Söldnerbund Dämmersturm

RP-Gilde - Die Aldor
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 Betreff des Beitrags: Operation Entsetzlich (Einsicht nur für Eidträger)
BeitragVerfasst: 6. Jun 2018, 23:32 
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Einsicht nur für Eidträger

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OPERATION ENTSETZLICH

Der Makroplan für die Vorbereitung auf einen fünften Krieg zwischen Horde und Allianz
im Hinblick auf die alteracschen Ländereien im Nordwestgefälle


Angesichts der bedrohlichen weltpolitischen Lage, unmittelbar nach dem Büßerfeldzug, muss der Dämmersturm ein Theoretica und ein Practica zur Verfügung haben, das regelt, wie er sich auf die bevorstehenden Prüfungen vorbereitet. Da die Ländereien des Dämmersturms sich inmitten eines möglichen Frontverlaufes befinden müssen sich seine Bemühungen darauf konzentrieren, genau dieses Territorium abzusichern und zu verteidigen.



Observation

Das Nordwestgefälle befindet sich in einer geopolitisch unklaren Situation. Das umliegende Reich von Alterac existiert de facto nicht mehr und wurde durch anarchische Kleinstaaterei, Banditenfürsten, Söldnergruppierungen, die Reste des Syndikats und des alten alteracschen Adels, Ogerhorden und kleinere Einflusssphären von Horde und Allianz ersetzt.
Dagegen ist Alterac beinahe vollständig vom Territorium der Horde umgeben. Die militärische Pattsituation im Alteractal zwischen den Truppen der Sturmlanzenbrigade und den Grünhäuten des Frostwolfklans hat bis dato eine vollständige Besetzung Alteracs verhindern können. Gleichzeitig ist ein Angriff auf die vielen Einzelinteressen der alteracschen Kleinfürsten und ein Krieg im schwierigen Gelände der alteracschen Gebirge ein kostspieliges Unterfangen und schien sich bis dato weder für Horde noch für Allianz in Form eines großangelegten Feldzuges gelohnt zu haben. Ohne Zweifel üben jedoch beide Parteien großen Einfluss auf die Region aus.

Dieser zeigte sich beispielsweise im mutmaßlichen Tod des Ogerhäuptlings Mugthol, durch ein Sonderkommando der Verlassenen. Die daraus resultierende Uneinigkeit der Oger Alteracs führte zu vielen unterschiedlichen Kriegerbanden, die das Land plündernd heimsuchten, jedoch niemals wieder die Stärke fanden, ganz Alterac zu kontrollieren.
Das Nordwestgefälle von Alterac grenzt nördlich an den Lordaemersee, westlich an das Grenzgebirge und damit an die Region um den Dalarankrater, südlich an Waldgebiete und alteracsches Kernland und östlich an eine weitere Gebirgskette, hinter der sich mehrere überlebende (und zu weiten Teilen auch brachliegende) Ländereien befinden.
Diese Ländereien, bis rauf zu den Gebieten von Kaltenbruch, werden im Weiteren die entsetzliche Zone genannt. Es muss allerdings klargestellt sein, dass es sich dabei nicht um politisch-homogene Gebiete handelt.

Es wäre müßig, die einzelnen Ländereien der entsetzlichen Zone an dieser Stelle aufzuführen und es ist auch nicht weiter von Relevanz. Eine detailliertere Übersicht ließe sich bei Bedarf anfertigen.

Im Westen des Nordwestgefälles herrschte bis zum Einfall der brennenden Legion Friedrich von Wolke, auch bekannt als Der Wolf. Nun nach dessen Tod hat Thomas Reiter, einer seiner dekoriertesten Offiziere, die Macht an sich reißen können. Die sogenannten Wolfstruppen (o.a. Wolfsmänner, Wolfssoldaten und Wolfsländereien) greifen auf ein gut ausgebildetes, schwer gepanzertes Heer zurück. Die Ländereien nehmen die gesamte Westgrenze des Gefälles ein und verfügen über zwei schwere Festungsanlagen, die im Hochgebirge liegen und praktisch die ganze Mark absichern. Darum verteilt liegen andere, ebenfalls befestigte Orte. Nahezu jeder Teil der wölfischen Ländereien ist Teil einer großen Militärmaschinerie, die das Wolfsheer ständig mit Erz aus den ertragreichen Minen, Waffen aus den Schmieden und Geräten aus den Werkstätten versorgt. Zwar hat sich das Wolfsheer nie vom Ersten Frühlingskrieg erholen können, doch seine Stärke und vor allem die schwer einnehmbaren Hochgebirgsfestungen sichern das Nordwestgefälle gegen ausländische Invasoren von Westen her ab. Zwar wäre die Horde sicherlich dazu in der Lage, diesen riesigen Verteidigungswall zu durchbrechen, doch müsste sie sich dabei derartige Verluste eingestehen, dass es lohnenswerter wäre, sie zu umgehen oder das Schlachtenglück an anderer Stelle zu suchen.

