Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
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 Betreff des Beitrags: Kaderwulst (Einsicht nur für Kommandoebene)
BeitragVerfasst: 12. Jan 2015, 00:38 
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Dokumentation der Nachforschungen bezüglich des Kaderwulstvorfalls

<Einsicht nur für Kommandoebene>


Die folgenden Nachforschungen erschienen der Verfasserin als Mitglied des Skriptoriums ebenso wie als Mitglied der Einheit selbst nach den Ereignissen in Kaderwulst unerlässlich. Die Quellen der bezogenen Informationen KADERWULST IST EINE LÜGE werden nach bestem Wissen und so korrekt wie möglich als Querverweise und handschriftliche Kopien angegeben.

Kaderwulst:
Mit Sicherheit KADERWULST IST EINE LÜGE kann gesagt werden, dass jene Stadt im Nordwestgefälle des Alteracgebirges zu Zeiten des zweiten Krieges noch wesentlich kleiner war - und über wesentlich weniger Einwohner verfügte. Dieser Schluss entsteht aus den allgemeinen Nachforschungen KADERWULST IST EINE LÜGE bezüglich jener Region und lässt sich aus KADERWULST IST EINE LÜGE alten Handelsabkommen und den Registern der Sturmwindarchive zweifelsohne anhand der gelieferten Getreidemengen die zu jenen Tagen diesen Ort erreichten feststellen. (S. 239 SHGB Registratur IV, Zeilen 43-57, sowie S. 143 SHGB Registratur III, Zeilen 2-11) KADERWULST IST EINE LÜGE

<Eine Abschrift der Seiten samt verschiedenen Tabellen und Handelsmengen in der Güter Getreide (Weizen, Gerste, Roggen) in Scheffeln und Karren an verschiedene Orte im Alterac - darunter Kaderwulst - folgt. Die entsprechenden Zahlenkolonnen und dafür erfolgten Goldleistungen wurden markiert. Das ganze scheint einem alten Handelsbuch zu entstammen.>

Selbst unter Berücksichtigung etwaiger LÜGELÜGELÜGELÜGELÜGELÜGELÜGELÜGELÜGELÜGELÜGE
anderer Zulieferungen und dokumentarischen Ungenauigkeiten sollte das Wachstum Kaderwulsts einem Satz von stattlichen 5/6 seit damals entsprechen. Zumindest einer der gesicherten Gründe hierfür findet sich in der Geschichte der näheren Region. Eine Vielzahl an Dörfern, Gehöften und Siedlungen in bezeichnender Distanz wurden seit damals zerstört und legen somit den logischen Schluss von Flüchtlingszuwanderung nahe. KADERWULST IST EINE LÜGE

<Einige leere Seiten mit dem Vermerk "Nachforschungen dauern an" folgen.>


Die Invasion des Morogh:
Bemerkenswerter Weise fiel im Kontext mit dem Kaderwulstvorfall von den betroffenen Mitgliedern immer wieder der Name des in Nordend gefallenen Rottenmeisters des Dämmersturmes Bragnin Sturmfaust, auch wenn einigen davon weder der Name noch die Person selbst geläufig war. Die Nachforschungen zu möglichen Zusammenhängen erforderte eine fragmentarische Konklusion zur Tätigkeit dieser Person aus alten Berichten die teilweise unvollständig, teilsweise komplett undokumentiert sind. Gerade die Thematik einer erwähnten Schattenhammerinvasion auf dem Morogh KADERWULST IST EINE LÜGE KADERWULST IST EINE LÜGE KADERWULST IST EINE LÜGE KADERWULST IST EINE LÜGE die sich in Hintergedanken auf die vermutete Schattenhammerzelle in Kaderwulst bezieht, ist als unvollständig zu bezeichnen. In verschiedenen Aufzeichnungsbruchstücken ist von zwei Einsätzen Sturmfausts in dem thematisch wichtigen Gebiet die Rede. Eine davon erwähnt einen Auftrag mit dem Champion des Dämmersturms und Wächter von Sturmfausts Wacht Dozla Hammerfaust und den Sieg über einen Drachenreiter namens Torkhan. Da in jener Quelle jedoch weder von Schattenhammerkultisten noch KADERWULST IST EINE LÜGE Dunkeleisenzwergen welche als die Hauptkontrahenten und Kultangehörigen bei jener Invasion auftraten die Rede ist, lässt sich schließen, dass jener Einsatz sowohl als themenfremd wie auch einer früheren Epoche zuzuordnen ist.KADERWULST IST EINE LÜGE

