Söldnerbund Dämmersturm

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 Betreff des Beitrags: Söldnerbund Dämmersturm
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Geheimbünde und Kriegergilden
Band IV


von Lucia Malfroy

[Akte 32, Eintrag 15, Söldnerbund Dämmersturm]

Söldnerbund Dämmersturm

Der Söldnerbund Dämmersturm (kurz: Dämmersturm) ist eine dramatisch an Größe und Einfluss gewinnende paramilitärische Organisation, die hauptsächlich in den östlichen Königreichen anzutreffen ist. Hierbei hervorzuheben sind die gängigsten Einsatzgebiete der Organisation: Das Königreich von Sturmwind, Khaz Modan und Alterac (insbesondere das geographisch isolierte Nordwest-Gefälle). Außerdem unterhält der Dämmersturm einen Stützpunkt in den Grizzlyhügeln.

Die Ursprünge des Dämmersturms sind nicht vollständig überliefert, geschweige denn zurückzuverfolgen. Gesichert ist jedoch, dass der amtierende Kommandant Tim Orodaro auch Gründer des Söldnerbundes ist. Befragte Historiker, die angefangen haben sich mit der Thematik auseinanderzusetzen, datieren die Entstehung des Dämmersturms auf das Ende des dritten Krieges und die damit verbundenen sozialen Unruhen in Elwynn und Westfall. Andere Quellen besagen, die Organisation sei zuvor unter dem Namen "Nachtwind" bekannt gewesen und habe schon wesentlich länger existiert.


Name

Der Name "Söldnerbund Dämmersturm" rührt vermutlich vom Umstand her, dass die Organisation zuvor "Nachtwind" hieß, "Dämmersturm" also eine Steigerung sei und es zu einem historisch nicht überlieferten Zeitpunkt zu einer Reorganisation der Streitkräfte kam. Ob dies jedoch jemals bestätigt werden kann, ist mehr als fragwürdig - und die wenigen Quellen berichten davon, dass selbst einige Mitglieder des Dämmersturm die Herkunft ihrer Organisation nicht vollständig erschließen können.



Geschichte


Gründung

Die Ereignisse der frühen Jahre des Dämmersturms sind historisch nicht endgültig festzustellen. Das Skriptorium des Söldnerbundes hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Informationen nach und nach zu erschließen, halten sie für Außenstehende aber noch unter Verschluss. Aus den wenigen vorhandenen Quellen geht hervor, dass der Dämmersturm durch Tim Orodaro ins Leben gerufen wurde. Bis heute hält er im Söldnerbund die Position des Kommandanten inne, der streng hierarchisch und als oberster Befehlshaber, die Geschicke der Organisation leitet. Archivare der Militärregistratur von Sturmwind konnten ermitteln, dass Tim Orodaro in ihren Akten geführt wurde. Unter rätselhaften Umständen (vermutlich die Nachlässigkeit der Historiker beim Umgang mit diesem sogenannten "Datenmüll") verschwanden jedoch sämtliche weitere Informationen zu Orodaros Herkunft, seinem Dienstgrad und seiner militärischen Laufbahn. Zuständige Beamte geben an, der Angriff Todesschwinges, habe zur Verwüstung der Archive und zur weitreichenden Vernichtung der Akten geführt. Auch über die vermeintliche Oberbefehlskaste, die sogenannten "Champions" mit den Codenamen "Sturmbote" und "Sturmwächter" konnte nichts in Erfahrung gebracht werden.


Militärische Präsenz

Es ist überliefert, dass der Dämmersturm an mindestens sechs größeren, militärischen Operationen beteiligt war. Die meiste Zeit jedoch finanzierte sich der Söldnerbund über kleinere Operationen im Dienste von Privatmännern. Diese Einsätze finden meist in sogenannten Rottenverbänden statt, deren Größe stark variiert, die aber alle jeweils einem Rottenmeister unterstellt sind. Diese kleineren Einsätze umfassen sowohl Eskorten und Personenschutz, als auch systematisierte Kopfgeldjagd, Mord auf Erlass oder illegalen Aktivitäten, die dem Söldnerbund jedoch nie nachgewiesen werden konnten. Als die dämmersturm'schen Großeinsätze sind in chronologischer Reihenfolge zu nennen:


Die Verteidigung von Seenhain an der Seite des 16. Kampfbataillons Sturmwind (Die Steinwacht-Krise)

Aufgrund der militärischen Intervention der Allianz in Nordend, Alterac, Arathi und dem Hinterland, war Seenhain nicht mehr in der Lage, sich gegen die orcischen Horden des Schwarzfelsklans zur Wehr zu setzen. Bei ausgesprochen geringer Besoldung formierte sich der Dämmersturm mit einigen Tagelöhnern und schlug die Marodeure unter hohen Verlusten solange zurück, bis erst das 16. Kampfbataillon und schließlich das 18. im Krisengebiet eintrafen, um die Lage zu stabilisieren.


Stellvertretender Einsatz im Dienste der Allianz gegen die Venture Company

Im Schlingendorntal ging der Dämmersturm massiv gegen die ausbeuterischen, illegalen Machenschaften der Venture Company vor. Anlass für diesen Einsatz war eine Straßenblockade, die es der Allianz verweigerte Präventivmaßnahmen gegen den wachsenden Einfluss Grom'gols zu unternehmen und die Handelsstraßen nach Beutebucht mit gewaltigen Zollgebühren lahmlegte. Als der Dämmersturm seinen Einsatz beendet hatte, zog sich die Venture Company von den Hauptstraßen zurück.


Verteidigung des Morogh

Während der Kataklysmus wütete, war der Dämmersturm an der Verteidigung des Morogh gegen eine khaz modanische Schattenhammer-Zelle beteiligt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Hauptlast des Kampfes von den Truppen Eisenschmiedes getragen wurde.


Der Dämmersturm als Teil der 11. Heeresgruppe Valianz

Der Söldnerbund war Teil der 11. Heeresgruppe Valianz und traf als Reservestreitmacht an den Küsten der Grizzlyhügel ein, um diese gegen die Kolonialstreitkräfte der Horde zu verteidigen. Oberster Truppenführer der Heeresgruppe war General Theo Ringschmied. Der Dämmersturm tat sich hierbei besonders hervor, als er maßgeblich an der Zerschlagung des "Süd-Durotanischen-Clanbündnisses" beteiligt war - und beinahe im Alleingang den nachrückenden Rotaxt-Clan und die aus dem Osten anrückenden Verlassenen des Verbandes "Andorhals Schatten" unter dem gefürchteten untoten Feldherren "Sargog der Unsterbliche" nahezu vollständig ausradierte.


Vernichtung des Rotaxt-Clans in Dun Morogh

Der Dämmersturm trug maßgeblich dazu bei, den wiedererstarkten, rachsüchtigen Rotaxt-Clan im südlichen Grenzgebirge von Dun Morogh, an der Seite von Allianztruppen, auszuradieren.


Alterac

Der Dämmersturm unternahm ohne die Besoldung durch eine höhere Institution oder Regierung Truppenbewegungen nach Alterac vor. Ziel sei das Nordwest-Gefälle gewesen, ein isolierter, heute von unterschiedlichen Kleinfürsten regierter Landstrich des Verräterkönigreiches. Das Ergebnis dieser Operation ist unbekannt.


Weiteres

Dem Dämmersturm werden mehrfach Versuche nachgesagt,in Beutebucht, unter den zahlreichen Piraten- und Verbrecherfürsten Fuß zu fassen. Aufgrund der Tatsache, dass der Dämmersturm heute keine Niederlassung in Beutebucht besitzt, ist davon auszugehen, dass dieses Vorhaben gescheitert ist. Es ist ziemlich sicher, dass der Dämmersturm auch außerhalb dieser genannten Operationen bei voller Sollstärke aktiv war, dies kann jedoch nicht hinreichend mit Quellen belegt werden.