Neusten Berichten nach hat Thomas Reiter jedoch Probleme, seine Ländereien zusammenzuhalten und seine Legitimität als Nachfolger des Wolfes unter Beweis zu stellen. Es steht außer Frage, dass die Westgrenze des Gefälles als wöflisches Bollwerk und als zusammen funktionierendes Gebilde erhalten bleiben muss, da sonst die Hemmschwelle der Verlassenen fällt, das Gefälle auszubeuten.

In Tobiasstadt herrscht unterdessen der sterbende Njörn Cherusk, der über keine militärische Potenz mehr verfügt, aber möglicherweise wirtschaftlichen Nutzen erfüllen kann.
In Markstadt hat Thomas Orodaro mithilfe eines Paladinordens die Macht erlangen und behaupten können. Die größte Stadt des Gefälles beruhigt sich unter seiner Herrschaft, doch einem Krieg wären die zahlreichen Ländereien von Markstadt nicht gewachsen. Die Küste des Lordaemeresees ist ungeschützt und die Truppen Markstadts sind zusammengeschrumpft.

Die Entwicklung dieses Makroplans geht von der Prämisse aus, dass es in absehbarer Zeit zu einem fünften großen Krieg zwischen Horde und Allianz kommen wird. Die Gründe dafür liegen klar auf der Hand. Kurzfristig betrachtet liegen dem Dämmersturm Berichte vor, dass es in Südkalimdor zu einem Ressourcenkonflikt um eine neuartige Substanz kommen wird, auf die beide Fraktionen Anspruch erheben. Mittelfristig hat der Rückzug der Horde an der verheerten Küste zum Bruch des Waffenstillstandes geführt und eine Reihe von regional beschränkten Militäroperationen provoziert, die vor allem zu offenen Kampfhandlungen zwischen den Gilneern unter König Graumähne und den Verlassenen unter Bansheekönigin Sylvanas Windläufer in Sturmheim führten. Die Tatsache, dass die Horde Sylvanas Windläufer nach dem Tod Vol’jins zu ihrem Kriegshäuptling ernannte, verhärtete die Fronten zwischen Horde und gilneasnahen Kräften der Allianz noch weiter. Kein Gilneer kann einen Waffenstillstand mit einer Großmacht akzeptieren, die von Sylvanas Windläufer angeführt wird.

Langfristig betrachtet sinnt insbesondere Graumähne auf die Rückeroberung seines Königreiches, wobei er nach dem Sieg über die Legion immer größere Unterstützung gewinnt. Sturmwind unterdessen hat die aggressive Politik der Verlassenen nicht vergessen. Der Verlust der gesamten Hügellande, der Untergang von Süderstade, die belagerte Sturmlanzenbrigade und der faktische Fall des Thoradinwalls stehen neben einem zerstörten Gilneas und haben Wunden hinterlassen, die in der öffentlichen Wahrnehmung so schmerzlich sind, dass die Motivation für einen Krieg und eine Rückeroberung Lordaerons nicht größer sein könnte. Der schwindende Einfluss des Argentumkreuzzuges in Ost-Lordaeron führt zu einer weiteren Verfestigung untoter Macht im Norden der Östlichen Königreiche, sodass die Notwendigkeit einer machtpolitischen Intervention immer notwendiger scheint. Der Wegfall einer anderweltlichen Bedrohung bestärkt diese Tendenz und es scheint, als wäre nun die Zeit gekommen, einen Krieg zu führen der lange unter der Oberfläche gebrodelt hatte.