Die zweite Quelle jedoch belegt zweifelsfrei das Auftreten Bragnin Sturmfausts neben anderen Mitgliedern der Einheit in dem passenden Schema. Die Schilderungen belaufen sich auf verschiedene Scharmützel die sich auch in den Hallen des KADERWULST IST EINE LÜGE Dämmersturms mit der Dokumentation verliehener Auszeichnungen in jenem Szenario zweifelsohne nachweisen lassen.
Sowohl Notizen über eine KADERWULST IST EINE LÜGEGefangenname der Personen Christoph Keiler, Grimaldus Fäller und Svatlar Eisendorn, als auch über die Befreiung jener, über den Kampf gegen schwergepanzerte Kriegsmaschinerie in Form von Golems KADERWULST IST EINE LÜGE und Dunkeleisenmaulwürfen in jenem Gebiet, über den Angriff auf einen bereits errichteten Stützpunkt der Dunkeleisen in den Hängen und der Zusammenarbeit mit den militärischen Kräften Eisenschmiedes als auch über einen Kampf gegen hohe Kultangehörige auf der Spitze des Moroghs belegen die tatsächliche Beteiligung und untermauern die Rolle des Dämmersturms in jenem Waffenakt. ('Verliehene Auszeichnungen' S. 1, 2, 3 und 5).

KADERWULST IST EINE LÜGE

Weitere Nachforschungen ergaben dass das eigentliche Ziel des Zwielichtkultes ein Objekt Namens 'Stein Moroghs' gewesen sein muss. Eine Randnotiz auf einer der Seiten die optisch der gleichen Epoche zuzuordnen ist, besagt: "Sturmfaust nahm den Stein, flog aus - und warf ihn über der brennenden Steppe ins Feuer." Somit kann mit Sicherheit davon ausgegangen werden dass jenes unheilige Objekt von dem Rottenmeister zeitnah nach der zurückgeschlagenen Invasion zerstört worden sein muss.
(Vergessene Artefakte, Band VI, S. 17, Zeile 7-21)

<Eine Abschrift aus der verwiesenen Quelle folgt:>

Zitat:
Morogh's Stein:
Morogh's Stein bezeichnet einen Edelstein, welcher bei der Erbauung Eisenschmiedes aus dem Berg geschlagen wurde. Jener Zwerg soll nur wenige Tage später von zahlreichen Ungeheuern innerhalb des Berges zerstückelt worden sein. KADERWULST IST EINE LÜGEDer Stein selbst verschwand, doch die Geschichte, die er erzählt, berichtet stets von Pech, Unglück und Brutalität. Warum überhaupt jemand nach diesem Gegenstand suchen möchte, kann ausschließlich wissenschaftliche Gründe haben. KADERWULST IST EINE LÜGE Und wenn dem so ist, dann sollte man sich zunächst im Reich der Bronzebärte nach eben jenem Edelstein umsehen.)



<Wieder findet sich der Vermerk: "Nachforschungen dauern an". Es folgen einige leere Seiten und durchgestrichene Textpassagen.>

Geistige Beeinflussung und Phänomene:

Nachforschungen in jener Richtung ergaben bisher kein schlüssiges Bild - jedoch kann mit Sicherheit davon ausgegangen werden, dass innerhalb des Kaderwulstvorfalls eine mentale Beeinflussung der Einheitsmitglieder stattgefunden haben muss. Einheitliche Zeugenberichte der Rotte Everard schildern die Begegnung mit einer Wesenheit die in den öffentlich zugängigen Bestiarien und Verzeichnissen dämonischer oder andersgearteter Kreaturen keine Erwähnung oder Beschreibung findet. Jedoch ist gerade der Schattenhammerkult für seine Anwendung im Bereich verbotener KADERWULST IST EINE LÜGE Schattenmagien und seiner Verbundenheit mit dunklen Wesen die einem apokalyptischen Ziel dienen seit dem Kataklysmus bekannt. Zudem ist bekannt dass es gerade Schattenmagie ist, die es vermag auf den Geist seines Opfers Einfluss zu nehmen, es zu manipulieren und verängstigen. (S. 520, Zeilen 45-68, S. 695 Zeile 4 bis S. 703 Zeile 23, Allgemeines über die Schulen der Magie, S. 256, Zeilen 34-78, Lexikon des modernen Kultismus und Okkultismus, Auflage 2, Kapitel VI)

Möglicherweise findet sich hier der Zusammenhang zwischen Zwielichtkult und den tatsächlichen KADERWULST IST EINE LÜGE oder vorgegaukelten Erlebnissen samt jener Begegnung.