Diplomatische Aktivitäten


Sturmwind

Der Dämmersturm gilt als anerkannte, elitäre Hilfsstreitmacht in den Reihen der Allianz. Die zahlreichen größeren und kleineren Operationen im Dienste Sturmwinds haben zu einer maßgeblichen Erhöhung des Soldes beigetragen. Auch wenn es im Königreich in letzter Zeit ruhig um die Organisation geworden ist, da sie ihren Schwerpunkt auf Khaz Modan verlagert hat, kommt es durchaus vor, dass den Soldaten- Wachtrupps und der Bevölkerung, der Dämmersturm durchaus wohlbekannt ist. In den meisten Fällen reagieren die Bürger, wenn sie ihn kennen, wohlgesonnen auf den Dämmersturm. Selbst bezeichnet sich der Dämmersturm ethnisch und politisch als "der Allianz zugehörig". Trotzdem unternimmt der Söldnerbund weitreichende Unternehmungen, die nicht von der Allianz angeordnet - oder ihr nicht mal bekannt sind. Dies widerspricht der Behauptung, der Dämmersturm sei Teil der Allianz. Womöglich handelt es sich bei dieser Aussage nur um einen Versuch, von etwaigen illegalen Machenschaften der Organisation abzulenken und politischer und militärischer Repression zu entgehen.


Eisenschmiede

Während des Kataklysmus und der Zwielichtkriege war der Dämmersturm an der Verteidigung von Dun Morogh beteiligt. Ausgesprochen gute Beziehungen genießt der Dämmersturm zu einem Zwergendorf namens "Kurlsgart", nördlich des Morogh. Berichten zufolge habe der Dämmersturm den militärischen Ausbau des Dorfes gefördert und Truppen ausgebildet, um zu gewährleisten, das die Ortschaft den Angriffen zerschlagener Schattenhammer- und Dunkeleisentruppen aus dem Sumpfland standhält. In Eisenschmiede selbst, wo der Dämmersturm seit jeher Präsenz zeigt - und da sich hier auch die "Hallen des Dämmersturms", das Hauptquartier der Organisation befindet, wird der Dämmersturm weitgehend als "bekannt" betrachtet. Im Rat von Eisenschmiede ist der Dämmersturm mit keiner Stimme vertreten. Konflikte mit dem Gesetz von Eisenschmiede sind keine verzeichnet, was darauf schließen lässt, dass der Söldnerbund seine Aktivitäten zumindest dort auf legale Einsätze beschränkt.


Beutebucht

Es gibt unglaubwürdige, jedoch nicht vollständig auszuschließende Quellen, dass der Dämmersturm zeitweise vertraglich an das Dampfdruckkartell gebunden war. Ob es sich hierbei um eine einfache Handelsbeziehung, ein Bündnis oder eine tatsächliche Mitgliedschaft gehandelt haben soll ist unklar.



Kultur/Bräuche/Besonderheiten

Der Dämmersturm ist stark von gewöhnlichen, paramilitärischen Organisationen zu unterscheiden. Tatsächlich ist er Außenstehenden gegenüber als eine Art Bruderschaft zu erklären. Intern sind die Beziehungen und Strukturen jedoch wesentlich komplexer, gibt es doch zahlreiche Statuten, die das Leben im Dämmersturm regeln und ebenso zahlreiche Ämter, die auf den unterschiedlichen Verwaltungsebenen wirken.

Die Statuten des Dämmersturms besagen beispielsweise, dass es keinem Söldner des Dämmersturms erlaubt ist, eine Ehe zu führen oder Kinder zu gebären. Geschieht dies trotzdem ist mit harten Sanktionen oder gar einer Übergabe des Kindes in die Obhut des Dämmersturms zu rechnen. Verrat aus den eigenen Reihen wird in den meisten Fällen gnadenlos mit dem Tode bestraft. Dies begründet sich aus der Tatsache, dass jeder vollwertige Söldner des Dämmersturms einen Eid auf Lebenszeit ablegt, der ihn vollständig an den Dämmersturm bindet. Dies wird mit einer großzügigen Rente, hohem Sold und ehrwürdigem Respekt belohnt. All diese Dinge sind niederen Mitgliedern vorenthalten. Die sogenannten Tagelöhner und Mitläufer arbeiten für eine dreißigfach geringere Besoldung, haben keinen Anspruch auf Rente und werden auf dem Schlachtfeld als Frontlinienfußvolk eingesetzt. Allerdings steht es diesen niederen Rängen auch frei, den Dämmersturm jederzeit zu verlassen, sofern es nicht direkt auf dem Schlachtfeld oder während einer größeren Operation geschieht.

