Söldnerbund Dämmersturm

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 Betreff des Beitrags: Tipps: Überleben in der Wildnis (Öffentlich)
BeitragVerfasst: 7. Dez 2012, 22:06 
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Überleben in der Wildnis
von Freyri Heldenhammer


In meiner Zeit beim Dämmersturm - die zwar noch nicht so lange dauert wie bei anderen - sah ich Länder wie die Grizzlyhügel in Nordend, mit dichten Wäldern, voller Nebel und Schnee. Ich sah die zerbrochenen Reste von dem, was einst die Dunkelküste in Kalimdor war. Ich sah die karge, glühende Ödnis um den Schwarzfels herum. Und natürlich die schneebedeckten Hügel von Dun Morogh. Mit meinen 60 Jahren bin ich noch jung, habe so viel zu lernen. Aber ich denke, es kann nicht schaden, einen kleinen Leitfaden zu erstellen, wie man in der Wildnis eigentlich am besten überlebt.

Zu diesen Zweck sammele ich Fakten, aus eigener Erfahrung und von anderen. Gerne dürfen andere diese Seite ergänzen und ausbessern. Es kann sein, dass diese Tipps eines Tages einem Tagelöhner oder sogar einem Söldner das Leben retten. Ich werde diese Seiten nach und nach ergänzen, beginne aber mit etwas Einfachem: Es gibt vier Grundbedürfnisse, die befriedigt werden wollen. Man benötigt ein Dach über dem Kopf, Wasser, Wärme und natürlich Nahrung. Ist für diese elementaren Dinge gesorgt, kann man in jeder Umgebung überleben. Zwei Fragen stellen sich dabei: Wie stark bin ich von anderen abhängig? Und wie stille ich meine Grundbedürfnisse nur durch aktive Selbsthilfe?

Allgemeines


Trinken


Am wichtigsten ist, dass dem Körper genügend Flüssigkeit zur Verfügung steht. Am einfachsten erscheint es, Wasser aus fließenden oder stehenden Gewässern zu entnehmen. Dabei gilt es jedoch einiges zu beachten. Je weiter entfernt von Zivilisation (oberhalb einer Siedlung) und von Tieren (oberhalb von Weideplätzen), desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit von Verunreinigungen. Fließendes und Kaltes Wasser ist immer zu bevorzugen. Riecht das Wasser nicht gut und sieht trüb aus, ist es mit Sicherheit verunreinigt. Weitere Faustregeln für den Zustand des Wassers sind „hohe Fließgeschwindigkeit“, „Durchsichtigkeit“ und eine „raue Oberfläche von Steinen aus dem Flussbett“. In jedem Fall empfiehlt es sich das Wasser abzukochen. Sofern es keine andere Möglichkeit gibt, kann man spezielle Kräuter oder Elixiere aus dem Alchemie-Bereich zur Wasserreinigung verwenden.

In der eisigen Landschaft von Dun Morogh oder Nordend beispielsweise, ist es außerdem wichtig, sich keinen Schnee in den Mund zu stopfen, da dies zu schmerzhaften Bläßchen im Mundbereich führen kann. Bei Kälte empfielt es sich immer, Schnee in eine Trinkflasche zu stopfen und zwischen der Kleidung nah am Körper zu tragen, bis der Schnee geschmolzen ist. Eiskaltes Wasser lässt sich so auch auf eine angenehmere Temperatur zum Trinken erwärmen.

In der Hitze der Wüste ist Flüssigkeit finden schon schwieriger. Hier empfiehlt es sich, genug Trinkwasser im Vorfeld mitzubringen. In Tanaris mag man Oasen finden, im Ödland um den Schwarzfels herum jedoch ist es schwierig, Wasser zu finden. Tatsächlich hörte ich sogar von Wanderern, die Tierblut tranken, um nicht zu verdursten. Dieser Absatz wird später noch erweitert werden müssen.

Wärme


Das Überleben sichert sich unser Körper selbst, indem er die weniger wichtigen Partien des Körpers nicht mehr richtig durchblutet. Dies sind in der Regel die Extremitäten. Da Luft ein sehr guter Isolator ist, ist es ratsam mehrere Schichten anzuziehen und diese auch nicht zu eng zu tragen. Das ist der sogenannte "Zweibel-Look", der in der Kälte sehr wichtig ist. Die äußerste Schicht sollte wind- und wasserdicht sein, da z.B. Wasser dem Körper 40-mal mehr Wärme entzieht als Luft bzw. der Wind die Wärme wegbläst. Über den Kopf gehen ca. ein Drittel der Körperwärme verloren.

In einer Wüste gilt zu bedenken, dass die Temperatur nachts stark fallen kann. Beim Übernachten in der Kälte sollte man einige seiner Kleidungsschichten ablegen und sie in den Schlafsack stopfen, ehe man sich hineinlegt.

