Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
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 Betreff des Beitrags: Re: Unsortierte Aktenberge
BeitragVerfasst: 16. Feb 2018, 00:13 
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Protokoll

Zweite Zusammenkunft des Dämmersturms



Protokollführer: Alexander García

Bevor die Tagespunkte angesprochen werden, lässt der Kommandant das Gebet der Wellenheimer Lanze anklingen.

Tagesordnung Punkt 1 Ren'dorei

Es wird über die Verbündeten der Allianz, die Elfen die mit der Leere paktieren, gesprochen.
Die Sicherheit der Ren'dorei im Umgang mit der Leere sei laut dem Kommandanten eine Unwahrheit; unwahr, wie die Worte der Kultisten die Ähnliches behauptet haben.

Finnje Freitag trägt einige Informationen aus erster Hand vor: Greifbare Informationen sind schwierig zu ergattern. Mehrere der Ren'dorei behaupten, mit dem Studium der Leere ihre Heimat, Silbermond schützen zu wollen. Ihre magische Veränderung, der die Verbannung aus der Hauptstadt der Sin'dorei begründet, rührt von einem fehlgeschlagenem Experiment. Andere Ren'dorei scheinen vorher Hochelfen gewesen zu sein. Sturmwind ist in Aufruhr.

Der Kommandant spricht klare Worte: Die Ren'dorei sind Feinde des Dämmersturms. Doch der Dämmersturm ist im weitesten Sinne auch Teil der Allianz, wenn auch zutiefst empört über den Beschluss, die Leerenelfen als Verbündete zu akzeptieren.

Ergebnis: Die Ren'dorei werden als Feinde betrachtet. Außerhalb der Königreiche ist es die Pflicht des Dämmersturms, sie 'vom Antlitz dieser Welt tilgen, wann immer sich die Möglichkeit dazu bietet' - außerhalb des Reiches gebührt ihnen nicht mehr der unmittelbare Schutz des Königs. Der Kommandant macht bezüglich der um einen Punkt erweiterten Statuten deutlich, dass man Ren'dorei mit ähnliche, Misstrauen wie Kal'dorei begegnen muss, doch in einer noch ärgeren Form.


Tagesordnung Punkt 2.0 Verwaltungseinheiten

Der Kommandant setzt die Söldner noch einmal im Klaren, dass sich jedes vereidigte Mitglied einer Verwaltungseinheit anzuschließen hat. Anwärtern, also Tagelöhner und Mitläufer steht es frei, sich für einen Posten der Lagerverwaltung, des Skriptoriums, des Rekrutierungsbüros oder des Schatzamt zu bewerben.

Außerdem werden Viktorie Goldschild Glückwünsche ausgesprochen, dafür dass sie nun das Amt der Obersten Lagerverwalterin und der Hüterin der Reliquien bekleidet.

Punkt 2.1 Rottenmeister Veidts Abwesenheit

Im Anschluss wird Rottenmeister Veidts Abwesenheit erklärt: Er befindet sich gegenwärtig im Ausland; schaut sich nach lukrativen 'Objekten' im Süden um. Es geht um die, in der Ersten Zusammensetzung besprochenen Piratenschiffe, die man Freibeutern entwenden könnte um sie an potenzielle Käufer wie der Flotte der Allianz verkaufen könnte.

Punkt 2.2 Themen von Vertretern der Verwaltungseinheiten

Der Kommandant lässt Raum für mögliche Themen und Vorstellung für Vertreter der Verwaltungseinheiten des Dämmersturm.

Punkt 2.2.1 Vetrieb vom Lexika für Tanaris, Un'Goro und Silithus

Aylen Thalindar spricht den Buchdruck der Lexika für Tanaris, Un'Goro und Silithus an. Viele Prozesse laufen parallel zueinander. Der erste Druck steht unmittelbar bevor. Die Subskriptionsliste wurde erfreulicherweise voll ausgefüllt; großes Interesse besteht unter Forscherkreisen. Man vermutet einen großen Absatz der zweiten Phase. Der Kommandant bittet Thalindar noch einmal ihr Projekt zu erklären. Da jenes schon im Bericht der Ersten Zusammenkunft zusammengefasst wurde, nehme ich die Vorstellung nicht ins Protokoll auf.

Der Kommandant lässt Gefallen für die, laut ihm, vielversprechenden Kalkulation verkünden.

Punkt 2.2.2 Freie Posten und Lagerbestände des Dämmersturm

Viktorie Goldschild hat sich einen Überblick verschafft und einige Punkte zusammengetragen, die sie ansprechen möchte. Anfangen tut sie mit freien Posten:
  • Die Krankenversorgung braucht dringend helfende Hände. Wer eine Ausbildung als Sanitäter und darüber hinaus bekleidet, soll sich eingeladen fühlen, einen Posten zu bekleiden.
  • Das Alchemielabor würde sich über einen Gehilfen mit Fingerspitzengefühl freuen.

Daraufhin ist die Rede von den Lagerbeständen des Dämmersturm:
  • Der Außenposten in Dun Morogh wird nicht genutzt. Seit der Abwesenheit wurde er nicht mehr gewartet. Freiwillige werden gesucht alles Nutzbare zu bergen. Der Kommandant weist daraufhin, dass Personal der Lagerverwaltung für diese Bergungsmission einzusetzen.
  • Die Lagerbestände in Sturmwind und Eisenschmiede beinhalten eine erhebliche Menge an Safran und Walöl. Die Hüterin der Reliquien rät zum zeitnahen Verkauf an, bevor das Gewürz sein Aroma verliert und das Öl ranzig wird. Man schlägt vor es schnellstmöglich zu verkaufen. Der Kommandant erklärt, dass die Bestände gekauft worden sind um sie, zu einem späteren Zeitpunkt gewinnbringend wieder loszuwerden. Miss Marla Hedges ist bereit mit dem Dämmersturm zu kooperieren. Ihre umfassenden Kontakte zu der Unterwelt - aber auch weniger unlichten Kreisen, könnten dabei helfen, einen Käufer für derartige Mengen zu finden, wenn sie selbst nicht daran interessiert ist. Die Sturmklinge wird dazu angehalten, Kontakt mit ihr aufzunehmen.
  • In Tanaris wurde eine Münze ergattert, dessen Wert man bei einem Fachmann erschätzen lassen muss; daraufhin würde Goldschild sie im Dienste des Dämmersturms verkaufen. Der Kommandant stimmt zu.
  • Die Lagerbestände müssen aufgefüllt werden: Heiltränke, Munition, Pfeile, Dynamit und leichte Granaten. Barker möchte die Verantwortung für die Werkstatt des Dämmersturm übernehmen. Dort könnte er Munition herstellen, später auch Sprengstoff, wenn er sich das Wissen dazu angeeignet hat. Der Kommandant spricht erneut an, dass der Dämmersturm keine Kapazitäten aufbringen wird um selber Munition herzustellen. Barker wird vorgeschlagen, sich der Lagerverwaltung anzuschließen um bei der Wartung der Flugmaschinen zu helfen. Man müsse bei den Mindeststandart bleiben was Munition angeht, solange, bis man sich wieder ein finanzielles Polster aufgebaut hat. Man empfiehlt, Sprengstoff aus dem Ausland zu erwerben und somit Besteuerungen und Restriktionen des Königreiches zu umgehen.
  • Die Verwaltungseinheiten werden dazu angehalten, den Schlafsaal sowie das Krankenlager einer Grundreinigung zu unterziehen und eventuell kleinere Reparaturen vorzunehmen.


Tagesordnung Punkt 3 Alterac

Der Kommandant musste seinen Besuch in Markstadt kurzfristig absagen. Es gibt keine neuen Entwicklungen: Markstadt hat noch immer keinen neuen Herrscher auserkoren. Tim Orodaros Bruder bemüht sich weiterhin um eine Übergangsregierung.


Tagesordnung Punkt 4.0 Vorkommnisse in Silithus

Der Kommandant hatte eine Unterredung mit Vertretern des Hauses Hekate, den Herrschern von Kaltenbruch, nordöstlich des Gefälle in Alterac. Aus zuverlässiger Quelle wurde ihm zugetragen, dass es Aktivitäten der Allianz in Silithus gebe. Ferner wurde etwas von Interesse gefunden: Eine Art Ressource, sollte man den nebulösen Berichten trauen können. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass nicht nur die Allianz davon Wind gekriegt hat, sondern ebenfalls die Horde, genauer gesagt, die Agenten der Bansheekönigin. Der Kommandant macht deutlich, dass diese Informationen streng vertraulich sind.

4.1 Möglicher Krieg im Zusammenhang mit den Ressourcen des Alterac-Gefälle

Der Konflikt zwischen Horde und Allianz könnte besonders die Interessen in Alterac gefährden. Alterac liegt auf der Frontline und das Nordwestgefälle könnte die Marschroute der Horde sein. Der Dämmersturm kann sich nicht verweigern, sollte die Allianz ihn auffordern, sie mit Ressourcen für die Truppen an der Front oder lediglich die Nachschubwege zu unterstützen. Die Verlassenen haben wahrscheinlich ebenfalls Interesse an den Ressourcen. Daher hat es höchste Priorität, das Nordwestgefälle so befestigt wie möglich erscheinen zu lassen, als Abschreckung vor einem möglichen Überfall. Selbstverständlich ist der Dämmersturm dazu geneigt die Allianz zu unterstützen - aber nicht im hohen Maße.

4.2 Befestigung des Gefälles

  • Die Westgrenze des Gefälles ist stark befestigt. Der Dämmersturm wird sich darum bemühen die Unterstützung von Thomas Reiter zu gewinnen, der die derzeitige Kontrolle über diese Burgen hat. Ohne ihn kann die Stärke nicht nach außen getragen werden.
  • Im Osten ist das Gefälle verwundbar - besonders an der Küste zum Lordaemersee. Kaltenbruch hat Probleme mit Ogern, dem Syndikat und mit den Verlassenen. Der Dämmersturm wird versuchen, das Haus Hekate um eines oder mehrere dieser Probleme zu erleichtern - dies wird zu einem späteren Zeitpunkt konkretisiert.
  • Die Lage der Küste muss mit Markstadt besprochen werden. Es ist ratsam, den Bau einer Flotte zu unterstützen, wenn sich die Mittel dafür auftreiben lassen.


Tagesordnung Punkt 5 Geschenk von Haus Hekate

Dem Kommandanten wurde, als Zeichen der persönlichen Freundschaft mit dem Haus Hekate ein Geschenk ohne jede Verpflichtung überreicht. Es handelt sich hierbei um eine scheinbar mächtige Axt, die ein gesäubertes Artefakt der Invasion darstellt; die von einem Dämon geführt wurde. Sie wird den anderen Reliquien beigefügt, auf dass sich der Söldner, der sich ihr als würdig erweist, die Ehre zuteil wird, sie führen zu dürfen. Alexander García, dieser tolle Hund schlägt den Namen Kaltbruch vor, mit der das Artefakt sogleich getauft wird. Sie verfügt über einen Frostzauber, die sein volles Potenzial entfaltet, wenn das Blatt mit Wucht auf den Feind trifft.


Tagesordnung Punkt 6 Auszeichnungen

Alexander García, Delora Kendrick und Dagobert Rosenluft werden für das eingetriebene Kopfgeld der verräterischen Nachtwache Timo Strauch (Siehe Bericht) der Scharmützeltaler überreicht.




Die zweite Zusammenkunft wird beendet.


Zuletzt geändert von Alexander am 20. Mär 2018, 07:17, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Unsortierte Aktenberge
BeitragVerfasst: 15. Mär 2018, 23:01 
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Dritte Zusammenkunft des Dämmersturms



Protokollführer: Paul Jäger

Bevor die Tagespunkte angesprochen werden, lässt der Kommandant das Gebet der Wellenheimer Lanze anklingen.