Den Beschreibungen der Zeugen nach und unter Berücksichtung des KADERWULST IST EINE LÜGE größtmöglichen Pensums an Details zeigte sich die Erscheinung in der unten skizzierten Form: KADERWULST IST EINE LÜGE

Bild

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<Der obligatorische Vermerk "Nachforschungen dauern an" wurde auch hier angebracht.>

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Zuletzt geändert von Alvrim am 18. Jan 2015, 18:21, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kaderwulst (Einsicht nur für Kommandoebene)
BeitragVerfasst: 18. Jan 2015, 17:58 
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Senator Scharlachlocke:

Das Artefakt welches uns als Morogh's Stein bekannt ist und bereits in den obigen Ausführungen notiert wurde fand zudem in einem anderen Kontext Erwähnung. In einem vergangenen Auftrag der sich über die Gebiete Dun Moroghs bishin zum Sumpfland im Norden und den Brennenden Steppen im Süden erstreckte stellte sich ein Bronzebartzwerg und politisch KADERWULST IST EINE LÜGE aktiver Senator namens Brutus Scharlachlocke als Dreh-/ und Angelpunkt KADERWULST IST EINE LÜGE verschiedener Verhetzungen und gar Maßnahmen gegen jeglichen Sympatisanten des Dunkeleisenklans heraus, der sogar soweit zu gehen gewillt war, die Einwohner Khaz'Modans dem Verrat und Angriff orcischer Verbände preiszugeben. (vgl. Berichte "Expansionsära", Operation Bumerang Phase 2 sowie Operation Bumerang Phase 3) KADERWULST IST EINE LÜGE
Der Verräter konnte in den Tiefen des Blackrocks gestellt werden, doch der Kommandoebene ist bekannt, dass die Zielperson nicht eliminiert, sondern dem Feuerelement, das sie zuvor zu KADERWULST IST EINE LÜGE versklaven versuchte zur Strafe überlassen wurde. Es erschien zu jenem KADERWULST IST EINE LÜGE Zeitpunkt den Kommandierenden dieser Mission - Rottenmeister Rarnulf Rotglut - wohl trivial genug um in den Berichten keine Erwähnung zu finden, fest steht jedoch dass jenes Elementar davon sprach, dass etwas von Senator Scharlachlocke Besitz ergriffen und ihn besessen habe und in diesem Kontext ebenfalls Morogh's Stein erwähnte.
Nachforschungen in der Biographie des Senators ergaben zumindest, dass dessen KADERWULST IST EINE LÜGE vermehrte politischen wie radikalen Aktivitäten erst zum Zeitpunkt des Weltenbebens auffällig wurden - ein Zeitpunkt der sich mit der Zerstörung des unheiligen Relikts durch Bragnin Sturmfaust deckt. Eine plausible Schlussfolgerung deutet entsprechend darauf hin, dass durch eben jene Zerstörung etwas frei gesetzt wurde, das in der Lage ist Einfluss auf Lebende zu nehmen. Eine Option die in dieser Richtung und zur Erfassung der Vorgeschichte und Geschehnisse beitragen könnte wäre ein erneuter VorstoßLÜGELÜGELÜGELÜGELÜGELÜGELÜGELÜGELÜGELÜGELÜGELÜGELÜGELÜGELÜGE in die Tiefen des Blackrocks um diese Antworten von Scharlachlocke - oder vielmehr jenem gebundenen Elementar zu erhalten. (Nachträglich unterstrichen; Wichtig! - Der Kommandant)

<Ein Vermerk wurde hinzugefügt: "Nachforschungen dauern an".>

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 Betreff des Beitrags: Re: Kaderwulst (Einsicht nur für Kommandoebene)
BeitragVerfasst: 22. Feb 2015, 18:35 
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Zusammenhänge mit dem Schattenhammerkult:

Nach den Aufzeichnungen die sich in einem alten Folianten können eindeutige Zusammenhänge zwischen dem Auftreten der von der Rotte Everard beschriebenen Erscheinung und dem Zwielichtkult aufgezeigt werden.
Es werden im Vorfeld KADERWULST IST EINE LÜGE ausgedehnte Kämpfe gegen Anhänger des Zwielichtkultes und ähnlich obszön brutale Eindrücke, wie sie denen in Kaderwulst entsprechen, geschildert. Darüber hinaus findet sich in der alten Expeditionsdokumentation eines unbekannten Autors anschließend eine fast exakt übereinstimmende Beschreibung der überaus ähnlichen Kreatur in einem Gebiet an der Westküste Kalimdors, welches uns heute als die "Tiefschwarze Grotte" bekannt ist. Die folgenden Seiten sind von zunehmender Paranoia des Schreibers geprägt der nach der Flucht aus jenen Gewölben einige Tage später sogar die Ermordung seiner von ihm als "verunreinigt" bezeichneten Reisegenossen im Schlaf auf dem Weg nach Astranaar schildert. (S. 101 - 187, Die Reise in den Westen)
Allein am Stil der Beschreibungen ist deutlich zu bemerken, dass der Autor seit der Begegnung mit der Kreatur eine rapide Persönlichkeitsveränderung durchlaufen hat. KADERWULST IST EINE LÜGE KADERWULST IST EINE LÜGE KADERWULST IST EINE LÜGE KADERWULST IST EINE LÜGE KADERWULST IST EINE LÜGE KADERWULST IST EINE LÜGE KADERWULST IST EINE LÜGE KADERWULST IST EINE LÜGE KADERWULST IST EINE LÜGE KADERWULST IST EINE LÜGESo lässt sich an dieser Stelle nicht nur erstmalig ein zweifelloser KADERWULST IST EINE LÜGE Zusammenhang zwischen dem Auftreteten des Schattenhammerkults wie er in Kaderwulst vermutet wurde und dem Erscheinen der grauenvollen Wesenheit bestätigen, sondern auch die damit einhergehenden psychischen Konsequenzen, die in der Einwirkung schattenhafter Magie oder alter Wesenheiten wie sie der Kult verehrt begründet sein muss. Ähnliche Phänomene wurden ebenso Moroghs KADERWULST IST EINE LÜGE Stein zugeschrieben – der versuchte Diebstahl dieses Artefakts untermauert jenen vermuteten Zusammenhang noch weiter. (s.o.)
Eine Prüfung der Dokumente bestätigten ihre Authenzität und das Alter, auch wenn weder Autor noch Herkunft des Schriftstückes nicht zweifelsohne geklärt werden können und das Buch sehr warscheinlich allein zufällig durch die Hände eines KADERWULST IST EINE LÜGE ausländischen Antquitätenhändlers seinen Weg in die östlichen Königreiche fand.