Feuer


Viel Wärme spendet naturgemäß ein Feuer. Wenn es geregnet hat, stellt sich die Suche nach trockenem Holz schwierig da. Die beste Adresse dafür sind Fichtenbäume, denn diese stehen meist dicht gedrängt und schützen so die unteren Äste vor Feuchtigkeit. Damit ist die Wahrscheinlichkeit höher, brauchbares Holz in trockenem Zustand zu finden. Das Kernholz der Fichte ist zudem immer trocken und lässt sich nach Spaltung des Astes leicht für das Feuer nutzen. Wenn das Feuer dann einmal brennt, kann man nasses Holz um die Feuerstelle anordnen um es zu trockenen. Aus Gründen der erhöhten Qualmentwicklung bei feuchtem Geäst ist es ratsam, seine Sitzposition anzupassen oder sein Zeltlager etwas weiter entfernt von Lagerfeuer zu errichten. Der Ort des Feuers sollte gründlich ausgewählt und auch ein nächtlicher Wechsel der Windrichtung mit bedacht werden



Auch ohne Streichhölzer lässt sich ein Feuer entfachen: Ein wenig Übung und einen wirklich trockenen Zunder verlangt die Methode mit Feuerstein und Messer. Mit gefühlvoller Wucht streicht man mit dem Messer an der Seite des Feuersteins entlang, um so einen Funken zu erzeugen. Fängt der Zunder durch den Funken an zu glimmen, wird mit Hilfe von kontrolliertem Pusten die Glut angefacht.

Die wohl bekannteste Technik ist das Feuerbohren. Dazu benötigt man ein Feuerbrett aus Weichholz und einen etwa fingerdicken Bohrer aus möglichst hartem Holz. Ein Bogen mit einem Stück Kordel dient als Sehne, die nicht zu stramm gespannt sein darf. In das Feuerbrett kratzt man eine kleine Vertiefung, in die der angespitzte Bohrer eingesetzt wird. Durch Reibung wird dann Zunder auf dem Feuerbrett entfacht.

Dies sind aber bei weitem nicht alle Möglichkeiten ein Feuer zu entfachen. Alternativen wären z.B. noch Brennglas, Alkhohol oder verschiedene Pulver und Flüssigkeiten aus dem Alchemie-Bereich, wobei in letzterem Fall zwischen Feuerstelle zum Wärmen und Feuerstelle zum Kochen unterschieden werden muss.

Nahrung


Der einfachste Weg ist vegetarische Nahrung. Am besten kocht oder dünstet man die gesammelten Pflanzen im Wasser. Geschmack ist hier nicht unbedingt der entscheidende Faktor, sondern dass man satt wird. Weitverbreitete Pflanzen mit hohem Nährwert sind Schilf, Rohrkolbenschilf, Haselnuss, Hagebutte, Wiesenbocksbart, Pastinak, Vogelmiere, Teichlinse, Himbeeren oder Eicheln. Die nächste Nahrungsressource sind die Insekten. Relativ leicht zu erbeuten sind Ameisen, Heuschrecken, Larven und Maikäfer.

Etwas aufwändiger in der Erbeutung sind Tiere. Für eine erfolgreiche Jagd benötigt man einiges an Wissen und sollte über die zu erjagenden Säugetiere bestens Bescheid wissen. Spurenlesen ist dabei die beste Möglichkeit, um über Tiere etwas zu lernen. Es sollten folgende Fragen beantwortet werden: Was für ein Tier wird gejagt, wann wurde die Spur gemacht, mit welcher Geschwindigkeit hat es sich fortbewegt, wohin hat es geschaut, war nervös oder entspannt, hat es gepirscht oder irgendwelche Verletzungen und war das Tier hungrig? Diese Informationen helfen beim Fallenstellen und der Wahl des richtigen Köders später ungemein.

Überlebensausrüstung


Es gibt Dinge, die man bei gewissen Missionen oder Reisen unbedingt immer am Körper tragen muss, falls der Rest der Ausrüstung verloren hat. Ein paar wichtige Dinge sind beispielsweise: Ein Taschenmesser, Streichhölzer und ein Kompass. Ebenfalls sinnvolle Gegenstände sind Nähzeug mit Sicherheitsnadeln und Faden, Angelzubehör, Schlafsack und Decke. Die Liste lässt sich noch ausbauen. Utensilien sollten im Allgemeinen multifunktional sein um einen mehrfachen Nutzen zu bieten.

Orientierung


Um die Himmelsrichtungen zu erkennen, sind die Sonne und die Uhrzeit hilfreich. Hat man einen Chronometer dabei, wie ihn die Gnome verkaufen, so richtet man den Stundenzeiger auf die Sonne. Zwischen 12 Uhr und dem Stundenzeiger liegt auf der nördlichen Halbkugel Azeroths Süden.

Eine weitere Methode ist die Schattenstock-Methode. Dazu steckt man morgens kurz vor Mittag einen geraden Stock an dem ein Seil befestigt ist in den Boden. Am anderen Ende des Seils knüpft man einen kurzen Ast. Das Seil darf nur so lang sein, dass der kleine Ast gerade bis zum Ende des Schattenstocks reicht. Hiermit zieht man einen Halbkreis, der vom Ende des Schattens geschnitten wird und markiert diese Stelle. Der Schatten wandert aus dem Halbkreis heraus und nach einer gewissen Zeit schneidet er den Halbkreis wieder und bildet die zweite Markierung. Beide verbindet man danach durch eine Linie, die die Ost-West-Linie darstellt. Die erste Markierung ist Westen und die andere Osten.

Wettervorhersage


Einem Regenguss geht eine gesteigert Luftfeuchte voraus, welche sich durch erhöhtes Aufkommen von Regenwürmern auf dem Waldboden bemerkbar macht. Hilfreich ist es auch den Himmel am Abend zuvor oder am Morgen zu deuten. Ist es morgens grau in grau und war der vergangene Abend rot, darf man sich auf schönes Wetter einstellen. Frösche und Grillen am Morgen deuten ebenfalls auf gutes Wetter hin. Weht hingehen früh ein Wind aus nordwestlicher Richtung und der Himmel ist rot oder blau, dürfte es eher ein schlechter Tag werden.


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