Tagesordnung Punkt 1 Die verschollenen Angehörigen des Dämmersturms: Ingo Renfray und Rethorn Lightshadow

Der Kommandant gibt bekannt, dass Ingo Renfray, der Sturmbote sowie Rethorn Lightshadow als verschollen gelten. Es ist nicht rechtens sie für tot zu erklären. Lange hat man auf ihre Rückkehr gewartet.

Resultat: Man gibt bekannt, dass den vereidigten Söldner des Dämmersturms, die eine Todweihung verdient hätten, die Möglichkeit eingeräumt wird, sich auf die Suche nach den Vermissten zu machen und erst wiederkehren darf, wenn man jene gefunden hat. Bis dahin ist man in der Pflicht, jeglichen Anhaltspunkten nachzugehen sowie sich in der Zwischenzeit von allen Regionen fernzuhalten, in denen der Dämmersturm ansässig ist oder operiert. Der Bestrafte hat nicht das Privileg, zwischen Todweihung und Suche zu wählen. Diese Alternative hätte den Sturmboten gefallen, denn er hat sich stets gegen die Todweihung ausgesprochen.


Tagesordnung Punkt 2 Alterac

In der fortlaufenden dritten Zusammenkunft des Sturms spricht der Kommandant nun Alterac an.

Punkt 2.1 Gold aus der wellenheimischen Schatzkammer

Der Kommandant lässt verlauten, dass der Dämmersturm fünftausend Goldstücke der wellenheimischen Schatzkammer beansprucht. Dazu habe man Hendrick Heineken informiert. Der Grund dafür ist, dass der Söldnerbund die laufenden Kosten mit den derzeitigen finanziellen Mitteln noch nicht stemmen kann. Der Verlust auf der Seite Alterac wird durch den Gewinn der Kupferminen unter Krudnir Volgrimsson kompensiert - man habe aber vor, die Ressourcen Heinekes nicht länger zu beanspruchen als nötig.

Punkt 2.2 Befinden des Berserkers Njörn Cherusk

Njörn Cherusk, der ins Alter gekommen ist und starke Verwundungen in der Schlacht bei Alterszapfen erlitten hat, ist schwer krank. Viktorie Goldschild, Hüterin der Reliquien und Priestern des Dämmersturms hat versucht seine Heilung zu fördern, doch die Schäden sind zu schwerwiegend. Sein Tod ist unabdinglich und rückt immer näher.

Resultat: Die Cherusker Fahne würde nach Njörns Ableben führungslos dastehen.

Punkt 2.3 Mächteverhältnis in Tobiasstadt im Bezug auf die Cherusker Fahne

Die Cherusker Fahne ist dem Dämmersturm nicht mehr im gleichen Sinne dienlich, wie sie es am Ende des Alteracfeldzuges oder im Ersten Frühlingskrieg waren. Die Einheit ist ein wohlwollender Verbündeter - doch ihr Stolz bringt auch Meinungsverschiedenheiten mit sich. Sie werden nicht ohne Weiteres dem Dämmersturm beitreten oder auch dessen Wort folgen, sollte es sich mit den Überzeugungen der Berserker widersprechen.

Problem: Tobiasstadt, die immer noch von der Cherusker Fahne regiert wird, ist nicht willens, sich von einer fremden Macht beanspruchen zu lassen - jene hätten, als es in den Versammlungen hieß, die Koalition müsse sich mit der Horde arrangieren, quer gestellt. Ein Konflikt wäre für sie unabdingbar. Dies würde im Kontrast zu einer potenziellen friedlichen Lösung stehen, die in einen effizienteren Krieg mit der Horde führen kann. Der Dämmersturm wird nicht dulden, dass diese Pläne bereits im Vorhinein zunichte gemacht werden.

Lösung: Die Stadt könnte militärisch erobert wären, doch dies widerspräche den Grundsätzen des Dämmersturms. Der Kommandant spricht die Alternative an, Margarete von Bauergard, eine ansehnliche Frau die unter dem Schutz des Söldnerbund Dämmersturm steht, mit Cherusk zu verheiraten; sie wisse, wie sie in Alterac großen Einfluss erlangen kann - von Bauergard wäre von da an die Schlüsselfigur des Dämmersturms in Tobiasstadt.


Tagesordnung Punkt 3 Konflikt mit der Venture Company

Die Venture Company hat Kopfgeldjäger darauf aufgesetzt, Mitglieder des Dämmersturms aufzuspüren und zu jagen. Dies wurde bekannt, bei einem dämmersturmschen Einsatz in der Zwergensiedlung Kreuzberg (Siehe Bericht: Die Gebrüder Blattschuss). Der Kommandant lehnt jegliche Form von Beschwichtigung ab. Man hat den Anführer der Bande, die den Einsatztrupp des Dämmersturms in Kreuzberg überfallen hat eine mündliche Botschaft mitgegeben: Sollte die Venture Company ihre Aggressionen nicht einstellen, wird man offen und direkt Gegenmaßnahmen einleiten. Jeder Anhänger des Dämmersturms wird, wie es Rottenmeister Veidt noch einmal anspricht, dazu angehalten, Skepsis an den Tag zu legen im Bezug auf Personen, die ungewöhnlich auffallen.

Die Vorkommnisse stehen im Kontext mit dem Dschungelsturm, der Operation Heimker, der ersten Hälfte des Büßerfeldzuges sowie und zuletzt im Bericht über die Jagd nach den Gebrüdern Blattschuss. Jeder Anhänger ist dazu angehalten, sich entsprechend zu informieren.


Tagesordnung Punkt 4 Verstärkung für die Truppe nach den McFarlanes

Der Jagdverband, der derzeitig im Ford Livingston aufhält, unten im Schlingendorntal benötigt noch Verstärkung. Kathlyn Lawley sowie Jon Fischer sind am Schlingendornfieber erkrankt. Morgen geht ein Flug von Eisenschmiede aus in ein Feldlager der Forscherliga - von dort wird ein Fremdenführer die Reserve dann südwärts nach Livingston begleiten, wo sie schließlich detailliertere Informationen über den bisherigen Einsatzverlauf erhalten.


Platz für inviduelle Anmerkungen seitens der anwesenden Söldner

  • Rotten- und Schatzmeister des Dämmersturms, Alexander Veidt spricht den Verkauf zweier Münzen an: Eine kezanische Münze und eine aus Lordaeron. Erstere ist bei Sammlern etwa verhundertfünfzig Goldstücke wert, Letztere schätzt man um die hundertfünfzig Dukaten. Der Vorschlag des Rottenmeisters jene zu verkaufen wird vom Kommandanten stattgegeben.




Die dritte Zusammenkunft wird beendet.


Zuletzt geändert von Alexander am 20. Mär 2018, 07:17, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Unsortierte Aktenberge
BeitragVerfasst: 20. Mär 2018, 07:16 
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Erste Zusammenkunft des Dämmersturms



Protokollführer: Alexander García

Dies ist die erste Zusammenkunft des Dämmersturms, nach dem dreiundvierzigsten Eintrag der Statuten. Der Kommandant lässt das Gebet der Wellenheimer Lanze anklingen.

Tagespunkt 1 Alterac

Der Bericht, der über die Situation bezüglich der Ländereien des Nordwestgefälles während und nach dem Büßerfeldzug, wurde erstellt. Jedes Mitglied des Söldnerbundes wird dazu angehalten, ihn sich zu Augen zu führen; auch während der Zusammenkunft.

In Alterac werden drei Hauptziele verfolgt.

Erstens: Die Gründung einer zweiten Markstädtischen Koalition, bestehend aus Dämmersturm, Cherusker Fahne, Thomas Reiter - Tim Orodaros Bruder, der Markstadt ohne Wissen des Kommandanten erobert hat - und Markstadt.
Zweitens: Die Zurückführung von Derebron Darkwoods und Salma von Wolkes sterblichen Überresten.
Drittens: Rekruten aus Gorheim werden nach Eisenschmiede beordert um in die hiesigen Abläufe des Dämmersturms intergriert zu werden, damit sie mit umfassenderen Kompetenzen ausgestattet werden.


Tagespunkt 2 Goldreserven

Der Dämmersturm muss Geldreserven auftreiben um das Darlehen beim Dampfdruckkartell zurückzuzahlen. Rotten- und Schatzmeister Alexander Veidt trägt vor, dass die Schulden sich auf 42.625 Goldstücke belaufen - die monatliche Rate besteht aus 2131,25 Goldstücken.

Verschiedene Vorschläge werden besprochen, die zur Lösung des Problems führen können:

  • Rottenmeister Veidt macht den Vorschlag, man könne ein Piratenschiff im südlichen Gebiet - nahe des Kap - der Königreiche in Besitz nehmen um jenes, nach gründlicher Umgestaltung, gewinnbringend verkaufen. Die Allianz bietet sich dementsprechend an, da ihre Flotte nach dem Krieg auf den verherrten Inseln stark geschwächt wurde.

Kommentar des Kommandanten: Dieser Akt wäre eine offene Aggression gegen eine andere Fraktion die etwaige Racheakte mit sich führen könnte, die gezielt auf den Dämmersturm gerichtet werden. Der Söldnerbund ist bereit, dies in Kauf zu nehmen. Der Kommandant befürwortet, sich südlich des Reiches umzusehen. Er befiehlt, dass Rottenmeister Veidt, in den nächsten zwei Monaten eine Reise nach Beutebucht antritt, um sich nach lukrativen Objekten umzuhören. Dann wird entschieden, ob sich der Diebstahl lohnt. Für den Raubzug soll Alexander Veidt Kontakt zu Jason Robards aufnehmen, danach einen guten Preis für die Unterstützung seiner Mannschaft aushandeln. Fünfzig-Fünfzig erschiene dem Kommandanten fair.

  • Rottenmeister Veidt spricht an, dass sich die Schulden beim Dampfdruckkartell nur unmöglich mit dem Erlös von gewöhnlichen freien Aufträgen zurückzahlen lassen. Deshalb sollte man sich nach Aufträgen im Dienste der Allianz umsehen, die einen höher dotierten Gewinn einbringen. Nach dem Krieg, der die Streitkräfte immens geschwächt hat, sollte dies ein Leichtes sein.

  • Die Säuberung des Königreiches von den legionsnahen Kräften wird noch etliche Jahre in Anspruch nehmen. Daraus resultiert, dass die Kopfgeldaushänge des Dämmersturms nächster Zeit von der Bereinigung der Korruption dominiert werden.

  • Mehrere Vorschläge werden vorgelegt, die sich unter anderem auf die Restaurierung von älteren Waffen, Kriegsgerät etc. beziehen, sowie auch auf die Herstellung von Sprengstoff. Dazu soll die Werkstatt des Dämmersturms genutzt werden. Die Arbeitskraft bilden die Söldner selbst.
Kommentar des Kommandanten: "Wir sind die Kinder des Chaos, nicht die Kinder von Hammer und Meißel." Der Dämmersturm verfügt über zu wenig Fachkräfte auf den jeweiligen Gebieten - auch die gegenwärtigen, finanziellen Mittel erschweren es, konstant Gewinne auf diese Art und Weise zu erzielen. Die gebundenen Arbeitskräfte sind in andereren Unternehmungen besser aufgehoben.

  • Der Kommandant befiehlt der Sturmklinge, Alvrim Everard, eine Expedition nach Gnomeregan vorzubereiten. Nachdem sich die Ereignisse um dieses Gebiet wieder beruhigt haben, könne man in einen weniger erschlossenenen Sektor vordringen, vorausgesetzt die benötigten Genehmigungen können eingeholt werden. Die Aufgabe des von Everard zusammengestellten Trupps besteht darin, gnomereganische Technologien zu erbeuten, die danach gewinnbringend verkauft werden können. Der Sturmklinge bleibt es selbst überlassen, wie sie im Detail vorgeht.