Auf Kalimdor unterdessen hat die Horde unter Garrosh einen ähnlichen Machtgewinn verzeichnen können. Der grausame Untergang von Theramore versetzte die Welt in Angst und Schrecken, doch auch der monatelange Grabenkrieg im Brachland, die gescheiterten Offensiven der Allianz, der verlustreiche Pandariafeldzug (der de facto mit einem strategischen Sieg Garroshs endete) und die massenvernichtenden Angriffe auf Kaldorei-Städte im Steinkrallengebirge, im Eschental und an der Dunkelküste haben die Horde in einer derart dominanten Position hinterlassen, dass die Anführer der Allianz dies nicht dauerhaft dulden können.

Andere Konflikte haben dieses Ungleichgewicht lange verschleiern können. Aufgrund des Aufstandes gegen Garrosh und der innenpolitischen Verluste innerhalb der Horde, des Krieges gegen die Eiserne Horde und schließlich der militärischen Fehlschläge im Kampf gegen die Legion wurde die militärische Potenz der Horde stark geschwächt. Das bedeutete für die Führung der Allianz, dass sie sich vollständig auf die Regeneration während des Draenor-Feldzuges und einen starken Kampf gegen die Brennende Legion konzentrieren konnte. Trotz des Todes von König Varian Wrynn steht die Allianz innenpolitisch geschlossen und mittlerweile mit einer militärischen Schlagkraft, die jene der Horde vermutlich bei Weitem übertrifft. Dennoch hat sich nichts an dem territorialen Status Quo geändert, der nach dem Vierten Krieg herrschte - eine Diskrepanz, die nun nach ihrer logischen Konsequenz verlangt. Es kann sich nur um eine Frage der Zeit handeln.

Doch soviel also zur weltpolitischen Lage. Bricht dieser Krieg nun aus, dann wird die Allianz darauf sinnen, die militärische Potenz der Horde zu brechen. Aufgrund eines schwachen Orgrimmars und eines praktisch unbesiegten Unterstadts und der oben genannten zwangsläufigen Erbfeindschaft, wird sich die Hauptfront also irgendwo nördlich von Khaz Modan entwickeln. Hierbei ist unklar, welche Rolle Arathi spielen wird. Das Gebiet ist eine wichtige Marschroute mit viel Ackerland und Bodenschätzen. Sowohl Horde als auch Allianz sinnten in den Kriegen der Vergangenheit um die Kontrolle über den Sektor, um sich alsbald in einer militärischen Pattsituation wiederzufinden, die beiden Seiten viele Kräfte kostete. Allerdings ist es möglich, dass unter den aktuellen Umständen eine vereinte Allianz an der Seite des Bundes von Arathor und der ansässigen Stromadligen den dort stationierten Kräften der Horde überlegen wäre. Ein Rückzug der Horde bis hinter den Thoradinswall ist nicht auszuschließen.

Wahrscheinlicher ist jedoch eine großangelegte Landung in Südlordaeron, beziehungsweise in den Hügellanden. Die dort liegende Küste scheint nur schwach verteidigt, da weite Teile der Verlassenen in Gilneas und anderswo gebunden sind. Griffe die Allianz nun hier an, könnte die umzingelte Sturmlanzenbrigade aus dem Alteractal heraus einen Ausbruch bemühen und die Streitkräfte der Horde im Hügelland einkesseln. Das Unterfangen wäre riskant, ließe der Horde jedoch keine Zeit, auf eine Mobilmachung in Arathi zu reagieren, die vermutlich mittelfristig zustande kommen würde.

Gelingt die Landung in Südlordaeron und können die Truppen der Allianz das Moment der Initiative ausnutzen, muss ihr Hauptaugenmerk darauf liegen, diese Initiative nicht aus der Hand zu geben, bevor sie Tirisfal erreichen. Ein Marsch auf den Silberwald wäre kostspielig, da die Verlassenen hier schon vor dem Vierten Krieg mit einer massiven Befestigung ihrer Ländereien begonnen hatten. Aus ähnlichen Gründen und weil der Widerstand vermutlich zu groß wäre, kommt auch eine Landung in Gilneas nicht mehr in Frage.

