Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
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 Betreff des Beitrags: Leitfaden zur Kriegsführung (Öffentlich)
BeitragVerfasst: 10. Feb 2013, 19:59 
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( Folgendes ist in zusammen gehefteten, nummerierten Seiten auf dem Schreibtisch des Kommandanten zu finden. Auch auf einem kleinen Tisch in der Nähe des Aushangs liegen mehrere Exemplare. )

Ein Leitfaden zur Kriegsführung
von Freyri Heldenhammer

Pflichtlektüre für die Rotte Heldenhammer


Inhalt

Einleitung

Ein Überblick kleiner Elite-Truppen

Training und Freizeit

Operationen und Missionen

Missions-Richtlinien

Wie man am Leben bleibt

Wie man ein Gebiet sichert

Handzeichen


Einleitung

Azeroth befindet sich im Krieg. Die Allianz und die Horde kontrollieren die meisten Gebiete dieses Planeten mit festem Griff - und kämpften um die restlichen, die noch nicht unter direkter Kontrolle stehen. Einige Zivilisten leiden sehr unter dem Krieg, andere bemerken ihn kaum, in ihren sicheren Städten. Wir als Söldner leben von und mit dem Krieg. Wir profitieren von diesem niemals endendem Kampf. Sei es nun durch direkte Aufträge der Allianz, wie beispielsweise in Nordend, oder durch kleinere Aufträge von Zivilisten oder neutralen Fraktionen, die unsere Waffenarme und unsere Erfahrung für Geld erwerben wollen. Die Streitkräfte der Allianz haben ihre Grenzen, zahlreiche Dörfer, Organisationen und Individuen haben nicht die Ressourcen. Hier kommt der Söldnerbund Dämmersturm ins Spiel. Wir werden dafür bezahlt, Dinge zu erledigen, die anderen nicht können oder nicht wollen. Den Dämmersturm hat es schon an vielerlei Orte verschlagen, aus vielerlei Gründen. Dies kann und wird wohl auch weiterhin so bleiben. Ob im Herzen der Allianz, tief im Feindgebiet oder am Arsch der Welt, wo es kaum Truppenstärke beider verfeindeter Fraktionen gibt: Der Dämmersturm kommt, erledigt seine Arbeit und geht wieder.

Unser Aufgabenbereich ist breit gefächert, ebenso auch unsere Herangehensweise und die eingesetzte Truppenstärke. Kundschaftermissionen, Eskorteinsätze, Spionage hinter feindlichen Linien, Sabotage, Aufspürmissionen, Überfälle, Eliminierung. Dies sind nur einige Beispiele aus einer langen Liste. Unsere Einsätze führen uns meistens in kleinen Gruppen zum Geschehen, manchmal auch als größere Rotte oder als Söldnerbund im Ganzen. Wir sind hierbei vieles: Die Marionetten der Allianz, die uns vorschickt, weil es zu gefährlich oder zu dreckig werden kann. Wir sind die schmutzige Hand des piekfeinen Generals, der nicht mehr weiter weiß. Doch wir sind auch die Faust jener, die uns kaum bezahlen können und dringend Hilfe brauchen. Vor allem sind wir aber eines: Bezahlte Kämpfer. Und wir sind nicht unverwundbar.

Die Söldner des Dämmersturms kommen aus allen Winkeln der Welt, aus allen Bevölkerungsschichten der Welt. Einige haben eine militärische Ausbildung genossen, andere hat der harte Alltag geschärft und zu einer Waffe geschmiedet. Die folgenden Seiten sind für uns alle geschrieben, ob mit militärischem Vorwissen oder nicht. Sie sollen uns allen helfen, am Leben zu bleiben und unsere Missionen mit größtmöglicher Effizienz und mit möglichst geringen Verlusten zu erledigen. Ich habe mich zahlreichen Büchern bedient, aber auch Unterhaltungen mit verschiedenen Personen geführt. Den Fakt ist nun einmal, dass es gewisse Verhaltensweisen gibt, die uns im Dienst das Leben retten können. Einfach unbeschwert in den Kampf zu ziehen mögen einige schon oft überlebt haben, doch dann wohl nur aus Glück und dank der Hilfe ihrer vorsichtigeren Kameraden. Viel Spaß beim Lesen. Auf dass wir unsere Arbeit auch weiterhin so gut erledigen wie... meistens.

F.H.
Ein Überblick kleiner Elite-Truppen

"In einer halben Stunde kann ich ein Einsatzteam zusammen stellen. Fähig, nahezu jede Mission zu bestehen, egal unter welchen Umständen, egal wo in Dun Morogh. Troggs, Trolle oder Dunkeleisenzwerge werden nicht einmal sehen, dass wir kommen..."
- Angus Heldenhammer, Zwergenmörsertrupp