Die erste Zusammenkunft wird beendet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Unsortierte Aktenberge
BeitragVerfasst: 18. Apr 2018, 17:59 
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Aufzeichnungen des Markstadtbesuchs


Dies sind Aufzeichnungen aus der spätwinterlichen Zeit nach dem Ende des Büßerfeldzuges. Mir wurde aufgetragen, das Treffen unseres gelobten Kommandanten mit seinem Bruder, dem volkserwählten Herrn von Markstadt, zu verschriftlichen. Während die Brüder einander begegneten, war ich als erwählter Mitläufer des Dämmersturms zugegen. Der Kommandant hatte mich persönlich ausgesucht und ich nehme an, dass dies auf mein Glück bei Alterszapfen zurückzuführen ist, das mir bis zum heutigen Tage viel unverschuldete Anerkennung einbrachte.

Vor Markstadt wies der Kommandant mich an, meine Waffen abzulegen. Er selbst erschien ebenfalls unbewaffnet und ohne Rüstzeug, gleichwohl groß und einschüchternd, dass sich niemand traute, uns auf dem Weg hierher zu drohen. Eine leicht gerüstete Miliz führte uns über die große Kanalbrücke in die Stadt. Mir fiel sogleich auf, dass sie aufgeräumter erschien, als man es mir in den Geschichten erzählt hatte. Die Einwohner widmeten der Sauberkeit große Aufmerksamkeit, sodass nur wenig Müll und kaum Unrat die Straßen säumte, auf denen viele Menschen ihrem Tagewerk nachgingen. Mir schlich sich der Eindruck auf, dass es nur wenig Kriminalität gibt, da niemand verängstigt durch die vielen Gassen der hohen Fachwerkbauten eilte und gleichermaßen wenig bewaffnetes Volk am Straßenrand stand. Darüber hinaus schienen sich die unsittlichen Ausfälle des Volkes eingestellt zu haben. In meinen Augen wirkte es regelrecht züchtig und brav.

Der Kommandant und ich wurden zum Anwesen Bauergards in der Mitte der Stadt geführt, wo Thomas Orodaro residiert, der einen Lichtorden namens Andorhals Vergeltung anführt und dieser Tage Markstadt beherrscht. Dabei passierten wir einen großen Marktplatz, auf dem ein hoch gewachsener Rittersmann in gold schimmernder Rüstung eine Predigt hielt. Wir sollten uns nicht lange damit aufhalten; es fiel mir aber auf, dass der Prediger das Erscheinen und Verschwinden des grünen Mondes mit der Häresie und der anschließenden Befreiung Markstadts in Verbindung brachte.

Das Anwesen ist von hohen Mauern umschlossen und machte nach außen hin einen prächtigen Eindruck. Auf der Rückseite befindet sich ein Turm, der die Schutzmauern überragt und beinahe so weit emporreicht wie die Kirche Markstadts. Jedenfalls wurden wir vorne zunächst von weiteren Milizionären eskortiert, die abgesehen von einfachen Spießen kein nennenswertes Rüstzeug trugen. Vor dem Anwesen selbst empfingen uns dann die Paladine in starker Plattenrüstung, wovon einer unseren Kommandanten erkannte und mit knappen Worten einen Feldzug in Nordend ansprach.

Man begleitete den Kommandanten mit mir im Abseits durch die große Halle, die überraschend leer wirkte. Am Boden erkannte ich die Spuren eines Teppichs, der hier mal gelegen haben musste. Doch stattdessen hatte man sich offenbar jeglichen Prunkes entledigt und all die Möbel und den Schnickschnack ausgeräumt. In einem ärmlich eingerichteten Seitenzimmer empfing uns dann der zweite Orodaro, der seinem Bruder wahrlich ähnlich sieht und gigantisch zu betrachten ist. Doch trug Thomas Orodaro eine Mönchskutte und ich kam nicht umhin, in seiner Nähe die wärmende Berührung des Lichts zu erfühlen.

Die beiden Brüder schlossen sich in die Arme, dass ich mir sehr klein vorkam und überdies begann ihr Gespräch, das nur wenig Raum für Privates ließ, welches ich hier nicht weiter offen lege. Allem voran dankte der Kommandant für die Rettung der Stadt als der Dämmersturm mit seiner stärksten Truppe abwesend war und nicht die geschulten Augen hatte, um die Finsternis in seinen Reihen zu erkennen. Er versicherte zur Erleichterung aller Anwesenden, dass sein Bruder, seine Getreuen oder das Volk von Markstadt keinen Vergeltungsschlag für den Tod Derebron Darkwoods oder den der Falschen Braut zu befürchten habe.

Dem entgegen forderte der Kommandant jedoch mit Verweis auf die dämmersturmschen Statuten die Rückführen des Leichnams von Derebron Darkwood, damit der Söldnerbund seine gepeinigte Seele zur Ruhe betten kann. Der Paladin bedauerte, dass er dies nicht bewerkstelligen könne, da man den Toten bereits verbrannt und verstreut habe. Er versicherte aber, dass dies mit Andacht und großer Trauer getan wurde und Derebrons Leichnam die Segnung des Lichts empfing, ehe er zu gereinigter Asche zerfiel.

Daraufhin sprach der Kommandant umgehend die Befreiung Margarete von Bauergards durch die Sektion Alpha an. Diese befand sich als zweithöchste Frau der Stadt in der Gefangenschaft des Ordens, als die Paladine das Anwesen stürmten. Es hieß, da man nun beidseitig Schaden angerichtet habe, müsse eine Amnestie Margarete von Bauergards die Lösung sein, um beidseitig jede Schuld auszuräumen.

Thomas Orodaro schien nicht begeistert von dieser Lösung, willigte jedoch schließlich ein, um den Bruderfrieden nicht zu gefährden. Er sei nicht ins Gefälle gekommen, um einen Streit anzuzetteln, sondern zu helfen, wo er nur kann. Damit war die allgemeine Vergebung Margarete von Bauergards gemachte Sache – jedoch unter der Bedingung, dass sie auf ihre Ansprüche im Gefälle verzichtet, was wiederum vom Kommandanten bestätigt wurde.

Daraufhin hieß es, man habe den völlig verstümmelten Leichnam Herzog Lucius von Bauergards in einer Folterkammer unter dem Anwesen gefunden – sein Leib war bedeckt von finsteren Runen, was man auf die Tat der Kultisten schob, die hier herrschten, als die Falsche Braut die Macht an sich riss. Es roch nach Dämonenblut und ohne jeden Zweifel wurde er für ein grausiges Ritual geopfert, sodass sein Körper nach einer zweiwöchigen, unentwegt gesprochenen Litanei schließlich dem Licht übergeben wurde.

Der Kommandant erkannte den Volkswillen der Einwohner Markstadts an, Thomas Orodaro zu ihrem Schutzherren zu ernennen. Dies hatte eine Wahl ergeben, die kurz vor unserer Ankunft abgehalten wurde. Der Kommandant bemerkte überdies, dass die Stadt sich in einem ordentlichen Zustand befinde, der beispiellos sei und sie für die Kriege, die noch kommen werden, einen starken Herrscher an ihrer Spitze braucht. Thomas Orodaro bestätigte dies, gab jedoch zu verstehen, dass noch viel Arbeit zu tun sei und es für den Schutz der umliegenden Ländereien von Erwins Ruh, Talstadt, Legdenstein und den ehemaligen Gebieten des Ebers die Hilfe des Dämmersturms brauche. Man habe zwar bereits begonnen, eine Miliz zum Schutz des Volkes auszuheben, doch werde sie erst in einiger Zeit militärisch schlagkräftig sein.
Unser Kommandant gestand seinem Bruder diese Hilfe zu und äußerte den Willen, den Status Quo wiederherzustellen, der vor dem Angriff der Legion geherrscht hatte. Dies solle in Form einer Zweiten Markstädtischen Koalition geschehen, sobald man die Einwilligung Thomas Reiters erhalten habe. Thomas Orodaro stimmte diesen Plänen zu und gab sich noch einmal sichtlich erleichtert über die friedlichen Absichten seines Bruders.

Weiter hieß es, dass Thomas Reiter, der nun über die Gebiete im Westen herrscht, die einst dem verstorbenen Herzog von Wolke hörig waren, der vollständige Anspruch auf genau diese Gebiete bestätigt werden soll. Sollte er Probleme haben, seinen Anspruch durchzusetzen, werde der Dämmersturm ihn unterstützen, um die Westgrenze des Gefälles stabil zu halten.

Die Brüder einigten sich darauf, dass es angesichts der unverkennbaren Gefahr eines großen Krieges zwischen Horde und Allianz unbedingt notwendig sei, das Gefälle zu stärken. Dies fußt darauf, dass Alterac einen strategisch wichtigen Knotenpunkt bildet und Lordaeron durch die Expansion der Verlassenen mehr denn je das Ziel eines Feldzuges werden könnte. Sowohl Horde als auch Allianz könnten Alterac also als Marschroute wählen, dabei die schwachen Ländereien beanspruchen und als Nachschubreservoir ausbeuten. Desweiteren bietet das Gefälle direkten Zugang zum Binnenmeer des Lordaemersees und damit auch zum Brückenkopf der Insel Fenris und ihrer Nebeninseln. Fenris wiederum bietet die Möglichkeit, einen direkten Angriff auf Unterstadt zu starten, weswegen die Schlacht im Lordaemeresee zu einem entscheidenden Kriegsschauplatz und die Uferregionen zu strategischen Zielen werden könnten. Der Kommandant kündigte dabei an, auch die Region um Kaltenbruch zu konsultieren, um eine gemeinsame Front gegen die einmarschierenden Kriegsparteien zu bilden.

Hierbei gab es insofern Meinungsverschiedenheiten, als das Thomas Orodaro willens war, die Allianz umgehend zu unterstützen, so sie in Alterac einmarschiert und mit den Ambitionen vorgeht, die Verlassenen anzugreifen. Doch der Kommandant konnte ihn vorerst davon überzeugen, dass er durchaus willens sei, der Allianz zu helfen – sie dabei aber nicht das Wohl des alteracschen Volkes aus den Augen verlieren sollten. Der Plan sei daher, das Gefälle wie auch Kaltenbruch zu teuren Zielen für beide Seiten zu machen, gleichzeitig aber Gespräche mit der Allianz anzustreben, um eine beidseitig profitable Lösung zu erzielen. Es gehe vor allem darum, nicht ungefragt ausgebeutet zu werden, wie es nun einmal das Schicksal jener ist, die sich im Krieg nicht selbst zu helfen wissen.

Der Kommandant wies darauf hin, dass der Ausbau des Hafens von Lordamm ratsam wäre und Markstadt sich militärisch vor allem darauf konzentrieren sollte, eine Flotte aufzubauen, während Reiter und Dämmersturm die Landstreitkräfte bilden. Thomas Orodaro gab an, dafür finanzielle Unterstützung zu benötigen, die ihm der Kommandant zusicherte.

Ich wurde daraufhin gebeten, den Raum zu verlassen, da sich die Brüder persönlichen Gesprächen widmen wollten. Man quartierte mich ein und versorgte mich gut. Tags drauf brachen wir wieder auf und erreichten Gorheim ohne Zwischenfälle.


Dem Sturm entgegen!
Samuel Zukunft
Mitläufer des Dämmersturms


_________________
Dem Sturm entgegen! - Schlachtruf und Grußformel der Söldner des Dämmersturms.


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 Betreff des Beitrags: Re: Unsortierte Aktenberge
BeitragVerfasst: 27. Apr 2018, 21:19 
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Besuch von Thomas Reiter auf Burg Wellenheim


Ich grüße den Dämmersturm in Eisenschmiede!