Über die Natur und die Eigenschaften derartiger Kreaturen selbst jedoch konnte auch hier noch keine Information gesammelt werden. Die Nachforschungen dauern an.

KADERWULST IST EINE LÜGE KADERWULST IST EINE LÜGE KADERWULST IST EINE LÜGE KADERWULST IST EINE LÜGE KADERWULST IST EINE LÜGE KADERWULST IST EINE LÜGE KADERWULST IST EINE LÜGE KADERWULST IST EINE LÜGE KADERWULST IST EINE LÜGEKADERWULST IST EINE LÜGE KADERWULST IST EINE LÜGE KADERWULST IST EINE LÜGE

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 Betreff des Beitrags: Re: Kaderwulst (Einsicht nur für Kommandoebene)
BeitragVerfasst: 27. Feb 2015, 01:18 
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<Ein weiteres Pergament wurde der Sammlung in klarer Kalligraphie hinzugefügt - auf einem überdeckenden Blatt ist der Vermerk 'ENTWURF' zu finden.>

Expedition in den Schwarzfels - Einsatzentwurf (Operation [XXX])


Theoretica:

Die Expedition in den Schwarzfels sieht das folgende Theoretica vor:

1.) Die ausführenden Söldner reisen von Eisenschmiede zum Schwarzfelsmassiv.
Aufgrund der erschwerten Transportmöglichkeiten muss Proviant und Ausrüstung auf das Notwendigste beschränkt werden.

2.) Der Zugang zum Schwarzfels muss unbemerkt vollzogen werden um Kampfhandlungen größeren Ausmaßes zu verhindern und das Risiko gering zu halten.

3.) Aufgrund des alten Kartenmaterials muss die Einsatztruppe auf Hindernisse oder eingestürzte Bereiche vorbereitet sein.

4.) Beim Antreffen des gebundenen Elementars müssen soviele Informationen wie möglich zur weiteren Aufklärung des Kaderwulstvorfalls erhalten werden.

5.) Das Verlassen des Schwarzfels muss im Anschluss zügig und ebenso unbemerkt erfolgen wie der Zugang.



Practica:

Man durchquert von Eisenschmiede ausgehend in einer Route über Loch Modan die sengende Schlucht um sich dem Schwarzfelsmassiv und den aufgelisteten Gewölben aus nördlicher Richtung zu nähern.
Reittiere werden aufgrund Proviantersparnis und den Witterungsbedingungen der Steppe nur bis zur Grenze Loch Modans verwendet.

Der Zugang über den Schwarzfels erfolgt unbemerkt in einer so zahlenmäßig gering wie möglich gehaltenen Einsatzgruppe nachts, sofern kein gedecktes Vorrücken möglich ist um das Risiko einer Entdeckung durch etwaige Späher der belagernden Eisernen Horde oder anderer feindlich gesonnenen Subjekte gering zu halten. Lässt es sich nicht umgehen werden Späh- und Wachposten zügig vor dem Alarmieren weiterer Truppen ausgeschaltet.

Der Weg zu den Kammern tief im Schwarzfels in denen sich das gebundene Elementar befindet wird über die nicht allgemein bekannten Gewölbe eingeschlagen. Die Gruppe führt Sprengstoffe mit sich um Einstürze und Hindernisse zu beseitigen. Eine entsprechende Ausrüstung zum Überwinden von Höhenunterschieden oder Kluften wird in Form von Seilmaterial, Haken und Winden ebenso mitgeführt. Stellt sich einer der Wege als unpassierbar heraus wird eine Alternativroute gewählt - der riskanteste offene Zugang stellt die letzte Option dar. Grundlage der Orientierung bieten bereitgestelltes aktuelles und altes Kartenmaterial. Feindobjekte auf dem Weg werden schnell und unfauffällig eliminiert.