Es gibt weltweit einige militärische Verbände und Elite-Truppen, die oft auf eine bestimmte Aufgabe spezialisiert sind und besonders gut darin sind. Verdammt nochmal, einige sind Zivilisten völlig unbekannt und sogar wir kennen sicher nicht einmal alle dieser Spezial-Einheiten. Die Stahl-Schwadron von Eisenschmiede ist beispielsweise in der Lage, ganz Khaz Modan mit ihren Gyrokoptern zu erreichen und Ziele aus der Luft anzugreifen oder kleine Truppen hinter die feindlichen Linien zu bringen und abzusetzen. Luftangriffe haben sich laut Berichten erst vor kurzem in Pandaria bestens bewährt, denn hier wird der Feind ins Chaos gestürzt, es können Furchen in ihre Verteidigung geschlagen werden, die andere Truppen später bestens nutzen können. Unser Sturmbote ist ein gutes Beispiel für die Möglichkeiten eines Gyrokopters, unsere Schamanin Azkima mit ihrem Greifen genau so. Luftaufklärung und Angriffe aus der Luft sind uns bereits nützlich gewesen. Dies ist ein Beispiel, wo sich der Dämmersturm der Taktik und typischen Vorgehensweise einer solchen Spezialeinheit bedient. Zwar sind wir hier den Grenzen unserer Möglichkeiten unterworfen - da wir eben wenig Möglichkeiten haben, uns in die Lüfte zu begeben, doch ist es ein wichtiger Bestandteil für den Erfolg so mancher Mission gewesen. Und ich würde mir wünschen, dass es so für den Dämmersturm weiter geht: Das Beste - nein, einfach ALLES - nutzen, was wir zur Verfügung haben, zum Wohle des Bunds als Ganzes und für den Erfolg unserer Operationen. Es ist keine Schande, sich dabei von anderen inspirieren zu lassen. Immerhin lernt man niemals aus.

Ein weiteres Beispiel für die Kampfkraft kleiner Einheiten wäre der SI:7. Wobei 'klein' hier wohl auch das falsche Wort ist. Viele Informationen habe ich allerdings nicht bekommen und genau hier zeigt sich, das der Geheimdienst von Sturmwind seine Aufgabe versteht. Die Fähigkeit, ungesehen zu argieren und die eigenen Spuren zu verwischen ist ganz große Kunst. Und natürlich die Fähigkeit, überraschend und gnadenlos zuzuschlagen und dem Feind keine Möglichkeit zu lassen, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Wir haben einige hervorragende Späher im Bund und darüber bin ich froh. Aufklärung ist sehr wichtig, um zu wissen, womit wir es zu tun haben. Und dieses Überraschungsmoment war in der Geschichte des Dämmersturms ebenfalls sehr oft der Schlüssel zu einem Sieg ohne Verluste und größerer Verletzungen unserer Mitglieder. Wichtig, unabhängig von der Größe einer Einheit, sollte die Zusammenarbeit sein. Jeder muss seine Aufgabe kennen, alles muss perfekt abgestimmt sein. Hiermit haben wir selber noch ab und zu Probleme. Ja, mag so mancher sagen, wir sind ja auch nicht das Militär, sondern Söldner. Aber dennoch kämpfen wir an der Seite von anderen Söldnern und dies erfordert ein gewisses Maß an gegenseitigem Verständnis und Koordination.

"Wenn man den Feind nicht überraschen kann, dann muss man ihn halt mit purer Feuerkraft überrumpeln!"
- Shorty, Zwergenmörsertrupp

Auch möchte ich hier den Zwergenmörsertrupp erwähnen, dem auch mein Vater bis zu seinem Tode angehörte. Der Zwergenmörsertrupp ist eine Untereinheit der Gebirgsjäger, doch hier endet die Gemeinsamkeit auch schon. Obwohl Mitglieder beider Zweige oft zusammen arbeiten, unterscheiden sich die Herangehensweisen manchmal deutlich und die Rivalität innerhalb ihrer Reihen reicht oftmals tief, treibt Mitglieder beider Zweige zu Höchstleistungen an. Gebirgsjäger findet man nahezu überall in Khaz Modan. Sie bewachen die Städte und Straßen und obwohl sie ihre Gewehre nur abfeuern, wenn es nötig ist, sind sie eine ständige Erinnerung daran, dass das Land den Zwergen gehört - größtenteils - und sicher ist - größtenteils. Die Scharfschützen des Gebirgsjägerkorps heben sich mit ihren violetten Umhängen deutlich von den regulären Einheiten ab, auch sind sie wesentlich öfter im Kampfeinsatz. Sie bewachen nicht - sie schützen, indem sie in die Offensive gehen. Regelmäßig wehren sie Trolle ab und Invasoren der Dunkeleisenzwerge. Der Zwergenmörsertrupp ist da ebenfalls wesentlich offensiver, auch wenn es ihnen am Feingefühl mangelt. Sie neigen dazu, erst zu schießen und erst später Fragen zu stellen. Besonders die Wucht ihrer Waffen ist ein harter Kontrast zu der Eleganz und Genauigkeit von Gewehren. Rivalitäten sind auch in den Reihen des Dämmersturms zu finden, spornt uns an. Das ist gut, solange die Zwistigkeiten sich nicht auf die Mission und deren Erfolg auswirken. Auch gibt es innerhalb des Bunds so viele spezialisierte Kämpfer. Scharfschützen, Magier, wandelnde Bollwerke mit ihren Schilden sowie waffenlose, flinke Nahkämpfer. Unsere Vielseitigkeit ist unsere Stärke. Doch gilt es auch, diese gezielt zu nutzen. So ist bekannt, dass bei größeren Konflikten gegen die Trolle zuerst der Mörsertrupp ihre Reihen dezimiert und ihre Moral erschüttert, dann die Scharfschützen einzelne Ziele ausschalten, sobald sich der Rauch gelegt hat. Die Gebirgsjäger gehen dann die restlichen im Nahkampf an. Zusammenarbeit. Ich denke, dass könnte bei uns noch wesentlich besser ablaufen, in Hinsicht auf die gezielte Nutzung dessen, was wir zur Verfügung haben. Mit Stolz erfüllt es mich da immer, wenn ich sehe wie ein Schildkämpfer wie Percival seine Schrotflinte zückt oder ein Arzt wie Hatter mit Pistole und Schwert gleichermaßen auf seine Gegner los geht.