Ich richte mich mit dieser eiligen Botschaft an den Kommandanten, das Oberkommando und natürlich alle, die an der Verarbeitung dieser Informationen beteiligt sind. Ich bin sicher, dass sie viele von euch zufrieden stimmen wird, wenngleich sich damit die ein oder andere neue Aufgabe eröffnet, die ich mit meinen bescheidenen Mitteln noch nicht bewältigen kann. Doch ich will nicht weiter um den heißen Brei reden.

Zu unser aller Überraschung erreichte jüngst eine Delegation aus Burg Stahlkamm Gorheim und kurz darauf Burg Wellenheim, wo ich sie in Empfang nahm. Ihr Anführer erwies sich als Thomas Reiter persönlich. Ein überaus respektvoller Mann, was ich unverhoffterweise sagen muss. Ich ging eher davon aus, dass mir bei unserer ersten Begegnung ein zweiter Wolf unter die Augen treten würde. Doch offensichtlich war das nicht der Fall. Er machte gleich im ersten Satz auf unsere Waffenbrüderschaft aufmerksam und wie sehr der Verlust der Braut für das ganze Gefälle zu bedauern sei. Er entschuldigte sich, dass er bisher nichts von sich hören ließ - wobei er auf die Schwierigkeiten seiner angetretenen Herrschaft aufmerksam machte.

Jedenfalls versicherte mir schwor Thomas Reiter, noch ehe wir gemeinsam zu Abend aßen, feierlich den Eid, dass er treu an der Seite des Dämmersturms stehen wird, um das Nordwestgefälle gegen seine Feinde zu verteidigen. Und ferner gab er zu verstehen, dass er großes Interesse daran habe, die Markstädtische Koalition schnellstmöglich wiederherzustellen. Ich muss zugeben, dass mich die plötzliche Loyalität etwas überrumpelte, zumal wir all die Wochen vorher keinerlei Nachricht aus dem Westen erhalten hatten. Doch jäh zeigte sich mir, dass Reiter nicht vollkommen uneigennützig handelte. Er gestand ein, dass er Hilfe benötigte. Mit dem Tod des Wolfes und schließlich auch mit dem Verschwinden der Braut des Dämmersturms und der Herrschaft der Falschen Braut, gaben sich viele der Ortsvorsteher und Bürgermeister der einstmals wölfischen Gebiete misstrauisch und aufrührerisch. Sie trauten nicht länger seinem Wort und bestanden zudem darauf, niemals Thomas Reiter die Treue geschworen zu haben, sondern bestenfalls der Familie von Wolkes.

So erklärte Thomas Reiter, dass die Ländereien von Aiden und Lichtnah keine Steuern mehr überführen und nicht mehr auf die Nachrichten Reiters antworten. Tatsachengemäß hätten sie sich also von ihm losgesagt. Darüber hinaus seien viele Truppen desertiert, die in Markstadt stationiert waren, als die Falsche Braut fiel. Er könne daher den alten Gebieten des Ebers keine weitere Aufmerksamkeit schenken. Seine Truppenstärke belaufe sich gegenwärtig auf höchstens einhundert Mann, die zwar mit bester Verfassung und Ausrüstung kämpfen können, jedoch nicht zuletzt als Garnison seiner noch vorhandenen Ländereien dienen müssen. Eine Eroberung des befestigten Lichtnahs und ein Angriff auf Aiden sind aus dieser Situation heraus riskante Unternehmen. Mit der Hilfe des Dämmersturms aber, so Reiter, sei er zuversichtlicher, die Gebiete wieder seinem Einflussbereich einzuverleiben. Er bittet daher offiziell um Hilfe und verwies darauf, dass seine Loyalität für das Gefälle keiner Gegenleistung bedürfe, er andersherum aber bereit wäre, einen fairen Preis für schnelle militärische Hilfe zu zahlen.

Ich persönlich halte die Niederschlagung der Rebellen für eine gute Gelegenheit, unsere frisch ausgebildeten Truppen zu erproben und muss betonen, dass eine starke Westgrenze für die bevorstehenden Prüfungen, denen sich das Gefälle ausgesetzt sehen wird, unabdingbar - ja geradezu überlebenswichtig - ist. Ferner wäre mir aber Unterstützung aus Eisenschmiede sehr willkommen, um einen reibungslosen Erfolg unseres Eingreifens zu gewährleisten.

Ich bitte daher um eine schnelle Entscheidung aus Eisenschmiede!


Dem Sturm entgegen!
Hendrick Heineken
Hüter der Ländereien

_________________
Dem Sturm entgegen! - Schlachtruf und Grußformel der Söldner des Dämmersturms.


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 Betreff des Beitrags: Re: Unsortierte Aktenberge
BeitragVerfasst: 28. Apr 2018, 22:09 
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( Neben dem gequälten, alten, hölzernen Stuhl des Kommandanten findet sich ein großer, steinerner Thron. Nicht breit genug, um die gesamte Rückseite des Schreibtisches zu beanspruchen, aber breit genug, um Komfort zu gewährleisten, Macht auszustrahlen und Respekt einzuflößen. Sämtliche sechs Flächen des hellen Steins wurden zum Bearbeiten genutzt: Die linke Seite mitsamt Arm- und Rückenlehne. Die rechte Seite mitsamt Arm- Rückenlehne. Die komplette Rückseite des Throns, Die Rückenlehne, die Sitzfläche und die kleine Fläche an der Vorderseite, wo quasi die Füße vor sind.

Die linke Seite des Throns zeigt dabei die Schlacht von Markstadt und der Bildhauer hat Rücken und Armlehne geschickt geformt, um ein Teil des Gesamtbildes zu sein: So hat die linke Armlehne annähernd das Aussehen einer Klippe und auf der Rückenlehne, seitlich, steht das Schlachtenmosaik mit dem Wappen des Dämmersturms. Darunter tobt quasi die Schlacht um Markstadt, mit dem wilden Getümmel vor den Toren und dem Dämmersturm, der sich nähert. so kann man dort z.b. Freyri Heldenhammer erkennen, Krudnir Volgrimsson, Ingo Renfray und Iris Theane.

Die Sitzfläche zeigt die Zerstörung von Kaderwulst durch den Beschuss des Dämmersturms. Kaderwulst, mitten im dichten Wald und davor die Kanonenstellung des Dämmersturms. Die Rückenlehne zeigt den Kampf gegen den Leviathan. Tim Orodaro, Alvrim Everard direkt vor der Bestie, etwas weiter entfernt Viktorie, Walter, Aylen und auch Veidt und Ducane hat man dort verewigt. Ebenso die bewusstlosen Sergei Jagellovsk und James Barker. Das Interessante hierbei ist, dass das Bild exakt die Stelle des Sieges zeigt, wo der Lichtblitz das Biest tötet. Ein Riss wurde in die Gesichtslose Fratze graviert, um den Sieg zu zeigen UND dem Biest kein Denkmal zu setzen, sondern die Niederlage zu zeigen. Die vordere Fläche, bei den Füßen, zeigt den Kampf gegen den Dämon Skarabronth.

Die rechte Seite zeigt den Kampf gegen Dunkelzahn, wobei hier die Armlehne wie der Schwanz der Riesenechse geformt ist. Man sieht hier jedoch nur die Raptor-Form, nicht das, was später daraus wurde. Die Rotte Torfstich auf dem Rücken der Bestie und einige andere im verwüsteten Lager, davor. Die Rückseite zeigt dem Marsch nach Ahn'Quiraj, mit dem Dämmersturm weit unten, darüber Kultisten und Dämonen und darüber wiederum die Ruinen und die Fratze von Argus. Und das ganze ist durchaus meisterlich gemacht.

Sollte sich jemand die Mühe machen, den Thron zu kippen finden sich auf der Unterseite die Namen sämtlicher Opfer des Büßerfeldzuges eingraviert. )



Zitat:
Dem Sturm entgegen!


Hiermit präsentiere ich mein Abschiedsgeschenk und reiche gleichzeitig meine Kündigung ein. Über zwei Jahre lang habe ich den Dämmersturm begleitet, angefangen bei kleinen Kopfgeldjagden auf örtliche Banditen. Ich begleitete die Rotte Theane auf verschiedene Missionen, im Ödland und in Alterac. Ich war dabei, als Iris Theane durch den Verrat der Westbergzwerge ihr Leben ließ und war dabei, als sich der Büßerfeldzug anbahnte. Ich war dabei, als wir Murg den Klotz gefangen nahmen, ehe ich zu Walter Torfstich in die Rotte kam. Gemeinsam mit Rotte Torfstich kämpfte ich am Kaderwulstpass gegen Druiden und zog an der Seite des Dämmersturms über das Meer, nach Kalimdor.

Vermutlich waren nicht viele Gilneer derart weit im Westen und ich kann trotz der vielen Strapazen von mir behaupten, stolz darauf zu sein, den Dämmersturm begleitet zu haben. Viele Erinnerungen an spannende, eindrucksvolle Momente und an gute Kameraden haben mich über die Jahre begleitet und werden mich auch in Zukunft begleiten und mit einem Lächeln zurück blicken lassen, dass fröhlich und traurig zugleich sein wird. Der Dämmersturm hat mich wachsen lassen, als Person und als Kämpfer und dafür bin ich sehr dankbar. Nach unserer Rückkehr aber muss ich gestehen, stimmt etwas nicht mehr. Sturmwind und Eisenschmiede wirken vertraut und fremd zugleich und ich fühle mich mir selbst entrückt. Ein Teil von mir sehnt sich beinah zurück zu der Zeit, in der wir alle gemeinsam unterwegs waren. Mir fehlt etwas. Und so seltsam es klingt, ich weiß nicht, wo ich dieses etwas finden soll. Eben deshalb verabschiede ich mich vom Dämmersturm, vielleicht für immer - vielleicht aber auch nicht. Das vermag ich noch nicht zu sagen.

Ich weiß nicht, wohin es mich nun zieht. Vielleicht in die Heimat, um gemeinsam mit Graumähne zu kämpfen, sollte es wirklich zum Krieg gegen die Verlassenen kommen. Vielleicht zieht es mich abermals in die Ferne oder irgendwo hin, wo es ruhig ist. Vielleicht führt mich mein Weg eines Tages zurück zum Dämmersturm.
Da hätten wir eine Gemeinsamkeit, denn keiner von uns weiß, was die Zukunft bringt und wohin uns unser Weg eines Tages führen wird. Ich wünsche dem Dämmersturm auf seinem Weg natürlich alles Gute.

Und weil die Welt riesig und manchmal doch so klein sein kann, wünsche ich daher kein Lebwohl, sondern ein Auf Wiedersehen

Und immer dem Sturm entgegen!