Wahrscheinlicher ist also ein direkter Vorstoß nach Norden. Hier gibt es zwei Möglichkeiten. Ein Durchbruch nach Alterac, um die Südküste des Lordaemersees zu beanspruchen oder ein Marsch auf Andorhal. Die Allianz hat mit Andorhal und Caer Darrow bereits schmerzliche Erfahrungen machen müssen und es ist davon auszugehen, dass die Verlassenen dort in der Lage sind, militärische Potenz aufzufahren, die wenigstens zu erheblichen Verzögerungen führen würde. Außerdem ist ein Angriff auf Andorhal von Süden her schwer zu bewerkstelligen. Verschlungene Pfade und unebenes Terrain, noch dazu die Wälder, böten der Horde viel Spielraum für Überfälle und die Wahl von Schlachtfeldern zu ihren Gunsten. Nichtsdestotrotz hat die Allianz die Möglichkeiten, Andorhal unter moderaten bis hohen Verlusten zu nehmen. Das dahinterliegende Kernland ist teilweise neutral und bisweilen der wunde Punkt der unterstädtischen Verteidigung, da der Argentumkreuzzug hier seine Ländereien hat. Die Ostgrenze von Tirisfal dagegen ist so schwer verteidigt, dass sich selbst die größten Strategen der Allianz daran die Zähne auszubeißen hätten. Das sogenannte Bollwerk bildet eine der stärksten und bewährtesten Verteidigungslinien der Horde in den Östlichen Königreichen. Die dort befindliche Bergenge ist praktisch nicht einnehmbar – insbesondere nicht, wenn man die Ambitionen hegt, danach auf Unterstadt zu marschieren.

Es bietet sich also schlussendlich die Route durch das machtpolitisch unerschlossene Alterac an. Die Südküste des Lordaemersees ist ein notwendiges, strategisches Ziel um auf die Insel Fenris übersetzen zu können. Sie und ihre Nebeninseln sind ein Brückenkopf, der direkt nach Unterstadt führt und einen Angriff auf Tirisfal, vorbei an allen Befestigungen jenseits der Hügellande ermöglicht.

Alterac und der See selbst werden kaum von der Horde verteidigt und der Frostwolfklan im südlichen Tal könnte einem konzentrierten Angriff der Allianz nicht standhalten.
Nun habe ich dargelegt, dass ein Marsch der Allianz durch Alterac als wahrscheinlich anzusehen ist, gleichfalls aber davon auszugehen ist, dass auch die Horde nicht untätig sein wird, wenn es zum Krieg kommt. Über kurz oder lang kann die Alteracfront also Wirklichkeit werden. Für die dort befindlichen Ländereien, also auch das Nordwestgefälle, bedeutet dies neben unmittelbarer, militärischer Zerstörung auch die gnadenlose Ausbeutung durch beide Kriegsparteien. Kein Alteracer kann sich seines Hab und Gutes sicher sein, wenn die Allianz vor seiner Tür steht und Proviant für die marschierenden Truppen verlangt, während die Horde weitergehend zu ganz anderen Forderungen in der Lage ist.

Um dieser Zerstörung und Plünderung entgegenzuwirken, muss das Nordwestgefälle umfassend auf den drohenden Krieg vorbereitet werden. Und mehr noch: Das Potenzial dieses Krieges zu seinem eigenen Wohl nutzen, um gestärkt aus ihm hervorzugehen.




Theoretica

1. Das Nordwestgefälle muss im Falle eines Fünften Krieges gewappnet sein und darf von keiner der Kriegsparteien zu seinem eigenen Nachteil ausgenutzt oder annektiert werden.

2. Da sich der Dämmersturm geopolitisch als ein Teil der Allianz versteht, muss das Gefälle dazu neigen, die Allianz in ihrem Feldzug gegen die Verlassenen zu unterstützen.

3. Das Nordwestgefälle soll von einem Fünften Krieg profitieren, so dieser eintritt.

4. Das Nordwestgefälle muss den Status Quo wiederherstellen, der vor dem Einfall der Legion und der Herrschaft der Falschen Braut bestanden hat. Es braucht eine neue Markstädtische Koalition.

5. Das Nordwestgefälle braucht ein größeres Militäraufgebot.



Practica


1. Die Westgrenze des Nordwestgefälles muss unter der einheitlichen Herrschaft eines kompetenten Anführers stehen. Dies liegt in der gut funktionierenden Militärmaschinerie und der Notwendigkeit einer geschlossenen, kampfstarken Verteidigungslinie begründet. Da Thomas Reiter sich in den Wirrungen der Legionsinvasion behaupten konnte und den Zuspruch seiner Männer genießt, scheint er ein geeigneter Kandidat zu sein. Da sich andershersum aber einzelne Ländereien der Westmark von ihm lossagen wollen, muss er die Unterstützung des Dämmersturms erhalten. Eine starke Westgrenze ist unabdinglich und die geeinte Schlagkraft des Wolfsheeres kann nicht durch eine andere Macht im Gefälle ersetzt werden. Aufständische sind nicht zu tolerieren und/oder schnellstmöglich zugunsten Reiters zu befrieden.

