkel des Cenarius hat angegeben, den Einfluss des Einwanderers auf die heimische Flora und Fauna zu untersuchen und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen.
Ein Substrat aus den Fruchtständen der Pflanze wirkt, als Zusatz zu Tee oder Nahrung verabreicht, herzstärkend/-kräftigend. Die Blätter können als Salat gegessen werden und stärken die körpereigene Widerstandskraft gegen Wunden, Krankheiten und sogar den Körper bedrohende Zauber. Die letztere Anwendung sollte aber unter Aufsicht geschehen, da hier Abhängigkeitserscheinungen beobachtet wurden. Der Grund für diese unterschiedlichen Auswirkungen ist noch nicht untersucht.


Schattenjasmin

Dieser Verwandte des bekannten Jasmin ist nach dem Schattenhochland benannt, dem einzigen Ort, an dem er natürlich vorkommt. Allerdings wird der angenehm duftenden Pflanze eine große Zukunft in den Gärten der Adeligen und Reichen vorhergesagt.
Die ätherischen Öle des Schattenjasmins dienen als Beruhigungs- und Schlafmittel. Dabei sollten 1-2 Tropfen auf ein Kissen geträufelt oder 3-4 Tropfen über eine Duftlampe verteilt werden.
Die Öle werden auch als Zusatz in verschiedenen Parfums und Pomaden genommen, wobei hier nur sehr geringe Mengen verwendet werden.


Sturmwinde

Die Sturmwinde wächst in den gleichen Gebieten, wie Azsharas Schleier.
Eine Tinktur aus den Blüten, auf die Schläfen aufgetragen, reinigt den Geist und stärkt die Konzentration, sowie die Widerstandskraft gegen verschiedene, den Geist beeinflussende Schadenszauber und Drogen. Ähnlich, wie bei der Herzblüte, sollte die Anwendung unter Aufsicht geschehen.
Eine amüsante Randnotiz: Die Sturmwinde hat ihren Namen aus der folgenden Anwendungsmöglichkeit: ein Stück (1 - 1,5 cm) der gereinigten Wurzel mit kochendem Wasser aufgegossen (etwa 10 Minuten ziehen lassen, nicht mehr!) und als Tee genossen, wirkt beruhigend auf den Magen-Darmtrakt und schafft Abhilfe bei Blähungen.


I.V Pandaria:


Goldlotus: Schmerzmittel
Narrenkappe: psychoaktiv, berauschend
]Regenmohn: Schlafmittel
Schneelilie: Belebende Wirkung
Seidenkraut: Steigerung der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit
Teepflanze: Beschleunigung der Wundheilung


Goldlotus

Der Goldlotus ist selten und wächst nur an stillen Seen und in der Nähe von Klostern der Pandaren.
Die Heiler verabreichen einzelne Blätter des Goldlotus als Schmerzmittel. Ein Blatt, unter die Zunge gelegt und dort vergehend, soll die stärksten Schmerzen lindern, während der Patient in einen tiefen Schlaf versinkt. Sehr selten erhält dieser während des Schlafes Visionen, die die Zukunft vorhersagen.
Nicht überraschend wird der Goldlotus daher auch gerne genutzt, um Prophezeiungen zu erhalten. Der Interessent sollte dabei dringend darauf achten, dass der Goldlotus frisch geerntet wurde.


Narrenkappe

Die Narrenkappe, ein auffällig roter Pilz mit schwarzen, weiß umrandeten Flecken, ist überraschenderweise trotz seiner Färbung nicht giftig. Er kann in den tiefen Wäldern Pandarias gefunden werden und wächst an toten Bäumen.
Die Narrenkappe ist ein beliebter Speisepilz bei den Pandaren und neuerdings auch den Zwergen. Ihr Geschmack ist kräftig und sollte daher nur zu Gerichten zugegeben werden, die solche Dreingaben vertragen. Fisch wäre keine gute Wahl.
Vor übermässigem Genuss wird allerdings gewarnt. Abhängig von der Konstitution des Essenden stellt sich früher oder später ein Rauschgefühl ein, dass unmässigem Biergenuss nicht unähnlich ist.


Regenmohn

Regenmohn wächst, wie der Name schon sagt, in regenreichen Gebieten.
Er ist ein beliebtes Schlafmittel. Nebenwirkungen sind keine bekannt.