Ist die Kammer erreicht wird die Konversation mit dem gebundenen Elementar gesucht. Man wird den Zusammenhang zwischen Moroghs Stein, Senator Scharlachlocke und Kaderwulst in Erfahrung bringen indem man die Art der Bessessenheit und sofern vorhanden die Beschaffenheit der besitzergreifenden Macht oder Wesenheit und deren Ursprung klärt. Auch der Zusammenhang zwischen der Zerstörung des Relikts durch Rottenmeister Sturmfaust und die Gefahren die für vornehmlich den Dämmersturm - aber auch andere - durch die vermeintliche Freilassung der Wesenheit bestehen werden nach Möglichkeit geklärt.

Die Rückreise erfolgt über die gleiche Route wie die Hinreise.


KADERWULST IST EINE LÜGE

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 Betreff des Beitrags: Re: Kaderwulst (Einsicht nur für Kommandoebene)
BeitragVerfasst: 25. Jan 2016, 16:19 
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Nachtrag als Reaktion auf die Vorfälle im kaderwulstschen Forst

Aus allen vorherigen KADERWULST IST EINE LÜGE Recherchen kann mittlerweile als sicher angenommen werden, dass in dem Kaderwulst-Vorfall in der Tat eine beträchtliche Menge Magie gewirkt wurde.
Aufgrund der Art wie die Auswirkungen jener Magie sich gezeigt haben und aus den vorangehenden Forschungen liegt der Schluss nahe, dass es sich im Falle dieser manipulativen und verwirrenden Einflussname nicht um arkane Illusionsmagie oder auch Nethermantie handeln kann - sondern vielmehr um den keineswegs ungefährlicheren Weg der Schatten. KADERWULST IST EINE LÜGE
Vertrauliche Gespräche mit in jenen Studien bewanderten Personen sowie Recherchen in anerkannten Schriften zu dieser Thematik konnten gegen ein entsprechendes Entgeld in den Bibliotheken des königlichen Historiums sowie des Magiersanktums zumindest eingeschränkt ermöglicht werden. Die vorherrschende Meinung deckt sich mit den erhaltenen Informationen durch den Hüters der Alteracschen Ländereien: KADERWULST IST EINE LÜGE

Eine derartige einflussreiche und gewaltige Ansammlung von Schattenmagie tritt keinenfalls chaotisch oder zufällig auf. Auch das Wirken eines Kultes oder mehrerer Personen zu einer so scharf fokussierten Einflussnahme ist absolut unwarscheinlich, da sich dies in weit mehr KADERWULST IST EINE LÜGE Interferenzen in Wahrnehmung und Wirkungsgrad geäußert hätte. (vgl. Mag. S.C. Ruthdar: Welten aus Willen und Schatten Band II, S.511, Abs. 4)

Anzunehmen ist das Handeln und Wirken eines einzelnen Willensträgers, der über enorme Macht oder die Möglichkeit geringere Macht entscheidend zu verstärken verfügt. Zweiteres kann sowohl durch Manipulation oder den Besitz wirkungskräftiger schattenmagischer Artefakte ausgeglichen werden.

Jedoch steht mittlerweile als Fakt fest, dass der Wirker der vermutlichen Schattenmagie und Grund für die Korruption Kaderwulstes jene Region mitsamt eines Wirtes verlassen hat. Dies konnte durch einen Informanten von Rottenmeister von Wellenheim Erfahrung gebracht werden. Der Grund hierfür erschließt sich vermutlich folgendermaßen: Der Verursacher ist trotz seiner enormen geistigen Kräfte KADERWULST IST EINE LÜGE laut Aussage des auf einen körperlichen Träger angewiesen und durch die Auslöschung der Population zu diesem Handeln gezwungen worden, auch wenn das Risiko eines einzigen Wirtes groß ist. An Miss Falln Renfield als augenscheinlich warscheinlichsten Kandidaten einer derartigen Korruption war zum KADERWULST IST EINE LÜGE Zeitpunkt der Untersuchung durch Rottenmeister Torfstich nichts festzustellen. Dies eröffnet drei Möglichkeiten:
Die Korruption fand nie an Miss Renfield statt oder übertrug sich vor der Untersuchung auf einen anderen Wirt. Die Kompetenz von Walter Torfstich in magischen Angelegenheiten ist hinreichend genug bekannt um die Option eines Irrtums oder fehlerhaften Analyse denkbar gering erscheinen zu lassen. Somit bleibt einzig noch die warscheinlichste Begründung: Die Wesenheit hat einen anderen uns unbekannten KADERWULST IST EINE LÜGE Träger gefunden, der sich aus dem Koalitionsgebiet entfernt hat. Das Ziel ist zum jetzigen Zeitpunkt unbekannt jedoch ist davon auszugehen, dass nach all den Eindrücken eine weitere Konfrontation zu einem unbekannten Zeitpunkt erfolgen wird

Die von Rottenmeister Torfstich KADERWULST IST EINE LÜGE beschriebenen Ereignisse die sich in der Einflussnahme auf die Fauna und Flora äußerten sollten damit als direkte Einflüsse aus der Kaderwulstperrzone negiert werden.