2. Die Südgrenze des Gefälles, die vornehmlich aus Wäldern besteht, muss durch Verteidigungsanlagen geschützt werden. Zwar ist ein Angriff aus dieser Richtung unwahrscheinlich, da größere Kampfverbände unappetitliche Verluste riskieren, wenn sie eine heimische Macht in einem Waldgebiet anzugreifen versuchen, doch nichtsdestotrotz war man hier bisher zu nachlässig.

3. Die Ostgrenze des Gefälles profitiert von starken Gebirgszügen und dem Einfluss Burg Wellenheims. Die Kreuzung von Alterszapfen braucht nach der Zerstörung ihres namensgebenden Ortes allerdings wieder eine schlagkräftige Garnison. Die Ruinen von Perenoldhügel waren unterdessen bereits die Angriffsroute von Ogern ins Nordwestgefälle. Auch hier müssen ständig Truppen stationiert werden. Die in diesem Punkt genannten Maßnahmen sind jedoch nur zweitrangig. Um seine Ostgrenze zu schützen, geht der Dämmersturm ein Bündnis mit den Ländereien von Kaltenbruch ein. Sollten sich Feinde von Osten her ins Gefälle wagen, sind sie von Gefälle und Kaltenbruch eingeschlossen. Siehe außerdem folgendes.

4. Der folgende Punkt bestimmt maßgeblich die Politik des Dämmersturms, die er im Geheimen initiieren wird und von der nichts nach außen dringen darf. In Absprache mit Kaltenbruch wird der Dämmersturm den Ogeranführer Murg den Klotz aus Markstadts Verliesen befreien und außer Landes bringen. Murg der Klotz wird daraufhin nach Osten geschickt, wo er die marodierenden Oger, die an Kaltenbruchs Grenzen wüten, unter seinem Banner vereint. Dafür wird er mit Waffen, magischer Ausrüstung und gegebenenfalls mit Giftanschlägen auf seine Konkurrenten unterstützt. Daraufhin wird Murg sich von Kaltenbruch abwenden und in den Ländereien zwischen Nordwestgefälle und Kaltenbruch (Entsetzliche Zone) sein Unwesen treiben. Vorher wird man ihn soweit abrichten und überzeugen, dass er seine wachsende Macht nicht gegen das Gefälle oder Kaltenbruch richtet. Das angerichtete Chaos und die zerstörte Erde in der entsetzlichen Zone wird zu einer neuen Flüchtlingswelle führen, die dämmersturmsche und kaltenbruchsche Ländereien mit Arbeitskräften und Rekruten versorgt. Gleichzeitig wird die Zerstörung der entsetzlichen Zone selbige soweit ausbluten, dass sie weder die marschierenden Truppen der Allianz noch die der Horde mit Nachschub versorgen kann. Folglich sind Allianz und Horde (je nachdem wer in diesem Augenblick die Initiative hat) dazu gezwungen, mit dem Nordwestgefälle und Kaltenbruch zu kooperieren, um ihre Truppen in diesem Sektor zu versorgen. Es ist hierbei anzumerken, dass das Wissen um eine marodierende Ogerhorde, die auch noch erfolgreich ist, und das gleichzeitige Wissen über die Sicherheiten der dämmersturmschen Ländereien im Nordwestgefälle, die Todesopfer gering halten werden. Die meisten Flüchtlinge werden ihr Heim nicht erst verlassen, wenn Murg an ihre Pforten klopft, sondern spätestens wenn ihr Nachbardorf in Flammen aufgeht. Diese Angst und versprochene Sicherheit gilt es zu schüren, auch um Leben, Arbeitskräfte und potenzielle Rekruten zu schützen.