Spezial-Einheiten werden meist aus ganz normalen Truppen rekrutiert. Soldaten und Personen, die sich besonders bewiesen haben. Ihnen kommt dann ein umfassenderes, spezialisierteres Training zugute. Niemand 'bewirbt' sich beispielsweise beim SI:7, da bin ich mir ziemlich sicher. Sowohl bei der Horde als auch bei der Allianz müssen sich Kämpfer beweisen, um den Weg zu Elite-Truppen zu finden. Die Horde kämpft verstärkt, um Territorien zu erobern und zu halten. Der Fall von Thelsamar ist ein solches Beispiel, die Angriffe auf das Eschental und der Kampf um Andorhal sind weitere. Hier bedient sich die Horde allen Mitteln, die sie zur Verfügung hat. Die Allianz ging bisher eher defensiv vor, Ausnahmen sind natürlich vorhanden. Ableiten können wir hieraus, auf was für Widerstand wir im Feindgebiet treffen können und was für Mängel es in den Gebieten der Allianz gibt. So erinnere ich mich gut an die Dunkelpirscher, denen wir bei unserer Reise nach Lordaeron begneten. Normale Soldaten der Allianz haben hier klar den Nachteil. Ein Beispiel für die Truppenstärke im Gebiet der Allianz ist Westfall, wo die Truppen der Späherkuppe kaum eine Chance gegen die Übergriffe der Defias mit ihrer asymmetrischen Kriegsführung und ihrer Zermürbungstaktik haben. Was ich eigentlich sagen will ist, dass der Dämmersturm zwar ein zusammengewürfelter Haufen aus unterschiedlichsten Söldnern ist, jedoch imstande sein kann, so effizient wie eine Elite-Einheit zu sein. Im Angesicht von bestimmten Missionen, Situationen, Oppositionen und Lokalitäten MÜSSEN wir sogar so gut vorbereitet, ausgebildet und spezialisiert sein wie es nur möglich ist.

Obwohl wir als Ganzes durchaus eine beachtliche Zahl ins Feld führen, dürfen wir uns nicht mit einer Armee vergleichen, obwohl manche Strategien durchaus auch im kleinen Maßstab bei uns gut funktionieren. Wir sind die schnelle Lösung für große und kleine Probleme, sind ein Werkzeug für jene, die bei so einem Handwerk Schwierigkeiten haben. Wir haben vielleicht nicht die Truppenstärke oder die Ausbildung des SI:7, aber im Grunde genommen sind wir sehr ähnlich: Jemand hat ein Problem und will es erledigt haben, an einem bestimmten Ort und auf eine bestimmte Weise.

Training und Freizeit

"Das einzige, was schlimmer ist als die Schlacht, ist auf eine zu warten..."
- Tom Hengst, Veteran von Nordend, nun im Ruhestand

"Zuhause ist, wo die Rüstung sicher ablegen kannst, die Stiefel auf den Tisch legen kannst und in Ruhe deine Waffen sauber machen kannst."
- Alexander Veidt, Söldner und Kopfgeldjäger

Wir als Söldner verbringen unsere Zeit damit, unsere Ausrüstung zu reparieren und zu pflegen, unsere Privatleben zu genießen. Im Vergleich zu Soldaten der Allianz verbringen wir verhältnismäßig wenig Zeit tatsächlich im Einsatz. Großeinsätze wie beispielsweise in Nordend sind da natürlich Ausnahmen. Und selbst dort hatten wir viel Freizeit, die wir allerdings nur bei der Ammertannhütte verbringen konnten. Wie auch bei Gebirgsjägern oder Wachen in Sturmwind ist das Leben hauptsächlich langweilig und ruhig, unterbrochen von Momenten des Stresses und der Gefahr. Wenn wir uns auf Mission begeben, wird es meistens kurz und rau, während es bei Soldaten meistens lang und weniger rau ausfällt, je nach Einsatzort. Ein Unterschied zwischen uns Söldnern und den Soldaten der Allianz ist, dass WIR aber explizit auf gefährliche Situationen scharf sind, da wir damit ja unser Geld verdienen. Wir suchen praktisch den Ärger. Gleichzeitig bedeutet das für uns aber auch, möglichst immer verlässlich und effektiv zu sein, wenn der Söldnerbund Dämmersturm es verlangt.

Freizeit, also der Abstand zwischen den Missionen, wird genutzt um sich auszuruhen und seine Fähigkeiten zu trainieren. Bereits gelerntes wird aufgefrischt, auch widmet man sich neuen Sachen, um besser zu werden. Kostenspielig ist das Reparieren von Rüstungen und Waffen, wobei Letztere geschärft und eingeölt werden müssen. Gewehre müssen gereinigt und gar auseinander genommen werden. Der Weg zu einem Einsatz kann ebenso viel Zeit in Anspruch nehmen. Schiffe sind eng, vielen bekommt die See einfach nicht. Noch dazu ist man auf engstem Raum mit seinen Kameraden aneinander gedrängt und schnell kann das stressig werden. Hier wird empfohlen, sich beschäftigt zu halten und vielleicht sogar Pflichten auf sich zu nehmen, um sich abzulenken. Gleiches gilt auch bei längerem Aufenthalt während eines Großeinsatzes. Ich selber habe in Nordend oft trainiert, um mich beschäftigt zu halten und meine Treffsicherheit zu verbessern. Lange Ruhepausen, ob zwischen den Missionen oder auf dem Weg zu einer Mission, sind irgendwann schlecht für die Stimmung. Soldaten haben es nicht so leicht wie wir, daher suchen sie Ablenkung oftmals innerhalb ihrer Kasernen. Matrosen machen es genau so, feiern oft ausgelassen, wenn sie außer Dienst sind. Wir Söldner haben es mit unserer Freizeit also durchaus gut, auch wenn einige von uns das wohl anders sehen.