Schneelilie

Schneelilie kann einem Anwender von Magie helfen, Erschöpfungen zu überwinden. Die Nutzung ist aber gefährlich.
Schneelilie zu Räucherwerk verarbeitet, versetzt den Zauberwirker in einen tranceartigen Zustand, aus dem er für mindestens 10 Minuten nicht geweckt werden kann. Danach erwacht er mit voller Energie und Tatendrang. Es darf unter keinen Umständen öfter als einmal am Tag angewandt werden. Mehr könnte, auch ohne Zwischenfälle im Trancezustand, tödlich sein.


Seidenkraut

Das zarte Seidenkraut wächst in den Feuchtgebieten und in der Nähe von Flüssen und Seen Pandarias.
Vermischt mit der Teepflanze (2 Teile Tee, 1 Teil Seidenkraut) ergibt sich ein anregendes Getränk.
Der Konsum des Tees resultiert in erhöhter Aufmerksamkeit und körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit. Wie bei allen Aufputschmitteln bestehen aber Gefahren bei übermäßigem Genuss: Schlaflosigkeit, körperliche und geistige Abhängigkeit und Gereiztheit.


Teepflanze

Die Teepflanze ist eine der häufigsten Pflanzen Pandarias, die in allen niedrigen Höhenlagen gefunden werden kann.
Aus ihr wird ein wohlschmeckendes Getränk gebraut.
Pandaren werden sagen, dass der Genuss die Heilung von körperlichen und geistigen Wunden beschleunigt, was die häufige Anwendung erklären würde.
Vor einer Einführung der Teepflanze wird allerdings gewarnt. Da sie sich schnell vermehrt, wären die Auswirkungen auf die heimische Pflanzenwelt nicht abzuschätzen.

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Alle für einen, und jeder für sich selbst!


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 Betreff des Beitrags: Re: Heilkräuter, Gifte & Drogen
BeitragVerfasst: 8. Dez 2012, 16:31 
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II. GIFTE

II.I Körperlich beeinflussende Gifte

Agonie

Diese Gift - wie der Name schon verrät - erzeugt starke Schmerzen und ist dementsprechend gut geeignet, um Informationen zu erhalten. Es wird auf die nackte Haut aufgetragen und Handschuhe sind hierbei anzuraten, wenn man nicht selber Schmerzen schätzt.
Zutaten: 1 Leber des Feuerflossenschnappers, 3 Gromsblut
Zur Herstellung verwendet man ein destilliertes Elixier aus 3 Gromsblut, das man mit dem Lebertran eines Feuerflossenschnappers mischt.
Um gegen dieses Kontaktgift vorzugehen ist zunächst das Abwaschen von diesem notwendig, Linderung verschafft eine anschließende Behandlung mit Friedensblumen.


Hastors Griff

Die Flüssigkeit kann in starker Konzentration auf Waffen (auch Nadeln) aufgetragen und so in den Körpfer des Opfers injiziert werden. Alternativ wird dieses Gift auch oft in geschmacksintensive Getränke gemischt. Es ruft, je nach Stärke, Schlaf, Koma oder sogar den Tod hervor.
Benötigt werden 5 Eibenrinde die man zu einem Extrakt destilliert und mit der Paste einer Lotusblüte mischt. Die Stärke des Giftes hängt hierbei dann von der Art des Lotus ab. Blauer Lotus ist am schwächsten, schwarzer am stärksten.


Pesthauch

Dieses Gift verlängert nicht nur die Zeit, die Wunden zum Heilen benötigen, sondern auch von Krankheiten und Giften. Ein wunderbares Werkzeug, wenn ein Kranker weiterhin bettlägrig bleiben soll. Das Gift kann auf Waffen aufgetragen werden und wirkt dann auf die mit ihnen geschlagenen Wunden. Komplizierter ist die Zuführung über die Atemwege bei Zumischung in Kerzen oder Räucherwerk.
Getrocknete Fledermausherzen und getrocknetes Traumblatt werden zur Herstellug zermahlen und mit dem Harz einer Eberesche gemischt.