James Barker


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 Betreff des Beitrags: Re: Unsortierte Aktenberge
BeitragVerfasst: 19. Mai 2018, 16:12 
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Ein fein säuberlich geschriebener Bericht findet sich auf dem Schreibtisch wieder:

Zitat:

Bericht: Angriff auf die Rotband-Piraten

Ziel: Lokalisierung des Piratenschiffes Magnifizenz und Beihilfe bei der Requisition des Schiffes

Teilnehmer: Alexander Veidt ( Rottenmeister ), Finnje Freitag ( Söldnerin ), Kathlyn Lawley ( Söldnerin ), Dagobert Rosenluft ( Tagelöhner )

Ergebnis: Erfolgreich

Missionsverlauf

Aufgrund der Informationen, die ich dank Jason Robards, einem ehemaligen Mitläufer des Dämmersturms und Karduin Malloc, einem Mann mit Verbindungen zum Allianzmilitär in Erfahrung bringen konnte, war eine hinreichende Vorbereitung und Planung möglich. Für die geplante Mission sollte die Rotte Veidt die Piratenfestung Küstenwacht im Nordosten des Schlingendorntals, nahe Zul'Gurub, infiltrieren. Die Rotte sollte zu diesem Zweck die Rolle fahrender Händler und ihrer Leibwache aus Glücksrittern verkörpern, mit Dagobert Rosenluft als reisender Arzt und Finnje Freitag als reisende Händlerin von Heilsalben und Tinkturen. Kathlyn Lawley und ich würden die Rolle von fahrenden Mietklingen spielen, die in den Süden wollten und die Mitfahrt auf einem Karren mit dem Schutz vor Banditen oder anderen Übergriffen bezahlen würden. Im Vorfeld lies ich meine Rüstung umlackieren um das Risiko zu vermeiden, von Piraten erkannt zu werden, hatte ich doch viel Zeit in Beutebucht verbracht. Ich besorgte außerdem einen kleinen Wagen und zwei günstige Pferde, um diesen zu ziehen. Finnje leistete bei der Vorbereitung die meiste Arbeit, denn sie gestaltete den Wagen, bemalte ihn und schmirgelte die Farbe stellenweise ab, um dem Karren ein abgenutztes Aussehen zu verleihen, auch bastelte sie originalgetreue Trollpfeile, die sie auf den Wagen feuerte, um nach der Fahrt durch das Schlingendorntal noch glaubwürdiger zu wirken. Finnje stellte außerdem falsche Tinkturen und Heilsalben her sowie Heiltränke und Gemische. Die Rotte hat sich eine Meile östlich von Goldhain getroffen und brach von dort aus in den Süden auf.

Die Reise war weitgehend ereignislos. Im Dämmerwald schlossen wir uns fahrenden Händlern an, die ebenfalls ins Schlingendorntal unterwegs waren. Eine reisendes Ehepaar verlor ihren Sohn bei einem Angriff durch Wildworgen, den wir ohne eigene Verluste abwehren konnten. Wir banden uns die Köpfe der Worgen an die Sattel der Pferde, um bei den Piraten und potentiellen Troll-Angreifern Eindruck zu schinden. Im Rebellenlager im nördlichen Schlingendorntal fanden wir weitere Mitreisende, allen voran einer Gruppe aus fünf verarmten Jugendlichen, die zur Küstenwacht wollte, um sich den Rotband-Piraten anzuschließen. Mara, meine Kontaktperson von der 101. Division, den sogenannten Luftgeborenen, wartete dort auf uns und begleitete uns bis kurz vor die Küstenwacht, die wir über einen Bergpass nördlich von Zul'Gurub erreichten, am frühen Abend. Wir sollten Mara kontaktieren, sobald wir genauere Informationen hatten.

Zweifellos war es von Vorteil, die Festung nicht als Rekruten oder heimlich des Nachts zu infiltrieren, denn obwohl es weit weniger Piraten als in den mir genannten Informationen gab, wurden die jungen Anwärter sofort in den unteren Teil des Lagers gebracht, während wir auf einem kleinen Platz lagern durften. Eben weil die Uhrzeit bereits fortgeschritten war, sollte Dagobert die Behandlung der Piraten erst am nächsten Tag beginnen. Finnje und Lynn gesellten sich an ein Lagerfeuer, wo Finnje den Piraten entlockte, warum die Rotband-Piraten so offen Anwärter suchten, aber trotz gutem Andrang das Lager nicht brechend voll war: Sämtliche Anwärter, die zu unfähig und zu schwach waren, wurden aussortiert und den Verlassenen überlassen, die in regelmäßigen Abständen ein Schiff vorbei schickten, den sogenannten Schwarzen Frachter. Im Austausch dafür bekamen die Piraten Waren aus Grom'gol und erhofften sich auch weitere Schiffe zu bekommen, während sie weiter rekrutierte und die Spreu vom Weizen trennte.

Am nächsten Tag begrüßte man uns mit der Nachricht, dass wir am nächsten Morgen verschwinden sollten. Hier muss ich Dagobert überaus lobend hervor heben, denn er bewirkte einen längeren Aufenthalt in der Basis, der mit seinem Wirken als Arzt zu rechtfertigen war. Auch kam er so in Kontakt mit General Grau, dem Zwergen, dem die ganze Küstenwacht unterstand. Nach einer ausgiebigen ärztlichen Behandlung seines entzündeten Stumpfes schien der Zwerg Dagobert sehr wollgesonnen zu sein. Dagobert könnte ihn im Zuge der Behandlung betäuben und erfuhr, dass die Piraten ewig nicht mehr auf See waren, dank eines Glücksgriffes, der mehr Geld einbrachte als die Geschäfte mit den Verlassenen. Er fand eine Karte, die eine Position im Süden markierte und eine Liste mit den vergangenen und geplanten Besuchen der Verlassenen. Er kopierte beides und fand sich wieder beim Wagen ein, wo er mit der Behandlung der Piraten begann. Finnje suchte gleichzeitig das Gespräch mit dem Versorgungsoffizier, einem Leerenelfen dem sie entlockte, dass das Piratenschiff nicht auf Beutezug war, sondern im Süden ankerte, bei einem neuen Hauptquartier. Sie verkaufte dem Leerenelfen außerdem fünf Kisten voller falscher Salben und Tinkturen, für fünf Goldstücke. Unglücklicherweise wurde uns anderen in der Zwischenzeit gesagt, dass der General den Doktor behalten wollte und wir anderen zum Abend hin das Lager zu verlassen hatten. Im Wagen tauschten wir die gesammelten Informationen aus und gingen die nächsten Schritte durch.

Wir ließen den Anwärtern im unteren Teil des Lagers eine versteckte Warnung zukommen, die sie hinsichtlich der Geschäfte mit den Verlassenen aufklärte. Auf Rat von Dagobert hin wurde auch General Grau ein Brief zugespielt, mit der Absicht, ihn auf unsere Seite zu ziehen, mit Aussicht auf Amnestie und einer reichen Belohnung, als Alternative zum sicheren Tod durch die Allianz. Dabei banden wir ihm nicht auf die Nase, dass wir nur so wenige waren, sondern warnten vor einer großen Streitmacht der er nur entkommen konnte, wenn er rechtzeitig die Seiten wechselte. Finnje und ich lenkten die Wachen am östlichen Eingang der Basis ab, damit Lynn sich nach draußen schleichen konnte. Dabei wurde Lynn jedoch entdeckt und obwohl sie sich trotzdem davon schleichen konnte war sie gezwungen, ein explosives Gemisch in die Basis zu werfen, um eine Ablenkung zu schaffen. Sie gab Mara die gesammelten Informationen, die Position der zweiten Basis - wie sie auf der Karte vermerkt war - und die Termine, zu denen die Verlassenen vorbei kamen. Mit einem Funkgerät in ihrem Rucksack gab Mara die Informationen weiter und gab Lynn eine Leuchtpistole, mit der sie Unterstützung rufen solle. Gleichzeitig versetzte die kleine Explosion das halbe Lager in Aufregung und im unteren Teil des Lagers brach ein Aufstand der Anwärter los, die sich gegen die Piraten stellten. Im Zuge dessen kam es bei unserem Wagen zu einem Schusswechsel, bei dem die übrigen beiden Offiziere der Küstenwacht ums Leben kamen und sich der General auf unsere Seite stellte. Ich wurde dabei angeschossen, konnte aber mit einem Heiltrank stabilisiert werden.

Wir zogen ohne Karren an der Ostküste entlang, in Richtung Süden, den das zweite Hauptquartier der Rotband-Piraten war südlich von Zul'Gurub an der Ostküste zu finden. General Grau blieb zurück holte uns jedoch ein, nachdem die Unruhen in der Küstenwacht ein Ende fanden - zugunsten der Anwärter und der Piraten, die dem General treu waren. Mit etwa drei Dutzend Überläufern holte er uns ein und führte uns durch den Urwald zur zweiten Basis der Piraten. Die große Überraschung war hier ein mit goldenen Fresken verzierter Gurubashi-Tempel, der beim Weltenbeben versunken war und innerhalb einer versteckten Bucht lag, in dem auch das Piratenschiff ankerte und die zweite, kleinere Basis zu finden war. So begann der letzte Teil der Mission, bei dem ich den General dazu aufrief, uns mitten ins Piratenlager zu führen. Einen Anwärter ließ ich draußen mit der Leuchtpistole zurück, er sollte nach zehn Minuten eine Leuchtrakete abfeuern und die eintreffende Allianz-Verstärkung auf den Stand der Dinge bringen.

Im kleineren, von einer Mauer umspannten Lager trafen wir auf etwa fünfzig Piraten die in einer hölzernen Kaserne und in zahlreichen Zelten lebten. Der erste Maat, ein Goblin, erwartete uns und führte uns zum Kommandanten der Piraten, der weder im Tempel noch im Lager zu finden war, sondern an Bord des Schiffes. Den Versuch, mit der gesamten Rotte dabei zu sein, als der Zwerg dem Kommandanten detailliert vom Angriff der Allianz erzählte, der die Küstenwacht zerstörte und ihn zur Flucht zwang, blockte der erste Maat ab. So konnte General Grau lediglich Dagobert und Finnje mit sich nehmen, während Lynn und ich mit den übrigen Überläufern warten mussten. Schließlich, als nach Minuten das Leuchtsignal am Himmel erschien, entschloss ich mich, die Initiative zu ergreifen.

Denn das Schiff war weitestgehend leer und es schien, als habe sich ein Großteil der Piraten in den Tempel begeben, der mit Beibooten erreicht werden konnte. Die übrigen Piraten waren im Lager, so dass das Schiff weitgehend unbewacht und unbemannt war. Und so stürmten Lynn und ich das Schiff, während die Überläufer sich gegen die Rotband-Piraten im Lager stellten. Im Vorfeld hatte ich noch erklärt, im besten Fall Deckung auf der Mauer oder auf dem Schiff zu suchen. Unter Deck des Schiffes band ich den Adjutanten und den Kommandanten mit dem Sturmbumerang, während der Bootsmann und der Erste Maat im Kampf gebunden wurden. Überraschenderweise griff der Pandaren-Söldner Tao Chow-Chow mich hinterrücks an. Im Zuge der Kämpfe verletzte er mich ernsthaft mit seiner exotischen Kampfkunst. Der Kommandant wurde vom wirbelnden Wind des Bumerangs zerrissen, der auch den Tauren schwer verwundete, so dass er von Lynn letztendlich bezwungen werden konnte. Der Bootsmann feuerte auf den Ersten Maat, in der Hoffnung, all das Dynamit an dessen Leib zum Explodieren zu bringen, was scheiterte und dem Goblin das Leben kostete. Auch General Grau fiel dem Revolverbeschuss des Orcs zum Opfer, ehe dieser von Finnje getötet werden konnte. Der Pandaren wurde von Dagobert mit einem beherzten Kopfschoss nieder gestreckt, unmittelbar nachdem er mich kampfunfähig geprügelt hatte.

Im Lager war gleichzeitig eine wilde Schlacht zwischen Piraten und Überläufern losgebrochen. Die Überläufer waren eingekreist und konnten sich nicht zur Deckung des Schiffes durchschlagen und zwei Dutzend starben bei den heftigen Scharmützeln. Der Mut der Verzweiflung muss sie jedoch angetrieben haben, denn trotz Unterzahl wurden die fünfzig Piraten im Lager auf die Hälfte reduziert. Ehe sich das Blatt jedoch zu unseren Ungunsten entwickeln konnten, trafen die Soldaten der Allianz ein und überwältigten die restlichen Piraten im Lager, ehe sie auch jene im Tempel überwältigten.