Von einigen Söldnern weiß ich, dass sie in ihrer Freizeit gefährliche Beschäftigungen suchen. Großwildjagd, Bergsteigen, Kampftraining mit den Kameraden. Freizeit ist wichtig. Wir müssen uns entspannen, müssen uns auch mal wohlfühlen, denn ansonsten leidet unser Können, wenn es wieder ernst wird. Auch weiß ich von Söldnern, denen der konstante Stress einer Mission lieber ist als die Ruhe und das Warten auf den nächsten Einsatz. Ich weiß von Einheiten beim Militär und von Söldnern, deren Zusammenarbeit sie zusammen schmiedete wie eine dicke Kette, mit Verbindungen, die tiefer ging als Freundschaft. Ich erwarte nicht, dass jeder im Dämmersturm sich mit all seinen Kameraden blendend versteht, aber ich erwarte, dass man sich vertrauen kann und zusammen arbeit. Jedes Fehlverhalten, jeder Zwist, der mit in den Dienst gebracht wird, gefährdet die aktuelle Mission und das Leben der teilnehmenden Söldner. Für meine Rotte wünsche ich ein Höchstmaß an Effizienz, wünsche mir, dass man in der Lage ist, zusammen zu arbeiten und Streitigkeiten auszublenden. Perfekt ist niemand, aber effektiv können wir dennoch sein. Harte Vergehen werden bestraft, im Bund als Ganzes und in meiner Rotte ebenso.

Operationen und Missionen

"Soldaten leben in Löchern oder Ruinen, bekommen das schäbigste Essen und erhalten Befehle und Aufträge von Leuten, die meist weit hinter der Front in Sicherheit hocken. Soldaten sind vorsichtig, gut ausgebildet und haben in erster Linie nur ein wirkliches Ziel: Den eigenen Tod zu vermeiden. Als Soldat wird man nicht nur vom Feind bedroht, sondern auch von den örtlichen Wildtieren und Krankheiten. Sie tendieren dazu, bald zu einem psychischen und physischen Schatten ihrer Selbst abzumagern. Bei Söldnern ist es genau so. Manchmal noch schlimmer."
- Bertling, Söldnerhauptmann

"Orcs fallen um wie Bäume. Meine Truppe und ich betrachten uns als Holzfäller"
- Hauptmann Crauss, in Seenhain stationiert

"Zivilisten halten Krieg meist für etwas, was sie nichts angeht und was schnell vom Tisch gefegt wird. Generäle halten Krieg für eine Aneinanderreihung von Konflikten und Gefechten. Für uns Frontschweine definierte sich Krieg in Einsätze und Missionen, meistens viel zu lang und viel zu kostspielig. In jederlei Hinsicht."
- Duncan Halford, ehemaliger Soldat, nun Söldner

Strategie

"Du kannst schon eine Schlacht gewinnen, ohne zu kämpfen. Aber das ist meist schwieriger, denn der Feind ist selten so kooperativ, mein Junge."
- Thori Heldenhammer

Eigentlich ist Strategie relativ simpel: Den Feind aus dem Gleichgewicht bringen, durch Beweglichkeit, Heimlichkeit und der überwältigenden Konzentration von Allem, was wir zur Verfügung haben und dabei die Anzahl der Feinde möglichst rasch zu dezimieren. Anwendungsmöglichkeiten dieser Taktik variieren, abhängig von der Spezialisierung der betreffenden Einheit und den Parametern der Mission. Orc-Grunzer haben meistens wenig für Heimlichkeit übrig, bevorzugen es, ihre Gegner direkt anzugreifen und zu überrennen. Ist der Widerstand zu stark, zieht man sich einfach zurück. Auch hier gibt es natürlich Ausnahmen. Waldläufer hingegen versuchen, lautlos zu spähen, verlassen sich auf ihre Heimlichkeit und Schnelligkeit, um Informationen zu sammeln und den Grundstein für spätere Operationen zu legen. Zahlenmäßige Überlegenheit ist nicht immer ein Garant zum Sieg. So kann schon ein kleiner Trupp einen Angriff ausführen und durch gute Vorbereitung, Überraschungsmoment und Kampf- und Feuerkraft Gruppen überwaltigen, die drei bis viermal größer sind. 'Überlegenheit' ist dabei nicht nur ein körperlicher Faktor, sondern auch ein geistiger: Am Ende der Westfall-Kampagne gegen die Banditen hatte der Dämmersturm sich bereits einen Ruf unter den Gesetzlosen erworben. Einfache Banditen fielen schnell, oft aus purer Angst vor uns und dem Wissen ob unseres Könnens.