Jeder unter Eid stehende Söldner hat auch eine Zeit lang als Tagelöhner oder Mitläufer gedient, bis ihm die Ehre zuteil wurde, den Schwur des Dämmersturms abzulegen. Dieser spricht von Gehorsam und Respekt in jedweder Situation gegenüber dem Dämmersturm und allen Vorgesetzten, wohl aber auch explizit gegenüber dem Kommandanten selbst. Der Kommandant ist in diesem Eid nicht als Person "Tim Orodaro", sondern als führende Instanz vermerkt. Im Falle einer Nachfolge wäre also keine Neuvereidigung notwendig. Die einzige Möglichkeit, den Eid ungültig zu machen, ist die Entbindung durch den Kommandanten oder der Tod. Sei er nun auf dem Schlachtfeld oder auf natürliche Weise.

Als diese Schrift veröffentlicht wurde, beliefen sich die Statuten des Dämmersturms zahlenmäßig auf 34. Es sei aber auch von sogenannten "ungeschriebenen" Gesetzen die Rede, die einen ähnlichen Stellenwert einnehmen.

Der Dämmersturm verfügt über eine eigene Heraldik und eigene "Symbole" und Auszeichnungen, die auf zahlreiche, zum Teil nicht zu erschließende Ursprünge zurückzuführen sind. In erster Linie ehren sie besondere Erfolge des Dämmersturms, seien sie ziviler oder kriegerischer Natur. Für die meisten relevanten Errungenschaften gibt es eigene Auszeichnungen, die sogar mehrfach errungen werden können. Die Quellen berichten außerdem von einer auf "Marken" basierenden Währung, die es jedem Mitglied ermöglicht, in den Waffenkammern des Dämmersturms einzukaufen.

Der Söldnerbund verfügt über eine eigene historiographische Abteilung, das sogenannte Skriptorium. Es wird vom Hüter der Schriften geleitet. Ihm unterstehen mehrere Skriptoren und Gehilfen. Diese Gelehrten sind in erster Linie für den Schriftverkehr und für die historische Aufarbeitung und Archivierung der Geschichte des Söldnerbundes zuständig. Es soll auch noch zahlreiche andere Verwaltungseinheiten geben, die jeweiligen ministerialen Leitern unterstehen. Die zunehmende Bürokratisierung des Dämmersturms zeigt sich auch in der zunehmenden Nachfrage nach zivilen Arbeitskräften.

Auf dem Friedhof von Sturmwind wurde ein vollständiger Garten vom Dämmersturm erworben. Dort liegen die vereidigten Söldner, Rottenmeister und Champions begraben, die als Mitglieder des Dämmersturms gestorben sind. Nicht-vereidigten Mitgliedern scheint daher keine offizielle Bestattung gewährt zu werden.



Befehlsstruktur

Kommandant

Der Kommandant ist das Oberhaupt des Dämmersturms. Sein Wort steht über den Statuten des Söldnerbundes. Er ist die oberste Instanz in allen, den Dämmersturm betreffenden Fragen und andere Führungsämter sind lediglich seine Stellvertreter. Er ist demnach auch der oberste Feldherr der Truppen des Dämmersturms. Meist ist es der Kommandant persönlich, der Großeinsätze anführt oder den Tod hunderter Feinde befiehlt. Amtierender Kommandant ist Tim Orodaro. Der Kommandant des Dämmersturm wird seltener auch als "Söldnerbaron" bezeichnet. Über die Ursprünge dieses Titels liegt vermutlich nur internen Mitgliedern Information vor.