Das kleine Lager der Piraten - und hauptsächlich der mit Gold gefüllte Tempel - wurde von der Allianz gesichert, die schließlich mit dem erbeuteten Piratenschiff zur Küstenwacht segelten. Vor der Küste erwartete uns das eigentliche Schiff der Allianz, von dem die Verstärkung mittels Gyrokoptern über dem Urwald abgeworfen worden war. Wir konnten in der Küstenwacht lagern, wo ich mich von meinen Verletzungen erholte und wenige Tage später noch zusah, wie das Schiff der Verlassenen vor der Küste überrascht und versenkt wurde. Erst dann traten wir die Heimreise auf unserem Karren an. In Sturmwind berichtete ich in Anwesenheit von Mara und Karduin Malloc vom Missionsverlauf und bekam für unsere Rolle bei der Schiffsrequisition 1660 Goldstücke ausgehändigt.

Abschließende Bemerkungen und Besoldung

Jedes Mitglied der Rotte Veidt hat die zugewiesenen Aufgaben zu meiner vollsten Zufriedenheit erledigt. Ich möchte Finnje hervor heben, die mit ihrer Vorbereitungsarbeit betreffend des Wagens und der falschen Salben und Tinkturen großes Bemühen und Eifer für unsere Sache bewies. Lynn hat wie immer absolut präzise Arbeit geleistet und durch die Tötungen von Leutnant Vio Leth, Sergeant Scarless und Adjutant Schwarzhorn ihre Kameraden beschützt und den Missionserfolg voran getrieben. Dagobert hat - wie auch Finnje - wertvolle Informationen beschafft und trotz seines Wirkens als Feldschers hatte er meiner Meinung nach die größte Herausforderung zu bewältigen, im Angesicht des Feindes und in einer ungewohnten Umgebung. Er bewältigte diese Herausforderung und verdiente sich nicht nur meinen Respekt, sondern sollte außerdem zum Mitläufer befördert werden. Auch soll eine Siegmarke ihn an diese erste, größere Prüfung im Dienst der Rotte Veidt und des Dämmersturms erinnern. Ich bin sehr stolz, diese drei an meiner Seite wissen zu dürfen.

Gemeinsam mit den 1660 Goldstücken und den Köpfen von Iley Rot ( 100 Gold ), Schwarzhorn ( 25 Gold ), Broun ( 35 Gold ), Grehn ( 75 Gold ), Grau ( 75 Gold ) und Scarless ( 25 Gold ) sowie den Verkauf von falschen Salben für 5 Gold beläuft sich der Gewinn für den Dämmersturm auf exakt 2000 Goldstücke. Der Sold für die Rotte fällt folgendermaßen aus:

Alexander Veidt ( Rottenmeister) : 299 Goldstücke
Finnje Freitag ( Söldnerin ) : 50 Goldstücke
Kathlyn Lawley ( Söldnerin: 50 Goldstücke
Dagobert Rosenluft ( Tagelöhner ): 1 Gold

Kasse des Dämmersturms: + 1600 Goldstücke

Im Zuge der Mission konnte der Pandaren-Söldner, Tao Chow-Chow zwar nicht lebendig gefangen werden, doch fielen seine Habseligkeiten in den Besitz des Dämmersturms. Dies wäre das Grüne Schwert der Unterwelt - eine hochwertige Shaktani-Kriegsklinge, eine reich verzierte Schwertlanze, eine der heiligen Drachenkugeln und zahlreiche Glücksbringer und Amulette. Da die Diebstähle dieser Gegenstände wohl auch das hohe Kopfgeld auf den Pandaren erklären, empfehle ich, entweder einen Gehilfen des Schatzamtes nach Pandaria zu schicken oder gar mehrere Mitglieder des Dämmersturms, die die Gegenstände ihren rechtmäßigen Besitzern zurück bringen - gegen entsprechenden Finderlohn.

Dem Sturm entgegen
Alexander Veidt




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 Betreff des Beitrags: Re: Unsortierte Aktenberge
BeitragVerfasst: 29. Jul 2018, 18:56 
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Verkauf der gestohlenen Pandaren-Artefakte

Im Auftrag des Schatzmeisters habe ich Kontakt zu den Pandaren in Sturmwind aufgenommen. Die vom Kopfgeldjäger Tao Chow-Chow im Schlingendorntal erbeuteten Artefakte, die aus verschiedenen Klöstern Pandarias gestohlen wurden, sollten ursprünglich für 1000 Goldstücke gemeinsam mit einem lebendigen Tao Chow-Chow nach Pandaria gebracht werden. Da der pandarische Kopfgeldjäger, der Meister des schnellen Abschieds, jedoch getötet wurde und eine Reise nach Pandaria zu zeitaufwendig wäre, beauftragte der Kommandant das Schatzamt - und der Schatzmeister wiederum mich - die Artefakte in Sturmwind gegen einen entsprechenden Finderlohn abzugeben oder anderweitig zu verkaufen.

Das Gespräch mit einem der Pandaren, Stählerne Stirn, verlief anfangs wenig erfolgsversprechend. Man war deutlich enttäuscht, dass Tao Chow-Chow selbst nicht lebendig zurück gebracht werden konnte. Für die Artefakte wollte man mir 500 Goldstücke geben. Aber ich habe deutlich gesehen, dass man mich schnell abfertigen wollte und vermutlich wollte Stählerne Stirn selber auch ordentlich was verdienen. Also ging ich in die Offensive und erzählte von den wilden Kämpfen gegen die Rotbandpiraten und gegen Tao Chow-Chow selbst. Und ich deutete an, dass ich mir die Reise und all den Trubel auch einfach sparen könnte, um die Artefakte selber zu behalten, sie zu versteigern oder sie der Forscherliga zu geben.

Am Ende gab Stählerne Stirn jedoch klein bei. Volle 1000 Gold bekam ich für die Artefakte und all die Mühen, die der Dämmersturm auf sich nehmen musste, um sie zu bekommen. Das Geld wurde bereits dem Schatzmeister ausgehändigt.

Dem Sturm entgegen

Dr. phil Shelly Lorna Aphra



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Verkauf der Gnomenwaffen in Kaltenbruch

Da der Kommandant mitsamt einiger hochrangiger Mitglieder des Dämmersturms bei den Feierlichkeiten zur Befreiung von Kaltenbruch vor einem Jahr eingeladen war, bot sich dem Dämmersturm eine Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen. Da der Kommandant bezüglich der erbeuteten Gnomenwaffen der Blattschuss-Bande mit Lady Hekate gesprochen hat, war es meine Aufgabe, mich mit dem Schatzmeister von Kaltenbruch zu treffen und über einen Preis für die Gnomenwaffen zu verhandeln.

Die beiden erbeuteten Schredder fanden unglücklicherweise auf wenig Interesse, da man in Kaltenbruch nicht bereit ist, Gnome oder gar Goblins zu beschäftigen. Einen Umbau der Fahrerkabinen halte ich für zu zeitaufwendig und teuer. Es bleibt noch abzuwarten, was mit den beiden Schreddern passieren soll. Bei den Feierlichkeiten suchte ich das Gespräch mit dem Schatzmeister, Jaquan von Geldenfels. Allerdings brauch ein Wettbewerb im Tauziehen unser Gespräch ab, bei dem Von Geldenfels als Kommentator dienen sollte. Aus Langeweile meldete auch ich mich an. Die Zweiergruppen wurden per Losverfahren ermittelt und ich bekam eine dürre Handwerkerin namens Kathul als Partnerin.

Gleichzeitig schloss der Kommandant mit Lady Hekate eine Wette ab, bei der es um 25 % der Verkaufserlöse ging, je nachdem, ob ich den Wettbewerb gewann oder nicht. In der ersten Runde gewannen wir gegen Payton Langzahn vom Haus Hekate und Lady Fiona Wynters vom Haus Van Haven. Am nächsten Tag gewannen wir gegen Anna van Ardhall und Gadrean Callaghan. Da wir restlos jede unserer Runden gewannen, bekamen Kathul und ich einen Pokal und ich obendrein einen Bonus von 25% für die Gnomenwaffen.

Und das sollte sich als sehr hilfreich erweisen, denn Von Geldenfels verhandelte knallhart. Gerade wegen dem Bonus wollte ich so gewinnbringend wie möglich verkaufen, ohne jedoch zu unverschämt zu werden. Am Ende verkaufte ich die 11 Schockflinten und 12 Sägeschwerter jedoch für 5500 Goldstücke, was mit den zusätzlichen 25% einen Gesamtgewinn von 6875 Goldstücken bedeutet. Ein ordentlicher Bonus für ein paar Runden Tauziehen.

Den Großteil des Geldes nahm ich bei der Abreise via Portal schon mit mir, der Rest wurde bei Lieferung der Waffen ausgehändigt. Ich beauftragte meine Gehilfin, Miss Aphra mit dieser Aufgabe. Sie sollte natürlich einige Reiter aus Gorheim mit sich nehmen. Die Übergabe verlief ereignislos. Jaquan von Geldenfels und das Haus Hekate könnten auch in Zukunft noch Interesse an Waffen zeigen. Besonders Belagerungswaffen aus Lichtnah wären für sie interessant - und für uns lohnenswert, sollte sich da etwas bewerkstelligen lassen.

Dem Sturm entgegen

Alexander Veidt



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 Betreff des Beitrags: Re: Unsortierte Aktenberge
BeitragVerfasst: 12. Aug 2018, 20:06 
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Bericht: Angriff auf Lichtnah und Aiden

Ziel: Unterwerfung von Lichtnah und Aiden zwecks Festigung von Thomas Reiters Herrschaft

Teilnehmer: Alexander Veidt ( Rottenmeister ), Finnje Freitag ( Söldnerin ), Kathlyn Lawley ( Söldnerin ), Dagobert Rosenluft ( Mitläufer ), Aylen Thalindar ( Söldnerin )

Ergebnis: Erfolglos

Missionsverlauf

Nach einem ereignislosen Flug und einem kurzen Zwischenfall in Gorheim, bei dem sich reiche Bewohner der Stadt lauthals über die neue Reichensteuer beschwerten, brach die Rotte gemeinsam mit Hendrick Heinekens Lanzenreitern auf, gen Westen. Uns wurden Pferde zur Verfügung gestellt. In den westlichen Ausläufern des Kaderwulstwaldes sah Finnje eine ungewöhnliche Lichtreflexion, fand aber keine Spuren, sondern lediglich einen beißenden Verwesungsgeruch, der sich nur langsam verflüchtigte. Aylen konnte keine magischen Spuren entdecken. Es drängte sich der Verdacht auf, dass die Verlassenen bereits im Gefälle herum wandern. Heineken bestätigte, dass der Wald seit dem Verschwinden des Söldnerbunds Helmstahl nicht mehr bewacht wurde, abgesehen von einem kleinen Außenposten. Der Rest der Reise blieb ereignislos und wir erreichten Höhlingen am Fuße des Grenzgebirges am frühen Abend, wo wir von Thomas Reiter in Empfang genommen wurden und ich ihn vor möglichen Verlassenen in den Wäldern warnte.