Operationen

"Pläne ändern sich bei Feindkontakt"
- Bekanntes militärisches Sprichwort

Eine Operation ist ein Feldeinsatz mit einem einzigen oder zumindest einem übergeordneten Ziel. Zum Beispiel kann eine Reihe von Einsätzen, um einen Haufen Untoter aus einem bestimmten Gebiet zu drängen, als Operation bezeichnet werden. Eine Mission, bei der eine Waffenlieferung oder ein Gefangener abgefangen werden soll, nennt man ebenfalls eine Operation. Die meisten unserer Einsätze sind von bestimmter Dauer und mit einem bestimmten Ziel. Der Dämmersturm ist in größerem Maßstab einfach zu teuer, um dauerhaft für Nichtigkeiten bezahlt zu werden. Besonders das Militär der Allianz überlegt es sich daher zweimal, ehe es auf Söldner zugreift. Und selbst dann werden sie sich im Vorfeld sehr gut überlegen, wie sie uns einsetzen, um keinen Tag und keine bezahlte Münze zu vergeuden.

Die meisten unserer Missionen werden von einer kleinen Gruppe von variierender Größe und variierenden Mitgliedern erledigt. Diese Gruppen legen entweder einen Gruppenführer fest, oder das ranghöchste Mitglied übernimmt das Kommando. So ein Gruppenführer hat meist das Sagen über eine Handvoll Söldner, während im übergeordneten Sinn der Rottenmeister das Kommando über eine Rotte hat, die sogar ein Dutzend Mitglieder haben kann. Der Champion ist sogar noch dem Rottenmeister übergeordnet und wird vom Kommandanten eingeteilt, der selbstverständlich auch uns alle gleichzeitig in die Schlacht führen kann.

Missionen

"Alles was als 'einfache Mission' beschrieben wird, ist höchstwahrscheinlich eine Falle!"
- Weniger bekanntes, militärisches Sprichwort

Missionsziele und die Vorgehensweise können stark variieren, doch hier fasse ich einmal die drei häufigsten Missionstypen zusammen. Abweichungen kommen vor, ebenso wie gar sehr skurille Ziele. Schatzsuche, Begleitschutz... Der Dämmersturm hat wohl schon alles gemacht, was man sich so vorstellen kann und so wird es wohl auch weiter gehen. Meistens jedoch geht es um das gezielte Finden und Bekämpfen von Feinden oder um das Aufspüren und Beschaffen eines Gegenstands oder einer Person.

Überfall

Ein Überfall ist einfach gesagt eine schnelle Attacke, meist gegen eine Einrichtung oder eine Gegnergruppe. So einem Angriff folgt dann ein ebenso schneller Rückzug. Überfälle können den Angreifern manchmal keinerlei Beute oder Vorteile bringen ( können aber durchaus darauf ausgelegt werden ), sondern sind primär dazu ausgelegt, dem Feind zu schaden, indem Verluste zugefügt werden und die Moral der Feinde untergraben wird.

Hinterhalt

Ein Überfall ist eine Mission, bei der eine Gruppe an einem bestimmten Ort wartet, sich versteckt hält und auf eine passierende Feindgruppe wartet, um diese dann überraschend anzugreifen. Manchmal haben solche Missionen noch ein untergeordnetes Ziel, wie das Abfangen einer Nachricht, Lieferung oder einer Person. Solche Missionen eignen sich besonders gut für Waldläufer, Späher und Kämpfern in leichter Rüstung.

Aufklärung

Das Sammeln von Informationen, im eigentlichen Sinne. Man schleicht sich in feindliches Gebiet, schaut sich dort um, um einen Überblick über Truppenbewegungen, Truppenstärke und Aktivitäten zu bekommen. Aufklärung kann einem Überfall oder einem Hinterhalt voraus gehen oder gar spontan kombiniert werden, allerdings sind in so einem Fall wesentlich mehr Personen notwendig, während Aufklärung schon von einer Person allein ausgeführt werden kann. Auch aus der Luft ist eine Aufklärung möglich, wie bereits oben erwähnt. Fernrohre sind hier sehr nützlich, doch oft wird auch jemand direkt ins feindliche Lager geschickt, um möglichst viel sehen zu können.

Missions-Richtlinien

"Soldat, ich will deinen Namen erst hören, wenn wir beide es lebend nach hause geschafft haben!"
- Letzte Worte von General Leman Ross

Es gibt immer mehr Möglichkeiten, zu verlieren als zu gewinnen. Manchmal lässt sich eine Niederlage nicht verhindern. Wir alle sind nicht perfekt und auch trotz bester Aufklärung und allem Bemühen kann manchmal eben doch etwas schief gehen. Bestimmte Richtlinien und Prinzipien zu befolgten kann einem Soldaten und einem Befehlshaber jedoch einen Vorteil verschaffen und den Sieg bringen. Die meisten Missionen scheitern aufgrund von Fehlverhalten in einem der folgenden Aspekte:

Die vorhandenen Ressourcen nutzen!

Verschaffe dir so viele Vorteile wie nur möglich. Jeder Soldat sollte so effektiv wie möglich eingesetzt werden und so gut ausgerüstet sein, wie es irgend möglich ist. Jeder Teilnehmer einer Mission sollte im Vorfeld alles bekommen, was nötig ist, um den Job zu erledigen. Bei einem Angriff ist eine zahlenmäßige Überlegenheit ein solcher Vorteil. Schusswaffen auf eine entfernte Gegnergruppe sind ein solcher Vorteil. Es gilt, dass es immer besser ist, etwas dabei zu haben und nicht zu benötigen als umgekehrt.

Ökonomisch denken!