Champion

Die Champions bilden eine elitäre Führungskaste im Söldnerbund. Ihre genaue Zahl ist nicht ersichtlich, doch sie genießen die gleichen Privilegien, wie der Kommandant. Lediglich ihm sind sie in der Befehlshierarchie unterstellt. Nachforschungen haben ergeben, dass jeder Champion einen Titel trägt, der seinen Namen teilweise oder gänzlich ersetzt (Beispiel: Sturmbote). Champions müssen langjährig eingediente Mitglieder des Dämmersturms sein, die sich durch hervorragende Dienste als Rottenmeister mit ausgezeichneten Fähigkeiten auf dem Schlachtfeld und taktischer, sowie strategischer Raffinesse hervorgetan haben. Das Ausmaß dieser Leistungen ist so hoch, dass ein einzelner Champion vermutlich über Sieg- und Niederlage entscheiden kann. Sei es nun am Verhandlungstisch, bei der Schlachtplanung oder direkt im Gefecht. Diese unmenschlichen Anforderungen halten die Kaste der Champions verhältnismäßig klein.


Rottenmeister

Rottenmeister sind anerkannte, unter Eid stehende Söldner, die es geschafft haben, sich durch Führungstalent und kämpferisches Geschick hervor zu tun. Sie sind die Befehlshaber einer Rotte. Rotten sind die gängigsten Kampfformationen des Dämmersturms, sind in ihrer Größe aber stark variabel. Über den Kampfeinsatz hinaus ist der Rottenmeister auch für die Disziplin, die Ausbildung, das Training und die Einsatzbereitschaft seiner Rotte zuständig. Rottenmeister sind die ersten Ansprechpartner und direkten Befehlshaber ihrer Rottenmitglieder. Rottenmitglieder können sowohl unter Eid stehende Söldner, als auch Tagelöhner und Mitläufer sein. Manche Rotten haben sich auf einen bestimmten Kampfstil spezialisiert, so verfügt der Dämmersturm angeblich sogar über Kavallerie und eine mechanische Fliegerschwadron.


Söldner

Ein Söldner ist ein unter Eid stehendes, vollständig anerkanntes Mitglied des Dämmersturms. Jeder Söldner hat sich bereits auf zahlreichen Einsätzen messen müssen, um in der Gunst des Söldnerbundes aufzusteigen. Söldner sind daher durchaus als kampferprobt und als elitär zu bezeichnen. Sie fürchten nicht den Vergleich mit Streitkräften der Allianz und sind häufig mindestens genauso gut, wenn auch (meist) nicht einheitlich ausgerüstet. Den Eid durfte der Söldner nach einer langen Probephase als Tagelöhner und Mitläufer ablegen - vorher wurde er durch seinen Rottenmeister oder ein anderes ranghohes Mitglied, beim Kommandanten für diese Beförderung empfohlen. Ein Söldner erhält den dreißigfachen Sold eines Tagelöhners, profitiert von einer Rentenversicherung und wird im Dämmersturm aufrichtig respektiert. Ein Söldner hat in Abwesenheit eines Rottenmeisters die Befugnis, Mitläufer und Tagelöhner zu kommandieren und in gewissem Maße zu bestrafen.


Mitläufer

Mitläufer sind beförderte Tagelöhner, die den ersten Teil ihrer Probephase überstanden haben. Ihr Sold ist etwas höher, als das der Tagelöhner. Auf dem Schlachtfeld werden Mitläufer meist zusammen mit Tagelöhnern eingesetzt, - sie dienen als Frontlinienfußvolk und haben nicht mit dem Respekt höherer Ränge zu rechnen. Die Meinung eines Mitläufers wiegt allerdings schwerer, als die des Tagelöhners. Daher leiten meist Mitläufer die sogenannten "freien Aufträge", wenn kein Söldner oder Rottenmeister anwesend ist.


Tagelöhner

Ein Tagelöhner ist ein frisches Mitglied des Dämmersturms, dass sich erst wenige Male auf dem Schlachtfeld oder in anderen Einsätzen bewähren durfte. In der Regel handelt es sich hierbei um unzivilisiertes, undiszipliniertes Banditenpack, dass erst noch den nötigen Respekt erlernen muss. Da der Dämmersturm allerdings auch alteingesessene Veteranen aufnimmt, befinden sich unter den Tagelöhnern auch solche, die bereits erfahrene Krieger sind. Diese haben meist mit schnellen Beförderungen zu rechnen. Ein Tagelöhner verdient im Dämmersturm verhältnismäßig extrem wenig, im Vergleich zu gemeinen, kleineren Söldnerrotten aber durchschnittlich viel. Tagelöhner werden meist als Frontlinienfußvolk oder zur undankbaren Unterstützung der höheren Ränge eingesetzt.



