Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
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 Betreff des Beitrags: Plot: "Die üblichen Verdächtigen"
BeitragVerfasst: 26. Feb 2013, 16:30 
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Bekannte Gruppierungen und Stützpunkte im Schlingendorntal

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Stützpunkt der Horde
Truppenstärke: ---
Gesinnung: Absolut feindselig
Interessen: Ressourcen (Holz, Öl), Verschiedene Ausgrabungsstätten

Nagas
Truppenstärke: Ungezählt (Schätzungen gehen von über 100 Exemplaren aus)
Gesinnung: Absolut feindselig
Interessen: Verteidigung und Sicherung des Lebensraumes
Gerüchte: Zelebrieren einen Blutkult an Opferstädten, Magisch begabte Individuuen vorhanden

Beutebucht:
==> Stadt
Truppenstärke: Söldner, Händler, Marine, Zwielichtige Gestalten
Gesinnung: Freundlich bis unfreundlich neutral
Interessen: Verschieden je nach Fraktion (Profit, Profit/Sicherung der Handelsrouten, Einwahrung der Ordnung/Verbrechensbekämpfung, Profit/Sonstiges)

Die Freien Klingen Aboraz':
Truppenstärke: Schätzungsweise 15-25 Mann
Gesinnung: neutral bis unfreundlich
Interessen: Gold, Kontrolle der Handelsrouten, Vormachtstellung im Schlingendornkap auch auf dem Seeweg erlangen, Ausschalten der Konkurrenz
Gerüchte: Guerilla-artige Gebietsverteidigung, Sicherung des Lagers durch ausgeklügelte Fallen

Don Ferrandos Bande:
Truppenstärke: Schätzungsweise 20-30 Mann
Gesinnung: neutral bis unfreundlich
Interessen: Gold, Rückgewinnung/Neubeschaffung eines Schiffes
Gerüchte: Mit Trollen in Kontakt, Schiff wurde von den Schlingendorn-Freibeuter vom weißen Schädel gekapert

Gabbix Krummblaster:
Truppenstärke: Schätzungsweise 10-15 Mann "Mitarbeiter"
Gesinnung: neutral bis unfreundlich
Interessen: Gold
Gerüchte: Angeblich Veranstalter von illegalen Kampfspielen in den Ruinen der Arena von Gurubashi, Kontakte zu verschiedenen Verbrecherbanden

Venture Company:
Truppenstärke: Schätzungen gehen von über 100 "Mitarbeitern" aus
Gesinnung: unfreundlich bis feindselig
Interessen: Gold, Käufer
Gerüchte: Verkaufen Ressourcen auch an gegenseitig verfeindete Fraktionen

Schlingendorn-Freibeuter vom weißen Schädel:
Truppenstärke: Schätzungsweise 30-40 Mann
Gesinnung: neutral bis unfreundlich
Interessen: Gold, Sicherung der Vormachtstellung auf dem Seeweg
Gerüchte: Rekrutieren auch weiterhin, Planen einen großen Coup, Sind in Besitz von mindestens zwei Schiffen



Verlauf:

1.) Die Rotte Heldenhammer trifft sich zu einer Vorbesprechung des Einsatzes in den Hallen des Dämmersturms. Gebietsinformationen und Einschätzungen der Lage im Schlingendornkap werden dem Rottenmeister ausgehändigt. Im Namen des Auftraggebers, dem Händler Carl Logan wird ein Junge mit den Informationen und als Ortsführer entsand. Das Ziel des Auftrages, der Sohn des Augtraggebers Michael Logan wird bei den Schlingendorn-Freibeuter vom weißen Schädel vermutet. Man beschließt eine baldige Abreise gen Schlingendorn unter der falschen Identität als "Schwarze Korsaren".

2.) Am übernächsten Tag findet sich die Rotte zur Abreise Richtung Süden vor den Toren Sturmwinds ein. Nach langem Ritt erreicht man die Ausläufer des Schlingendorntals. Die Umgebung stellt sich als lebenfeindlich heraus und bei der Überquerung einer alten Brücke kommt es zu einem Zwischenfall der fast im Absturz des Rottenmeisters in die Schlucht endet. Als Reaktion auf das unwegsame Gelände entschließt sich der Rottenmeister die Reittiere im Ford Livingston unterzubringen.