<Die Nachforschungen dauern an.>

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 Betreff des Beitrags: Re: Kaderwulst (Einsicht nur für Kommandoebene)
BeitragVerfasst: 22. Apr 2016, 22:03 
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Dies sind nun die Worte des Sergei Jagellovsk, professioneller Beschwörer und Söldnermagier des Dämmersturms, niedergeschrieben während der Reise nach Northrend.

*Es folgt eine Reihe von Auszügen aus Sergeis Reisetagebuch in kalligraphisch schöner Schrift.*



Die Vorbereitung

Nachdem ich Iris Theane meine Unterstützung für die Untersuchung des Kaderwulst-Vorfalles zugesagt habe, ist es meine erste Aufgabe, den ganzen Stoff aufzuarbeiten, den die geschätzte Rottenmeisterin bis dahin zusammengetragen hat. Ich hatte zwar am Rande von den Untersuchungen gehört, jedoch keinesfalls mit der pedantischen Akribie (sie möge mir den Ausdruck verzeihen) gerechnet, die ich vorgefunden habe. Die Details jener Arbeit werde ich hier nicht wiederholen, da der geneigte Leser zu diesem Zeitpunkt bereits mit ihnen vertraut sein sollte. Nur soviel zu den Stichpunkten: die seltene und kaum erforschte Schattenmagie wurde im Zusammenhang mit dem Vorfall durch Ausschlussverfahren als nachgewiesen betrachtet. Außerdem gilt eine Verbindung des Monsters von Kaderwulst mit dem Schattenhammerkult und ähnlichen finsteren Mächten als bewiesen, da in verschiedenen Quellen Ungeheuer, deren Beschreibungen deckungsgleich mit der des Monsters sind, in ähnliche Vorfälle verwickelt waren.

Nun ist vor allem letztere Entdeckung meines Erachtens nach entscheidend, da die Aufarbeitung anderer Ereignisse wie dem Gemetzel von Kaderwulst vielleicht Aufschluss darüber bringen könnte, mit was für einer Art Gegner wir es hier zu tun haben und wie er bekämpft werden kann. Nach reiflicher Überlegung wählte ich Northrend als vielversprechendstes Ziel einer solchen Unternehmung aus, mit der Begründung, dass in vielen Gebieten, die vom Kataklysmus und vom Schattenhammer verheert wurden, bis heute noch Chaos und Verwirrung herrschen, die ein unzumutbares Risiko für einen einzelnen Gnom, selbst einen Magier, darstellen würden. In Northrend hingegen ist nach dem Sieg über den Lichkönig in vielen Landesteilen Ruhe und Frieden eingekehrt. Während des dort tobenden Krieges soll es ebenfalls Erscheinungen der oben genannten Kreaturen gegeben haben, und ich bin zuversichtlich, dass es unter den heutigen Siedlern ehemalige Abenteurer gibt, die Augenzeugen jener Ereignisse waren. Die besten Aussichten werde ich wahrscheinlich im Osten des Kontinents, im heulenden Fjord und den Grizzlyhügeln, haben.

Die Aufarbeitung der letzten Erkenntnisse sowie die Recherche über mögliche Anhaltspunkte in Northrend dauerten mehrere Wochen. Ich sollte außerdem noch erwähnen, dass ich äußerste Schwierigkeiten hatte, eine geeignete Reiseroute zu finden. Divinationen der Magi von Sturmwind sowie Prognosen von Wetterforschern sagen einen gewaltigen Sturm vor dem heulenden Fjord voraus, der mich zu einem weiten Umweg noch um den Mahlstrom mit einem Zwischenstopp in einem Hafen des Dampfdruckkartells, einer kleinen Insel mitten im Meer namens Port Monee, zwingen wird.