Besonders bei größeren Operationen ist es wichtig, nichts zu verschwenden. Zwar sollten - wie oben beschrieben - die Ressourcen genutzt werden, allerdings auch möglichst sinnvoll. Das behinhaltet das Rationieren von Nahrung und Trinkwasser bei Einsätzen in schwierigem Gelände, aber auch das Einteilen von Personen bei Großeinsätzen. Nie darf man sich auf nur eine Teileinheit oder nur auf das Erreichen eines Unterzieles verlassen, man muss an das große Ganze denken und die Ressourcen zwar nutzen, aber nicht ohne Sinn und Verstand. Ein verschwendeter Heiltrank, eine verschwendete Granate - mögen im einen Moment nicht weiter auffallen, später jedoch kann man sie eventuell bitter vermissen. Das gilt auch bei dem sinnvollen Aufteilen von Spähern und Reserve-Truppen, die sie später verstärken und dem Aufstellen einer gewissen Rückendeckung, sollte etwas schief gehen. Die Einteilung aus Nahkampf unterstützt von Schildträgern und Fernkämpfern zählt ebenso dazu und will gelernt sein. Dieser Aspekt mag sich mit dem Obrigen beissen, doch ist die Einteilung von Truppen und Ausrüstung sehr wichtig in den frühen und späten Phasen einer Operation.

Auf die Kommando-Struktur achten!

Natürlich werde ich dem Kommandanten keine Ratschläge bezüglich seines Führungsstils geben, allerdings erlaube ich mir ein Beispiel, bei dem mehrere Truppen der Allianz in Nordend oder Pandaria nicht wussten, was die anderen Truppen gerade taten. 'Hier weiß eine Hand nicht, was die andere macht' ist ein bekanntes Sprichwort beim Militär der Allianz. Geheimhaltung kann manchmal sehr wichtig sein. Und natürlich muss der einfache Soldat nicht alles wissen. Allerdings ist Kommunikation äußerst wichtig, um zu wissen, was man wann zu tun hat. Muss man als Rottenmeister oder Champion alles wissen, was der Kommandant so in Planung hat? Das erlaube ich mir nicht, zu beurteilen. In meiner Rotte jedoch werde ich meinen Kameraden mitteilen, was es nennenswertes mitzuteilen gibt und erhoffe mir auch das Selbe, selbst wenn es um private Sorgen, Verbesserungsvorschläge und anderen Meinungen geht. Ich halte eine gute Kommunikation innerhalb der Rotte oder des Bunds als Ganzes für einen Schlüssel zu größtmöglicher Effizienz.

Verschleiere deine Absicht, Verwirre den Feind!

Zu wissen, was das Missionsziel ist und was man selber zu tun hat bringt einem wenig, wenn der Feind entsprechend reagiert und deine Züge sogar vorhersehen kann. Der Feind muss sich stets fragen, was du als Nächstes tust, darf sich möglichst nicht über das wahre Ziel im Klaren sein. Das kann auch beinhalten, sich möglichst bedeckt zu halten, ehe man zuschlägt. Weiß der Feind, dass du kommst, kann er sich vorbereiten und die Sache wird extrem schwierig. Vorhersehbarkeit kann tödlich enden, also vermeide auch, in bestimmte Muster zu fallen und versuche, bei ein- und demselben Feind auf langer Hinsicht auch mal die Taktik zu ändern. Der offensichtlichste Weg zum Ziel ist auch meist der, der am Leichtesten zu verteidigen ist. Ablenkungsmanöver sind da sehr hilfreich. Hülle den Feind in Verwirrung, Angst und Ungewissheit. Dies kann manchmal sehr schwer zu erreichen sein, doch so behält man im Gefecht die Initiative.

Bleib in Bewegung!

Du bist zahlenmäßig und in Sachen Ausrüstung unterlegen? Dann gib kein leichtes Ziel ab! Dies gilt nahezu immer, sowohl auf dem Schlachtfeld als auch auf dem Weg dahin. Es ist sehr viel schwieriger, ein bewegliches Ziel zu treffen. Man sollte niemals länger an einem Ort verweilen, als notwendig. Sogar nach dem erfolgreichen Abschluss einer Mission sollte man erst daheim mit dem Schulterklopfen und dem Feiern beginnen. Schnelligkeit kann jedoch auch zu Fehlern führen. Verlasse dich nie auf nur eine Operationsbasis und verteile die Ressourcen, wenn möglich.

Halte es simpel!

Weitreichende, komplexe Pläne können manchmal sehr anfällig für Probleme und Fehler sein. Hier können Probleme besonders katastrophal werden und sind aufgrund der Komplexität des Gesamtplans manchmal sehr schwer zu beheben. Simple, geradlinige Pläne haben den Vorteil, weniger anfällig für Fehler zu sein.

Halte die Moral aufrecht!

Selbstbewusste, zufriedene Söldner kämpfen wohl besser als pessimistische, unzufriedene Söldner. Die Armee macht schlechte Moral meist durch schiere Überzahl wieder wett. Wir jedoch können das nicht so machen. Wir müssen es besser machen! Wir haben uns diesen Beruf meist ausgesucht, werden dafür bezahlt, zu kämpfen. Die Stimmung in einer Gruppe ist von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich, basierend auf den Persönlichkeiten der Mitglieder. Allgemein gilt jedoch, dass ein Befehlshaber darauf achten sollte, dass seine Soldaten ausgeruht sind, sich möglichst wohl fühlen und Fleiss und Mühe belohnt wird. Ein verdientes Lob wiegt dabei manchmal mehr als jede Goldmünze.