Wundbrand

Eine ähnliche Wirkung wie der Pesthauch kann man mit einemExtrakt aus dem Mark der Stiele von Silberblatt erzielen, denn dies verlangsamt die Heilung von körperlichen Wunden. Auch das Pulver oder der Sud der Dornen von Wilddornrosen verschlimmern eine Wunde noch, die Wahrscheinlichkeit für Entzündungen und Narbenbildung wird erhöht.
Eine Kombination der beiden Dinge bringt selbst eine einfache Wunde dazu, über Wochen offen zu bleiben und eine schlimme Entzündung entstehen zu lassen und werden dann als Wundbrand bezeichnet.


Frostfeuer

Schon bei den Heilkräutern wurde die kühlende Wirkung des Frostlotus angesprochen. Natürlich kann man diese Wirkung auch für einen schädlichen Zweck benutzen. Einzeln und in konzentrierter Form gegeben verursacht der Lotus beim Opfer eine innere Kälte, die sich nicht durch Feuer oder warme Getränke lindern lässt. Das eigentliche Gift besteht aus einem konzentrierter Extrakt Frostlotus zusammen mit Grabmoos und kann einen regelrechten Kälteschock auslösen bishin zur Bewusstlosigkeit.


Ketten aus Gold

Der Name des Giftes erschließt sich aus seiner Hauptzutat, welches getrockneter Goldener Sansam ist. Verkocht man diesen mit geraspelter Traumwinde und Wilddornrose zu einem Sud erhält man eine Flüssigkeit die bei oraler Gabe den Körper je nach Gewicht des Opfers 3 bis 6 Stunden lähmt. Auch das Schmerzempfinden ist in diesem Zeitraum auf ein Minimum reduziert. Es eignet sich somit hervorragend um verletzte Personen ruhig - und auch lautlos zu halten.


II.II Geistig beeinflussende Gifte


Nebel der Gedanken

Das Gift kann über Speisen und Getränke eingenommen werden. Ist man in Eile, ist es auch möglich, es dem Opfer in das Gesicht zu blasen. Hierbei wird angeraten, auf den Wind zu achten. Das Opfer ist nach der Einnahme fast völlig handlungsunfähig.
2 Teile Arthas´ Tränen wird auf ein Teil Eibenrinde eingekocht, bis eine trockene Masse entstanden ist. Diese wird dann zu dem verwendbaren Pulver zermahlen.


Wachzwang

Das Pulver der Erdwurzel als Pille verabreicht, zwingt jemanden für eine bestimmte Zeit wach zu bleiben. Der Schlafentzug hält je nach Gewicht zwischen 5 und 9 Stunden an. Das Pulver kann ebenso verbacken oder verraucht werden, die Wirkung wird jedoch nicht so lange anhalten, eher nur zwischen 3 und 5 Stunden. Zusammen mit dem Sabbeltrank, auf den anschließend eingegangen wird, eine wirksame Methode um Informationen zu erhalten.


Sabbeltrank

Ein einfaches wie auch wirksames Rezept gibt es für den sogenannten Sabbeltrank. Eine Mischung aus Friedensblume und Wilddornranke, verkocht als Tee, wiegt den Trinker in Sicherheit und animiert zum Reden. Hierbei ist der Anteil der Friedensblume nicht zu hoch zu halten, da dies sonst zu Müdigkeit führen könnte.


Geistige Ranken

Ein Extrakt aus Arthas Träne und Alptraumranke als Glimmstengel sorgt für Konzentrationsschwierigkeiten bis hin zur völligen Verwirrung. Verstärkt mit Teufelsgras ruft es außerdem Halluzinationen hervor bis hin zu Wahnvorstellungen und wird dann als Geistige Ranken bezeichnet. Es ist keinenfalls ratsam das Opfer wenn man selbst zugegen ist diesen Qualm, der auch in den Docht von Kerzen eingearbeitet als unauffällige Methode denkbar ist, in einem geschlossenen Raum einatmen zu lassen.


Finstere Nacht

Ein Pulver oder Extrakt dieses Giftes in Getränken und Essbarem sorgt für einen tiefen Schlaf, welcher voll gestopft ist mit Alpträumen. Beides wird mit Hilfe von getrocknetetn Alptraumranken gemischt mit gemahlenen Schlangenzunge erreicht. Auf Dauer führt die Zugabe dieser Droge zu Depressionen und Angstzuständen.