3.) Die Söldner erreichen das Fort, wo sie sich unter falschen Namen als Jägergruppe vorstellen. Aufgrund von Verpflegungsmangel und Misstrauen will man ihnen zunächst Unterstützung verweigern. Der Hauptgefreite Rust stellt als Bedingung für die Hilfe die Erlegung eines Rudels Raptoren und die Präsentation vom kopf des Alpatieres, welche verschiedene Forschungsarbeiten zu einem gefährlichen Wagnis machen und dem bereits mehrere Menschen zum Opfer gefallen sind.

4.) Die Einheit erlegt den Großteil des Rudels und das Alphatieres nach einem harten Kampf, in dem sich die Raubtiere unter ihrem Alphatier - einem weißen Raptor - als wahrhaft bestialisch schnelle und hinterhältige Tiere herausstellen. Die Verwundeten werden in das Fort zurückgebracht, wo sie nun aufgenommen werden und man gönnt sich endlich die verdiente Pause und versorgt die Verletzungen.

5.) Die Rotte bricht weiter nach Süden auf, der Rottenmeister plant Kontakt zum Don Ferrandos Bande aufzunehmen. Am letzen Sichtungspunkt zu dem der junge Führer sie tief in den Dschungel führt scheint es zunächst als wäre die Information über den Aufenthalt falsch. Beim Ausspähen einer Höhle jedoch geraten Turner und McFlynn in die Sichtbahn eines Basilisken und versteinern. Man beschließt daraufhin den Spuren und Indizien weiterhin zu verfolgen und dringt in tiefer in die Höhlen vor. Nach dem harten Kampf gegen weitere dieser gefährlichen Echsen wird die Rotte von einigen Männern, welche durch den Lärm alamiert wurden umstellt und gefangengenommen, nur von Schattenschleier entgeht den Männern. Man führt die Söldner tief in die Minen und es stellt sich heraus, das die gesuchten Freibeuter dort ihr Lager aufgeschlagen haben. Durch einen Blutschwur kann Freyri Heldenhammer schlimmeres verhindern und Jorges Martino Don Ferrandodavon überzeugen ihm gegen die Freibeuter vom weißen Schädel beizustehen, welche man zu infiltrieren plant. Als Gegenzug soll Don Ferrando die Schiffe erhalten. Die Nacht wird unter einigen Faustkämpfen, Besprechungen und vor allem viel Rum im Lager der Bande verbracht, die Versteinerten werden geheilt.

6.) Rottenmeister Freyri Heldenhämmer beschließt den Versuch eines Informationshandels mit Gabbix Krummblaster zu wagen, anstatt das Risiko einer blinden Attacke auf die Klingen von Aboraz oder die Infiltration der weißen Schädel planlos einzugehen. Unter dem Vorwand einen Handel eingehen zu wollen, wird man in den uralten Ruinen der Gurubashi Arena vor den Goblin geführt, der dort seine blutigen Wettspektakel veranstaltet. Als Zahlung für die Informationen fordert Krummblaster die Unterhaltung seines kampfbegeisterten Publikums - und in Ermangelung einer Option gehen die Söldner darauf ein. Einzig und allein dem Rottenmeister gelingt es siegreich aus der Arena zu schreiten, während die anderen Streiter in den verlangten fünf Runden die wahre Härte des Schauspiels kennenlernen müssen. Jedoch erhält der Rottenmeister nun einige dringend benötigte Informationen über die Freibeuter wie die Klingen. Letztere scheinen ein Bündnis mit den Dschungeltrollen des Schlingendorns geschlossen zu haben, während erstere wohl dem Charisma ihres Anführers Charles Edwin folgen, der scheinbar Benachteiligte um sich schart und in seinem Tun ein gerechtes Handeln sieht. Man kann die Bande von Don Ferrando überzeugen, ein Bündnis mit den Freibeutern zumindest in Erwägung zu ziehen.