In einer Taverne schmiedeten wir die Angriffspläne. Thomas Reiter bestand auf einen gleichzeitigen Angriff auf beide Orte und während er mit seinen dreißig Soldaten am liebsten Aiden angegriffen hätte, hätte er dem Dämmersturm Lichtnah überlassen - das riskantere Ziel. Wir einigten uns schließlich darauf, dass Peter Appel Aiden angreifen würde, mit etwa fünfzehn Reitern. Mit Gemischen sollte die Palisade durchlöchert werden. Eine Täuschung mit gefärbten Granaten, wie von mir in Betracht gezogen, würde bei Lichtnah nicht funktionieren, wie mir Thomas Reiter versicherte. Lichtnah wüsste, wie Untote kämpfen. Ich schlug vor, dass Reiters Soldaten Wappenröcke von Aiden tragen sollten und das Tor ansteuern sollten, mit der Behauptung, Aiden wäre gefallen. Meine Rotte sollte mit den Blinzelruten zum Tor springen und dieses öffnen, falls die Täuschung nicht gelingen würde. Und ansonsten eben hilfreich dazu kommen, um den Kampf rasch zu beenden. Heineken und dreizehn Reiter sollten hinter den Wolfssoldaten den Hang hinab kommen und in die Stadt preschen. Ein rascher Überraschungsschlag. Als die falschen Wappenröcke fertig waren, zogen wir auch schon los. Unsere Truppen trennten sich und Appel und seine Reiter kamen weit schneller voran, während wir anderen uns durch tiefen Schnee kämpfen mussten. Dabei ritten unsere Reiter eine Schneise für die Wolfssoldaten in den Schnee. Eine kräftezehrende, ermüdende Reise.

Nahe Franzdorf entdeckten Finnje und ich einen Wachposten auf einem Berg. Ich vermutete, dass es sich um einen Wachposten handelte. Aus Sorge, man könnte Lichtnah vorzeitig alarmieren, ließ ich Aylen einen Fokus für die Ruten setzen und die Rotte blinzelte hoch. Es handelte sich um eine Stellung mit zwei gigantischen Triböken, die uns mühelos unter Beschuss hätte nehmen können. Etwa ein Dutzend Wachen war hier stationiert. Wir schalteten sie aus, verhörten jedoch einen Überlebenden, der uns erklärte, warum Lichtnah und Aiden eigentlich rebellierten: Der Wolf - und später Thomas Reiter - hatte zugelassen, dass sich die Verlassenen auf ihren Friedhöfen ihrer Toten bedienten. Reiter hatte uns angelogen, damit wir für ihn die Aufständischen nieder machten. Und natürlich wusste Lichtnah, wie Untote kämpften, da sie diese von ihrem Friedhof vertrieben hatten. Damit bestätigte sich auch der Verdacht, dass wir Untote in den Wäldern des Gefälles hatten. Den Wachmann versorgten wir, so gut es ging und ließen ihn in einer Hütte zurück. Offenbar gab es keine Wege Richtung Lichtnah und die Wachmänner schlugen sich die Munition für die Triböke selber aus dem Berg heraus.

Ich wollte Thomas Reiter zur Rede stellen, im Besten Fall mit dem Ergebnis, dass das Handeln der Verlassenen ein Ende hatte und Lichtnah und Aiden sich ohne einen Angriff wieder auf Reiters Seite stellen würden. Und so passte ich den Plan an, handelte dabei jedoch überstürzt. Ich hatte da oben, auf dem Berg, wenig Zeit für eine angemessene Planung und ich war unschlüssig, was Thomas Reiter wohlmöglich machen würde, wenn er bemerkte, dass wir stutzig geworden waren. Ich wollte Reiter nicht unten, auf der schneeverschneiten Straße ansprechen, denn im Falle eines Streites wären seine dreißig Mann unseren müden, dreizehn Reitern überlegen gewesen. Ich wollte Lichtnah warnen, auf unsere Seite bringen und Thomas Reiter vor den Toren von Lichtnah einkreisen und zur Rede stellen. Ich ließ Heineken eine Nachricht zukommen, steckte ihm einen Zettel zu, denn ich wagte kein offenes Gespräch, aus Sorge, Reiters Argwohn zu wecken, denn er war ohnehin skeptisch, warum wir so lange auf dem Berg waren. Und so reisten wir weiter, bis wir schließlich den Pass in Richtung Lichtnah erreicht hatten.

Die Soldaten des Wolfes gingen den Pass hinab, Heineken und seine Reiter warteten. Meine Rotte folgte der Klippe oberhalb des Passes, um einen besseren Überblick für den Fokus der Blinzelruten zu bekommen. Aylen setzte den Fokus bei einem Steg am Seeufer. Ich nahm allerdings nur Lynn und Finnje mit. Aylen und Dagobert sollten zu Heineken aufschließen, der Thomas Reiter in den Rücken fallen sollte. Dies gab Aylen außerdem die Möglichkeit, einen weiteren Fokus zu setzen, der uns bei Bedarf aus der Gefahr bringen sollte, vorzugsweise in die Nähe von ihr und Heineken. Und so sprangen wir drei nach Lichtnah, wo wir Von Kapen gerade rechtzeitig warnen konnten, denn Reiter und seine Männer standen direkt vor den Toren. Und eine weitere Entwicklung bestätigte sich hier: Die überlebende Wache bei den Triböken hatte es uns bereits gesagt: Der Rest vom Helmstahl lagerte in Lichtnah. Es folgte reichlich Diskussion zu Ansichten, Vorgehensweisen und Schuldzuweisungen. Und dann kam es zum Kampf.

Von Kapen hörte meinen Worten zu, Vincent Dürer jedoch nicht, war unzugänglich für jede Vernunft und Logik und fanatisch in seinem Hass auf den Dämmersturm. Der Helmstahl griff uns an, stürmte wie eine Meute Berserker auf uns zu, trotz meiner Bemühungen, sie davon zu überzeugen, dass der Dämmersturm nicht mit Dämonen und Untoten paktierte. Sie waren der Meinung, dass Salma Sinclaire von Anfang an eine Dämonin gewesen war. Das Dutzend wurde von uns dezimiert und auch die Armbrustschützen Von Kapens eröffneten schließlich das Feuer. Zwei Helmstahler und Dürer blieben übrig. Lynn rettete mir das Leben und kassierte dafür einen üblen Hieb Dürers, der mich erwischt hätte. Von Kapen wollte Blutvergießen eigentlich vermeiden und war der Ansicht, dass man Thomas Reiter zur Vernunft bringen müsse. Doch dieser hörte nicht zu, machte kehrt und zog mit seinen Soldaten ab. Gleichzeitig weigerte sich der Hüter der Ländereien, sich Thomas Reiter in den Weg zu stellen. Denn er sah die Dinge genau so wie Reiter. Aylen versuchte, ihn und seine Männer zu überzeugen, doch Heineken ritt dann alleine fort, nach Norden. Richtung Aiden.

In Lichtnah sahen Finnje und ich uns den Angriffen der überlebenden Helmstahler ausgeliefert, die den Soldaten und Schützen Von Kapens immer noch stand hielten. Ich griff mir eine Blinzelrute von Lynn und Finnje und ich teleportierten uns zurück, allerdings nicht ohne meine Bitte an Von Kapen, sich um Lynn zu kümmern. Auch versichte ich ihm, dass der Dämmersturm sich melden würde. Aylen hatte den Fokus zwischenzeitlich so gelegt, dass wir nicht oben auf der Klippe erschienen, sondern in ihrer Nähe, beim Pfad. Finnje und ich erschienen gerade rechtzeitig bei den Lanzenreitern, als Aylen eine hölzerne Brücke lichterloh in Flammen setzte. Denn die dreißig Männer von Thomas Reiter marschierten gnadenlos auf sie - und auf Finnje, mich und die Reiter - zu, waren für Worte nicht mehr zugänglich. Aylen vernichtete die Brücke und fast alle Soldaten verbrannten oder stürzten in die Tiefe. Reiters Schicksal war zu diesem Zeitpunkt noch ungewiss, doch eilten Soldaten aus Lichtnah durch das Tor. Wir jedoch zogen uns zurück, stiegen auf unsere Pferde und folgten Heineken nach Aiden, wo wir die Palisaden löchrig vorfanden, provisorisch vernagelt. Wir holten Heineken, Appel und die restlichen Soldaten unweit von Dörflingen ein. Nach einem Wortwechsel zogen wir weiter, nach Gorheim. Heineken erreichte Appel gerade rechtzeitig, um den Angriff auf Aiden abzubrechen. Es dürfte dort kaum Verluste gegeben haben. In Gorheim stiegen wir so rasch wie möglich in die Flugmaschine.

Dem Sturm entgegen

Alexander Veidt



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 Betreff des Beitrags: Re: Unsortierte Aktenberge
BeitragVerfasst: 12. Aug 2018, 21:07 
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( Ein weiteres, fein säuberlich geschriebenes Pergament findet sich auf dem Schreibtisch des Kommandanten wieder )

Zitat:

Bericht: Oger-Training und Angriff der Venture Company auf den Hof in Westfall


( Eine kurze Schilderung des Trainingsprogramms sowie des Angriffes der Venture Company auf mein Leben )

Gemäß unserem Plan, Muhbrag nach Alterac zu bringen und bei unseren Vorhaben mit Murg dem Klotz zu assistieren, begann ich mit dem Training des Ogers, um ihn auf seine Aufgabe vorzubereiten. Der gutmütige Oger hat all die Jahre nach der Operation Blutsturm damit verbracht, auf den Höfen vom Bund freier Bauer zu leben. Er beschützte die Bauern vor wilden Tieren, Viehdieben und Banditen und wurde dafür untergebracht und versorgt. Man hatte eine alte Scheune für den Oger hergerichtet. Wie von mir vermutet war Muhbrag eingerostet und ist in all den Jahren ziemlich fett geworden.

Der wichtigste Teil des Trainings setzte sich daher aus einer Diät zusammen, sowie einer Mischung aus Ausdauer- und Muskelaufbau-Training. Über Wochen verlor der Oger also die überflüssigen Pfunde und gewann an alter Stärke zurück. Ich ließ ihn laufen - reichlich. Das gefiel ihm nicht besonders, aber Muhbrag ließ sich trotz allem immer wieder schnell von der Wichtigkeit seiner Aufgabe überzeugen. Auch ging ich mit ihm Murlocs, Gnolle und Kobolde jagen. So trainierte ich ihn über Wochen, um ihn bestmöglich in Form zu bringen. Dabei muss ich jedoch auch erwähnen, dass Murlocs, Gnolle und Kobolde keine wirklichen Gegner sind, weder für einen Oger, noch für mich. Dann jedoch geschah etwas unvorhergesehenes - welches das Training schlagartig zum Ernstfall machte und mir außerdem zeigte, dass Muhbrag definitiv bereit für seine kommende Aufgabe war.

Ich war wieder einmal in Westfall, war früh am Morgen mit meinem Streitross Fordring los geritten. Ich ließ Muhbrag einen Pflug ziehen, um eines der Felder umzupflügen. Dies war die beste Kraftanstrengung, die mir für den Oger einfiel. Und es hatte sich in den letzten Wochen als effektiv erwiesen. Ohne jede Vorwarnung kamen die ersten rollenden Bomben aus den nahen Wäldern gepoltert. Ich kenne Erzählungen über Garrosh Höllschreis Teufelswerk, über die schrecklichen Maschinen der Eisernen Horde. Es schien, als hätten einige Goblins noch immer das Wissen, derartige Technologie nachzubauen. Die Seitenwand der nahen Scheune explodierte und die Scheune brannte sofort lichterloh. Woanders wurde ein Wasserturm einfach in Stücke gesprengt, während zwei dieser kleinen 'eisernen Sterne' im Feld explodierten. Panik brach unter den Bauern aus. Seit dem Sieg von Rotte Everard damals, seit Muhbrag auf den Hof aufpasste, hatte es keine größeren Angriffe mehr gegeben. Die meisten Banditen hielten sich fern. Wegen Muhbrag und dem Banner des Dämmersturms, welches vor dem Hof aufgestellt war. Nun aber kamen die Angreifer genau wegen diesem Banner. Das wusste ich sofort, als ich den Goblin sah. Und als die ersten Schüsse auf mich abgegeben wurden. Vor Jahren hatte Freyri Heldenhammer den Bauern einige Schusswaffen gebracht und ihnen das Schießen beigebracht. Er hatte dafür gesorgt, dass die Fensterläden mit Metall verstärkt waren und Schießscharten hatten. Doch trotzdem dauerte es wertvolle Minuten, bis die Bauern sich vom Schrecken erholt hatten und endlich reagierten.