Verstehe, was auf dem Spiel steht und was der Preis sein kann!

Wenn feindliche Gruppierungen aufeinander treffen und Waffen geschwungen werden, sterben Soldaten. Dies ist einfach eine Tatsache, an der sich nichts ändern lässt. Meistens jedoch sterben Soldaten auf vorhersehbare Art und Weise. Auf dem Schlachtfeld zu sein, sogar außerhalb eines Kampfes, ist IMMER gefährlich. Wir sind nicht unverwundbar. Wer ein Schwert führt, muss bereit sein, auch mal geschnitten zu werden. Kommandanten und Soldaten müssen sich den Verlusten einer Schlacht bewusst sein und akzeptieren, dass auch sie durchaus verletzt oder gar getötet werden könnten.

Erschaffe und behalte die geistige Überlegenheit!

Sehr wichtig bei Horde und Allianz ist ihr gegenseitiger Versuch, der jeweils anderen Fraktion Angst einzuflößen. Orcs gelten als wilde, starke Krieger. Angst ist auch ein wichtiges Mittel der Verlassenen, die sie mit ihrer Seuche und ihrem Auftreten generell durchaus gut verbreiten können. Auch eine Herangehensweise von uns kann es sein, in den Köpfen unserer Feinde den Gedanken zu schaffen, dass wir unglaublich harte Gegner sind und ein Sieg gegen uns schwer oder gar unmöglich ist. Ein erfolgreiches Beispiel ist die Operation in Westfall, wo Bande nach Bande dem Dämmersturm zum Opfer fiel und sich dieser Ruf sowohl bei den Soldaten der Allianz als auch bei den restlichen Banditenbanden etablierte.

Wie man am Leben bleibt

"Zieh den Kopf ein, sonst ziehst du das Feuer auf dich!
Zieh nicht das Feuer auf dich, sonst werden die anderen auch nervös!
Wenn du schon das Feuer auf dich ziehst, mach es da hinten!"

- Alter Scherz beim Militär

"Es gibt nur wenige Probleme, die sich nicht mit Feuerkraft lösen lassen."
- Altes Gebirgsjägersprichwort

Zieh den Kopf ein!

Ziehe so wenig Aufmerksamkeit auf dich und deine Truppe wie nur möglich. Wenn die Mission Zivilkleidung erfordert, trage möglichst einfache, gewöhnliche Kleidung. Ansonsten bewege dich durch möglichst dünn besiedelte Bereiche, suche Deckung wann immer möglich und vermeide unnötige Risiken. Tarnung kann hier auch sehr nützlich sein. Nützlich ist es auch, sich vor allem Nachts zu bewegen, da es die Chancen senkt, aus der Ferne gesehen zu werden. Auch sind hier weit weniger Zivilisten unterwegs, die in die Schusslinie geraten könnten oder - im Feindgebiet - ebenfalls eine Bedrohung sein können.

Verhalte dich ruhig!

Eine Möglichkeit, Entdeckung zu vermeiden ist, so wenig Lärm wie nur möglich zu machen. Das bedeutet, sich möglichst leise zu bewegen und unnötige Gespräche zu vermeiden. Für Späher und Waldläufer ist Heimlichkeit die Lebensdivise schlechthin, doch auch schwer gerüstete Krieger können sich durchaus in einer Situation wieder finden, in der sie sich an einen Feind heran schleichen müssen.

Kenne das Gelände!

Mache dich bereits im Voraus mit dem Terrain vertraut, studiere alle verfügbaren Karten und Notizen. Während der Mission hat man auf Nummer Sicher zu gehen, dass die Informationen, die man hat, auch noch aktuell sind. Hier kommen die Späher ins Spiel. Der Feind kennt das Gebiet meistens äußerst gut und du solltest dafür sorgen, dass es bei dir und deiner Truppe nicht anders ist. Kenntnis über ein Gebiet kann helfen, einen Hinterhalt zu legen oder einen Ausweg parat zu haben, sollte es brenzlich werden.

Wie man ein Gebiet sichert

"Knappe Aufklärungsberichte sind schlichtweg ungenügend.
Detaillierte Aufklärungsberichte sind schlichtweg Wunschdenken.
Hochdetaillierte Aufklärungsberichte sind schlichtweg Fallen."

- Gaunt's Leitfaden zur effektiven Aufklärung

"Ein gesichertes Gebiet ist niemals wirklich gesi..."
- Letzte Worte eines schwafelnden Soldaten zu seinem Kameraden

"Das einzige Gebiet, dass du wirklich kontrollierst, ist der Boden, auf dem du stehst!"
- Duncan Halford, ehemaliger Soldat, nun Söldner

Ein Gebiet kann nahezu jedes Gelände sein. Eine Lichtung, eine Steppe, ein Raum, ein Gebäude, ein Schiff, ein Dorf. Die Liste lässt sich noch weiter fortsetzen. Die bereits oben erwähnten Richtlinien sind auch hier gültig. Ein gesichertes Gebiet ist immer ein Gebiet ohne Feindaktivität. Wichtig ist, dass das Fehlen einer sichtbaren Gefahr nicht bedeutet, dass das Gebiet wirklich sicher ist. Ein normales Gebäude ohne sichtbare Bedrohung gilt erst als gesichert, wenn die Abwesenheit des Feindes visuell als garantiert gilt.

Halte deine Waffen immer bereit!