7.) Die Söldner brechen Richtung Beutebucht auf um Kontakt zu einem vermeintlichen Anwerber der Schlingendornfreibeuter vom weißen Schädel aufzunehmen. Plangemäß gibt man sich als "Schwarze Korsaren" aus und fügt der Geschichte noch hinzu, dass man selbst durch den eigenen Käptn samt Schiff wie Mann und Maus an Gabbix verkauft wurde und sich dort in der Arena die Freiheit hart erkämpfen musste. Anwerber Jackson traut der Gruppe nicht komplett sieht in ihnen aber die Chance einen Gefangenen der Bande aus Beutebucht zu befreien, da sie dort unbekannt sind. Rottenmeister Heldenhammer geht darauf ein und man erreicht die Hafenstadt. Dort lässt sich der Rottenmeister samt ihren Führer nach einem fingierten Krawall vorsätzlich über Nacht in das dortige Gefängnis sperren um mehr über die Lage, Wachenanzahl und den Gefangenen zu erfahren.

8.) In der Zwischenzeit beschließen von Schattenschleier und Nokomis mehr über ihren Auftraggeber in Erfahrung zu bringen. Die Lager- und Handelsräume von Carl Logan scheinen gut bewacht und als einige verdächtige Gestalten das Gebäude und die Stadt verlassen beschließt man diese zu verfolgen und zu verhören anstatt mit dem Auftraggeber selbst Kontakt aufzunehmen. In einem kurzen blutigen Überfall werden die beiden Gestalten überwältigt sowie ihre Wachen ausgeschaltet. Man erfährt, dass Carl Logan nicht nur mit Gewürzen und Stoffen handelt sondern scheinbar auch mit Menschen. Der Händler wird ebendfalls niedergemacht, die Gefangene befreit ehe man nach Beutebucht zurückkehrt.

9.) Dem Rottenmeister gelingt es unter der Versprechung von Informationen über die Klingen von Aboraz einen Teil der Wachen aus dem Gefängnis wegzulocken. In der Zwischenzeit wird in einem kurzen unblutigen Befreiungsakt das Mitglied der Bande von den weißen Schädeln durch die übrigen Söldner befreit, ein Dokument der Bande hinterlegt und Errol um den Schein zu wahren zurückgelassen. Ein Treffpunkt wird außerhalb der Stadt vereinbart, ehe man den Gefangenen auf eigene Faust fliehen lässt. Nach Übergabe der Informationen werden der Rottenmeister und der Junge wieder auf freien Fuß gesetzt, da man von einer Befreiungsaktion durch die Schlingendornfreibeuter vom weißen Schädel ausgeht. Der Hauptmann der städtischen Nachtwache will sich mit Hilfe der Pläne um die Klingen von Aboraz kümmern.

10.) Vom vereinbarten Treffpunkt wird die Rotte durch den befreiten Gordon und einige weitere Mitglieder der Bande zur "White Mary" - dem Schiff der Schlingendornfreibeuter vom weißen Schädel gebracht. Die Rotte trifft auf Charles Edwin - doch kann ihre Tarnung nicht allzu lange aufrecht erhalten. Dennoch gewährt ihnen der Kapitän eine Unterredung mit Michael Logan - wobei langsam klar wird, das Sklavenhandel noch lange nicht alles ist, das dessen Vater auf seiner Untatenliste stehen hat. Noch während man überlegt was zu tun ist wird die White Mary angegriffen. Offensichtlich zu danken scheint es dem jungen Führer der Gruppe zu sein, der den Treffpunkt allen Anschein nach an Logans Unterhändler verraten und somit eine Verfolgung ermöglicht hat. In der Not beschließt der Rottenmeister Don Ferrando ein Signal zu geben und auf dessen Hilfe zu hoffen, während Edwin einen Teil der Besatzung aus Kindern, Frauen und Alten in Sicherheit bringen lassen will. In stürmischer See scheint eine Konfrontation unausweichlich - und ohne Unterstützung auch wenig erfolgversprechend.