Zwischen den umliegenden Bäumen traten die Angreifer hervor. Kettenrüstung, Gewehre - und Granaten. Schüsse fielen und Granaten wurden geworfen. Ich scheuchte Muhbrag nach Westen und eröffnete das Feuer auf die Söldner der Venture Company. Doch was konnten ein Repetiergewehr, vier Schrotflinten und der Sturmbumerang gegen eine derartige Übermacht ausrichten? Ich überflog die Umgebung mit meinem Blick und schätzte etwa zwei Dutzend Angreifer. Die ersten Bauern wurden nieder geschossen, ehe sie ins Haus fliehen konnten. Und dann kamen auch noch die Oger dazu. Man musste eine Handvoll im Dämmerwald davon überzeugt haben, sich diesem Überfall anzuschließen. Möglicherweise kam diese Bande auch aus dem Schlingendorntal. Sofort kam mir der Gedanke, dass die Venture Company genau wusste, dass ich heute hier sein würde. Und das es hier Muhbrag gab. Nur deshalb hatten sie selber ein paar Oger mitgebracht. Sie hatten diesen Angriff geplant. Ich gestikulierte, brüllte Befehle, während sich die Flammen bei der Scheune und auf dem Feld weiter ausbreiteten. Ich gab einige Schüsse mit Freyri Heldenhammers Repetiergewehr ab und mittlerweile hatten auch die ersten Bauern ihre Gewehre ergriffen. Endlich fielen auch die ersten Angreifer. Doch die Übermacht war erdrückend. Ein Goblin mit Raketenrucksack und knallroter Rüstung führte den Angriff an und anhand seiner Gesten sah ich deutlich, dass ich das Ziel war. Und mehr noch: Sie konzentrierten ihre Angriffe nicht auf mich, sondern bedrohten auch deutlich die Bauern. Sie nutzten meine Ehre, meine Moral, gegen mich. Sie wussten, dass ich nicht einfach abhauen würde, während die unschuldigen Bauern in Gefahr waren. Und sie wussten, dass ich auch Muhbrag nicht zurück lassen würde. Die große Frage war nur, woher sie das wussten.

Weitere eiserne Sterne rollten aus dem umliegenden Wäldchen. Ein Getreidesilo wurde gestriffen und kippte einfach um. Und dann bebte die Welt, explodierte mein eigener Kopf, flammte mein Bewusstsein im Schmerz auf. Ich landete rückwärts im Dreck, irgendwo zwischen hüfthohen Tomaten. Blut floss in mein rechtes Auge und ich riss mir den Helm vom Kopf, nur um das Loch darin zu entdecken. Ich griff mir an den Kopf und sah, dass mein Handschuh blutbesudelt war. Meine Stirn blutete heftig. Die Kugel steckte noch im Innenfutter des Helms, war ausreichend gebremst worden, um sich nicht gänzlich in meinen Schädel zu bohren.

Ich stolperte benommen gen Westen, in Richtung des Haupthofes. Es hatte wenig Sinn, sich dieser Meute fast völlig alleine im offenen Kampf zu stellen. Ich war nicht so flink wie manch anderer. Abgesehen vom Bumerang mussten all meine Waffen nachgeladen werden. Hinter mir brannte die Scheune lichterloh und auch das Feld drohte, gänzlich in Flammen zu stehen. Die Venture Company und die fünf Oger rückten unerbittlich auf. Tatsächlich versuchten sie sogar, mich einzuholen und mir den Weg abzuschneiden. Doch der Rauch der Brände wehte ihnen entgegen. Das schenkte mir wertvolle Zeit, die ich nutzte, um mich fort zu schleppen und einen Heiltrank zu trinken. Beim westlichen Hof angekommen sah ich, wie Muhbrag aus seiner Hütte stürmte, mit Kettenhemd, Wappenrock und seiner gigantischen Keule. Er hatte die Hütte kaum verlassen, da krachten zwei rollende Bomben ins Gebäude und sprengten es in Stücke. Muhbrag wurde zu Boden geschleudert. Die Bauern hatten sich hier bereits in ihrem Gebäude verschanzt und feuerten mit ihren Gewehren aus den Fenstern. Weitere Angreifer gingen zu Boden. Nicht mehr ganz zwei Dutzend. Aber immer noch zu viel. Ich versuchte einen der Bauern mit meinem Pferd weg zu schicken, zur Späherkuppe oder Weststromgarnison. Er sollte Hilfe holen. Doch der Knabe erreichte mein treues Ross nicht einmal, denn Fordring wurde von einer rollenden Bombe getroffen und in Stücke gesprengt. Mit großem Kummer beklage ich diesen Verlust. Fordring hatte mich seit meiner Zeit bei der Wellenheimer Lanze begleitet und durch unzählige Schlachten gebracht - immer heil daraus hervor. Und nun hatte ich einen treuen Begleiter verloren. Und die Möglichkeit, um Hilfe zu bitten.

Die Angreifer hatten mir doch noch den Weg abgeschnitten. Der Goblin selbst zündete seinen Raketenrucksack und landete direkt neben mir, nur um mich sofort mit seinem Säbel zu attackieren. Benommen parierte ich den Hieb und sah, wie die Angreifer das umliegende Feld in Brand setzten und mit ihren Gewehren auf Muhbrag und auf die Bauern schossen. Ein Bengel nach dem anderen kippte tot in den Dreck. Doch soweit ich es beurteilen konnte, hatte die Venture Company auch einige Männer verloren. Aber es war nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Zwei Oger stürmten durch das rauchende Feld und nahmen Muhbrag in die Mangel, während ich mich darauf konzentrierte, den Goblin auf Distanz zu halten. Er war flink. Seine geringe Größe war sein Vorteil. Und mit seiner Armprothese parierte er so manchen meiner Hiebe. Um uns herum loderte das Feld und die Hitze war unerträglich. Der Rauch kratzte in meiner Lunge. Der Goblin sprach während unseres Duells von einem Kalifen und davon, auch im Dämmerwald eine Falle gestellt zu haben, für die Gruppe, die nach dem Nekromanten suchte. Der Goblin erwischt mich an der ohnehin schon blutenden Stirn und ich bekam ernste Probleme. Doch die Klinge des Säbles erwischte mich an der ohnehin schon blutenden Stirn und kurz knickte ich ein, ging auf ein Knie.

Ich kämpfte mich wieder auf die Beine, während Muhbrag sich mit seinen beiden Artgenossen prügelte. Blitzschnell droschen sie ihre gigantischen Keulen einander um die Ohren. Immer noch lieferten sich die Bauern und die Söldner einen heftigen Schusswechsel. Ich schleuderte den Bumerang auf eine Gruppe von Angreifern, die sich daran machten, das Bauernhaus zu stürmen. Sie alle wurden vom wirbelnden Wind zerfetzt, während ich mich mühsam verteidigte. Ich sah, dass der Goblin etliche Granaten am Gürtel hatte. Möglicherweise konnte ich damit eine Schneise ins brennende Feld sprengen. Dann blühten abseits vom Feld abermals Explosionen auf. Doch diesmal anders als vorher. Diesmal erwischte es die Söldner selbst! Hatten die Bauern das Blatt gewendet? Hatten sie aus Schwarzgebranntem ein paar Brandflaschen gebastelt? Oder war vielleicht doch jemand entkommen, um zur Späherkuppe zu reiten? Die Söldner der Venture Company aber waren überrascht. Und das war endlich wieder eine positive Überraschung. Es war eine Chance. Mit einem einzigen Hieb schlug Muhbrag seine beiden Gegner nieder und machte sich daran, ein Windrad umzuwerfen, damit es eine Brücke über die Flammen bilden würde. Und ich schleuderte dem Goblin etwas von Finnjes Blendpulver in die hässliche Visage, ging auf Distanz und feuerte meine Schrotgewehre leer. Doch der hässliche Mistkerl war flink. Einige Kugeln durchlöcherten seine Ohren und seine Rüstung, doch er aktivierte hektisch seinen Raketenrucksack und hob in den Himmel ab, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Eine Granate explodierte neben Muhbrag und schleunderte ihn gegen das Windrad, welches knackend nachgab und endlich umfiel. Und dann spürte ich es: Die Hitze der Schlacht, die Müdigkeit und der Zorn wichen von mir, als eine ganz andere Wärme sich um meine Schultern schmiegte, mein Herz mit Zuversicht und neuer Kraft erfüllte. Sofort sah ich zur Seite, über das brennende Feld hinweg. Viktorie war hier. Natürlich erkannte ich ihren Segen, nach etlichen Schlachten. Alleine in Silithus hatte das Licht mir mehrmals das Leben gerettet. Muhbrag und ich schleppten uns über das Windrand, weg vom brennenden Feld. Der Goblin bemerkte, dass das Blatt sich wendete und begann zu toben, begann, Granaten nach mir zu werfen. Viktories Segen aber rettete mich. Ich wich aus, warf mich zu Boden. Einige der Angreifer brannten und hatten sich entfernt. Irgendwo zwischen den Bäumen mussten sie sein. Die Moral der Angreifer begann, zu wanken. Zwei der Kerle sahen sich an und ergriffen die Flucht, nachdem sie selber fast von den Granaten ihres Anführers erwischt worden wären. Drei weitere Kerle fing ich mit den wirbelnden Winden des Bumerangs. Der Goblin griff mich wieder an und Windlied konnte die Kerle nicht aufhalten. Einer opfterte sich, damit die anderen beiden zu mir stürmen konnten. Muhbrag gesellte sich an meine Seite und dann, als eine Klinge auf mein Gesicht zu sauste, riss es mich zur Seite und durch die Luft und plötzlich war ich bei Viktorie, Bernd und Hugo Pfeiffer. Der Goblin flog mit seinem Raketenrucksack davon. Vier Angreifer haben die Flucht ergriffen. Etwa acht Bauern sind bei dem Angriff getötet worden, andere wurden mehr oder weniger schwer verwundet.

Abschließende Bemerkungen:


Die Venture Company und die von ihnen angeheuerten Söldner sind gut über den Dämmersturm informiert. Sie wissen, wo unser Hauptquartier liegt und wussten obendrein, wo meine Pferdezucht liegt. Ein Tier wurde gestohlen, zwei Tiere wurden getötet - eigentlich drei, wenn ich Fordring mitzähle. Die Gebäude meiner Pferdezucht wurden beschädigt und mehrere Angestellte wurden leicht verwundet.

Die Venture Company wusste, dass ich in Westfall bin und vermutlich auch, dass ich dort einen Oger trainiere. Ich vermute, sie haben beim Ogerhort im Dämmerwald ein paar Oger für ihre Sache gewinnen können, um die Bedrohung durch Muhbrag effektiv kontern zu können. Ihre Bewaffnung in Form von Gewehren und Granaten machte sie zu einer ernstzunehmenden Bedrohung.

Sie wussten außerdem, dass der Dämmersturm unterwegs nach Stillhügel im Dämmerwald war, wo sie unseren Söldnern zuvor kamen und ihnen innerhalb des Dorfes eine Falle stellten. Ich rate zu erhöhter Wachsamkeit sämtlicher Mitglieder und schlage vor, dass Informationen eingeholt werden, zur Identität des mysteriösen Kalifen.

Dem Sturm entgegen

Alexander Veidt



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