Dem Dämmersturm beitreten

In der Regel erfolgt eine Aufnahme in den Dämmersturm durch den Rekrutierungsoffizier, seltener durch den Kommandanten persönlich. Es wird eine schriftliche Bewerbung erwartet, wichtiger ist jedoch das anschließende, persönliche Vorstellungsgespräch über Referenzen, Kampferfahrung und Fähigkeiten. Der Rekrutierungsoffizier hütet eines der größten Reliquien des Söldnerbundes; seine blutige Liste. Auf diesem angerissenen Fetzen Pergament stehen alle Namen, die sich einmal dem Söldnerbund angeschlossen - und ihn tot oder lebendig wieder verlassen haben.



Niederlassungen

Gegenwärtig unterhält der Dämmersturm drei Niederlassungen.


Die Hallen des Dämmersturms

Die Hallen des Dämmersturms sind das Hauptquartier des Söldnerbundes im Mystikerviertel von Eisenschmiede. Hinter diesen meterdicken Wänden aus Granit befinden sich warme, rustikal eingerichtete Quartiere, in denen sich Trophäen an den Wänden stapeln, sich Söldner treffen und der Kommandant sein Büro hat. Außerdem findet sich hier der "Aushang"; ein schwarzes Brett an dem reihenweise "freie Aufträge" zu finden sind; also solche die nicht einer fest definierten Gruppe von Dämmerstürmlern zugewiesen wurden, sondern zu denen sich jeder eintragen kann.

Die Hallen des Dämmersturms verfügen außerdem über eine gut bestückte Bibliothek, in der die Schriften des Dämmersturms und die Arbeit des Skriptoriums, sowie auch einige externe Werke zu finden sind. Außenstehende haben meist nur in Begleitung eines Mitglieds des Skriptoriums Einsicht in diese Schriften. Quellen informieren, dass es über diese Bibliothek hinaus noch Archive gäbe, die allerdings nur dem Skriptorium - und in manchen Fällen nicht mal dem Hüter der Schriften zugänglich sind.

Direkt neben den Hallen des Dämmersturms befindet sich ein Lagerhaus. Eine Einsicht wurde bisher allen interessierten Außenstehenden verweigert. Es ist jedoch davon auszugehen, dass der Dämmersturm über weitreichendes Kriegsmaterial und große Mengen Munition verfügt.


Niederlassung Sturmwind

Die Niederlassung Sturmwind ist ein Lagerhaus im Zwergendistrikt von Sturmwind, dass flächenmäßig dazu in der Lage wäre, schweres Kriegsgerät und reichlich Munition zu lagern. Die Einsicht wurde bisher jedem Interessierten verweigert.


Stumfausts Wacht

Sturmfausts Wacht ist ein Außenposten des Dämmersturms in Nordend. Er befindet sich in den südlichen Grizzlyhügeln und ist auf den Einsatz an der Seite der 11. Heeresgruppe zurückzuführen. Eine zahlenmäßig starke, abgehärtete Formation, genannt "die Nordend-Sektion" ist hier stationiert und verteidigt die Interessen des Söldnerbundes auf dem nördlichsten Kontinent. Sturmfausts Wacht ist außerdem eine Grabstätte all jener, die während des Nordend-Einsatzes gefallen sind. Vermutlich würde jeder Dämmerstürmler dieses Heiligtum mit seinem Leben verteidigen. Der Ort ist nach einem gefallenen Rottenmeister benannt.