11.) Mitten im Sturm auf Hoher See färben die Kämpfe das Meer bald blutrot, als die White Mary nach einem gewagten Manöver geentert wird. Ein harter Kampf entbrennt, der auf beiden Seiten einige Verluste fordert. Als die Übermacht die Söldner und Weißen Schädel entgültig zu überrennen droht trifft endlich Don Ferrando mit seiner Crew ein, dazu bereit seinem Eidsbruder auch in dieser ungeplanten Situation zu unterstützen. Mit vereinten Kräften gelingt es der das Gefecht nach schweren Schlagabtauch zu Gunsten der Rotte und ihrer Zwangsverbündeter zu wenden. Die Einheiten unter dem Befehl eines Mannes namens Matts der im Auftrag von Logan handelte werden vollständig eliminiert, auch wenn die eigene Seite ebenso zahlreiche Verwundete und Verlust beklagen muss. Bei der nachfolgenden Inspektion des Angreiferschiffes wird nicht nur ein bescheidenes Vermögen von 350 Goldmünzen geborgen - sondern man trifft ebenso auf Carl Logan, den Kopf hinter dem heimtückischen Überfall, Menschenhandel, Erpressungen und zahlreichen anderen Verbrechen.

12.) Die Klingen Aboraz' werden zeitgleich unter einigen Verlusten der Marine und Wache von Beutebucht mithilfe der weitergebenen Informationen festgesetzt und niedergemacht. Die Rotte kehrt nach Beutebucht zurück und da sie nun das Vertrauen der dortigen Aufsichtsbehörden genießt kümmert man sich um die Verwundeten ehe man die Heimreise antritt.

_________________
Alle für einen, und jeder für sich selbst!


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 Betreff des Beitrags: Re: Plot: "Die üblichen Verdächtigen"
BeitragVerfasst: 25. Mai 2013, 16:21 
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( Der Bericht der Mission ist wohl irgendwie im Papierstapel untergegangen, aber noch recht leserlich )

Dem Sturm entgegen, Kommandant

Hiermit fasse ich die Geschenisse der Mission im Schlingendorntal zusammen, bei der es darum geht, dass meine Rotte den Händlerssohn Michael Logan ausfindig machen und zu seinem Vater zurück bringen sollte. Zu diesem Zweck schickte uns Logan den Jungen Errol McFlynn geschickt, ein etwa vierzehn Jahre alter Straßenjunge, der aber Kenntnisse über die Gegend und die verschiedenen Gruppierungen hatte. Leanohn, Bonniy, Suadya und Nokomis waren anwesend, Dirk hatte sich im Vorfeld abgemeldet, aus gesundheitlichen Gründen. Die Zielperson hatte sich aus dem Staub gemacht und der Vater, Carl Logan, befürchtete, er würde auf die schiefe Bahn geraten, besonders weil der Sohn etwas von Piraten und Abenteuern gesagt hatte, ehe er verschwand.

Michael wurde bei den Schlingendorn-Freibeutern vom weißen Schädel vermutet, einer Bande, die stark vertreten war, immer noch rekrutierte und angeblich das Schiff eines anderen Piraten, Don Ferrando, gekapert hatte. Der säße nun im Urwald fest und paktierte angeblich mit Trollen. Die Karte, die Errol uns gegeben hatte, war sehr nützlich, da die vermutlichen Aufenthaltsorte gewisser Gruppierungen eingezeichnet waren. Die vom Weißen Schädel jedoch nicht.

Natürlich kam mir die Idee, die Horde, die Nagas oder die Venture Company irgendwie gegen unsere Feinde zu verwenden. Allerdings bot sich rückblickend keine Gelegenheit dazu und angesichts der Überzähl eben dieser Gruppierungen hielt ich es für das Beste, wenn wir uns fern halten. Hat sich als die richtige Entscheidung erwiesen. Errol erzählte uns von einem Goblin namens Gabbix Krummblaster, der als Händler bekannt war, aber krumme Geschäfte machte und in einer alten Trollarena hauste. Angeblich gab es doch Wetten und Kämpfe. Angeblich kannte Gabbix sich gut aus im Schlingendorntal, weil so viele Gauner zu ihm in die Arena kamen, um Spaß zu haben.