Konzentration

Ein Gemisch aus Maguskönigskraut und Netherblüte führt vor allem bei magisch Begabten zu einem unnachgiebigem Tatendrang. Die Person kann nicht mehr still halten und muss sich auf ein Projekt oder eine Idee konzentrieren. Gespräche mit dem Anwender sind kaum mehr möglich, ebenso wird es schwer die Person von ihrer Idee abzubringen. Kann zusammen mit Geistige Ranken hervorragend verwendet werden, da keine Logik das Opfer von einer schlechten Idee oder Tat abbringen kann.


II.III Tödliche Gifte


Todesschlaf

Schwarzer Lotus kann als starkes Schlafmittel, als K.O. Tropfen und sehr verdünnt als Beruhigungsmittel verwandt werden. In erster Linie benötigt es jedoch auch nur eine geringfügig höhere Dosis, um das Opfer in den ewigen Schlaf zu schicken. Interessanterweise zählt das Mittel zu einem der wenigen Gifte, die nicht nachweisbar sind. Jedoch allein aufgrund der Seltenheit der Pflanze ist es auch dementsprechend schwer unauffällig an diese Zutat zu kommen.


Todesqual

Hierbei wird destillierte Traumwinde gemischt mit Golddorn. Dieses Gift ist bei weitem nicht unauffällig wie Schwarzer Lotus, jedoch wesentlich einfacher zu beschaffen. Die Wirkung reicht je nach Konzentration von einem schmerzhaften Anfall mit unkontrolliertem Muskelzucken bis zu einem ebenso schmerzhaften Tod. Zumeist tritt dieser durch Verkrampfungen auf. Das Opfer erstickt entweder oder erleidet einen schweren Herzanfall.


Grabesstille

Das effektivste Mittel, jedoch auch nur äußerst schwer zu beschaffen und zu mischen, ist ein Gebräu aus Frostlotus, Lichblüte, Würgetang und Grabmoos. Der Tod tritt schnell und still ein, für gewöhnlich verfällt das Opfer in eine Starre und erstickt durch Lähmung innerhalb weniger Minuten. Die Zubereitung benötigt jedoch eine ganze Zeit und muss fehlerfrei verlaufen, um die Wirkung zu erzielen. Hierbei muss genau auf die Mengenangaben und die Ruhezeit der Flüssigkeit geachtet werden.

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Zuletzt geändert von Alvrim am 13. Dez 2012, 02:18, insgesamt 8-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Heilkräuter, Gifte & Drogen
BeitragVerfasst: 13. Dez 2012, 02:38 
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<Ein schlichtes Schreiben, sehr sauber auf glattem Pergament wurde den Aufzeichnungen hinzugefügt>

Kommandant, Euere Forderung war es ein Dokument vorzulegen, welches dem Bund nützlich sein kann.

Diese Aufzeichnungen sind durch teils eigene Erfahrungen und teils Recherchen in den Bibliotheken Sturmwinds und den Archiven von Eisenschmiede entstanden.
Das Kompendium sollte zumindest ein ungefährer Abriss über den aktuellen Stand der botanischen und toxikologischen Kenntnisse darstellen, erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es ist zu bedenken, dass gerade im Bereich Gifte oder Drogen verschiedene Bezeichnungen für ein und das selbe Mittel durchaus nicht ungewöhnlich sind und desweiteren auch einige genaue Rezept oder Herstellungsangaben streng unter Verschluss gehalten werden.
Darüber hinaus halte ich es für sinnvoll, dass jeder der Söldner eine ungefähre Vorstellung von diesen Thematiken bekommt, da auch einige Notizen gerade in medizinischer Hinsicht auch für den Laien nützlich und leicht umsetzbar sind.
Auch eine Erweiterung der Aufzeichnungen was die Bereiche Gifte betrifft halte ich für durchaus denkbar, auch zum Stichpunkt Inhalts- und Wirkstoffe in der Fauna, der bisher nicht angesprochen wurde. Euere Entscheidung bezüglich der weiteren Niederschriften erwarte ich nach Prüfung dieser Unterlagen.

Dem Sturm entgegen.

Iris Theane

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