5. Der dämmersturmsche Oger, Muhbrag, soll als Beobachter und Diplomat die Ogerhorde des Klotzes begleiten.

6. Die Südküste des Lordaemersees ist strategisch von erheblicher Wichtigkeit. Da die Allianz entlang des Lordaemersees im Gefälle und in Kaltenbruch eine gute Ausgangslage für einen Angriff auf Fenris hätte, gleichzeitig aber anderswo Nachschubprobleme und gefährliche Ogerhorden den Feldzug verlangsamen könnten, befinden sich Gefälle und Kaltenbruch in einer vorteilhaften Verhandlungsposition. Der Zugang zum Lordaemere und die Unterstützung der Markstädtischen Koalition sollte die Allianz nicht weniger als 250.000 Sturmwinder Dukaten kosten.

7. Da ein Kampf auf dem Lordaemersee möglich ist und das Nordwestgefälle seinen Wert noch weiter in die Höhe treiben kann, indem es präventive Schläge gegen Fenris unternimmt und/oder durch seine Schlagkraft auf See zu einem unattraktiven Angriffsziel für die Horde macht, muss das Gefälle eine Seeflotte errichten. Dies ist von Markstadt zu tragen, da es über die meisten Ländereien an der Küste verfügt. Allerdings muss Markstadt dafür finanzielle Unterstützung erhalten. Kaltenbruch wird versuchen, ähnliche Maßnahmen einzuleiten.

8. Um im Falle eines Krieges Initiative zu erlangen, kann das Nordwestgefälle versuchen, eine Invasion der Insel Fenris vorzunehmen, die zu diesem Zeitpunkt vermutlich noch schwach verteidigt sein wird. Unterstadt verfügt über keine bekannte Flotte auf dem Lordaemersee und ist Fenris erst einmal genommen, könnte es sich für die Verlassenen zu einem langwierigen Unterfangen entwickeln, es wieder zurückzuerobern. Das ist Zeit, die der Allianz gegeben ist, Alterac zu erreichen und sich ihren Zugang zu Fenris zu erkaufen. Auch in diesem Fall wird Kaltenbruch Unterstützung leisten, um Teilhabe am Profit und Prestige zu erlangen.

9. In jedem Fall muss das Gefälle mit der Intention handeln, ein gleichberechtigter Partner zu werden, sodass im Falle eines Krieges keine der Kriegsparteien auf die Idee kommt, sich die Ressourcen des Gefälles ohne Weiteres anzueignen. Um diesen Punkt zu erreichen und nicht frühzeitig in eine blutige Auseinandersetzung zu geraten, dürfen dabei auch Arrangements mit der Horde kein Tabuthema sein, denn wie diese Zeilen geschrieben werden, ist das Gefälle noch nicht an dem Punkt angekommen, an dem es sich einer der beiden Seiten ausreichend erwehren kann, um ein zu teures Angriffsziel sein.

10. Die Versorgung der massiven Zahl neuer Einwohner könnte langfristig zu Versorgungsengpässen führen, die jedoch durch das landwirtschaftliche Potenzial der markstädtischen Ländereien gedeckt werden können. Daher ist es umso wichtiger, diese zu fördern und die Koalition aus ihrer Asche erstehen zu lassen.

11. Die neue Markstädtische Koalition muss sich aus einem Herrscher im Westen (Thomas Reiter), einem Herrscher von Markstadt (Thomas Orodaro), einem Herrscher im Osten (Dämmersturm) und Tobiasstadt zusammensetzen. All diese Parteien sind in Markstadt rasch an einen Tisch zu bringen. Etwaige Zugeständnisse sollten jetzt nicht gefürchtet werden, da ein innergefällischer Konflikt fatale Folgen haben würde.

12. Anmerkung zu Tobiasstadt: Es mag der Gedanke aufkommen, Tobiasstadt sei leicht zu annektieren, da es nicht länger über nennenswerte militärische Schlagkraft verfügt. Diese Möglichkeit ist jedoch ausgeschlossen, da die Tobiasstädter kurzfristig keine Machtübernahme durch den Dämmersturm (oder andere Herrscher im Gefälle) akzeptieren würden und es zu Aufständen käme, dessen Bekämpfung Zeit und Ressourcen rauben. Die Hochzeit der Margarete von Bauergard mit dem sterbenden Njörn Cherusk ist diesbezüglich ein Kompromiss.



Dem Sturm entgegen!
Die Lanze schützt!
Und Kaderwulst ist eine Lüge!

Tim Orodaro
Kommandant des Dämmersturms

_________________
Dem Sturm entgegen! - Schlachtruf und Grußformel der Söldner des Dämmersturms.


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