Die Freien Klingen waren keine Piraten, wollten aber welche sein und überfielen Händler und Reisende und sammelten Geld. Nur ein Schiff fehlte ihnen. Die schienen sich jedoch gut im Wald verschanzt zu haben, hatten zahlreiche Fallen angelegt. Und die Weißen Schädel rekrutierten angeblich nördlich von Beutebucht. Möglicherweise war dies ein Weg, an die Zielperson zu kommen. Ich war mir allerdings sicher, dass wir es etwas komplizierter machen mussten. Einfach nur bei den Piraten einschreiben, die Zielperson finden und abzuhaun schien mir zu simpel um schaffbar zu sein. Ich hatte vor, die Piraten irgendwie gegeneinander auszuspielen.

Don Ferrando half angeblich gerne den Armen. Ich zog daher ernsthaft in Erwägung, mit seinen Leuten gemeinsame Sache zu machen und gemeinsam die Bande vom Weißen Schädel zu zerschlagen. Die Bande vom Don konnte vielleicht als Ablenkung genutzt werden, um die Zielperson zu finden. Zu diesem Zweck würde ich dem Don einfach ein Schiff von den Weißen Schädeln anbieten. Vielleicht bot sich auch ein Überfal auf die Freien Klingen an, um an Gold zu kommen. Rekrutieren würde ich diese Mörder und Vergewaltiger jedenfalls nicht, soviel stand bereits fest. Ich beschloss, dass wir am übernächsten Tag aufbrechen würden, zu Pferd. Auch wollte ich, dass wir dabei inkognito blieben. Wusste ja, dass der Sturm bereits im Schlingendorntal operiert hatte, aber nicht genau, wie die Beziehungen dort aussahen. Daher würden wir uns als "Schwarze Korsaren" ausgeben.

Zuerst wollte ich den Don ausfindig machen. Ich wusste aber auch, dass die Karte von Errol vielleicht nicht mehr aktuell war. Ich bat die anderen, sich mit reichlich Proviant einzudecken. Wir würden uns vor Sturmwind treffen.

Tag 1

Die Reise ins Schlingendorntal zwei Tage später verlief relativ ereignislos. Trafen uns vor Sturmwind, ritten dann los. Errol ritt bei mir auf dem Pferd mit. Der Kleine hatte sich sogar ein altes Schwert besorgt, wollte unbedingt eine Hilfe sein. Ich hatte einige Heiltränke besorgt. Für jeden zwei. Außerdem Salben, die Insekten fern halten sollten und Seile. Dachte mir, wenn wir uns im Dschungel aneinander banden, würde keiner in stachelbewehrte Gruben fallen. Ich erklärte den anderen, dass wir bis Fort Livingston reiten würden und zu Fuß ins südliche Schlingendorntal wandern würden. Ich wollte die Pferde in Sicherheit wissen und vermeiden, dass sie durch Raubtiere verwundet oder gar getötet wurden. Auch war ich mir sicher, dass die Wege durch den Dschungel unwegsam waren und die Pferde uns aufhalten oder gar an den Feind verraten würden. Ich meinte, dass wir im Dschungel brav hintereinander gehen würden. Der Gänsemarsch würde Feinden unsere Anzahl nicht verraten. Besonders wenn wir dann mit Seilen gesichert waren, würde hoffentlich niemand in einer Falle landen.

Ich erklärte, dass Tiger und Panther eigentlich Einzeltiere waren, Raptoren aber eher Rudeltiere. Wenn wir nicht bei Don Ferrando unterkamen, würden wir uns ein möglichst sicheres Plätzchen suchen müssen. Das Problem an unserer Tarnung als Schwarze Korsaren war natürlich, dass wir nicht wie Piraten aussahen. Piraten trugen keine Platte. Wir würden behaupten, ehemalige Wachen eines Pirantenhafens zu sein und auf ein Bündnis aus zu sein. Würde hoffentlich genügen. Pläne können sich so schnell ändern.