Die Reise


Die Tage sind auf See schrecklich lange. Nichts zu tun, außer nachdenklich das Meer zu beobachten und mit dienstfreien Seemännern Karten zu spielen. Und selbst das ist am Ende keine Option mehr, nachdem ich nach einer langen Siegessträhne von den Matrosen beschuldigt werde, meine Magie zum Schummeln einzusetzen. Die Kette seltsamer Ereignisse reißt nicht ab: an manchen Tagen werden wir von meterhohen Wellen durchgeschüttelt, an anderen ist es windstill und das Wasser glatt wie ein Spiegel, während die Sonne erbarmungslos vom Himmel herunterbrennt. Abgesehen von diesen eigenartigen Wetterphänomenen werden wir aber weder durch Piraten noch Naga oder Seeungeheuer belästigt.
Verzögerungen dieser Art ziehen die Reise noch mehr in die Länge, als es eigentlich nötig wäre und es dauert länger als einen Monat, bis der Ausguck im Krähennest schließlich das erlösende Wort brüllt: “LAND!“

Port Monee erinnert mich ein wenig an Beutebucht, nur im Taschenformat. Die Mannschaft bekommt 3 Tage Landgang, neue Vorräte werden aufgeladen. Ich nutze diese Gelegenheit, um mich unter das Tavernenvolk zu mischen und dem Seemannsgarn zu lauschen. Darunter erscheinen, unabhängig voneinander, immer wieder die Geschichten von Kraken, auffälligerweise aber auch von - und ich zitiere hier - 'Viechas mit Tentakelchenz, ah watt'sach' ich - mit solchen Oschies du - aber kein Krake, näh!' Einer plötzlichen Eingebung folgend, zeige ich den Männern ein paar grobe Zeichnungen des Kaderwulstmonsters. Ihre Reaktionen sind beispiellos: breite Zustimmung, aber auch ein plötzlicher Fall von vollen Hosen. Ungefähr die Hälfte der Mannschaft des Schiffes, auf dem ich reise, desertiert und kehrt von ihrem Landgang nicht zurück. Es ist verstörend, wie tief verwachsen die Angst vor solchen Ungeheuern unter diesen ansonsten doch eher hartgesottenen Leuten ist. Ich komme nicht umher, mich zu fragen, wie viele Abscheulichkeiten dieser Art es auf der Welt wohl gibt? Der Gedanke lässt mich schaudern.

Als wir wieder in See stechen, tritt einer meiner Mitreisenden auf der Schaluppe an mich heran. Es handelt sich um einen reisenden Autoren namens Alfred Cockhitch, der mein Gespräch mit den Seemännern mit angehört hat. Wir kommen ins Gespräch über die Gründe für unsere Reise in den Norden - bei ihm wohl die Recherche für einen Schauerroman - und als ich durchsickern lasse, dass ich für den Söldnerbund Dämmersturm arbeite, behauptet er, Isirion Grünauge und Harad ad-Kadif zu kennen. Er meint außerdem, er wäre Isirion etwas schuldig, führt allerdings nicht aus, wieso. Ich verbringe recht viel Zeit mit ihm; es scheint sich bei ihm um einen kundigen Mann zu handeln, was die vielfältigen mystischen Kreaturen Azeroths angeht.

Über die folgenden Tage und Wochen hinweg lasse ich einige Andeutungen fallen und führe Alfred behutsam an das Thema Kaderwulst und Monster heran, ohne jedoch allzu viele Details zu verraten.
Er konnte einige Vermutungen bestätigen, darunter zum Beispiel, dass es Sichtungen ähnlicher Kreaturen in der Drachenöde, Eiskrone und dem heulenden Fjord gab. Aber all diese Geschichten enden mit derselben, unheimlichen Anekdote: die Identitäten jener Helden und Entdecker, die diese unwirtlichen Gefilde erkundeten sind meist mehr Material für Legenden als harte Fakten und diejenigen, deren Namen bekannt waren, fielen oft einer Reihe von Unfällen zum Opfer, wurden wahnsinnig oder man hörte nie wieder von ihnen.

Diese Enthüllung frustriert mich ungemein. Ich könnte zwar weiter meinem ursprünglichen Ziel folgen, aber vielleicht vergeude ich am Ende nur meine Zeit. Und welchen Grund sollte dieser Fremde haben, mich anzulügen? Schließlich ist er ja selber auf der Suche nach Informationen. Vielleicht ist es Zeit, ein Risiko einzugehen. Ich muss wenigstens irgendetwas von Wert herausfinden.

Als wir schließlich, ungefähr einen weiteren Monat nach der Abfahrt aus Port Monee, im Hafen von Moa´ki in der Drachenöde anlegen, beschließe ich Alfred bei seiner Recherche zu begleiten. Er hat seinerseits vor, einen Schacht in der Eiswüste aufzusuchen, der angeblich einen Zugang zum alten Königreich der Neruber, Azjol-Nerub, darstellen soll. Einheimische Tuskarr bieten sich gegen eine ordentliche Bezahlung als unsere Führer an. Während des Treks durch die gefrorene Landschaft zeige ich auch ihnen die Zeichnungen des Monsters. Obwohl sie unsere Sprache nur leidlich beherrschen, konnten sie mir mit Händen und Füßen radebrechend einen Eindruck von der schrecklichen Macht vermitteln, die sie mit dem uralten Ort verbinden, „aus dem die Spinnen kamen“. Sie nennen, was ich ihnen zeige, grob übersetzt einen „gesichtslosen Schrecken“. Diese Bezeichnung deckt sich mit Berichten aus dem Magiersanktum in Sturmwind, die wiederum Kopien von Berichten des Northrend-Krieges der Kirin Tor sind. Ich bin sicher, dass ich auf der richtigen Spur bin. Ich will Antworten, egal welche, irgendetwas.