Aufträge

Im Dämmersturm ist zwischen zwei Aufträgen zu unterscheiden:

Feste Einsätze

Feste Einsätze beruhen auf dem Befehl des Oberkommandos des Dämmersturms. Sie geschehen meist direkt auf Befehl des Kommandanten und stehen im Zusammenhang mit wichtigen militärischen Operationen oder beruhen auf besonders lukrativen Angeboten von Privatpersonen. Diese Einsätze haben eine feste Besetzung - meist sind dies die Rottenverbände oder in besonders großen Operationen gleich mehrere dieser Art. In der Regel sind die Bedingungen von Einsätzen für andere Organisationen oder Privatpersonen akribisch vertraglich geregelt.


Freie Einsätze

Freie Einsätze sind an den Dämmersturm gerichtete Einsätze, für die es keine festgelegte Einsatzgruppe gibt. Sie stehen am Aushang aus und jedem Mitglied ist es möglich, sich für den Einsatz einzutragen. Auch diese Einsätze sind vertraglich geregelt. Es kann jedoch sein, dass der Dämmersturm auch allgemeine Kopfgelder an seinem Aushang anbietet, sodass es erstens zu außenstehender Konkurrenz kommen kann und zweitens kein direkter Kontrakt mit einem Klienten besteht, sondern vielmehr das Gesetz der jeweiligen Regierung gilt.



Besoldung

Der Dämmersturm besoldet seine Mitglieder von Rang zu Rang in der Summe unterschiedlich. Jedoch geben die Statuten für jeden Rang einen festen Spielraum an, wie das Mitglied zu bezahlen ist. Diese Summe wird nie über- oder unterschritten. Die tatsächliche Besoldung wird vom Einsatzleiter, seltener vom Kommandanten persönlich festgelegt. Ist die Entlohnung des Auftraggebers höher als der Sold der an die eingesetzten Söldner entrichtet wird, fließt das übrige Geld in die Kassen des Dämmersturms. Auf diese Weise finanziert sich die Organisation Dämmersturm zu vermutlich mehr als 90%.



Fazit

Der Söldnerbund Dämmersturm ist in jeglicher Hinsicht von den gängigeren Söldnerbannern zu unterscheiden. Struktur, Kultur (!) und Geschichte verleihen ihm in jeglicher Hinsicht den Status einer elitären Bruderschaft des Krieges, die es versteht, sich zu finanzieren, politisch in Erscheinung zu treten und maßgeblich an Einfluss zu gewinnen. Ihr langes Bestehen ist auf eine fähige Führungsebene zurückzuführen, die Sicherung ihrer Macht auf Arbeitsteilung und einer nahtlos funktionierenden, trotzdem komplexen Bürokratie. So zumindest der Eindruck der Experten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Söldnerbund Dämmersturm
BeitragVerfasst: 31. Mär 2011, 17:03 
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 Betreff des Beitrags: Re: Söldnerbund Dämmersturm
BeitragVerfasst: 8. Aug 2014, 05:30 
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 Betreff des Beitrags: Re: Söldnerbund Dämmersturm
BeitragVerfasst: 8. Aug 2014, 14:10 
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Hey.

Also ich habe mir das Fazit gerade durchgelesen, und..... also, zu meinem Verständnis: Kann man sich ergo den Bund so wie die Gefährten bei Skyrim vorstellen? So ein bisschen wenigstens?


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 Betreff des Beitrags: Re: Söldnerbund Dämmersturm
BeitragVerfasst: 8. Aug 2014, 14:39 
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Hey.

Also ich habe mir das Fazit gerade durchgelesen, und..... also, zu meinem Verständnis: Kann man sich ergo den Bund so wie die Gefährten bei Skyrim vorstellen? So ein bisschen wenigstens?


Ja. Wobei ich eher die Kriegergilden aus den Vorgängerspielen zum Vergleich heranziehen würde. Diese Referenzen sind aber nicht als Eckpfeiler der Idee zu verstehen, sondern dienen jetzt lediglich dazu, es dir besser erklären zu können. Der Dämmersturm hat in erster Linie einen "originalen" Charakter, der so nirgends zu finden ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Söldnerbund Dämmersturm
BeitragVerfasst: 8. Aug 2014, 17:09 
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Ja, klar. Das war wirklich nur zu meinem Verständnis. Danke für die schnelle Antwort.


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