Im Dämmerwald stellte Sua die berechtigte Frage, was wir machen würden, wenn Michael Logan nicht zurück wollte. Ich meinte, dass es eigentlich nicht unser Problem war. Auftrag war Auftrag und unser Auftraggeber hatte gute Gründe, sich um seinen Sohn zu sorgen. Piraten plünderten, mordeten. Es war auch gut möglich, dass der Bengel längst zurück wollte. Michael zu überzeugen, wie schrecklich Piraten waren, stand nicht im Arbeitsvertrat. Im Schlingendorntal reibten wir uns mit der von mir organisierten Salbe ein. Wollte mir keine Parasiten oder Krankheiten einfangen.

Tag 2

Im Schlingendorntal gab es einige Hängebrücken. Bei der ersten gab es keine Komplikationen. Bei der zweiten jedoch wurden wir vorsichtig, führten die Pferde nacheinander rüber. Leanohn ging zuerst und brach ein. Bonniy reichte mir ihr Pferd und half Leanohn hoch, beide gingen dann weiter, ans andere Ende. Ich nutzte nun meine Seile, die zwar nicht über die ganze Brücke reichten, dennoch eventuell einen Absturz verhindern konnten. Einen anderen Weg gab es jedoch nicht. Es würde ein zu langer Umweg sein. Errol ging zu Fuß, brach ebenfalls ein, trotz seinem Fliegengewicht. Ich ging zu Fuß vorsichtig zu ihm, zog ihn hoch. Und ging zurück zu Nokomis und Sua. Ein Fehler. Nokomis und Sua schafften es ohne Zwischenfälle über die Brücke. Als ich mit meinem Pferd und dem von Bonniy an der Reihe war, knackte ein Balken und die Pferde gingen durch. Sie eilten über die Brücke, die jedoch heftig schwang. Ich nahm die Beine in die Hand, doch dann knallte es, als die Seile rissen und die Brücke hinter mir entzwei riss. Ich konnte mich noch an die Seile am Rand der Brücke krallen, prallte jedoch gegen den Hang und hing an den Resten der Brücke. Die anderen zogen mich rauf, ich benutzte die morschen Bretter als Leitersprossen. War schon ziemlich eng. Hätte sterben können. Irgendwas ist ja immer. War vielleicht auch nicht so klug, mit zwei Pferden zusammen rüber zu wollen. Naja, aus Fehlern lernt man - wenn man sie überlebt. Hoffentlich würde jemand die Brücke reparieren, sonst würde der Rückweg heiter werden.

Wir ritten weiter. Eine letzte Brücke führte über einen Fluss. Weil diese jedoch in der Nähe des Hordestützpunktes lag, wurde sie wohl besser gewartet. Wir konnten problemlos rüber reiten.



( Rest des Berichts folgt )


Auszahlung:

Insgesamt konnten wir für den Dämmersturm 400 Goldmünzen erbeuten. 100 Goldmünzen als Belohnung für unsere Hilfe bei der Zerschlagung der Freien Klingen, 350 Goldstücke fanden wir auf dem Schiff von Carl Logan, wovon ich 50 Gold jedoch unseren Verbündeten gab. Die Auszahlung der 400 Goldstücke stelle ich mir wie folgt vor:

Leanohn: 1 Goldstück, 5 Marken

Nokomis: 1 Goldstück, 10 Marken, 1 Siegmarke

Suadya: 3 Goldstücke, 10 Marken, 1 Siegmarke

Bonniy: 5 Goldstücke, 5 Marken

Freyri: 90 Goldstücke, 5 Marken

Die übrigen 300 Goldmünzen gehen laut den bestehenden Regelungen an den Dämmersturm als Ganzes. Ebenso die Vorauszahlung, die durch Carl Logan erfolgte.

Dem Sturm entgegen

Freyri Heldenhammer


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