Wenn du nicht jederzeit bereit bist, zu kämpfen, dann verlierst du. Oft werden Schilde gesenkt, Schwerter und Gewehre weg gesteckt oder geschultert. Schnell wird man leichtsinnig, fühlt sich zu sicher. In einem ungesicherten Gebiet kann die Zeit, die du benötigst, dein Schwert zu ziehen, dir das Leben kosten. Sei immer wachsam, immer kampfbereit, bis es Entwarnung gibt.

Richte deine Waffe nie auf Verbündete!

Eine Pistole hält man eine Armeslänge voraus, den Griff möglichst mit beiden Händen umfassen. Die Arme können beim gefahrlosen Vorrücken angewinkelt werden, so dass der Lauf nach oben zeigt. Beim Gewehr bleibt eine Hand am Abzug, die andere vorne am Gehäuse, die Schulterstütze immer an der Schulter. Der Lauf wird beim Vorrücken gesenkt, auf den Boden gerichtet. Das kann man bei der Pistole auch so machen. Auch wird niemals der Finger vom Abzug genommen. Auch gilt es, Abstand zu den Kameraden zu wahren, um seine Waffen effektiv benutzen zu können.

Untersuche Ecken und tote Winkel!

Ein Feind kann sich hinter jeder Ecke verstecken, hinter jedem Baum, hinter jeder Tür, hinter jedem Möbelstück. Man schaut nicht einfach kurz in einen Raum! Betrete ihn schnell, am besten zu zweit und untersuche jede Stelle, die einen Feind verbergen könnte. Schränke, Besenkammern, sogar Deckenbalken können als Versteck für einen Feind dienen.

Achte auf deine Ziele!

Wenn Feinde ihre Waffen fallen gelassen haben und ihre Hände erhoben haben, werden sie wohl keine Bedrohung mehr darstellen und die Priorität wandert zu Gegnern, die noch immer Gegenwehr leisten. Tote Feinde können nicht mehr verhört werden. Wichtig ist auch, dass keine Unbeteiligten oder Zivilisten ins Schussfeld geraten. Nimm dir immer die Sekunde, um dir sicher zu sein, dass du die Waffe auf ein feindlich gesinntes Ziel richtest. Wenn dein Instinkt dir sagt, dass du angreifen sollst, dann greif an, doch nicht ohne kurz zu überlegen. Wenn möglich, versuche Feinde zu entwaffnen und gefangen zu nehmen.

Bleibe in der Gruppe!

Wir gehen nicht umsonst in Gruppen auf Missionen! Unterstützung, Rückendeckung, Feuerschutz sind die großen Vorteile einer Gruppe. Räume werden immer mit mindestens zwei Leuten durchsucht, besser noch mit weiteren Kameraden. Achte jederzeit auf deine Kameraden, sichere jede Richtung ab.

Greife in der Gruppe an!

Einzelgänger, Egoisten und Möchtegern-Helden gibt es immer wieder. Die alleine einen Feind ausschalten wollen. Tatsache ist, dass der Angriff mit mehreren Leuten auf weniger Ziele oder auf ein Individuum von manchen zwar als feige und unehrenhaft betrachtet wird, doch im Krieg und im Kampf geht es manchmal nicht anders und so wird der Kampf schneller beendet, das Risiko von Verletzungen sinkt. Bei mehreren Schützen steigt die Wahrscheinlichkeit, das Ziel zu treffen, wenn man das Feuer konzentriert und sich die Schussfelder überlappen.

Handzeichen

"Der leichte Weg ist immer voller Fallen!"
- Grundregel vieler Späher

"Kampfbereite Einheiten bestehen selten eine Inspektion. Inspektionsbereite Einheiten bestehen selten im Kampf."
- Duncan Halford, ehemaliger Soldat, nun Söldner

Es ist sehr schwierig, sich heimlich einem Zielort oder einem Feind zu nähern, wenn jemand lautstark Meldungen oder Befehle von sich gibt. Kommunikation ist jedoch äußerst wichtig, wenn man Erfolg haben will und wenn man im Feindgebiet überleben will. Eine effektive Lösung sind Handzeichen. Verschiedene Völker oder gar verschiedene Einheiten können verschiedenen Handzeichen haben. Die Handzeichen in Lordaeron können anders sein als die, die man in Kul Tiras, Gilneas oder Sturmwind benutzt. Handzeichen werden meistens im Zuge der Heimlichkeit benutzt, sind jedoch auch auf kurzer Distanz nützlich und innerhalb eines Kampfes, wo das Klirren von Klingen, Schüsse und Rufe der Feinde eventuell Befehle übertönen können. Folgende Handzeichen sind kein militärischer Standard, doch zumindest möchte ich, dass die Mitglieder meiner Rotte sie kennen und auch innerhalb des Bunds als Ganzes kann es nicht schaden zu wissen, was für Zeichen ein Kamerad da mit der Hand macht. Sehr komplexe Befehle können ihr rasch und still mitgeteilt werden.

Erhobene Handfläche, erhobene FaustStehen bleiben, Stop, Keiner bewegt sich.

Erhobener Daumen, erhobene Finger
Feind gesichtet, Anzahl der Finger beschreibt die Anzahl der Feinde

Ausgesteckte, nach unten zeigende Handfläche
Hinterhalt in dieser Richtung

Ausgestreckte, nach oben zeigende Handfläche
Falle in dieser Richtung

Umfassende Kreisbewegung mit erhobenem Zeigefinger
Feind umzingeln

Hand mit gespreizten Fingern erheben
Auführen, Los, Immer das letzte Signal


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