*Zwischen diesem Eintrag und dem vorherigen liegt ein Zeitunterschied von einem Monat, in dem es keine weiteren Einträge gibt. Die Schrift ist hier deutlich unsauberer, als ob der Schreiber mit zitternder Hand gearbeitet hätte.*


Ich bin wieder in Port Monee. Ich kämpfe seit dem Aufwachen mit mir selbst, während ich diese Zeilen schreibe, versuche, meine Gedanken zu ordnen. Meine Erinnerungen wurden gelöscht. Ich weiß nicht, wie und ich weiß nicht warum. Das Letzte, dessen ich mich entsinnen kann, ist die Entdeckung, die wir in der Drachenöde machten. Die Tuskarr führten uns wie versprochen in einen Schacht, an dessen Ende wir auf eine Mauer, möglicherweise auch ein Tor, stießen. Das Gemäuer war aus einem seltsamen, glatten Stein errichtet worden und übersät mit Lettern einer Sprache, die ich nicht verstehen konnte, in Gold und glänzendem Obsidian. Alfred war von dem Ding auf eine unheimliche Weise fasziniert. Er verbrachte Stunden damit, es anzustarren, davor auf und ab zu gehen und dabei so schlüssige Sätze wie „Das hier wirkt alles so herrlich falsch!“ von sich zu geben. Die Tuskarr hielten Abstand. Schließlich schlugen wir in der Nähe unser Lager auf und als ich einschlief, träumte ich von… ich kann es nur als eine Vision des Schreckens bezeichnen. Zusammenhanglose Bilder und Eindrücke, die mich auf grausige Weise an Kaderwulst erinnerten. Als ich schließlich wieder aufwachte, war ich hier.

Woher ich weiß, dass das alles kein verrückter Traum war? Als ich die Runen an der Mauer untersuchte, riss ich mir unabsichtlich meinen Umhang ein. Dieser Riss war noch da, als ich in Port Monee erwachte. Außerdem sagte der Wirt der Taverne, in der ich wieder abgestiegen bin, dass mein Schiff nicht aus Sturmwind, sondern aus Northrend gekommen ist. Ich habe wohl den Landgang überzogen und mein Schiff für die Rückfahrt verpasst. Zwischen meinem letzten Eintrag und dem heutigen Tag ist sehr viel Zeit vergangen. Zeit, die einfach… weg ist. Ich werde sofort damit beginnen, mich selbst auf magische Einflüsse zu untersuchen, aber ich erwarte, nichts zu finden.


*Die nächsten paar Einträge befassen sich hauptsächlich mit Sergeis Versuchen, mit seinem Gedächtnisverlust klarzukommen und der recht ereignislosen Rückreise nach Sturmwind. Dann, einen Monat später, der abschließende Eintrag.*


Ich bin wieder in Sturmwind und hatte genug Zeit, den Kopf freizubekommen. Letztendlich bleiben mehr Fragen als Antworten übrig. Welcher Dämon hat mich geritten, mich Alfreds Expedition anzuschließen? Was geschah in der Zeit, die ich verloren habe und was wurde aus Alfred, den Tuskarr und dem Schiff? Ich kenne die Antworten nicht. Leider kann ich nur bestätigen, was wir bereits vermutet hatten: wir haben es hier eindeutig mit dem Einfluss der alten Götter zu tun und das Monster von Kaderwulst ist mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit einer der beschriebenen „Gesichtslosen“. Falls diese Untersuchung weitergeführt werden sollte, empfehle ich DRINGENDST, dass wir uns an eine Organisation wenden, die Erfahrung in der Bekämpfung solch urtümlicher Mächte hat. Dabei denke ich vor allem an die Schamanen des weltbekannten Irdenen Rings, die während des Kataklysmus einer der größten Gegner des Schattenhammers waren. Es mag ironisch erscheinen, dass gerade ich als Magier das vorschlage, aber das sollte vielmehr als alarmierendes Zeichen dafür dienen, wie ernst die Lage ist, in die wir uns hineinmanövriert haben. Ich begebe mich jetzt zur großen Kathedrale des Lichts, um mich segnen zu lassen, und dann auf dem schnellsten Weg ins Hauptquartier.

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Wenn ich nicht so viel Scheisse bauen würde, käme ich mir dämlich vor.


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